Andreas Dresen Ava und die STADT des schwarzen Engels

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Inhaltsangabe zu „Ava und die STADT des schwarzen Engels“ von Andreas Dresen

Ein Golem mitten in der Stadt, am helllichten Tag – Fahrat traut seinen Augen nicht. Normale Menschen können das Lehm-Wesen nicht sehen, aber selbst für den jungen Schwertler ist das ein besorgniserregender Anblick. Obwohl er normalerweise einen guten Wein jedem Abenteuer vorzieht, folgt er dem Ungeheuer. Und stößt auf Ava. Die junge Frau ist offenbar ein gewöhnlicher Mensch. Aber verstört behauptet sie, ein schwarzer Engel habe ihre neugeborenen Zwillinge geraubt. Doch was sollte ausgerechnet Morton, Vizekanzler des STADTrates und Veranstalter des Hexensabbats, mit zwei Menschenkindern anfangen? Haben die Vorfälle etwas mit dem Grauen zu tun, das außerhalb der STADT lauert? Fahrats Gutmütigkeit und sein Schwertler-Stolz lassen ihn nicht mehr von Avas Seite weichen. Doch bald weiß der junge Abenteurer nicht mehr, für wen sich eine neue Welt auftut - für die Menschenfrau Ava, die auf der Suche nach ihren Kindern fluchenden Hexen, LKW-Chimären und lauernden Waldwürgern begegnet – oder für Fahrat, dessen Welt nicht die zu sein scheint, für die er sie immer gehalten hat.

ein STADT Roman. Wieder ist es einem deutschen Autor gelungen, mich zu faszinieren

— phantastische_fluchten

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  • 3,5 Sterne für ein gutes Fantasybuch.....

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    22. August 2014 um 12:25

    Kurzbeschreibung Ein Golem mitten in der Stadt, am helllichten Tag – Fahrat traut seinen Augen nicht. Normale Menschen können das Lehm-Wesen nicht sehen, aber selbst für den jungen Schwertler ist das ein besorgniserregender Anblick. Obwohl er normalerweise einen guten Wein jedem Abenteuer vorzieht, folgt er dem Ungeheuer. Und stößt auf Ava. Die junge Frau ist offenbar ein gewöhnlicher Mensch. Aber verstört behauptet sie, ein schwarzer Engel habe ihre neugeborenen Zwillinge geraubt. Doch was sollte ausgerechnet Morton, Vizekanzler des STADTrates und Veranstalter des Hexensabbats, mit zwei Menschenkindern anfangen? Haben die Vorfälle etwas mit dem Grauen zu tun, das außerhalb der STADT lauert? Fahrats Gutmütigkeit und sein Schwertler-Stolz lassen ihn nicht mehr von Avas Seite weichen. Doch bald weiß der junge Abenteurer nicht mehr, für wen sich eine neue Welt auftut - für die Menschenfrau Ava, die auf der Suche nach ihren Kindern fluchenden Hexen, LKW-Chimären und lauernden Waldwürgern begegnet – oder für Fahrat, dessen Welt nicht die zu sein scheint, für die er sie immer gehalten hat. Meinung Dieses Buch habe ich mal bei einer Weihnachtsaktion vom Acabus-Verlag gewonnen. Es lag jetzt etwas auf meinem SuB, aber für eine Challenge brauchte ich es und darum machte ich mich ans lesen. Klappentext und Cover waren ziemlich ansprechend und ich muß sagen, es war ok. Kein Meisterwerk aber gut zu lesen. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Die Handlung war mir viel zu schnell und es passierte einfach viel aufeinmal. Das Taschenbuch beinhaltet viele Handlungsstränge, die zum Glück ziemlich bald zusammen führten. Vom Ansatz her, war die Geschichte ganz gut, auch wenn meiner Meinung nach, noch mehr Potiental dahinter steckte. Der Autor hat sich halt auf das Wesentliche konzentriert, blieb geradlinig, ohne viel Schnick Schnack. Eigentlich ist es schon ein wenig komisch, wenn man liest, das die Menschheit Seite an Seite mit magischen Wesen lebt, ohne es überhaupt zu wissen. Aber genau das machte es aus, das den Charakteren von Herrn Dresen soviel Leben eingehaucht wurde, um sich darum nicht zu kümmern. Wie gesagt, gut ausgearbeitete Protagonisten, die ich mir gut bildlich vorstellen konnte. Ein wenig fehlten mir allerdings die Hintergründe überhaupt. Hier waren leider nicht so viele Informationen gegeben. Zum Schluß war es dann ein für mich abgeschlossenes Ende, wobei trotzdem einige Fragezeichen übrig blieben. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, wenige Seiten und kurze Kapitel brachten mir ein paar gute Lesestunden. Die Geschichte selbst wird in der Ich-Perspektive aus Sicht jedes Protagonisten abwechselnd dargestellt. Cover Das Cover ist ok, aber kein Meisterwerk. Man sieht die Siloutte der STADT. Die Farben türkis und schwarz dominieren. Gekauft hätte ich es wahrscheinlich nicht. Fazit „Ava und die Stadt des schwarzen Engels“ war für mich eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch. Gut ausgearbeitete Charakteren, aber zuwenig Hintergrundinformationen. Da wäre noch mehr gegangen. Trotzdem vergebe ich 3,5 von 5 Sternen, weil mir einfach die Grundidee gut gefallen hat. Eine Leseempfehlung gibt’s auch.

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  • Gelungenes Debüt mit einigen Schwächen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Slev

    01. October 2013 um 10:52

    Eine Stadt, zwei Perspektiven, viele Abenteuer ... In seinem Romandebüt erzählt Andreas Dresen die Geschichte einer Stadt. Halt, Stopp! Die Geschichte der STADT. Den das, was "normale" Menschen sehen, ist nur ein Teil der Wahrheit. Es existiert eine parallele Ansicht, die den Blick auf allerlei mystische Wesen offenbart. In dieser STADT lebt der Schwertler Fahrat, der untypischerweise gar keine Abenteuer mag. Als er jedoch einem Golem auf offener Straße begegnet, selbst für STADTverhältnisse ein ungewöhnlicher Anblick, folgt er seiner Neugier (und damit dem Golem). Dieser attackiert einen gewöhnlichen Menschen: Ava. Was nun folgt, ist zwar schon tausendmal erzählt worden (Held rettet Frau, gerät in ein Abenteuer, meistert dieses und rettet nicht nur die Frau, sondern auch die Welt), jedoch schafft es der Autor eine stimmige "neue" Welt zu erschaffen, der man gerne folgt. Einzig die Tatsachen, dass sich manche Details der STADT dem Romanuniversum von Vadim Panovs "Тайный Город" (auf dt. "Die verborgene Stadt") stark ähneln und manche Textpassagen gekünstelt wirken, trüben den guten Gesamteindruck.

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    lexxi2k

    15. October 2012 um 22:00

    Der Inhalt: Eine Stadt – zwei Welten. Es ist eine Stadt in der normale Menschen leben, aber unter ihnen, völlig unentdeckt, leben die Wesen aus der Zwischenwelt. Fahrat, ein Schwertler, ist einer davon, und möchte eigentlich nur in Ruhe sein Leben leben. Aber alles kommt anders. Eines Tages sieht er einen Golem mitten durch die Stadt laufen. Weil es ihn neugierig macht, folgt er ihm zu einem Haus. Dort wird er Zeuge wie der Golem das Haus einschlägt um an eine Frau zu kommen. Aber die Frau ist ein normaler Mensch und dürfte die Wesen aus der Zwischenwelt eigentlich nicht sehen, aber sie erkennt den Golem. Fahrat rettet sie aus den Fängen des Golem und flieht mit ihr. Bald müssen sie aber feststellen das der Vizekanzler, der AVA unbedingt Meine Meinung: Ich muss ehrlich gestehen das ich Anfangs nicht viel von dem Buch erwartet habe, da mir die 200 Seiten etwas wenig für einen Fantasyroman vorkamen. Allerdings wurde ich redlich enttäuscht, den Andreas Dressen hat es super hinbekommen auf diesen wenigen Seiten eine super Welt zu kreieren, klasse Charaktere zu erschaffen und eine spannende Story wiederzugeben. Eine Stadt – zwei Welten, diesen Gedanken finde ich klasse. Menschen leben hier Tür an Tür mit übernatürlichen Wesen und haben keine Ahnung davon. Wo die Menschen allerdings die Stadt verlassen können, hört bei den übernatürlichen Wesen, die Welt auf. Sie sind somit an die Stadt gebunden und dort gefangen. Die beiden Hauptcharaktere in diesem Buch sind Fahrat und Ava. Fahrat ist Schwertler und möchte einfach nur in Ruhe sein Leben leben. Von Abenteuern hält er nicht viel und macht auch immer einen großen Bogen darum – bis er eines Tages auf Ava trifft. Ava ist eigentlich ein normaler Mensch, allerdings kann sie seid einiger Zeit die übernatürlichen Wesen aus der Zwischenwelt wahrnehmen. Als dann auch noch ein schwarzer Engel kommt und ihre beiden frisch geborenen Zwillinge entführt, rastet sie aus und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Als sie dann Monate später entlassen wird begibt sie sich auf die Suche nach ihren Kindern und muss feststellen, dass ziemlich jedes übernatürliche Wesen in der Stadt, hinter ihr her ist. Beide Charaktere waren glaubhaft und detailliert dargestellt und ich konnte mich sehr schnell mit ihnen anfreunden. Aber auch die anderen Charaktere die im Buch vorkamen waren super beschrieben und wirkten authentisch. Das Buch ließ sich recht zügig lesen, was zum einen an den wenigen Seiten, und zum anderen an dem flüssigen und spannenden Schreibstil lag. Am Anfang noch völlig verschiedene Handlungsstränge, fügen sich langsam zusammen und die Geschichte gewinnt noch mehr an Spannung. Die Geschichte hat ein geschlossenes Ende, allerdings bleiben doch ein paar Fragen offen. “AVA und die STADT des schwarzen Engels” ist der erste Band aus der STADT-Reihe. Der zweite Band “Samson und die STADT des bleichen Teufels” ist im Juni 2012 erschienen. Mein Fazit: Eine super Story, klasse Charaktere und eine spannende Handlung, dies alles auf knapp 200 Seiten. Perfekt für zwischen durch oder Leute die zuvor noch nie Fantasybücher gelesen haben und einmal in die Materie hinein schnuppern wollen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Sky

    27. August 2012 um 13:31

    Eine Stadt. Eine STADT. Zwei Welten. Sein letztes Abenteuer war alles andere als glorreich und er kann eh nicht viel solchen Dingen abgewinnen. Für den Schwertler Fahrat ist der Wein weitaus einsichtiger als sich in Abenteuer zu stürzen. Doch manchmal bleibt einen keine andere Wahl und die Ehre, ein Schwertler zu sein, muss schließlich auch gehalten werden. Denn, wenn ein Golem durch die Stadt spaziert, ist es selbst für eine Welt magischer Wesen ein ungewöhnliches Ereignis. Nur wenige haben die Kraft einen solchen zu erschaffen. Die Menschheit um ihn herum kann ihn nicht sehen, sie sind sich nicht bewusst, welche Welt in ihrer Stadt schlummert, welche Wesen bei ihnen nebenan wohnen. Sie ignorieren es. Er folgt den Golem, bringt ihn zu Fall und stößt auf eine Frau, die eigentlich dieses Wesen nicht sehen sollte. Doch die Menschenfrau Ava sieht die STADT, die neben der eigentlichen Stadt herrscht und wurde von ihrer Welt als geisteskrank erklärt. Sie sucht ihre zwei neugeborenen Kinder, gestohlen von einem schwarzen Engel. Aber niemand glaubt ihr. In Fahrat schrillen die Alarmglocken: Was will der Vizekanzler des STADTrates von Ava? Hat er wirklich etwas mit den verschwunden Kindern zu tun? Fahrat nimmt sich ihrer an und gerät tiefer in eine Welt aus Lügen, Schein, kuriosen Gestalten und gerät ins Fadenkreuz des Vizekanzlers. Es zählt nur noch eins: Die Kinder zu finden, die das Schicksal der STADT bedeuten. Die Fantasyliteratur hat es nicht mit Kurzatmigkeit, ist ausschweifend und voller Seitenwälzer. Wenn ein Roman eine kurze Länge hat, ist es eine Seltenheit und gleichzeitig eine Kunst, ein Reich in wenigen Seiten zu erschaffen. Andreas Dresen schafft es trotz allem sein Universum in wenige Seiten zu packen. Er bringt bekannte Elemente aus der Fantasy, mit Mythologie und Sagengestalten zusammen und lässt sie auf den Alltag treffen. Neben der eigentlichen Stadt, die der Mensch wahr nimmt, ist eine STADT vorhanden, die der Mensch nicht sehen will. Eine Welt voller Magie, voller ungewöhnlicher Kreaturen. Und dabei flechtet er die Geschehnisse, die für den Menschen nicht sichtbare Welt, in die Normale hinein, erklärt sie mit den alltäglichen Kuriositäten, denen wir täglich begegen. Ihm gelingt eine Plausibilität die einen verwundert und lässt die STADT entstehen, trotz der kleinen Seitenanzahl. Ohne viele Ausschweifungen bringt er die Handlung auf den Punkt, konzentriert sich auf einen Handlungsstrang und lässt sie linear ablaufen. Sprachlich auf das Wesentliche beschränkt, mit Witz gespickt, schreibt Andreas Dresen punktiert und lässt die Dinge so stehen wie sie sind. Es hat etwas von Tatsachenbericht ohne dass Spannung verloren geht. Denn trotz der Minimalisierung des Aufbaus, lebt die Handlung durch ihre Eigenständigkeit und treibt einem voran. Aber das Problem an wenigen Seiten ist der geringe Platz. Es bleibt oft bei Oberflächlichkeiten und die Tiefen der STADT werden für den Leser nicht immer klar. Im Kuriositätenkabinett möchte man verharren, es genauer betrachten und man wird doch weitergeschoben. So fühlt sich auch die Handlung an: Oft ist man schon einen Schritt weiter als man gedanklich folgen kann. Man wird gedrängt und möchte für ein paar Takte stehen bleiben um sich über vieles klar zu werden. Man möchte mehr über das Paralleluniversum erfahren und bekommt doch nur eine Fülle an Fakten, denen es an weiteren Erläuterungen fehlt, obwohl es dem Roman an Ideenreichtum nicht mangelt. Diese Problematik zieht sich durch den gesamten Roman: die Charaktere sind vielschichtig, können aber ihr Potenzial nicht ausschöpfen und wirken dadurch schlicht, den phantastischen Elemente fehlt es an Genauigkeit und Tiefe, die Handlung läuft wie im Zeitraffer. So gewinnt die Geschichte eine Art Kurzgeschichtencharakter, der in manchen Punkten eher schadet auf dieser Länge. Der Roman hätte das Potenzial, mehr aus sich zu machen, wird aber gehemmt durch seine Schnelligkeit. Schlussendlich endet der Roman spannend, wartet aber mit wenig Überraschungen auf. Die lineare Handlung zieht sich hindurch, ohne vom Plan abzuweichen, und nichtsdestotrotz unterhält sie einen. Fazit Ein interessantes Weltenkonzept in einem Roman mit Schwächen. Ein solides Debüt von Andreas Dresen, welches Potenzial zu mehr gehabt hätte und beweist trotz allem: Fantasy in Kurzformat funktioniert. Kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    marion_gallus

    08. July 2012 um 22:08

    Die STADT, auf den ersten Blick eine in der auch wir leben. Doch nur auf den ersten, denn eigentlich sind es zwei Städte. Die STADT der normalen Menschen mit ihren Bürgern, ihrem Bürgermeister und Senat. Dann die STADT der Wesen aus der Zwischenwelt. Die STADT der Schwertler, Hexen, Priester, Teufel, Chimären und sonstigen zauber- und fabelhaften Wesen. Diese anderen Wesen leben von den normalen Menschen unerkannt unter ihnen, in normalen Häusern und Wohnungen, laufen über die Straße aber werden nicht wahrgenommen. Die normalen Bürger besitzen den Blick für das andersartige nicht, können die besondere Aura nicht erkennen. Man kann sich das in etwa wie bei Harry Potter vorstellen, wo die Zauberer und Hexen auch unter den Muggeln leben und nicht erkannt oder wahrgenommen werden. Auch diese Wesen haben ihre Oberhäupter. Deren „Teil“ der STADT wird geführt von einem Kanzler, neben ihm ein Vizekanzler. Der Kanzler ist bei den Bewohnern sehr beliebt, der Vizekanzler Morton scheint eher böse veranlagt und die Macht komplett an sich reißen zu wollen. Fahrat ist ein Schwertler, ein Schwertkämpfer, zumindest wurde er einmal als solcher ausgebildet. Im Alltag ist er eher ein fauler, mittlerweile leicht untersetzter Mann, der lieber Kuchen und Brot backt, kocht, ein Weinchen schlürft, als dass er sich auf Abenteuer einlässt oder Schätze sucht, wie sein bekannter Vater und noch berühmterer Großvater. Fahrat ist derzeit arbeitslos, lebt in einem Mehrfamilienhaus und hat eine Hexe als Nachbarin. Eigentlich standen sie sich mal nahe, nun hat sie einen Fluch durch den Bann um Fahrats Wohnung geschickt und jagt ihm täglich ihre Lichtkobolde auf den Hals, die nichts lieber tun, als toben und Chaos stiften. Entnervt macht Fahrat sich auf in die STADT, als er plötzlich einen Golem sieht, der zielstrebig auf ein Haus zugeht und auf dieses eindrischt. Als er die Außenmauer zerstört hat, erkennt Fahrat, dass sich im Keller dieses Hauses jemand versteckt. Er will helfen und erkennt, dass es sich um eine zarte Menschenfrau handelt. Als gewagter Schwertler der er ja nun eigentlich ist stürzt er sich auf den Golem und macht in recht schnell unschädlich. Fahrat hilft der Frau aus den Trümmern und nimmt sich ihrer an. Sie stellt sich ihm als AVA vor und erzählt, dass sie erst vor kurzem aus einem Irrenhaus entlassen wurde und das sie auf der Suche nach Ihren kleinen Zwillingen ist. Sie behauptet, man habe ihr die Kinder unmittelbar nach der Geburt weggenommen und wolle ihr weismachen, sie seien gestorben. Doch AVA glaubt das nicht. Sie sagt im Krankenhaus tauchte ein schwarzer Engel auf und dem wurden die Neugeborenen durch die Krankenschwester übergeben. Und ihr selbst wollte man danach einreden, sie hätte sich das alles eingebildet und sei verrückt. Bei diesem schwarzen Engel handelt es sich um Morton, den Vizekanzler der STADT. Doch er ist nicht nur das, er ist außerdem der Führer der Hexen und zum Hexensabbat erscheinen alle Hexen, sie erliegen völlig hörig seinem lautlosen Ruf (und hinreißendem Charme… ) Fahrat, plötzlich wieder ganz der ehrenhafte Schwertler, will AVA helfen. Er will sie bei der Suche nach ihren Kindern unterstützen. Er will wissen was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat und es wundert Fahrat doch sehr, dass AVA als normale Menschenfrau, ihn und die anderen Wesen seiner STADT überhaupt sehen kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und schon bald wird es ungemütlich für den doch sonst so gemütlichen und geruhsamen Fahrat … *** Als ich eben den Hinweis auf die Zauberer und Muggelwelt gab, war dies keine Andeutung für etwas Nachgemachtes, sondern eher ein Vergleich zur besseren Vorstellung. Den als abgeguckt möchte ich die STADT von Andreas Dresen nicht bezeichnen. Der Autor hat sich seine eigene(n) Welt(en) erschaffen und hier eine schöne Mischung aus unserem normalen Leben im 21. Jahrhundert, Fantasy und auch Mystik zu Papier gebracht. Es gibt die unterschiedlichsten Wesen, teils gefährlich, teils eher amüsant. So sind da z.B. die Hexen, die gerne in der Badewanne liegen und Handys benutzen oder eben auch Schwertler, die eigentlich viel lieber in der Küche stehen . Das Geheimnis was es mit der STADT auf sich hat, ob danach wirklich nicht mehr kommt als das GRAUEN und die WILDNIS, macht natürlich neugierig und mir als Leser hat es Freude gemacht, Fahrat, AVA und dessen Bekannte und Begleiter auf der Suche nach den Kindern und deren Wahrheit zu begleiten. Den Schreibstil von Andreas Dresen möchte ich eher als locker und umgangssprachlich bezeichnen, jedoch nicht als flach und schlecht. Er passt gut zu den Figuren und in unsere heutige Zeit, in der die Handlung ja nun mal spielt. Dresen hat dennoch gute Beschreibungen der Personen, Figuren und Umgebung geliefert, sodass ich als Leserin die Orte und Schauplätze gut vor Augen hatte. Einige Wesen kamen mir bekannt vor. Sicher kennt man den Teufel oder Götter. Die mechanischen Wesen, die er erschaffen hat, erinnerten mich z.B. ein bisschen an die „Viecher“ aus dem dunklen Turm von King oder Ralf Isaus Wesen in Mekanis. Aber es ist mittlerweile wohl auch kaum noch lösbar, als Autor Dinge zu erschaffen, die noch nie da waren. Der Handlung und dessen Spannung tat es keinesfalls einen Abbruch. Ich habe diesen ersten Teil des STADT-Romans gerne gelesen, die Protagonisten waren herzlich, sympathisch und gut dargestellt. Auch die Nebenfiguren kamen sehr gut rüber, wie z.b. die Hexe Baddah oder auch Morton, der schwarze Engel. Dann gibt es noch eine ganz tolle Nebenfigur, den Trucker Manfred (warum müsst ihr schon selber lesen). Der Roman bietet auf den „nur“ 200 Seiten Abwechslung zwischen Spannung, Dramatik, mystischen Szenen, ruhigen Phasen und auch immer wieder humorvollen Momenten, die schmunzeln lassen. Der Verlag präsentiert das Taschenbuch in einem Hellblau und zeigt auf dem Cover eine Skyline, die unterhalb eines Wasserspiegels wohl die andere STADT darstellen soll. Die Inhaltsangabe finde ich sehr ausführlich, jedoch verrät sie nicht zuviel. Im Blocksatz gedruckt, sieht das ganze auch noch sehr aufgeräumt aus. Die Schrift ist wieder einmal sehr klein, dass kann ACABUS leider gut. In diesem Buch sind immerhin die Zeilenabstände etwas gelockert, doch das Lesen ist bei solch einer Minischrift dann immer etwas anstrengend. Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für eine schöne Mischung aus Fantasy, Mythologie und unserem „normalen“ Leben. Spannung, Dramatik und schöne Momente und Schauplätze hat dieser Auftakt der STADT-Romane zu bieten. Durch abwechslungsreiche und recht kurze Kapitel kommt keine Langeweile auf. Und ich habe das Gefühl, dass sich Andreas Dresen im zweiten Teil SAMSON und die Stadt des bleichen Teufels noch gesteigert hat. Jedenfalls ist die Fortsetzung schon um 172 Seiten stärker. Ich danke dem ACABUS Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    dark_angel

    03. May 2012 um 11:07

    Die Menschen leben Seite an Seite mit Hexen, Kobolden und anderen magischen Wesen, ohne dass sie davon wissen. Eines Tages erblickt der Schwertler Fahrat deReemer einen Golem, der ganz eindeutig auf der Suche nach seinem Opfer ist. Auch wenn Fahrat sich geschworen hat, keine Abenteuer einzugehen und damit mit der Familientradition zu brechen, lässt es sich nicht vermeiden, dass er der jungen Ava begegnet und sie vor dem Golem rettet. Ava ist ein normaler Mensch und behauptet, ein schwarzer Engel habe ihre Zwillinge gestohlen. Doch was bezweckt der schwarze Engel mit zwei Menschenkinder? Ehe Fahrat es sich versieht, befindet er sich mit Ava auf der Flucht und tritt sein erstes großes Abenteuer an... "Ava und die STADT des schwarzen Engels" ist ein kurzer und flüssig zu lesender Urban-Fantasy-Roman. Seine knapp zweihundert Seiten beweisen, dass ein Fantasy-Roman nicht unbedingt doppelt so viele Seiten beinhalten muss, um gute Unterhaltung zu bieten. Der Roman ist gut durchdacht und die STADT-Welt nicht zu kompliziert aufgebaut, so dass der Leser sich sehr schnell in dieser Welt zurechtfindet. Andreas Dresen legt sein Augenmerk darauf, die Handlung geradlinig voranzutreiben und verzichtet dabei auf große Ausschmückungen. Persönlich sind mir dadurch die Charaktere leider ein wenig auf der Strecke geblieben. Sie werden zwar eingeführt und erhalten eine Vergangenheit, doch sie wirken trotzdem etwas distanziert, so dass ich Mühe hatte, sie wirklich zu mögen. Einzig Fahrat wirkte wirklich glaubwürdig. Doch dies verzeiht man schnell, denn der Roman bietet gute Unterhaltung mit spannenden Gefahrensituationen. Da der Roman sozusagen als Auftakt dient, darf man mit weiteren Abenteuer an Fahrats Seite rechnen.

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Kerry

    Fahrat deReemer ist Schwertler und von einer eher gemäßigten und ruhigen Art. Im Gegensatz zu anderen Schwertlern sehnt sich sein Herz nicht nach Abenteuern, lieber lebt er ganz ruhig und beschaulich sein Leben und lässt es sich gut gehen. Fahrat war nicht immer so, aber als er feststellen musste, dass er den Ansprüchen seines Vaters nie genügen würde, hat er es gar nicht erst probiert. Eines Tages sieht er in der STADT, mitten auf der Straße, einen Golem. Er kann ihn sehen, er lebt in der Zwischenwelt der STADT, normalen Menschen jedoch bleibt er verborgen. Aber was sucht der Golem hier? Wer hat ihn erschaffen und mit welchem Auftrag? Fahrat folgt dem Golem und vernichtet diesen, als er eine junge Frau angreift, Ava. Ava scheint ein ganz normaler Mensch zu sein, sie besitzt keine spezielle Aura, die alle Wesen der Zwischenwelt haben und dennoch hat auch sie den Golem gesehen. Wie ist das möglich? Fahrat beschließt, der jungen Frau, die unter Schock steht, zu helfen. Er nimmt sie mit zu sich, trifft dort jedoch auf seine Ex-Freundin, die Hexe Baddha. Es kommt zum Streit zwischen den Beiden, wie gewöhnlich, wenn sie sich über den Weg laufen. Nachdem sie sich beruhigt haben, erzählt Ava ihnen ihre Geschichte. Vor etwa einem Jahr brachte sie Zwillinge zur Welt. Wer der Vater ist, weiß sie nicht, denn sie kann sich nicht an ihn erinnern. Nach der Geburt sagte man ihr, ihre Kinder wären gestorben, doch sie beharrt darauf, dass sie gesehen hat, wie eine Krankenschwester ihre Kinder einem Mann mit schwarzen Flügeln übergeben hat. Jetzt ist Fahrat und Baddha klar, dass Ava in großen Schwierigkeiten steckt, denn in der STADT gibt es nur einen Mann mit schwarzen Flügeln: Morton, den Vizekanzler und somit zweitmächtigste Mann der STADT und Herr über alle Hexen. Baddha weiß, dass sie Fahrat und Ava verraten wird, sobald sie Morton sieht und somit bleibt den Beiden nichts anders übrig als zu fliehen. Doch wohin, denn die Häscher Mortons sind überall und Ava will um jeden Preis ihre Kinder wieder finden? Eine Flucht durch eine unglaubliche Welt beginnt, in der Fahrat und Ava mehr als einmal beweisen müssen, was in ihnen steckt. Fantastisch - das ist das Wort, was mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich an dieses Buch denke. Der Plot ist wunderbar ausgearbeitet und die Handlung sowie alle Wesen der Zwischenwelt der STADT wurden derart farbenfroh und detailreich in Szene gesetzt, ich konnte mir alles jederzeit bildlich vorstellen. Den Schreibstil empfand ich als leicht verständlich und spannend gehalten, sodass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Ganz wunderbar fand ich vor allem die Wandlung Fahrats beschrieben, wie dieser eher faule und träge Schwertler immer wieder über sich hinaus wächst, nur um sein Wort gegenüber Ava zu halten, ihr zu helfen. Ava wurde als sehr willensstark dargestellt, sie war mir sofort sympathisch. Es handelt sich bei diesem Buch um das erste Buch des Autoren, das ich gelesen habe, aber es war bestimmt nicht das letzte! Zumal das Ende durchaus noch Handlungen für einen weiteren Teil bereithält.

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    buechertippzzz

    25. May 2011 um 18:14

    Ich finde die Geschichte sehr gelungen, auch wenn der Autor nur an der Oberfläche kratzt und nicht allzu sehr auf die Charaktere eingeht, hat mich "Ava und die STADT des schwarzen Engels" sehr fasziniert. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von diesen "LKW-Chimären" und "Waldwürgern", da ich mir darunter überhaupt nichts vorstellen konnte, aber Andreas Dresen hat es sehr gut dargestellt, sodass ich mir bestens ein Bild machen konnte. Trotzdem hätte ich mir mehr Details, mehr Tiefgang gewünscht, aber bei 200 Seiten ist das wahrscheinlich nicht möglich. Der Schreibstil war sehr interessant, spannend, flüssig, klar und direkt, so muss das sein! :-) Ich denke, dass jeder Fantasy-Liebhaber seinen Spaß mit dem Buch haben wird, denn die Geschichte hat auch ein paar lustige Seiten! :-) Fahrat, zum Beispiel, ist eigentlich ein kleiner Taugenichts mit Winterspeck, seine Familie will, dass er ein Abenteurer oder Held wird, doch Fahrat denkt sich : NÖ! :-) Das ändert sich natürlich, als er Ava trifft, er wird einfach mit hineingezogen und kann sich vor dem Abenteuer nicht mehr verstecken. Er nimmt Ava das auch ein bisschen übel, aber sie werden trotzdem Freunde und Fahrat macht auf einmal nicht mehr so einen "Faulenzer-Eindruck". Ava hat eine sehr verschwommene Vergangenheit, sie weiß nicht mehr richtig, was mit ihr passiert ist, oder wie sie schwanger geworden ist. Sie weiß nur, dass man ihre neugeborenen Zwillinge gekidnappt hat und sie will sie wieder haben. Nicht nur für Ava sind die Zwillinge was ganz Besonderes, denn diese Kinder spielen eine große Rolle in der Prophezeiung der STADT. Nun könnt ihr euch sicher denken, wer die Kinder entführt hat, oder? Genau! Der Bösewicht und sein Name ist Morton. Morton ist ein sehr einflussreicher Mann, er ist der Vizekanzler der 2.Welt, der STADT, die neben der menschlichen Welt existiert. Mit seinem Einfluss veranlasst er die Suche nach Ava und Fahrat, um seine Macht zu sichern. Wenn Ava stirbt, kann sie ihm nicht mehr die Zwillinge stehlen. So entwickelt sich eine Hetzjagd, mit jeder Menge Überraschungen! Ob Ava ihre Kinder wieder bekommt und Fahrat ein richtiger Abenteurer wird, dass müsst ihr schon selbst rausfinden! ;-) Ich freue mich schon auf den 2. Teil! Fazit Das Lesen hat sehr großen Spaß gemacht! Ich war fasziniert von all den merkwürdigen Geschöpfen, die in Andreas Dresen´s Buch hausten! Nur der Tiefgang hat mit etwas gefehlt, ansonsten eine tolle Geschichte!

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Zibbi1987

    23. May 2011 um 19:12

    Aus meiner Sicht: Fahrat, der eigentlich aus seiner Natur heraus als Schwertler, stets auf der Suche nach deinem Abenteuer sein sollte, geht diesem eher aus dem Weg. Durch ein vorangegangenes, furchteinflößendes Ereignis, das man direkt als erstes Kapitel lesen kann, macht dem Leser klar, warum er den verführerischen Abenteuern aus dem Weg geht. Doch anscheinend zieht Fahrat doch Abenteuer magisch an. Er begenet der jungen Frau Ava, die behauptet, dass ihre Zwillinge von einem schwarzen Engel enführt worden seien. Doch kann er Ava trauen? Immerhin wurde sie gerade erst aus einerNervenheilanstalt entlassen? Und was geschieht, sollte das stimmen, wassie behauptet? Immerhin gibt es nur einen schwarzen Engel in der Stadt. Den Vizekanzler der Stadt. Durch die Begegnung wartet auf Fahrat und Ava ein Abenteuer der besonderen Art, von dem sich der junge Schwertler nicht drücken kann und auch mit der Zeit nicht mehr will... Fazit: Es gibt kaum ein Buch, von dem ich positiv überrascht bin, wie "Ava und die Stadt des schwarzen Engels" von Andreas Dresen! Dresenhat ein besonderes Talent, alte Elemente, neu einzukleiden. So bedarf er sich altbekannten Fantasywesen, zum Beispiel Hexen. Doch Hexen könnennicht nur fluchen oder halten Sabbats ab. Bei Andreas Dresen beziehen sie ihre Kraft beispielsweise aus einen Machttier - hier eine Katze. Undehrlich gesagt, ich dachte nach "Transformer" sei ich bewandert, was das Umwandeln von Autos und Trucks angeht... Aber habt ihr schonmal von einem LKW - Chimären gehört? Nein? Dann führt euch "Ava und die Stadt des schwarzen Engels" zu Gemüte. : ) Und trotz dieser neuaugelegten bzw.komplett neuen "Wesen" bleiben die Charakteren stets authentisch. Natürlich sind auch die restlichen Buchcharakteren klasse. Besonders istmir Fahrat ans Herz gewachsen! Der junge Schwertler, ein wenig aus der Übung im Fährtenlesen, Kämpfen und vieles mehr, strotzt er jedoch seinerAngst, Abenteuer gegenüber und hilft der Protagonistin Ava. Somit hat Andreas Dresen alles gut aufgeführt, was eine tolle Geschichte ausmacht. Sympathische Buchcharakteren, erschafft eine eigene (Fantasy-)Welt und befasst sich sogar mit politischen Themen. Ein toller Mix! Eines müsste ich jedoch aussetzen, was sich aber ausschließlich auf mein persönlichesEmpfinden bezieht. Eigentlich hatte sich Andreas Dresen bis dato mit Kurzgeschichten beschäftigt und das merkt man besonders beim Klappentext. Er möchte so viel Info wie nur Möglich in den Klappentext einbringen, was meiner Meinung nach ein bisschen zu viel des Guten war. Also,Lust auf ein ganz besonderes Fantasyabenteuer eines hochtalentierten jungen Autors zu lesen? "Ava und die Stadt des schwarzen Engels" bietet euch die Gelegenheit. : )

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Claudias-Buecherregal

    15. May 2011 um 16:56

    In der STADT leben normale Menschen und mitten unter ihnen besondere, magische Wesen. Die Menschen nehmen diese Wesen allerdings nicht wahr, sondern sehen nur, was sie sich auch rational erklären können. Fahrat lebt in der STADT und trifft auf Ava, eine menschliche Frau, die manchmal die anderen Wesen sehen kann. Sie berichtet ihm davon, dass ein schwarzer Engel ihre Zwillinge gleich nach der Geburt entführt hätte. Fahrat kennt diesen schwarzen Engel, es ist Morton, der Vizekanzler des STADTrates. Aber warum sollte er Avas Kinder stehlen? Fahrat verspricht Ava zu helfen und gerät damit selbst in ein gefährliches Abenteuer. Fahrat ist ein Anti-Held. Sein Großvater und sein Vater waren beides erfolgreiche Schwertler bzw. Abenteurer, aber er weiß, dass er nicht in deren Fußstapfen treten kann und entscheidet sich dazu, es gar nicht erst zu versuchen. Abenteuer sind nichts für ihn und so schlägt er sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Fahrat weiß, dass die STADT nicht verlassen werden darf, da außerhalb das GRAUEN lauert. Als er allerdings Ava kennen lernt, verändert sich dadurch sein Leben. Aufgrund seines Schwertler-Stolzes will er ihr helfen und gerät somit in ein Abenteuer, dass sein bisheriges Vertrauen gegenüber dem STADTrat ins Wanken bringt. "Für die Menschen war die Welt ganz normal. Aber in der Grauzone, direkt neben ihrer eigenen Wirklichkeit, existierte der Rest. Schwertträger, Krieger, Hexen und Drachen. Magier, Kobolde und Götter." (Seite 17) Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich gespannt auf die Geschichte, aber gleichzeitig besorgt, ob ich sie überhaupt verstehen wurde. In dem Text ist die Rede von einem Golem, einem Chimären und Waldwürgern. Als absoluter Fantasy-Neuling hatte ich Angst inhaltlich abgehängt zu werden, da ich mit den Fantasy-Wesen nicht vertraut bin. Andreas Dresen führt diese Wesen allerdings nach und nach ein, und überfordert den Leser somit nicht. Des Weiteren lässt der angenehme Schreibstil ein flüssiges Lesen zu. Die Kapitel werden alle aus der Ich-Erzählperspektive geschildert, wobei der Erzähler variiert. "Schon wieder jemand, der sein Leben für sie geopfert hatte. Das Ganze geriet langsam zu einem Kreuzzug." (Seite 159) Der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Roman habe, ist, dass ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Der Autor bringt eine Vielzahl an magischen Wesen in sein Buch ein, dazu wären weitere Informationen wünschenswert, da vieles doch nur kurz angeschnitten wird. Auch zu den Protagonisten hätte ich mir ein ausgeprägteres Gesamtbild gewünscht. Des Weiteren gibt es fast keine Nebenhandlungen. Der Roman bietet zwar eine tolle Handlung, aber nach dem Lesen hatte ich das Gefühl, mir fehlte zusätzlicher Inhalt. Im Grunde kann ich sagen, dass mir das, was Andreas Dresen geschrieben hat, sehr gut gefallen hat, nur er hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher schreiben sollen. Fazit: Gute Fantasygeschichte, die auch für Einsteiger geeignet ist, die sich nicht gleich an ein 600-Seiten-Werk wagen wollen. Broschiert: 200 Seiten Verlag: Acabus; Auflage: 1 (Februar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3862820023

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2011 um 22:28

    Die Menschen in dieser Geschichte sehen nur das, was sie sehen möchten – eine ganz normale Welt. Jedoch existiert noch eine andere Wirklichkeit, in der es Schwertträger, Krieger, Drachen, Hexen, Götter, Magier, Kobolde und andere Wesen gibt. Ava kann diese manchmal sehen – und sie ist auf der Suche nach ihren zwei Kindern, die auch für das Schicksal der STADT eine wichtige Rolle spielen. Diese Welt ist “modern” und könnte in einer etwas anderen Gegenwart angesiedelt sein, neben Banken und Autos gibt es auch so einige technische Möglichkeiten. Mir ist es aber nie zu technisch geworden, da es so viele andere Dinge als Ausgleich gibt. Die Mischung wirkt auf mich rund und ist sehr abwechslungsreich. Auf nur 196 Seiten wird eine spannende und mitreißende Geschichte erzählt, die von der Welt und der Handlung getragen wird. Es gibt viele Andeutungen zu den verschiedenen Wesen und einigen tollen Ideen, dazu hätte ich gerne mehr erfahren. Dadurch hatte ich leider auch keinen so guten Bezug zu den Figuren – ich mochte sie und konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Aber um so richtig mitfiebern zu können, fehlte mir da einfach etwas. Ein wenig mehr Tiefe, ein genauerer Einblick in ihre Gefühlswelt… Fahrat stand mir vielleicht noch am nächsten. Man erfährt einiges über seine Familie, außerdem ist er nicht perfekt und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte. Genau wie Ava wächst er über sich hinaus und erhält einen anderen Blick auf seine Welt. Und mit seiner kulinarischen Leidenschaft hat er mich auch das eine oder andere mal amüsiert… Seinen recht unspektakulären “Abgang” fand ich deshalb auch schade, aber immerhin gibt es Hoffnung. Der Autor arbeitet am zweiten Teil der STADT-Saga, und vielleicht wird ja irgendwann auch die Geschichte von Fahrats Suche nach seinem Großvater erzählt. Gegen ein Wiedersehen mit Meera hätte ich da auch nichts einzuwenden… Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht! Das Buch hat mir sehr gefallen, auch wenn ich mir mehr Details und etwas tiefere Figuren gewünscht hätte. Es war ungewohnt, mit niemandem so richtig mitzuleiden – und doch habe ich meine Lesezeit genossen. Mir gefällt diese andere Welt, in die ich so leicht abtauchen konnte. Die Ideen und Zusammenhänge, das Wirken verschiedener Kräfte. Und die Art, in der die Ereignisse erzählt werden. In einer klaren und flüssigen Sprache, die die verschiedenen Elemente zu einer runden Geschichte verbindet.

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2011 um 15:29

    Ava schleicht mit ihrem Beschützer durch das dunkle Treppenhaus. Fahrat hat keine Lust, sich von Baddha der Hexe erwischen zu lassen. Vorsichtig öffnet er seine Wohnungstür und übersieht dabei Kreidezeichnungen am Türrahmen. Er dreht den Schlüssel herum und schon schnappt die Falle zu. Ein heftiger Sturm fegt durch das Haus und schon steht die Hexe vor ihm. Fahrat erstarrt und kann sich vor Schreck nicht bewegen. Baddha bemerkt, dass der Schwertler nicht alleine ist und lässt den Sturm, den sie entfacht hat, abklingen. Ava bekommt das ganze Spektakel nur am Rande mit, denn nun wird es ihr endgültig zu viel. Sie verliert das Bewusstsein. Auf einer Couch in Fahrats Wohnung wacht sie wieder auf. Die vorangegangenen Ereignisse hat sie noch lange nicht verarbeitet. Erst gestern hatte man sie aus der Klinik entlassen. Zwölf Monate war sie dort und wurde behandelt. Sie ist nur ein normaler Mensch und doch scheint mit ihr irgendetwas nicht zu stimmen. Etwas Besonderes muss ihr widerfahren sein, doch noch weiß sie nicht, was es gewesen sein könnte. Tatsache ist nur, dass sie die "Anderen" sehen kann. Auch die Aura, die jedes "Zwischenweltgeschöpf" umgibt, bleibt ihr nicht verborgen. Die Ärzte diagnostizierten natürlich Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Vor ihrer Einlieferung hatte sie noch Zwillinge auf die Welt gebracht. Man erzählte ihr, dass sie gestorben seien, doch Ava glaubt kein Wort davon, sondern beschuldigt das Krankenhauspersonal, ihr die Kinder weggenommen zu haben. Doch weder die eine noch die andere Variante scheint zu stimmen, denn hier sind ganz andere Interessen im Spiel. Die STADT ist keine alltägliche Stadt, denn seit Jahrhunderten leben magische Wesen, unbemerkt von den Menschen, in der "Zwischenwelt", einer Art parallelen Wirklichkeit. Die STADT ist durch eine magische Barriere geschützt, da man sie nicht verlassen darf. Dies sei zu gefährlich, da in den Gebieten außerhalb der STADT das "Grauen" auf neue Opfer warten würde. Doch zunächst spitzten sich die Ereignisse erst einmal innerhalb der STADT zu. Einen Tag, bevor er die geheimnisvolle Frau kennenlernte, traute Fahrat seinen Augen nicht, als er einen riesigen Golem mitten am helllichten Tag und mitten in einer belebten Einkaufsstraße entdeckte. Die Menschen um ihn herum bemerkten nichts von dem zornigen Wesen, das es ganz offenbar sehr eilig hatte. Der Schwertler hatte alle Mühe, dem Golem zu folgen, bis er an einem Haus stoppte. Offenbar war hier sein Ziel und er begann, die Fassade einzuschlagen, die schließlich vom Keller bis zum ersten Stock zusammenbrach. In einem dramatischen Kampf und einem Trick, den man kennen muss, besiegte er den Golem. Im Kellergewölbe fand er, in einer Ecke zusammengekauert, eine Frau: Ava. Sie richtete sich hier ein, da sie ihre Wohnung wegen dem langen Klinikaufenthalt verloren hatte. Jetzt liegt sie auf der Couch in seiner Wohnung, und eines ist dem Schwertler klar. Jemand versucht aus irgendwelchen Gründen Ava zu fangen oder zu töten, und er weiß, dass diese Leute nicht zimperlich sein werden. Ava ahnt nicht, dass sich eine abenteuerliche Flucht anbahnen würde, die ihre bisherigen Erlebnisse noch um einiges übertreffen würden ... Die Fantasy-Geschichte ist sehr einfach strukturiert und (leider) rasch gelesen. Andreas Dresen setzt auf die Handlung, die stets im Mittelpunkt steht. Man erfährt nicht sehr viel über die Hauptpersonen. Eine Charakterisierung der Protagonisten ist so gut wie nicht vorhanden. An einigen Stellen tauchen Ungereimtheiten auf. Dass die Menschen die Bewohner der Zwischenwelt nicht sehen können ist selbstverständlich vorstellbar. Doch wenn ein unsichtbarer Golem eine komplette Hausfassade zerlegt, die Trümmer auf die Straße prasseln und die Autofahrer nur kurz einmal bremsen, um dann ungerührt weiterzufahren, ist das schon ein wenig unglaubwürdig. Die geradlinige und sich viel zu schnell entwickelnde Geschichte rast am Leser vorbei, der sich in dieser Stadt und ihren "zauberhaften" Bewohnern gerne noch etwas länger aufgehalten hätte. Schön wäre es gewesen, mehr über "magische Ehepaare", "freischaffende Feen", "Speicherkobolde", "Wasserspeier", "Schattenkobolde", "Bibliothekarsgeister", "Nachtalbe", "Nymphen" und "Puks" zu erfahren, sowie über den Tatbestand einer "magischen Kontamination" oder die Funktionsweise von "magischem Autolack". Eine ganze Menge phantastische Ideen werden in diesem "STADTroman" leider nur angedeutet und hätten eine breitere Ausmalung verdient. Was bleibt, ist eine spannende Geschichte ... ... die aber vielleicht noch gar nicht zu Ende ist. Mehrere Hinweise auf eine Fortsetzung der Story sind vorhanden. Beispielsweise Fahrats Großvater. Er ist verschollen, doch angeblich wurde er in den Grenzgebieten von Tarda Tekbat gesehen. Meera, die von außerhalb der STADT kommt, würde Fahrat gerne bei der Suche helfen, sobald er sein Abenteuer mit Ava beendet hat. Und wenn ich meiner Phantasie völlig freien Lauf lasse, könnte ich mir "AVA und die Stadt des schwarzen Engels" als knapp 200seitigen Prolog für eine gewaltige Fantasy-Saga vorstellen ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    Colette

    27. February 2011 um 12:20

    Ok, ich gestehe: Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, hatte ich Bedenken: Kann man ein gutes Fantasy-Werk in 196 Seiten unterbringen? Ja, Andreas Dresen kann! Temporeich und spannend wird hier die Geschichte von Ava erzählt, die durchaus auch berührt. Sicher hätte man auf manche Dinge tiefer eingehen können, aber die bildliche Ausdrucksweise des Autors macht vieles, nein, das meiste, wieder wett. Anfangs war es ein bißchen verwirrend, dass für neue Charaktere, die auf den ersten Blick nicht gleich ins Bild passten, eigene Kapitel eröffnet wurden. Letztendlich passt doch alles zusammen und alles ist klar und deutlich. Den einzigen wirklichen Kritikpunkt, kann ich nur im Abgang des Helden anbringen. Wie Farath von der Bildfläche verschwindet (und auch nicht wieder auftaucht) empfinde ich als unpassend und ja, regelrecht armselig. Ansonsten gibt es nicht wirklich viel zu meckern an diesem Werk und ich bin froh dieses Werk gelesen zu haben!

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  • Rezension zu "Ava und die STADT des schwarzen Engels" von Andreas Dresen

    Ava und die STADT des schwarzen Engels

    jennifer0509

    18. February 2011 um 16:51

    Inhalt Fahrat ist ein Schwertler, er gehört zu den mystischen und magischen Wesen der Welt. Wie Hexen, Kobolden und Lichtkkobolden. Sie leben unter den normalen Menschen, diese ignorien aber die Existenz dieser übernatürlichen Erscheinungen. Eines Tages folgt Fahrat einem Golem und stößt dabei auf Ava. Einem normalen Menschen, aber sie kann die "Anderen" sehen. Sie erklärt Fahrat, dass ein schwarzer Engel ihre Zwillinge entführt hat und sie zwölf Monate in der Psychatrie war. Der schwarze Engel ist die Vizekanzler der STADT. Sie regieren die Stadt der "Anderen" und dadurch auch die der normalen Menschen. Außerhalb der Stadt ist es gefährlich, deswegen ist sie durch magische Mauern geschützt. Ava und Fahrat geraten in die Intrigen des Vizekanzlers und werden gejagt. Sie stoßen auf eine Prohezeihung und Geheimnisse, die nach und nach das große Ganze aufdecken. Bewertung Die Geschichte wird immer aus der Ich-Perspektive eines Charakters beschrieben. Meist ist es Fahrat oder Ava, doch auch Baddha, die Hexe, des Kanzlers, des Vizekanzlers oder des Gottes der STADT. Aufgrund der ganzen technischen Möglichkeiten ist es eine Gegenwartsgeschichte in einer fiktiven Welt. Der Schreibstil ist klar und flüssig und ermöglicht ein schnelles Leben. Man kann aber beim Lesen merken, dass der Autor meist Kurzgeschichten schreibt. Die einzelnen Kapitel sind kurz und es passiert viel in den einzelnen Kapiteln. Spannung ist von Anfang bis zum offenen Ende garantiert. Einge Geschenhisse passieren so schnell, dass man gar nicht merkt. Das es schon ein wichtiges Ereignis war. Leider wird nicht tiefer in die Gefühlswelt der einzelen Personen eingegangen. Man erfährt nur oberflächlich etwas über die Gedanken der Personen, tiefergehende Gedanken bleiben verborgen. Zu Beginn der Geschichte hatte ich das Gefühl bei Fahrat und Ava handelt es sich um Jugendliche, aber im Laufe der Geschichte bekam ich das Gefühl, dass sie doch ein wenig ältern sein müssen aufgrund ihrer Lebensumstände. Obwohl ein genaues Alter nicht genannt wird. Fahrat und Ava wachsen über ihre Grenzen hinaus. Fahrat muss erkenne, dass die magische STADT-Grenze nicht nur als Schutz dient, sondern auch Angst schüren soll. Er hat seiner Regierung geglaubt, dass es hinter den Grenzen das GRAUEN lauert. Irgendwas ist da, aber vielleicht nicht so extrem wie propragiert. Ava lernt sich selbst kennen, aber auch die magische Welt, die ihr lange nicht bekannt war. Sie wusste nicht was neben ihrer Welt noch existiert. Auch erfährt sie endlich wer ihr leibhaftiger Vater ist. Fazit Ein spannender Roman, mit Kurzgeschichtencharakter. Als schöne Lektüre für nebenbei.

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