Exponentialdrift

von Andreas Eschbach 
3,4 Sterne bei103 Bewertungen
Exponentialdrift
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Soerens avatar

Interessante Geschichte mit abruptem Ende

Asfaloths avatar

Nach einer gut aufgebauten Geschichte war das abrupte Ende für mich unbefriedigend, auch wenn der Grund dafür im Anhang beschrieben ist.

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Inhaltsangabe zu "Exponentialdrift"

Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint.

Dieser Roman ist ein hochspannendes Buch, ein literarisches Experiment. Vom September 2001 bis Juli 2002 erschien "Exponentialdrift" als Fortsetzungsroman in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Für die Taschenbuchausgabe dieses Thrillers stellte der Autor den jeweiligen Folgen die damaligen Schlagzeilen voran und fügte einen ausführlichen Werkstattbericht hinzu, der interessante Einblicke in seine Arbeit und Hintergründe des Projekts gewährt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404149124
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:268 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.05.2003
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.12.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

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    Soerens avatar
    Soerenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte mit abruptem Ende
    Interessante Geschichte mit abruptem Ende

    Es geht um einen Wachkoma-Patienten, der nach Jahren erwacht und überzeugt davon ist, ein Außerirdischer zu sein. Diese Ausgangsbasis bietet eine Menge faszinierender Möglichkeiten und Andreas Eschbach lotet viele davon aus. Wie oft bei ihm mischen sich zur normalen Romanhandlung auch etliche wissenschaftliche Ansätze und Fakten, die das Lesen noch interessanter machen.
    Ursprünglich erschien der Roman als Fortsetzungsgeschichte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Woraus der Autor keinen Hehl macht und was man der Handlung deutlich anmerkt. Jedes der ungefähr gleich langen Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der einen förmlich zwingt, am Ball zu bleiben. Bedauerlich ist nur, als nach gut dreißig Kapiteln auf einmal überhastet das Ende eingeleitet wird. Eschbach versucht zwar, alle offenen Handlungsfäden zusammenzuführen, dennoch wirkt der Abschluss überhastet und lässt einen etwas unbefriedigt zurück.
    Umso froher war ich, dass nach dem eigentlichen Romanteil noch ein umfangreiches Nachwort folgte, in dem der Autor viel über die Hintergründe, Umstände und das ganze Drumherum erklärt. Das versöhnte mich wieder mit dem heruntergebrochenen Ende.

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    TanteGhostvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn die Menschheit das gesamte Universum bedroht, müssen sich die Aliens eben wehren.
    Sie sind unter uns!

    Wenn die Menschheit das gesamte Universum bedroht, müssen sich die Aliens eben wehren.

    Inhalt:
    Während einer Aufnahme über die Pflege von Apallikern, wacht ein Patient nach 4 Jahren Koma auf. Das ist eine absolute Sensation.
    Der Patient kann nach kurzer Zeit nach Hause entlassen werden und scheint sich auch gut in die Gesellschaft wieder einzufinden. Doch dann scheint er ein psychisches Problem zu bekommen. Er bildet sich ein, dass er ein Außerirdischer ist, der den Körper nur übernommen hat, weil die Menschheit auf eine Katastrophe zu steuert und seine Spezies das verhindern will.
    Doch diese Gedankengänge sind keine Spinnerei, denn von seiner Sorte gibt es schon mehrere auf der Erde. Nur teilen diese sich auch in zwei Lager. Die einen wollen der Menschheit helfen, sie aber erhalten. Und die anderen wollen die Menschheit ausrotten...

    Der erste Satz:
    „»… was Sie vorschlagen? Ihn verhungern zu lassen?«“

    Der letzte Satz:
    „»Hat sich erledigt. Danke.«

    Fazit:
    Es handelt sich hier um einen Fortsetzungsroman, der ursprünglich in der FAZ erschienen ist. Damals war es ein Experiment, dass Herr Eschenbach eingegangen ist, ohne groß zu zögern. - Ein Erfolg scheint es außerdem gewesen zu sein. Ansonsten wäre das alles wohl nicht noch als Buch erschienen.
    Mich hat die Handlung von Anfang an in ihren Bann genommen. Denn sofort war ein Thema in der Luft, das wohl nie eine Einigung finden wird. Zumindest nicht in Deutschland. - Was kostet Intensivmedizin und ab wann ist es moralisch vertretbar, Sterbehilfe zu leisten. Und dann die Sensation. Ein Patient, der schon 4 Jahre im Koma liegt, wacht auf...
    Aus der Sensation wird dann auch ganz schnell die Handlung. Nicht der Patient ist aufgewacht, sondern sein Körper wird nun von einem Außerirdischen bewohnt.
    Die Handlung selber hat mich, wie schon einmal erwähnt, von Anfang an in ihrem Bann gezogen. Ich wollte wissen, wie das Ganze nun weiter geht. Doch Herr Eschenbach hat bis zum Ende noch einig Kurven und Abzweigungen eingebaut. Das hat es einerseits spannend gemacht, andererseits aber auch irgendwie genervt. Da war ich hin und her gerissen.
    Ein weiteres Hemmnis waren die Schlagzeilen aus den Zeitungen. Zwischen den einzelnen Kapiteln waren aktuelle Schlagzeilen abgedruckt, aus der Zeit, als die Folgen in der FZ erschienen sind. Das hat mich immer wider aus der Handlung raus katapultiert. - Ich bin zwar immer wider gut rein gekommen, aber die einzelnen Kapitel waren dann zu kurz gehalten, als dass sich da ein Kinofilm hätte entwickeln können. Ich hatte also keine Bilder vor meinem geistigen Auge. - Sehr schade. Auf die Bilder wäre ich echt gespannt gewesen.
    Auch das Ende der Story kam schnell und unerwartet. Zufrieden gestellt hat es mich auch nicht. Meiner Meinung nach war da noch alles offen. Was wurde denn nun aus der Menschheit? Also, in der Geschichte.
    Im Anhang hat sich Herr Eschenbach noch erklärt. Zum Beispiel auch, warum das Ende dann doch so schnell und unerwartet kam. Man erfährt etwas mehr über die Umstände der Entstehung der einzelnen Kapitel und über die Umstände, die das Projekt dann noch gemacht hat.
    Ach so, laut dem Anhang war das Projekt dann auch kein so großer Erfolg. Die Leser haben sich wirklich darüber beschwert, dass sie auf die nächste Folge immer eine Woche warten mussten. - Es war eben nicht mehr die Zeit für solcherlei Fortsetzungsgeschichten.
    Die Story jedenfalls, fand ich super!!!

    Ich spreche hiermit eine absolute Leseempfehlung aus. Die Story ist leicht verständlich geschrieben, fesselt und lässt den Leser vor dem Ende nicht mehr los.
    Ich jedenfalls, war restlos begeistert und werde es auch jedem sagen. Ganz egal, ob es ihn interessiert oder nicht.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 2 Jahren
    Fortsetzung erfolgt

    Ein Buch ohne Anfang und ohne Ende. Das Paperback war völlig unnötig.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Alle Folgen eines Fortsetzungsromans, der in der FAZ erschienen ist.
    Das Buch muss den Preis dafür bezahlen, ein Fortsetzungsroman zu sein

    Alle Folgen eines Fortsetzungsromans, der in der FAZ erschienen ist. Die ersten 2/3 des Buches sind saugut - gute Ideen, gut umgesetzt, typischer Eschbach-Schreibstil. Dann musstne leider (aufgrund der Einstellung der Reihe in der FAZ) sämtliche noch offenen Themen irgendwie möglichst kurz abgehandelt werden. Das war vielleicht für die Fortsetzungsreihe notwendig, dem Buch wird es aber nicht gerecht.
    Vielleicht findet Andreas Eschbach ja doch noch Gefallen daran, den Roman neu zu vollenden - ich wäre dabei!

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    HelmuthSantlers avatar
    HelmuthSantlervor 6 Jahren
    Rezension zu "Exponentialdrift" von Andreas Eschbach

    Der klassische Fortsetzungsroman erlebte seine Blüte mit Charles Dickens und ist aus den Printmedien unserer Tage lange schon verschwunden. Bei dem Versuch, dieses überlebte Genre wiederzubeleben, trafen sich der Wunsch des Autors und die Absichten des FAZ-Herausgebers in einer günstigen Fügung. Herausgekommen ist die Erkenntnis, dass der Fortsetzungsroman tatsächlich nicht mehr zeitgemäß ist, weshalb die FAZ das Experiment nach 40 Wochen einstellte.
    Was in dieser Zeit geschrieben wurde, lässt sich in diesem “Sammelband” nachlesen – plus einem 50-seitigen, hochinteressanten “Making of”, mit dem uns Andreas Eschbach endlich einmal einen tieferen Blick in seine Werkstatt erlaubt. Das Genre bedingt eine ganze Reihe von Zwängen: Jedes Kapitel hat eine definierte Länge, soll mit einem Cliffhanger enden, muss in “Echtzeit” geschrieben sein – nachweisbar durch das Einflechten aktueller Bezüge. Eschbach hat sich für meinen Geschmack souverän und fesselnd in diesem engen Korsett bewegt. Freilich wirkt der Text am Ende sehr abgewürgt, war er doch auf eine jahrelange Dauer angelegt.
    Eine erfreuliche Komplettierung meiner Eschbach-Sammlung; als Einstieg in das Œuvre des Stuttgarters aber nur bedingt geeignet.

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    Vivi-Carbons avatar
    Vivi-Carbonvor 6 Jahren
    Rezension zu "Exponentialdrift" von Andreas Eschbach

    In dem Buch geht es um einen Mann, der spontan aus dem Koma erwacht, sich jedoch nicht mehr mit sich selbst identifizieren kann. Langsam wächst in ihm die Idee, dass er ein Außerirdischer im Körper eines Menschen ist und eine Mission zu erfüllen hat...
    Mir hat das Buch gut gefallen, wobei ich einige Kritikpunkte habe. Das Buch ist als Fortsetzungsroman erschienen in der FAZ am Sonntag und es sind immer die aktuellen Ereignisse in die Geschichte mit eingeflossen, die in der jeweiligen Woche passiert sind. Das an sich fand ich schon unheimlich interessant, wenn man sich vorstellen kann, dass die Geschichte im Buch neben seinem eigenen Leben mitläuft. Und gerade zu diesem Buch hat die Vorstellung sehr gut gepasst, da man sich nie sicher seien kann ob die Verschwörungstheorien in dem Buch nicht vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit enthalten...
    Die Geschichte an sich fand ich auch interessant, vor allem der Grundgedanke dahinter, der im Laufe des Buches erst sichtbar wird. Was mich aber ein bisschen gestört hat, war das es zwischen den Kapiteln oft Sprünge lagen und man sich erst wieder orientieren musste, wer jetzt genau die Person ist, um die es gerade geht. Auch fand ich die Handlung manchmal etwas schleppend und konnte die Hauptperson auch nicht immer verstehen, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass sie sich für einen Allien hält ;)
    Das Ende fand ich dann auch sehr überraschend und hätte mir gewünscht, das es ein bisschen ausführlicher gewesen wäre.
    Was mir dagegen wieder besonders gut gefallen hat, war die Erklärung des Autors am Ende des Buches zu der Entstehung des Buches.
    Abschließend lässt sich sagen, dass mir das Buch bis auf einige Kleinigkeiten sehr gut gefallen hat und ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der gerne Science-Fiction ließt. Auch gerade deswegen weil ein relativ bekanntes Thema einmal anders geschrieben wurde.

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Exponentialdrift" von Andreas Eschbach

    Klappentext
    Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint ...

    Kommentar
    Andreas Eschbach hatte sich auf den 11. September 2001 gefreut. Dieser etwas merkwürdige Satz verliert viel von seiner Sprengkraft, wenn man weiß, dass an jenem Tag Eschbachs Mammutprojekt "Eine Billion Dollar" erschien. Schon vorher begann sich aber die FAZ für Eschbach zu interessieren begann. Man wollte mit einem neuen Blatt zu jener Zeit auf dem hart umkämpften Markt der Sonntagszeitungen landen und dazu der eigenen Zeitung etwas unverwechselbars geben: Einen Fortsetzungsroman.
    Dies erklärt Eschbach in seinem Werkstattbericht, der der Geschichte angehängt ist.

    Denn Exponentialdrift ist kein Roman. Es ist eine Reihe von Fortsetzungsgeschichten, die zwischen dem 30. September 2001 und dem 14. Juli 2002 in der Frankfuter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen und 2003 als Sammelband aufgelegt wurden. Als gebürtiger Sachsen-Anhalter habe ich mit Frankfurt am Main wenigt zu tun gehabt und stieß daher erst auf die gesammelte Ausgabe. Netterweise wird jedem "Kapitel", das die jeweilige Fortsetzungsgeschichte einer Woche darstellt, eine Zusammenfassung der Ereignisse vorangestellt. Dadurch wird auch das Kurzzeitgedächtnis etwas aufgefrischt, denn beim ersten Lesen hatte ich viele der erwähnten Ereignisse schlichtweg vergessen. Die Geschichten wurden laut Eschbach nicht nachbearbeitet sondern in ihrer Form direkt übernommen, so dass man eine gesammelte Chronik der Ereignisse vor sich hat, wie sie auch in der Zeitung abgedruckt wurden.

    Die Geschichten sind gut lesbar und leicht verständlich. Eschbach weiß ohnehin, wie er mit wenigen Sätzen eine Figur zum Leben erwecken kann. Ihm gelingt dies auf immer neue Weise. Dem Medium der Fortsetzungsgeschichten ist es jedoch zu schulden, dass oftmals Sprünge der Handlungen stattfinden und viele Geschehnisse nur angerissen werden können. Doch die dargebotene geraffte Form hat ihren ganz eigenen Reiz. Inhaltlich gibt es an sich wenig zu sagen, denn der geschichtliche rote Faden wird zwar verfolgt, ist aber leider recht voraussehbar. Viele interessante Ideen und Denkkonzepte werden zwar vorgestellt, doch nichts, das mich derart aus dem Hocker haut, wie bei anderen Eschbachromanen. Was nicht bedeuten soll, dass die Geschichte schlecht ist. Keineswegs. Ist sie lesens- und empfehlenswert. Allein Eschbachs Stil ist lohnt den Roman bereits, doch kenne ich andere Werke von ihm und weiß, was er mit dem ihm gegebenen Raum anstellen kann. Hier ist die Kreativität zwar nicht beschnitten worden, aber dem Medium des Fortsetzungsromans geopfert worden.

    Im bereits erwähnten Werkstattbericht geht Eschbach auf die Entstehungsgeschichte ein und erläutert Hintergründe, die viele Teile des Romans in einem neuen Licht erscheinen lassen. Der Bericht liest sich flott und unterhaltsam und wir erfahren auch, wie Eschbach auf den Fantasienamen Exponentialdrift gekommen ist. Im Roman erfahren wir dies auch, doch es aus der Feder des Autors selbst zu lesen ist eine ganz andere Erfahrung.

    Bewertung
    Für Eschbach-Fans und Freunde des Genres empfehlenswert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Exponentialdrift" von Andreas Eschbach

    Bernhard Abel lag jahrelang im Koma und erwacht urplötzlich und ist sofort wieder quicklebendig. Allerdings findet er seinen Namen fremd und glaubt bald, er sei ein Außerirdischer... mehr soll hier nicht verraten werden.

    Der Roman war ursprünglich als Fortsetzungsroman für die FASZ über mehrere Jahre hinweg (ca. 10 Jahre) angelegt. Eschbach hat gekonnt tagaktuelle Geschehnisse der Entstehungszeit in die Handlung mit eingewebt. In der Buchform gibt es vor jedem Kapitel auch die wichtigsten Ereignisse der Woche vor Erscheinen des Kapitels.

    Leider wurde der Roman seitens der FASZ nach 42 Ausgaben beendet, daher überschlägt sich das letzte Kapitel und versucht, wenigstens die spannendsten Fragen halbwegs zu beantworten.

    Die zweite Hälfte des Buches enthält einen Bericht aus der "Werkstatt" AEs. Er schreibt über die Umstände, wie er vorgegangen ist und was er alles so beim Schreiben bedacht hat. Allein dieser Ausblick "hinter die Kulissen" ist meines Erachtens das Geld schon wert.

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    junikorns avatar
    junikornvor 9 Jahren
    Rezension zu "Exponentialdrift" von Andreas Eschbach

    Was für ein Muahai! Schade um das Papier, schade um die Druckfarbe.
    Außerirdischer, bitte lies nie dieses Buch. Wenn doch, dann kreide das bitte nicht dem Rest der Menschheit an. Eschbach wars!.

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    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Exponentialdrift" von Andreas Eschbach

    Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint...

    Dieses Geschichte entstand zunächst als Forsetzungsroman in der FAZ. Liest sich aus meiner Sicht daher auch nicht ganz so flüssig. Mit dem Ende hatte ich, wie meist bei Eschbach, wieder mal so meine Probleme. Die Story ist allerdings wieder mal genial.

    Bestanteil dieses Buches ist auch seine Entstehungsgeschichte. Ich fand es sehr interessant, das mal so zu lesen.

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