Andreas Bull-Hansen Die Nordland-Saga 1

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Inhaltsangabe zu „Die Nordland-Saga 1“ von Andreas Bull-Hansen

Karain, der Sohn eines Böttchers im nordischen Krugant, wurde mit nur drei Fingern an jeder Hand und einem pelzbedeckten Gesicht geboren. Als ein Schiff Gerüchte über Dämonen nach Krugant bringt, die den Süden heimsuchen sollen, verlässt Karain sein Volk. Im gefürchteten Westwald trifft er die Skogvords Loke, Bile, Vile und Bul. Gemeinsam verlassen sie die Nordlande, um nach der magischen Wurzel zu suchen, mit deren Hilfe der Frühling gerufen werden kann. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit, denn der ewige Winter breitet sich unaufhaltsam über die ganze Welt aus. Doch schon bald erkennt Karain, dass größere Aufgaben auf ihn warten, als er je erwartet hätte, denn er verwandelt sich in den Vogelmann, den legendären Seher, auf den das Bergvolk seit vielen Generationen gewartet hat.

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    Die Nordland-Saga 1

    nef

    03. April 2014 um 08:52

    Inhalt: Wenn es draußen stürmt und schneit sitzt Krallenfinger in einer Hütte und scharrt seine junge Zuhörerschaft um sich. Während ihn die Erwachsenen nicht ganz ernst nehmen, aber dulden, sind die Kinder von ihm und seinen Geschichten angetan. Denn der Krallenmann ist anders als das Volk, welches Felsenburg bewohnt - eigentlich sogar anders als jeder Mensch auf der Welt. In seinen Geschichten lernen die jungen Bewohner der Feste aber nicht nur bekannte Völker und Feinde kennen, sondern auch solche, von denen sie glauben, dass es sie gar nicht gibt. Wie die Waldgeister zum Beispiel. Aber wir wollen vorn anfangen und der Reihe nach erzählen. In der Hafenstadt Krugant lebt Karain als ältester Sohn des Böttchers. Seine zwei jüngeren Brüder und er arbeiten schon bei seinem Vater in der Werkstatt und helfen wo immer sie können. Oft vergisst Karain, dass er anders ist als seine Familie, doch der Bäckerssohn und seine Freunde erinnern ihn nur allzu gern daran. Denn Karain hat keine normalen Hände sondern drei Finger, die in Krallen enden und sein Gesicht ist auf Stirn und Wangen mit feinen Haaren bedeckt. Die meisten Dorfbewohner behandeln ihn wie einen normalen Jungen, denn jeder mag den Böttcher und seine Familie, nur hier und dort muss sich Karain Gemeinheiten sagen lassen oder Schläge einstecken. Als eines Tages Gerüchte unter den Händlern die Runde machen, ändert sich sein Leben total. Ein Kretter, zumeist Sklavenhändler, erzählt es würden Dämonen umgehen und sie benützten Kinder als Tarnung, doch ihre Art verändert und entstelle die Körper. Gerade in diesem Augenblick erblickt er Karain und beschimpft ihn sofort als Dämon. Noch am gleichen Abend kommt das städtische Söldnerheer und will Karain hängen. Außer sich vor Zorn und Verzweiflung schickt der Böttcher die Söldner weg, sagt aber zu, sich selbst um diese Angelegenheit zu kümmern. Das tut er dann auch - auf seine Weise. In den nächsten Tagen und Wochen verbringt Karain den Tag schlafend im Keller um des Nachts bei seiner Familie zu sein. Doch die Nachbarn bemerken das Licht in der Nacht und es wird bereits gemutmaßt, Karain lebe noch. So bringt der Vater seinen Sohn eines Nachts in den Wald und schickt ihn fort. Karain weiß, dass sein Vater nicht anders kann und macht sich auf den Weg ins Unbekannte. In der Gegend Erste Schneeflocke feiern zur gleichen Zeit die Waldgeister den ersten Schneefall. Jedes Jahr zelebrieren sie ein Fest, schmausen bis zum Umfallen und freuen sich über den Winter. Der Gamble, der Häuptling der kleinen Waldmänner, ist ein kugelrunder Geselle und um seine Ehre zu halten, isst er alles was er in die Finger bekommt. Doch die vielen Pilze bekommen ihm nicht und so liegt er jammernd und mit bösem Bauchgrimmen auf seinem Lager. Das Einzige was hier hilft ist eine kleine rote runde Wurzel. Doch die gibt es auf der anderen Seite des Meeres, in den Ebenen der Vokker. Der Häuptling der Waldgeister ist nicht nur ihr Anführer, nein, er ist auch derjenige, der den Frühling herbeirufen muss. Tut er das nicht mit der Kraft und Inbrunst seines ganzen Wesens, wird der Frühling nicht zurückkehren und der ewige Winter das Land regieren. Krank wie er ist kann er seine Aufgabe nicht übernehmen und so werden 4 Waldgeister ausgesandt um schnellstmöglich diese Wurzel zu finden. Auf ihrem Weg treffen Loke, Bile, Vile und Bul durch Zufall auf Karain, der beinahe von einem Troll angegriffen wird und als Dank für ihre Hilfe, denn die Waldgeister sind erfahrene Trolljäger, bietet Karain sich an ihnen im Gegenzug bei der Suche zu helfen. Als Erstes müssen sie sich ein Boot beschaffen, und das heißt für Karain wieder zurück nach Krugant, wo er als tot gilt. Doch wie das Schicksal es so will, schaffen sie es in ein Boot und befinden sich schon bald in der stürmischen See. Karain segelt zum ersten Mal in seinem Leben auf dem weiten Meer und als ein Schneesturm ihren Mast bricht ist dies nicht die einzige Situation in der die fünf Geschöpfe um Mut kämpfen müssen, Hoffnungslosigkeit besiegen lernen und voller Ungewissheit voran schreiten. Meinung: Der erste Band der Nordland-Saga ist ein wenig verwirrend aus sowohl der Erzählerperspektive als auch als Ich-Erzählersicht geschrieben. Das hat mich das eine oder andere Mal aus der Geschichte gerissen, doch der Wiedereinstieg war mehr als einfach. Die Geschichte um Karain und die vier Waldgeister ist wirklich sehr liebevoll geschrieben. Man lernt als erstes den jungen Mann kennen, der sich in seiner Welt angepasst, aber nicht eingefunden hat. Erst auf seiner Reise lernt er sich selbst und seine Abstammung kennen und kehrt an dem Ort ein, der ihm ein Heim sein soll. Die kleinen Waldgeister sind sehr lustig. Man kann sie sich richtig vorstellen, wenn sie sich die Bärte raufen aus Verzweiflung oder sich liebevoll um andere Leute kümmern. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Buch so lange ungelesen im Schrank stehen hatte, denn es ist wirklich gut. Ein wenig stört mich die Titelwahl, denn dieser ist mehr als irreführend. Auch hatte ich gehofft, dass es in der sechsbändigen Reihe ausschließlich um die gleichen Personen geht, doch zumindest der erste Band ist komplett ins ich abgeschlossen. Was andererseits natürlich auch ein Vorteil sein kann. Warum ziehe ich trotzdem einen Stern ab? Nun, mich hat die Erzählweise dann doch zu sehr gestört. Während man sich durch die Erzählung direkt in die Geschichte ziehen lässt, vergisst man den Erzähler vor seinem Feuerchen. Aber mitten drin, wird dann plötzlich ein lauschendes Kind angesprochen und man wird aus der eigentlichen Story katapultiert. Vielleicht muss ich mich aber auch erst an den Stil gewöhnen und noch weiß ich ja auch nicht, ob der zweite Teil 'Brans Reise' die gleiche Erzählweise hat. Die Götter und Mythenwelt in diesem Buch ist ein wenig an die nordische Mythologie gelehnt - was wiederum vollkommen logisch ist, da es ja eine Nordland-Saga ist und die Originalsprache norwegisch ist. Ein wenig habe ich mich mit den Namen der Personen schwer getan, da die meisten sehr kurz gehalten sind und sich mir so immer wieder entzogen haben. Dennoch kann ich das Buch empfehlen und bin schon gespannt wie es weiter geht.

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  • Rezension zu "Die Nordland-Saga 1" von Andreas Bull-Hansen

    Die Nordland-Saga 1

    Misssatia

    10. October 2012 um 18:18

    Karain wurde mit nur drei Fingern an jeder Hand und einem pelzbedeckten Gesicht geboren. Als mit einem Schiff Gerüchte über Dämonen ins Land gelangen, verlässt er sein Volk. Inzwischen breitet sich der ewige Winter aus. Im gefürchteten Westwald starten Karain und die Waldgeister Loke, Bile, Vile und Bul die Suche nach der magischen Wurzel, mit deren Hilfe der Frühling herbeigerufen werden kann. Da erkennt Karain, dass weit größere Aufgaben auf ihn zukommen, als er sich jemals vorgestellt hat…. Die Geschichte beginnt mit einer Sequenz, in der ein Geschichtenerzähler kleinen Kindern von der Geschichte des Jungen Karain erzählt. So fängt er an von dem Leben in der Heimat von Karain zu erzählen und wie alles somit begann. Es kommen Gerüchte in den Ort über Dämonen und durch Karains Aussehen wird er als Dämon bezeichnet. Seine Eltern ermöglichen ihm die Flucht und auch schon nach einer kurzen Weile kommt es zu der Begegnung mit den Waldgeistern. Die Waldgeister wurden beauftragt, eine Wurzel zu finden, die den Gamle von seinen Schmerzen befreien soll. Dies ist extrem wichtig, weil unter den Schmerzen der Gamle, Häuptling der Waldgeister, den Winter nicht vertreiben und somit den Frühling rufen kann. Die Folgen wären ein Winter der niemals wieder aufhört. Somit macht sich der Trupp auf den Weg, diese Wurzel zu finden. Immer wieder wechselt mal die Ansicht so dass man merkt das der Geschichtenerzähler dies erzählt und mal so, dass man es nicht direkt merkt. Die Kapitel sind von der Länge her unterschiedlich, mal gehen sie nur ein paar Seiten dann auch mal wieder um die 20 Seiten. Die Charaktere fand ich sehr schön dargestellt, besonders schön war hier die Verbindung von den Waldgeistern (besonders Loke) zu Karain. Man merkte dass zwischen ihnen eine starke Verbindung ist und eine tiefe Freundschaft während der Geschichte geschaffen worden ist. Die Geschichte wirft einen sozusagen direkt rein und wirft oft mit Begriffen und Orten um sich, wo man sich noch nichts drunter vorstellen kann. Dies hätte etwas mehr erklärt werden können. Die Karte die zum Anfang des Buches gezeigt wird, hilft einen gut weiter sich den Weg den die Truppe zurückgelegt hat besser vorzustellen. Das Ende hingegen, fand ich wirklich sehr schnell erzählt. Wie sie nun die Wurzel rechtzeitig zum Gamle bringen war vorhersehbar, aber was genau danach passiert ist wird nicht komplett erzählt. Insgesamt war es eine interessante Geschichte, auch wenn das Ende doch etwas abgehackt wirkte. Dennoch gab es auch viele schöne Momente in dem Buch, sowie auch manch traurige und die Erzählweise, dass manchmal der Geschichtenerzähler, dessen Identität später auch klar wird, die Geschichte erzählt, fand ich sehr schön geschrieben.

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