Andreas Dresen Das Buch des Hüters

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Inhaltsangabe zu „Das Buch des Hüters“ von Andreas Dresen

„Kommando 9. August. Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben Sie natürlich.“ Diese Sätze leiten das Ende der uns bekannten Welt ein: Als radikale Umweltschützer die gesamte Stromversorgung zum Erliegen bringen, bedeutet dies eine Katastrophe für die Menschheit: Atomkraftwerke explodieren, Tiere beginnen sich gegen die Menschen zu richten und die Natur erobert die Erde zurück. Hundert Jahre später fristen die Bewohner des industriellen Nordens ihr Leben in einer grauen Stadt voller Maschinen und Fabriken, während in der mittelalterlichen Gesellschaft von Panäa, dem verfeindeten Süden des Landes, alle technologischen Neuerungen verboten sind. In dieser Welt bekommt Pejo, ein junger Mann aus dem Norden, auf einer Expedition in den Süden ein geheimnisvolles Buch von einem sterbenden Mädchen anvertraut. Schnell stellt Pejo fest, dass die Mächtigen sowohl im Norden als auch im Süden des Landes alles daran setzen würden, in den Besitz dieses Schriftstückes zu gelangen, und dass er zwischen die Fronten eines alten Krieges geraten ist. Auf seinem Weg durch den Süden, auf dem er Heilerinnen, Mutanten und gefährlichen „Viechern“ begegnet, muss er nicht nur Gefahren trotzen, sondern sich auch der Vergangenheit seines Landes und seinen eigenen Gefühlen stellen – denn nur so kann er am Ende die richtige Entscheidung treffen.

Die Idee war eigentlich gut, aber die Umsetzung ist nicht ausgereift.

— November

Schade um die tolle Idee. Ich konnte mich einfach nicht zurecht finden, in dieser Welt nach dem Ende.

— LimitLess

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  • Spannend ohne Spannung

    Das Buch des Hüters

    GrueneRonja

    15. February 2016 um 21:09

    „Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben sie natürlich.“ (S.49) Mit diesem Satz endet die Welt, wie wir sie kennen. Die Ökos haben den Strom abgestellt und die Welt ist untergegangen. Atomkraftwerke explodieren und die Tiere wenden sich gegen den Menschen. Die Natur holt sich die Welt zurück. Hundert Jahre später…. Der junge Pejo war ursprünglich auf einer geheimen Mission in den Süden. Die Mission war so geheim, dass nicht mal er wusste, worum es geht. Leider sind seine Reisebegleiter alle tot, und Pejos Flucht führt ihn nach Waldfurth. Dort wird er Zeuge eines Anschlags, und rennt dem flüchtenden Mädchen hinter her, aus Angst die Wachen könnten ihn schnappen. Denn jeder weiß, was die Wachen im Süden, in Panäa, mit den Bewohnern des Nordens, aus Flusshaven, machen. Doch das Mädchen, stirbt in Pejos Armen, und gibt ihm ein Buch, das weder der Norden noch der Süden in die Hände kriegen soll. Pejo ist wieder auf der Flucht, nur weiß er diesmal nicht so richtig, wohin. „Und das machte ihn wütend. […] Wütend, dass er in Dinge hineingezogen wurde, von denen er nichts verstand und zum Spielball gemacht wurde.“ (S.42) Wie wäre die Welt, wenn wir von jetzt auf gleich keinen Strom mehr hätten? Würde die Natur sich auch so schnell alles zurück erobern, wie in dem Buch? Würden die Tiere sich auch gegen den Menschen wenden? Fällt die Welt zurück ins Mittelalter, wie in Panäa? Oder bleibt ein wenig Zivilisation erhalten, so wie in Flusshaven? Dieses Buch wirft viele solcher Fragen auf. Vor allem das Buch das Hüters, dessen Einträge direkt aus der Zeit nach der Abschaltung des Stroms stammen, enthalten sehr viel Wahrheit. „Wir haben verlernt uns selbst zu versorgen.“ (S.51) Und wie werden die Menschen 100 Jahre später von uns denken? „Die Menschen vor dem Ende waren ein sehr religiöses Volk.[…] Die Antennen waren so eine Art Götzensymbol. Sie waren verbunden mit dem Altar im Wohnzimmer. […] [die Menschen] setzten sich oft den ganzen Abend mit allen Familienmitgliedern vor den Altar und empfingen die Göttliche Energie.“ (S. 54) Dieses Buch führt uns in eine aufregende neue Welt. Denn es existieren nicht nur Norden und Süden, Menschen und Viecher (bösartige Tiere). Außerdem lässt uns dieses Buch auch über uns selbst nachdenken. Die Figuren sind vielseitig und lohnenswert kennengelernt zu werden. Der Schreibstil ist flüssig, und aus wechselnder Sicht. Manchmal kam mir das Buch etwas langatmig vor, es fehlte die Spannung, obwohl es spannend war. Es ist schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall lohnt sich das Buch schon wegen des Themas.

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  • Postapokalypse made in Germany

    Das Buch des Hüters

    Slev

    15. October 2014 um 10:12

    „Kommando 9. August. Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben Sie natürlich." Diese Sätze leiten das Ende der uns bekannten Welt ein: Als radikale Umweltschützer die gesamte Stromversorgung zum Erliegen bringen, bedeutet dies eine Katastrophe für die Menschheit: Atomkraftwerke explodieren, Tiere beginnen sich gegen die Menschen zu richten und die Natur erobert die Erde zurück. „Das Buch des Hüters“ setzt nach einem kleinen Prolog ein. Mittlerweile sind 100 Jahre vergangen, das Land Panaä hat sich in zwei verfeindete Gesellschaften aufgeteilt: Während im Norden, vom Strombaron regiert, noch eine rudimentäre Stromversorgung aufrechterhalten werden kann, hat sich der Süden unter der Herrschaft von Lord Hansen gänzlich vom Strom losgesagt und eine mittelalterliche Gesellschaft gebildet. Der Protagonist Pejo reist als Spion des Nordens in den Süden, um das titelgebende „Buch des Hüters“ zu finden. Pejo schafft es das Buch in seinen Besitz zu bringen, allerdings gerät er dadurch zwischen die Fronten eines Konflikts, der kein Erbarmen kennt. Pejo muss sich entscheiden: Wählt er ein Leben voll Luxus in einem goldenen Käfig oder wählt er die Freiheit? Die Geschichte wird kompakt auf 225 Seiten erzählt, neben dem Prolog werden immer wieder Passagen aus dem Buch des Hüters eingestreut. Diese dienen als eine Art „Geschichtsstunde“, wobei die Vergangenheit, ungefärbt von territorialen Motiven, von einem Zeitzeugen erzählt wird. Die Idee einer postapokalyptischen Gesellschaft, die den Luxus und Errungenschaften der Elektrizität aufgeben muss, wird spannend erzählt. Auch die wahren Hintergründe der agierenden Mächte entspinnen sich erst im Laufe der Geschichte. Für meinen Geschmack wird aber im letzten Viertel des Buches allerdings zu gezwungen auf einen Abschluss hingearbeitet. Das erhöht unnötig das Tempo und überrumpelt den Leser mit „Enthüllungen“ im Minutentakt. Hier hätte dem Buch ein wenig Ruhe mehr geholfen.

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  • Na, wo ist das Internet?

    Das Buch des Hüters

    LimitLess

    25. May 2013 um 15:16

    Der Sieker gab auf. "Was ist denn Euer Steckenpferd?" "Danke, danke. Wo Ihr schon danach fragt. Ich suche ein Internet." Sie waren auf dem Boden agekommen. "Ein Internet?", fragte Scharfblick interessiert. "Was ist das? Wie sieht das aus?" "Gute Frage, gute Frage." -Seite 199 Was für eine vielversprechende Idee. Leben ohne Strom? Unvorstellbar! Oder etwa doch nicht? Andreas Dresen hat es darauf ankommen lassen und unserer Welt den Strom weggenommen, die Tiere gegen uns aufgebracht und die zukünftige Generationen der Menschen "zurück" ins Mittelalter geschleudert. Also gut, ihr habt ja eh schon gesehn, dass ich dem Buch nur zwei Sterne gegeben habe. Da will ich gar nicht mehr viel drum herum schreiben und auch nichts mehr schönschreiben, denn außer der Idee und einer interessanten Nebenfigur wurde ich von diesem Buch echt enttäuscht. Und sogar die Nebenfigur hat mich an eine andere Protagonistin in einer anderen Geschichte erinnert. Kennt ihr Angela von Christopher Paolini's Eragon Reihe? Nämlich an genau die! Schade, wirklich schade. Zum Glück hatte das Buch nur 218 Seiten und keine mehr. Ich musste mich da durchquälen und hab ewig dafür gebraucht. Mir kam es oft so vor, als ob Dresen wunderbare Bilder im Kopf hatte, es aber nicht schaffte, diese Bilder mit Worten auszudrücken. Soll heißen, durch seine Worte konnte ich nicht die gleichen Bilder sehen, die er wahrscheinlich gesehen hat. Das liegt wahrscheinlich zum einen an der Wortwahl, die er verwendet, zum anderen an den super kurzen Sätzen, die sich über das ganze Buch hinweg erstrecken. Sehr mühsam zu lesen: "König schloss mit einem Fingerschnippen die Tür. Dann löschte er das Licht und stellte sich im Dunkeln an das Fenster. Er blickte hinaus. Aus den Fenstern seines Turms konnte er die ganze Stadt überblicken." - Seite 65 Außerdem hat mir die Wahl der Namen der Protagonisten teilweise nicht gefallen, vorallem der Mutanten. Pejo, Walther und Huya waren da noch die besseren! Ich wurde mit den Hauptcharakter Pejo überhaupt nicht warm, kam mit seinem Wesen nicht klar und er ging mir total auf die Nerven. Klar, er ist behütet aufgewachsen und kennt die große weite Welt nicht, aber ein bisschen Hausverstand muss man ja auch dann haben oder? Was Walther für eine Rolle spielte hab ich bis zum Schluss nicht ganz kapiert. Sein Charakter schien einfach nur von der Sorge um seine Frau zu bestehen. Auch ihn mochte ich nicht so gern. Huya (der Angela-Verschnitt) war da schon was ganz anderes. Hure und Kräuterhexe und gleichzeitig Panäa-ta (die Tochter Panäas). Was die letzte Beschreibung auf sich hatte, wurde leider nie ganz geklärt, gab ihr aber den Status etwas Besonderes zu sein. Und mein größter Kritikpunkt: die Logik! Himmelhergott nochmal, die Entwicklung der Erde und der Gesellschaft war für mich in keinem Punkt nachvollziehbar oder logisch. Dresen hat zwar einiges an Fantasy in die Tiere gesteckt und somit einen großen Punkt abgedeckt und auch die Mutanten wurden mit einer Prise "Magie" ausgestattet, was mir zwar gefallen hat, aber irgendwie war das dann doch sehr aufgesetzt und für mich nicht glaubhaft dargestellt. Auch einzelne Handlungen oder Gedanken fand ich nicht schlüssig. Auf der einen Seite haben sie fast alles technische Wissen verloren, auf der anderen Seiten wissen sie, dass es mal ein Internet gegeben hat? Dann wiederrum gibt es keine Autos, Züge, Flugzeuge mehr, da der Treibstoff ausgegangen ist, können aber innerhalb von wenigen Stunden von Nordeuropa in den Süden gelangen? Ich hätte mir sowieso viel mehr Informationen über das alte Europa gewünscht, wie es dazu kam, dass es nur mehr zwei große Städte gibt. Es wurde ja doch einiges an Wissen vor dem großen Ende bis 100 Jahre später noch weitergegeben. Und das wirklich alle Informationen durch das große Bücherverbrennen der Umweltschützer verloren gegangen ist, kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich könnte noch ewig so weitermachen, will mich aber jetzt nicht zu lange an einer Rezension aufhalten, bei der mir das Buch nicht gefallen hat. Ich hoffe, dass ich meine Begründungen nachvollziehbar dargestellt habe.

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  • Eine Welt ohne Strom ....

    Das Buch des Hüters

    marion_gallus

    16. May 2013 um 21:58

    Vor mehr als 100 Jahren verändern die Ökofaschisten die Welt. Sie befreien die Welt von der Herrschaft der Computer und des Stroms. Alles kommt zum Erliegen: Atomkraftwerke explodieren und brennen, die Menschen werden verstrahlt und viele Neugeborene kommen „mutiert“ auf die Welt. Die Tiere werden bösartig, greifen die Menschen an und die Natur erobert sich das Land zurück. Das Land Panäa ist nunmehr zweigeteilt. Im Norden stehen Fabriken und in dieser grauen oberen Hälfte des Landes gibt es zumindest noch ein wenig fortschrittliches Leben. Der Süden hingegen ist in den Zustand des Mittelalters zurückverfallen. Strom ist verboten, restliche Güter der alten Welt werden unter Gefahren unter der Hand verkauft (Batterien z.B.). Der junge, etwas naive und unbeholfene Pejo wird aus seiner Heimat im Norden, genannt Flusshaven, auf eine Expedition in den Süden geschickt Dort überschlagen sich die Ereignisse und Pejo bekommt von einem sehr mutigen, jungen Mädchen kurz vor ihrem Tod ein Buch überreicht: Das Buch des Hüters. Sie macht sehr deutlich, dass Pejo dieses Buch unbedingt schützen muss, denn es darf auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen. Auf seiner Reise trifft Pejo auf die unterschiedlichsten Menschen. Das immer optimistische und positive Mädel Huya, den Jäger Walther, den genau wie Pejo ein besonderes Geheimnis umgibt, einen Doktor, der sich der Rettung von Mutanten verschrieben hat, weil er weiß, dass diese Menschen zwar körperliche Abweichungen haben, aber dennoch viele besondere Eigenschaften. Auch wenn diese Reise für Pejo voller Gefahren ist, so merkt er auch, dass er sich verändert, selbstsicherer wird und vor allem zufriedener mit sich selbst … *** Andreas Dresen hat mit seinem „Buch des Hüters“ eine interessante postapokalyptische Welt erschaffen. In einem angenehm lesbaren Schreibstil hat er es geschafft, mich mit seiner Geschichte zu fesseln. Er hat mich entführt in eine stromlose Welt, in der aber immer noch viele Relikte der alten Zeit bestehen oder zu finden sind. Oftmals fühlte mich ich erinnert an eine Geschichte von Stephen King, in der die alte Zeit auch eine große Rolle spielt. Hier hat Andreas Dresen auch eine schöne kleine Anspielung verbaut, die mir natürlich sofort ins Auge sprang. Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass „Das Buch des Hüters“ keine Nachmache des Dunklen Turm ist, sondern eine eigenständige Geschichte mit einem guten Hintergrund: Was macht die super Technologie aus uns Menschen? Sind wir lediglich noch computerabhängige Wesen? Die Wichtigkeit von Zusammenhalt der verschiedensten, durch Zufall zusammengekommen Gefährten gefiel mir. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und Pejos Entwicklung, von einem ängstlichen, dicklichen Jüngling, zu einem Mann mit eigenem Willen, Mut und Tapferkeit kam gut rüber. Sehr klasse fand ich auch die Stelle, an der die Arbeiter einer Müllhalde “ein Internet” suchen, mehr verrate ich nicht. Innerhalb der Handlung gibt es viele nette und ausgefallene Elemente.  Die Auflösung der Story gegen Ende war für mich relativ absehbar, ich empfand dies aber nicht als negativ. Für mich war der Schluss stimmig und passend. Das Cover ist schlicht und stellt eine Mischung aus dem Norden und Süden Panäas dar, der Klappentext ist (leider typisch Acabus-Verlag) in einer Miniaturschrift verfasst, für den der Leser eine Lupe gut gebrauchen könnte  . Ich habe von Andreas Dresen bereits die beiden STADT-Romane gelesen, dieses Buch hat er zwischen genau diesen verfasst. Das Buch des Hüters ist von der Handlung etwas komplett anderes und ich finde es immer gut, wenn Autoren in verschiedenen Genres unterwegs sind. Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen für diesen Roman. Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Dystopie, die Spaß macht, fesselt und sich flott liest. Den halben Punkt Abzug kann ich mir nicht verkneifen und ist ein Stupser in Richtung Verlag: Eine größere Schrift und nicht so vollgequetschte Seiten würden auch diesen Roman aufwerten und die Augen der Leser weniger anstrengen. © Buchwelten 2013

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Das Buch des Hüters" von Andreas Dresen

    Das Buch des Hüters

    Kerry

    27. March 2012 um 20:16

    Nach dem Zeitalter der Technologie: Vor 100 Jahren haben Aktivisten die Stromversorgung der gesamten Welt gekappt, mit ungeahnten Folgen. Nun steht die Menschheit wieder am Anfang - Strom kennen sie nur noch aus Sagen und Legenden, das bisschen Technologie, das überdauert hat, ist heiß begehrt, die Welt hat sich in zwei Teile gespalten. Nun existieren auf dem Kontinent, der ehemals Europa war, nur noch Panäa und Flusshaven. In Panäa wird Technologie vom Gesetz her abgelehnt, hier gibt es nur das ursprüngliche Leben. Ein paar Relikte aus der alten Zeit werden als Schmuggelware gehandelt. Hier ist die Armut und das Unglück groß und viele der Menschen in Panäa würden lieber im Norden, in Flusshaven, leben, denn dort gibt es noch Technologie. In Flusshaven gibt es noch Fabriken, doch nichts anderes. Tag für Tag, Jahr für Jahr schuften die Menschen in den Fabriken des Stromkönigs, noch nie sahen sie einen Baum oder ein Feld, denn in Flusshaven wird zwar produziert, aber nichts angebaut. So entsteht zwischen diesen beiden Teilen der Welt ein Abhängigkeitsverhältnis - und dennoch brodelt es überall. Die Menschen sind unzufrieden. Der junge Pejo aus dem Norden wurde vom Stromkönig nach Panäa gesandt, um das "Buch des Hüters" zu finden. Pejo ist Anfang zwanzig, doch auf Grund seiner sehr behüteten Kindheit, hat er von der Welt um sich herum nur sehr wenig Ahnung. Als seine Karawane überfallen wird, überlebt er als einziger, doch er ist vollkommen auf sich allein gestellt. Was soll er machen? Er spricht die Sprache der Menschen hier, es ist auch seine eigene, aber ansonsten ist ihm in Panäa alles unbekannt. Er weiß jedoch, wenn er entdeckt wird, wird er getötet, denn er ist aus dem Norden und somit ein Feind. Huya, eine fahrende Prostituierte und Kräuterfrau nimmt ihn auf und hilft ihm, sich in dieser Welt zurecht zu finden. Denn trotz aller Unwegsamkeiten hat Pejo nur ein Ziel vor Augen: Er will wieder nach Hause, nach Flusshaven. Während dessen wurde Walther vom Stromkönig entsandt, um das "Buch des Hüters" an sich zu nehmen, ohne Rücksicht auf Verluste. Walther ist ein sehr erfahrener Söldner und hat schon so manchen unschönen Auftrag für den Stromkönig ausgeführt, doch auch er hat ein Ziel vor Augen. Er muss dieses Buch finden, um jeden Preis, denn nur so kann er das Leben seiner Frau Maya retten. Während seines Aufenthaltes in der kleinen Stadt Waldfurth wird Pejo Zeuge eines Anschlages - das Ziel: Das Buch des Hüters. Junge Aktivisten wollen es zerstören, denn sie befürchten, es bringe nur noch weiteres Unglück über die Welt. Pejo wird als Beteiligter des Anschlages verdächtigt, kann jedoch fliehen. Er trifft auf Rosso, eine dieser jungen Aktivistinnen und kann mit ihr kurzfristig untertauchen. Doch Rosso ist verletzt und stirbt - zuvor gibt sie Pejo jedoch das "Buch des Hüters", das sie an sich genommen hat. Unerwartet hat Pejo seinen Auftrag erfüllt - jetzt steht ihm jedoch das größte aller Abenteuer bevor, die Reise zurück nach Flusshaven. Unterwegs muss er gegen Bestien und Mutanten kämpfen, doch auch seine Feinde sind ihm dicht auf den Fersen. Was steht in dem "Buch des Hüters", dass jeder, der es besitzt, kurz darauf sein Leben verliert? Was für düstere Zukunftsaussichten!!! In diesem Endzeitroman führt uns der Autor glaubhaft vor Augen, was mit der Menschheit geschehen würde, wenn wir plötzlich ohne Strom, ohne wirkliche medizinische Versorgung, jedoch mit mächtigen, von der Natur geschaffenen Feinden dastehen würden. Der Plot wurde sehr fantasievoll und auch erschreckend-realistisch dargestellt, denn in unserer heutigen Zeit möchte ich mir nicht einmal im Ansatz vorstellen, wie das Leben ohne Technologie wäre - Andreas Dresen hingegen ist es fantastisch gelungen, mir dies vor Augen zu führen. Die Figuren des Romans weisen sehr viel Tiefe und Dynamik auf, jederzeit konnte ich sie mir bildlich vor Augen vorstellen. Ganz besonders gut hat mir die Wandlung des Pejo gefallen, der anfangs wirklich nicht mehr ist als ein verwöhnter Sohn aus guten Hause, sich jedoch nach und nach seiner eigenen Stärken bewusst wird und es immer wieder schafft, über sich selbst hinaus zu wachsen. Ferner muss ich an dieser Stelle ebenfalls die innere Wandlung des Walthers positiv aufführen - diese fand ich auch ausgesprochen gelungen, ich hatte für ihn nie die Hoffnung aufgegeben. Der Schreibstil ist klar und leicht verständlich halten, sodass ich es zwischendurch sehr schwierig fand, dieses Buch überhaupt aus der Hand zu legen, da mich die ganze Geschichte um eine Welt nach der Technologie sehr gefesselt hat. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass es zu diesem Buch einen 2. Band geben wird, es gibt mit Garantie noch so viel über Panäa und Flusshaven zu berichten und auch über Pejos weitere Entwicklung, dass ich an dieser Stelle auf jeden Fall schon einmal Interesse für einen weiteren Band bekunden werde.

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  • Rezension zu "Das Buch des Hüters" von Andreas Dresen

    Das Buch des Hüters

    Simkin

    08. March 2012 um 22:12

    „Das Buch des Hüters“ von Andreas Dresen zeigt dem Leser ein alternativ-grünes postapokalyptisches Szenario, in dem verschiedene Charaktere um ihren Platz in der Welt kämpfen. Eine interessante Idee, deren Ausführung allerdings nicht perfekt geglückt ist. Denn weder sind alle handelnden Personen gleich überzeugend, noch kann man jede Wendung nachvollziehen. Durch diese negativen Aspekte ist der Gesamteindruck des Buchs leider nur durchschnittlich. Fantasyfans werden aber trotzdem ihre Freude bei der Lektüre haben. Ganze Rezension unter: http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1813

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  • Rezension zu "Das Buch des Hüters" von Andreas Dresen

    Das Buch des Hüters

    Colette

    07. February 2012 um 20:22

    Die Menschheit nach dem großen Ende, steht wieder am Anfang. Es existieren kaum bis keine Kenntnisse über die Zeit vor der Abschaltung des Stroms. Menschen sterben und Krankheiten können nicht mehr „einfach“ geheilt werden, Felder müssen wieder ohne die Hilfe von schweren Maschinen bestellt werden usw. In dieser Zeit macht sich der junge Pejo auf eine gefährliche Reise um das Buch des Hüters zu finden. Doch er ist nicht der einzige, der den Auftrag hat dieses zu finden und zum Auftraggeber zu bringen. Die Geschichte ist spannend geschrieben und geradezu dafür prädestiniert in einer Nacht verschlungen zu werden. Wie bereits in seinem Erstlingswerk „Ava und die Stadt des schwarzen Engels“ kann Andreas Dresen auch mit diesem Buch überzeugen. Bei „Das Buch des Hüters“ handelt es sich um ein Endzeitszenario, welches beängstigend plausibel und nachvollziehbar ist. Man kommt beim Lesen einfach nicht umhin, Parallelen zu unseren aktuellen Lebensumständen ziehen und sich nicht zu fragen, ob wir nicht auch letztendlich so enden könnten oder es nicht sogar werden. Zeitgleich verdeutlicht das Buch, dass es irgendwie immer weiter geht, egal welche Katastrophe gerade hereingebrochen ist. Aber bei aller Spannung und Überzeugung, mit der dieses Buch aufwartet, habe ich zwei kleine Kritikpunkte anzubringen. Zum einen wird auf den Seiten 166 und 168 ein großer Zeit- und Situationssprung vollzogen. Der macht den Lesefluss an dieser Stelle ein wenig holprig. Ist man allerdings über diese Stelle hinweg, ist schnell alles wieder im Lot. Der zweite Punkt ist in meinem Augen da schon ein wenig gewichtiger. Die immer wieder erwähnten Viecher werden erst auf Seite 191 näher erläutert. Das ist bei einem Werk, welches nur aus 218 Seiten besteht schon reichliche spät. Mich hinderte dieser Umstand ein wenig mich vollständig auf die eigentliche Geschichte zu konzentrieren, da in meinem Hinterkopf diese, bis dato, ominösen Viecher umherschwirrten. Würde ich das Buch nun ein zweites Mal lesen, könnte ich meine vollkommene Aufmerksamkeit auf die eigentliche Geschichte richten. Trotz dieser beiden Negativpunkten bekommt das Buch von mir 5 Sterne, da diese weder der Geschichte an sich schaden noch den Schreibstil verhunzen.

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  • Rezension zu "Das Buch des Hüters" von Andreas Dresen

    Das Buch des Hüters

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2012 um 22:43

    Handlung: Pejo aus dem Norden wird von seinem Vater auf eine Reise in den Süden geschickt. Dort lernt er ein Mädchen kennen, dieses hat ein Attentat verübt und schleppt sich schwerverletzt in einen verlassenen Supermarkt. Dort versteckt sie sich zusammen mit Pejo vor den feindlichen Soldaten. Rosso – so der Name des Mädchens – ist sehr schwer verletzt und es besteht keine Chance auf Heilung, mit ihren letzten Atemzügen vertraut sie Pejo ein mysteriöses Buch an. Sie ringt ihm das Versprechen ab, gut auf das Buch zu achten und es auf keinen Fall in die falschen Hände fallen zu lassen. Pejo, welcher zuvor noch nie seine Heimat verlassen hat, befindet sich nun im feindlichen Süden, in seinen Händen ein Buch für welches schon viele Menschen gestorben sind und hat keine Ahnung was er jetzt machen soll. Die Soldaten und der Sieker sind hinter ihm her und wollen das Buch in ihren Besitz bringen. Sie würden dafür töten – sie haben dafür schon getötet. Einige Zeit ist Pejo das Glück hold, doch dann wird er von Mutanten gefangen genommen und dort lernt er Circe kennen. Durch diese Bekanntschaft wird ihm klar, dass die Mutanten keine schlechteren Menschen oder gar Monster sind. Die Mutanten leben versteckt von der Außenwelt, doch durch eine Unachtsamkeit werden die Soldaten und der Sieker auf das Lager aufmerksam. Fortan befinden sich alle in höchster Gefahr. Circe wird gefangen genommen und Pejo ist verzweifelt. Doch seine Liebe zu der jungen Frau treibt ihn an und er macht sich auf den Weg um sie zu befreien. Das Buch befindet sich immer noch in seinem Besitz.. doch wie lange kann er es noch beschützen? Es darf auf keinen Fall in die falschen Hände fallen! Cover: Das in grün und schwarz gehaltene Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es spiegelt die Geschichte wider. Im Hintergrund die Stadt im Norden und im Vordergrund der Baum des Hüters. Buchtitel: Der Titel „Das Buch des Hüters“ ist gut gewählt und passt 100% zur Geschichte. Die gesamte Story dreht sich um das mysteriöses Buch „Das Buch des Hüters“. Fazit: „Wir hätten sie ausrotten sollen, als wir noch Zeit dazu hatten!“ Mit diesem Satz beginnt ein außergewöhnliches Buch. „Das Buch des Hüters“ von Andreas Dresen beinhaltet ein sehr brisantes Thema, welches jeden Leser anspricht bzw. ansprechen sollte. Obwohl das Buch als Fantasy gelistet ist, ist es gar nicht so abwegig dass in ferner Zukunft so etwas mit unserem Planeten tatsächlich passiert. In „Das Buch des Hüters“ versetzt der Autor fortschrittliche Menschen in die Zeit des Mittelalters zurück. Die Menschen werden von Strom, Maschinen, Computern und ähnlichem „modernen“ Zeug „befreit“. Was nicht immer mit Wohlwollen aufgenommen wird, doch die Menschen haben kein Wahl. Dazu nehmen die Viecher – mutierte Tiere – welche sich am Menschen rächen wollen und Mutanten – Menschen die durch Atomkraft verseucht worden sind – einen großen Part ein. Mich hat das Buch sehr berührt und. Der Autor hat mit klaren Worten dargestellt, was aus dem fortschrittlichsten Menschen werden kann wenn die Ordnung im allgemeinen nachlässt und die Menschheit um´s pure Überleben kämpfen muss. Der Text des Buches ist in einer gut verständlichen Sprache verfasst, welche hervorragend zur Geschichte passt. Im Grunde genommen laufen drei Geschichten nebeneinander, welche aber eine Gemeinsamkeit haben und zwar in Besitz des mysteriösen Buches zu kommen. Am Ende laufen die einzelnen Fäden der Geschichten zusammen und stellen ein Ganzes dar. Zum einen die Geschichte von Pejo, dann die von Walther – der Sieker – , die des Strombarons mit seinen Schergen und zum Schluss auch noch die Geschichte der Mutanten. Welche ich aber an dieser Stelle nicht wirklich dazu zähle, denn diese wollen nicht in den Besitz des Tagebuchs kommen sondern einfach nur überleben. Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen und empfehle es wirklich JEDEM weiter. 5 von 5 Sternen von mir!

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  • Rezension zu "Das Buch des Hüters" von Andreas Dresen

    Das Buch des Hüters

    dark_angel

    28. December 2011 um 10:19

    Radikale Umweltschützer bringen die gesamte Stromversorgung zum Erliegen: Atomkraftwerke explodieren und die Tierwelt richtet sich gegen die Menschen. Nach über hundert Jahren hat sich auch die Natur von den Einflüssen der Menschheit befreit und sich ihr Gebiet zurückerobert. Die Bevölkerung hat sich zwischen dem Norden und Süden aufgeteilt. Während der Norden von Konzernen regiert wird und Strom weiterhin bezogen werden kann, fristet das südliche Panäa ein mittelalterliches Dasein, in dem jeder technologische Fortschritt verboten ist. Der aus dem Norden stammende junge Pejo gerät zwischen die Fronten des alten Krieges zwischen Nord und Süd, als er in den Besitz eines Buchs gerät, das beide Seiten um jeden Preis haben wollen... In "Das Buch des Hüters" zeichnet Andreas Dresen eine post-apokalyptische Welt zwischen skrupelloser Industrialisierung und mittelalterlichem Dasein. Hinzu kommen nukleare Nebenwirkungen in Form von Mutanten und Tieren, die sich schlagartig gegen die Menschheit gewandt hat. Es ist nicht nur ein Fantasy- und Unterhaltungsroman, sondern auch ein Buch darüber, wie die Menschen miteinander umgehen und eine Welt entwirft, die nicht gänzlich realitätsfern sein könnte. Die Charaktere werden rasch eingeführt und erhalten erst im Laufe der Handlung mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit, so dass die Handlung ohne Stocken voranschreiten kann. Es bleibt konstant spannend und unterhaltsam. Trotz der 200 Seiten lässt sich der Roman nicht so schnell lesen wie anhand der etwas geringen Seitenzahl anfänglich vermutet werden kann. Denn der Autor verpackt seine Beschreibungen und Gedanken in wenigen Sätzen, die den Leser dazu bringen, sich vieles im Kopf vorzustellen und darüber nachzudenken, bevor er weiterliest. So hat der Leser am Ende das Gefühl, ein weitaus dickeres Buch gelesen zu haben und sich nicht nur bestens unterhalten gefühlt, sondern sich auch bewusst Gedanken darüber gemacht, wie sich beispielsweise das endgültige Ausfallen einer Stromversorgung auf die Menschheit auswirken könnte.

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