Andreas Eschbach Hide*Out

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Inhaltsangabe zu „Hide*Out“ von Andreas Eschbach

Hunderttausende Menschen, die im Gleichtakt denken, handeln, fühlen: Das ist die Kohärenz, die größte Bedrohung der Menschheit. Nur der 17-jährige Christopher, einst der berühmteste Hacker der Welt, wagt es, den Kampf mit dieser gigantischen Macht aufzunehmen. Als die Gruppe um den Visionär Jeremiah Jones auffliegt, bei der Christopher Zuflucht gesucht hat, können er und Jones’ Tochter Serenity in letzter Sekunde fliehen. Doch dann stellt Christopher zu seinem Entsetzen fest, dass er es mit einem ganz besonderen Gegner zu tun hat - einem Feind in seinem eigenen Kopf … 

Es geht genauso gut weiter wie es aufgehört hat.

— AlenasTops
AlenasTops

Spannend, packend, mitreisend erzählt

— herzle
herzle

Keine Zeit für Kommentare, muß den Abschlussband lesen

— MaranbiMa
MaranbiMa

Eine wirklich tolle Fortsetzung und nicht minder spannend als Teil eins!

— Vermillion304
Vermillion304

Habe ich leider versehentlich als erstes Buch der Reihe gelesen, macht aber an sich nichts - kleine Wiederholungen im Buch helfen! :D

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Gruseliges Lesevergnügen

    Hide*Out
    herzle

    herzle

    27. December 2015 um 16:17

    Bei diesem Buch merkte ich erst am Ende, dass ich mit dem zweiten und nicht dem ersten Teil angefangen hatte, was mich allerdings gar nicht gestört hat. Ehrlich gesagt, ich habe es nicht mal gemerkt. Die Handlung ist fesselnd und mitreisend, zeitweise bekam ich sogar richtiges Herzklopfen und Gänsehaut. Alleine die Vorstellung seinen eigenen Willen nicht mehr durchsetzen zu können und "ferngesteuert" zu sein, brrrrrrrrrrr....  Egal welche Schwächen andere in diesem Buch sehen möchten, von mir kriegt es ne eins mit Stern!

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  • Spannende Fortsetzung!

    Hide*Out
    Aleshanee

    Aleshanee

    11. June 2015 um 06:38

    Zum Inhalt Die Kohärenz breitet sich immer weiter aus und spinnt ihre Fäden. Immer mehr Menschen fallen dem Netzwerk zum Opfer und Christopher, Serenity, ihre Familien und ihren Freunden fällt es immer schwerer, ihnen zu entwischen. Christopher, der jüngste und berühmteste Hacker der Welt, sieht keine Chance, gegen diese Übermacht zu bestehen. Aber die kleine Widerstandsgruppe um Jeremiah Jones hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. In ihrem versteckten Camp in der Wüste Nevadas schmieden sie Pläne, sich den "Upgradern" zur Wehr zu setzen, aber sie unterschätzen die Macht und die Mittel ihrer Gegner. Bald müssen sie fliehen und Christopher fällt es immer schwerer, sich dem Einfluss der Kohärenz zu entziehen. Meine Meinung Im zweiten Band geht es spannend weiter. Er schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Teil an und der Autor streut auch viele kleine Anspielungen, die die vorherige Handlung in Erinnerung rufen. Mit der auktorialen Schreibweise kann Eschbach wunderbar zwischen den Perspektiven der Protagonisten wechseln und schafft dadurch einen sehr guten Einblick in die Charaktere und die Handlung. Es liest sich sehr flüssig, bleibt seinem einfachen Stil treu und ich bewundere mal wieder, wie er es trotz vieler technischer Details und dem visionären Thema schafft, alles so eindeutig und klar zu erklären. Die Idee mit den "Upgradern", die sich durch winzige Computerchips im Gehirn mit anderen Menschen verbinden, ist weit hergeholt und doch hat man den Eindruck, dass solch eine Zukunft möglich wäre. Eine gruselige Vorstellung, die auch sehr anschaulich rübergebracht wird. Christopher, der seinen Chip noch immer nicht losgeworden ist, hat es nicht leicht, denn er muss sich ständig vor dem Zugriff dieser dominaten Macht wehren. Außerdem hat er keinen leichten Stand in der kleinen Gemeinschaft, denn nach seinem letzten Coup ist das Vertrauen in ihn scheinbar nicht mehr allzu groß. Die Zahl der Upgrader steigt rapide und im Grunde seines Herzens hat Christopher schon aufgegeben - wäre da nicht Serenity. Da er sich in seinem bisherigen Leben immer hinter Computern versteckt hat, ist ihm dieses zwischenmenschliche Gefühl und der intensive Kontakt zu anderen Menschen ein Rätsel, aber er spürt immer mehr, dass Serenity etwas besonderes für ihn ist. Diese zarten Bande sind nur ein kleiner Nebenstrang der Handlung, trotzdem gefällt mir diese Entwicklung sehr gut. Zum einen, weil Christopher so ein untypischer Charakter ist und zum anderen weil es zeigt, dass selbst in den ausweglosesten Situationen immer noch Platz für die Liebe ist. Zu der Gruppe gehören auch die 17jährige Madonna mit ihrem Bruder und ihrem Vater, drei Blackfeet Indianer. Hier hat Eschbach einen schönen Gegensatz geschaffen, denn die Traditionen dieses Volkes reichen viele Jahrhunderte zurück und bieten den völligen Kontrast zu unserer technischen Welt. Madonna kann zwar mit den alten Sitten ihres Volkes nicht viel anfangen und hat nur ihre Musik im Kopf, aber es gibt immer wieder kleine Sequenzen mit ihrem Bruder, die auf die ursprünglichen Sinne des Menschen hinweisen. Eine geistige Verbindung zwischen den Menschen, die allein auf Instinkt und den Gefühlen beruht. An manchen Stellen haben sich für mich die "Zufälle" gehäuft. Wichtige Infos kamen zur genau richtigen Zeit und Jeremias Leute haben einen schier unerschöpflichen Vorrat an Können und Wissen, der für mich etwas unglaubwürdig rüberkam. Da ich das ebook gelesen habe muss ich noch dazu sagen, dass ich manchmal nicht gleich wusste, aus welcher Perspektive geschrieben wurde. Hier fehlen manchmal die Absätze, wenn es mit jemand anderem weitergeht. War nicht schlimm, aber ist mir doch negativ aufgefallen. Fazit Insgesamt ein unterhaltsamer zweiter Band, der einige Überraschungen bereit hält und die Spannung weiter vorantreibt. Mit seiner faszinierenden und erschreckenden Zukunfsversion hat Eschbach ein Thema aufgegriffen, dass hoffentlich niemals, in welcher Art auch immer, Wirklichkeit wird. © Aleshanee Weltenwanderer Black Out 1 ~ Black Out 2 ~ Hide Out 3 ~ Time Out

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  • Leserunde zu "Schöne Neue Welt" von Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt
    aba

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley geht es weiter. Zur Ausgabe Ein Meisterwerk neu in der Sprache unserer Zeit 1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt. Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt. Über Aldous Huxley Aldous Huxley (1894 – 1963) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, ein scharfzüngiger Zeitkritiker und begeisterter Reisender. Nach dem Welterfolg seines zum Sprichwort gewordenen Romans "Schöne Neue Welt" zog er 1937 nach Kalifornien, wo er u.a. das Drehbuch für eine Hollywood-Verfilmung von Jane Austens Roman ›Stolz und Vorurteil‹ schrieb. Neben zahlreichen Romanen, Essays, Kurzgeschichten und Reisetagebüchern verfasste er auch ein Kinderbuch: "Die Krähen von Pearblossom und die Geschichte, wie dieses und jenes und überhaupt etwas sehr Komisches geschah". Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" bis zum 08.01.2015 auf folgende Frage: Zukuntfsvisionen in der Literatur… In den Regalen der Bibliotheken und Buchgeschäften wimmelt es in letzter Zeit von düsteren, apokalyptischen, bedrohlichen Vorstellungen unserer Welt in der Zukunft. Das Thema Zukunft ist nichts Neues in der Literatur. Aber nur manche Autoren haben es geschafft, aus ihren utopischen und anti-utopischen Werken zeitlose Klassiker zu machen: George Orwell, H. G. Wells, Edward Bellamy, natürlich Aldous Huxley… Welche utopischen und nicht utopischen literarischen Werke aus der Gegenwart könnten aus eurer Sicht noch in 100 Jahren für Gesprächsstoff sorgen und es vielleicht bis zum Klassiker der Weltliteratur schaffen, und warum? Ich freue mich sehr auf eure Antworten! Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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    • 386
  • Spannende Fortsetzung, mit einem kleinen Mängel!

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    smileymary

    smileymary

    18. November 2014 um 06:42

    Da ich den ersten Teil wirklich sehr gut fand, habe ich mir von dem Folgeband natürlich eine Menge versprochen und ich wurde nicht enttäuscht!  Die Geschichte schließt sich in die letzte Seite des Buches an, sodass man schnell wieder im Geschehen ist. Auch, wenn man nicht mehr genau die Personen zuordnen kann, ist das durch den Schreibstil schnell wieder da. In diesem Buch wird etwas mehr Liebe behandelt. Christopher ist ein Nerd und hat jetzt seine allererste Erfahrung mit Mädchen gemacht, die ihn, wie ich finde, ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Der Autor hat sich immer neue Ideen einfallen lassen und Situationen, die man sich jetzt wirklich nicht vorgestellt hätte! Das macht nicht nur Spannung darauf, zu erfahren, wie es weitergeht, sondern auch, was als nächster, wenn auch nur kleiner, Schritt passiert. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass jedes Kapitel die Sicht geändert wird. Zwar weiß man nach den ersten zwei Sätzen wieder, worum es sich handelt, aber es ist schon schwierig manchmal, da man sich sehr konzentrieren muss. Es ist nur so gemacht, damit man die Sicht von zwei Personen hat, die von unterschiedlichen Standpunkten in der Story verteilt sind... ... trotzdem super!

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  • Genau so gut wie Teil 1

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    Neelia00

    Neelia00

    05. November 2014 um 20:44

    Ich fand das Buch genauso gut wie das Erste (Black out). Es ist spannend und gerade wenn man denkt jetzt wird es langweilig kommt etwas neues dazu. Hier sind die Hauptpersonen eher eine Gruppe von Teenagern (Christopher, George, Madonna, Serentine, Kyle). Aber auch aus Sichten von anderen Menschen wird erzählt. Die Gruppe von Jeremia Jones versucht immer wieder Gegenschläge zur Kohärenz und obwohl sie kam Chancen auf Sieg habe, lassen sie sich immer wieder neue Sachen einfallen.

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  • die Bedrohung wächst...

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    his_and_her_books

    his_and_her_books

    14. March 2014 um 06:24

    Zitat: „Das war früher sein bester Schutz gewesen: dass es ihm gleichgültig gewesen war, was andere von ihm dachten.“ (S. 41) „Als er schließlich ging, tat er es mit einem unguten Gefühl. Jetzt musste ihm etwas einfallen! Aber im Gegensatz zu sonst hatte er nicht den Hauch einer Idee.“ (S.95) „Teil der Kohärenz zu sein, ist, als wäre man tot – und trotzdem bei Bewusstsein. Man ist ein Geist, der vergessen hat, was er im Leben war.“ (S.173) Inhalt: Das Camp ist ein sicherer Ort der Zuflucht mitten in einer weißen Zone, einem Funkloch. Hier hat die Kohärenz keinen Einfluss. Christophers Manipulation der Satellitenüberwachung scheint problemlos zu funktionieren und schützt sie vor einem Zugriff.  Doch die Sicherheit ist trügerisch. Wie lange können sie sich hier noch verstecken? Christopher fühlt sich nicht gebraucht. Seit den letzten Ereignissen hat er den Eindruck, dass die anderen ihn meiden. Und dann verprellt er auch noch recht ungeschickt Serenity. Christopher ist nah der Verzweiflung. Plötzlich kommt der Moment, mit dem niemand so schnell gerechnet hat. Christophers Fähigkeiten sind von einer Minute auf die andere überlebenswichtig. Doch dann steht er vor einem großen Problem, das unlösbar erscheint. Die Kohärenz wird zu einem übermächtigen Feind! Meinung: Nachdem mir bereits „Black Out“, der erste Teil dieser Trilogie von Andreas Eschbach, sehr gut gefallen hatte, musste ich gleich den Folgeband „Hide Out“ bei der Buchhandlung meines Vertrauens bestellen. Und es war klar, dass ich das Buch nicht lange ungelesen im Regal stehen lassen würde. Nun konnte ich der Versuchung nicht mehr widerstehen und so griff ich zu „Hide Out“. Schon nach wenigen Seiten befand ich mich wieder mitten in der Geschichte, war somit up-to-date. Mit Rückblicken verschwendete Andreas Eschbach keine Zeit. Insofern war ich froh, dass ich den ersten Band vor noch nicht allzu langer Zeit gelesen hatte. Ich selbst hatte keinerlei Probleme, mich an die Charaktere und die Handlung zu erinnern.  Das tagtägliche Einerlei im Camp und die aus seiner Sicht fehlende Beachtung der anderen Camp-Bewohner setzen Christopher schwer zu. Er ist und bleibt das, was er eigentlich schon immer war. Ein Einzelgänger. Zwischenmenschliche Interaktionen waren ihm bisher fremd. Emotionen kann er schlecht einschätzen. Und dann passiert dieser Zwischenfall mit Madonna Two Eagles, einer Freundin von Serenity. Die Reaktion war intuitiv und das einzig Richtige. Doch Christopher ist verwirrt.  Er fühlt, dass ihn etwas mit Serenity verbindet. Doch durch seine Unerfahrenheit im Umgang mit anderen Menschen fällt es ihm schwer, seine Gedanken anderen gegenüber auszudrücken. Im Gegenteil, mit seinen Handlungen vergrößert er sogar die Distanz. Aber Christopher reift in diesem zweiten Teil. Er wird erwachsener und sieht der Gefahr jederzeit ins Gesicht. Auch wenn er Zweifel hat. Auch wenn er Angst empfindet. Er gibt sich nicht geschlagen! Noch nicht. Serenity war in „Hide Out“ zwar permanent präsent, ihre Handlungen hatten jedoch nur zeitweise Einfluss auf den Fortgang der Geschichte selbst. Sie ist ein intelligenter und selbstbewusster Charakter, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Die Präsenz ihrer Freundin Madonna Two Eagles stellte Serenity oftmals in den Schatten, ohne sie ganz aus den Augen zu verlieren. Dennoch wächst Serenity stetig mit ihren Aufgaben und ist ein wichtiges Bindeglied der Gemeinschaft.  Andreas Eschbach führt seinen Stil konsequent fort. Die Geschichte wird im personalen Stil in Vergangenheitsform erzählt. Als Hauptsicht erlebte ich die Perspektive von Christopher. Die Interaktionen der Charaktere in Form von Dialogen brachten mir die Gedanken der handelnden Personen nahe und ich wurde Teil der Geschichte. Überhaupt schafft es der Autor überzeugend, die zwischen den Zeilen schwelende Gefahr durch die Kohärenz glaubhaft zu vermitteln und mich in den „Bedrohungsmodus“ zu versetzen. Die vermeintliche Übermacht der Kohärenz wächst von Seite zu Seite. Dem Drang nachzugeben, kann man kaum noch widerstehen.  Dabei ist es Andreas Eschbach gelungen, reale Entwicklungen und Geschehnisse mit seiner Geschichte zu verquicken. Wenn man nur daran denkt, dass in den Ideen ein Fünkchen Wahrheit stecken könnte, bekommt man eine Gänsehaut.  Kleinere Durststrecken zwischendurch konnten mich nicht abhalten, dieser genialen Idee zu folgen und weiterzulesen. Die permanent ansteigende Spannung ließ mich durch die Seiten fliegen und ich konnte dabei auch kleine Unebenheiten übersehen.  Die Geschichte endet zwar nicht mit einem gemeinen Cliffhanger. Aber ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Neugier wurde vom Autor eindeutig erzeugt. Der dritte Teil „Time Out“ wird auf jeden Fall sehr bald gelesen! Urteil: Die gewohnt gute Erzählweise des Autors wird in „Hide out“ überzeugend fortgeführt. Bedrohlich und beinahe verzweifelte Handlungsstränge verschafften mir in Verbindung mit aufkeimender Hoffnung einen schönen Lesegenuss, den ich an dieser Stelle mit sehr guten 4 Büchern belohne. Für Fans real wirkender Gefahren, deren Auswirkungen nicht auf den ersten Blick erkennbar sind, für bestehende Ordnungen jedoch einen fatalen Einfluss ausüben können. Allen, denen bereits der erste Teil gefallen hat, empfehle ich das Buch bedingungslos.  Die Serie: 1. Black Out 2. Hide Out 3. Black Out ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Ich bin ein Platzhalter

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    oberhuukeksi

    oberhuukeksi

    27. November 2013 um 01:20

    Es war theoretisch klar, dass sich der Schreibstil in dem Nachfolger nicht verschärfen würde. Sehr schade, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. (Und nein, ich werde sie bei Band 3 auch nicht aufgeben!) Einige Geschehnisse im Buch ließen sich bereits erahnen, beispielsweise, dass die Kohärenz versuchen wird, Freunden und Verwandten Chips einzupflanzen und unter ihre Kontrolle zu bringen. Dass sich da etwas zwischen Christopher und Serenitiy entwickelt, ließ sich ebenfalls vermuten. Hier bin ich froh, dass dieser Beziehung Gott sei Dank nicht so viel Gewicht angelastet und man andere Dinge in den Vordergrund rückt. Zwei Angelegenheiten spuken mir im Kopf herum und sind meines Erachtens schlecht gelöst. Zum einen gerät die Gruppe um Jeremiah Jones immer mehr in die Bedrängnis des FBI und letztendlich sieht es auch so aus, als würde man sie schnappen. Während sich diese Vermutung auftut, wird eine Weile überhaupt nicht mehr über diesen Personenkreis erzählt, bis sie am Ende plötzlich alle wohlbehütet im so genannten Hideout wieder auftauchen und dort das vermeintlich perfekte Versteck gefunden haben. Evtl. bringt Band 3 hier noch eine Aufklärung. Wenn nicht, empfinde ich diesen Verlauf als äußerst schwach. Die nächste Stelle wäre die Situation im Sägewerk mit Georges Cousin. Die Kohärenz hat ihn und Chris ausgemacht und wie jener ankündigt, kann diese jeden Moment auftauchen und sie beide schnappen. Zwar kommen sie gegen die zwei Upgrader an, flüchten jedoch, ohne, dass sie Jack, Georges Cousin, mitnehmen und im verwüsteten Sägewerk mit zwei Leichen zurück lassen. Dieser hat sie im Kampf gegen die Kohärenz einen entscheidenden Schritt weiter gebracht und sie zudem auch bis zum Entdecken vor den Upgradern versteckt. Dass sie ihn dort einfach so zurück lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe in diesem Band mit mehr Verlusten und Rückschlägen gerechnet. Doch zahlenmäßig ist die Gruppe der Flüchtlinge sogar noch angestiegen. Der Schreibstil bleibt flüssig und gut, aber dennoch, etwas mehr Pfeffer hätte dem Verlauf mit Sicherheit gut getan.

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  • schwach

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    silbereule

    silbereule

    06. July 2013 um 01:58

    nach etwa 100 Seiten habe ich abgebrochen - war der erste Teil (Black Out) spannend und interessant, gefällt sich der zweite Teil in Wiederholungen und langweiligem Geplänkel , allein die Tatsache, auf einer nicht allzu dicht beschriebenen Seite mindestens 5 mal den Begriff *Kohärenz* zu lesen, nervt.

  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

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    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    18. February 2013 um 13:25

    Teil 2 der nervenzerfetzenden Science-Fiction-Mär um die Bildung der sogenannten Kohärenz – einem Zusammenschluss von Hunderttausenden von Menschen zu einem (nahezu) allwissenden, allmächtigen und allgegenwärtigen, aber seelen- und emotionslosen Gehirnkollektiv. Spannung pur ist eine Untertreibung: Hat es in BlackOut noch eine Weile gedauert, um die Bühne zu bereiten, geht es in HideOut von der ersten Seite an mit Vollgas los. Ein Pageturner erster Güte, der im Tonfall nun 100%-ig auf Linie ist und die mitunter ein wenig irritierende Schlaksigkeit des Auftaktbands vollends abgelegt hat. Flucht ist das bestimmende Thema von Hide*Out: Nur eine Handvoll Aussteiger weiß von der Kohärenz, die gerade deshalb unbarmherzig daran ist, diesen Keim des Widerstands im Ansatz zu zermalmen. Das Gefühl, ständig verfolgt zu sein, stellt sich auch beim Lesen ein: Man wagt es kaum, den Band aus der Hand zu legen, denn nur durch unausgesetztes Durchrasen des Textes erhält sich das Gefühl, das Geschehen unter Kontrolle zu haben. Aber natürlich hat Eschbach noch ein paar Pfeile im Köcher und ist der einzige, der hier etwas unter Kontrolle hat …

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  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

    Hide*Out
    HarryF

    HarryF

    Großartiger, zweiter Teil der Kohärenz Trilogie. Spannend, mit sympathischen und glaubwürdigen Charakteren und Eschbach-typisch gut recherchiert. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Eschbach ist für mich der legitime Nachfolger Michael Crichtons! Einen Punkt Abzug gibt's eigentlich nur für die teils frappierende Ähnlichkeit der Kohärenz/der Upgrader mit den Borg aus Star Trek und einigen anderen IT-technischen Ungereimtheiten.

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    • 2
    awogfli

    awogfli

    14. December 2012 um 15:36
  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

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    Keksisbaby

    Keksisbaby

    22. October 2012 um 08:34

    Mit der Befreiung von Christophers Vater ist der kleinen Gruppe Technikverweigerer ein Schlag gegen die Kohärenz geglückt. Aber es wird immer schwieriger sich vor dieser stetig wachsenden Übermacht zu verstecken, denn sie hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt und macht gnadenlos Jagd auf sie, denn sie will um jeden Preis Christopher zurück holen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die Kohärenz alle einverleibt und auch die letzten Zweifler eingehen in die Gleichschaltung aller Gehirne, die ihre Individualität fordert. Fast steht die Gruppe davor den Kampf aufzugeben, als Christopher entdeckt, wie er die Kohärenz betreten kann und ihre Ressourcen für sich nutzen, ohne von ihr vereinnahmt zu werden, um die noch nicht Assimilierten vor der Bedrohung zu warnen. Eschbach ist eine rasante Fortsetzung gelungen, bei der ich mit atemloser Spannung durch die Seiten geflogen bin. Es war zwar nicht immer einfach Christophers digitalen Schachzügen zu folgen, aber der Autor erschlug mich jetzt auch nicht mit zuviel technischen Details. Zudem war es schön zu sehen, wie die Charaktere sich weiterentwickeln. Eine Nebenfigur die mir besonders ans Herz gewachsen ist in diesem Teil, war George Angry Snake, sonst eher schweigsam im Hintergrund agierend, bringt er mit seinen Ansichten Christopher dazu seine Sicht der Dinge zu überdenken und meine gleich dazu. Seine Schwester Madonna Two Eagles hingegen ging mir etwas auf die Nerven, mit ihrem Bedürfnis ein Popstar zu werden. Sie entpuppt sich eher als hirnloses nervendes Dummchen, das dem Ruhm hinterher jagt, in einer Zeit wo andere Prioritäten gelten sollten. Wie schon am Ende des ersten Teiles lässt Eschbach den Leser mit vielen Fragen und der Gier zurück in den Laden zu stürmen, um sich den nächsten Teil zu besorgen. Wer diese Dystopie in die Hand nimmt, sei also gewarnt, es besteht Suchtgefahr.

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  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

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    sollhaben

    sollhaben

    22. September 2012 um 22:54

    Die Flucht von Christopher und Serenity geht weiter. Immer noch werden sie von der Kohärenz gejagt. Durch einen Zufall werden die Jugendlichen von der Hauptgruppe rund um Jones getrennt und müssen sich nun alleine durch die USA schlagen. Dabei bemerkt Christopher, dass in seinem Chip ein Virus stecken muss, denn er fühlt das Mobilfunknetz und muss sich gegen diesen neuen Angriff extrem wehren und deshalb müssen die Jugendlichen immer wieder Neutrale Zonen aufsuchen, damit Christopher sich ausruhen kann. Meine Meinung: Ich bin ein totaler Fan von Andreas Eschbachs Romanen. Seine Erwachsenen Zukunftsgeschichten sind irrsinnig spannend und auch diese Serie hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Vorstellung einer komplett vernetzten Welt wird ja immer wieder in Film und Buch erzählt, aber hier wird sie nicht langweilig und die Geschichte wird nicht langweilig oder zäh. Mit Christopher gerät ein PC-Nerd ins Fadenkreuz der Mächtigen und trotz seiner Unbeholfenheit wird er von den anderen beschützt. Ich freue mich jetzt schon auf Teil 3.

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  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

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    Marie1990

    Marie1990

    05. August 2012 um 15:16

    Hunderttausende Menschen, die im Gleichtakt denken, handeln, fühlen: Das ist die Kohärenz, die größte Bedrohung der Menschheit. Lediglich der 17- jährige Christopher, einst der berühmteste Hacker der Welt, wagt es, den Kampf mit dieser gigantischen Macht aufzunehmen. Als die Gruppe um den Visionär Jeremiah Jones auffliegt, bei der Christopher Zuflucht gesucht hat, können er und Jones' Tochter Serenity in letzter Sekunde fliehen. Doch dann stellt Christopher zu seinem Entsetzen fest, dass er es mit einem ganz besonderen Gegner zu tun hat- einem Feind in seinem eigenen Kopf... Auch der zweite Band dieser Sci-Fi- Trilogie wartet mit viel Spannung auf, die auf allen Seiten, wenn auch ab und an unterschwellig, zu spüren ist. Die Handlung setzt da an, wo "Black*Out" aufhörte und führt das von Andreas Eschbach erdachte Szenario weiter und lässt mehr und mehr die Handlungsstränge zusammenlaufen, wobei ebenso viele neue hinzukommen. Die Atmosphäre ist stets düster und beklemmend, die Bedrohung der Kohärenz ist immer greifbar, sodass die Spannungskurve auch in den weniger actionreichen Szenen sehr hochgehalten wird. Die Kapitel sind, wie auch bereits in "Black*Out", in Unterkapitel unterteilt, die aus verschiedenen Sichtweisen erzählt werden und daher ein schlüssigeres und atmosphärisch dichteres Gesamtbild abgibt. Auch wird hierbei nicht mit einem spannenden Showdown gespart, bei dem Andreas Eschbach noch einmal alles aus seiner Geschichte herausholt und diesen zweiten Band sehr gut auslaufen lässt und dabei eine vielversprechende Grundlage für den dritten und letzten Teil dieser Trilogie anlegt. Die Charaktere entwickeln sich mehr und mehr. Trotz der vielen verschiedenen Protagonisten aus deren Sicht diese Geschichte erzählt wird, bekommt man ein gutes Gespür für diese Personen und benötigt daher keine ausschweifenden Charakterzeichnungen um authentische Protagonisten zu schaffen. Die Unterschiede zwischen den normalen Menschen und der Kohärenz wurden treffend und realistisch herausgearbeitet und schaffen so Authentizität, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Der Schreibstil ist trotz der oftmals technischen Begrifflichkeiten angenehm zu lesen. Man ist gefesselt, da jedes Kapitel seinen eigenen kleinen oder auch größeren Cliffhanger besitzt, der zum weiterlesen animiert. Dieser Schreibstil passt perfekt zur Handlung, sodass sich beide ergänzen und ein flüssiges Lesevergnügen bieten.

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  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

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    Chrischan

    Chrischan

    04. July 2012 um 21:37

    Angesichts der erschreckenden Ereignisse der letzten Jahre wünscht man sich doch im Prinzip nur noch eines: Frieden. Doch wie will man etwas realisieren, an dem wir seit Jahrtausenden scheitern? Ganz einfach mit Hilfe des Computerchips, den Christopher Kidd, genannt Computer * Kidd, zusammen mit seinem Vater entwickelt hat. Einmal ins menschliche Gehirn eingepflanzt, ist der Träger mit jedem anderen, der einen Chip trägt, vernetzt. Klingt im ersten Moment fantastisch, ist damit das Ziel von Einigkeit und Einheit unter den Menschen zum Greifen nah. Doch aus der wundervollen Idee erhob sich eine Macht, die nur ein Ziel kannte: absolute Kontrolle. Individualität, Intimität, Persönlichkeit, all dies war nun irrelevant. Und so bleibt dem Computer * Kidd kaum eine Wahl. Er muss sich gegen diese Macht, die Kohärenz, stellen, um die Menschheit zu retten. Doch die Kohärenz schläft nie, ist überall und stellt dem jungen Hacker eine Falle, die selbst er nicht rechtzeitig genug erkennt. Sollte alles umsonst gewesen sein, soll man sich einfach der Auslöschung der Identität ergeben? Der zweite Teil von Eschbachs Trilogie fügt sich nahtlos an den ersten. Genauso spannend, packend, rasant und vor allem wissenschaftlich fundiert, führt der Autor aktuelle Gedanken und Bedenken zu Vernetzung und Globalisierung weiter und präsentiert erneut einen Thriller, der nicht nur junge Leser zu fesseln vermag. (c) Christian Hesse 2011

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  • Rezension zu "Hide Out" von Andreas Eschbach

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    Chrisi

    Chrisi

    04. May 2012 um 17:23

    Dies ist der zweite Band der Reihe von Andreas Eschbach und nachdem mich der erste Band Hide*Out schon vollkommen überzeugt hat, fand ich auch dieses Buch einfach nur klasse. In letzter Zeit lese ich nicht mehr so viele Thriller, sondern sehr viel Fantasy und da ist diese Reihe wirklich eine sehr gute Abwechslung, die mich zudem auch noch so positiv überrascht hat. Da das Cover genauso ist, wie das des ersten Bandes, schreibe ich hier nichts dazu. Das Buch ist von Anfang an sehr spannend, da es gleich an den ersten Band anschließt und Andreas Eschbach schafft es sehr gut, diese Spannung auch über das ganze Buch hinweg zu halten. Ich war wirklich regelrecht gefesselt an diesem Buch und konnte mich kaum dazu überwinden, es für ein anderes Buch unterbrechen zu müssen. Die Idee hinter der Geschichte ist sehr gut und auch hier: Klasse, klasse, klasse! Die Idee ist sehr originell und die gesammte Geschichte ist sehr gut durchdacht. Man merkt, dass der Autor sich viele Gedanken zu der Geschichte gemacht hat, denn es ist ja schon etwas kompliziert,aber dennoch sind keine Fehler zu finden. Der Schreibstil von Andreas Eschbach gefällt mir sehr gut. Das Buch ist flüssig zu lesen, aber auch nicht zu einfach geschrieben. Alles kann man sich bildlich vorstellen und man kann sich in die ganze Geschichte hineinversetzen. Es wird nicht durchgehend aus einer perspektive erzählt, sondern aus der Sicht eines allwissenden Erzählers, so bekommt man eine Einsicht auf viele verschiedene Situationen. Die Personen haben mich auch alle sehr gut gefallen. Auch sie waren sehr gut durchdacht. Die einzige Person, welche mir jetzt nicht mehr so gefallen hat, war Madonna. Sie ist mir irgendwie unsympathisch geworden. Fazit: Ein Thriller, den ich wirklich allen weiterempfehle!

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