Andreas Dresen

 4.3 Sterne bei 92 Bewertungen
Andreas Dresen

Lebenslauf von Andreas Dresen

Der deutsche Autor Andreas Dresen kommt 1975 in Aachen zur Welt. Bis heute lebt und arbeitet der Schriftsteller in seiner Heimatstadt. Nach zahlreichen Kurzgeschichten veröffentlicht Dresen 2011 sein Romandebüt „Ava und die STADT des schwarzen Engels“. In seinen Werken verbindet Dresen, der bereits seit seiner Kindheit ein Faible für Mythen und fremde Welten hat, klassische mythologische Elemente mit eigenen Fantasy-Elementen und schafft es darüber hinaus, einen Bogen zur heutigen Gesellschaft und ihrem Alltag zu spannen.

Alle Bücher von Andreas Dresen

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Ava und die STADT des schwarzen Engels

Ava und die STADT des schwarzen Engels

 (23)
Erschienen am 07.02.2011
Das Buch des Hüters

Das Buch des Hüters

 (16)
Erschienen am 06.12.2011
Samson und die STADT des bleichen Teufels

Samson und die STADT des bleichen Teufels

 (10)
Erschienen am 27.06.2012
Under a liquid sky

Under a liquid sky

 (4)
Erschienen am 01.12.2009
Sebastians unheimliche Kinder

Sebastians unheimliche Kinder

 (3)
Erschienen am 14.07.2011
Biodinner

Biodinner

 (3)
Erschienen am 30.03.2013

Neue Rezensionen zu Andreas Dresen

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Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

Urban Fantasy
KaterinaFrancescavor 4 Monaten

Das Leben des Schwertlers Fahrat wird kräftig durcheinander gewirbelt, als er mitten am Tag einen leibhaftigen Golem einfach so durch die Straßen der STADT laufen sieht, der eine junge Frau namens Ava angreift. Fahrat nimmt sich der verstörten Frau an, die verzweifelt nach ihren Kindern sucht, seitdem man sie aus der Anstalt entlassen hat. Denn anders als gewöhnliche Menschen ist Ava in der Lage, die Zwischenweltler als solche zu erkennen. Fahrat entschließt sich, ihr zu helfen und gerät in einen Sog aus politischen Intrigen und Machtsielen, der alle Wahrheiten infrage stellt, die Fahrat kannte.

Der Roman hat mich positiv überrascht. Nachdem ich der amerikanischen Fantasy überdrüssig geworden bin, habe ich mal was Neues versucht und siehe da - es gibt auch noch neue Ideen. Die Fantasygeschöpfe dieses Romans sind grausig-originell und nicht unbedingt in jedem zweiten Fantasyroman genau so zu finden. Auch die Helden, wenn man sie denn so nennen will, sind keine Knights in shining armor, sondern leicht faule und fülligere Charaktere, die noch nicht so ganz wissen, wo ihr Platz im Leben ist. Trotz der Kürze des Buches, bekommt man ein lebendiges Bild der STADT, die Fahrats Zuhause ausmacht und der Antagonist Morton, seines Zeichens Vizekanzler, ist ein klassischer Bösewicht, der nach Macht giert. Götter, schwarze Engel, Hexen und Kobolde spinnen eine farbenfroge Geschichte, die immer auch mal zum Schmunzeln beiträgt.

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Rezension zu "Wilhelmstadt - Die Abenteuer der Johanne deJonker" von Andreas Dresen

Industrialisierung trifft auf futuristischen Steampunk
loraleevor 3 Jahren

Ja, was soll ich zu diesem Buch sagen? Es ist durch und durch Steampunk und ein fantastischer Einstieg in die Reihe um Wilhelmstadt und der plietschen Ingenieurin Johanne de Junker. Mein eReader fing schon an, sich solidarisch in ein mechanisch betriebenes Lesegerät zu verwandeln.

Wilhelmstadt im ausgehenden 19. Jahrhundert ist eine Stadt am Puls der Zeit, aufstrebend, auf wirtschaftliches Wachtum gepolt. Hier wimmelt es von spannenden dampfbetriebenen Erfindungen. Eine fantastischer als die andere. Ich bin begeistert von der Kreativität des Autors. Es gelingt ihm, die Aufbruchsstimmung, die damals historisch tatsächlich herrschte, einzufangen und mit der rein fiktiven Steampunk Welt zu verknüpfen. Das macht seine Welt authentisch. Die ersten Autos überholen ganz selbstverständlich Kutschen, die von mechanischen Pferden gezogen werden, der neue Roman des jungen Autors Jules Verne ist in aller Munde und die Reformbewegung ist auf dem Vormarsch. Es ist eine Gesellschaft, die glaubt, unendliche Ressourcen zur Verfügung zu haben, sich im Industrierausch befindet, sich aber auch sehr schwer aus ihren preußischen Zwängen lösen kann.

Wilhelmstadt ist eine flexible Stadt, die auf Stahlplatten gebaut ist. Wenn alle Rohstoffe in der Umgebung abgebaut sind, zieht die Stadt samt Gebäuden, Bewohner, etc. einfach um - und wird Stahlplatte für Stahlplatte abgebaut und am neuen Standort wieder zusammengesetzt. Johanne ist Mechanikerin und Tochter eines stadtbekannten Ingenieurs und Erfinders. Der ist einer Machtintrige zum Opfer gefallen und Johanne versucht heraus zu finden, wer dahintersteckt.

Johanne und ihre Freunde kommen allerdings eher skizzenhaft bei mir an. Ich hätte mir mehr Charakter gewünscht. Die ausführlichen Beschreibungen der dampfbetriebenen Stadt drängen die Handlung und die Charaktere an den Rand. Dennoch ist die Geschichte spannend bis zuletzt, wo sie allerdings in eine recht plakative Richtung abdriftet. Ich würde es schon fast schrill nennen. Das muss man mögen.

Ich mag es. Und empfehle dieses Buch allen eingefleischten Steampunk Fans, die sich der Faszination von dampfbetriebenen Welten nicht erwehren können.

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Rezension zu "Das Buch des Hüters" von Andreas Dresen

Spannend ohne Spannung
GrueneRonjavor 3 Jahren

„Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben sie natürlich.“ (S.49)

Mit diesem Satz endet die Welt, wie wir sie kennen. Die Ökos haben den Strom abgestellt und die Welt ist untergegangen. Atomkraftwerke explodieren und die Tiere wenden sich gegen den Menschen. Die Natur holt sich die Welt zurück.

Hundert Jahre später….

Der junge Pejo war ursprünglich auf einer geheimen Mission in den Süden. Die Mission war so geheim, dass nicht mal er wusste, worum es geht. Leider sind seine Reisebegleiter alle tot, und Pejos Flucht führt ihn nach Waldfurth. Dort wird er Zeuge eines Anschlags, und rennt dem flüchtenden Mädchen hinter her, aus Angst die Wachen könnten ihn schnappen. Denn jeder weiß, was die Wachen im Süden, in Panäa, mit den Bewohnern des Nordens, aus Flusshaven, machen. Doch das Mädchen, stirbt in Pejos Armen, und gibt ihm ein Buch, das weder der Norden noch der Süden in die Hände kriegen soll. Pejo ist wieder auf der Flucht, nur weiß er diesmal nicht so richtig, wohin.

„Und das machte ihn wütend. […] Wütend, dass er in Dinge hineingezogen wurde, von denen er nichts verstand und zum Spielball gemacht wurde.“ (S.42)

Wie wäre die Welt, wenn wir von jetzt auf gleich keinen Strom mehr hätten? Würde die Natur sich auch so schnell alles zurück erobern, wie in dem Buch? Würden die Tiere sich auch gegen den Menschen wenden? Fällt die Welt zurück ins Mittelalter, wie in Panäa? Oder bleibt ein wenig Zivilisation erhalten, so wie in Flusshaven? Dieses Buch wirft viele solcher Fragen auf. Vor allem das Buch das Hüters, dessen Einträge direkt aus der Zeit nach der Abschaltung des Stroms stammen, enthalten sehr viel Wahrheit.

„Wir haben verlernt uns selbst zu versorgen.“ (S.51)

Und wie werden die Menschen 100 Jahre später von uns denken?

„Die Menschen vor dem Ende waren ein sehr religiöses Volk.[…] Die Antennen waren so eine Art Götzensymbol. Sie waren verbunden mit dem Altar im Wohnzimmer. […] [die Menschen] setzten sich oft den ganzen Abend mit allen Familienmitgliedern vor den Altar und empfingen die Göttliche Energie.“ (S. 54)

Dieses Buch führt uns in eine aufregende neue Welt. Denn es existieren nicht nur Norden und Süden, Menschen und Viecher (bösartige Tiere). Außerdem lässt uns dieses Buch auch über uns selbst nachdenken.

Die Figuren sind vielseitig und lohnenswert kennengelernt zu werden. Der Schreibstil ist flüssig, und aus wechselnder Sicht. Manchmal kam mir das Buch etwas langatmig vor, es fehlte die Spannung, obwohl es spannend war. Es ist schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall lohnt sich das Buch schon wegen des Themas.

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Gespräche aus der Community

Neu

Mit Volldampf Richtung Abenteuer!

Die Havarie der "Juggernauth" besiegelt den Untergang der Familie  deJonkers. Zu viel deutet auf menschliches Versagen des Ingenieurs Julius deJonker hin, als dass der Kaiser den Tod seines Neffen kommentarlos hinnehmen kann. Fortan ermittelt Johanne, Julis‘ Tochter und Erbin, um die mysteriösen Umstände des Unglücks aufzudecken.

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Wir suchen 10 Testleser für diesen außergewöhnlichen Steampunk Roman.

Bis zum  03. August 2014 könnt Ihr Euch für eines der Bücher bewerben*. Wenn Ihr ein E-Book bevorzugt, gebt bitte dies bei der Bewerbung an. Ab dem 04. August nimmt Euch der Autor Andreas Dresen mit auf eine Reise nach Wilhelmstadt. Zusammen mit Johanne deJonker macht Ihr Euch, zwischen mechanischen Katzen und laufenden Teekesseln, auf die Suche nach den wahren Schuldigen der Katastrophe.

Selbstverständlich steht die Leserunde jedem Besitzer von "Wilhelmstadt" offen.

*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu. Falls Ihr dies nicht gewährleisten könnt, seht bitte von einer Bewerbung ab.

Zur Leserunde

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