Andreas Eschbach Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

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Inhaltsangabe zu „Perfect Copy - Die zweite Schöpfung“ von Andreas Eschbach

In Wolfgangs Klasse grassiert seit Wochen das Klon-Fieber. Ein kubanischer Wissenschaftler hat zugegeben, vor 16 Jahren zusammen mit einem deutschen Mediziner einen Menschen geklont zu haben. Nun sucht alle Welt nach dem Klon, der ungefähr in Wolfgangs Alter sein müsste. Und Wolfgangs Vater, Chefarzt der örtlichen Kurklinik, hat den Kubaner zur fraglichen Zeit gekannt. Als schließlich eine große Boulevardzeitung mit Wolfgangs Foto und der Schlagzeile "Ist das der deutsche Klon?" auf der Titelseite erscheint, ist in dem idyllischen Kurstädtchen die Hölle los ...

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  • [Rezension] Perfect Copy: Die zweite Schöpfung - Andreas Eschbach

    Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

    JenniferKrieger

    11. August 2013 um 17:42

    Klappentext: In Wolfgangs Klasse grassiert seit Wochen das Klon-Fieber. Ein kubanischer Wissenschaftler hat zugegeben, vor 16 Jahren zusammen mit einem deutschen Mediziner einen Menschen geklont zu haben. Nun sucht alle Welt nach dem Klon, der ungefähr in Wolfgangs Alter sein müsste. Und Wolfgangs Vater, Chefarzt der örtlichen Kurklinik, hat den Kubaner zur fraglichen Zeit gekannt. Als schließlich eine große Boulevardzeitung mit Wolfgangs Foto und der Schlagzeile „Ist das der deutsche Klon?“ auf der Titelseite erscheint, ist in dem idyllischen Kurstädtchen die Hölle los... Rezension: Im kleinen Dorf Schirntal im Schwarzwald herrscht „Klonomanie“. Der Unterricht von Wolfgangs Klasse ist in nahezu jedem Fach so abgewandelt worden, dass die Lehrer das Thema irgendwie besprechen können – in Englisch wird ein Buch gelesen, dass auf Kuba spielt, in Geschichte benennt die Lehrerin die historischen Gebäude, Mauern und Festungen, die im Hintergrund des Videos zu sehen sind, in dem der kubanische Wissenschaftler gesteht, einen Menschen geklont zu haben, in Religion behandeln sie die ethischen Fragen und in Biologie die Gentechnik. Obwohl das Klonen heute kein Thema mehr ist, das alle Medien dauerhaft beschäftigt, sind die damit verbundenen Möglichkeiten und Probleme noch immer wichtig. Das Buch ist ausgewiesen als atemberaubender Thriller über die brisantesten Fragen zum Klonen, die schließlich auch zehn Jahre nach dem Erscheinungsdatum noch aktuell sind. Doch leider habe ich den Thriller in der Geschichte noch nicht gefunden und die wenigen konkreten Anspielungen auf die Chancen und Auswirkungen des Klonens gehen beinahe unter im breit ausgewälzten Alltagsleben der Familie Wedeberg. Schon bevor er laufen konnte, hat Wolfgang Cello gespielt. Seine Eltern haben ihn immer gefördert und ihn zum Üben gedrängt, doch gleichzeitig haben sie ihn aus der Öffentlichkeit herausgehalten und ihm nicht einmal erlaubt, im Schulorchester zu spielen. Wolfgangs Talent sollte sich im Stillen entfalten. Eines Tages soll er dann ein weltbekannter Solo-Cellist werden. Bis die Familie ein Konzert des Cello-Wunderkindes Hiruyoki Matsumoto besucht, macht sich auch Wolfgang keinerlei Sorgen deswegen. Als er den Japaner jedoch spielen hört, beginnt er, an seinem Talent zu zweifeln und fragt sich, ob eine Karriere als Solo-Cellist nicht bloß der Traum seines Vaters ist. Nachdem er sich plötzlich nicht mehr mit den Wünschen seines Vaters identifiziert, fühlt sich Wolfgang überfordert mit den Erwartungen, die an ihn gestellt werden. Gleichzeitig tritt auch noch sein Mathelehrer an ihn heran und überreicht ihm Wettbewerbsaufgaben der Deutschen Mathematikstiftung – in der Annahme, Wolfgang sei ein Mathegenie. An diesen Stellen erzählt das Buch leider nicht besonders einfühlsam, dass Spaß im Leben auch wichtig ist und fordert Kinder und Jugendliche dazu auf, sich den an sie gestellten Erwartungen zu widersetzen, wenn der Druck zu groß wird. Nicht immer wissen Eltern und Lehrer, was das Beste für das Kind ist. Dicht daran knüpft die Feststellung an, dass Talent mehr als die richtige Anordnung von Genen ist. Wolfgangs Vater ist der festen Überzeugung, Wolfgang hätte die richtigen Gene, um einmal ein Solo-Cellist zu werden. Im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass er in Bezug auf die Begabung Recht hat. Die vielen Stunden, die Wolfgang täglich üben muss, vervollständigen seine Fingerfertigkeiten. Doch er ist nicht der einzige, dem bewusst wird, dass die Liebe zum Instrument und die Leidenschaft ebenso zum Talent gehören wie die natürliche Begabung. Hier macht der Autor deutlich darauf aufmerksam, dass Spaß an der Tätigkeit wichtig, unabhängig davon, wie groß die Begabung ist. Die vorherrschende Frage im Buch ist, ob Wolfgang nun ein Klon ist oder nicht. Dabei habe ich gelernt, dass es auch Verfahren gibt, das festzustellen, ohne eine DNA zum Vergleich zu haben. Alle anderen, auf ein Mindestmaß reduzierten biologischen Angaben zur Gentechnik werden mittlerweile im normalen Schulunterricht behandelt. Etwaige Erläuterungen nehmen kaum einmal eine halbe Seite ein. Da steckt viel mehr Potenzial in der Geschichte, um ganz nebenbei über das Klonen aufzuklären. Dafür, dass es sich dabei um das eigentliche Thema des Buches handelt, kommt es viel zu kurz. Des Weiteren gibt es immer wieder versteckte Hinweise in der Geschichte, sodass der große Knall am Ende im Nachhinein nachvollzogen werden kann. Allerdings muss ich sagen, dass die Hinweise so gut versteckt waren wie eine Tomate im Eisbergsalat. Bis auf ein Detail, mit dem mich Andreas Eschbach tatsächlich noch zum Staunen bringen konnte, sind das Ergebnis und der weitere Verlauf der Geschichte sehr vorhersehbar. Daher fehlt die Spannung beinahe vollkommen. Das kann auch durch die Charaktere nicht mehr aufgebessert werden, die fast alle nur durchschnittliche Eigenschaften haben, sodass ich sie weder zu lieben noch zu hassen gelernt habe. Sie sind schlicht und einfach notwendig für die Geschichte. Einzig Tommaso Contis Schicksal hat mich ein kleinwenig berührt. Jedoch nicht genug, dass ich Mitleid mit ihm empfinden würde, obwohl er das allemal verdient hat. Fazit: Hinter dem Buch stecken wichtige Aussagen zu außergewöhnlichem Talent und überspitzten Erwartungen, doch die grundsätzliche Idee und der Umgang mit dem Thema Klonen ist ausbaufähig. Ich konnte der Geschichte zwar eine neue Information über Gentechnik entnehmen, aber dafür war die Handlung größtenteils sehr vorhersehbar. Insgesamt mochte ich das Buch und es war angenehm zu lesen, aber es haut mich nicht vom Hocker und wird ab jetzt wohl im Regal sein Dasein fristen. Daher bekommt „Perfect Copy – Die zweite Schöpfung“ von mir nur drei Sterne.

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  • Rezension zu "Perfect Copy" von Andreas Eschbach

    Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

    Nymphe

    24. August 2012 um 11:22

    Dieses Buch lässt sich schwer beschreiben, ohne zu viel über das Ende zu sagen. Daher nur so viel: Wolfgang ist ein ganz normaler Teenager aus der gehobenen Mittelschicht. Er geht zur Schule, spielt nachmittags Cello und steht auf das Mädchen aus der Parallelklasse. Doch dann kommt heraus, dass vor 16 Jahren ein Wissenschaftler einen Menschen geklont hat und Wolfgangs Vater kannte ihn. Die Figuren sind absolut lebensnah gezeichnet. Der ehrgeizige Vater, die melancholische Mutter oder auch der pubertierende Wolfgang könnte man so irgendwo auf der Straße treffen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein typischer Eschbach, mit tollen Ideen und wirklich überaschenden Wendungen. Also einer dieser typischen "was-wäre-wenn"-Romane von ihm, in diesem Fall eben: "Was wäre, wenn es Menschen-Klone geben würde?" Ich liebe diese Art von "Denkspiel" einfach und da Andreas Eschbach sich mal wieder keine Blöße gegeben hat, können hier nur 5 Sterne richtig sein.

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  • Rezension zu "Perfect Copy" von Andreas Eschbach

    Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

    Leyla

    19. February 2012 um 18:06

    Schon von Anfang an ist klar, dass man in der Öffentlichkeit weiß, dass der kubanische Wissenschaftler jemanden geklont hat. Was man nicht weiß: Wer ist der Klon? Wolfgang denkt, er ist ein normaler Teenager, doch als dann ein Foto mit ihm erscheint, mit der Überschrift "Ist das der Klon?"weiß er selbst auch nicht mehr, was er denken soll. Und damit beginnt alles. Jetzt will er wissen, was sein Vater ihm (vielleicht?) verschweigt. Der Konflikt, der sich in Wolfgang abspielt ist einfach so unglaublich und doch sehr realistisch. Was wäre wenn? Wenn es wirklich Klone gäbe? Kann man das? DARF man das??? Ist das moralisch und ethisch denn noch zu entschuldigen? Nein, hat Deutschland befunden. Ja, Amerika und andere Industriestaaten, die immer für Fortschritt sind, koste es was es wolle. Dieses Buch geht auf das ein, was die Menschheit fasziniert und wovor sie wirklich Angst hat. Wie weit darf der Mensch gehen? Darf er mit der Natur, wie sie entstanden oder erschaffen ist „herumspielen“? Denn wir könnten es. Das ist Realität. Wir könnten es. Aber die Folgen wären nicht abzusehen. Gibt es überhaupt noch eine Lösung, dafür, was wir schon kaputt gemacht haben? Können wir noch mit anderen Problemen handhaben? Diese Fragen wirft Eschbach auf. Und auch, was Mensch sein bedeutet. Machen die Gene einen Menschen aus? Oder doch „das Herz“ oder „die Seele“ ? Wie wird man dieser Mensch,der man heute ist???? Was genau heißt also Mensch sein??? Eine genaue Antwort findet sich nicht am Ende. Aber das man damit konfrontiert wird, ist schon ein Schritt nach vorne, denke ich. Am Anfang denkt man Familie Wedeberg ist eine ganz normale kleinbürgerliche Familie, Vater Arzt, Mutter zuhause, das Kind ist sehr begabt und wird gefördert im Musizieren, in diesem Buch spielt Wolfgang Cello. Doch schon auf den ersten 30 Seiten fängt er an, sein Leben, sein Talent, seine Herkunft, einfach seine ganze Existenz anzuzweifeln und fragt sich Wer oder eher gesagt Was er ist. Es sind eigentlich auch Fragen, die sich wahrscheinlich jeder im Jugendalter stellt, doch hier nimmt es ein viel größeres Ausmaß an. Während des Buches entwickelt Wolfgang sich enorm, wird vom einfachen, relativ schüchternen Jungen zu einem, der wissen will, wer er ist, was seine Eltern mit ihm gemacht haben und nimmt ziemlich viel auf sich, um das herauszufinden. Im Endeffekt kann man sagen, dass er sehr viel selbstbewusster, eigenständiger und auf jeden Fall mutiger geworden ist. Fazit: „Perfect Copy – Die zweite Schöpfung“ ist der perfekte Titel für dieses Buch. Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Die Konflikte sind einfach nur haarsträubend, weil sie so realitätsnah sind. Mir hat es schon Angst gemacht, was werden könnte. Es war zwar nicht meine sonstige Rubrik, aber ich mochte es. Abgesehen davon, dass der Anfang sich etwas zieht und man erstmal mit dem Schreibstil warm werden muss, bin ich sehr positiv überrascht worden, mit was das Buch alles aufwartet.

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  • Rezension zu "Perfect Copy" von Andreas Eschbach

    Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

    BurnsStories

    25. October 2011 um 10:35

    Der 15-Jährige Wolfgang Wedeberg führt ein verhältnismäßig unauffälliges Leben: Er geht zur Schule, schwärmt für ein Mädchen, trifft sich mit Freunden, – wie alle anderen Jungs in seinem Alter auch. Wolfgangs Vater hingegen predigt Wolfgang schon seit jeher, dass ihm eine große Zukunft als Cellist bevorstünde. Schon von jüngstem Kindesalter an musste Wolfgang Cellounterricht nehmen. Beim Besuch eines Konzerts des Cello-Wunderkinds Hiruyoki Matsumoto prophezeit Wolfgangs Vater ihm, dass er schon bald selbst umjubelt auf der großen Bühne stehen werde. Wolfgang jedoch hegt Zweifel an seinem angeblich so großen Talent; außerdem möchte er viel lieber eine “normale” Jugend führen, – ohne ständigen Cellounterricht und stundenlanges Üben. Als in den Medien plötzlich ein kubanischer Wissenschaftler behauptet, vor 16 Jahren einen Menschen geklont zu haben, und in diesem Zusammenhang auch der Name von Wolfgangs Vater als einem engen Freund des Wissenschaftlers fällt, gerät Wolfgang unversehens in einen tierischen Medienrummel: Da er genau im “richtigen” Alter ist, entstehen schnell Gerüchte, dass er der geheimnisvolle Klon sei, dessen Namen der kubanische Wissenschaftler nicht preisgeben will. Wolfgang wird von der Schule beurlaubt und auch sonst ist es mit seinem “normalen” Leben erstmal vorbei. Was ist dran an den Gerüchten? Wolfgang selbst beginnt zu zweifeln, was wahr und was nur von den Medien aufgebauscht ist. Unvermittelt fragt Wolfgang sich, ob nicht vielleicht die Tatsache, dass sein Vater selbst seine genetischen Anlagen beeinflusst hat, diesen zu der Überzeugung gelangen ließ, dass Wolfgang so eine große Zukunft als Musiker vor sich hat. Das Buch ist von der Sprache her auf die jüngere Zielgruppe zugeschnitten. Es liest sich sehr flüssig und man lernt nebenbei eine Menge über Genetik und über klassische Musik. Man merkt, dass das Buch super recherchiert ist, wie eigentlich immer bei Andreas Eschbach. ;-) Eschbach hat das Thema Klonen, dass ja generell ethisch und moralisch sehr brisant ist und kontrovers diskutiert wird aufgegriffen und in eine spannende Geschichte verpackt. Lesenswert! (Diese und weitere Rezensionen gibt es auch auf meinem Blog "Künstliche Welten" unter www.michelleburnsstories.wordpress.com)

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  • Rezension zu "Perfect Copy - Die zweite Schöpfung" von Andreas Eschbach

    Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

    simoneg

    10. June 2009 um 22:40

    In Wolfgangs Klasse grassiert seit Wochen das Klon-Fieber. Ein kubanischer Wissenschaftler hat zugegeben, vor 16 Jahren zusammen mit einem deutschen Mediziner einen Menschen geklont zu haben. Nun sucht alle Welt nach dem Klon, der ungefähr in Wolfgangs Alter sein müsste. Und Wolfgangs Vater, Chefarzt der örtlichen Kurklinik, hat den Kubaner zur fraglichen Zeit gekannt. Als schließlich eine große Boulevardzeitung mit Wolfgangs Foto und der Schlagzeile "Ist das der deutsche Klon?" auf der Titelseite erscheint, ist in dem idyllischen Kurstädtchen die Hölle los... Es las sich ganz gut. Aus meiner Sicht auch für Jugendliche geeignet, da der Held ja selbst Jugendlicher ist und sich mit der Frage auseinandersetzten muß, ob er vielleicht ein Klon ist. Es ist außerdem ein Buch mit einem normalen Ende, was ja bei Eschbach leider nicht immer so ist.

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