Andreas Eschbach

 4.1 Sterne bei 5.956 Bewertungen
Autor von Das Jesus-Video, Eine Billion Dollar und weiteren Büchern.
Andreas Eschbach

Lebenslauf von Andreas Eschbach

Deutscher Bestsellerautor und Mitglied des PEN: Andreas Eschbach wurde am 1959 in Ulm geboren. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik, schloss aber nie ab und wechselte in die EDV-Branche. Er arbeitete als Softwareentwickler und Unternehmer, bevor er sich aufgrund seines Erfolgs als Schriftsteller voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren konnte. Sein Debütroman "Die Haarteppichknüpfer" veröffentlichte er 1995. Ebenso wie die darauf folgenden Werke ist sein erster Roman dem Science-Fiction-Genre zuzuordnen. Mit "Jesus Video" gelang ihm im Jahre 1998 erstmals ein echter Bestseller, der sich gleichzeitig von der Phantastik entfernt und eher dem Thriller-Genre zuzuordnen ist. Der Roman wurde bereits von einer deutschen Produktion verfilmt. Mit seinem ersten Jugendbuch "Das Marsprojekt", welches 2002 erschienen ist, fasste er auch einen Fuß in diesem Genre. Viele seiner Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Eschbach ist mehrfacher Träger des "Deutschen-Science-Fiction-Preises", des "Kurd-Laßwitz-Preises", sowie des "Deutschen-Phantastik-Preises". Seit September 2003 lebt Eschbach mit seiner Frau Marie in der Bretagne, Frankreich.

Neue Bücher

Ausgebrannt

 (1)
Erscheint am 28.06.2019 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

Ultramarin (3)

Erscheint am 29.07.2019 als Hardcover bei Arena. Es ist der 3. Band der Reihe "Aquamarin".

Ultramarin

Erscheint am 30.08.2019 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Andreas Eschbach

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Das Jesus-Video

Das Jesus-Video

 (716)
Erschienen am 08.10.2014
Eine Billion Dollar

Eine Billion Dollar

 (646)
Erschienen am 07.10.2008
Ausgebrannt

Ausgebrannt

 (352)
Erschienen am 09.11.2009
Der Letzte seiner Art

Der Letzte seiner Art

 (353)
Erschienen am 10.06.2016
Herr aller Dinge

Herr aller Dinge

 (268)
Erschienen am 20.09.2013
Black*Out

Black*Out

 (259)
Erschienen am 05.06.2013
Todesengel

Todesengel

 (248)
Erschienen am 18.06.2015
Aquamarin

Aquamarin

 (253)
Erschienen am 01.06.2015

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Neue Rezensionen zu Andreas Eschbach

Neu

Rezension zu "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" von Andreas Eschbach

Was wäre gewesen wenn...
Steffi_He_Yennvor 4 Tagen

Wie wäre es gewesen, wenn es schon zu NS-Zeiten Computer, Internet und Handys gegeben hätte? Das deutsche Reich wird elektronisch verwaltet. Alle Bürger besitzen Mobiltelefone, alle Zahlungen laufen Bargeldlos und im sogenanten Weltnetz kann man sich austauschen und Informationen nachschlagen. Doch was geschiet bloß mit all den Daten? Im Nationalen Sicherheitsamt, kurz NSA, werden die Daten aller deutschen Bürger verwaltet, aufbewahrt und anderen Behörden zur Verfügung gestellt. Als Programmstrickerin arbeitet Helene im NSA, tätigt Abfragen, schreibt Programme und verwaltet Daten. Völlig ahnungslos wofür ihre Programme genutzt werden, bis bei einem besonders geheimen Projekt plötzlich Licht ins Dunkel kommt und Helene klar wird, in welche Machenschaften sie durch ihre Arbeit verstrickt ist. Diese Story hatte es in sich. Andreas Eschbach hat es mit seinem Werk geschafft Fiktion, Geschichte und Technik so perfekt miteinander zu kombinieren, dass eine durchweg mitreißende Geschichte entstand, die durch Spannung, Abwechslung und Plausibilität überzeugt. Für mich als Laie wirkt alles einleuchtend und nachvollziehbar. Es wird nicht zu technisch und die Rahmenhandlung bleibt immer im Fordergrund. Die historischen Hintergründe passen perfekt zur Geschichte und die Figuren überzeugen durch Authentizität. Allen voran die Protagonistin Helene. Mir hat der Ansatz sehr gut gefallen bei den Themen Technik und Geschichte eine weibliche Hauptfigur zu wählen. Helene ist sympathisch, wissbegierig und will nicht dem typischen Frauenbild der damaligen Zeit entsprechen. Als Programmstrickerin beim NSA macht sie einen hervorragenden Job, sodass sie schnell zu Geheimprojekten höchster Priorität hinzugezogen wird und damit immer mehr in Kontakt mit den Machenschaften des NS-Regimes kommt. Vorerst unwissend, wofür ihre Arbeit genutzt wird, kommt sie nach und nach dahinter, bricht Regeln und versucht ihre Möglichkeiten im Amt anderweitig zu nutzen. Ihre störrische Vorgesetzte, die wohlhabenden Eltern und die liebe Freundin Marie lassen den Leser oder Hörer immer mehr Seiten von Helene entdecken. Helene konnte mich durch Kampfgeist, Cleverness und Mut überzeugen, mir gefielen aber auch ihre leisen und zweifelnden Momente sehr. Im Hörbuch wurde die Stimmung wirklich toll eingefangen. Es war klasse gelesen und mitreißend wiedergegeben. Für mich waren sowohl die Themen (Geschichte und Technik), als auch das Hören eines Hörbuchs ein Schritt außerhalb meiner Komfortzone, den ich in keiner Sekunde bereut habe. Sehr zu empfehlen.

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Rezension zu "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" von Andreas Eschbach

Was wäre wenn.....
buchjunkievor 9 Tagen


Was,für ein Roman!
Was wäre wenn? Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-MAILS, Mobiltelefone und soziale Medien? Und deren totale Überwachung?

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden.
Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen müssen, Regen sich in ihr Zweifel. Mit ihren Versuchen , ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Eugen Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für seine ganz eigenen perfiden Zwecke benutzt.

Fast 800 Seiten, die sehr gut zu lesen waren!

Als Leser begleitet man die symphatische  Helene, Tochter eines Chirurgen, die eine hervorragende Programmiererin ist und sich unsterblich verliebt. Und den etwas widerlichen Eugen Lettke, der als Sohn eines Kriegshelden mit seiner Mutter zusammenlebt, und seinen ganz persönlichen Rachefeldzug verfolgt.

Immer wieder neue Wendungen sorgen für anhaltendes Interesse. Ein paar kleine Langen gab es nur , wenn neue Komputer-Programme zu detailliert besprochen wurden. Aber da hab ich einfach flüchtig drüber gelesen.

Ein erschreckendes Szenario wird geschildert,  historische Gegebenheiten und Fiktion sind hervorragend miteinander verwoben.

Und so abwegig ist diese totale Überwachung heutzutage ja leider nicht mehr...

Ein Unbedingt-Lesen-Buch  ist NSA auf jeden Fall!

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Rezension zu "Submarin" von Andreas Eschbach

Mit den älteren Büchern nicht zu vergleichen
Sonnenwindvor 17 Tagen

Andreas Eschbach war lange mein Leib- und Magenautor: Herausragender Schreibstil, knisternde Spannung und elektrisierende Thematiken. Bücher wie "Ausgebrannt", "Der Letzte seiner Art", "Eine Billion Dollar", aber auch Jugendserien wie das Marsprojekt haben mich gefesselt und halbe Nächte am Buch kleben lassen - und das jeweils nicht nur einmal. Ich lese diese Bücher immer mal wieder, nur um den Stil zu genießen. Die aufgeworfenen Fragen haben mich monatelang beschäftigt und meine Gedanken um das aktuelle Thema kreisen lassen.

Leider läßt das in der letzten Zeit zunehmend nach. Schon "Teufelsgold" war eher mystisch als anregend und somit ganz und gar nicht mein Stil. Auch zu der Marin-Serie habe ich selbst nach dem zweiten Band noch keinen Zugang gefunden. Ich frage mich, ob der Autor nicht ganz freiwillig zu dieser Thematik gegriffen hat, obwohl ihm eigentlich ganz andere Dinge auf dem Herzen liegen? Vielleicht geht es auch deshalb so schleppend weiter?

Auf jeden Fall habe ich es jetzt schon lange gar nicht mehr so eilig, den jeweils neuen Eschbach in mein Bücherregal zu expedieren. Ich lese auch nicht mehr nachts und in wesentlich kleineren Portionen als früher. Zugegeben: Ich liebe SF, und jede Art von Zauberei widersteht mir. Trotzdem: Ich habe Andreas Eschbach noch nicht aufgegeben. Er ist ein großartiger Autor und ich hoffe immer noch, daß er zu seiner alten Klasse zurückfindet.

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Gespräche aus der Community

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"Inzwischen sind es mehr als 10 Jahre, dass ich an der Atlantikküste lebe und vom Fenster meines Arbeitszimmers aus auf den Ozean blicken kann - es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Ozean auch in mein Arbeitszimmer blicken würde." (Andreas Eschbach)

Jetzt ist es soweit: Andreas Eschbach hat sich das Meer in sein Schreibzimmer geholt und tanzt zwischen zwei Buchdeckeln mit ihm.

Was Eschbach da macht, ist ansteckend: Ein Buch wie ein Sog, könnte man sagen, oder: "Wer Aquamarin in die Hand nimmt, kann nicht aufhören zu lesen (...)" schrieb uns kürzlich eine Buchhändlerin von der Buchhandlung Eulenspiegel in Hochheim am Main.

Wer hat Lust mitzulesen?

Bitte bewerbt euch bis Dienstag, den 30. Juni 2015, mit der Antwort auf die Frage:

Wie ist euer Verhältnis zum Meer?

Andreas Eschbach begleitet die Leserunde zwischen dem 7. und 19. Juli.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und eine spannende Runde.

Liebe Grüße!

Andreas Eschbach & Daniela (Arena)

Zur Leserunde
Ich habe gerade das Buch *Das Jesus Video* von Andreas Eschbach gelesen und war sowas von begeistert - meine Frage, gibt es noch andere Romane von diesem Autor, die empfehlenswert sind?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Andreas Eschbach wurde am 14. September 1959 in Ulm (Deutschland) geboren.

Andreas Eschbach im Netz:

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