Das Jesus-Video

von Andreas Eschbach 
4,1 Sterne bei695 Bewertungen
Das Jesus-Video
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (531):
Gontis avatar

Spanender Thriller, um einen archäologischen Fund. Ein bißchen Indianer Jones Feeling.

Kritisch (43):
Hazel93s avatar

So einen langweiligen und vor allem schlecht geschriebenen Krimi habe ich lange nicht mehr gelesen...

Alle 695 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Jesus-Video"

Der Bestseller - zum ersten Mal als E-Book erhältlich! Bei Ausgrabungen in Israel findet der Archäologe Stephen Foxx in einem 2000 Jahre alten Grab die Bedienungsanleitung einer Videokamera, die erst in einigen Jahren auf den Markt kommen soll. Es gibt nur eine Erklärung: Jemand muss versucht haben, Aufnahmen von Jesus Christus zu machen! Der Tote im Grab wäre demnach ein Mann aus der Zukunft, der in die Vergangenheit reiste. Und irgendwo in Israel wartet das Jesus-Video darauf, gefunden zu werden. Oder ist alles nur ein großangelegter Schwindel? Eine turbulente Jagd beginnt..

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404170357
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:08.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.10.2014 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    RalphAutors avatar
    RalphAutorvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte, interessante Idee, mit den daraus resultierenden Konflikten, Ende nicht gut
    Das Jesus-Video

    Pro:
    - Spannende Geschichte
    - Gut recherchiert
    - Interessante Idee, mit den daraus resultierenden Konflikten
    - Viele Wendungen, die Jagd will kein Ende nehmen
    - Der nahe Osten ist mal eine andere "Location"

    Contra:
    - Das Ende finde ich persönlich etwas blöd, ohne dass ich jetzt spoilern will.
    - Die Charaktere sind sehr allgemein beschrieben, gerade soweit, dass man sie sich vorstellen kann. Tiefe haben sie nicht.

    Der 5. Stern fehlt aufgrund des Endes, welches mir nicht gefällt.

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    buecherwurmlands avatar
    buecherwurmlandvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Jesus-Video (als Buch ganz anders als im Film) ist ein wieder mal ein grandioses Werk von Eschbach.
    Aktuell wie eh und je - spannend wie immer

    Dass ich Andreas Eschbach sehr gerne lese/höre, weiss der geneigte Leser ja schon. Und nun habe ich es wieder getan: mir ein Hörbuch von ihm (natürlich ungekürzt) angehört. Dieses Mal durfte “Das Jesus-Video” ran. Interessanterweise kenne ich die Geschichte schon. Dachte ich zumindest. Denn: irgendwo im DVD-Regal steht die Doppel-DVD von der Pro7/Ratpack-Produktion mit der Verfilmung. Ich habe diese damals – vor Jahren – auf der Heimfahrt mit dem Nacht-ICE von Hamburg in die Schweiz. Ich fand den Film okay – nicht herausragend, aber immerhin okay.

    Das war dann auch der eigentliche Grund, warum ich lange Zeit das Jesus-Video als Buch/Hörbuch “missachtet” habe – auch wenn es eines der bekanntesten Werke von Eschbach ist. Ich dachte mir: die Geschichte kenn ich ja eigentlich schon, dann wird das ja langweilig.
    Dann habe ich aber auf Audible die Rezensionen durchgelesen. Dabei bin ich auf Aussagen gestossen wie: “der Film ist super, das Buch extrem viel besser”. Oder: “das Buch ist ganz anders als der Film”. Dementsprechend habe ich mich dazu entschlossen, mir auch diesen Eschbach anzuhören. Und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht 🙂

    “Das Jesus-Video” – der Inhalt
    Aber worum geht es eigentlich in “Das Jesus-Video”: in Israel Ende der 90er-Jahre wird auf einer archäologischen Ausgrabungsstätte ein seltsamer Fund gemacht: neben einem Skelett, welches 2000 Jahre alt ist, findet der Ausgabungshelfer Steven Fox eine Bedienungsanleitung für eine Video-Kamera. Das verrückte daran: das Papier ist 2000 Jahre alt. Und noch verrückter: Die Video-Kamera gibt es noch gar nicht auf dem Markt. Ganz klar, dass dieser Fund eine riesige Welle auslöst. Nur dass Steven ab nun nichts mehr damit zu tun hat… das stinkt ihm natürlich. Denn immerhin hat er das Skelett und die Bedienungsanleitung gefunden. Also beschliesst er, sich selbst auf die Suche nach dem Offensichtlichen zu machen: nach der Kamera, die zur Anleitung gehört und die möglicherweise eine 2000 Jahre alte Aufnahme enthalten könnte: eine Aufnahme von Jesus Christus.

    Eine spannende Ausgangslage und vor allem drei spannende Gedankenspiele:
    1. Und wenn das Video wirklich gefunden werden würde in der Gegenwart, warum würde der Zeitreisende dann in der Zukunft überhaupt die Zeitreise in die Vergangenheit unternommen werden?
    2. Wenn es das Video wirklich geben würde und Jesus darauf wäre, was würde das mit der Religion der heutigen Zeit anstellen?

    Das sind nur 2 der Gedankengänge, die Eschbach mit dem Jesus-Video aufnimmt. Wie immer versucht Eschbach eine Vielzahl von Themen in seinem Buch unterzubringen. Bis heute wundere ich mich, wie er eigentlich zur Religion steht. Sein Protagonist (wie die Meisten) sind überhaupt nicht religiös, machen aber in seinen Romanen meistens grössere Veränderungen durch. Das ist hier nicht anders.

    Sehr interessant ist hier, wie Eschbach viele Figuren einführt. Sogar relativ genau einführt. Selbst Nebenrollen werden teilweise genauer geschildert, als es der Leser vielleicht für nötig hält. Aber im Nachgang stellt man fest, dass das durchaus seinen Sinn hat.
    Anders als in anderen Büchern, gibt es in “Das Jesus-Video” sogar mehrere gegnerische Parteien. Das Faszinierende dabei: alle Parteien haben ihre Motive. Und die meisten dieser Motive sind bis zu einem gewissen Grad verständlich und nachvollziehbar.

    Die Geschichte von “Das Jesus-Video” geht dabei ein gutes Stück weiter als ein klassischer Thriller. Es ist halt ein echter Eschbach. Das Buch ist an vielen Stellen sehr tiefgründig. Die Spannung ist zwar durchaus vorhanden, wird aber auch immer wieder durch lange Erzähltstränge unterbrochen, welche auf andere Themen eingehen, welche die Story nicht vorantreibt. Aber das ist okay und dient der Geschichte im Ganzen dennoch.

    Es gibt dann aber auch Stellen – davon aber nur Wenige – die wirkliche Längen sind. Genannt sei da vor allem der Teil in der Wüste… mehr will ich nicht verraten.

    Dann noch ein paar Worte zum Ende: das Ende des Films hat mich enttäuscht. Also habe ich auch vom Ende des Buches erstmal nicht zu viel erwartet. Vor allem nachdem man Eschbachs Enden kennt. Denn diese lassen in vielen Fällen einiges offen und regen in erster Linie zum Nachdenken an. Das ist beim Jesus-Video nicht anders. Aber anders als beim Film ist das Ende hier sehr zufriedenstellend. Es lässt selbstverständlich auch Fragen offen, ganz klar. Das Schöne aber ist: es ist ein Ende, welches zwar weiterhin vieles offen lässt, aber gewisse Fragen, die sich in den letzten 2 Dritteln eröffnen, mit wenigen Sätzen klären. Klasse!

    Last but not Least möchte ich noch was zum Film sagen, bzw. zu Ähnlichkeiten und Unterschieden: als Erstes nervt mich beim Film, dass der Protagonist verdeutscht werden musste. Aus dem Ami “Steven Fox” wurde ein “Steffen Vogt” aus Deutschland. Echt jetzt? ist das nötig? Die Story ist in den Grundsätzen gleich, verschiedene Stränge aus dem Buch werden durchaus aufgenommen und verfolgt, einer sogar konsequenter zu Ende gebracht als im Buch. Aber mehrheitlich ist die Story im Film eine Hetzjagd durch Israel ohne grossen Tiefgang. Grundlegende Thematiken – gerade was die Zeitreise betrifft – wurden derart verändert dass es einfach nicht mehr schön ist. Und das Ende ist einfach… doof… mein Gedanke zumindest.

    Also: für alle, die das Buch noch nicht kennen – unbedingt anhören.
    Wer den Film anschauen will: das könnt ihr auch getrost lassen 🙂

    Euer,
    Chris

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    Fleur91s avatar
    Fleur91vor 5 Monaten
    Spannender Abenteuerroman

    Bei einer Ausgrabung in Isral wird ein 2000 Jahre altes Skelett gefunden. Dieses Skelett hat einen Beutel bei sich, in dem sich eine Gebrauchsanweisung für eine Kamera befindet. Ein schlechter Scherz oder ein Zeitreisender, der vielleicht ein Video von Jesus machen konnte? Die Jagd nach der Kamera beginnt..

    Den Großteil des Buches nimmt die Suche nach dieser Kamera ein. Hinter der Kamera sind zwei Gruppen her. Bei der Suche stoßen die Protagonisten immer wieder auf Hindernisse, aber es wurde für mich zu keiner Zeit langweilig. Ich habe mich großartig unterhalten gefühlt.


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    AnnaCastronovos avatar
    AnnaCastronovovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz großes Kino!
    Ein Überraschungseffekt nach dem anderen

    Ich hatte das Jesus-Video vor 20 Jahren schon einmal gelesen und wollte nun wissen, ob es mir immer noch so gut gefällt. Antwort: Ja! Ein total abgefahrenes, faszinierendes Thema, toll geschrieben, und so spannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Es ist aber nicht nur "einfach ein Thriller", sondern hat mich mehrmals wirklich zum Nachdenken gebracht und, was mich selbst am meisten erstaunt hat: Ich habe während des Lesens einige Male meine Meinung zur katholischen Religion überdacht, die eigentlich seeeehr gefestigt ist ... und das will wirklich was heißen ;-) Top Buch, ganz großes Kino. Obwohl ich das Jesus-Video nun schon zweimal gelesen habe, werde ich das Buch wieder zurück ins Regal stellen und behalten, für meine Kinder und Kindeskinder.

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    Rodrik-Andersens avatar
    Rodrik-Andersenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Aufregende Schnitzeljagd mit gewissen Längen.
    Aufregende Schnitzeljagd mit gewissen Längen

    Eigentlich ist es ein Unding, bereits im Klappentext entscheidende Aspekte des Plots zu verraten. Kurioserweise ist genau das bei "Das Jesus-Video" geschehen. Es spricht daher für den Autor, dass er es trotzdem geschafft hat, die Geschichte spannend beginnen zu lassen, obwohl der Handlungsablauf bereits vorgezeichnet ist. Gestört haben mich allerdings die ausgreifenden Personenbeschreibungen, die sich dann zum Teil auch noch wiederholt haben.

    In der Mitte des Buches schleichen sich dann sichtliche Längen ein. Ich ertappte mich dabei, wie ich manche Seiten lediglich überflog, weil nichts mehr von Tragweite geschah oder ich den Fortgang bereits erahnte. Zudem blieben einige Protagonisten - trotz einer sich anbahnenden Liebesgeschichte - merkwürdig blass, so dass mich ihr Schicksal nicht sonderlich interessierte. Außerdem stellte sich heraus, dass die kursiv gedruckten Stellen an jedem Kapitelanfang keinerlei Bedeutung für die Handlung besaßen (wozu dann der ganze Aufwand?). Kurzum: Es ging einfach nicht mehr voran.

    Glücklicherweise bekam der Autor aber noch rechtzeitig die Kurve und brachte die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss. Dies ist der Hauptgrund, warum mir "Das Jesus-Video" in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

    Fazit: Ein ungewöhnlicher Thriller, der den Leser auf eine Schnitzeljagd schickt und dabei viele Fragen aufwirft, die mit Glaube, Religion und dem Sinn des Lebens zu tun haben.

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    krachfahls avatar
    krachfahlvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs sehr zäh, dafür ein geniales Ende
    Es lohnt sich durchzukämpfen

    Nach den ersten einhundert Seiten, wollte ich das Buch enttäuscht beiseitelegen. Ich greife ab und an zu Andreas Eschbach Büchern, weil mich die Themen absolut faszinieren, die er anspricht. Er besitzt einen guten erzählerischen Schreibstil. Das was mir jedoch bei ihm häufig fehlt, ist die Nähe zu den Charakteren, ihren inneren Konflikten und dann auch deren Entwicklung. Am Anfang von diesem Buch, gibt es viele Sichtweisen, viele Charaktere und keiner gewinnt Tiefe. Die Anfänge geben viel Aufschluss über die Arbeit von Archäologen, fand ich aber nach ein paar Kapitel, eher anstrengend, weil ich immer darin nach etwas suchte, was mir mehr Hintergrund zu dem Fund gab.


    Wie immer ist das Buch super gut recherchiert, der Plot technisch betrachtet richtig guten entwickelt. Das gibt es in meinen Augen nichts zu bemängeln. Deshalb war ich bei zwei Sternen. Doch ich las weiter, weil mir meine Lektorin sagte, als ich es bei einem unseren Telefonaten erwähnte, dass ich das Buch lese, sie hätte das Buch gefesselt. Dem musste ich dann auf den Grund gehen. Erst war es weiterhin mühselig. Vor allem die Figur des Autoren Eisenhardt, empfand ich als anstrengend und konstruiert. Es waren jedoch dann zunehmend zwei Figuren, die mich anfingen zu fesseln. John Kaun, der Milliardär, der die ganze Ausgrabung finanziert und einer der Ausgrabungshelfer Stephen Foxx, der sein Lebensunterhalt eigentlich mit Programmierung verdient.


    Wo sich jedoch Eschbach, dann in meinen Augen selbst übertrifft ist am Ende. Wie unterschiedlich die Ereignisse auf die Menschen wirken, die geradezu Besessen davon sind, den Inhalt des Videos zu sehen. Ich denke, dass machte am Ende auch den Erfolg des Buches aus. Ich habe mir viele Stellen am Ende markiert und ein Punkt hat mich am meisten bewegt. Nämlich die Frage, warum der Tod von Jesus viel mehr im Fokus der Kirche steht, als seine Lehren.


    Natürlich spielt die Abteilung Glaubenskongregation in früher Zeit bekannt als Inquisition in dem Buch auch eine Rolle und auch hier, finde ich, hat Eschbach eine interessante Figur gestaltet.

     

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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eins der BESTEN BÜCHER, die ich kenne. Dieses Buch MUSS man gelesen haben!!!
    In den Bann gezogen..

    Fees Einleitung

    Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das Buch zu lesen. Aber immer wieder stieß ich darauf und alle die es gelesen hatten, waren total begeistert von diesem Buch. Es wurde mir mehrfach empfohlen, so dass ich es zumindest besitzen wollte.
    Außerdem war die Aufmachung auch sehr unscheinbar. Das Bild schwarz weiß. 3 Gestalten in Umhängen, wobei man weder Gesicht noch Figur erahnen konnte. In einer kargen Landschaft, die dunkle düstere Züge aufweist. Der Name des Autors und Thriller waren in schlichtem Weiß gehalten. Der Titel des Buches und „bester Roman des Jahres 1998“ in gelb. Vor Lesen des Buches empfindet man es fürchterlich unpassend, nach Lesen des Buches ist es eine perfekte Ergänzung zum Gelesenen.

    Fer erzählt vom Inhalt

    Israel, eine Ausgrabungsstätte. Stephen Foxx findet in einem Grab die Überreste eines Manns, der seit 2000 Jahren tot ist und Amalgamfüllungen in seinen Zähnen hat, außerdem eine Anleitung für eine Videokamera von Sony, die erst in einigen Jahren auf den Markt kommen soll. Dies gibt natürlich einen mächtigen Aufruhr. Das Areal wird seither bewacht und der Ausgrabungsleiter Wilford-Smith, teilt dies sofort den Geldgeber der Ausgrabung, John Kaun mit. Der reist mit vollklimatisierten Wohnwägen an, die sowohl Schlafstätten als auch voll funktionsfähige Büros haben an. Er selbst tritt immer in Maßanzug wie aus dem Ei gepellt auf, was nicht zur Landschaft passt.

    Er engagiert u. a. Eisenhardt, da er hofft, durch ihn auf die Kamera zu stoßen. Da er durch seine Science-Fiction Romane über Zeitreisende eine perfekte Ergänzung für das Team ist. Und vor 2000 Jahren gibt es in dieser Gegend nämlich eine wichtige, auf der ganzen Welt bekannte Person, nämlich Jesus Christus. Sie vermuten, dass er bei seinen Predigten und Taten gefilmt worden ist.

    Stephen Foxx, der zuerst einen Scherz seiner Kollegen vermutet, öffnet die Anleitung und findet darin einen 2seitigen Brief, den er für sich behält. Er weiht seine Freunde Judith und Yehoshuah ein. Yehoshuah, als Experte, versucht Nacht für Nacht den Brief zu entschlüsseln.

    Kaun nicht auf den Kopf gefallen, merkt schnell, dass Stephen etwas unterschlagen hat und lässt sie von Ryan beobachten. Dieser schnüffelt mit Erfolg hinter ihnen her. Eisenhardt hat sich inzwischen auf die Seite von Foxx geschlagen.

    Es gelingt den dreien den Brief zu entschlüsseln und die Fundstelle des Videos herauszufinden. Kaun lässt sie durch die Wüste jagen und „errettet“ sie vor dem Verdursten.

    Liebermann hetzt, da er die Story haben will, den Geheimdienst auf sie.
    Und dann funkt Scarfaro noch dazwischen, so daß die Geschichte vorerst alles andere als ein Happy End hat.

    Kaun, „der einzige“ (außer einigen Mönchen) der das Video gesehen hat, lässt sich scheiden und verkauft sein Imperium und ist nur noch Firmenchef einer Kartoffelchips-Fabrik. Er ist danach viel glücklicher.
    Glücklicherweise hat das Buch dann doch noch ein paar Kapitel, so dass es durch eine Wendung der Geschichte und dem „sturen auf der Spur bleiben“ von Stephen Foxx doch noch ein Happy End gibt.

    So ändert sich das Leben aller Beteiligten massiv.

    Fees Meinung

    Das Buch ist auf jeden Fall total spannend und wird immer wieder aus der Sicht eines anderen geschrieben, so dass man die Gedanken und Gefühle aller mitbekommt.

    Es ist eine turbulente Jagd zwischen Archäologen, dem Vatikan und den Geheimdiensten. Man wird immer wieder im Ungewissen gelassen. Jedes Mal wenn es spannend wird, wird wieder an anderer Stelle weitererzählt. Jeder ist mit irgend jemanden in die Geschichte verwickelt, so dass jeder irgend etwas dazu beiträgt und die Geschichte immer wieder in andere Wege geleitet wird und die Spannung nie nachlässt. Ein überaus empfehlenswertes Buch, dass einen erst wieder loslässt, wenn man es ausgelesen hat.

    Selbst Leute, die sich nicht für Ausgrabungen oder Jesus Christus interessieren und damit nichts anfangen können, werden gefangengenommen von der unwirklich erscheinenden Geschichte, von der man am Ende denkt, dass es tatsächlich möglich wäre und sie genauso stattgefunden hat.

    Ein Buch für alleThrillerfans, Science-Fiction-Fans, Bibel-Fans, Roman-Fans etc. Das Buch vereint Leute, die sonst nie solche Bücher lesen würden. Ich selbst lese gerne Thriller, als ich aber die Buchbeschreibung las, konnte ich am Anfang nichts damit anfangen. Jetzt bin ich total begeistert und finde es schade, dass das Buch nur 651 Seiten hat.

    Fees Fazit

    Das Buch ist super-super-spannend. Ich habe es nun schon mehrfach gelesen und es ist kein Wunder, dass es eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist. Es gibt kaum ein Buch, welches auf sooooo vielen Seiten die Spannung aufrecht erhält. Es ist wie früher die spannenden Tennis-Spiele von Steffi Graf oder Boris Becker. Also ich kann es nur mit 5 Sternen empfehlen und wer das nicht liest, ist selber schuld, dem entgeht einiges.

    Lesezeichenfee again (ich hab das schon zum 2. Mal gelesen) im Februar 2010

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    pschades avatar
    pschadevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Thema über Religionen und Glaube zwischen Macht und Geld.
    Die Wahrheit ist nicht immer das, was man sieht.

    Ich bin immer wieder begeistert, wenn sich jemand an das Thema Religion heranwagt.

    Andreas Eschbach hat das in dem Buch „Das Jesus-Video“ sehr gekonnt umgesetzt. Eine spannende Geschichte um das Thema - gab es Jesus oder nicht. Die Macht des Vatikans gegen die Macht des Geldes. Glauben oder Unglauben, Wissen und Macht.

    Ich war begeistert von dem Schreibstils des Autors, der das Lesen leicht machte, ließ mich Stellenweise mitreißen und bangte mit den Helden.

    Eine tolle Story, geniales Thema und immer aktuell.

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    NinaRichters avatar
    NinaRichtervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine perfekt durchdachte und erzählte Geschichte. Wie Eschbach das immer macht. Nur das Ende ist nie ganz das, was man sich erhofft.
    Eine perfekt durchdachte Geschichte, wie Eschbach das immer macht


    Obwohl die Themen des Autors nicht unbedingt hundertprozentig meine sind, muss ich ihn immer mal wieder lesen. Weil er wirklich nahezu perfekt schreibt. In seinem Erzählstil ist alles drin. Er schafft es, genau die Sprache der Zeit, in der er schreibt, wiederzugeben, über die Charaktere wird genau so viel und genauso wenig wie nötig gesagt, um sie plastisch vor sich zu sehen, das Hintergrundwissen zu seinen Romanen ist mehr als fundiert recherchiert, so dass man die Linie kaum sieht, die die Fiktion von der Realität trennt, und es ist spannend bei Eschbach. Wenn man sich eingelesen hat, muss man es einfach zu Ende bringen. Es gibt keine Ruhepausen, jedes Wort, jedes Komma sitzt, ich habe bisher noch keinen Autor gelesen, dem das so einhundertprozent gelungen ist. Teilweise ist es wie ein Drehbuch zu einem Film, so nah ist man am Geschehen.
    Den einen Stern Abzug gibt es nur, weil ich mit den Enden des Autors, wie in diesem Buch, einfach nicht wirklich klarkomme. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er nicht ganz in meinem Genre schreibt. Eschbach muss man jedenfalls gelesen haben.

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    jasbrs avatar
    jasbrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss
    Spannend bis zum Schluss

    Auf Empfehlung meines Freundes griff ich zum "Jesus-Video", da ihn dieses Buch begeistert hatte. Und da kann ich ihm nur zustimmen, denn das Buch ist spannend bis zum Schluss.Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll: Auf den ersten Blick mag das Buch ein bisschen SciFi-mäßig wirken, denn bei einer Ausgrabung in Israel wird ein Skelett gefunden, der als Grabbeigabe eine Gebrauchsanweisung einer noch nicht auf den Markt gebrachten Videokamera enthält. Wie ist das möglich?Das fragt man sich auch als Leser und begibt sich auf eine spannende Jagd nach der dazugehörigen Kamera, die höchstwahrscheinlich Aufnahmen von Jesus enthält. Denn die möglichen Aufnahmen sind natürlich begehrt.Die Geschichte ist spannend, der Leser kommt kaum zum Durchatmen, denn es passiert ein entscheidendes Ereignis nach dem anderen.
    Dabei werden viele Fragen aufgeworfen, viele lose Enden gestrickt, die Andreas Eschbach zum Ende hin geschickt miteinander verwebt, sodass alles in sich logisch und irgendwie dann doch plausibel erscheint - auch wenn es ja eigentlich nicht möglich ist.
    Wie es wirklich war und was die Wahrheit ist, bleibt auch am Ende offen. Aber das ist gut so, denn so kann man sich seine eigene Meinung bilden und weiter rätseln.
    Mich hat das Buch gefesselt, auch wegen des schön lesbaren und flüssigen Schreibstils.
    Das Buch beschreibt außerdem den Staat Israel, man erfährt viel über die Geschichte und seine Sehenswürdigkeiten, sodass man Lust bekommt, sich diese auch einmal anzuschauen.
    Ein wirklich packender Thriller! Ich freue mich auf die Fortsetzung!

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    silbereules avatar
    Ich habe gerade das Buch *Das Jesus Video* von Andreas Eschbach gelesen und war sowas von begeistert - meine Frage, gibt es noch andere Romane von diesem Autor, die empfehlenswert sind?
    Zum Thema

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