Andreas Eschbach Der Nobelpreis

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Inhaltsangabe zu „Der Nobelpreis“ von Andreas Eschbach

Hans-Olof Andersson, Mitglied des Nobelpreiskomitees, wird erpresst: Er soll für eine ganz bestimmte Nobelpreis-Kandidatin stimmen ═ oder seine Tochter muss sterben. Was niemand weiß: Gunnar Forsberg, der Bruder seiner verstorbenen Frau, ist ein knallharter Einbrecher und Industriespion, der keine Rücksicht kennt, wenn es um seine letzte lebende Angehörige geht. Gunnar macht sich auf die Jagd nach den Erpressern. Doch mit dem, was er herausfindet, hätte niemand gerechnet ...

Autor Andreas Eschbach führt den Leser in eine Welt voller Verschwörungen und Betrügereien.

— NicoleP

Hat mir sehr gut gefallen.

— Tudde

Ordentlicher Wissenschafts- und Spionage-Krimi mit überraschendem Ende.

— soetom

Irreführender Titel, der bei weitem nicht hält, was er verspricht.

— miss_mesmerized

Kurzweiliges und spannendes Buch zu Beginn! Leider hat es zum Ende hin nachgelassen, auch wenn das Ende selbst unerwartet was.

— Watseka

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  • Der Nobelpreis

    Der Nobelpreis

    NicoleP

    29. December 2017 um 17:09

    Ein Mitglied des Nobelpreiskomitees soll für eine bestimmte Kandidatin stimmen. Doch Professor Hans-Olof Andersson lässt sich nicht bestechen und schickt den Geldboten weg. Ein Fehler, denn nun wird seine Tochter entführt. Sie kommt erst frei, wenn Hans-Olof das tut, was von ihm verlangt wird. Seine letzte Hoffnung ist sein Schwager Gunnar Forsberg, ein Industriespion, der zur Zeit im Gefängnis sitzt.Das Buch beginnt mit vielen Hintergrundinformationen rund um den Nobelpreis, bevor die eigentliche Geschichte startet. Erst ist diese in der dritten Person geschrieben, wechselt dann aber in Gunnars „Ich-Perspektive“, sobald Hans-Olof diesen im Gefängnis aufsucht. Gunnar schweift während der Geschichte immer wieder in die Vergangenheit ab und man erhält so einen interessanten Einblick in seine Tätigkeiten. Leider entfernt dies den Leser von dem eigentlichen Handlungsstrang.Der Roman ist gut geschrieben, hat allerdings ein paar Längen. Autor Andreas Eschbach führt den Leser in eine Welt voller Verschwörungen und Betrügereien. Allerdings konnte ich zu keiner der Figuren einen Bezug herstellen. Weder konnte mich Hans-Olof mit seiner Sorge um die Tochter packen, noch kam irgendeine Verbindung zu Gunnar zu Stande.Es gibt einige interessante Wendungen im Buch. Gerade die Entwicklung von Gunnar auf der Suche nach seiner Nichte ist gut dargestellt. Die Geschichte ist gut durchdacht und recherchiert, doch richtig gepackt hat sie mich nicht. Schade, denn es ist ein gutes Buch und bietet über mehrere Stunden Lesevergnügen.Weitere Rezensionen gibt es auf www.nicole-plath.de

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  • Hat mir sehr gut gefallen.

    Der Nobelpreis

    Tudde

    03. October 2016 um 07:36

    Von dem Buch war ich begeistert. Was mir gefiehl, war das es zuerst um den Professor geht. Plötzlich ändert sich die Erzählform in eine Ich-Form eines Gefängnisinsassen. Dieser Wechsel hat mir gefallen. Auch der Schreibstil war anregend. Dieser Schuß Selbstironie war ansprechend. Auch die überraschenden Wendungen zum Schluß waren recht unterhaltsam. Durchgehend interessant, mit nur ganz wenigen Stellen, welche man hätte straffen können. Aber die gibt es überall. Sehr empfehlenswert.

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  • Gutes Buch, aber Eschbach kann besser...

    Der Nobelpreis

    soetom

    Das Buch hat im Stil an der einen oder anderen Stelle ein paar Schwachstellen, die weder der Atmosphäre noch der fesseknden Atmosphäre Abbruch tun. Alles ist stimmig und autentisch, insbesondere die Schilderungen der Nobelpreis-Nominierung zu Beginn. Am Ende spürt man,  wie die Handlung abgeschlossen werden soll, aber unerwartet schlägt Eschbach noch einige Haken. Solarstation fand ich noch besser, aber auch dieses Buch hat Spaß gemacht! Und man lernt etwas darüber, wie die Welt wirklich ist - zumindest vielleicht - und warum sie voller Verschwörungen ist. 

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    • 3
  • Noble Absichten

    Der Nobelpreis

    simonfun

    27. April 2015 um 03:26

    Bereits vielfach rezensiert fasse ich mich kurz. Sehr guter Schreibstil, gut erfasste Protagonisten und umfassende Umgebungsbeschreibungen hielten mich ebenso bei Laune wie der zuweilen abstruse Handlungsfaden. Clevere Kleinigkeiten, gut durchdachte Ausreden und sehr menschliche Selbstgespräche halfen über die extrem gestreckte Geschichte. Der Schluss überraschte dann doch und bezeugt die charmante Feigheit und entwaffnende Überleitung des Autors, die Bombe platzen zu lassen. Wie auch immer - durchaus gut!

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  • Gut durchdacht

    Der Nobelpreis

    Armillee

    26. April 2015 um 16:16

    Mein erstes Buch von diesem Autor. Ich hatte keine großen Ansprüche und der Anfang war etwas trocken. Es wurde lang und ausführlich berichtet, wie die Preisverleihung 1 x im Jahr für den Nobelpreis in Schweden von Statten geht, alle Vorbereitungen und die Planung für Presse etc. Dann kam Hans-Olof ins Spiel, dessen Tochter aus der Schule entführt wird, weil er einen Koffer voller Kronen abgelehnt hat. Das Geld sollte ihn beeinflussen, was die Abstimmung des diesjährigen Siegers angeht.  Als er mehrere vergebliche Versuche unternimmt, um alleine mit dieser Situation klar zu kommen, besinnt er sich des Bruders seiner verstorbenen Frau..: Gunnar Forsberg. Der sitzt wegen Einbruch seit 6 Jahren im Knast. Durch seine vorzeitige Entlassung und die Suche nach seiner Nichte kommt viel Schwung in die Geschichte. Ich fand ihn cool, bin gerne mit Gunnar von einer Misere in die nächste gewandert, hab mitgekämpft und gelitten, Recherchen angestellt, eingekauft. Je weiter die Seiten dahin fliegen, umso klarer wird es, dass hier irgendwas ganz gewaltig stinkt...!! 5 Sterne für eine Superstory mit viel Hintergrund, besonders was Sicherheitstechnik betrifft und wie sich alles ändern kann, wenn man die Sichtweise ändert. Und es wirft die Fragen auf...: Wie durchschaubar ist der Mensch und in wie weit kann man ihn manipulieren. Spannung ist angesagt.

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  • Andreas Eschbach - Der Nobelpreis

    Der Nobelpreis

    miss_mesmerized

    29. March 2015 um 15:02

    Das ehrwürdige Komitee muss einmal mehr über die Vergabe der Preise entscheiden. Doch es gibt Manipulationen und Bestechungsversuche. Hans-Olof Andersson bleibt standhaft und lehnt das gebotene Geld ab. Er ist geradezu empört über diese verachtungswürdigen Vorgänge. Doch als man seine Tochter Kristina entführt, muss er sich beugen, um das Leben des Mädchens nicht zu gefährden. Was kann er tun, um sein einziges Kind aus den Händen der Entführer zu retten? Sein Schwager Gunnar fällt ihm ein, ein Verbrecher, der im Gefängnis sitzt und immer beste Kontakte in die Unterwelt hatte. Es gingt ihn, ihn in Freiheit zu bekommen und beide machen sich auf, das Mädchen zu befreien und die Entführer zu stellen. Dass der Radius der Verbrecher größer ist als geahnt, zeichnet sich mehr und mehr ab. Das Buch beginnt ungemein spannend, wie ich finde. Die Umstände der Preisvergabe werden geschildert und der etwas biedere und integere Professor Hans-Olof gerät ins Zentrum. Doch dann kommt es zum Bruch in der Handlung und der Schwager Gunnar Forsberg wird zum Ich-Erzähler. Nun ist die Welt der Wissenschaft ausgetauscht durch die schwedische Unterwelt, die der Betrüger und Verbrecher, was sich in jeder Zeile bemerkbar macht. Dies ist durchaus gelungen, spricht mich aber in keiner Weise an. Dramaturgisch nachvollziehbar, für den Handlungsverlauf auch erforderlich, doch für mich als Leser und den Erwartungen etwas enttäuschend. Gunnar ist bemüht und setzt alles daran, das Mädchen zu finden, aber er ist kein Sympathieträger und ging mir in seiner Art ziemlich auf die Nerven. Eine geschickte Wendung am Ende kann zwar einiges retten, da es zu einer verblüffenden Auflösung kommt, doch letztlich blieb ich enttäuscht, da das Buch so gar nicht das liefert, was es versprochen hatte und der Titel letztlich völlig irreführend gewählt ist.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    halbkreis

    04. October 2012 um 15:05

    Hm, schwer. Auf der einen Seite war es ziemlich unterhaltsam und ich hat mich zum Mitraten und Weiterlesen gezwungen, weil ich wissen musste, was passiert ist und was als nächstes passiert. Auf der anderen Seite war mit die Auflösung zu plump, zu schnell erratbar. Und es wirkte teilweise doch arg konstruiert. Viel zu viele Zufälle, selbst für Eschbach-Verhältnisse. Außerdem fand ich irgendwie keinen Zugang zu den Charakteren (der "Held" der Geschichte fing irgendwann sogar an, mich zu nerven - ich konnte durchaus nachvollziehen, welchen Hintergrund Eschbach da für seinen Hauotcharakter schaffen wollte, aber für mich hat das nicht so richtig funktioniert, das war nicht genug, das war... eigentlich gewissenmaßen "out of character"). Und auch wenn ich Wechseln in der Erzählperspektive und/oder ungewöhnlichen Erzählern grundsätzlich offen gegenüber stehe, derartige "Experimente" meist sogar begrüße, dann aber auch nur, wenn sie gut gemacht sind - und das war hier leider nicht der Fall. Sorry, Herr Eschbach. Der Wechlse war zu plötzlich, zu "krass". Allgemein glaube ich, dass dieser Plot hier vielleicht in einer Kurzgeschichte bzw. Novella besser aufgehoben gewesen wäre. Trotzdem hat mich das Ende bzw, der große Plot-Twist amüsiert. War nicht Spektakulär, war nicht 100% perfekt, aber es war unterhaltsam. Also: Buch okay, 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    Anne1984

    22. May 2012 um 20:12

    Der Nobelpreis ist ein Thriller rund um die bevorstehende Preisverleihung. Ein Mitglied des Komitees für die Verleihung des Nobelpreises im Bereich Medizin wird bestochen. Als dieser ablehnt wird die 14 jährige Tochter entführt Gemeinsam mit dem mehrfach vorbestraften Schwager begibt er sich auf die Suche und Aufklärung des Komplotts rund um die Preisverleihung. Spannend mit überraschenden Ende ein sehr gutes Buch für alle Eschbach-Fans.

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  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    buchprinzessin

    08. April 2012 um 19:41

    Gebundene Ausgabe: 555 Seiten Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 5 (12. Januar 2006) _Professor Hans-Olof Andersson hat ein gewaltiges Problem. Dem Mitglied des Nobelkomitees wurde gerade ein ungeheuerliches Angebot unterbreitet. Drei Millionen Kronen offerierte der fischäugige Mann mit dem Aktenkoffer, wenn Anderssons Stimme einer Schweizer Forscherin zum Medizinnobelpreis verhalf. Obwohl erst kürzlich drei Mitglieder des Komitees auf dem Mailänder Flughafen bei einem Crash ums Leben gekommen waren, lehnte Andersson das unseriöse Angebot ab. Schließlich stand die Reputation des berühmtesten Preises der Welt auf dem Spiel! Als auch noch seine Tochter Kristina entführt wird, das liebste, was dem blässlichen Professor seit dem Unfalltod seiner Frau geblieben war, konnte nur noch einer helfen. Anderssons Schwager Gunnar Forsberg, der wegen Einbruchs und Industriespionage in Haft saß. Um Gunnar frei zu bekommen, lässt der Professor sämtliche Verbindungen spielen. Ab Seite 117 übernimmt der toughe Gunnar den Erzählfaden und schwingt sich zum eigentlichen Helden der Geschichte empor. Seine Suche nach Kristinas Entführern gerät bald zu einer schwindelerrregenden Odyssee. Ein menschliches und ganz und gar nicht nobelpreiswürdiges Katastrophengebiet erschließt sich. Von nun an windet sich die Story in verschlungenen Pfaden und nimmt schließlich eine völlig unerwartete Wendung, von der, um der Spannung willen, nichts verraten werden soll..._ Starker Stoff, sieht man von einem erzähltechnisch nicht ganz schlüssig zu lösenden Problem ab. Gemeint ist das im ersten Viertel des Romans gewaltige Lügenkonstrukt, das (erzählerisch problematisch), als tatsächliches Geschehen geschildert wird, wie auch Ich-Erzähler Gunnar am Ende des Romans kleinlaut zugeben muss. Das Ende ist daher etwas verwirrend... Ich vergebe *4 Punkte*, unter anderem weil mir Kristina mit ihrem Elch-Haarband ans Herz gewachsen ist♥

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  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    Rheinzwitter

    31. August 2011 um 09:55

    O-Ton Andreas Eschbach: "Dieser Mann könnte über seine Socken schreiben und man würde Zeit und Raum darüber vergessen." Respektvolle Worte über Stephen King, die Eschbach äußert auf seiner Internetpräsenz in seinen lobenswerten Tipps für Schreibanfänger. Aber kein Grund zur Bescheidenheit, Herr Eschbach: Sie können ebenso unterhaltsam über ein dröge anmutendes Thema wie das Innenleben von Schlössern und das Knacken derselben referieren - vielleicht etwas zu detailliert, aber ohne in die Langatmigkeit zu driften, zu der Mr. King nämlich trotz aller Erzählkunst neigt. Einbruch und Industriespionage sind die Vergehen, derentwegen Gunnar Forsberg verurteilt und inhaftiert wurde, und es ist diese kriminelle Energie und auch Familienbande, von der sich sein Schwager Hans-Olof Hoffnung auf Beistand verspricht. Hans-Olof Andersson wird in seiner Funktion als Mitglied des Nobelkomitees erpresst zur Stimmabgabe für eine Außenseiterin in der Wahl um den Nobelpreis in Medizin. Sich in einer Verschwörung wähnend und hilflos der extremen Zwangslage ausgesetzt, sieht der idealistische Professor in seinem kriminellen Schwager letztlich die einzige Chance auf Hilfe. Jedes weitere Wort zur Handlung wäre zu viel, und wer das Lesevergnügen steigern will, sollte den Klappentext meiden. Irritiert war ich nur in meiner Erwartungshaltung: Wenn ich Nobelpreis höre, habe ich immer jenen Film vor Augen, in dem Paul Newman einen versoffenen Schriftsteller spielt, der bei den Vorbereitungen zur Verleihung in eine aberwitzige Verschwörung à la Hitchcock mit deutlichem Hang zur Komödie gerät, und damit hat das Buch rein gar nichts gemein - aber was kann Eschbach schon für meine popkulturellen Prägungen... Der Roman bewegt sich an der Schnittmenge zu Krimi und Thriller, handwerklich versiert in Szene gesetzt. In puncto Spannungsbögen zu Recht gern mit Grisham, Follett oder Crichton verglichen, toppen Eschbachs Bücher diejenigen der genannten Autoren hinsichtlich Genrevielfalt sogar noch, und das seit fast 20 Jahren ohne einen Rohrkrepierer. Solide Leistung. Bitte Niveau halten, Herr Eschbach.

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  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    JaneSmith

    02. March 2011 um 14:25

    Ließt sich schnell und gut, das Ende ist überraschend gewesen. Mich persönlich haben besonders die Rahmenbedinungen zum Nobelpreis, die Erklärungen & Co darüber sehr interessiert und ich habe dabei und auch danach noch viel darüber nachgelesen. Daher erinnere ich mich gut an das Buch.

  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    nordfriese

    27. February 2011 um 15:22

    Manche meinen sie fühlten sich nach der Hälfte der Lektüre betrogen - ich nicht. Ich fand, dass die Wendung sehr überraschend kam. Hat etwas von einem Spionagekrimi, aber leider nur etwas. Insgesamt bleibt ein fader Nachgeschmack, wie bei einer Tüte Chips mit Geschmacksverstärker. NIcht schlecht, aber auch nicht wunderbar.

  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2010 um 21:19

    Durch dieses Buch wurde ich angeregt, mich mal mit dem Thema Nobelpreis auseinanderzusetzen. Andreas Eschenbach ist echt ein Gewinn für die deutsche Literatur

  • Rezension zu "Der Nobelpreis" von Andreas Eschbach

    Der Nobelpreis

    vormi

    11. April 2010 um 14:41

    Super Idee. Mal etwas ganz anderes. Witzig+ spannend= Klasse.

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