Andreas Eschbach Kelwitts Stern: Roman: Science Fiction

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Inhaltsangabe zu „Kelwitts Stern: Roman: Science Fiction“ von Andreas Eschbach

Das erste Aufeinandertreffen von Mensch und Alien, ganz anders als erwartet und mit vielen Lachern

— MarleneMaikind
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  • Unsere Sonne als Kelwitts Stern

    Kelwitts Stern: Roman: Science Fiction

    MarleneMaikind

    29. January 2017 um 18:21

    Rezension Das Cover ist ein wenig irreführend, so erwartet man hier zum Beispiel  ein galaktisches Abenteuer und bekommt einen kleinen, eher süßen Außerirdischen vorgesetzt.Kelwitt kommuniziert über ein Gerät Namens Tik, das auf seiner Schulter sitzt, denn seine eigene Stimme ist für den Menschen nicht hörbar und bringt nur die Hunde zum Jaulen.Die Gespräche zwischen ihm und Tik finde ich sehr amüsant. Leider werden sie bis zum Ende des Buches hin immer seltner und gegen Ende hätte ich da schon gerne nochmal mitgehört. Die Komik bleibt allerdings bis zuletzt erhalten, allgemein ist der Roman mit ganz viel Komik gespickt. Die Eigenarten des Menschen findet Kelwitt interessant und so möchte er alles über „seinen“ bewohnten Planeten lernen.Diese Situation nutzt Eschbach, um ganz kurz an das Gewissen der Menschen zu appellieren. Allerdings wirken wir durch Kelwitts Augen betrachtet auch wirklich blind im Umgang mit unserem Planeten, so befürchtet er unser baldiges Aussterben, dass auch für ihn ein schlechtes Omen wäre. Kelwitt wird dabei aber keineswegs vorwurfsvoll, ihm ist unser Verhalten bloß äußerst unverständlich, was ja doch ein kleines schlechtes Gewissen beim Leser hinterlässt.Kelwitts Abenteuer beginnt kurz vor dem Jahrtausendwechsel unserer Zeit, ein paar Tage vor Weihnachten 1999. Die allererste Fassung ist auch, so weit ich herausgefunden habe, im Jahr 1999 erschienen, also passt es, dass man im Buch einige Anspielungen auf den Jahrtausendwechsel und seine befürchteten Konsequenzen findet.  Das Buch lässt sich wirklich sehr gut und schnell lesen. So konnte ich es, auch wenn es nicht durchgehend spannend war, kaum aus der Hand legen. Allgemein nahm der Roman eine ganz andere Richtung an, als ich erwartet habe. Ich habe oft gelesen, dass es vorhersehbar war, aber das ist meiner Meinung nach absolut nicht der Fall. Allein damit, dass das erste außerirdische Wesen, dass den Weg auf die Erde findet, ausgerechnet in Deutschland auf der Schwäbischen Alb landet, rechnet wohl niemand. Außerdem ist er ein eher unbedarftes Wesen, der weder Alf noch E.T. übermäßig ähnelt, wie ich häufiger gelesen habe. Er ist speziell und das auf seine ganz eigene Art. Auch das Ende hat mich überrascht, wenn auch nicht durchweg positiv. Den Ansatz finde ich allerdings wirklich genial. Danach ging mir das ganze dann doch zu schnell und einfach, so wirkte es ein wenig zu konstruiert, aber da müsst ihr euch schon selbst überraschen lassen. Es handelt sich hier nicht wirklich um Science Fiction, wie es vom Verlag deklariert wird. Bis auf den Außerirdischen mit seinem Hilfsgerät Tik befinden wir uns in der ganz normalen Welt. Tik kann zwar übersetzen und Sprachen imitieren, er weiß auf vieles eine Antwort und ist wie ein kleines Wikipedia, sonst hat es aber keine überraschenden, sciencefictionmäßige Fähigkeiten. Deshalb sollte man sich nicht von diesem Label abschrecken lassen. Fazit Ich mag dieses Buch wirklich sehr, auch wenn ich mir ein bisschen „mehr“ Ende gewünscht hätte. Daher gibt es von mir eine eindeutige Leseempfehlung für jeden, der ein paar Spielereien der Fantasie und hin und wieder etwas zu flachen Humor mag, daneben aber auch noch eine richtige Story bevorzugt. Ich bringe es nicht übers Herz dem Buch bloß wegen dem Ende einen Punkt abzuziehen, deshalb 5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Kelwitts Stern: Roman: Science Fiction" von Andreas Eschbach

    Kelwitts Stern: Roman: Science Fiction

    HelmuthSantler

    Der junge Kelwitt vom Planeten Jombuur geht auf Orakelfahrt – und landet außerplanmäßig auf der Erde. Nicht, wie es sich für solche Gelegenheiten hollywoodtauglich gehörte, in den Vereinigten Staaten, sondern im Heuschober des Wirts von Blaukirch mitten auf der Schwäbischen Alb. Er kommt bei der Familie Mattek unter, doch trotz größter Diskretion sind am Ende der Bundesnachrichtendienst, Alien-Jäger, Geschäftemacher und Weltuntergangspropheten hinter ihm her. Und die Zeit läuft gegen den Außerirdischen, denn die Erde scheint ihm nicht gut zu bekommen… Man muss sich schon auf die märchenhaft naive, mit Klischees sonder Zahl nicht immer restlos überzeugend spielende Science-Fiction-Geschichte einlassen, wird aber mit einer herzigen und immer wieder ausgesprochen witzigen Erzählung um die letzten Tage des vergangenen Jahrtausends belohnt. Eschbachs moralischer Imperativ lässt die Gelegenheit nicht aus, die großen Sünden der Menschheit anzuprangern. Aus der gänzlich unverbrauchten Perspektive eines jungen Außerirdischen liest sich das indes wie ein einziges großes Staunen ob der Offensichtlichkeit der Fehler bei gleichzeitiger unerschütterlicher Blindheit selbigen gegenüber. Und welche Rolle spielen die Samen der Augenöffner-Blume, die bei Kelwitts Landeanflug verstreut wurden?

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    • 2

    Hallorin

    04. May 2013 um 23:43
    HelmuthSantler schreibt Der junge Kelwitt vom Planeten Jombuur geht auf Orakelfahrt – und landet außerplanmäßig auf der Erde. Nicht, wie es sich für solche Gelegenheiten hollywoodtauglich gehörte, in den Vereinigten ...

    Dieser kleine Seitenhieb hat mich auch sehr amüsiert.

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