Andreas Eschbach Eine Billion Dollar

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Inhaltsangabe zu „Eine Billion Dollar“ von Andreas Eschbach

John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...

Unglaublich interessantes Thema, das von Andreas Eschbach grandios auf die Spitze getrieben würde!

— Laralina

Auch der reichste Mensch der Welt kann längst nicht alle Probleme dieser Welt lösen... mehr noch... sein Reichtum ist Teil des Problems...

— T_us_K_17

Super Buch, hat mich aus meiner Leseflaute geholt. Nur das Ende hat mir nicht so gefallen.

— butterflydance

spannender und plausibler Plott, der einen zum Nachdenken bringt

— schmidtnachim

Ein Eschbach'sches "Was-wäre-wenn"-Experiment, spannend bis zum Schluss; sozialkritisch; den Charakteren fehlt manchmal etwas Authentizität.

— Stryke83

Geld ist tatsächlich ein neutrales Tauschmittel. Es kommt ganz darauf an, was man damit macht.

— Archies

Super Buch! Nur manchmal ein bisschen zu langatmig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch mit Atemberaubender Weitsicht! Großartig !!!

— MattT

Ein geniales Buch. Trotz der vielen Seiten, hatte ich es in 2 Tagen durch.

— Crazy_AM

Enttäuschend, langweilig, konfus

— annika_timm

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  • Wahnsinniges Buch!

    Eine Billion Dollar

    Laralina

    11. July 2017 um 20:37

    Ich meine es wörtlich, dieses Buch ist Wahnsinn. Man liest es wie in einem Wahn, verfolgt den Wahn den der Protagonisten durchmacht und erlebt den aufkeimenden Wahn, der McCaine verfolgt. Unglaublich, welch ein Talent Eschbach hat die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu erhalten und oft genug auch noch zu steigern. Dieses Buch gibt nebenbei auf eine spielerische Weise auch noch einen Crashkurs in VWL und BWL, ein Thema das so langweilig sein kann, doch in diesem Kontext unerwartet spannend. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung. 

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  • Eine Billion Dollar

    Eine Billion Dollar

    SwissCouchPotato

    28. October 2016 um 08:24

    Was würdest Du machen, wenn Du eine Million Euro gewinnen/erben würdest? In diesem Roman wird sie auf die Spitze getrieben: Ein junger Pizzakurier, der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält, erbt unverhofft ein gewaltiges Vermögen, das ihn auf einen Schlag zum reichsten Mann der Welt macht. Es ist jedoch mit einer geheimnisvollen Prophezeiung verbunden. So weit die einfache Grundidee des Buches. Daraus lässt sich einiges machen, vor hätte ich wohl vieles falsch gemacht damit. Eine Billion Dollar macht aus meiner Sicht sehr vieles richtig. Die Geschichte kommt sehr schnell in Fahrt, sie ist nie banal, und dank zahlreicher nicht vorhersehbarer Wendungen bleibt sie über gut 800 Seiten spannend. Auch die zahlreichen Fakten über Volkswirtschaft und Geldwesen sind geschickt im Roman verpackt. Die Sprache ist passend und an den besten Stellen sogar ein Genuss, mit einem sehr schönen Rhythmus.Nur schade, dass das alles für den Schluss nicht zutrifft. Die letzten etwa 100 Seiten passen einfach nicht. Die Entwicklung der Hauptperson ist nicht plausibel, wichtige Fragen bleiben ungeklärt, stattdessen ist da zu viel Weltverbesserungs-Brimborium, und das Ende – das gefiel mir leider gar nicht. Wirklich schade, dass der gute Stil und das Tempo nicht ganz durchgehalten wurden.

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  • Eschbach erklärt uns die Welt und ich liebe es

    Eine Billion Dollar

    awogfli

    Ich mag es wirklich sehr, wenn Andreas Eschbach sich in seinen Fiktionen (wie schon in Herr aller Dinge) mit komplexen Modellen beschäftigt, um die Welt zu ändern. Diesmal geht es um den derzeitigen Raubbau an unserer Umwelt, der Verschwendung der Ressourcen und um unser Geld- und Wirtschaftssystem also alle Volkswirtschaftlichen Modelle modifiziert und erweitert um Ökologie, und den Faktor Mensch. John Fontanelli hat überraschend eine Billion Dollar von einem 500 Jahre alten Vorfahren durch das System des Zinseszinses geerbt, gepaart mit der Prophezeiung, dass er die Menschheit mit diesem Geld davon abhalten wird, sich selbst und den Planeten Erde zu zerstören. Der Träumer und mäßig gebildete bzw. unehrgeizige Millionenerbe versucht, diesem Lebenszweck zu entsprechen, läßt sich von allen möglichen Spezialisten beraten und spielt die Ideen durch. Dabei werden bereits sinnvolle, ältere, nicht realisierte Modelle wieder aufs Tapet gebracht und auf die Machbarkeit hin durchgespielt, wenn man die politische und monetäre Macht einer Billion Dollar (amerikanisch: Trillion Dollar) in unserer globalisierten Welt der Konzerne hätte. Für mich, die auch Betriebswirtschaft studiert hat, ist das Konzept des Romans grandios. Da fehlt nichts, und alle komplexen Vorgänge werden schlüssig erklärt: Wirkung des Geldsystems, Verbot der Geldpolitik der Notenbanken, die Geldverkehrssteuer (Tobin Tax), eine Ökosteuer basierend auf kompletten Ökobilanzen oder eine faire Rohstoffsteuer unter Abschaffung der Steuern auf Arbeit und Einkommen, Dezimierung der Menscheit durch eine Pandemie, ein Weltfinanzamt, eine Weltregierung.. Verpackt ist das ganze in einem rasanten Roman, denn selbstverständlich gibt es auch massenweise Gegenaktionen von unterschiedlichsten Interessensgruppen, nicht alle gutgemeinten Maßnahmen erweisen sich als gut und soviel Geld und Macht korrumpiert total, sowohl den Erben als auch die Einflüsterer. Einen Stern ziehe ich ab, denn das Ende ist sowohl plottechnisch als auch von der letztendlichen Problemlösung trivial. Da hat sich meiner Meinung nach der Autor vor seiner sich selbst gestellten Aufgabe ganz feige gedrückt. Fazit: Ein realistischer sehr gruseliger absolut lesenswerter spannender Roman bei dem man auch noch viel lernt.

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    • 9

    Sonnenwind

    10. May 2016 um 17:16
    awogfli schreibt Ja das stimmt - seitdem ich zufällig vor 4 Jahren über Ausgebrannt gestolpert bin, bin ich schwer begeistert vom Autor :-)

    Bei mir ist es schon einige Jahre länger her - aber ich bin auch noch dabei. Ich liebe Bücher mit tieferer Aussage, deshalb bin ich bekennender Eschbach-Fan! *Schöne Rezi*

  • Langweilig, konfus, erzwungen

    Eine Billion Dollar

    annika_timm

    27. April 2016 um 10:00

    Nach "Das Jesus Video" war ich sehr angetan von Andreas Eschenbach, aber "Eine Billion Dollar" ist eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe. Das erste Viertel des Buches hoffte ich immer noch auf etwas, was einzelne Handlungsstränge spannend verbindet und darauf, den Protagonisten doch noch näher zu kommen. Weder der Leser kann eine Beziehung zu den Akteuren aufbauen noch scheinen die Menschen in dieser Eschbachwelt wirklich Beziehungen und Gefühle zu haben, beziehungsweise sie haben keinen Platz auf den 887 Seiten. Die beschriebenen Szenen und Beziehungen bleiben völlig an der Oberfläche, es wird keinerlei wirkliche Emotion und Persönlichkeit spürbar. Gleiches passiert mit den politischen, soziologischen und geschichtlichen Betrachtungen.... langatmig werden gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme breitgetreten ohne über Allgemeinplätze hinaus zu wachsen. Die Welt des absoluten Megaluxus muss man sich dafür aber in ermüdeten sich wiederholenden und superlangweiligen Auszählungen von Marken und Nobelorten antun, ebenfalls ohne jegliches wirkliches Eintauchen und ohne dass man das Wesen und die Fazination Luxus spürt..... das fordert schon sehr das Durchhaltevermögen des Lesers.da wundert es irgendwann auch nicht, dass das Buch wie seine Protagonisten so weiterdümpelt bis zu einem dramatisch undramatischen 0815 Ende. Mein erster und letzter Eschbach vermutlich.....

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  • Niveauvolle Unterhaltung

    Eine Billion Dollar

    tob82

    24. April 2016 um 20:19

    "Eine Billion Dollar" ist der erste Roman, den ich von Andreas Eschbach gelesen habe. Aufgrund der sehr hohen Seitenzahl war ich zunächst etwas skeptisch, ob es dem Autor gelingen kann, ein hohes Niveau über diese Distanz aufrecht zu erhalten. Nachdem ich es nun durchgelesen habe, würde ich sagen, dass er es zu großen Teilen geschafft hat. Ich finde die Geschichte einfach gut. Von heute auf morgen wird ein armer junger Durchschnittsamerikaner namens John Fontanelli aufgrund einer Erbschaft zum reichsten Mann der Welt. Dies entledigt ihn aller materieller Sorgen, aber zugleich beinhaltet das Testament eine Prophezeiung, nach der der Erbe der Menschheit "die verlorene Zukunft wiedergeben wird". Außerstande dies zu ignorieren, beschäftigt er sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Problemen auf der Welt. Ein englischer Geschäftsmann bietet ihm eine Lösung an und zusammen gründen sie das größte Unternehmen der Welt. Aus repräsentativen Gründen zieht John nun in ein englisches Schloss und lebt auf großem Fuß. Leider zeigt sich aber nach und nach, dass die "Rettung" der Welt nicht so einfach wird, wie es der Geschäftsmann ihm weismachen wollte und John muss nach alternativen Möglichkeiten suchen.Die hohe Seitenzahl des Buches entsteht u.a. daher, weil Johns Leben sehr detailliert geschildert wird. Dies führte bei mir dazu, dass man sich sehr gut mit ihm identifizieren konnte. Wer wäre nicht gern Billionär? Auf der anderen Seite ist sein soziales Wesen und sein Bemühen um die Erfüllung der Prophezeiung sehr sympathisch. Man hofft, dass er doch noch eine Lösung finden möge. Generell finde ich das Thema auch sehr spannend und die vielen Diskussionen dazu wirklich anregend. Manche Passagen haben schon einen leichten Sachbuchcharakter (häufig im Dialog), was mir sehr gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

    LindyBooks

    08. March 2016 um 11:29

    John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat... Dieses Buch habe ich schon vor über 10 Jahren einmal gelesen, aber ich konnte mich an nicht mehr viel erinnern. Ich wusste nur noch, wie die Handlung begann und dass ich begeistert von der Idee war, eine Billion Dollar durch Zins und Zinseszins, in fast 500 Jahren! Die Idee finde ich immer noch klasse, es ist durchweg spannend und interessant. Aber das Ende hat mir nicht gefallen, ich kann leider nicht näher darauf eingehen, ohne dass ich etwas verraten würde. Ich hätte da etwas anderes erwartet und für dieses große Thema, Zukunft der Menschheit, war es mir dann zu abrupt vorbei... Insgesamt ein tolles, interessantes und sehr lesenswertes Buch und trotz des Endes, muss ich trotzdem noch 5 Sterne geben!

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  • Eine Billion Dollar - Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

    Malice

    12. June 2015 um 14:09

    So hat sich das John Fontanelli sicher nicht vorgestellt. An einem Tag noch ein ärmlicher Pizzalieferant und am nächsten erbt er eine Billion Dollar. Wie so etwas passieren kann? Indem man einen gewissen Betrag für fünfhundert Jahre durch Zins und Zinseszins wachsen lässt. Nicht ahnend was das für den nun reichsten Mann der Welt bedeutet, beginnt eine interessante Geschichte, die eigentlich alles zu bieten hat, sei es Spannung, Action, Liebe oder einfach nur interessante Einblicke in Sachen Wirtschaft und die Probleme, mit denen unsere Welt zu kämpfen hat. Unterschiedliche Sichtweisen verleiten einen zum Nachdenken und hier und da kann man auch einiges lernen. Das macht dieses Buch einfach wahnsinnig interessant und man wird durch einige Höhepunkte und Spannungsbögen gut vorangetrieben, weshalb ich das Buch auch recht schnell gelesen hatte. Besonders die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen, wobei ich jedoch leider sagen muss, dass sich das Ende dann doch ein klein wenig gezogen und mich nicht gänzlich überzeugt hat. Weswegen ich auch einen Stern abziehe. Dennoch kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

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  • Wenn die Gesellschaft so genial konstruiert worden wäre wie diese Story, wäre die Erde eine bessere

    Eine Billion Dollar

    YvonneLaros

    04. March 2015 um 22:14

    Kurzmeinung Wenn die Gesellschaft so genial konstruiert worden wäre wie diese Story, wäre die Erde eine bessere Welt ...   Bewertung in Sternen 4 von 5 Sternen   Inhalt Den glaubt ihr mir ja eh nicht! Dass ein armer Schlucker von jetzt auf gleich ein Vermögen von einer Billion Dollar besitzt, ohne dafür irgendetwas getan zu haben ... Wer soll sich so was ausgedacht haben? Eine Erbe in dieser Höhe, dazu herangewachsen nur durch Zins und Zinseszins ... Ich bitte euch! Noch dazu soll der Protagonist damit die Zukunft der Menschheit retten ... Diese Aufgabe ist so unvorstellbar, dass es keine Lösung dafür geben kann! Na, dann macht mal euren Verstand frei! Denn hier kommt ein Autor, der so lange recherchiert hat, bis er alle Antworten zusammen hatte: Andreas Eschbach!   Meinung Wenn dieser Schriftsteller unsre Zeitungen verfassen würde - wir wären alle gefesselt von den Fragen, die beim Lesen aufkämen! Es wäre ja keinesfalls so, dass wir auf Unterhaltung verzichten müssten - eintauchen in die Welt der Reichen ist erlaubt und es nicht zu genießen fast schon unmöglich! Der Schreibstil unsres täglich' Blatts wäre vielleicht nicht immer Jedermanns Sache - für einen Satz aufflackernde Monologe, Fetzen, während denen der Autor selbst zu kommentieren scheint, Stilbrüche, bei denen er plötzlich zu albern wirkenden Verben greift ... Aber wenn er es dann selbst mit dem "Wirtschafts-Teil" schafft, jemanden wie mich neugierig zu machen ... Die Informationen auf dem grauen Papier wären einmalig gut recherchiert, ihre Verknüpfungen mit anderen Themen brilliant durchdacht, nach der Lektüre wäre man mit wirklich wichtigem Wissen aufgefüllt ... Lasst uns Andreas Echbach zu unseren Medien machen und wir bekommen es mit Figuren zu tun, die zwar nicht unbedingt sympathischer als unsre Politiker sind - dafür aber genau den richtigen Charakter haben, um die Handlung voran zu bringen! In den Alltag verschiedenster Menschen werden wir eintauchen, und stellt euch vor: durch die Story-Konstruktion wird er uns interessieren! Trotzdem bleibt es dann realistisch, denn es kann einem nicht alles gefallen - ich zum Beispiel könnte auf Szenen verzichten, die an Agenten-Stoff erinnern ... Erwartet auch nicht, dass ihr mit der Lösung des Kern-Problems nicht zufrieden seid ... Euch das Ende mit Schrecken zu plötzlich kommt ... Aber auch sehr gut möglich, dass ihr von den Wendungen der Ereignisse überrascht sein werdet! Eins steht allerdings fest: erzählt von Andreas Eschbach wäre unsere Geschichte mutiger, und wir alle hätten Gedanken im Kopf, von denen man noch lange zehren kann!   Fazit Ein Buch, das uns alle angeht und das jeder gelesen haben sollte!!!

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  • Rezension zu "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

    bibliophilist1985

    11. June 2014 um 21:33

    Man fragt sich mitunter, woher der Autor seine frischen und unverbrauchten Ideen hernimmt und warum noch niemand vor ihm ein ähnliches Gedankenkonstrukt ausführlich zur Vermittlung fundamentaler, betriebswirtschaftlicher Kenntnisse verwendet hat. So werden nebenbei, im Rechnungswesen- beziehungsweise Betriebswirtschaftsunterricht staubtrockene, klobige und unverständliche Sachverhalte spannend und nachvollziehbar geschildert. Speziell die auf den ersten Blick scheinbar haarsträubend überzeichneten, weil so perfiden Taktiken des Mentors des Protagonisten sind im normalen geopolitischen und wirtschaftlichen Tagesgeschäft üblich und werden vorausgesetzt, was der Ethik unseres Wirtschaftssystems als dezentes Manko angelastet werden könnte. Dabei sind das nur die bekannten Umgangsformen, die extremeren und härteren Gangarten eines Wirtschaftskrieges werden ausgespart, auch weil die Kontrahenten gleich stark und somit kein Sieger eruierbar ist. Erst dann, mit der klaren Unterlegenheit einer Partei, würde es richtig tief und schmutzig werden, wie in Richard Morgans seltsamerweise nicht mehr neu erwerbbaren „Profit“. Wie aus einer eigentlich gut gemeinten, philanthropischen Idee mittels der Methoden, die notwendig sind, um sie zu erreichen, wieder etwas Schlechtes wird, könnte man bei entsprechender Neigung als philosophisch interessant auslegen. Es veranschaulicht auch das Dilemma, in dem jeder Konzern steckt, der wirklich hehre Motive oder das Bedürfnis, sich das Deckmäntelchen der Nachhaltigkeit überzuziehen hat, steckt. Die Reaktion der geballten Wirtschaftsmacht der westlichen Welt mit Fusionen und allerlei tückischen Manövern ist nachvollziehbar, noch schöner wäre die detailliertere Miteinbeziehung der aufstrebenden asiatischen Mächte gewesen. Da deren Verhalten aber noch unvorhersehbarer ist als das des Westens ist diese Aussparung dem Realitätsgrad zuträglich. Mein Fazit kann und darf nur in einer uneingeschränkten Kaufempfehlung kulminieren, da das leider stiefkindliche Genre des Wissenschaftsthrillers ohne extremen Science-Fictioneinschlag  in Eschbach einen Meister gefunden hat.      

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  • Rezension zu "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

    vormi

    Ich finde die Idee großartig, muß aber leider zugeben das es streckenweise anstrengend war den ganzen wirtschafts- und finanzpolitischem Gerangel zu folgen. Auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat war es trotzdem stimmig. Ein lohnenswertes Buch.

    • 2

    Arun

    26. April 2014 um 00:22
  • Das Spiel mit dem Geld.

    Eine Billion Dollar

    tiggger

    30. March 2014 um 00:39

    Ein wirklich interessanter Wirtschaftsroman, bei dem man auch viel lernen kann und zum Denken angeregt wird. Man denkt plötzlich über Dinge nach, die man vorher noch nicht aus dieser Sichtweise betrachtet hat. Es wurden grundlegende Dinge wie Zins und Zinseszins erklärt. Wie geht der Mensch mit plötzlichem Reichtum um? Was macht er daraus? Ein Roman, der versucht die Gesamtheit/das Ausmaß des Faktor Geldes darzulegen. Manchmal kam er mir ein wenig langwierig vor, doch alles in allem bekommt er von mir die Note 2.

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  • Zuviel vorgenommen

    Eine Billion Dollar

    Silke111

    Ein Durchschnittstyp erbt eine Billion Dollar und wird damit zum reichsten Mann aller Zeiten. Die Basis zu diesem gewaltigen Erbe wurde im Italien der Renaissance gelegt, und der Erblasser erhoffte sich, dass mit diesem Erbe 500 Jahre später die Welt gerettet werden würde. Gerade die übertrieben große Summe von 1 Billion Dollar macht die Idee des Buchs reizvoll. Mit diesem Geld könnte man schon Einiges für die Welt tun. Der Autor hat aber neben dem Schreiben des Romans ganz offensichtlich noch andere Ambitionen. Er lässt den Leser an den Ergebnissen seiner Recherche zu den Verflechtungen der globalen Finanzwirtschaft teilhaben. Auf der einen Seite sind das interessante Informationen, auf der anderen Seite nehmen diese aber leider auch oft die Spannung aus dem Buch. Das Buch selbst fängt vielversprechend an. Man erfährt den Hintergrund des Erbes und ist gespannt, was der Erbe nun damit macht. Aber knapp 900 Seiten wollen gefüllt sein. Es werden einen Reihe von Figuren eingeführt und Erzählstränge gesponnen. Für mich bleiben die Figuren allerdings eher leblos und die vielen Erzählstränge scheinen manchmal im Nichts zu enden. Etwas weniger plumpe Klischeesprache wäre auch schön gewesen ("Ferrari fahren ist besser als Sex"). Nach dem furiosen Beginn hätte ich mir auch ein furioses Ende gewünscht, aber dem Autor scheint irgendwie die Luft ausgegangen zu sein. Das ist natürlich reine Geschmackssache.

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    • 2
  • Rezension zu "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

    SchoKaCola

    Der Versager John Fontanelli erbt eine Billionen Doller. Das Geld stammt von seinem Vorfahr, der eine kleine Summe anlegte und durch Zins, Zinseszins und 500 Jahre Zeit das Geld zu diesem Vermögen wachsen lies. Der Hacken an dieser Geschichte: Johns Vorfahr hinterlässt unter anderem nicht nur das Geld, sondern auch die Überzeugung, dass sein jüngster Nachkomme (in diesem Fall John) laut Prophezeihung der Auserwählte sein soll, der die Welt errettet. Nur wie soll John dies jetzt anstellen? John der nicht mal einen Collegeabschluss geschafft hat? Man erfährt eine Menge Hintergrundinformationen wie das System der Welt funktioniert und man wird auf jeden Fall zum Nachdenken animiert. Zum Teil fängt man an, die Umwelt mit anderen Augen zu betrachten, jedoch ist das Buch im Abgang etwas bitter. Würde ich dennoch immer und immer wieder weiterempfehlen!

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    • 2

    Arun

    09. March 2014 um 23:00
  • Fragefreitag am 29. November 2013 - Stellt Andreas Eschbach eure Fragen und Buchverlosung

    muchobooklove

    Andreas Eschbach wird als einer der deutschen Science-Fiction Autoren bezeichnet, begeistert seine Leser jedoch gleichermaßen mit packenden Thrillern. In "Todesengel" erwartet euch eine spannende Geschichte mit sozialkritischem Charakter über Gewalt unter Jugendlichen und Selbstjustiz! Das Buch eignet sich besonders gut für kalte Winterabende, wo man es sich einfach nur gemütlich machen und die ganze Nacht mit einem fesselnden Buch verbringen will. Über den Autor: Andreas Eschbach wurde am 15.09.1959 in Ulm geboren, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne. Viele Informationen um den Autor könnt ihr auch auf seiner Homepage entdecken. Mehr zum Buch: Ein strahlend weißer Racheengel geht um in der Stadt, heißt es, der überall dort auftaucht, wo Unschuldige in Gefahr sind, und diejenigen, die ihnen Gewalt antun, brutal bestraft: Ist das wirklich nur die Schutzbehauptung eines alten Mannes, der Selbstjustiz geübt hat? Ein Journalist deckt auf: Es gibt diese Gestalt tatsächlich – er kann es beweisen. Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf …  Ihr wollt mehr über das Buch und Andreas Eschbach als Autor erfahren? Der Autor freut sich schon auf eure spannenden Fragen rund um sein Buch und sein Autorenleben! Gemeinsam mit dem Bastei Lübbe Verlag verlosen wir unter allen Fragestellern 5 Exemplare von "Todesengel".

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    • 163
  • 'Eine billion Dollar' von Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

    -nicole-

    01. November 2013 um 13:02

    John Salvatore Fontanelli lebt in New York, fährt Pizza aus und überlegt ständig, wie er die nächste Miete bezahlen soll. Da meldet sich plötzlich die Anwaltsfamilie Vacchi aus Italien und verändert Johns Leben schlagartig: Ein entfernter Verwandter hat im 16. Jahrhundert ein kleines Vermögen angehäuft, dass in 500 Jahren mit Zins und Zinseszins enorm gewachsen ist und jetzt unglaubliche 1 Billion Dollar beträgt. Und der Erbe ist John Fontanelli. Dieser soll laut Testament den Menschen die verlorene Zukunft wiedergeben. Völlig überfordert mit dem Gedanken nimmt John aber das Erbe an. Plötzlich ist er ein gefragter Mann mit Leibwächtern und lernt die gefragtesten Leute kennen. Doch das Leben als Billionär hat auch Schattenseiten: John zerbricht sich den Kopf, wofür er das Geld verwenden soll und was es mit der Prophezeihung auf sich hat. Wem kann er noch vertrauen? Und dann ist da noch der Unbekannte, der anscheinend genau über das Vermögen Bescheid weiß und auch, wie es am besten zu verwenden ist. Was hat es damit auf sich und kann John ihm vertrauen? Ein spannender Krimi/Thriller/Wirtschaftsroman, in dem es um eine Unmenge von Geld geht. Interessant geschrieben und auch irgendwie beängstigend, was eine Billion Dollar anrichten kann. Umweltschutz, Wirtschaft und Finanzen, alles kommt hier vor. In der Mitte vielleicht mal kurz etwas langatmig, aber insgesamt ein gelungener Roman mit der großen "Was wäre wenn... -Frage.

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