Der Nobelpreis

von Andreas Eschbach 
3,6 Sterne bei230 Bewertungen
Der Nobelpreis
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (138):
Tuddes avatar

Hat mir sehr gut gefallen.

Kritisch (25):
DerUnfertigeRomans avatar

Ausgiebige Recherche wurde bis ins Detail wiedergegeben. Hölzern, trocken, langatmig, Schreibstil schwerfällig.

Alle 230 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Nobelpreis"

Hans-Olof Andersson, Mitglied des Nobelpreiskomitees, wird erpresst: Er soll für eine ganz bestimmte Nobelpreis-Kandidatin stimmen ═ oder seine Tochter muss sterben. Was niemand weiß: Gunnar Forsberg, der Bruder seiner verstorbenen Frau, ist ein knallharter Einbrecher und Industriespion, der keine Rücksicht kennt, wenn es um seine letzte lebende Angehörige geht. Gunnar macht sich auf die Jagd nach den Erpressern. Doch mit dem, was er herausfindet, hätte niemand gerechnet ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404270668
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:555 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:21.06.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.09.2005 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Autor Andreas Eschbach führt den Leser in eine Welt voller Verschwörungen und Betrügereien.
    Der Nobelpreis

    Ein Mitglied des Nobelpreiskomitees soll für eine bestimmte Kandidatin stimmen. Doch Professor Hans-Olof Andersson lässt sich nicht bestechen und schickt den Geldboten weg. Ein Fehler, denn nun wird seine Tochter entführt. Sie kommt erst frei, wenn Hans-Olof das tut, was von ihm verlangt wird. Seine letzte Hoffnung ist sein Schwager Gunnar Forsberg, ein Industriespion, der zur Zeit im Gefängnis sitzt.

    Das Buch beginnt mit vielen Hintergrundinformationen rund um den Nobelpreis, bevor die eigentliche Geschichte startet. Erst ist diese in der dritten Person geschrieben, wechselt dann aber in Gunnars „Ich-Perspektive“, sobald Hans-Olof diesen im Gefängnis aufsucht. Gunnar schweift während der Geschichte immer wieder in die Vergangenheit ab und man erhält so einen interessanten Einblick in seine Tätigkeiten. Leider entfernt dies den Leser von dem eigentlichen Handlungsstrang.

    Der Roman ist gut geschrieben, hat allerdings ein paar Längen. Autor Andreas Eschbach führt den Leser in eine Welt voller Verschwörungen und Betrügereien. Allerdings konnte ich zu keiner der Figuren einen Bezug herstellen. Weder konnte mich Hans-Olof mit seiner Sorge um die Tochter packen, noch kam irgendeine Verbindung zu Gunnar zu Stande.

    Es gibt einige interessante Wendungen im Buch. Gerade die Entwicklung von Gunnar auf der Suche nach seiner Nichte ist gut dargestellt. Die Geschichte ist gut durchdacht und recherchiert, doch richtig gepackt hat sie mich nicht. Schade, denn es ist ein gutes Buch und bietet über mehrere Stunden Lesevergnügen.

    Weitere Rezensionen gibt es auf www.nicole-plath.de

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Unvorhersehbare Wendungen

    Ein Er-Erzähler beginnt, die Geschichte zu erzählen. Der Ablauf der Nobelpreisverleihung und alles, was dazu gehört, wird erklärt.
    Plötzlich kommt eine neue Figur - Gunnar Forsberg - ins Spiel und mit ihm der Perspektivwechsel. Von nun an wird die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, was dem Buch gut getan hat. Der Leser ist nun viel näher am Geschehen und es beginnt, spannend zu werden.
    Neben diesem Perspektivwechsel gibt es zahlreiche unvorhersehbare Wendungen, was mir sehr gefallen hat, weil es mich immer wieder überraschen konnte.
    Nicht so gut gefallen haben mir die vielen Erklärungen zu bestimmten Themen. So wird dem Leser u. a. näher gebracht, wie man Schlösser knackt und wie Abhörtechniken und Mobiltelefonsysteme funktionieren. Das fand ich ein bisschen langweilig und hat die aufgebaute Spannung leider über Abschnitte hinweg wieder genommen. Noch mehr gestört hat mich aber, wie naiv und unüberlegt die Protagonisten, vor allem Hans-Olof zum Teil gehandelt haben. Das Ende hat mir leider nicht gefallen, was der Autor wahrscheinlich vorhergesehen hat, was folgendes Zitat von S. 515 belegt:


    "Sind Sie jetzt verärgert? Aufgebracht? Dicht davor, das Buch in die Ecke zu pfeffern?"


    Ja, das war ich. Ich mag es, wenn am Ende noch eine Wendung kommt, was hier der Fall war. Aber eine andere Wendung wäre schöner gewesen ;). Und deshalb bekommt das Buch von mir insgesamt drei Sterne.

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    Tuddes avatar
    Tuddevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mir sehr gut gefallen.
    Hat mir sehr gut gefallen.

    Von dem Buch war ich begeistert. Was mir gefiehl, war das es zuerst um den Professor geht. Plötzlich ändert sich die Erzählform in eine Ich-Form eines Gefängnisinsassen. Dieser Wechsel hat mir gefallen. Auch der Schreibstil war anregend. Dieser Schuß Selbstironie war ansprechend. Auch die überraschenden Wendungen zum Schluß waren recht unterhaltsam. Durchgehend interessant, mit nur ganz wenigen Stellen, welche man hätte straffen können. Aber die gibt es überall. Sehr empfehlenswert.

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    soetoms avatar
    soetomvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ordentlicher Wissenschafts- und Spionage-Krimi mit überraschendem Ende.
    Gutes Buch, aber Eschbach kann besser...

    Das Buch hat im Stil an der einen oder anderen Stelle ein paar Schwachstellen, die weder der Atmosphäre noch der fesseknden Atmosphäre Abbruch tun. Alles ist stimmig und autentisch, insbesondere die Schilderungen der Nobelpreis-Nominierung zu Beginn.

    Am Ende spürt man,  wie die Handlung abgeschlossen werden soll, aber unerwartet schlägt Eschbach noch einige Haken. Solarstation fand ich noch besser, aber auch dieses Buch hat Spaß gemacht! Und man lernt etwas darüber, wie die Welt wirklich ist - zumindest vielleicht - und warum sie voller Verschwörungen ist. 

    Kommentare: 2
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    simonfuns avatar
    simonfunvor 3 Jahren
    Noble Absichten

    Bereits vielfach rezensiert fasse ich mich kurz. Sehr guter Schreibstil, gut erfasste Protagonisten und umfassende Umgebungsbeschreibungen hielten mich ebenso bei Laune wie der zuweilen abstruse Handlungsfaden. Clevere Kleinigkeiten, gut durchdachte Ausreden und sehr menschliche Selbstgespräche halfen über die extrem gestreckte Geschichte. Der Schluss überraschte dann doch und bezeugt die charmante Feigheit und entwaffnende Überleitung des Autors, die Bombe platzen zu lassen.
    Wie auch immer - durchaus gut!

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    Armillees avatar
    Armilleevor 3 Jahren
    Gut durchdacht

    Mein erstes Buch von diesem Autor.
    Ich hatte keine großen Ansprüche und der Anfang war etwas trocken. Es wurde lang und ausführlich berichtet, wie die Preisverleihung 1 x im Jahr für den Nobelpreis in Schweden von Statten geht, alle Vorbereitungen und die Planung für Presse etc.
    Dann kam Hans-Olof ins Spiel, dessen Tochter aus der Schule entführt wird, weil er einen Koffer voller Kronen abgelehnt hat. Das Geld sollte ihn beeinflussen, was die Abstimmung des diesjährigen Siegers angeht. 
    Als er mehrere vergebliche Versuche unternimmt, um alleine mit dieser Situation klar zu kommen, besinnt er sich des Bruders seiner verstorbenen Frau..: Gunnar Forsberg. Der sitzt wegen Einbruch seit 6 Jahren im Knast. Durch seine vorzeitige Entlassung und die Suche nach seiner Nichte kommt viel Schwung in die Geschichte. Ich fand ihn cool, bin gerne mit Gunnar von einer Misere in die nächste gewandert, hab mitgekämpft und gelitten, Recherchen angestellt, eingekauft.
    Je weiter die Seiten dahin fliegen, umso klarer wird es, dass hier irgendwas ganz gewaltig stinkt...!!
    5 Sterne für eine Superstory mit viel Hintergrund, besonders was Sicherheitstechnik betrifft und wie sich alles ändern kann, wenn man die Sichtweise ändert.
    Und es wirft die Fragen auf...: Wie durchschaubar ist der Mensch und in wie weit kann man ihn manipulieren.
    Spannung ist angesagt.

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Irreführender Titel, der bei weitem nicht hält, was er verspricht.
    Andreas Eschbach - Der Nobelpreis

    Das ehrwürdige Komitee muss einmal mehr über die Vergabe der Preise entscheiden. Doch es gibt Manipulationen und Bestechungsversuche. Hans-Olof Andersson bleibt standhaft und lehnt das gebotene Geld ab. Er ist geradezu empört über diese verachtungswürdigen Vorgänge. Doch als man seine Tochter Kristina entführt, muss er sich beugen, um das Leben des Mädchens nicht zu gefährden. Was kann er tun, um sein einziges Kind aus den Händen der Entführer zu retten? Sein Schwager Gunnar fällt ihm ein, ein Verbrecher, der im Gefängnis sitzt und immer beste Kontakte in die Unterwelt hatte. Es gingt ihn, ihn in Freiheit zu bekommen und beide machen sich auf, das Mädchen zu befreien und die Entführer zu stellen. Dass der Radius der Verbrecher größer ist als geahnt, zeichnet sich mehr und mehr ab.

    Das Buch beginnt ungemein spannend, wie ich finde. Die Umstände der Preisvergabe werden geschildert und der etwas biedere und integere Professor Hans-Olof gerät ins Zentrum. Doch dann kommt es zum Bruch in der Handlung und der Schwager Gunnar Forsberg wird zum Ich-Erzähler. Nun ist die Welt der Wissenschaft ausgetauscht durch die schwedische Unterwelt, die der Betrüger und Verbrecher, was sich in jeder Zeile bemerkbar macht. Dies ist durchaus gelungen, spricht mich aber in keiner Weise an. Dramaturgisch nachvollziehbar, für den Handlungsverlauf auch erforderlich, doch für mich als Leser und den Erwartungen etwas enttäuschend. Gunnar ist bemüht und setzt alles daran, das Mädchen zu finden, aber er ist kein Sympathieträger und ging mir in seiner Art ziemlich auf die Nerven. Eine geschickte Wendung am Ende kann zwar einiges retten, da es zu einer verblüffenden Auflösung kommt, doch letztlich blieb ich enttäuscht, da das Buch so gar nicht das liefert, was es versprochen hatte und der Titel letztlich völlig irreführend gewählt ist.

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    H
    halbkreisvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Hm, schwer. Auf der einen Seite war es ziemlich unterhaltsam und ich hat mich zum Mitraten und Weiterlesen gezwungen, weil ich wissen musste, was passiert ist und was als nächstes passiert. Auf der anderen Seite war mit die Auflösung zu plump, zu schnell erratbar. Und es wirkte teilweise doch arg konstruiert. Viel zu viele Zufälle, selbst für Eschbach-Verhältnisse.

    Außerdem fand ich irgendwie keinen Zugang zu den Charakteren (der "Held" der Geschichte fing irgendwann sogar an, mich zu nerven - ich konnte durchaus nachvollziehen, welchen Hintergrund Eschbach da für seinen Hauotcharakter schaffen wollte, aber für mich hat das nicht so richtig funktioniert, das war nicht genug, das war... eigentlich gewissenmaßen "out of character").

    Und auch wenn ich Wechseln in der Erzählperspektive und/oder ungewöhnlichen Erzählern grundsätzlich offen gegenüber stehe, derartige "Experimente" meist sogar begrüße, dann aber auch nur, wenn sie gut gemacht sind - und das war hier leider nicht der Fall. Sorry, Herr Eschbach. Der Wechlse war zu plötzlich, zu "krass".

    Allgemein glaube ich, dass dieser Plot hier vielleicht in einer Kurzgeschichte bzw. Novella besser aufgehoben gewesen wäre.

    Trotzdem hat mich das Ende bzw, der große Plot-Twist amüsiert. War nicht Spektakulär, war nicht 100% perfekt, aber es war unterhaltsam. Also: Buch okay, 2 Sterne.

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    Anne1984s avatar
    Anne1984vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis ist ein Thriller rund um die bevorstehende Preisverleihung.
    Ein Mitglied des Komitees für die Verleihung des Nobelpreises im Bereich Medizin wird bestochen. Als dieser ablehnt wird die 14 jährige Tochter entführt
    Gemeinsam mit dem mehrfach vorbestraften Schwager begibt er sich auf die Suche und Aufklärung des Komplotts rund um die Preisverleihung.

    Spannend mit überraschenden Ende ein sehr gutes Buch für alle Eschbach-Fans.

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    buchprinzessins avatar
    buchprinzessinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Gebundene Ausgabe: 555 Seiten
    Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 5 (12. Januar 2006)

    _Professor Hans-Olof Andersson hat ein gewaltiges Problem. Dem Mitglied des Nobelkomitees wurde gerade ein ungeheuerliches Angebot unterbreitet. Drei Millionen Kronen offerierte der fischäugige Mann mit dem Aktenkoffer, wenn Anderssons Stimme einer Schweizer Forscherin zum Medizinnobelpreis verhalf. Obwohl erst kürzlich drei Mitglieder des Komitees auf dem Mailänder Flughafen bei einem Crash ums Leben gekommen waren, lehnte Andersson das unseriöse Angebot ab. Schließlich stand die Reputation des berühmtesten Preises der Welt auf dem Spiel! Als auch noch seine Tochter Kristina entführt wird, das liebste, was dem blässlichen Professor seit dem Unfalltod seiner Frau geblieben war, konnte nur noch einer helfen. Anderssons Schwager Gunnar Forsberg, der wegen Einbruchs und Industriespionage in Haft saß. Um Gunnar frei zu bekommen, lässt der Professor sämtliche Verbindungen spielen. Ab Seite 117 übernimmt der toughe Gunnar den Erzählfaden und schwingt sich zum eigentlichen Helden der Geschichte empor. Seine Suche nach Kristinas Entführern gerät bald zu einer schwindelerrregenden Odyssee. Ein menschliches und ganz und gar nicht nobelpreiswürdiges Katastrophengebiet erschließt sich. Von nun an windet sich die Story in verschlungenen Pfaden und nimmt schließlich eine völlig unerwartete Wendung, von der, um der Spannung willen, nichts verraten werden soll..._

    Starker Stoff, sieht man von einem erzähltechnisch nicht ganz schlüssig zu lösenden Problem ab. Gemeint ist das im ersten Viertel des Romans gewaltige Lügenkonstrukt, das (erzählerisch problematisch), als tatsächliches Geschehen geschildert wird, wie auch Ich-Erzähler Gunnar am Ende des Romans kleinlaut zugeben muss. Das Ende ist daher etwas verwirrend... Ich vergebe *4 Punkte*, unter anderem weil mir Kristina mit ihrem Elch-Haarband ans Herz gewachsen ist♥

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