Andreas Eschbach Herr aller Dinge

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Inhaltsangabe zu „Herr aller Dinge“ von Andreas Eschbach

Charlotte und Hiroshi begegnen sich als Kinder in Tokio und freunden sich an, obwohl ihre Herkunft kaum unterschiedlicher sein könnte: Sie, die Tochter des französischen Botschafters, langweilt sich im elterlichen Luxus. Er, der Sohn der Wäscherin, ist technisch hochbegabt, lebt aber in bescheidenen Verhältnissen. Die Erwachsenen sind gegen diese Verbindung, denn - so sagen sie - Arm und Reich passen nicht zusammen. Da hat Hiroshi eine Idee, wie man ganz einfach alle sozialen Unterschiede überwinden könnte. Ihm geht es dabei hauptsächlich darum, Charlottes Liebe zu gewinnen. Er ahnt nicht, welche Folgen seine Erfindung haben wird. Andreas Eschbachs Erfolgsroman wird eindrucksvoll gelesen von dem Schauspieler Matthias Koeberlin, der 2002 die Hauptrolle in der Verfilmung des Eschbach-Romans "Das Jesus-Video" spielte.

Mein Gott, ist das schlecht! Lest lieber Schätzings Schwarm. Der schreibt nicht nur besser, sondern auch spannender!

— Tessi975
Tessi975

Toll in jeder Hinsicht: tiefgründig, informativ und unterhaltsam zugleich. Lebendige Figuren, spannende Ideen meisterhaft umgesetzt. Hören!!

— Wedma
Wedma

Faszinierende Grundideen, Umsetzung hat Längen

— tob82
tob82

Geniale Ideen beinhalten ebensolche Risiken

— jala68
jala68

Etwas sehr Besonderes und spannendes! Must-Read!

— kxtnxss
kxtnxss

Spannend, kreative neue Ideen, ein wenig romantisch ohne kitschig zu sein und genial gut durchdacht. Ich bin jetzt endgültig Eschbach Fan.

— Cadiya
Cadiya

Hat mir unfassbar gut gefallen.

— DerZeitreisende
DerZeitreisende

Eine sehr spannende, fesselnde Science-Fiction-Story mit Mystery-Elementen in einer wirklich gelungenen Hörbuchproduktion.

— BookHook
BookHook

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SteffiVS

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  • Faszinierende Grundideen, Umsetzung hat Längen

    Herr aller Dinge
    tob82

    tob82

    12. January 2017 um 02:16

    Andreas Eschbach: Herr aller DingeHörbuch, gelesen von Matthias KoeberlinBearbeitete Fassung, 574 Minuten, Lübbe AudioAchtung: meine Rezension enthält leichte Spoiler, da ich sonst nur schwer sinnvolle Aussagen zur Geschichte machen kann.Andreas Eschbach ist ein Autor zu dessen (Hör-)Büchern ich immer wieder einmal ganz gerne greife, weil seine Geschichten oft auf sehr spannenden Ideen oder Theorien aus Science-Fiction, Wissenschaft und Fantasy beruhen. In "Herr aller Dinge" geht es primär um zwei Charaktere, die jeweils mit solch einer Idee verbunden sind: da gibt es Charlotte, die die Tochter eines französischen Diplomaten ist und die Fähigkeit besitzt, Alter und Geschichte von Gegenständen, die sie berührt, vor ihrem "inneren Auge zu sehen". Als sie in einem Tempel eine Dolch-Reliquie berührt erkennt sie, dass diese viel älter sein muss als angenommen wird und dies führt sie zur Theorie, dass vor der jetzigen Menschheit schon einmal eine Menschheit existiert haben muss. Die zweite - und noch zentralere - Hauptperson ist Hiroshi, der ein genialen Verständnis für Naturwissenschaft und Technik besitzt und den Traum hat, das Leben der Menschen im Kern und dauerhaft zu verbessern. Er schafft es auf das MIT in Boston und macht dort mit einer praktischen Erfindung seine ersten Millionen. Diese nutzt er zur Finanzierung seiner weiteren Forschungen. Sein Ziel ist es Nano-Roboter zu bauen, die in der Lage sind, sich selbst zu replizieren, und alle Materie auf molekularer Ebene manipulieren können. Wäre dies möglich, wäre eine komplett andere Welt ohne Armut und tägliche Arbeitsqual möglich. Im Laufe der Zeit stößt Hiroshi allerdings auf ein Problem, dass als nicht lösbar erscheint. Als Charlotte an einer Expedition nach Sibirien teilnimmt und dort einen unglaublichen Fund macht, entsteht für Hiroshi aber eine unerwartete neue Chance für seinen Traum...Die zwei Hauptideen der Geschichte finde ich sehr faszinierend. Über frühere Menschheiten lässt sich wohl nur spekulieren, auch wenn man festhalten muss, dass die Geschichtswissenschaft viel mit Indizien arbeiten muss. Nanotechnologie ist ein spannendes Gebiet, auf dem es in der Zukunft sicherlich viele Entwicklungen geben wird. Zur Frage, ob Nanoroboter wie in der Geschichte wirklich möglich sind, kann ich nichts sagen, aber das Potential zu revolutionären Veränderungen (im Guten wie im Schlechten) wäre da sicherlich vorhanden.Hiroshi und Charlotte sind sympathische Protagonisten. Die Geschichte enthält gewisse Längen (selbst bei dieser gekürzten Fassung) und wirkt schon etwas konstruiert. Die Lesung von Matthias Koeberlin empfinde ich als sehr gelungen.

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    • 3
  • Geniale Ideen beinhalten ebensolche Risiken

    Herr aller Dinge
    jala68

    jala68

    06. January 2017 um 16:58

    Charlotte und Hiroshi kennen sich seit Kindertagen. Sie ist die Tochter des Botschafters und er der Sohn der Wäscherin.Hiroshi merkt bald, dass ihre unterschiedlichen finanziellen Verhältnisse einer Freundschaft auf Dauer im Wege stehen. Um dieses Problem zu lösen hat er eine Idee, wie man diese Unterschiede auf der Welt abzuschaffen könnte.Natürlich lässt sich diese Idee nicht ganz so einfach umsetzten, wie er es sich als kleiner Junge vorgestellt hat. Doch durch die Vermarktung einer genialen Erfindung erhält er finanzielle Unabhängigkeit. Jetzt hat er die Zeit und die Mittel um seine Idee zu verwirklichen.Die Lebenswege von Charlotte und Hiroshi kreuzen sich immer wieder. Dadurch hat Charlotte auch einmal einen entscheidenden Wissensvorsprung.Am Ende wird Hiroshi merken, dass alles immer zwei Seiten hat und seine Idee auch die Welt vernichten könnte…..Nach einem ziemlich guten Anfang, war der Mittelteil leider etwas verworren. Zu technisch und teilweise auch nicht ganz logisch nachvollziehbar. Der Schluss war dann wieder sehr gut.Während der Anfang noch klar in der Gegenwart spielt, geht es im Laufe der Geschichte immer mehr Richtung Science-Fiction. Da ich auch dieses Genre mag hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Wegen der Schwächen im Mittelteil vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Ein bisschen zu technisch für mich ...

    Herr aller Dinge
    engineerwife

    engineerwife

    04. October 2016 um 17:10

    Wenn man den Klappentext liest hört sich die Geschichte nach einer tollen Idee an. Nein, es ist eine geniale Idee! Wie man es von Eschbach gewohnt ist, hat er die Idee auch wieder auf geniale Weise umgesetzt. Seine Hörbücher sind stets mit tollen Soundeffekten a la Frank Schätzing gespickt, was das Hören definitiv zum Vergnügen macht. Ich muss jedoch gestehen, dass es mir zeitweise einfach zu technisch wurde. Man musste sich schon ein bisschen auskennen mit der Nanotechnologie um Hiroshi bei seinen Plänen folgen zu können. Ich kenne mich leider ein bisschen zu wenig damit aus. Dennoch habe ich der Geschichte mit Spannung gelauscht, es wird nicht mein letzter Eschbach sein. 

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  • Besonders

    Herr aller Dinge
    kxtnxss

    kxtnxss

    26. October 2015 um 14:02

    Hinter dem Buch steckt eine super, realitätsnahe und trotzdem nicht unrealistische Spannende Geschichte. Das Buch wird super erzählt und Respekt vor dem Autor, sich so eine tolle und komplexe Geschichte einfallen zu lassen!

  • Super Idee...

    Herr aller Dinge
    DerZeitreisende

    DerZeitreisende

    ... und bis ins Detail durchdacht. Was für eine tolle Story :-)

    • 4
  • Schön, spannend - Jugendliteratur vom Feinsten

    Herr aller Dinge
    thursdaynext

    thursdaynext

    Eine bezaubernde Liebesgeschichte ( frei von jeglichem Kitsch, thursprooved g) als gleichberechtige Nebenhandlung in einem wissenschaftlichen SciFI Thriller. Eschbach schreibt zart und unaufdringlich, dafür umso eingängiger. Logische Lücken gibt es nicht und billige, gängige Klischees wird man bei diesem Buch nicht finden. Eschbach greift den aktuellen Wissensstand auf und fabuliert ihn gekonnt weiter. Science Fiction die zum selberdenken und philosophieren anregt. So würde ich mir Jugendliteratur immer wünschen „Herr aller Dinge“ hat mich durch seinen schlichten unaufgeregten eindringlichen Stil von Beginn an gefesselt. Dreht sich die Geschichte doch um einen Weltverbesserer, der, nicht naiv sondern pragmatisch zielstrebig, seinen Traum einer gerechteren Welt allen Menschen greifbar machen und vollenden möchte. Seine ursprüngliche Motivation ist Liebe. Schöner geht es nicht. 574 Minuten die, sachte erzählt von Matthias Köberlin, sehr sehr kurzweilig und spannend waren. Wärmste Hörempfehlung als bestes Kopfkino für regnerische unfreuliche Wintertage, oder lange Autofahrten.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Der Beobachter" von Charlotte Link

    Der Beobachter
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    Urlaubsaktion: Verlosung von Hörbüchern - Bitte Titelliste beachten, es gibt pro Titel je ein Exemplar zu gewinnen! Die Haupturlaubszeit hat begonnen - hier in Baden - Württemberg beginnen Ende Juli die Sommerferien. Grund genug, eine kleine Aktion für all diejenigen unter Euch zu machen, die längere oder kürzere Reisen vor sich haben und dabei gerne ein Hörbuch hören möchten! Manche von Euch erinnern sich vielleicht, dass wir das vor einiger Zeit schon einmal gemacht haben. Wir bekommen immer wieder von den Hörbuchverlagen Hörbücher zum Anhören. Vielleicht kennt Ihr das von Büchern: Die meisten hört man nur einmal an. Also haben wir mal unser Hörexemplarfach durchforstet und schenken Euch Hörbuchfans hier bei Lovelybooks 13 Hörbücher für Eure Urlaubsreise. Natürlich sind 2 Haken bei der Sache - wäre ja sonst auch zu schön! Der erste Haken: Ihr schreibt uns eine Rezension über Euer Hörerlebnis, das wir auf unserer Homepage oder auf unserem Blog veröffentlichen dürfen. Der zweite Haken: Ihr könnt Euch das Hörbuch nicht aussuchen, sondern Ihr schreibt uns, wohin Eure Reise geht und wie viele Kilometer Distanz zwischen Eurem Heimatort und dem Urlaubsziel liegen. Wir wählen dann aus, welches Hörbuch wir Euch schicken - je länger die Reise, desto länger die Hörzeit! Damit Ihr aber auch Freude an der Aktion habt, könnt Ihr uns natürlich dazuschreiben, wenn Ihr ein Hörbuch auf gar keinen Fall haben wollt. Wir haben Euch die Titel angehängt, die es außer "Der Beobachter" zu gewinnen gibt (nicht irritieren lassen, wenn die Bücher angezeigt werden!)  und sind sehr gespannt, wohin Eure Reisen Euch führen werden! Ihr habt Zeit bis Sonntag, 21.7.2014 um 23.59 Uhr. Viel Spaß beim Mitmachen wünscht Euch Das Team der Schiller Buchhandlung

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    • 191
  • Eine spannende Mischung aus Mystery und Science Fiction in einer sehr guten Hörbuch-Produktion

    Herr aller Dinge
    BookHook

    BookHook

    05. August 2014 um 14:27

    Zum Inhalt: Schon als Kind hat Hiroshi eine Idee, wie man die Armut in der Welt beseitigen könnte. Jahre später nimmt er diese Idee wieder auf und macht sich daran, sie in die Tat umzusetzen und die Welt zu verbessern. Doch dann kommt alles ganz anders… Meine Meinung: Das Hörbuch hat eine Gesamtlänge von 9 Stunden und 34 Minuten, aufgeteilt in 8 CDs. Die Produktion ist angenehm und unaufdringlich zwischen einzelnen Kapiteln mit passender Musik ergänzt, an der Tonqualität an sich ist absolut nichts auszusetzen. Matthias Koeberlin verleiht den Charakteren erfolgreich  Ausdruck und Individualität, hat ein sehr angenehmes Lesetempo und eine abwechslungsreiche Stimmmodulation. Andreas Eschbach spinnt seine Geschichte über gut drei Jahrzehnte und begleitet in dieser Zeit seine beiden Protagonisten Hiroshi und Charlotte durch ihre beider Leben, die sich immer wieder kreuzen und in diesen gemeinsamen Wegpunkten als  Katalysator für die Geschichte  fungieren. Dies passt sehr gut zur Grundidee der Story, die sich glaubwürdig nur über einen entsprechenden Zeitraum entwickeln lässt. Das Grundmotiv, das Eschbach mit „Hiroshis Idee“ entworfen hat, ist faszinierend wie (auf den ersten Blick) verblüffend einfach. Im Fortgang der Geschichte spinnt er diese Idee immer weiter und zeigt eindrucksvoll die damit verbundenen, bedrohlichen Schattenseiten auf. Der Charakter der Story ist zu Beginn noch sehr Mystery-behaftet, entwickelt sich aber immer stärker zu einem waschechten Science-Fiction Roman hin. Erstaunt hat es mich, dass es Andreas Eschbach gelungen ist, die Geschichte wirklich zu einem „runden Ende“ zu bringen, das eigentlich keine wesentlichen Fragen bei mir offen gelassen hat. Man muss allerdings Science Fiction mögen! FAZIT: Eine sehr spannende, fesselnde Science-Fiction-Story mit Mystery-Elementen in einer wirklich gelungenen Hörbuchproduktion.

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  • Eschbach ist immer gut!!!

    Herr aller Dinge
    sabsisonne

    sabsisonne

    19. March 2014 um 19:00

    Habe schon einige Eschbachs gelesen/gehört und bin immer wieder erstaunt über die Fantasie und Recherche dieses Ausnahme-Autors. Allerdings würde ich "Herr aller Dinge" nicht vorbehaltlos weiterempfehlenn. Wer sonst nur actionreiche, spannungsgeladene und/oder liebeslastige Lektüre bevorzugt, dem wird das hier zu langsam und detailreich sein. Ich war jedenfalls wieder komplett begeistert und darum von mir volle Punktzahl. Besonders begeistert bin ich von  Sascha Rotermund, der den Sprung auf meine Lieblings-Vorleser-Liste geschafft hat!

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  • Rezension zu "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach

    Herr aller Dinge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2012 um 09:29

    Inhalt: Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen- und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern. Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses- und des schrecklichsten aller Verbrechen... Meinung: Meiner Meinung nach ist das Hörbuch im großen und ganzen gut gelungen. Der Sprecher Matthias Koeberlin hat eine angenehme Stimme, sodass das Zuhören nicht anstrengend wird. Er bringt die Geschichte um Charlotte und Hiroshi mit seiner außergewöhnlichen Erfindung glaubwürdig an den Hörer und bringt auch eine gewisse Spannung durch seine Stimme mit, was dazu führt, das man eine CD nach der anderen einlegt. Die Idee von Andreas Eschbach, seinen Protagonisten eine solch in die Menschheit eingreifende Maschine zu erfinden ist im Grundsatz gut und aufregend, und auch die Umsetzung dieser Idee ist ihm ganz gut gelungen. Einige zu Beginn angeführte Handlungsstränge gerade bezüglich Charlottes, werden aber im Laufe des Hörbuches leider nicht zuende geführt. So hat man das Gefühl, dass etwas erzählt wurde, das aber überhaupt gar nichts mit der Geschichte zu tun hat, und somit unnötig war. Dennoch werden aber die Charaktere gut skizziert. Man bekommt ein Bild von den Charakterzügen der Figuren, sodass man eventuell die ein oder andere Person lieb gewinnt. Auch die Aufmachung dieses Hörbuch spricht mir persönlich sehr zu. So ist das Aufklappen der Seiten und die eingesteckten CDs wieder typisch für Lübbe Audio, und auch die zu Beginn jeder CD eingespielte Musik ist gradios gewählt. Eine sehr spannende und fordernde Musik, die neugierig auf den Inhalt macht.(Und von der ich gerne den Soundtrack hätte.) Alles in allem hat Andreas Eschbach mit seinem Buch eine neue und gute Idee geschaffen. Es hat Spaß gemacht, das Hörbuch anzuhören. Trotz dem Kritikpunkt würde ich das Hörbuch an alle Sience Fiction- Interessierte weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach

    Herr aller Dinge
    halbkreis

    halbkreis

    01. October 2012 um 14:49

    Gut, aber nicht ganz so fesselnd wie andere Eschbachs, die ich kürzlich gelesen habe. Vielleicht lag es an der Hörbuch-Version, keine Ahnung. Mir kam es jedenfalls so vor, als wenn es anfangs eeeewig gedauert hat, bis die Geschichte in Gang kam, und dann war sie mir zu SciFi-lastig, also, zu naturwissenschaftlich irgendwie. Zu viel Theoriegebabbel. Wie immer weiß Eschbach, wie er mir ein Thema, über das ich wenig weiß, gut erklären kann (in diesem Fall Nanotechnologie). Also ist auch dieses Buch unterhaltsam und lehrreich zugleich. Und es kommen auch wieder viele Themen, Ideen und Theorien zur Sprache, die den Leser grübeln lassen: "Was wäre wenn...?" und "Könnte das wirklich...?", die es schwer machen, diese Geschichte einem bestimmten Genre zuzuordnen. Trotzdem war es diesmal so, dass ich nicht ganz so "drin" war wie bei anderen Eschbach-Geschichten. Auch wenn die letzliche Auflösung über das, was passiert war, ein echter Augenöffner war und mich ziemlich beeindruckt hat.

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  • Rezension zu "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach

    Herr aller Dinge
    Niniji

    Niniji

    03. February 2012 um 10:02

    Herr aller Dinge - nur wie? Alle Menschen sollen Reich sein und jeder soll nur noch das machen, worauf er wirklich Lust hat. Hiroshi Kato, ein kleiner Junge aus Japan, hat eben diese Vision, die er im Laufe der Zeit auch umsetzten will. Er weiß auch schon wie... So beginnt die Geschichte um das Leben von Hiroshi dem Protagonist. Die zweite tragende Rolle belegt Charlotte Malrou, eine Diplomatentochter, die sich in Kindertagen mit Hiroshi anfreundet. Das Buch erzählt im Grunde ihre Leben. Abwechselnd mal aus Charlottes, mal aus Hiroshis Sicht. Und der rote Faden ist sein Versuch, der Herr aller Dinge zu werden, zum Wohle der gesamten Menschheit. Die im Klappentext beschriebene vorherige Zivilisation hat damit zwar etwas zu tun, aber erst gegen Ende des Buchs. Außerdem ist dieser Sachverhalt eher Charlotte zugeordnet. Ich muss gestehen, mir war sehr lange nicht klar, um welches Genre es sich bei dem Buch handelt. Es ist zwar glaube ich, in Gegenwartsliteratur eingeordnet, allerdings würde ich rückblickend sagen, man hat es hier eindeutig mit Science Fiction zu tun. Am Anfang plätscherte die Story so vor sich hin. War interessant, jedoch nicht mitreißend. Doch je weiter man hörte und je älter demnach die Beiden wurden, desto faszinierender und spannender wurde es. Das Ende war so emotional, ich musste echt mit mir kämpfen und hatte einen dicken Kloß im Hals. Hiroshi und Charlotte sind mir sehr sympathisch und der Autor versteht es meisterhaft einen in eine sehr gut ausgearbeitete, wissenschaftlich fundierte und komplexe Geschichte hineinzuziehen. Sascha Rotermund hat das Hörbuch ganz hervorragend gesprochen. Sehr angenehm und sehr professionell. So nun kommt aber endlich mal ein Kritikpunkt, für den der Autor jedoch nichts kann. Und zwar die Musik zwischen einzelnen Passagen oder Kapiteln. Für was? Ok, sie war asiatisch angehaucht, hat also bedingt gepasst, aber sie war teilweise sooooooo unglaublich lange. Grauenhaft! Gerade zwischen spannenden Szenen, oder wenn man unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Also so etwas geht gar nicht! Bitte nicht nochmal... Das positive, was man dem ganzen abgewinnen kann, ist das hier die Musik wenigstens nicht unter das Gesprochene gemischt wurde - das wäre der SuperGAU gewesen. Meine Empfehlung: Wer sich für wissenschaftlich angehauchte Romane begeistert (in dem Fall Technik und Anthropologie) kann hier bedenkenlos zuschlagen. Auf Grund des netten, aber relativ unspektakulären ersten Teils gibt es von mir gute 4/5 Sterne für das ungekürzte Hörbuch.

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