Andreas Eschbach Teufelsgold

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Inhaltsangabe zu „Teufelsgold“ von Andreas Eschbach

Auf der Jagd nach dem Stein der Weisen - Wer sind die Alchemisten unserer heutigen Zeit? Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle? "Teufelsgold" - der spannende Thriller von Bestsellerautor Andreas Eschbach!

Eschbach ist ein genialer Schreibteufel und der Roman pures Gold!

— John_Baker_Sander
John_Baker_Sander

Die Geschichte fängt gut an, lässt aber zum Ende leider sehr stark nach. Der Schluß ist regelrecht kitschig und total undurchsichtig.

— simoneg
simoneg

Die Habgier der Menschen, gepaart mit Unwissenheit... Das kann ungeahnte Folgen haben.

— TanteGhost
TanteGhost

Bis kurz vor Ende der beste Roman Eschbachs. Das Ende selbst habe ich als unbefriedigend empfunden.

— kalligraphin
kalligraphin

Habe schon viel Besseres von Eschbach gelesen.

— woll-garten
woll-garten

Inhalt hält leider nicht ganz das, was Verpackung verspricht!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Typisch Eschbach: Spannend, interessant, aktuell und unheimlich realistisch!

— Tigerkatzi
Tigerkatzi

Aktuell, naturwissenschaftlich und geschichtlich interessant - Alchemie

— efell
efell

80 Ein Andreas Eschbach halt. Wieder ein toller Roman, wieder fünf Sterne von mir. Er ist einer der Größten Autoren, nicht nur Deutschlands

— HerrCharly
HerrCharly

Spannender Mysterythriller ganz im Stile von Dan Brown - wahrscheinlich sogar ein bisschen besser. Fantasievoll und informativ - lesenswert.

— HerrSchmidt
HerrSchmidt

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  • Der Traum vom Goldmachen

    Teufelsgold
    simoneg

    simoneg

    22. June 2017 um 20:33

    Alles beginnt mit einem alten Buch über einen Alchimisten, der Gold machen kann. Hendrik kommt davon nicht mehr los und beginnt, zu recherieren. Im Laufe der Geschichte kommen weitere Teile der alten Schilderungen über das Gold, welches Menschen tötet, zum Vorschein. Alles ist geschrieben wie ein Tatsachenberich. Schließlich setzt sich Hendrik mit seinem Bruder, einem Physiker am CERN, in Verbindung. Er will wissen, ob man Gold machen kann. Man kann, aber es gibt auf der Erde keine Energiequelle, die dafür stark genug wäre. Die Geschichte des Alchimisten muss erfunden sein.Als dann jedoch auf einer Baustelle ein goldenes Teil ausgegraben wird, das haargenau zu den Beschreibungen in dem alten Buch passt, gerät alles aus den Fugen. Sebst Hendriks Bruder wird von Neugier und Wissensdrang erfasst. Er muss das Teil sehen und Messungen vornehmen. Sollte es das "Teufelsgold" sein, wäre das eine Sensation. Doch es kommt alles ganz anders, denn es gibt viele Interessenten,,,, Ab Seite 397 wurde aus einem bis dahin guten Thriller etwas ganz seltsames. Ich habe mich bis zum Ende sehr schwer damit getan. Die drei Sterne gibt es für den ersten Teil der Geschichte. Eine Leseempfehlung kann ich aber nicht geben.

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  • Und dann stand der Leser allein im Regen ...

    Teufelsgold
    Naike

    Naike

    20. May 2017 um 11:31

    Diesen Roman "Thriller" zu nennen, entbehrt jeder Grundlage, er ist mehr eine streckenweise zu langatmige Erzählung, die langsam dahinfließt und fast gänzlich ohne aufregende Szenen oder gar Action auskommt. Dennoch trägt einen eine gewisse Grundspannung doch relativ zügig durch sämtliche Seiten, zumindest wohl den Leser, der sich für Alchemie interessiert. Wird das Große Werk am Ende gelingen? Tja, keiner wird es je erfahren, denn Eschbach zog auf den letzten Seiten den Schwanz ein und ließ es einfach offen. Baff. Waren ihm plötzlich die Ideen ausgegangen? Oder vielleicht eher der Mut? Außer der üblichen Moral von der Geschicht', die Alchemie sei Teufelswerk, niemand solle nach "mehr" streben, als das Leben zu bieten habe, bekam man als Leser nicht vermittelt. Aber ist das wirklich die Wahrheit?Dennoch vergebe ich drei gute Sterne, denn Teufelsgold ist ein solide geschriebener Roman mit lebendigen Charakteren, der gegen Ende doch noch zum Pageturner wurde. Den grandiosen Höhepunkt lieferte Lauren mit ihrer flammende Rede, die mich an die tiefgreifenden Worte am Ende von "Das Jesus-Video" erinnerten. Eschbach KANN, wenn er will. Warum will er nicht öfter?

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  • Teuflesbuch

    Teufelsgold
    Webbee

    Webbee

    05. May 2017 um 11:38

    Hendrik stößt in einem Antiquariat auf ein mittelalterliches Buch, das eine haarsträubende Geschichte über Alchemie und den Stein der Weisen enthält.Er ist sofort fasziniert davon und eignet sich das Werk an. Ab diesem Zeitpunkt beginnt sich das Leben des biederen Bankkaufmanns zu ändern. Das Buch entfacht nicht nur sein Interesse für die Kunst der Alchemie, sondern auch ein Feuer in ihm. Er will fortan nicht mehr nur Menschen beraten, die ihr Vermögen anlegen wollen – er will selbst ein beträchtliches besitzen. Über Jahre hinweg gelingt es ihm, sich beruflich zu etablieren. Er ist gefragt und wird bewundert, doch er schafft es einfach nicht, wirklich reich zu werden. Alles, was er der Öffentlichkeit präsentiert, ist nur schöner Schein. Und auch die Alchemie lässt ihn nicht los. Als ein Artefakt aus dem Buch, welches er einst in Zürich fand, tatsächlich entdeckt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Hendrik muss erfahren, dass er jahrelang observiert und manipuliert wurde. Doch es ist seine eigene Gier, die ihn zwingt, das Artefakt bzw. das, was es enthält – einen Bruchteil des Steins der Weisen – aufzuspüren und damit möglicherweise dem Bösen ein Tor in diese Welt zu öffnen. Der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.Teufelsgold ist eine faszinierende und beängstigende Geschichte, um das Leben eines jungen Mannes, der unbeabsichtigt zu einem gefährlichen Wissen über Alchemie gelangt. Dem Autor gelingt ein intelligentes Konstrukt aus Wissenschafts-Thriller, psychosozialem Drama und Magie. Auch wenn die Geschichte, die sich über fast 20 Jahre hinweg entwickelt, einige Längen hat und nicht mit einem Übermaß an Spannung besticht, versteht der sprachlich ausgereifte Roman mit hochinteressanten Informationen und spannenden Charakteren zu begeistern.

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  • Gute Mischung

    Teufelsgold
    Wolfileser

    Wolfileser

    31. January 2017 um 12:45


    Gute Mischung aus Fantasy und Wissenschaft. Eine Geschichten um den 'Stein der Weisen', vielschichtig und spannend. Regt zum Nachdenken an.

  • Fatales Streben nach Reichtum und Unsterblichkeit

    Teufelsgold
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    27. January 2017 um 20:34

    Hendrik Busske, Angestellter einer Investmentfirma, entdeckt durch Zufall in einem Züricher Antiquariat ein Buch, in dem erzählt wird, wie im Jahr 1295 ein Alchemist in Deutschland auftaucht, der behauptet, mit Hilfe des Steins der Weisen Gold erzeugen zu können. Dieses Gold ist allerdings höchst radioaktiv und bringt den Tod. Hendrik ist so fasziniert von der Geschichte, dass er das Buch kurzerhand stiehlt. Fortan bestimmt der Gedanke daran sein weiteres Leben, das von der Jagd nach Erfolg und Reichtum dominiert wird. Ein sensationeller archäologischer Fund deutet neben anderen Indizien darauf hin, dass die Geschichte nicht nur Legende, sondern Wahrheit sein könnte und der Stein der Weisen tatsächlich existiert. Gemeinsam mit seinem Bruder macht sich Hendrik auf die Suche, das Geheimnis zu lösen.Sofort ins Auge fällt die sehr schöne Aufmachung des Buchs. Hier wurde nicht an Effekten gespart und man erwartet sich eine entsprechende Geschichte, noch dazu, wo es um das interessante Thema Alchemie und ihre Verbindung zur Gegenwart geht.Der schöne Schein trügt leider.Das erste Drittel der Geschichte um den Investmentberater Hendrik Busske liest sich wie ein Beispiel aus einem esoterischen Glücksratgeber mit einer Anhäufung von unwahrscheinlichen Zufällen. Immer wieder taucht genau im richtigen Moment die richtige Person auf, um Hendriks Karriere einen Schubs zu geben oder die Umstände wenden sich zufällig zu seinen Gunsten. Außerdem sind diese Beschreibungen, wie Hendrik sein Geschäft aufbaut, für mich einfach nur langweilig und wirken so distanziert, dass man sich nicht mit der Figur identifizieren kann. Die im Übrigen äußerst unsympathisch wirkt.Hendrik ist voller Selbstmitleid, arrogant und egozentrisch. Zum Glück hat er eine Frau, die sich seinen Karrierewünschen vollständig unterordnet und sogar seine Affären mit diversen Seminarteilnehmerinnen hinnimmt.Die meisten Figuren sind reines Klischee: Die erwähnte duldsame Ehefrau, Hendriks Bruder, der verschrobene Wissenschaftler, die schöne rothaarige Milliardärin, der geheimnisvolle Schlossbesitzer etc.Ich hätte dieses Buch nach dem erwähnten ersten Drittel beinahe weggelegt, wenn es nicht die Dan-Brown-artigen Einschübe gäbe, die von einem geheimnisvollen Mann erzählen, der Hendrik genau überwacht. Interessant sind die Legenden – oder doch wahren Begebenheiten – aus der Vergangenheit, die immer wieder von dem Verderben berichten, die das „Teufelsgold“ bringt.Spannend wird die Geschichte erst, als plötzlich die goldene Rüstung gefunden wird, die in den Legenden eine Rolle spielt.  Dann driftet die Story allerdings in die Fantasy ab. Was ich grundsätzlich nicht schlecht finde, denn es zeichnet sich ohnehin ab. Hendrik wird dabei leider nicht sympathischer. Sein Streben gilt noch immer nur seiner eigenen Bedeutung, einer vagen Vorstellung von Macht und Vollkommenheit, ohne Rücksicht auf Gefühle anderer. Das Ende enttäuscht. Die Sinneswandlung, die der Held erfährt, ist nicht wirklich nachvollziehbar und so rasch abgehandelt, als hätte selbst der Autor genug von dieser ziemlich konstruierten Geschichte gehabt. Schade. Von Herrn Eschbach ist man Besseres gewohnt. 

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  • Auf der Suche nach Unsterblickeit

    Teufelsgold
    Tigerkatzi

    Tigerkatzi

    25. January 2017 um 19:51

    Ganz zufällig stiehlt Hendrik Busske ein altes Buch aus einem Antiquariat. Auf den ersten Blick nichts besonderes, doch diese eine Tat wird sein Leben für immer auf den Kopf stellen. Denn dieses Buch berichtet über Alchemie und den Stein der Weisen. Alles Märchen? Oder steckt doch viel mehr Wahrheit darin als gedacht? Mal wieder hat Andreas Eschbach bewiesen was er kann. In seinem neuesten Buch geht es um ein Thema, dass die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert: Alchemie, die Herstellung von Gold und Unsterblichkeit mit HIlfe des Steins der Weisen. Und wieder einmal schafft der Autor es, den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Fiktion wunderbar verschwimmen zu lassen!Einen kleinen Abzug in der Bewertung gibt es von mir, da sich die gaze Geschichte doch etwas langatmig entwickelt und erst nach einiger Zeit so richtig spannend wird. Dann allerdings hält sich die Spannung bis zuletzt und man weiß als Leser nie so 100%ig wohin die Reise denn nun geht.Mein Fazit: ein spannendes Buch mit interessantem Thema und wie immer toll geschrieben!

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  • Life is worth more than gold

    Teufelsgold
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    02. January 2017 um 15:35

    Die alten Alchemisten taten alles um ihn zu finden „Den Stein der Weisen“, um aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Bei einem Streifzug durch ein kleines Antiquariat fällt Hendrik Busske ein Buch in die Hand, mit einer Geschichte von dem Alchemisten Scoro von dem es heißt, er hätte ihn besessen, den Stein der Weisen. Gefesselt von der Erzählung lässt er das Buch einfach mitgehen, nichtsahnend was das aus seinem Leben machen soll. Hendrik ist ein kleiner Finanzberater, der im Leben immer das Gefühl hat irgendwie zu kurz zu kommen. Das Buch bringt ihn auf die Idee Motivationsseminare zu geben über die Alchemie des Reichwerdens. Plötzlich hat er Erfolg und sogar ein Schlossbesitzer wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Deal an. Hendrik nimmt ihn an und ahnt nicht, dass er dem Stein der Weisen dadurch näher kommt. Denn es gibt ihn wirklich. Dabei handelt es sich um eine radioaktive Substanz die es vermag Quecksilber in Gold zu verwandeln. Doch die wahren Alchemisten sind hinter etwas anderem her, nicht der schnöde Mammon reizt sie, sonders das was der Stein wirklich verspricht: ewiges Leben und Vollkommenheit. Andreas Eschbach zählt schon seit langer Zeit zu meinen Lieblingsautoren und so konnte ich kaum erwarten „Teufelsgold“ in die Finger zu bekommen und es hat sich gelohnt. Meiner Meinung nach gelingt ihm wie keinem Zweiten Fiktion mit der Realität zu verknüpfen. In diesem Buch nimmt der Autor die bekannte Tatsache dass man mittels radioaktiver Strahlung Quecksilber umwandeln kann zu Gold und stellt sich dann die Frage, was wenn Alchemisten so eine Quelle besessen hätten? Da das Gold natürlich verstrahlt wäre, würde es seinem Besitzer über kurz oder lang umbringen und somit wäre es verflucht, also Teufelsgold. Der Erzählstrang über den Alchimisten Scoro, hat mich so fasziniert, dass ich am liebsten den Strang der Gegenwart übersprungen hätte um endlich wieder einzutauchen in eine Zeit in der Alchemisten von der Transmutation unedler Metalle träumten. Doch auch Hendrik ist eine faszinierende Person. Ein Getriebener dem das Erreichte nie genug zu sein scheint und der dabei seine Ehe und seine Karriere aufs Spiel setzt. Ein kleiner Mann der sich mit Minderwertigkeitskomplexen herumschlägt und der gern bei den Reichen mitspielen würde, doch er scheitert immer wieder und bleibt Mittelmaß. Als er dann die Chance bekommt mit dem Stein der Weisen die absolute Perfektion zu erlangen, wird ihm gewahr, was er zurücklässt und dass das Leben, so unperfekt und mühsam es erscheint, doch so viel zu bieten hat. Hendriks Wandlung hat mich fasziniert, von einem kleinen Biedermann zu einem Erleuchteten. Sonst habe ich ja immer so meine Schwierigkeiten, wie Herr Eschbach seine Geschichten enden lässt, doch das Hendrik versöhnt mit sich und der Welt aus dem Drama hervorgeht, hat mich dieses Mal nicht enttäuscht.Endlich, endlich wieder ein tolles Buch von Andreas Eschbach, dass ein Was wäre wenn weiterspinnt und dabei mir ganz neue Blickwinkel beschert.

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  • Der Stein der Weisen

    Teufelsgold
    efell

    efell

    22. December 2016 um 07:02

    Mit viel Phantasie, orginellen Ideen. gut, flott zu lesen, viele Schauplätze, aktuelle Ereignisse und eine Sage, Alchemisten aus dem Mittelalter. Gut verwoben, turbulent, neue Schauplätze, immer mehr wird deutlich, wie alles zusammenhängt. Was der "Stein der Weisen" nicht alles kann = aus Quecksilber Gold herstellen, tötliche Strahlung, ewiges Leben, Übergang in eine Paralellwelt, ewige Lust...auch als naturwissenschaftlich Interessierte hat mich dieser Roman fasziniert. Doch das wichtigste im Leben - die Liebe in der Familie - dies ist die finale Aussage des Romans. Das Cover des Einbandes gefällt mir sehr gut, wie sich das flüssige Quecksilber um das Wort "Teufelsgold" windet!

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  • Beeindruckend

    Teufelsgold
    Gosulino

    Gosulino

    13. December 2016 um 08:20

    Investmentbanker Hendrik Busske möchte mehr im Leben. Obwohl er glücklich verheiratet ist, es ihm eigentlich an nichts fehlt, strebt er nach mehr Erfolg und - ja, nach was eigentlich? Die Antwort findet er in einem verstaubten Buch eines Antiquariates, das den Auzug aus dem Leben eines Alchimisten aus dem 13. Jahrhundert beschreibt. Er fängt an, sein Leben umzukrempeln, macht sich selbstständig und mit Hilfe einiger Passagen des Buches, dem Streben nach Vollkommenheit, dem Stein der Weisen, richtet er Finanzseminare aus. Während die Teilnehmer seiner Seminare erfolgreich ihren Weg machen, dümpelt Hendrik weiter auf der Stelle.  Bis er den Schlossherrn Westenhoff kennenlernt, ein Hobbyalchimist. Mit seiner Hilfe taucht Hendrik weiter ein, in die Welt des Teufelsgoldes. Bald ist er dem Stein der Weisen auf der Spur. Mit Unterstützung seines Bruders, eines Kernphysikers, gerät er immer mehr in den Bann dieser anderen Welt, dieser Welt der Vollkommenheit. Aber öffnet der Stein die Tore zum Himmel oder die Pforten zur Hölle?Andreas Eschbach ist mit Teufelsgold ein wirklich beeindruckender Roman gelungen, der mal so ganz anders ist, als alles bisher bekannte. Immer wieder nimmt uns der Autor mit ins 13. Jahrhundert auf die Spur des Steins der Weisen, auf die Spur der Alchimisten, die Gold gemacht haben, aber was für ein Gold? Der Stein der Weisen zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa bis in die heutige Zeit. Der Roman beschreibt einen Teil des Lebens von Hendrik Busske, der der Faszination des Steins verfällt und alles daran setzt, die absolute Vollkommenheit in seinem Leben zu erreichen. Und dafür ist ihm bald jedes Mittel recht. Der Roman ist alles, historisch, spannend, eine Lebensgeschichte, man muss sich auf ihn einlassen, dann fesselt er den Leser bis zum Schluss.

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    • 2
  • Die Gier nach Gold

    Teufelsgold
    misswinniepooh

    misswinniepooh

    11. December 2016 um 21:15

    Die Gier nach Gold Als großer Fan von gut recherchierten historischen Romanen und nach der Lektüre von Todesengel das mich sehr begeistert hat, dachte ich bei Teufelsgold mit der Mixtur: Alchemie, Stein der Weise ein ebenso spannendes Buch in die Hände zu bekommen. Doch Teufelsgold bleibt leider weit hinter meinen Erwartungen zurück. Das Thema über die Gier nach Macht, Geld und Einfluss ist an sich nicht schlecht verpackt, dennoch bleiben die Hauptprotagonisten eindimensional und phasenweise mir auch recht unsympathisch. Der Spannungsbogen wird nur mühsam aufrecht erhalten. Ich habe nur deshalb weitergelesen weil ich immer noch die Hoffnung hatte, das es doch endlich spannender werden könnte. Aber nein. Eines weiß ich aber trotzdem: Der Autor kann es wirklich besser. !!!

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  • zu historisch und vor allem sehr langatmig

    Teufelsgold
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    04. November 2016 um 14:40

    Inhalt Als Hendrik sich das erste mal für Alchemie interessiert, baut er darauf seine Existenz auf. Erst Jahre später erfährt er vom Stein der Weisen und vor allem, dass es ihn scheinbar wirklich gegeben hat und gewisse Leute glauben, dass er immer noch existiert. Gemeinsam mit seinem Bruder geht er der Sache auf den Grund und steht plötzlich vor einer Entscheidung, die Leben, oder Tod bedeuten kann.  Eigene MeinungDie Jugendromane von Eschbach mag ich sehr gerne, doch mit diesem Roman habe ich mich sehr schwer getan. Er steckt im Genre Thriller, was meiner Meinung nach komplett falsch ist. Vielmehr bekommen wir hier einen sehr zähen, teilweise historischen Roman geliefert, der leider wenig actionreich ist. Den Anfang fand ich noch recht interessant und auch die Kapitel um die Alchemisten aus früherer Zeit haben mir sehr zugesagt. Doch der Mittelteil war unglaublich langweilig und zog sich wie Kaugummi. Hendrik fährt von Seminar zu Seminar, immer mit dem Ziel vor Augen, einmal das große Geld zu machen und an der Spitze der Reichen zu stehen. Seine Frau und sein Kind bleiben völlig außen vor. Das ist es auch, das ihn zu einem sehr unsymapthischen Protagonisten macht. Und vor allem zu einem, der mir eigentlich egal ist. Als sich die Geschichte dann zuspitzt, sein Bruder auch eine größere Rolle spielt, fand ich die Geschichte wiederum sehr spannend - ein Thriller war es jedoch immer noch nicht.  Und schließlich hat mich das Ende dann doch sehr enttäuscht. Es ging zu schnell, die Wendung war zu plötzlich und ich habe mich als Leser irgendwie alleingelassen gefühlt.  FazitVielleicht ist dieser Roman nur etwas für eingefleischte Eschbach-Fans. Ich hingegen habe mich sehr durch die Geschichte quälen müssen und war froh, als es schließlich vorbei war. Es wird dennoch nicht mein letzter Eschbach gewesen sein.

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  • Ein starker Anfang, aber...

    Teufelsgold
    Nirena

    Nirena

    30. October 2016 um 14:02

    "Teufelsgold" ist das erste Buch von Andreas Eschbach, das ich gelesen habe. Da ich schon viel von diesem Autor gehört hatte, war ich entsprechend neugierig.Optisch sehr gelungen finde ich das Cover: der goldene Druck, das haptische Quecksilber, das sich über das Weiß des Hintergrunds ergießt - ein Cover, das definitiv ins Auge sticht!In das Geschehen findet man sehr schnell hinein, die Charaktere sind plastisch und nachvollziehbar beschrieben, die Neugier des Lesers wird direkt am Anfang geweckt - was will der Leser mehr? Der Lesefluss ist entsprechend gut, die Seiten fliegen anfangs nur so dahin. Eingestreut in die Handlung rund um Hendrik und das Geschehen, in das er hineingerät, sind immer wieder Szenen aus Büchern, die Hendrik liest. Da diese ebenfalls sehr spannend sind, ist man mitunter hin- und hergerissen, wo genau man gern weiter verweilen würde. Aufgrund des interessanten Plots ist mir erst nach gut der Hälfte des Buches aufgefallen, dass auf dem Cover eigentlich ein "Thriller" versprochen war. Wie gesagt, es liest sich spannennd und sehr interessant, aber von einem Thriller erwarte ich mir dennoch anderes. Im Endeffekt störte mich dies aber nicht, wollte ich doch wissen, wie es Hendrik weiter ergehen würde.Überhaupt Hendrik: Ich erlebe es selten, dass mir ein Buch, dessen Hauptprotagonisten ich zunehmend unsympathisch finde, dennoch so gut gefällt. Hendrik ist ein Getriebener....immer auf der Suche nach mehr und nie zufrieden mit dem Status quo. Das nimmt Dimensionen an, dass man ihn nehmen und schütteln mag, bis er zur Vernunft kommt...So vergehen gut 350 Seiten des Buches, der Leser fragt sich, worin all dies gipfeln mag und dann geschieht es.....was bisher eine spannende Schnitzeljagd bzw. eher eine Suche nach dem Heiligen Gral war, dessen Entwicklungen und Vorkommnisse man aber immer noch irgendwie logisch erklären hätte können, wird urplötzlich eine Utopie. Die letzten 150 Seiten sind so unwirklich und ins Reich des Fantasy oder Science-Fiction gehörig, dass sie mir fast das ganze vorherige Vergnügen genommen haben - das Ende selbst ließ mich dann auch eher unbefriedigt zurück.Ein Roman, der ein Thriller sein wollte (warum eigentlich?) und dessen Anziehungskraft und Spannung, über zwei Drittel hervorragend aufgebaut, dann leider von einem utopischen Ende zu etwas Halbgarem degradiert wurden.Dennoch hat mich der Schreibstil von Andreas Eschbach sehr positiv eingenommen, sodass ich sicher noch etwas von ihm lesen werde.

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    • 2
  • Recht zähe erste Hälfte

    Teufelsgold
    Aglaya

    Aglaya

    24. October 2016 um 20:06

    Zufällig findet Hendrik ein altes Buch, welches von einem Alchimisten erzählt. Die Geschichte lässt ihn nicht mehr los, er baut sein Erwerbsleben als Erfolgscoatch darauf auf. Als er nach Jahren Hinweise darauf findet, dass die Geschichte wahr sein könnte, setzt er alles daran, herauszufinden, was dahintersteckt. Die Geschichte wird in der dritten Person grösstenteils aus der Sicht des Protagonisten Hendrik erzählt. Zwischendurch werden Auszüge aus verschiedenen Dokumenten und Büchern, die er findet, dazwischengeschoben, in Schrift und Hintergrundfarbe klar gekennzeichnet und von der eigentlichen Handlung abgehoben. Die Handlung beginnt 1998 und zieht sich über Jahre bis in die heutige Zeit hin. Ein Grossteil der Handlung wird dabei sehr gemütlich erzählt, in erster Linie wird das Alltagsleben von Hendrik über die Jahre hinweg geschildert. Die erste Hälfte von „Teufelsgold“ erschien mir daher eher zäh und langweilig. Erst ungefähr in der Mitte des Buches zieht das Tempo etwas an und die Handlung verdient endlich ihren Namen. Gegen Ende wandelt sich das Buch zur Fantasy-Lektüre, wer das nicht mag, sollte sich daher wohl besser anderen Lesestoff suchen. Der Protagonist Hendrik konnte mir nicht wirklich ans Herz wachsen. Er erschien mir als Blender, dem seine Wirkung auf Andere das Wichtigste zu sein schien. Sein eigenes Wohlbefinden setzte er während langer Zeit an erster Stelle, an sein Umfeld dachte er kaum. Nicht gerade der Typ, den man im Freundeskreis haben möchte. Über die weiteren Figuren erfährt der Leser nur wenig, über manche davon kaum mehr als den Namen, sie bleiben blass.  Der Schreibstil des Autors Andreas Eschbach liest sich gewohnt flüssig, jedoch sind mit einige kleine Fehler aufgefallen, die mich, auch wenn es nur Details sind, dann doch sehr gestört haben. Liebe Autoren (und Lektoren), wenn ihr eure Bücher in der Schweiz spielen lässt, so informiert euch doch vorher bitte ein Bisschen. Das Adjektiv zur Stadt Zürich ist zürcher, nicht züricher. Zudem spricht man lediglich im Kanton Schwyz schwyzerdeutsch mit Ypsilon, im Rest der Deutschschweiz wird schwizerdeutsch oder schwiizerdeutsch gesprochen. Auch ein kleiner Flüchtigkeitsfehler ist mir aufgefallen, als das (fiktive) zürcher Nobelhotel „Grandevue au Lac“ zunächst als 4-Sterne Hotel, später dann als 5-Sterne Hotel bezeichnet wurde. Alles Details, wie gesagt, aber gestört hat es mich trotzdem.   Mein Fazit Spannende Grundidee, aber die Handlung gewinnt erst in der zweiten Hälfte an Tempo, davor bleibt es etwas langweilig.

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  • Gold , Gold nur Du allein,...

    Teufelsgold
    Tauchmaske

    Tauchmaske

    19. October 2016 um 22:33

    Ein klassischer Eschbach. Kluge Idee mit den alten Aufzeichnungen der Alchemisten als Zwischenkapitel. Spannend und Fesselnd. Der Leser erkennt zum Schluss , genau wie der Hauptprotagonist, das Geld allein nicht glücklich macht, sondern die Liebe die weitaus stärkere Kraft ist. Wunderbar das finstere Mittelalter in Zentraleuropa zum Leben erweckt. Teilweise überraschende Wendungen eingebaut. Danke Hr.Eschabch für eine informative Reise in die Vergangenheit und in die Alchemie.

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    • 2
  • von Gier und Neid

    Teufelsgold
    Livres

    Livres

    14. October 2016 um 11:39

    Hendrik ist Investmentbanker, aber nicht sonderlich glücklich in seinem Job. Daher beschließt er, sich als Seminarleiter selbstständig zu machen. Als Thema wählt er das Streben nach Erfolg und Reichtum, indem der Teilnehmer seine innere Einstellung ändert und dadurch reich wird. Für ihn selbst scheint der Plan aufzugehen, denn endlich hat er den Erfolg, den er anderen reichen Leuten bisher immer geneidet hat. Dabei ist er sich auch nicht zu schade, eher fragwürdige Methoden anzuwenden. Privat könnte sein Glück mit Miriam und ihrer gemeinsamen Tochter Pia perfekt sein. Doch auch dort geht er immer wieder andere Wege. Hendrik bleibt beruflich und privat rastlos und unzufrieden, es scheint immer etwas zu geben, was er noch mehr begehrt, die Neid und Gier in ihm auslöst, die ihn nicht mehr loslässt. Durch ein altes Buch erfährt er vom Stein der Weisen, mit dem Mann Gold herstellen kann. Dieser Gedanke lässt ihn nicht mehr los und so nimmt er Kontakt zu seinem Bruder Adalbert auf, um zu versuchen, das Geheimnis zu lüften. Doch nicht nur diese beiden sind auf der Suche nach dem Stein der Weisen, sondern außerdem noch ganz andere, mächtigere Personen…Andreas Eschbach hat mit „Teufelsgold“ seinen neuesten Thriller veröffentlicht und ich bin von der Story nicht enttäuscht: Mit einem sehr gelungenen Mix aus Finanzthemen, Historie, ein wenig Mystery und Science Fiction versteht er es, den Leser zu fesseln und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Dies ist typisch für Bücher von Eschbach und ist etwas, was mir persönlich an seinen Büchern sehr gut gefällt: Fundiert recherchiertes Wissen und gute Unterhaltung, die den Leser mitgrübeln lässt und auch nach der Lektüre noch nachdenklich stimmt.Die Protagonisten sind dabei keineswegs flach und „nur lieb und nett“, sondern haben deutliche Ecken und Kanten und sind auch mal unsympathisch. Allen voran der Hauptakteur Hendrik, dessen Handeln man als Leser an einigen Stellen nicht wirklich nachvollziehen kann. Er ist kein „typischer, sympathischer Held“, sondern er ist selbstsüchtig, ich-bezogen und generell unzufrieden, egal wie viel er erreicht hat. Er baut sein ganzes Leben auf Blendungen und Unwahrheiten auf. Doch dieses Verhalten macht ihn natürlich auch interessant, auch wenn man beim Lesen immer mal den Kopf schütteln muss und Hendrik gerne die Meinung sagen möchte.Die Handlungen der Vergangenheit werden meist in Form des alten Buches erzählt. Dabei ist besonders die optisch sehr ansprechende Gestaltung dieser Seiten hervorzuheben. Man hat dann den Eindruck, wirklich in einem alten, vergilbten Buch mit rissigen und porösen Seiten zu lesen.

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