Teufelsgold

von Andreas Eschbach 
3,9 Sterne bei91 Bewertungen
Teufelsgold
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Friniss avatar

Gewohnt spannender Thriller von Eschbach mit leider enttäuschendem Schluss.

rokats avatar

Vermischung von Geschichte und Gegenwart ist spannend, Charaktere nicht immer glaubhaft und das Ende speziell. Hat mich aber gut unterhalten

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Inhaltsangabe zu "Teufelsgold"

Auf der Jagd nach dem Stein der Weisen – Wer sind die Alchemisten unserer heutigen Zeit?

Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann – gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit.

Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel – ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte.

Oder öffnet er die Pforten der Hölle?

"Teufelsgold" – der spannende Thriller von Bestsellerautor Andreas Eschbach!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785725689
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:09.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.09.2016 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Friniss avatar
    Frinisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gewohnt spannender Thriller von Eschbach mit leider enttäuschendem Schluss.
    Fand Hendrik sympathisch.

    Die Geschichte hat mich schon zu Beginn gepackt, ich konnte mich durchaus mit Hendrick identifizieren, der um das wahre Leben ringt und in Zürich auf ein antikes Buch über die Alchimie stößt.


    Er erkennt, dass man für den Erfolg unkonventionelle Wege gehen muss, ansonsten erhält man auch nur die typisch angepassten Resultate. Seine Recherchen führen zum Ergebnis, dass hinter der Alchimie mehr als nur Humbug steckt. Er kommt in Kontakt mit echten Alchimisten, wobei einer sich bewusst an die Schlacht von Dürnkrut erinnern kann. 

    Leider zieht der Protagonist sein Projekt nicht bis zum Ende durch, er steigt im letzten Moment aus und somit wird m. E. die Geschichte nicht wirklich aufgelöst.

    Was mich besonders gut anspricht, ist die Tatsache, wie Andreas Eschbach die Stimmungen rüberbringt. Die Schattenwelt am Ende des Buchs wird sehr gut inszeniert, ohne dabei plump zu wirken. 


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    TanteGhosts avatar
    TanteGhostvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Die Habgier der Menschen, gepaart mit Unwissenheit... Das kann ungeahnte Folgen haben.
    Der Stein der Weisen kommt aus dem All

    Die Habgier der Menschen, gepaart mit Unwissenheit... Das kann ungeahnte Folgen haben.

    Inhalt:
    Die Jagd nach Reichtum und ewiger Jugend ist so alt wie die Legende vom Stein der Weißen. Und genau um diesen Stein dreht es sich in dem Buch.
    Hendrik Busske wird von seinen Chef dazu ausersehen, ein Seminar zu halten. Er traut sich zunächst nicht recht ran, aber dann läuft es richtig super. So super, dass es in ihm den Wunsch weckt, sich selbständig zu machen. Ein Buch welches er in einem Antiquariat klaut, bringt ihn auf seinen Weg.
    Hendrik wird erfolgreich. Er ist Familienvater und auf dem Papier sogar ein Schlossbesitzer. Da holt ihn die seltsame Geschichte um das Teufelsgold und den Stein der Weißen wieder ein.
    Er strebt nun nach ganz anderen Zielen. Er will unsterblich werden. Dafür schickt er Frau und Kind zum Teufel und schließt sich einer Gruppe neuzeitlicher Alchimisten an, nur um am Ende doch wieder aus einem Traum aufzuwachen.

    Der erste Satz:
    "»Ich sehe, dass Ihnen eine wichtige Reise bevorsteht«, sagte die Frau im Zigeunerkleid."

    Der letzte Satz:
    "Er war sich sicher, das Leben gewählt zu haben."

    Fazit:
    Am Anfang hat sich die Story wie Kaugummi gezogen. Zwar war da erst einmal das Highlight mit dem alten Buch, doch zur Handlung hat das erst einmal wenig bis gar nichts beigetragen. Das kam dann alles erst später. So nach und nach und doch auch sehr zögerlich. Aber ab dann habe ich förmlich an der Handlung geklebt. Ich konnte nicht mehr davon lassen und Dank eines Krankenhausaufenthaltes hatte ich es dann auch gut durch.
    Über die Art zu schreiben, bin ich immer dann gestolpert, wenn die alten Schriftstücke ins Spiel kamen. Die Menschen haben sich damals aber auch sowas von verquer ausgedrückt, dass das nur in langen Schachtelsätzen passieren konnte. Ich möchte nicht wissen, wie lang damals dann so eine Talkrunde unter Frauen gedauert hat.
    Ansonsten hätte ich aber keinerlei Verständnisprobleme, was den Text angeht. Zwar hat mir das Kopfkino etwas gefehlt, aber man kann ja auch nicht alles haben.
    Ich habe mich auf jeden Fall gut unterhalten gefühlt. Das Buch war dann gerade zum Ende hin sehr spannend und ich bereue die Lektüre auf keinen Fall. Allein die Story hat schon einen von meinen ganz persönlichen Oskars verdient.
    Herr Eschenbach hat es ganz einfach nur drauf. Er bringt es immer wieder fertig, Wahrheit und Fiktion so gut miteinander zu vermischen, dass man glaubt, was man da liest, wäre wirklich passiert. Denn eins ist mal klar. Schon immer haben Alchimisten nach dem Stein der Weisen gesucht. Schon immer wollten sie Gold herstellen können, aber so wirklich gelungen ist ihnen das nie. Nur in diesem Buch eben nicht. Die konnten Gold herstellen, allerdings war es teuflisches, mörderisches Gold. Es strahlte radioaktiv und damit konnte man im Mittelalter nun einmal nichts anfangen. Man kannte sich nicht aus, mit solcherlei Dingen.
    Trotzdem hat Herr Eschenbach hier eine sehr interessante Story drumherum gestrickt. Ich dachte stellenweise wirklich, das alles hätte so statt gefunden....
    Nicht jeder ist in der Lage, Fiktion und ware Geschichte so gut miteinander zu vermuten, dass eine neue und glaubhafte Story entsteht. In dem Fall ist das allerdings richtig klasse gelungen. Die Story hätte wirklich und wahrhaftig auch so geschehen sein können.

    Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen. Gerade auch die alten Textpassagen passen da so richtig rein. Eben so, als wäre die Story wirklich und wahrhaftig auch so geschehen.
    Dann die Art zu schreiben... Einfach nur richtig genial, leicht und verständlich und am Ende doch nicht langweilig. - Ich für meinen Teil bin schwer begeistert gewesen.

    (Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

    Kommentare: 1
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    simonegs avatar
    simonegvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte fängt gut an, lässt aber zum Ende leider sehr stark nach. Der Schluß ist regelrecht kitschig und total undurchsichtig.
    Der Traum vom Goldmachen

    Alles beginnt mit einem alten Buch über einen Alchimisten, der Gold machen kann. Hendrik kommt davon nicht mehr los und beginnt, zu recherieren. Im Laufe der Geschichte kommen weitere Teile der alten Schilderungen über das Gold, welches Menschen tötet, zum Vorschein. Alles ist geschrieben wie ein Tatsachenberich. Schließlich setzt sich Hendrik mit seinem Bruder, einem Physiker am CERN, in Verbindung. Er will wissen, ob man Gold machen kann. Man kann, aber es gibt auf der Erde keine Energiequelle, die dafür stark genug wäre. Die Geschichte des Alchimisten muss erfunden sein.
    Als dann jedoch auf einer Baustelle ein goldenes Teil ausgegraben wird, das haargenau zu den Beschreibungen in dem alten Buch passt, gerät alles aus den Fugen. Sebst Hendriks Bruder wird von Neugier und Wissensdrang erfasst. Er muss das Teil sehen und Messungen vornehmen. Sollte es das "Teufelsgold" sein, wäre das eine Sensation.
    Doch es kommt alles ganz anders, denn es gibt viele Interessenten,,,,
    Ab Seite 397 wurde aus einem bis dahin guten Thriller etwas ganz seltsames. Ich habe mich bis zum Ende sehr schwer damit getan. Die drei Sterne gibt es für den ersten Teil der Geschichte. Eine Leseempfehlung kann ich aber nicht geben.

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    Naikes avatar
    Naikevor einem Jahr
    Und dann stand der Leser allein im Regen ...

    Diesen Roman "Thriller" zu nennen, entbehrt jeder Grundlage, er ist mehr eine streckenweise zu langatmige Erzählung, die langsam dahinfließt und fast gänzlich ohne aufregende Szenen oder gar Action auskommt. Dennoch trägt einen eine gewisse Grundspannung doch relativ zügig durch sämtliche Seiten, zumindest wohl den Leser, der sich für Alchemie interessiert. Wird das Große Werk am Ende gelingen? Tja, keiner wird es je erfahren, denn Eschbach zog auf den letzten Seiten den Schwanz ein und ließ es einfach offen. Baff. Waren ihm plötzlich die Ideen ausgegangen? Oder vielleicht eher der Mut? Außer der üblichen Moral von der Geschicht', die Alchemie sei Teufelswerk, niemand solle nach "mehr" streben, als das Leben zu bieten habe, bekam man als Leser nicht vermittelt. Aber ist das wirklich die Wahrheit?

    Dennoch vergebe ich drei gute Sterne, denn Teufelsgold ist ein solide geschriebener Roman mit lebendigen Charakteren, der gegen Ende doch noch zum Pageturner wurde. Den grandiosen Höhepunkt lieferte Lauren mit ihrer flammende Rede, die mich an die tiefgreifenden Worte am Ende von "Das Jesus-Video" erinnerten. Eschbach KANN, wenn er will. Warum will er nicht öfter?

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    Webbees avatar
    Webbeevor einem Jahr
    Teuflesbuch

    Hendrik stößt in einem Antiquariat auf ein mittelalterliches Buch, das eine haarsträubende Geschichte über Alchemie und den Stein der Weisen enthält.
    Er ist sofort fasziniert davon und eignet sich das Werk an. Ab diesem Zeitpunkt beginnt sich das Leben des biederen Bankkaufmanns zu ändern. Das Buch entfacht nicht nur sein Interesse für die Kunst der Alchemie, sondern auch ein Feuer in ihm. Er will fortan nicht mehr nur Menschen beraten, die ihr Vermögen anlegen wollen – er will selbst ein beträchtliches besitzen. Über Jahre hinweg gelingt es ihm, sich beruflich zu etablieren. Er ist gefragt und wird bewundert, doch er schafft es einfach nicht, wirklich reich zu werden. Alles, was er der Öffentlichkeit präsentiert, ist nur schöner Schein. Und auch die Alchemie lässt ihn nicht los. Als ein Artefakt aus dem Buch, welches er einst in Zürich fand, tatsächlich entdeckt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Hendrik muss erfahren, dass er jahrelang observiert und manipuliert wurde. Doch es ist seine eigene Gier, die ihn zwingt, das Artefakt bzw. das, was es enthält – einen Bruchteil des Steins der Weisen – aufzuspüren und damit möglicherweise dem Bösen ein Tor in diese Welt zu öffnen. Der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.
    Teufelsgold ist eine faszinierende und beängstigende Geschichte, um das Leben eines jungen Mannes, der unbeabsichtigt zu einem gefährlichen Wissen über Alchemie gelangt. Dem Autor gelingt ein intelligentes Konstrukt aus Wissenschafts-Thriller, psychosozialem Drama und Magie. Auch wenn die Geschichte, die sich über fast 20 Jahre hinweg entwickelt, einige Längen hat und nicht mit einem Übermaß an Spannung besticht, versteht der sprachlich ausgereifte Roman mit hochinteressanten Informationen und spannenden Charakteren zu begeistern.

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    W
    Wolfileservor 2 Jahren
    Gute Mischung


    Gute Mischung aus Fantasy und Wissenschaft. Eine Geschichten um den 'Stein der Weisen', vielschichtig und spannend. Regt zum Nachdenken an.

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Inhalt hält leider nicht ganz das, was Verpackung verspricht!
    Fatales Streben nach Reichtum und Unsterblichkeit


    Hendrik Busske, Angestellter einer Investmentfirma, entdeckt durch Zufall in einem Züricher Antiquariat ein Buch, in dem erzählt wird, wie im Jahr 1295 ein Alchemist in Deutschland auftaucht, der behauptet, mit Hilfe des Steins der Weisen Gold erzeugen zu können. Dieses Gold ist allerdings höchst radioaktiv und bringt den Tod. 
    Hendrik ist so fasziniert von der Geschichte, dass er das Buch kurzerhand stiehlt. Fortan bestimmt der Gedanke daran sein weiteres Leben, das von der Jagd nach Erfolg und Reichtum dominiert wird. Ein sensationeller archäologischer Fund deutet neben anderen Indizien darauf hin, dass die Geschichte nicht nur Legende, sondern Wahrheit sein könnte und der Stein der Weisen tatsächlich existiert. Gemeinsam mit seinem Bruder macht sich Hendrik auf die Suche, das Geheimnis zu lösen.

    Sofort ins Auge fällt die sehr schöne Aufmachung des Buchs. Hier wurde nicht an Effekten gespart und man erwartet sich eine entsprechende Geschichte, noch dazu, wo es um das interessante Thema Alchemie und ihre Verbindung zur Gegenwart geht.
    Der schöne Schein trügt leider.
    Das erste Drittel der Geschichte um den Investmentberater Hendrik Busske liest sich wie ein Beispiel aus einem esoterischen Glücksratgeber mit einer Anhäufung von unwahrscheinlichen Zufällen. Immer wieder taucht genau im richtigen Moment die richtige Person auf, um Hendriks Karriere einen Schubs zu geben oder die Umstände wenden sich zufällig zu seinen Gunsten. 
    Außerdem sind diese Beschreibungen, wie Hendrik sein Geschäft aufbaut, für mich einfach nur langweilig und wirken so distanziert, dass man sich nicht mit der Figur identifizieren kann. Die im Übrigen äußerst unsympathisch wirkt.
    Hendrik ist voller Selbstmitleid, arrogant und egozentrisch. Zum Glück hat er eine Frau, die sich seinen Karrierewünschen vollständig unterordnet und sogar seine Affären mit diversen Seminarteilnehmerinnen hinnimmt.
    Die meisten Figuren sind reines Klischee: Die erwähnte duldsame Ehefrau, Hendriks Bruder, der verschrobene Wissenschaftler, die schöne rothaarige Milliardärin, der geheimnisvolle Schlossbesitzer etc.
    Ich hätte dieses Buch nach dem erwähnten ersten Drittel beinahe weggelegt, wenn es nicht die Dan-Brown-artigen Einschübe gäbe, die von einem geheimnisvollen Mann erzählen, der Hendrik genau überwacht. 
    Interessant sind die Legenden – oder doch wahren Begebenheiten – aus der Vergangenheit, die immer wieder von dem Verderben berichten, die das „Teufelsgold“ bringt.
    Spannend wird die Geschichte erst, als plötzlich die goldene Rüstung gefunden wird, die in den Legenden eine Rolle spielt.  
    Dann driftet die Story allerdings in die Fantasy ab. Was ich grundsätzlich nicht schlecht finde, denn es zeichnet sich ohnehin ab. Hendrik wird dabei leider nicht sympathischer. Sein Streben gilt noch immer nur seiner eigenen Bedeutung, einer vagen Vorstellung von Macht und Vollkommenheit, ohne Rücksicht auf Gefühle anderer. 
    Das Ende enttäuscht. Die Sinneswandlung, die der Held erfährt, ist nicht wirklich nachvollziehbar und so rasch abgehandelt, als hätte selbst der Autor genug von dieser ziemlich konstruierten Geschichte gehabt. 
    Schade. Von Herrn Eschbach ist man Besseres gewohnt. 

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    Tigerkatzis avatar
    Tigerkatzivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Typisch Eschbach: Spannend, interessant, aktuell und unheimlich realistisch!
    Auf der Suche nach Unsterblickeit

    Ganz zufällig stiehlt Hendrik Busske ein altes Buch aus einem Antiquariat. Auf den ersten Blick nichts besonderes, doch diese eine Tat wird sein Leben für immer auf den Kopf stellen. Denn dieses Buch berichtet über Alchemie und den Stein der Weisen. Alles Märchen? Oder steckt doch viel mehr Wahrheit darin als gedacht?

    Mal wieder hat Andreas Eschbach bewiesen was er kann. In seinem neuesten Buch geht es um ein Thema, dass die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert: Alchemie, die Herstellung von Gold und Unsterblichkeit mit HIlfe des Steins der Weisen. Und wieder einmal schafft der Autor es, den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Fiktion wunderbar verschwimmen zu lassen!
    Einen kleinen Abzug in der Bewertung gibt es von mir, da sich die gaze Geschichte doch etwas langatmig entwickelt und erst nach einiger Zeit so richtig spannend wird. Dann allerdings hält sich die Spannung bis zuletzt und man weiß als Leser nie so 100%ig wohin die Reise denn nun geht.

    Mein Fazit: ein spannendes Buch mit interessantem Thema und wie immer toll geschrieben!

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 2 Jahren
    Life is worth more than gold

    Die alten Alchemisten taten alles um ihn zu finden „Den Stein der Weisen“, um aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Bei einem Streifzug durch ein kleines Antiquariat fällt Hendrik Busske ein Buch in die Hand, mit einer Geschichte von dem Alchemisten Scoro von dem es heißt, er hätte ihn besessen, den Stein der Weisen. Gefesselt von der Erzählung lässt er das Buch einfach mitgehen, nichtsahnend was das aus seinem Leben machen soll. Hendrik ist ein kleiner Finanzberater, der im Leben immer das Gefühl hat irgendwie zu kurz zu kommen. Das Buch bringt ihn auf die Idee Motivationsseminare zu geben über die Alchemie des Reichwerdens. Plötzlich hat er Erfolg und sogar ein Schlossbesitzer wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Deal an. Hendrik nimmt ihn an und ahnt nicht, dass er dem Stein der Weisen dadurch näher kommt. Denn es gibt ihn wirklich. Dabei handelt es sich um eine radioaktive Substanz die es vermag Quecksilber in Gold zu verwandeln. Doch die wahren Alchemisten sind hinter etwas anderem her, nicht der schnöde Mammon reizt sie, sonders das was der Stein wirklich verspricht: ewiges Leben und Vollkommenheit.

    Andreas Eschbach zählt schon seit langer Zeit zu meinen Lieblingsautoren und so konnte ich kaum erwarten „Teufelsgold“ in die Finger zu bekommen und es hat sich gelohnt. Meiner Meinung nach gelingt ihm wie keinem Zweiten Fiktion mit der Realität zu verknüpfen. In diesem Buch nimmt der Autor die bekannte Tatsache dass man mittels radioaktiver Strahlung Quecksilber umwandeln kann zu Gold und stellt sich dann die Frage, was wenn Alchemisten so eine Quelle besessen hätten? Da das Gold natürlich verstrahlt wäre, würde es seinem Besitzer über kurz oder lang umbringen und somit wäre es verflucht, also Teufelsgold. Der Erzählstrang über den Alchimisten Scoro, hat mich so fasziniert, dass ich am liebsten den Strang der Gegenwart übersprungen hätte um endlich wieder einzutauchen in eine Zeit in der Alchemisten von der Transmutation unedler Metalle träumten. Doch auch Hendrik ist eine faszinierende Person. Ein Getriebener dem das Erreichte nie genug zu sein scheint und der dabei seine Ehe und seine Karriere aufs Spiel setzt. Ein kleiner Mann der sich mit Minderwertigkeitskomplexen herumschlägt und der gern bei den Reichen mitspielen würde, doch er scheitert immer wieder und bleibt Mittelmaß. Als er dann die Chance bekommt mit dem Stein der Weisen die absolute Perfektion zu erlangen, wird ihm gewahr, was er zurücklässt und dass das Leben, so unperfekt und mühsam es erscheint, doch so viel zu bieten hat. Hendriks Wandlung hat mich fasziniert, von einem kleinen Biedermann zu einem Erleuchteten. Sonst habe ich ja immer so meine Schwierigkeiten, wie Herr Eschbach seine Geschichten enden lässt, doch das Hendrik versöhnt mit sich und der Welt aus dem Drama hervorgeht, hat mich dieses Mal nicht enttäuscht.

    Endlich, endlich wieder ein tolles Buch von Andreas Eschbach, dass ein Was wäre wenn weiterspinnt und dabei mir ganz neue Blickwinkel beschert.

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    efells avatar
    efellvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Aktuell, naturwissenschaftlich und geschichtlich interessant - Alchemie
    Der Stein der Weisen

    Mit viel Phantasie, orginellen Ideen. gut, flott zu lesen, viele Schauplätze, aktuelle Ereignisse und eine Sage, Alchemisten aus dem Mittelalter. Gut verwoben, turbulent, neue Schauplätze, immer mehr wird deutlich, wie alles zusammenhängt.

    Was der "Stein der Weisen" nicht alles kann = aus Quecksilber Gold herstellen, tötliche Strahlung, ewiges Leben, Übergang in eine Paralellwelt, ewige Lust...auch als naturwissenschaftlich Interessierte hat mich dieser Roman fasziniert.
    Doch das wichtigste im Leben - die Liebe in der Familie - dies ist die finale Aussage des Romans.

    Das Cover des Einbandes gefällt mir sehr gut, wie sich das flüssige Quecksilber um das Wort "Teufelsgold" windet!

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