Andreas Döhring

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen

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Andreas DöhringVon Teuren Klicks Und Schnellem Sex
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Von Teuren Klicks Und Schnellem Sex
Von Teuren Klicks Und Schnellem Sex
 (4)
Erschienen am 17.10.2013

Neue Rezensionen zu Andreas Döhring

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shazams avatar

Rezension zu "Von Teuren Klicks Und Schnellem Sex" von Andreas Döhring

Interessante Einblicke für selektive Leser...
shazamvor 5 Jahren

Andreas Döhring beschreibt seine Erfahrungen mit der (Online-)Sex-Branche und gibt verschiedenste Einblicke in diverse Bereiche des Business, lässt Insider erzählen und informiert eingängig.

Ich fand das Buch interessant, habe mich aber beim selektiven Lesen ertappt. Von dem Buch hatte ich mir witzige Anekdoten, lustige Interviews und neue Erkenntnisse erwartet, die sich auch definitiv erfüllt haben. Sehr gelungen war das Interview mit dem Webcam.Girl oder auch die  Mail-Anfragen an den Websupporter. Da musste ich doch arg schmunzeln!

Hingegen gab es einige Kapitel, wie das über den Jugendschutz, die mich weniger interessierten und die ich daher ziemlich überlesen habe, da ich eher auf die skurrilen Kapitel aus war.

Da das allerdings sehr subjektiv ist, denke ich dennoch, dass das Buch 4 Sterne verdient, da es eine gute Mischung zwischen Witz und Ernst ist und daher für jeden Lesetyp etwas bietet. Allerdings fand ich einige Dinge zu oft wiederholt im Text... wie etwa die Tatsache, dass man es im Privatleben nicht immer einfach hat, wenn man in der Branche arbeitet. 

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Antika18s avatar

Rezension zu "Von Teuren Klicks Und Schnellem Sex" von Andreas Döhring

Von teuren Klicks und schnellem Sex - heiße Jahre in der Online-Erotikbranche -
Antika18vor 5 Jahren

Klappentext:

Andreas Döhring ist ein Insider der Erotikbranche, der das Online-Porno-Business seit Mitte der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt hat.

Mit diesem außergewöhnlichen Buch gewährt der Autor Einblick in einen sonst von der Öffentlichkeit abgeschotteten Bereich, welcher unsere Sexualität und unseren Alltag stark beeinflusst. Der Leser erfährt von kuriosen Telefonsex-Fetischen, mafiösen Strukturen und dem Untergang der Offline-Erotik. In dem Buch kommen die großen Köpfe der Branche wie Camgirls und Pornoproduzenten genauso zu Wort wie besorgte Schwiegermütter und Jugendschützer.

Meine Meinung:

In seiner Autobiographie beschreibt der Autor seinen Werdegang in der Online-Erotikbranche, vom Einstieg als Restaurantfachmann bis zu seinem Ausstieg, wobei er nunmehr als Berater großer Unternehmen in der Erotikbranche tätig ist. Er lässt die Befürworter der Erotikbranche, wie z.B. Pornoproduzenten und Camgirls, zu Wort kommen, wie auch deren sogenannte Gegner, wie Schwiegermütter und Jugendschützer. Pro und Contra werden hier gleichermaßen behandelt und der Leser bekommt somit die unterschiedlichen Facetten der Online-Erotikbranche vermittelt.
Ebenso verschweigt er nicht, dass in dieser Branche - zumindest zu Beginn - für ihn das große Geld zu machen gewesen sei. Mit Zunahme der Aktualität von Online-Sex wurden jedoch auch die mafiösen Machenschaften innerhalb der Online-Erotikbranche härter und endlose Paragraphen der deutschen Justiz machten den Vertrieb der Branche immer schwieriger. Was für ihn dann auch mit ein Grund für seinen Ausstieg war.

Es ist aber nun keineswegs so, dass dieses Buch eine trockene Autobiographie ist. Im Gegenteil - durch seinen lebhaften und auch witzigen Schreibstil lässt sich das Buch sehr gut lesen und ist überaus informativ zugleich. Zudem gibt es ein Erotik-Glossar, das ebenso interessant wie lehrreich ist.

Fazit:
Wer schon immer mal etwas intensiver in die Online-Erotikbranche eintauchen wollte, sollte dieses Buch lesen.




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Rezension zu "Von Teuren Klicks Und Schnellem Sex" von Andreas Döhring

„Ich glaube, dass man die sexuelle Befreiung gründlich missverstanden hat. Porno tötet den Sex.“
Gurkevor 5 Jahren

„Ich glaube, dass man die sexuelle Befreiung gründlich missverstanden hat. Porno tötet den Sex.“

Diesem Zitat von Henry Miller würde Andreas Döhring mit voller Inbrunst widersprechen, denn er ist ein Adult-Webmaster und lebt somit von der Erotikbranche zu der natürlich auch Pornos gehören. Sein Buch „Von teuren Klicks und schnellem Sex“ will nun weder mit diesem Geschäftszweig abrechnen, noch Zuhälter mit protzigen Goldkettchen in Schutz nehmen, sondern einfach nur seine Sicht der Dinge „hinter den Kulissen“ beschreiben, denn selbst als Produzent tätig geworden ist er nie.

Schon auf den ersten Seiten erfahren wir Leser, wie schwierig es Menschen aus diesem noch immer stigmatisierten Metier in der Gesellschaft haben. Zum einem wird einem verlässlichen Bankkunden der Kredit gestrichen, weil sein Arbeitsplatz negativ in der Öffentlichkeit belastet ist und zum anderen von potentiellen Schwiegermüttern aus dem Haus gejagt, weil zwischen einem Mann aus dem Erotik-Bereich und Serienmördern nur ein sehr schmaler Pfad liegt.

Es war für mich sehr interessant zu erfahren, wie Andreas Döhring die Anfänge des Internets genutzt hat, um sprichwörtlich das Hobby zum Beruf zu machen und damit auch schnell viele Anhänger und mindestens genauso viel Geld scheffeln konnte.

Doch wo es viel zu holen gibt, ist die Mafia natürlich nicht weit und diesem Thema widmet sich der Autor ebenso offen, wie humorvoll.
Diesem Stil bleibt er durchweg in allen Kapiteln treu und so ist der literarische Rundgang durch die Pornowelt auch für Menschen, die bei diesem heiklen Thema eher rot anlaufen (mich eingeschlossen) nicht unangenehm.

Besonders das Interview mit einem Webcam-Girl, sowie das Erzählte von einem ehemaligen Callgirl, welches den Sprung aus dem aktiven Gewerbe zu einer seriösen Geschäftsfrau geschafft hat, waren für mich interessant, weil ich es mir vorher nicht vorstellen konnte, wie jemand sich freiwillig für fremde Menschen gegen Bezahlung ausziehen konnte und dabei auch noch Lust und Spaß empfinden kann.

Es gab allerdings auch Unterhaltungen beispielsweise mit der Manwin-Sprecherin Kate Miller (ein Globalplayer unter Webseiten) und mancher Gastartikel, wie der von Peter Manteufel, die mir zu lang(weilig) waren. Gleichfalls war der Abschnitt über den Jugendschutz und der Krux mit abzockenden Dating-Portalen etwas fade, was aber bestimmt daran lag, dass ich kein Konsument solcher Filmchen bzw. Chats bin und mich dadurch nicht angesprochen gefühlt habe. Regelmäßige Kunden und User werden bestimmte Informationen mit Sicherheit noch etwas anders sehen als ich.
Der Jugendschutz ist natürlich sehr wichtig und sollte noch einmal gründlich überdacht werden, was sich durch den ausführlichen Bericht in diesem Buch vermutlich trotzdem nicht ändern wird. Mehr Freude hatte ich an dem lustigen Erotik-Glossar und den witzigen Support-Anfragen, die aber im Verhältnis zu den für meinen Geschmack etwas schwächeren Teilen zu wenig waren, deshalb ziehe ich zwei Sterne ab, werde aber in Zukunft die versexte Gesellschaft mit aufgeklärteren Augen sehen, denn es steckt doch viel mehr Planung und viele kluge Köpfe hinter dem Schmuddel-Image.

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Gespräche aus der Community

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andreasd42s avatar

Als langjähriger Insider der Erotikbranche, der das Online-Porno-Business seit Mitte der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt hat, gewähre ich mit diesem außergewöhnlichen Buch einen Einblick in einen sonst von der Öffentlichkeit abgeschotteten Bereich, welcher unsere Sexualität und unseren Alltag stark beeinflusst. Sie als Leser erfahren von kuriosen Telefonsex-Fetischen, mafiösen Strukturen und dem Untergang der Offline-Erotik. In dem Buch kommen die großen Köpfe der Branche wie Camgirls und Pornoproduzenten genauso zu Wort wie besorgte Schwiegermütter und Jugendschützer.

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Vier Jahre lang hatte ich in einem renommierten deutsch-französischen Restaurant in der beschaulichen saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken mit viel Hingabe meine Gäste verwöhnt. „Hauptsach, gudd gess“ – „Hauptsache gut gegessen“ ist das Motto des Saarländers. Als echter Saarländer Bub und Feinschmecker hatte ich zu Beginn meiner Ausbildung als Restaurantfachmann von einer Karriere in der Gastronomie geträumt. Bald musste ich allerdings erkennen, dass es im gastronomischen Alltag viel weniger romantisch zuging, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich wollte kreativ arbeiten, meine Ideen einbringen dürfen, Dinge ausprobieren. Doch stattdessen sollte ich in meiner dortigen Arbeitsstelle nur funktionieren. Für eigene Ideen bekam ich im besten Fall ein „Heer met demm Kappes off!“ oder ein „Kumm, hau ab!“ zu hören. Immer öfter brüllte mich mein damaliger Chef an und beschimpfte mich als „Bleedhammel“ oder „Eierkopp“. So hatte ich mir das Leben als Restaurantfachmann sicherlich nicht vorgestellt! Mir war klar: Ich wollte so nicht weiterarbeiten. Etwas in meinem Leben musste sich ändern. Ich fragte mich, ob es mit einem Wechsel der Arbeitsstelle getan sein würde. Letztendlich wäre ich wieder nur Angestellter. Und so beschloss ich schließlich für mich, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Eine konkrete Geschäftsidee hatte ich noch nicht, aber ich wusste: Ich will mich nicht mehr in meinen Ideen einschränken und in meinem Engagement bremsen lassen.

Um den Kopf ein wenig freizukriegen, unternahm ich einen Kurztrip nach Basel, der quirligen Schweizer Stadt am Fluß. Zwischen schicken Restaurants und schnuckeligen Geschäften, entdeckte ich einen kleinen Laden. In schwarzen Lettern war der Name „Condomeria“ über der Eingangstür zu lesen. Ein wenig peinlich berührt (Was sollen die Leute denken!?) huschte ich hinein. Dort lagen die Gummiüberzieher in allen Farben. Genoppt, gerillt, in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Größen von XS bis XXL. Die Kunden drückten sich durch den Laden, neben mir ein leises Kichern, vor mir ein Gespräch über Latexallergie und Naturkautschuk-Kondome, hinter mir der nächste Besucher, der sich neugierig an mir vorbeidrängte. Und in diesem Moment wusste ich: Das ist es. Ich musste dieses Geschäftskonzept mit nach Saarbrücken nehmen und meinen Traum der Selbständigkeit verwirklichen. Ich wollte in meiner Heimatstadt ein stilvoll eingerichtetes Geschäft mit individueller Beratung zu den Themen Verhütung und sexueller Freiheit aufbauen. Tatsächlich war dies der erste Schritt in die Erotikbranche, einem Geschäftszweig, dem ich noch lange treu bleiben sollte. Einige Wochen lang feilte ich an meinem Businessplan, ging auf die Suche nach möglichen Lieferanten und bezahlbaren Mieträumen für einen Laden in zentraler Lage... 


Inhaltsverzeichnis:

„Nein ich verkaufe keine Kinderpornografie “ – Von der Stigmatisierung als Erotik-Webmaster 9

Vom Restaurantfachmann zum Erotikseiten-Webmaster 15

Der Schwiegermutterschreck – Vom katastrophalen Image der Erotikbranche 24

Vom Untergang der Offline-Branche und eierlegenden Wollmilchsäuen der Online-Erotik 31

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Sexualtherapeuten 35

Wer ist Cindy Gallop? 41

Die wunderbare Welt der Pornografie 50

Unterwegs in Sachen „Porno“ 57

Treffen sich Zwei – Das Porno-Zwiegespräch 66

Zwischen Lachanfall und Verzweiflung - Die Top 10 der lustigsten Support-Anfragen 79

Wenn der schwarze Porsche vorfährt – Organisierte Kriminalität im Online-Business 85

Vom Telefonsex-Girl zur Adult-Seiten-Geschäftsführerin 94

Porno, Politik und Jugenschutz oder: Vom verzweifelten Versuch, den Tiger im Dschungel zu zähmen 106

Zeig mir deine M*****! – Aus dem Leben eines Erotik-Camgirls 132

Von guten Urheberrechtskämpfern und bösen Plattformen… 148

Manwin – Der Globalplayer im Profil 155

Die Abzocke mit Dating-SMS, Flirt-Apps und Partnerportalen 168

Das Hier und Heute sowie der nächste Morgen 180

Sexy Cora – Tragischer Tod eines Amateurgirls 187

Lustiges Erotik Glossar 194

Zitate und Meinungen von Onlinegrößen 216


Freue mich gerne über Feedback :)


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Letzter Beitrag von  Gurkevor 5 Jahren
Meine Rezension ist fertig: http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-D%C3%B6hring/Von-Teuren-Klicks-Und-Schnellem-Sex-1060663541-t/rezension/1067345746/ Dankeschön, dass ich das Buch lesen durfte. Es war interessant, obwohl ich gerne noch mehr humorvolle Kapitel gelesen hätte. Ich hoffe, dass die zwei fehlenden Sterne mir nicht übel genommen werden. :-( Viel Erfolg weiterhin!!
Zur Buchverlosung
andreasd42s avatar

Hallo lieber Leserinnen und Leser,

ich möchte Ihnen mein Buch „Von teuren Klicks und schnellem Sex“ vorstellen. Angefangen hat alles mit meinem damaligen Condomi Geschäft 1995 in Saarbrücken. 1996 folgten dann die ersten Bannerschaltungen für Livecams auf den Seiten meines Kondomshop, daraus entwickelte sich eine lange Zugehörigkeit zum Online Erotik Business. Über die vielen erfolgreichen Jahre als Softwareentwickler, Marketingexperte, SEO-Seminarleiter, Partnerprogramm-  und Jugendschutzsystembetreiber durfte ich die Macher von den erfolgreichsten deutschen wie internationalen Erotikportalen, Produzenten, Camgirls und viele andere Persönlichkeiten kennenlernen. Sie als Leser erfahren von kuriosen Telefonsex-Fetischen, mafiösen Strukturen und dem Untergang der Offline-Erotik. In dem Buch kommen die großen Köpfe der Branche wie Camgirls und Pornoproduzenten genauso zu Wort wie besorgte Schwiegermütter und Jugendschützer. 


Mich würde das Feedback hier von professionellen Leseratten sehr interessieren, besonders  wenn es positiv ausfällt :) 


Achtung: Ich versende lediglich eBooks  keine Bücher, natürlich in jedem gewünschten Format. 


Das Inhaltsverzeichnis:

Nein ich verkaufe keine Kinderpornografie “ – Von der Stigmatisierung als Erotik-Webmaster 9 Vom Restaurantfachmann zum Erotikseiten-Webmaster 15

Der Schwiegermutterschreck – Vom katastrophalen Image der Erotikbranche 24

Vom Untergang der Offline-Branche und eierlegenden Wollmilchsäuen der Online-Erotik 31 Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Sexualtherapeuten 35

Wer ist Cindy Gallop? 41

Die wunderbare Welt der Pornografie 50 Unterwegs in Sachen „Porno“ 57

Treffen sich Zwei – Das Porno-Zwiegespräch 66

Zwischen Lachanfall und Verzweiflung – Die Top 10 der lustigsten Support-Anfragen 79 Wenn der schwarze Porsche vorfährt – Organisierte Kriminalität im Online-Business 85

Vom Telefonsex-Girl zur Adult-Seiten-Geschäftsführerin 94

Porno, Politik und Jugenschutz oder: Vom verzweifelten Versuch, den Tiger im Dschungel zu zähmen 106

Zeig mir deine M*****! – Aus dem Leben eines Erotik-Camgirls 132 Von guten Urheberrechtskämpfern und bösen Plattformen… 148

Manwin – Der Globalplayer im Profil 155

Die Abzocke mit Dating-SMS, Flirt-Apps und Partnerportalen 168 Das Hier und Heute sowie der nächste Morgen 180

Sexy Cora – Tragischer Tod eines Amateurgirls 187 Lustiges Erotik Glossar 194

Zitate und Meinungen von Onlinegrößen 216



Viele Grüsse aus Baldham

Andreas

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