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Andreas_Brugger

vor 6 Monaten

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Hallo, herzlich willkommen zu meiner allerersten Leserunde!

Ich bin noch ganz neu hier und hoffe, dass ich es soweit richtig mache :)

Ich möchte gerne meine erste Leserunde mit meinem Erstlingswerk eröffnen, "Perchtenlauf".
Das Buch ist der erste Band der "Mythologica"-Reihe, kann aber ohne Schwierigkeiten unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.
In dieser Reihe werden alte Sagen, Mythen und Märchen auf moderne, zeitgemäße Art neu erzählt - indem der Kern herausgearbeitet, und mit neuzeitlichen Stilmitteln mit diesem Kern eine neue Geschichte erzählt wird. Dabei wird auf eine große Vielfalt und Variantenreichtum von Stilen, Genremischungen und Erzählformen Wert gelegt, und es werden Sagen und Geschichten aus der ganzen Welt verwendet.


Die Website der Reihe:
www.mythologica.at


Verlosung von Rezensionsbüchern:
Es werden 10 Rezensionsexemplare verlost, bitte bewerbt euch bei Interesse doch in dem dafür vorgesehenen Thema.

Bewerbungsfrage:
Als kleine Aufgabe für die Bewerbungen möchte ich euch eine Frage stellen, die ihr bitte möglichst originell und kreativ beantwortet:
"Was könnte eurer Meinung nach die Botschaft des Covers sein? Seid ruhig kreativ bei den Antworten! :)"

Ziehung:
Aus den Bewerbungen werden nach Ablauf der Frist von 10 Tagen (1. Tag: der 30.3.2017) die 10 Gewinner gezogen und dann verständigt.


Zum Buch selbst:
"Perchtenlauf" ist ein Fantasy-Mystery-Thriller, der im "Found footage"-Stil geschrieben ist - einem Stil, der eigentlich eher aus Filmen bekannt ist.
Es ist recht dünn und schnell zu lesen, von der Länge irgendwo zwischen einer Kurzgeschichte und einer Novelle zu verorten.


Hinweis zu Gruselfaktor und Gewalt:
Das Buch ist stellenweise dramatisch, spannend und gruselig, aber nicht so furchteinflößend, dass man davon schlecht träumt, und auch nicht exzessiv gewaltverherrlichend, auch wenn Gewalt in dramaturgischem Sinne als Stilmittel verwendet wird.

Es ist für alle Leser ab einem Alter von 16 Jahren geeignet.


Über den Stil:
Der Leser betrachtet die Handlung durch die Linse einer (bzw. mehrerer) Kamera(s) und sieht nur das, was diese aufgezeichnet haben.
Die Protagonisten selbst haben die Filmaufnahmen angefertigt, und wir sehen nun das "found footage", das "gefundene Filmmaterial", und machen uns aufgrund der Aufnahmen ein eigenes Bild davon, was geschehen ist.


Die Handlung:
"Perchtenlauf" spielt in einem kleinen Dorf im östlichen österreichischen Alpenland. Eine kleine Gruppe von Studenten dreht eine Dokumentation für eine Projektarbeit, und zwar über alpenländisches Brauchtum - speziell über den Brauch der sogenannten "Perchtenläufe".

Da vielen Lesern dieses Brauchtum nicht geläufig sein dürfte, möchte ich gerne auch auf einen Wikipedia-Artikel hierzu verweisen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Percht

Im Grunde sind es Umzüge von verkleideten Menschen, die damit die einst die Wintergeister vertreiben wollten, heute aber eher aus Nostalgie, Brauchtumspflege und Schabernack Perchtenläufe veranstalten - und das in möglichst gruseligen und furchteinflößenden Kostümen.

Als die Studenten nun in diesem Dorf Nachforschungen anstellen, stoßen sie auf mehr und mehr Ungereimtheiten - etwas geht vor in diesem Dorf, und es scheint mit den Perchtenläufen zu tun zu haben.

Als dann in den Raunächten, den letzten Nächten des Jahres, ein Mensch verschwindet, spitzt sich die Lage in dem kleinen Dorf dramatisch zu - und den Studenten läuft die Zeit davon, zu enthüllen, was hinter all den Vorkommnissen steckt - Zeit, die über Leben und Tod entscheiden wird ...


Sprachvarianten:
Das Buch ist in zwei Sprachvarianten geschrieben. Auf den linken Buchseiten sind Handlung und Dialoge auf Hochdeutsch geschrieben, auf der rechten Seite in einem etwas verfremdeten österreichischen Mischdialekt. So können sowohl dialektinteressierte Menschen, als auch Hochdeutschpuristen der Handlung problemlos folgen, und ein Wechsel zwischen den Versionen ist jederzeit möglich.


Leseprobe:

Statische Kamera, Innenansicht. Ein düsterer Raum, in dem nur die Mitte beleuchtet wird. Der Rest ist in Finsternis getaucht.
"Was wollen sie dafür?" fragt eine männliche Stimme aus dem Off.
Die Kamera zeigt eine mittelalterliche Frau mit Ringen unter den Augen in einem altertümlichen Blümchenkleid. Sie sitzt an einem Tisch, die Arme darauf gestützt, vor sich einen Aschenbecher. In der Hand hält sie eine Zigarette, an der sie gerade heftig zieht.

"Was geben sie mir dafür?" will sie wissen. Ihre Stimme klingt brüchig, ihre Bewegungen sind fahrig, ihr Blick unruhig.

"Tausend", meint die Stimme kühl.

"Zu wenig", erwidert die Frau.

"Ich will sie vorher sehen", sagt der Mann, eine Hand kommt ins Blickfeld der Kamera und klopft bekräftigend, während er das sagt, auf den Tisch.

Die Frau sieht in die Kamera, nickt.
"Sie werden es nicht glauben", sagt sie.

Das Bild wird schwarz.


Feedback ist für mich als Autor etwas sehr Wichtiges und Spannendes, ich freue mich sehr darauf, eure Meinungen, Ideen, Anregungen, aber auch eure (sachliche) Kritik zu lesen.
Ich bin natürlich auch gerne bereit, Fragen zum Buch und zu meiner Person zu beantworten! :)

Ich freue mich sehr auf eure Antworten,
Euer Andreas

Autor: Andreas Brugger
Buch: Perchtenlauf

Amber144

vor 6 Monaten

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Das Cover erinnert mich an einen Menschen, der sich als Steinbock auf die Jagd macht, vielleicht auch Menschen?

Andreas_Brugger

vor 6 Monaten

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Amber144 schreibt:
Das Cover erinnert mich an einen Menschen, der sich als Steinbock auf die Jagd macht, vielleicht auch Menschen?

Gefällt mir, die Idee! :) Sozusagen ein Gestaltwandler?

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widder1987

vor 4 Monaten

Vorstellung/Fragen an den Autor/Fragen an die Leser
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Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass die Regionalität und im besonderen die Lokalität durch *PIIEEEESSSSSSS* dargestellt wird: Warum?

Ich frag mich, wenn es Wiener Studenten in die Berge treibt, dann doch nicht nach Tirol ins Zillertal sonderen eher ins westliche Alpengebiet zwischen Salzburg und Graz...Mir persönlich fehlt durch 'grobe Zeit- und Raumangaben' -egal ob Solo als Untertitel oder im Kontext gesehen- das eigentliche Lesevergnügen :(

Andreas_Brugger

vor 4 Monaten

Plauderecke

widder1987 schreibt:
Bin nun auch mitten im Buch...

Super, freue mich! :) Bin schon gespannt auf dein Feedback! :)

Andreas_Brugger

vor 4 Monaten

Vorstellung/Fragen an den Autor/Fragen an die Leser
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widder1987 schreibt:
Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass die Regionalität und im besonderen die Lokalität durch *PIIEEEESSSSSSS* dargestellt wird: Warum? Ich frag mich, wenn es Wiener Studenten in die Berge treibt, dann doch nicht nach Tirol ins Zillertal sonderen eher ins westliche Alpengebiet zwischen Salzburg und Graz...Mir persönlich fehlt durch 'grobe Zeit- und Raumangaben' -egal ob Solo als Untertitel oder im Kontext gesehen- das eigentliche Lesevergnügen :(

Das war aus zwei Gründen. Der Grund im Buch ist, dass das Filmmaterial, das wir gerade sehen - die Kameraaufnahmen der Studenten - nachträglich bearbeitet wurden, um den genauen Ort der Vorkommnisse geheimzuhalten.
Die Leute, die das getan haben, haben ein großes Interesse daran, dafür zu sorgen, dass keine neugierigen Touristen oder Abenteurer zufällig über Dinge stolpern, das ... naja, ich will noch nichts spoilern, du wirst es am Ende des Buches erfahren, was sie geheimhalten wollen. :)
Der reale Grund davon war, dass ich absichtlich keine echten Orte nehmen wollte, da der Rechercheaufwand für so etwas recht hoch ist - ich habe nichts gegen das Recherchieren per se, aber einen kompletten DIalekt zu lernen, damit ich keine Fehler mache, und einen Ort akkurat zu beschreiben, und dabei von Einheimischen auf Fehler hingewiesen zu werden, macht mir weniger Spaß, als einen fiktiven Ort zu erfinden, und ihn absichtlich (Aus"piepen" von Ortsnamen und generieren eines neuen "Mischdialekts") zu verfremden, sodass eine genaue Positionierung dem Leser unmöglich gemacht wird. Es ist also durchaus so beabsichtigt, dass die Leser nicht feststellen könne, wo genau die Handlung sich abspielt.
Es tut mir natürlich leid, wenn dir das das Lesevergnügen schmälert, ich war beim Schreiben der Auffassung, dass es sich dabei um ein eher unwichtiges Detail am Rande handelt, das wenig ins Gewicht fallen dürfte.

Bei den anderen Büchern, die bisher in der Mythologica-Reihe erschienen sind, hab ich dieses Hilfsmittel so übrigens nicht mehr benutzt - es hat bislang in keine der Handlungen so reingepasst, wie im ersten Buch. :)

widder1987

vor 4 Monaten

Plauderecke
@widder1987

... und hab´s beendet!

widder1987

vor 4 Monaten

Fazit und Rezensionen - Wie hat euch das Buch gefallen? Was mögt ihr daran, was mögt ihr daran nicht? Hat euch das Buch Lust auf die Reihe gemacht?

https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Brugger/Perchtenlauf-1205201529-w/rezension/1457505371/

Vielen Dank für diese Leserunde wie das Rezisionsexemplar, leider war ich zu anpruchvoll gewesen was den themischen Inhalt angeht...

Andreas_Brugger

vor 4 Monaten

Fazit und Rezensionen - Wie hat euch das Buch gefallen? Was mögt ihr daran, was mögt ihr daran nicht? Hat euch das Buch Lust auf die Reihe gemacht?
@widder1987

Schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat - danke auf jeden Fall für die Rezension! :)

Andreas_Brugger

vor 4 Monaten

Leserunde - Wie hat sie euch gefallen? Was könnte man besser machen? Was würdet ihr euch für zukünftige Leserunden wünschen?

So - nachdem jetzt fast 2 Monate seit dem Start der Leserunde vergangen sind, und keine weiteren Posts mehr eintrudeln, erkläre ich die Leserunde offiziell für beendet. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben, und die sich die Mühe gemacht haben, zu meinen Fragen Antworten zu schreiben, und besonders viel Dank an alle, die sich mit dem Buch auseinandergesetzt haben, das hilft mir als Autor wirklich sehr! :)

Ich würde mich freuen, euch bei meinen nächsten Leserunden wieder dabeizuhaben, ich würde das bekanntgeben, sobald es soweit ist.

Liebe Grüße,
und viel Spaß noch mit "Perchtenlauf",
wünscht euch euer
Andreas Brugger

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