Andreas Eschbach Die Haarteppichknüpfer

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Inhaltsangabe zu „Die Haarteppichknüpfer“ von Andreas Eschbach

In einer fernen Zeit ... Schon seit je fertigen die Haarteppichknüpfer für den Kaiser Teppiche, die aus den Haaren ihrer Frauen bestehen. Von dem Erlös eines Teppichs kann eine ganze Generation der Knüpfer leben. Doch eines Tages landet ein Raumschiff auf der Welt, um dem Geheimnis der Haarteppiche auf den Grund zu gehen - einem Geheimnis, das alle Vorstellungskraft übersteigt.

Die Haarteppichknüpfer ist nicht einfach nur eine banale Geschichte über uns Menschen in einer fernen Zukunft - Der Roman ist eine ...

— einz1975
einz1975

Eine gelungene Mischung aus Science Fiction und Fantasy. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.

— TanteGhost
TanteGhost

Eschbach's Debut hat mich (als damaliger SciFi-Newby) geflashed und süchtig nach mehr gemacht! Absolut lesenwert!

— Stryke83
Stryke83

Eine der Besten Since Fiction Welten die ich kenne-

— danielhw
danielhw

Gute Idee, aber einfach nicht mein Ding.

— Mariposa93
Mariposa93

War nicht so mein Ding

— Hamster50
Hamster50

Eine faszinierende Grundidee - für mich persönlich stellenweise nur etwas zu detailreich und langatmig.

— Sajon
Sajon

Magisches Leseerlebnis

— ralf_boldt
ralf_boldt

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  • Die Haarteppichknüpfer

    Die Haarteppichknüpfer
    einz1975

    einz1975

    16. September 2017 um 14:23

    In Geschichten gibt es oft einen oder mehrere Helden, welche man in dem anstehenden Abenteuer nach und nach begleitet. Gefahren lauern an allen Ecken, Action im Kampf und Intrigen bringen dir Spannung, welche am Ende aufgedeckt werden. Die Haarteppichknüpfer bricht jedoch mit all diesen konventionellen Richtlinien. Eschbach begibt sich mit seinem Roman in eine mehrere zehntausend Jahre entfernte Zukunft. Ein Kaiser regiert das Universum und jeder einzelne Mensch ist dessen Untertan. Doch es gibt Gerüchte, dass es den Kaiser nicht mehr gibt und Rebellen die Macht übernommen haben....Auf einem tief im All vergessen Planeten knüpft ein Mann an einem Teppich. Wie der Name des Buches es verrät, handelt es sich um einen Teppich aus Haaren. Ein Knüpfer muss mehr als eine Frau und Kinder haben, denn nur die Haare der Frauen und Töchter dürfen benutzt werden. So ein Wunderwerk zu erstellen dauert ein ganzes Leben und nicht selten werden die Arbeiter dabei blind oder sterben früher an den Folgen dieser Arbeit. Einen Sohn muss man ebenfalls haben, welcher die Schuld des Vaters auf sich nimmt und an einem neuen Teppich arbeitet und so geht es seit vielen tausend Jahren.Der Kaiser bekommt seine Teppiche und die Knüpfer werden dafür am Ende ihres Lebens bezahlt. Was alles hat das mit Science Fiction zu tun? Das klingt doch eher wie tiefes Mittelalter?! Genau hier hat Andreas Eschbach eine weitere Besonderheit benutzt. Er vermischt einfach Fortschritt und Technologie mit Altertum, fügt eine Priese Gottesanbetung hinzu und fertig ist dieser wirklich ungewöhnliche Roman. Die Geschichte erfährt nicht einen geradlinigen Faden, welchen man folgt und vielleicht kleine Überraschungen hin und wieder für Abwechslung sorgen.Vielmehr hat er Einzelstorys im Gepäck und beschreibt damit das große Ganze.Hier ein Einkäufer der Teppiche, da ein Pilot, welcher die Teppiche nicht fassen kann und dann ein Rebell welcher vor dem Kaiser steht. Nichts wird dabei dem Zufall überlassen, alles enthält ein kleines Puzzlestück, welches das Ende die Auflösung des Geheimnisses hinter den Haarteppichknüpfer zusammenfügt. Mit jeder Seite erfährt man mehr über den Kaiser, die Zukunft der Menschen, Rebellen, Raumschiffe und Lebensweise. Im Endeffekt fügt Eschenbach nur das zusammen, was wie eine traurige Wahrheit allzeit über diese Geschichte schwebt, denn was sind schon zehntausend Jahre für einen scheinbar unsterblichen Kaiser?Fazit:Die Haarteppichknüpfer ist nicht einfach nur eine banale Geschichte über uns Menschen in einer fernen Zukunft - Der Roman ist eine Offenbarung! Andreas Eschbach hebt sich mit seiner außergewöhnlichen Erzählstruktur deutlich von vielen Genre-Kollegen ab. Der Leser lechzt nach der Lösung und vergisst dabei wie schnell die Zeit verstreicht. Es ist wirklich lange her, dass mich ein Roman danach noch so sehr beschäftigt hat wie dieser. Prädikat – Besonders zu empfehlen!Matthias Autor: Andreas EschbachTaschenbuch: 319 SeitenVerlag: Bastei LübbeSprache: DeutschErscheinungsdatum: 12.10.2012ISBN: 978-3-404-20697-1

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  • Eine der Besten Since Fiction Welten die ich kenne-

    Die Haarteppichknüpfer
    danielhw

    danielhw

    03. November 2016 um 21:44

    Eine perfekt ausgedachte Zukunftsvision in einem Universum das so anderst ist wie Star Trek und co. Echt geniale Einfälle die super stimmig und unterhaltsam sind.
    Wer gerne Since Fiction Welten erforscht oder Endzeit Geschichtenließt ist hier sicher richtig. 

  • Gute Geschichte, aber vom Erzählstrang nichts für mich

    Die Haarteppichknüpfer
    Mariposa93

    Mariposa93

    17. February 2016 um 11:38

    Das Buch "Die Haarteppichknüpfer" erzählt eine Geschichte von Personen, die ihr Leben dem einzigen Ziel, einen Teppich aus den Haaren ihrer Frauen und Töchter zu knüpfen widmen. Es wird gleichzeitig über den parallelen Umsturz des Systems sowie der Entdeckung dieser abgelegenen Planeten mit den Haarteppichknüpfern erzählt. Mit dem Ende der Geschichte erfährt man auch endlich den genauen Sinn und Zweck der ganzen Handlung. Andreas Eschbach schafft es in seinem Roman eine außerordentlich verwirrende und unglaubliche Welt auf verschiedenen Planeten zu erschaffen. Der Gedanke dieser Geschichte ist sehr gut und ich frage mich immer noch, wie man auf eine solche Idee kommt. Leider hat mir an dem Buch nicht gefallen, dass es keinen durchgängigen Erzählfluss gibt. Es wird in jedem Kapitel eine Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählt. Der Zusammenhang ist zunächst überhaupt nicht deutlich. Erst kurz vor dem Ende des Buchs wird deutlich wie die einzelnen Geschichten zusammen hängen. Zwar wiederholen sich einige Charaktere, so dass man die Geschichte dieser Charaktere nachvollziehen kann, doch gibt es auch immer wieder Kapitel die scheinbar losgelöst sind von der restlichen Erzählung.

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  • Magisches Leseerlebnis

    Die Haarteppichknüpfer
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    Endlich liegt er wieder in einer Taschenbuchausgabe vor: der fast schon legendäre Roman von Andreas Eschbach, mit dem er 1996 den Literaturpreis des Science Fiction Club Deutschlands – dem Vorgänger des Deutschen Science Fiction Preis (DSFP) – gewonnen hat. Auf einem fernen Planeten in einer nicht bestimmten Zeit, knüpfen die Haarteppichknüpfer an ihren Teppichen. Von Generation zu Generation wurde das Wissen um die Herstellung dieser besonderen Teppiche an den einzigen Sohn weitergegeben. Der Rohstoff der Teppiche sind wirklich die Haare der Töchter. Eingebunden in ein strenges Kastenwesen leben diese Menschen in einer mittelalterlich anmutenden Zivilisation. Unerbittlich sind die Regeln des Zusammenlebens. Jeder Haarteppichknüpfer hat eine Hauptfrau und zahlreiche Nebenfrauen. Diese gebären die Töchter, deren Haare die Grundlage der Teppiche sind. Aber es gibt in jeder Familie nur einen Sohn. Erblicken weitere Söhne das Licht der Welt, so ist deren Leben nur kurz. Denn es kann nur einen Nachfolger geben. Dieser ist der Erbe des Teppichs des Vaters. Ja. Die Herstellung der Teppiche dauert ein Leben lang! Aufkäufer des Kaisers, der über unzählige Welten zu herrschen scheint, begutachten den Teppich und zahlen dem Sohn des Knüpfers eine Summe an Geld, die für ein Auskommen reicht, damit dieser in seiner Lebenszeit einen neuen Teppich knüpfen kann. Doch Gerüchte machen die Runde, dass der Kaiser abgedankt habe und Rebellen die Macht übernehmen konnten. Dies wäre natürlich eine Hiobsbotschaft und gefährdet die eingefahrene Ordnung in ihren Grundfesten. Die Idee des Romans ist brillant. Aber nicht nur für die Idee hat Andreas Eschbach den Preis bekommen, sondern auch für die gelungene sprachliche Umsetzung. Der Roman weiß sofort zu begeistern, erfasst den Leser und lässt ihn nicht wieder los. Kurzweilig und ohne Längen wird die Geschichte konsequent erzählt. Nie wird dabei das Ende des Romans vorab verraten und das Geheimnis um die Herstellung der Teppiche ist fantastisch. Dieser Roman hat auch nach mehr als 25 Jahren nicht von seiner Faszination verloren und verdient es, eine neue Leserschaft zu bekommen, denn er ist zeitlos gut. Und auch beim zweiten Lesen verliert er nichts von seiner fesselnden Magie.

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    • 2
  • Fremde Welten

    Die Haarteppichknüpfer
    wandablue

    wandablue

    Fremde Welten „Dem Kaiser dienen wir. Dessen Wort Gesetz ist. Dessen Wille unser Wille ist. Dessen Zorn furchtbar ist. Der nicht verzeiht, sondern straft. Und dessen Rache ewig währt.“ Kaiser Alexander XI ist der letzte Kaiser des Reiches, denn er lebt ewig, weil er das Geheimnis der Langlebigkeit, das zehn gleichnamige Kaiser Alexanders bereits auf sich angewandt hatten, übertroffen und das Geheimnis Ewigen Lebens enträtselt hat und eifersüchtig hütet. Und er herrscht über alle Galaxien und Sterne des Kaiserreiches, schier unendlich weit. Und der Kaiser ist Gott und hält das Universum am Leben und er ist Sinn und Daseinszweck aller seiner Untertanen, die ihn dank religiöser Gehirnwäsche abgöttisch lieben. Planet G 101/2 ist der Planet der Haarteppichknüpfer. Ein Leben lang webt ein Weber an seinem individuellen Haarteppich, denn ein Leben lang braucht er, um ihn fertigzustellen, sein einziger Teppich, der dem Kaiser geweiht ist. Für diese Teppiche werden „freiwillig“ unsägliche Opfer gebracht, denn die Erstellung der Haarteppiche ist die Bestätigung des Glaubens an den Kaiser. Als eines Tages ein Fremder auf dem Planeten landet und diesen Glauben in Frage stellt, hat ein Neues Zeitalter längst begonnen. Die Stärke dieses Romans liegt eindeutig in seinem ersten Teil, denn solange Andreas Eschbach die Welt der Haarteppichknüpfer entfaltet, bin ich vollkommen gefesselt und tauche völlig ab in diese fremde Welt mit ihren grausamen, aber logischen Riten. Jedes Ding hat seinen Platz. Und so lange alles an seinem Platz ist, hat auch alles seinen Sinn und seine Erfüllung. Sehr ungern hebe ich deshalb nach der Hälfte des Buches mit den Raumschiffen der Rebellen von diesem Planeten ab, um dann irgendwann einmal dem gottgleichen Kaiser gegenüber zu treten und um im unermesslichen Archiv des Kaiserreiches das Geheimnis des Haarteppichknüpfens zu ergründen. Es ist immer noch spannend, die Rebellen näher kennenzulernen, den Archivar und den Kaiser. Aber es herrscht nicht mehr die selbe Intensität wie vorher. Leider kommen wir Leser nur noch einmal ganz kurz auf G 101/2 zurück. Die Personen, die wir dort liebgewonnen haben, durften wir nicht weiter begleiten und mussten sie ihrer ungewissen Zukunft überlassen. Dabei hätte doch am meisten interessiert, wie die Welt G 101/2 in die Neuzeit hineinwächst. Leider wird dieses Begehren vom Autor nicht mehr abgedeckt. Fazit: Spannender Science Fiction mit einer wahrhaft „haarsträubenden“ Auflösung, der das Bedürfnis des Lesers nach Identifikation mit seinen Figuren weckt und ihn dann ein wenig „verhungern“ lässt. Kategorie: Science Fiction/Fantasy Verlag: Bastei Lübbe

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    • 4
    wandablue

    wandablue

    19. August 2014 um 15:25
  • Der Sinn der Macht

    Die Haarteppichknüpfer
    zachine

    zachine

    01. March 2014 um 21:06

    Toll, wie Eschbach von ganz verschiedenen Punkten aus diese Geschichte aufdröselt und dabei soviele unterschiedliche Personen und Lebensentwürfe vorstellt. Diese Buch ist nie langweilig und bietet viele spannende Gedanken, nicht zuletzt den nach dem Sinn des Ganzen. Was bleibt, wenn du die absolute Macht hast????

  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    Sieben

    Sieben

    Nunja... Nachdem ich meinen Erstkontakt mit Eschbach durch "Eine unberührte Welt", der Sammlung seiner Kurzgeschichten, hatte, die auch eine Geschichte aus dem "Haarteppichknüpfer"-Universum enthält, dachte ich mir, ich versuche es doch auch einfach mal mit diesem Roman. Ich stehe auf Science-Fiction und bin zudem immer höchst erfreut über unerwartete Enden, und da ein solches hier in vielen Rezensionen angekündigt wurde - was sollte also schon schief gehen? Jetzt kenne ich die Antwort: Es kann schief gehen, wenn man über 300 Seiten auf den Knaller wartet, der sich dann am Ende als Rohrkrepierer herausstellt... Zunächst: Das Buch gestaltet sich in gewisser Weise ebenfalls als Kurzgeschichtensammlung, oder vielleicht mehr als eine Art Episodenroman. Jedes Kapitel bietet eine in sich abgeschlossene Geschichte mit eigenen Figuren, wobei die Kapitel übergreifend immer wieder Berührungspunkte haben, was ansich eine ziemlich geniale Idee ist. Eben dieses Prinzip liebe ich auch in Episodenfilmen, in denen scheinbar einzelne Schicksale am Ende verknüpft werden. Viele dieser Geschichten waren auch durchaus interessant und spannend. Erst gegen Ende wurde das Lesen anstregender, wohl auch, weil ich mehr und mehr darauf wartete, nun endlich zu erfahren, was es mit alldem aufsich hat. Man muss wirklich bis etwa 30 Seiten vor Schluss warten, um hinter das Geheimnis zu kommen. Bis dahin fiel es mir auch immer schwerer, mir die vielen komplizierten, da fremdartigen, Namen zu merken und nicht durcheinander zu werfen. Irgendwo hier las ich, diesen Roman als Science-Fiction zu bezeichnen, wäre, als nenne man einen Regenwurm ein Säugetier. Das stimmt in gewisser Weise schon. Natürlich ist die gesamte Handlung weit in der Zukunft angesiedelt (oder vielleicht auch weit in der Vergangenheit? Wer weiß das schon...), und es kommen auch Raumschiffe und Raumstationen vor. Viele Kapitel handeln aber eben auch von einfachen Menschen auf einfachen Planeten mit einfachen Kulturen. Das ist recht weit weg von Science-Fiction und man fährt sicher besser, wenn man sich im Vorhinein nicht auf eine Space-Opera einstellt (hier täuscht auch die Amazon Produktbeschreibung, in der der Eindruck erweckt wird, schon im zweiten Kapitel wäre von einem Raumschiff die Rede. Tatsächlich taucht dieses Raumschiff aber erst im sechsten Kapitel auf Seite 86 erstmals auf. Bis dahin befindet man sich ausschließlich auf dem einfachen Paleneten mit den einfachen Leuten...und so weiter.). Normalerweise warte ich mit dem Schreiben einer Rezension erst mal einige Zeit, bis sich der Eindruck gesetzt hat und man eventuell eine andere Perspektive auf das gelesene bekommt. Doch dass ich das Buch zugeklappt habe ist nun gerade erst eine halbe Stunde her. Ich bin allerdings so enttäuscht über die Auflösung (die ich hier natürlich trotzdem nicht verraten werde), dass ich mein Empfinden direkt in Worte fassen wollte. Ich habe auf einen Knaller gewartet, auf einen Wow-Effekt, der ein leicht überdurchschnittliches Buch zu einer Genialität aufwertet. Doch das Ende war für mich so unspektakulär, so fad, so banal, dass es den Roman schon fast eher zu einem leicht unterdurchschnittlichen abwertet. Die Erklärung für das alles ist verrückt und "haar"sträubend, das ja, sie ist auch schlüssig und beantwortet alle offenen Fragen aber es hat in mir keinerlei Emotionen ausgelöst. Ich saß da und dachte bloß "Aha. Und das war es jetzt?". Wirklich sehr schade. Fast schon zum Glück muss man sagen, dass der Roman nur 318 Seiten hat und so relativ schnell gelesen war. Wohlwollend gebe ich noch drei Sterne für teils sehr gute Einzelgeschichten mit einer Erzählsprache, die absolut zum Geschehen passte. Handwerklich sehr gut - auf emotionaler Ebene leider sehr enttäuschend.

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    • 3
  • Sie knüpfen Teppiche, aber für wen?!

    Die Haarteppichknüpfer
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    17. July 2013 um 10:31

    Inhalt: Ein Universum voller Planeten, alle Welten werden von einem Mann beherrscht: Dem Kaiser; Doch was birgt der Kaiser für ein Geheimnis und warum knüpfen die Menschen Haarteppiche und was passiert mit diesen feinen Teppichen?! Schreibstil: Der Schreibstil hat mich leider nicht überzeugt. Ich konnte mich nicht in die Geschichte reinfinden und fand die Kapitel zu sprunghaft und schlecht gegliedert. Charaktere: Gab es eine ganze Menge, aber die hälfte starb. So lernte ich viele unterschiedliche Personen pro Kapitel kennen, konnte mich aber darauf einrichten, das mindestens einer am Ende des Kapitels starb. Diese Eintönigkeit und auch der Raub der Sympathien störte mich sehr. Wieso sollte ich mich auf Personen einlassen, wenn sie eh sterben? Daher habe ich nach dem dritten Kapitel aufgegeben mich an Charaktere zu gewöhnen und nur noch stumpf gelesen. Diese Herangehensweise und Vorhersehbarkeit stört den Lesefluss und macht das Buch zu langatmig. Cover: Das Cover macht Lust auf die Geschichte, was wohl im Weltraum so alles passiert?! Fazit: Ein Buch, welches mich nicht fesseln konnte. Die Kapitel waren schlecht gegliedert und sprangen zu stark. Ich musste mich immer wieder einlesen und konnte doch mit einer wiederkehrenden Endung rechnen. Durch den schweren Start und die gleichen Kapitelendungen, die erst ab der Hälfte des Buches abweichen war mein Lesevergnügen stark getrübt und ich vergebe nur 2 Sterne. Eine Leseempfehlung gebe ich an Science-Fiction-Fans und Tragikliebhaber.

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  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    Jok

    Jok

    24. September 2012 um 08:52

    In diesem Roman von Andreas Eschbach geht es um die Gilde der Haarteppichknüpfer. In einer Folge von zuerst scheinbar unzusammenhängender Kapiteln knüpft Eschbach in unserem Kopf das Bild eines Universums von dem wir nach und nach verstehen, wie unglaublich übermächtig der langlebige Kaiser regiert hatte. Erst nach seiner Entmachtung durch die Rebellen wird klar, auf welcher Basis die Religion der Haarteppichknüpfer beruhte. Am Ende versteht der Leser warum dies alles über hunderttausende von Jahren das Leben der Menschen eines kompletten Universums bestimmte - und dass es in Wirklichkeit doch nur ein winziges Bruchstück des Gesamtbildes darstellt. Die Geschichte die Eschbach hier erdacht hat ist so gewaltig, dass es mir am Ende fast schon leid tut, nicht mehr darüber zu erfahren als in diesem relativ kurzen Roman beschrieben steht. Üblicherweise würde man hier mindestens eine Trilogie erwarten. Wie ich gelesen habe, gibt es tatsächlich einen später erschienenen Roman, der 80.000 Jahre vor dieser Geschichte spielt. Dieses Buch steht natürlich schon auf meiner Leseliste. Eschbach liest sich für meinen Geschmack ganz toll. Ich finde es immer wieder sehr schön, erfolgreiche deutschsprachige Science Fiction Autoren zu lesen. Deshalb gibt es von mir für dieses Buch eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen. Viel Spass beim Lesen!

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  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    rallus

    rallus

    Ein Haarteppich ist ein fragiles Gebilde, geknüpft aus verschiedenfarbigen Haaren in mühseliger, ein Leben dauernden Arbeit. Die Frauen des Haarteppichknüpfers werden teils nach ihren Haaren ausgewählt und wenn der Teppich fertig ist, wird er dem einzigen Sohn vermacht der ihn einem fahrenden Händler des Kaisers verkauft. Es ist eine straffe Struktur die dem Haarteppichhandel zugrunde liegt, es ist wie eine Religion. Der Verkauf eines Teppichs muss für ein Leben reichen, alle Arbeit, die ganze Infrastruktur des Planeten ist auf diese Arbeit ausgerichtet, die Teppiche werden von Raumschiffen abgeholt und verschwinden im All. Kapitel für Kapitel wird aus der Sicht von anderen Personen, Perspektiven, diese Arbeit beschrieben, ein Händler, ein Haarteppichknüpfer - und plötzlich befinden wir uns in einem Raumschiff um den Planeten. Eschbach vertseht es kunstvoll die Geschichte um uns zu weben, seine Arbeit ist nicht so filigran wie ein Haar, aber hintergründig wird Atmosphäre aufgebaut, auch wenn es keine eigentliche Hauptperson gibt. Die Geschichte steht im Vordergrund und langsam dämmert dem Leser was eigentlich in dem galaktischen Reich des Kaisers vor sich geht. Eschbach kann gut schreiben, die Geschichte fliesst flüssig an einem vorbei, es bleibt aber pro Kapitel eine Ahnung hängen, ein Gedanke bis zur Auflösung. Er jongliert etwas oberflächlich mit Dimensionstunneln, anderen Galaxien, Raumschiffen dies ist für ihn nur ein Mittel zum Zweck, manch ein Kapitel ist vielleicht nicht unbedingt notwendig, aber das Buch ist in sich stimmig, ein passendes Märchen zur Adventszeit. Für ein Debüt überraschend ausgereift und ein gutes Buch für SF Einsteiger - 8 von 10 Kerzen

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    • 2
  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    Ein tolles Buch in einem eigenem Universum. Spannend und mit überraschendem Ende.
    Gestört hat mich allerdings, dass am Anfang Handlungsfäden beginnen, die nicht fortgesetzt werden.

    • 2
  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2010 um 21:14

    Mich hat der Inhalt total überrascht und fasziniert. War beim Lesen voll der Überzeugung, ich hätte ein historischen Roman in der Hand. Ich weiß eigentlich gar nicht, unter was ich dieses Buch einsortieren soll

  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    Alu

    Alu

    13. March 2010 um 07:05

    "Die Haarteppichknüpfer" ist kein technisch geprägtes Science-Fiction-Buch, sondern eher in einem Dune oder Star-Wars ähnlichem Universum angesiedelt und konzentriert sich auf soziale und philosophische Fragen. Mit ungewöhnlichem, aber interessantem Stil erzählt der Autor in Episoden, fast Kurzgeschichten, die aber alle miteinander verknüpft sind und einem gemeinsamen Handlungsfaden zu einem überraschenden Ende führen. Trotz der Kürze des Buches gelingt es Eschbach ein glaubhaftes Universum zu schaffen, von dem man mehr erfahren will, mehr Geschichten hören und mehr Personen kennen lernen will. Ein geniales Buch das ich nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    simoneg

    simoneg

    10. June 2009 um 22:43

    In einer anderen Welt, in einer anderen Zeit.. Seit undenklichen Zeiten knüpfen sie Teppiche für den Hof des Kaisers - Teppiche aus den Haaren ihrer Frauen und Töchter, so dicht und fein, daß jeder Haarteppichknüpfer nur einen einzigen Teppich in seinem ganzen Leben vollendet. Die Kunst wird von Vater auf den Sohn vererbt, seit Jahrtausenden, seit dem Anbeginn der Zeit. Doch eines Tages wird alles anders. Das Reich der Gottkaiser zerfällt, und die Fremden von den Sternen kommen, um der Spur der Haarteppiche zu folgen. Und sie stoßen auf ein Geheimnis jenseits aller Vorstellungskraft.. Der Roman wurde mit dem Literaturpreis des SFCD als bester deutscher SF-Roman des Jahres 1995 ausgezeichnet. Ich weiß jedoch nicht so recht, was ich davon halten soll. Er ist mal wieder so ganz anders und das Ende echt makaber. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und fand es faszinierend, aber auch sehr seltsam.

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  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    twist

    twist

    03. September 2008 um 20:20

    Sehr faszinierendes Buch über eine fiktionale kultur unbedingt empfehlenswert nicht nur für eschbach fans

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