Andreas Eschbach Black*Out

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Inhaltsangabe zu „Black*Out“ von Andreas Eschbach

Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik - ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.

Vor längerer Zeit schon gelesen.

— saromy

Echt spannend!

— ssatir

Echt spannend!

— ssatir

Echt spannend!

— ssatir

Super Auftakt, spannendes Thema. Nur zu empfehlen.

— AlenasTops

Ein gutes Buch und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, leider bin ich mit den Figuren noch nicht wirklich warm geworden.

— Buecherdrache-Hannah

Ein erschreckendes Thema logisch und spannend erzählt. Bloß gut, daß ich BAnd 2 und 3 auch besitze.

— MaranbiMa

Die Schreibe und die Figuren nerven etwas, die Story ist aber unterhaltsam.

— LeifTewes

Spannung und ein wahrer Lesegenuss. Klasse Auftakt!

— Lotta22

Das erste Buch, das ich von Andreas Eschbach gelesen habe und es war einfach genial.

— Neelia00

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  • Spannende Story, aber zu wenig Charakternähe

    Black*Out

    Buecherdrache-Hannah

    13. July 2016 um 17:49

    Der Inhalt verrät wenig über das, worum es im Buch wirklich geht. Deswegen war ich ziemlich schockiert, als ich gemerkt habe, worauf dieses Buch hinaus will! Grob zusammengefasst: Weltweite Vernetzung und Verlust der eigenen Identität.Der Autor schildert sehr detailliert, wie man sich die Entwicklung der Technik vorstellen muss und was dadurch alles möglich ist. Das hat mich ziemlich fasziniert und auch zum Nachdenken gebracht. Theoretisch wäre das, was im Buch passiert nämlich wirklich möglich! Wenn sowas nicht schon längst irgendwo in Silicon Valley existiert...Die Perspektive, aus der das Buch geschrieben ist, wechselt zwischen Serenity, die genauso viel weiß wie wir, und Christopher, der nur zu genau weiß, worum es geht.Obwohl man beide im Laufe des Buches näher kennenlernt, bin ich nicht so wirklich mit ihnen warm geworden. Christopher handelt oft sehr überraschend und ohne direkt erkennbaren Grund, weswegen zu ihm eine gewisse Distanz herrscht.Serenitys Persönlichkeit ist meiner Meinung nach, nicht wirklich zum Ausdruck gekommen. Sie wurde irgendwie von der rasante Handlung überschattet.So viele Dinge prasseln auf einen als Leser ein, das die Charaktere ein bisschen untergehen. Ich hoffe, sie stechen im nächsten Band mehr heraus, da man als Leser die Handlung dann schon besser versteht und nicht mehr alles erklärt bekommen muss.Von der Handlung selbst möchte ich gar nicht zu viel verraten. Der Moment, in dem man begreift, was diese Technik alles kann, war einfach unglaublich und ein kleiner Schock!Besonders zu Beginn gibt es einige Rückblenden in Christophers Leben, die einem helfen, alles zu verstehen. Die haben sich zum Glück nicht gezogen oder waren langweilig, es war sehr interessant!Danach wird es dann actionreicher und somit auch spannender, die letzten Seiten habe ich nur so verschlungen und bin jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung!

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  • Mein erster Eschbach und ich bin sprachlos

    Black*Out

    CoffeeToGo

    Christopher ist mit dem Geschwisterpaar Serenity und Kyle auf der Flucht. Zunächst halten ihn beide für übernervös, doch als ein Fingerabdruckscanner Christopher erkennt, erscheinen urplötzlich Hubschrauber, welche nur ein Ziel haben: Christophers Tod. Mit seinen Fähigkeiten bringt Christopher die Hubschrauber zum Abstürtzen und nun muss er den beiden seine Geschichte erzählen. Denn er ist nicht nur irgendein Junge. Er ist Computer Kidd, der berühmteste Hacker der Welt und er hat einen Chip im Kopf. Ich habe mir das Buch aufgrund der unglaublich spannenden Leseprobe gekauft und wurde nicht enttäuscht. Es ist mein erster Eschbach und ich war überrascht, wie gut er schreibt. In zwei Tagen hatte ich das Buch durchgelesen, ja regelrecht verschlungen. Man ist sofort mitten im Geschehen. Es gibt keine langen Erklärungen der Charaktere oder der Situation. Dies bekommt man erst im Laufe der Geschichte vermittelt. Denn im Buch springt man immer von der Gegenwart (also Christophers, Kyles und Serenitys Erlebnissen) in die Vergangenheit. So erzählt Christopher Stück für Stück seine Geschichte und wie er in diese missliche Lage geraten konnte, ohne dass es zu langweilig wird. An den spannendsten Stellen wird man immer wieder in die Gegenwart geholt, sodass man unweigerlich weiterliest und auf einen erneuten "Zeitsprung" hofft, bei dem sich hoffentlich nochmehr erklärt. Die Geschichte ist sehr rasant und man fliegt nur so durch. Es gibt keine Stellen, die sich wie Kaugummi gezogen haben, im Gegenteil, es war viel zu schnell vorbei. Ich interessiere mich eigentlich nicht so sehr für das Thema Computer, doch Eschbach ist es gelungen, es sehr interessant und sehr verständlich zu schreiben. Und vor allem die Kohärenz lässt einen das ein oder andere mal erschaudern. Denn wer weiß, vielleicht haben wir irgendwann die Mittel dazu, uns einen Chip in den Kopf zu pflanzen, mit dem wir durchs Internet surfen können und dann ist es auch nichtmehr weit bis zur vollkommenen Einheit. Wenn die anderen Bücher von ihm auch so gut sind, werde ich sie mir wohl mal vorknöpfen! Eins hat mich jedoch gestört. Das Buch ist zwar ziemlich dick, hat jedoch sehr viele Kapitel, sodas man sehr oft auf einer Seiten nur einen kleinen Abschnitt hat und dazu kommt auch noch, dass die Schrift für meinen Geschmack zu groß ist. Wahrscheinlich wäre das Buch höchstens zwei drittel so dick, wenn man kleinere Schrift und weniger Kapitel hätte. Aber dafür ist auch ziemlich viel Inhalt auf den "wenigen" Seiten, ohne dass man das Gefühl bekommt, der Autor wolle nur Seiten vollbekommen. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter und warte sehnsüchtig auf den zweiten Band.

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    • 2
  • Toller Start!

    Black*Out

    Aleshanee

    09. June 2015 um 10:27

    Meine Meinung Jedes Mal aufs Neue schafft es Andreas Eschbach, dass er aktuelle und vor allem brisante Themen, über die man (leider) viel zu wenig nachdenkt, in eine spannende Geschichte packt! Hier geht es um den technischen Fortschritt, der ja in den letzten Jahren ein rasantes Tempo angenommen hat, und ob und wo hier in Zukunft Grenzen zu ziehen sind. Es beginnt eigentlich ganz harmlos mit Christophers Großvater, der Prothesen herstellt. Die Überlegung, dass man diese technisch immer weiter verfeinert, um den Träger das Leben einfacher zu machen, ist natürlich ein sehr nobler Gedanke, doch was passiert, wenn man diesen Gedanken weiterspinnt? Wie weit kann man den Menschen "technisch" verbessern, vor allem wenn es um die Prozesse geht, die in unserem Gehirn ablaufen? Christopher wird durch seine Eltern schon in der Kindheit mit dem Medium Computer konfrontiert und entwickelt eine Begeisterung, ja eine Obsession, die ihn nicht mehr loslässt. Er bringt sich nicht nur Lesen und Schreiben selbst bei, er verliert sich auch in den Programmiersprachen und entwickelt sich zu einem totalen Crack, ja einem Genie in diesem Bereich. Warum ihn das dann schließlich zusammen mit den Geschwistern Serenity und Kyle auf der Flucht in die Wüste Nevadas verschlägt, erfährt man erst nach und nach. An den Aufbau hab ich mich anfangs erst gewöhnen müssen, denn die aktuelle Handlung wird immer nur kurz angerissen und von Rückblicken unterbrochen, in denen man Christophers Geschichte erfährt. Wieder ein sehr abgefahrenes Zukunftsszenario, dass der Autor sich hier ausgedacht hat, aber er beschreibt alles so realistisch und in sich logisch, dass man sich durchaus die Realität so vorstellen kann. Er hält sich nicht viel mit unnötigem Beiwerk auf, obwohl man die zweite Hälfte des Buches schon ein bisschen hätte straffen können. Insgesamt aber ein sehr fesselnder Spannungsaufbau und durch die Rückblicke erfährt man nicht nur die Ursachen von Christophers Flucht, sondern auch Ausschnitte über sein Leben, die ihn geprägt haben. Er ist ein schwieriger Charakter, völlig abgedriftet in den Weiten des world wide web und besser bewandt in Programmiersprachen als darin, sich mit anderen Jugendlichen zu unterhalten und zwischenmenschliches einzuschätzen. Sehr gut ist auch der Gegenpart, den Eschbach hier mit dem Vater der Geschwister ins Spiel bringt. Jeremiah Jones. In technischen Dingen auch sehr bewandert, hat er dem unüberlegten Fortschritt den Rücken gekehrt mit der Devise "Technik an sich ist nichts Schlechtes, verstehst du? Schlecht ist, wenn wir uns davon abhängig machen." S. 294 Überhaupt verstrickt der Autor wieder viele andere bunte Fäden mit dem Grundthema, das einfach zu komplex ist, um es allein im Raum stehen zu lassen. Passend für das empfohlene Alter ist alles einfach zu verstehen und flüssig zu lesen. Die Charaktere waren für mich noch etwas zu blass, aber das kann sich in den Fortsetzungen noch ändern. Gegen Ende wirds nochmal richtig spannend und natürlich gibts eine Überraschung am Schluss, die mich jetzt sehr neugierig macht, wie es weitergeht! Fazit Ein spannender Zukunftsthriller, der durch das Thema sicher viele Jugendliche anspricht. Die Frage, wie sehr wir uns mittlerweile von den technischen Hilfsmitteln beeinflussen lassen, stellt sich im Alltag viel zu selten; diese gruselige Version kann einen zum Nachdenken bringen. © Aleshanee Weltenwanderer Black Out 1 ~ Black Out 2 ~ Hide Out 3 ~ Time Out

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  • Ein wahrer Lesegenuss

    Black*Out

    Lotta22

    26. December 2014 um 12:01

    Christopher ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor der Kohärenz. Kein Gegner mit dem man spaßen kann. Denn das Problem: er ist überall! Kann man ihn überhaupt besiegen und schafft es Christopher vor ihnen zu fliehen? Klasse Auftakt. Perspektivwechsel vom feinsten. So schafft Eschbach es, dass der Leser sich mit Protagonisten richtig gut identifizieren kann. Blicke in die Vergangenheit, für das Verständnis sehr wichtig und als Geschichten getarnt. Somit einfach zu verstehen. Diese Art Science-Fiction ist so realistisch wie eh und je. Ich hoffe wirklich, dass es eben nicht Wirklichkeit wird. Insgesamt kann man nur sagen: Hochinteressante und realistische Geschichte mit viel Spannung und einer super Erzähltechnik. Ein wahrer Lesegenuss.

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  • Andreas Eschbach *-*

    Black*Out

    Neelia00

    05. November 2014 um 20:41

    Es ist ein spannendes Buch. Die Hauptperson Christopher ist oft undurchschaubar und mystisch, aber auch dass das Buch von vielen verschiedenen Menschen aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, ist gut. Es ist spannend geschrieben und packt einen schon direkt am Anfang.

  • Gute Story, super geschrieben, einfach perfekt!

    Black*Out

    smileymary

    30. October 2014 um 09:54

    Es wird schnell in die Geschichte eingegriffen. Die ersten paar Seiten handeln sofort von einer Flucht und man denkt, dass darauf alles aufbaut, aber so ist es nicht. Während ein paar Handlungen in der passierenden Gegenwart geschehen, wir auch die Geschichte erzählt, warum sih alles zu trägt.  Alles ist spannend, weil nicht sofort mit offenen Karten gespielt wird. So bleibt die Geschichte von der Flucht und auch von der Vergangenheit, die nach und nach erzählt wird, auch lesenswert. An sich die Story mag ich und auch das Fachwissen was dahinter steht, wird gut erklärt und man denkt wirklich, dass es solch fortgeschrittene Technologie gibt, obwohl das absolut Unmöglich ist! Doch man kann es sich durch die tollen Beschreibungen auch super vorstellen Also! Lest das Buch... <3

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  • Nicht nur ein Jugendbuch

    Black*Out

    ralf_boldt

    17. October 2014 um 09:14

    Christopher Kidd ist ein Computer-Kid. Schon seit seiner frühesten Jugend faszinierten ihn Computer und Programme. Er wollte immer die totale Kontrolle über die Systeme haben und arbeitete sich in die tiefsten Eingeweide von Betriebssoftware und Hardware vor. Das Internet mit seinen unglaublichen Weiten war seine Welt. Er erlebte eine wohlbehütete Kindheit, bis sein Vater in ein Forschungsprojekt zur biometrischen Steuerung von künstlichen Körperteilen einstieg und seinen Sohn beteiligte. Das führte letztendlich dazu, dass Christopher einen an das Gehirn gekoppelten Chip implantiert bekommen hat, der aber eine Fehlfunktion aufweist... Der Roman beginnt mit einer Suche quer durch die Weiten Amerikas. Christopher hat die zwei Kinder eines als Öko-Terroristen gesuchten Mannes ausfindig gemacht und die drei fahren mit dem Auto über endlose Pisten, um Jeremiah Jones zu finden und ihm zu helfen. Jeremiah Jones ist ein Kritiker der modernen Technik, aber er verdammt diese nicht pauschal, sondern er fordert die Menschen auf, sich der Geräte zu bedienen und sich nicht zu ihren Sklaven machen zu lassen. Ihm werden Sprengstoffanschläge vorgeworfen, die er aber nicht verübt hat und so wird er von der Justiz verfolgt. Mit vielen Gleichgesinnten führt er in Zeltlagern ein Vagabundenleben, um nicht gefasst zu werden. Aber nicht nur von der Justiz, sondern auch von der Kohärenz" wird er verfolgt. Diese ist auch auf der Suche nach Christopher. Die Kohärenz sind über das Feld" verbundene Menschen. Diese Menschen haben alle einen Mikrochip implantiert - wie den von Christopher. Zunächst war über dieses Implantat und ein UMTS-Modul nur die Kommunikation mit dem Internet möglich. Man konnte bei Google nachschlagen, im Internet surfen und Emails per Gedanken versenden. Doch dann ergaben sich weitere ungeahnte Möglichkeiten. Eine direkte Hirn-Hirn-Kommunikation wurde unter den Mitgliedern der Kohärenz möglich. Jeder dieser Gruppe konnte direkt mit den anderen kommunizieren und sah" die Gedanken aller verbundenen Menschen. Christophers Vater ist ein Mitglied der Kohärenz und über ihn wurde auch Christopher selbst eingebunden. Dieser Chip hatte aber einen Defekt und Christopher kann ihn willentlich ein- und ausschalten. Die Kohärenz will sich über die Erde ausbreiten und damit alle Menschen einbinden. Die Kohärenz kontrolliert alle Überwachungssysteme und zieht nach und nach immer mehr wichtige Menschen in ihren Einfluss. Doch der Computer-Kid Christopher und der Technikkritiker Jones stehen der Kohärenz im Wege. Christopher hat einen Plan, um die Ausbreitung der Kohärenz zu stoppen und kann Jones von diesem überzeugen. Schließlich wollen sie eine Chip-Fabrik zerstören, doch die Kohärenz stellt ihnen eine Falle. Andreas Eschbach stellt mit diesem Roman wieder ein Buch vor, das sich an das jugendliche Publikum richtet. Es ist der erste Teil einer Reihe. Dies erfährt der Leser aber erst auf der letzten Seite. Doch es ist kein reines Jugendbuch. Die angeschnittene Thematik der Gefahren einer weltumspannenden Vernetzung und die ethischen Fragen, was die Wissenschaft darf und nicht, sprechen auch den erwachsenen Leser an. Eschbach nimmt den Leser mit auf ein technologisches Road-Movie und konfrontiert ihn mit der heutigen Gesellschaft und einer Reise ins Morgen. Vieles ist technologisch machbar, aber darf alles, was machbar ist, auch entwickelt und eingesetzt werden? Andreas Eschbach bedient sich einer klaren einfachen Sprache. Dies zeichnet den Roman aus und macht ihn sehr leicht lesbar. Der Handlungsbogen ist rasant und lässt den Leser - wie bei vielen Mehrteilern - am Ende des Buches mit einem vorläufigen Ende zurück. Die Charaktere sind bisweilen etwas plakativ, was aber nicht sonderlich stört, sondern in den Kontext der Grundaussage durchaus passt. Hervorzuheben ist, dass es nicht wirklich die Guten" und die Bösen" gibt, sondern die rivalisierenden Gruppen immer beide Facetten in sich tragen. Christopher sieht sich als den Retter der uns bekannten, nicht vernetzten Menschheit, ist aber auch ein brillanter Hacker, der schon mal Bankcomputer manipuliert hat. Der Roman ist also durchaus auch für Erwachsene geschrieben und wer sich für die heutige Informationsgesellschaft und ihre Auswirkungen interessiert, wird ebenfalls Freude an diesem Roman haben.

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  • Christopher Kidd

    Black*Out

    Jax

    11. September 2014 um 21:00

    Rezi zu „Black out“ von Andreas Eschbach Hauptperson:   Die Hauptperson ist männlich und hört auf den Namen Christopher Kidd. Er ist ein Computerfreak und versucht mit Hilfe von einer Gruppe die Menschheit zu retten. Die Hauptfigur ist manchmal sehr zurückhaltend und sehr nachdenklich, da sie immer einen Schritt weiter zu denken versucht. Ich selber sehe ihn mit wechselnden Augen. Manchmal mit positiven Seiten, dann kommen auch negative Seiten. Inhalt: Am Anfang der Geschichte passieren zwei Terroranschläge und wird einer Gruppe, die fern von Zivilisation leben. Der eigentliche Terror Verursacher ist allerdings die Kohärenz, die Menschen mit Hilfe eines Chips in der Nase kontrollieren können. Christopher hat ebenfalls so einen Chip, aber konnte ihn abschalten, da dieser einen Fehler hatte. Mit Hilfe von Geschwistern ( Serenity und Kyle) gelingt es ihm den Anführer der anderen Gruppe zu finden, der auch der Vater der Geschwister ist. Auf dem Weg zu ihrem Vater erleben die drei Abenteuer und Verfolgungsfahrten. Nachdem sie in der Gruppe angekommen sind versucht Christopher die Gruppe gegen die Kohärenz zu kämpfen und seinen Vater zu retten. Fast misslingt diese Aktion, aber es geht gut. Es werden aber noch mehr Abenteuer folgen, da es noch zwei weitere Bücher gibt. Mein Urteil: Der Roman ist sehr spannend und detailliert beschrieben und auch meiner Meinung auch sehr gut zu lesen. Die Kapitel sind extra kurz gehalten, aber wiederum kommt so Spannung rein, da es viele Nebenhandlungen gibt. Ich kann es nur weiterempfehlen. Wer Thriller mag, wird dieses Buch lieben. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • spannender Lesespaß mit interessantem Hintergrund

    Black*Out

    his_and_her_books

    11. February 2014 um 06:03

    Zitat: „Jeden Tag in den letzten Wochen hatte er mit einem Moment wie diesem gerechnet, hatte sich davor gefürchtet, hatte alles getan, um ihn zu vermeiden.“ (S.15) „Ich komme aus Europa. Aus England, um genau zu sein. Ich könnte dir auch erzählen, wo ich zuletzt gewohnt habe und in welche Schule ich gegangen bin, aber das ist alles nicht mehr aktuell. Ich bin auf der Flucht, und ich glaube nicht, dass ich je wieder zurückkehren werde.“ (S.63) Inhalt: Dieser eine Klick hat sein Leben schlagartig verändert. Der Klick, mit dem Christopher den Computervirus freigesetzt hat. Vielleicht wäre ohne den Virus alles anders gekommen! Nun ist er gemeinsam mit dem Geschwisterpaar Serenity und Kyle auf der Flucht. Doch permanent schweben sie in Gefahr. Der kleinste Fehler könnte das Ende bedeuten. Denn ihre Verfolger wollen nur eines: Christophers Tod! Meinung: Von Andreas Eschbach habe ich schon so einiges gehört. Viele lieben seinen Schreibstil und seine Ideen. Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass ich von diesem Autor bisher noch nichts gelesen habe. Aber zum Glück kann man solche Fehler ja ausbügeln. Und als „Black out“ nun zu mir gefunden hatte, konnte ich nicht lange mit dem Lesen des Buches warten. Andreas Eschbach fackelte dann auch gar nicht lange. Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, wurde ich förmlich in die Handlung hineingeworfen. Ich befand mich sozusagen gleich im Auto auf der Flucht vor unbekannten Verfolgern mit Serenity, Christopher und Kyle. Im ersten Moment konnte ich noch gar nicht so richtig begreifen, wovor wir hier überhaupt fliehen, da wurden wir auch schon angegriffen. Nachdem ich in diesem Zusammenhang einen ersten Eindruck von Christophers Fähigkeiten erhalten habe, dämmerte es mir auch langsam. Schritt für Schritt nahm sich der Autor die Zeit, um mich immer näher an seine Idee heran zu führen. Immer tiefer drang ich daraufhin in diese Geschichte und war völlig gefesselt. Für die Erzählung der Geschichte verwendet Andreas Eschbach einen personalen Erzählstil in Vergangenheitsform. Eingebaute Dialoge gaben der Geschichte nochmals eine besondere Stimmung und verhalfen den Charakteren fortlaufend zu mehr Tiefe.  Wirklich gut empfand ich, dass der Autor erst nach und nach Details der handelnden Personen preisgibt und diese so jeweils nochmals in anderem Licht erscheinen lässt. Insgesamt ist die Darstellung der Charaktere sehr gut gelungen. Dass Christopher ein Geheimnis mit sich trägt, war mir natürlich bereits von Beginn an klar. Er ist ein eher schüchterner und sogar menschenscheuer Typ. Eine hohe Intelligenz zusammen mit einem fotografischen Gedächtnis zeichnet ihn aus. Computer beherrscht er mehr oder weniger blind. Ihn umgibt eine Atmosphäre von Verwegenheit und Abenteuer. Bis zu einem bestimmten Punkt hatte er immer die Wahl; doch plötzlich ändert sich alles. Mit dem Computervirus stellte er eine Weiche, die sein Leben nun in eine bestimmte Richtung gelenkt hat. Und dies war erst der Anfang! Andreas Eschbach zeichnet in „Black out“ eine ziemlich real wirkende Welt und schürt Ängste vor einer überdigitalisierten Dominanz. Zeitweise ergaben sich kleinere Vorhersehbarkeiten, die meinen Lesefluss jedoch nicht spürbar beeinflussten. Auch über die ein oder andere im Anfangsstadium befindliche Länge konnte ich hinwegsehen. Dennoch gelang es dem Autor, mich tief in seine Geschichte hineinzuziehen und zu überzeugen. Erklärungen fand ich jederzeit nachvollziehbar und aus meiner Sicht gut recherchiert. Während des Lesens befand ich mich mehr oder weniger an allen möglichen Orten rund um den Erdball. Das fand ich wirklich sehr gelungen! Zum Ende hin steigerte Andreas Eschbach permanent die Spannung, hatte dabei dann doch noch einige Überraschungen für mich parat. Der Abschluss dieses ersten Bandes endet nicht mit einem nervenaufreibenden Cliffhanger; auf den weiteren Fortgang der Geschichte und somit auf den zweiten Band bin ich nun jedoch wirklich sehr neugierig. Ich bin froh, dass der Folgeband schon in Griffweite bereit liegt. Urteil: Mit „Black out“ hat Andreas Eschbach eine solide Basis für seine Trilogie gelegt. Eine nicht ganz abwegige Grundidee, spannende und logisch aufgebaute Handlungen verschafften mir einen hohen Lesegenuss, für den ich an dieser Stelle sehr, sehr gute 4 Bücher vergebe. Für alle Fans realer Bezüge, die sich fortschreitender Digitalisierung nicht verschließen, hierbei ein „Back-to-the-Roots“-Gefühl nicht missen mögen und Verschwörungstheorien aufgeschlossen gegenüber stehen. Die Serie: 1. Black out 2. Hide out 3. Time out ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Der Autor hatte keinen BlackOut

    Black*Out

    Elenas-ZeilenZauber

    24. January 2014 um 09:52

    *** Inhalt *** Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik - ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt. *** Meine Meinung *** Das Buch besitzt satte 461 Seiten und die lesen sich weg wie „geschnitten Brot“. Eschbach schreibt locker-flockig und schafft es, selbst komplizierte Computervorgänge gut lesbar zu beschreiben. Langsam aber sicher baut er die Spannung auf, indem er durch Rückblicke und Erinnerungen dem Leser den Hintergrund der Story langsam aber sicher näher bringt und immer mit ekligen Cliffhangern ein Kapitel beendet. Auch wenn zum Beispiel Christopher den anderen etwas aus seiner Vergangenheit erzählt, ist es wieder ein Puzzlestück, das nach und nach mit den anderen ein Gesamtbild ergibt. Dieses Gesamtbild ist am Ende des Buches auch gut sichtbar und es gibt ein gewisses Ende. Man kann jetzt entscheiden, ob man die beiden Folgebände lesen will oder nicht. Ich will auch jeden Fall, denn auch die Figuren sind sehr authentisch mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen vom Autor kreiert worden. Ich konnte mit Serenity mitfühlen, aber auch mit Christopher, je mehr ich über ihn erfuhr. Warum die Tage der Menschheit gezählt sind müsst ihr selber lesen, ich vergebe jedenfalls die volle Punktzahl für dieses fesselnde Buch.

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  • Wieso muss hier ein Titel stehen?

    Black*Out

    oberhuukeksi

    27. November 2013 um 01:18

    Die Technik überrollt die Bevölkerung, nimmt sie völlig ein und beherrscht sie. Eine Thematik, welche beispielsweise mit den Terminatorfilmen behandelt wurde und dort u. a. am bekanntesten ist. Der Menschheit wird durch die Einpflanzung eines Chips ein bessere Leben versprochen. Man weiß alles, teilt seine Gedanken und Ideen mit anderen Chipträgern, ist mit ihnen verknüpft. Es gibt nie wieder Missverständnisse und Streitereien. Ebenso keine Geheimnisse. Die im Buch bezeichneten Upgrader vermehren sich gezielt schnell. Angeblich gute Absichten werden vorgeschoben, doch das eigentliche Ziel ist die totale Kontrolle. Was als harmloses Projekt begann, entgleitet den beteiligten Wissenschaftlern und zieht verheerende Folgen nach sich. Der beteiligte Vater der Hauptfigur wird selbst Opfer eines Chips und zieht die ganze Familie mit hinein. Chris gelingt es jedoch, durch seine Hackerfähigkeiten, sich der Kontrolle des Chips zu entziehen. Seither ist er auf der Flucht. Der Gedanke, dass sowas einmal unsere Zukunft, oder auch die unsere Nachkommen, sein könnte, finde ich absolut furchtbar und gruselig. Ist die Plotidee der Geschichte weit hergeholt? Nun, darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Das Buch an sich liest sich flüssig und einfach. Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen und man weiß gar nicht so richtig, was eigentlich los ist. Die Hälfte des Buches beschäftigt sich überwiegend mit Rückblenden und Erzählungen, so dass man schließlich versteht, was eigentlich Sache ist. Ich hätte mir aufgrund der Thematik noch mehr Härte und Schärfe gewünscht, dann wäre dieser Band absolut perfekt gewesen. Ich bin zwar selbst kein Technikfreak, weder kenne ich mich auf diesem Gebiet herausragend aus, aber dennoch hätte ich mir auch hier mehr Tiefgang erwünscht. Deswegen gibt es einen Stern Abzug. Aber komme was wolle, die zwei Folgebände liegen im Bücherregal bereit und warten nur darauf von mir gelesen zu werden!

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  • Rezension "Black*Out"

    Black*Out

    Amenea

    Das Cover des Romans ist sehr schlicht und dunkel gehalten. Was mich gestört hat, war, dass der Name des Autors größer ist als der eigentliche Titel selbst. Die winzigen Ameisen auf dem Cover sehen zwar toll aus, haben aber nichts mit dem Buch zu tun. Der Einstieg in das Buch ist sehr rasant, Christopher ist schon auf der Flucht. Obwohl es im ersten Moment komisch erscheint, dass die vergangenen, wichtigen Handlungen nicht wirklich beschrieben werden, ist es besser so. Christopher erzählt in Rückblicken immer wieder, wie ihm der Chip eingesetzt wurde, woher er kommt und was es mit seinem Namen „Computer Kidd“ auf sich hat. Die Idee ist gut ausgearbeitet, die Umsetzung sehr gelungen. Mir gefällt es, wie der Autor Thriller und Science – Fiction kombiniert und daraus diese Handlung entstehen lässt. Ich finde die Tatsache erschreckend, dass die Geschehnisse so real beschrieben werden. Selbst in der heutigen Zeit wird die Welt von den Medien, Handys etc. „regiert“ und auf dieses Problem macht das Buch aufmerksam. Es fehlen weder die Beschreibungen der Charaktere, noch deren Gefühle und Gedanken. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, glaubwürdige Charaktere zu entwickeln, aber diesem Autor ist das sehr sehr gut gelungen. Nicht nur, dass wirklich jeder Charakter irgendwann im Buch seine eigenen Erlebnisse und seine Vergangenheit erzählt – vor allem die Protagonisten verändern sich im Verlauf des Buches und das wird sehr glaubhaft dargestellt. Das Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben, obwohl ein ernstes Thema behandelt wird. Die Zukunft, in der das Buch spielt, sieht sehr düster aus. Trotzdem gibt es immer wieder Hoffnung, die natürlich auch immer wieder zunichte gemacht wird. Der Autor schafft es, die Spannung im ganzen Buch aufrecht zu erhalten. Es gibt keine langweiligen Szenen, obwohl sehr viele Details im Buch vorkommen. Auch die Kohärenz wird sehr gut beschrieben und ich liebe die Idee, die hinter diesem Buch steckt. Also ein Buch, dass es sich definitiv zu Lesen lohnt. Sehr starke Charaktere und eine atemberaubende Handlung.

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    • 2
  • Mhhhm...

    Black*Out

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2013 um 14:52

    Also nun ja, schlecht ist es auf keinen Fall. super toll auch nicht.

  • Rezension zu "Black Out" von Andreas Eschbach

    Black*Out

    Keksisbaby

    26. September 2012 um 16:01

    Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt. Eine Macht wächst im Dunkeln heran, die Gemeinschaft, Frieden und völlige Informationskontrolle verspricht, aber Individualität und freien Willen als Preis fordert. Christopher war Teil der großen Kohärenz, nach dem ihm ein Chip im Gehirn eingesetzt wurde. Er sah die Welt mit tausend Augen und hörte die Gedanken tausender Menschen, ein Fehler auf dem Chip verhinderte jedoch, dass er in dieser Gemeinschaft aufging. Sich der Bedrohung bewusst, welche die Menschheit auf zu fressen droht, macht er sich auf die Suche nach dem abgetauchten Wissenschaftler Jeremiah Jones, auch der Prophet genannt, da er die Menschheit vor den Gefahren der Übertechnisierung warnt. Gemeinsam mit dessen Kindern und ein paar Anhängern gelingt ihm ein kleiner Schlag gegen den übermächtigen Feind. Doch in Wahrheit steht der Menschheit ein Krieg bevor, der darüber entscheidet ob der Mensch ein Individuum bleibt, oder in einer großen Masse mit einem kollektiven Bewusstsein aufgeht. Andreas Eschbach ist aufgrund seiner originellen Ideen und unkonventionellen Szenarien ohnehin einer meiner Lieblingsautoren. Dennoch war ich etwas skeptisch ob ihm das Genre des Jugendromans liegt, aber er hat es gekonnt gemeistert und mich mit dem ersten Teil seiner Black out Trilogie sofort am Haken. Die Geschichte der Kohärenz erinnert ein bisschen an das Prinzip der Borg aus dem Enterpriseuniversum, aber übertragen auf unsere heutige Realität, verursacht es eine Gänsehaut wenn man die Möglichkeit, dass dies wirklich geschehen könnte ernsthaft in Betracht zieht. Die Frage wie würde man sich entscheiden, wenn man vor der Wahl steht Individualität oder das kollektive Wissen von Milliarden Menschen, konnte ich mir jedenfalls nicht so ohne weiteres beantworten. Niedlich ist die Liebesgeschichte von Christopher und Serenity, die sich leise zwischen den Seiten entspannt. Aber auch die widerwillige Freundschaft zwischen Christopher und dem Indianer George Angry Snake. Doch bevor ich hier noch weiter ins Schwärmen gerate, wende ich mich doch eher Teil 2 zu und überlasse es anderen sich selbst eine Meinung zu bilden. Aber Vorsicht: „Sie werden assimiliert! Widerstand ist zwecklos.“

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  • Rezension zu "Black Out (1)" von Andreas Eschbach

    Black*Out

    linus

    02. August 2012 um 16:33

    Es handelt sich hier zwar um einen Jugendthriller, aber nach meiner Meinung ist dies hier klar ein All Age Buch, welches nicht nur Jugendliche ansprechen dürfte. Aber worum geht es hier überhaupt? Christopher ist ein Hacker, der es liebt in fremde Systeme einzudringen oder sich mit theoretischen Konzepten aus der Welt der Computer vertraut zu machen. Das Programmieren lernt er von klein auf, da sein Vater eine kleine Software Firma unterhält und ihm nach und nach beibringt, wie er Computern befehle erteilt. Doch Christopher lernt schnell und schon bald programmiert er Dinge, die selbst seinen Vater staunen lassen. Bekannt wird Christopher Kidd allerdings nicht, weil er ein revolutionäres Programm entwickelt hätte, sondern weil er mit Hilfe eines Computervirus das gesamte Bankensystem der Bundesrepublik lahmgelegt hat. Wegen dieser Aktion gehört er nun zu den berühmtesten Hackern der Welt und ist von diesem Zeitpunkt an als Computer Kid weit über die Hacker Szene hinaus bekannt. Ein paar Jahre später arbeitet Christopher zusammen mit seinem Vater und einem weiteren Wissenschaftler namens Linus für den Neurologen Dr. Connery. Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit sind Mikrochips, welche so in Gehirne eingebaut werden sollen, dass sie als Schnittstelle dienen können. Dies soll es Menschen ermöglichen, mit Hilfe von Gedanken bestimmte Dinge zu steuern. Linus ist von dieser Idee besäßen und bietet Dr. Connery an, sich in einem Selbstversuch so einen Chip zu implantieren. Doch der Doktor lehnt wegen moralischer Bedenken ab. Schließlich stimmt auch Linus zu, die ganze Idee wieder in der Schublade verschwinden zu lassen und reicht daraufhin Urlaub ein. Doch als Linus wenig später gut erholt aus dem Urlaub zurück kommt, offenbar er der Forschergruppe, dass er es doch getan hat und er nun einen funktionsfähigen Chip so mit seinen Neuronen verknüpft hat, dass er in er Lage ist per UMTS eine Verbindung zum Internet herzustellen. Und dies ist der Anfang von etwas, was später als Kohärenz bekannt wird, denn Linus ist nicht der Einzige, dem so ein Chip eingepflanzt wird. Wer oder was hinter der Kohärenz steckt und welche Ziele sie verfolgen, wie Christopher und sein Vater involviert sind und wer ihnen zur Hilfe schreitet solltet ihr lieber selber lesen. Eschach hat hier einen tollen und sehr spannenden Thriller geschrieben, welcher ein hochinteressantes Thema aufgreift, nämlich wie es uns gelingt, Dinge per Gedankenkraft zu steuern oder mit anderen Menschen zu kommunizieren, sollten wir aufgrund eines Unfalls oder Krankheit dazu nicht in der Lage sein. Und auf dieser Grundlage hat Eschbach hier eine rasante Geschichte entwickelt, welche nicht nur spannend zu lesen ist, sondern einem auch die Möglichkeiten aufzeigt, welche eine funktionierende Schnittstelle zu unserem Gehirn, also zu unseren Gedanken, bietet. Der Autor steigt sofort in die Geschichte ein und es dauert nur wenige Seiten, bis die ersten Hubschrauber auftauchen, Christopher sein Hackertalent aufblitzen lässt und die erste actionreiche Szene überstanden ist. Dieses hohe Tempo wird fast dauerhaft gehalten, so dass keine Langeweile aufkommt. Selbst dann nicht, wenn die eher technische Seite beleuchtet wird, denn es wird klar und nachvollziehbar erläutert, dass auch weniger technisch versierte Leser keine Schwierigkeiten bekommen sollten. Der Autor offenbart uns nicht sofort die gesamte Geschichte, sondern lässt Christopher die Einzelheiten nur nach und nach erzählen, also ist man gezwungen, immer weiter zu lesen, möchte man die Auflösung erfahren. Mir hat dieser erste Teil der Black Out Trilogie sehr gut gefallen und ich kann gar nicht erwarten, endlich den nächsten Teil zu lesen, denn ich möchte unbedingt wissen, welchen Plan die Gruppe verfolgt, um gegen die übermächtig erscheinende Kohärenz vorzugehen. Außerdem scheint die Kohärenz weit vernetzt zu sein und man fragt sich während des Lesens ständig, ob nicht auch Leute aus der Gruppe um Chrisopher eventuell dazugehören?

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