Andreas Englisch Der Kämpfer im Vatikan

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Inhaltsangabe zu „Der Kämpfer im Vatikan“ von Andreas Englisch

Andreas Englisch über den mutigen Kampf des Papstes
»Spiritueller Alzheimer« – diese Diagnose hat zweifellos das Zeug dazu, in die Kirchengeschichte einzugehen. Dass es ein Papst ist, der seiner Kurie diese Form der Demenz attestierte, hat selbst den Kenner des Kirchenstaats Andreas Englisch überrascht. Mit der Weihnachtsansprache 2014 eröffnete Papst Franziskus den Kampf gegen den Teil der Kurie, der ihn seit seiner Wahl mit Spott, Verachtung und arroganter Ablehnung überzieht. Er seinerseits zeiht seine Widersacher des Hochmuts, der Verschwendung und der Niedertracht, nennt sie einen Haufen gottloser Bürokraten, die nur auf Machterhalt aus sind, und wirft ihnen vor, Christus vergessen zu haben und in spiritueller Leere zu leben.
Nicht nur die Kardinäle halten den Atem an, die Welt horcht auf. Was hat diese Attacke zu bedeuten? Was gab den Anstoß, und wie wird die Kurie reagieren? Wie ist der Einfluss von Gegnern und Unterstützern des Franziskus-Kurses einzuschätzen? Andreas Englisch analysiert die Lage im Machtzentrum der katholischen Kirche. Eines wird klar: Es geht nicht um vatikaninterne Geplänkel. Franziskus hat den Kampf eröffnet. Und der Ausgang ist völlig offen. Dieses Buch ist explosiv wie die Lage im Vatikan, spannend wie ein Thriller und basiert auf Informationen, über die nur ein intimer Kenner wie Andreas Englisch verfügt.

Zahlreiche Erkentnisse, von denen ich, als eher wenig am Papst interessierter, positiv überrascht worden bin.

— Orgho

Ein Buchtitel, der hält was er verspricht...ein Portrait eines außergewöhnlichen, mutigen und authentischen Papstes!

— Miamou

interessantes und einprägsames Porträt eines mutigen Mannes

— Engel1974

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  • Der Kämpfer im Vatikan

    Der Kämpfer im Vatikan

    Engel1974

    13. July 2016 um 18:51

    "Mit der Weihnachtsansprache 2014 eröffnete Papst Franziskus den Kampf gegen den Teil der Kurie, der ihn seit seiner Wahl mit Spott, Verachtung und arroganter Ablehnung überzieht. Er seinerseits zeiht seine Widersacher des Hochmuts, der Verschwendung und der Niedertracht, nennt sie einen Haufen gottloser Bürokraten, die nur auf Machterhalt aus sind, und wirft ihnen vor, Christus vergessen zu haben und in spiritueller Leere zu leben. Nicht nur die Kardinäle halten den Atem an, die Welt horcht auf ... " (Klapptext)Papst Franziskus vertritt eine ganz andere Ideologie, als viele seiner Vorgänger, er ist besonnen und wirkt Charakterstark. Seine Thesen und Ansichten über Arm und Reich läßt ihn und die Kirche menschlicher wirken, das strahlt Nähe aus und schaft Vertrauen. Nach vielen Skandalen, die die Kirche in letzter Zeit in ihren Grundfesten stark erschüttert hat, scheint nun endlich der "Richtige" im Vatikan als Stellvertreter Gottes gewählt worden zu sein. Der Vatikankenner und Experte Andreas Englich beschreibt in seinem Buch "Der Kämpfer im Vatikan" den mutigen Weg des Papst Franziskus. Der Autor hat bereits über die letzten drei Päpste geschrieben und vergleicht hier ihre Arbeit, dabei gewährt er Einsichten in den Vatikan und die Vatikanbank, die sich für den Leser wie einen Krimi lesen. Er schreibt sehr lebendig, wie es dazu kam, dass Mario Bergoglio zum Papst erwählt wurde, wie er das Ansehen der Kirche wiederherstellen möchte und läßt auch die Skandale nicht aus.Dem Autor ist ein einprägsames Porträt eines "Kämpfers" gelungen, eines Mannes, dessen Leben ebenfalls von Armut geprägt war und der weiß, wovon er spricht. Ein sehr informatives und lehrreiches Buch zugleich. Ich habe es sehr gern gelesen und besonders die vielen internen Facetten fand ich sehr interessant. Der Schreibstil des Autoren ist gut zu lesen, allerdings neigt er zu vielen Wiederholungen und es gibt einige gramatikalische und diverse Tippfehler. Da es sich aber um ein sehr interessantes Buch mit vielen Hintergrundinformationen handelte habe ich hier drüber hinweggesehen. Fazit: interessantes und einprägsames Porträt eines mutigen Mannes

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  • spannender als ein Krimi

    Der Kämpfer im Vatikan

    robbylesegern

    Wenn mir vor Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal ein Buch über einen Papst lesen würde, hätte ich ihn ausgelacht. Doch dieser neue Papst Franziskus hat meine Neugierde geweckt, weil er so ganz anders ist als seine Vorgänger und eine ganz andere Ideologie vertritt .Zurück zur Bestimmung einer Kirche, wie Jesus sie gewollt hätte, nämlich eine Kirche die den Armen und Benachteiligten hilft, für sie einsteht und auch Gelder zur Verbesserung von Lebensbedingungen schafft. Denn Papst Franziskus vertritt die These, wenn jemand in Armut lebt, hat er genug damit zu tun ums Überleben zu kämpfen, da ist kein Platz, um sich mit dem Katechismus zu beschäftigen. Eigentlich einleuchtend und verwunderlich, dass sonst niemand darauf kam. Da musste erst jemand aus Lateinamerika kommen, wo das Verhältnis zwischen Arm und Reich so drastisch ist , wie wohl nirgendwo auf der Welt. Vielleicht musste Papst Franziskus deshalb auch immer zurückstecken, wenn es darum ging sich Gehör zu verschaffen. So einen Aufrührer schiebt man am besten dahin ab, wo er am wenigsten Schaden anrichten kann und so geschah es auch. Und doch ist er jetzt im Vatikan, als Stellvertreter Gottes gewählt und ich kann mir die Bemerkung nicht verkneifen zu sagen: " Da hatte wohl doch jemand seine Hand im Spiel, der sah, wie seine Kirche immer mehr von dem ankam , was sie eigentlich tuen sollte. Denn es ist fünf vor zwölf, das Vertrauen in die Kirche nach den vielen Skandalen ist bis in die Grundfeste erschüttert. Andreas Englisch, ein Vatikanista, der schon Bücher über die letzten drei Päpste geschrieben hat, hat hier ein Buch geschrieben, dass nicht nur erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass man einen Mann wie Jorge Mario Bergoglio jetzt zum Papst gewählt hat ,sondern er beschreibt auch, wie der neue Papst das Ansehen der Kirche wiederherstellt durch sein Handeln, vor allem innerhalb der Kurie. Er taucht dafür in die jüngste Vergangenheit der Kirchengeschichte , zurück bis zum 2. Weltkrieg ein, manchmal sogar darüber hinaus. Er vergleicht die letzte drei Päpste miteinander, ihre Vorstellung von Glauben und wie sie ihre Aufgabe in der Kirche sehen, berichtet über zurückliegende aber auch aktuelle Skandale des Vatikans und vor allem die der Vatikanbank, die für Insider allerdings nicht neu sind und verpackt das ganze in einen gut lesbaren Schreibstil. Auch die Veränderungen in seiner Glaubenseinstellung, durch Papst Johannes II. finden hier einen Platz. Papst Franziskus ist ein Rebell, ein Kämpfer im Vatikan, der, wenn er noch lange lebt, was ich hoffe, noch vieles bewirken kann und zwar soviel, dass, der Meinung ist auch Englisch, man nicht mehr zur alten Zeit zurückgehen kann. Er kämpft gegen Hochmut und Unehrlichkeit , bricht alte Strukturen auf und setzt dabei sein Leben aufs Spiel, darüber sollte man sich im Klaren sein.Er ist ein Mann, der für die Menschen lebt, der ihre Schwächen kennt und nicht mit Bestrafung reagiert, sondern mit Verständnis. Ich glaube wir brauchen so einen Mann an der Spitze der Kirche, wenn diese Institution nicht irgendwann untergehen soll, denn wer hier über die Skandale der Kurie und der Vatikanbank liest, dem bleibt eigentlich als Konsequenz nur noch der Kirchenaustritt. Hoffen wir, dass Papst Franziskus nicht eines Tages an einer ominösen Krankheit stirbt, die sich keiner erklären kann, denn er stellt den Hoffnungsträger der Kirche da , dem ich ein langes Leben wünsche und dem ich viel Hochachtung entgegenbringe, weil er den Mut und hoffentlich auch noch lange die Kraft hat, sich gegen diese mächtigen Gegner zu stellen.

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