Andreas Collin , Sascha Morawetz Der Fluch des Bonawentura

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Inhaltsangabe zu „Der Fluch des Bonawentura“ von Andreas Collin

Seit er denken kann, lebt Artur bei seinem fiesen Onkel Gisbert. Schön ist es da nicht gerade. Als Artur eines Tages belauscht, dass Onkel Gisbert plant, ihn auf Nimmerwiedersehen nach Feuerland zu schicken, beschließt er, ihm zuvorzukommen, und haut ab! Arturs Ziel: die Südsee. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, dieses Ziel zu erreichen, und Artur landet auch erst einmal in Polen statt in der Südsee, aber zum Glück schließen sich ihm unterwegs Oswald und Kamila an – ebenfalls von zu Hause ausgebüxt. Auf ihrer Reise begegnen sie nicht nur gefährlichen Schmugglerbanden und finden sagenumwobene Tunnel, sondern sind plötzlich auch in die Suche nach dem legendären Schatz des Bonawentura – des gewieftesten Räuberhauptmanns Polens! – verwickelt. Dumm nur, dass sie nicht die Einzigen sind, die dem Schatz auf der Spur sind. Und noch dümmer, dass auf dem Schatz ein tödlicher Fluch lasten soll …

Tolles Abenteuer für Kinder - nur den Schluss fand ich etwas merkwürdig. http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

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  • Herrliche Hommage an klassische Kinder- und Abenteuerliteratur

    Der Fluch des Bonawentura
    anette1809

    anette1809

    03. February 2016 um 19:12

    "Der Fluch des Bonawentura" ist ein klassisch angehauchtes Abenteuerbuch für Jungen und Mädchen ab acht Jahren, das in Abwesenheit von Fernsehen, Smartphones und Internet herrlich entschleunigt wirkt. Das ganze Ambiente und die Namensgebung der Protagonisten lässt von Anfang an ein nostalgisches Lesegefühl aufkommen. Artur lebt seit er denken kann bei seinem fiesen Onkel Gisbert. Als er diesen eines Tages belauscht, dass er seinen Neffen auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen will, ergreift Artur die Flucht. Statt wie geplant in der Südsee, landet er als blinder Passagier auf der Ladefläche eines Lastwagens in Polen. Unterwegs trifft er auf seinen Schulkameraden Oswald und in Gefangenschaft einer polnischen Schmugglerbande lernen die beiden Kamila kennen, die auf der Suche nach ihrer verschollenen Mutter ist. Das ungleiche Trio kann den gefährlichen Schmugglern entfliehen und findet sich bald in einem größeren Abenteuer wieder: der berühmte polnische Räuberhauptmann Bonawentura soll einen sagenumwobenen Schatz versteckt haben, auf dem ein Fluch liegt. Die Suche nach dem Schatz gestaltet sich als schwierig, da sich die drei ungleichen Kinder zunächst zusammenraufen müssen und auch schnell klar wird, dass die drei nicht die einzigen sind, die den Schatz aufspüren wollen. Als Erwachsene habe ich die Szenen besonders genossen, die an alte Kinder- und Abenteuerklassiker erinnern, als Kind könnte ich mir jedoch vorstellen, dass der Spannungsbogen zu lange braucht, bis er seinen Höhepunkt erreicht. Andreas Collin gibt den drei Ausreißern viel Zeit bis zu ihrem Aufeinandertreffen und einem näheren Kennenlernen bis der titelgebende Bonawentura mit seinem sagenumwobenen Schatz seinen großen Auftritt hat. "... man bedenke nur, wer alles schon dort unten entlanggewandert ist! Phileas Fogg, auch wenn sich in seinen Aufzeichnungen verständlicherweise nichts darüber findet. Karl Konrad Koreander wusste sicherlich auch von ihrer Existenz. Dazu der legendäre Bonawentura und..." (S.131) Anfang und Ende des Buches schlagen einen fantasievollen Bogen. Das Ende des Buches fand ich so einfallsreich, dass ich nach Beenden der Geschichte das erste Kapitel ein weiteres Mal gelesen habe, um den stilistischen Kunstgriff voll auszukosten. Ein kleines Manko könnte für den einen oder anderen sein, dass man von Oswalds familiärer Situation nichts mehr erfährt. Für mich war die Aufklärung der Familiengeschichten der Kinder eher nebensächlich, soweit sie nichts mit der Schatzgeschichte zu tun hatten. Ich habe die klassisch angehauchte Schatzsuche genossen, die mir im Vergleich zu dem umfangreich ausgearbeiteten Anfang der Geschichte nur leider etwas zu kurz gekommen ist.

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  • Das cover täuscht...

    Der Fluch des Bonawentura
    MysticSheep

    MysticSheep

    28. January 2016 um 21:42

    Finde ich den wen man sich das Buch so ansieht wirkt es etwas fad..vielleicht langweilig? Der inhalt aber verspricht einen wirklich tollen Abenteuerroman für Junge Leser den als Arthur von seinem fiesen Onkel nach Feuerland abgeschoben werden soll beschliesst er abzuhauen und trifft unterwegs seinen widersacher Oswald. Gemeinsam gelangen die Jungs nach Polen wo Sie schmugglerbanden in die Hände fallen und von Kamilla der Tochter des Bandenboss gerettet werden. Gemeinsam beschliessen die drei weiter richtung Südsee abzuhauen auf dem Weg dorthin erfahren Sie vom legendären Schatz des Räuberhauptmanns Bonawentura auf dem ein Fluch liegt. Das aber hält nicht nur die 3 Freunde nicht auf und ein spannendes Abenteuer mit überraschender Lösung beginnt.

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  • eine spannende und gefährliche Schatzjagd dreier Ausreißer...

    Der Fluch des Bonawentura
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    27. January 2016 um 16:46

    Unsere Meinung: Meine Tochter und ich haben das Buch gesehen und uns direkt in das tolle Cover verliebt! Man sieht auf Anhieb gar nicht, dass die Schrift wie unterirdische Stollen und Tunnel gestaltet ist und sich in den Buchstaben Hinweise auf die Geschichte verstecken! Auch die Illustrationen im Buch sind genau passend zur Geschichte und unterstützen diese hervorragend! Vor allem das Bild auf der ersten Doppelseite! Das ist richtig klasse! Für uns hätten es noch ein paar mehr Bilder sein dürfen! Die Geschichte selbst hat uns auch sehr gut gefallen! Sie ist spannend und mitreißend  und lässt sich zudem flüssig und einfach lesen! Artur, Oswald und Kamila haben alle ihr Päckchen zu tragen und sind nicht umsonst von zu Hause ausgebüxt! Das bietet auch Gesprächsstoff mit den Kindern beim Lesen! Warum läuft jemand von zu Hause fort? Da es sich hier um zwei Jungen und ein Mädchen handelt, eignet sich die Geschichte für beide Geschlechter! Die Charaktere sind gut durchdacht, da jeder von ihnen einzigartige Eigenschaften hat und sie sich hervorragend ergänzen! Die Drei passen als Gruppe wunderbar zusammen und es macht Spaß, ihr Abenteuer zu verfolgen! Zwischendurch ist die Geschichte mehr als spannend, regelrecht gefährlich für die Kinder, da sie sich mit den falschen Leuten anlegen. Und dann gibt es da ja noch Arturs Onkel, der ihn immer noch loswerden will! Es geht hier teilweise richtig zur Sache und wir konnten das Buch kaum aus der Hand legen! Das Ende der Geschichte besteht für uns aus zwei Teilen: Der erste Teil, der die Schatzjagd und den Schatz selbst betrifft, ist gut gelungen und konnte uns überzeugen! Der zweite Teil jedoch, der von der Familienproblematik aller drei Kinder handelt, ließ uns etwas unbefriedigt zurück! Meine Tochter sagte, als wir das Buch zuschlugen: “Das ist doch schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen! Das Ende finde ich ein wenig unrealistisch!” Dem stimmt ich zu! Mir haben hier auch einige Erklärungen gefehlt, so dass es ein “rundes Ende” gewesen wäre. Trotzdem ein wirklich gutes Buch über Freundschaft, Familie, Erbe, Mut, Einfallsreichtum und noch vielem mehr!!!  (4 / 5) @books-and-cats.de

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