Andreas Eschbach Time*Out

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Inhaltsangabe zu „Time*Out“ von Andreas Eschbach

Christopher und Serenity sind im Hide-Out zum Nichtstun verdammt. Während die Kohärenz ihre Fäden immer dichter spinnt, verlieren sie jeden Mut. Doch dann hat Christopher eine Idee, wo die Schwachstelle des globalen Netzwerkes Lifehook liegen könnte. Gemeinsam mit Serenity macht er sich auf, um das Unmögliche zu wagen.

Nicht so gut wie Teil 1 und 2, aber ein guter Abschlussteil.

— Neelia00
Neelia00

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    Time*Out
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    29. December 2015 um 12:51

    Lange habe ich auf den dritten und letzten Teil der Triologie um Christopher Kidd gewartet. Ich konnte es zwar wieder in einem Rutsch durchlesen, da es wieder mal Spannung pur war, doch ich war ein kleines bisschen enttäuscht. Die ganze Crew versteckt sich in Hide*Out und versucht immer wieder, der Kohärenz mit kleinen Schachzügen entgegen zu wirken. Mir ging es diesmal etwas zu wenig um die Kohärenz, diese wurde teilweise nur angeschnitten, was ich auf Grund des neu eingeführten Chips ziemlich schade fand, da man die Geschichte hier noch weiter hätte in die Länge ziehen können - ohne, dass es langweilig werden würde. Vielmehr ging es diesmal um die Beziehung zwischen Christopher und Serenity, was mir für diese Art von Geschichte zu viel war. Eschbach hat zwischendurch anscheinend den Hauptstrang der Geschichte "vergessen", jedenfalls kam es mir so vor, da er einfach nur noch über die beiden geschrieben hat. Sehr gut fand ich, dass Eschbach diesmal noch eine Erzählsicht eines Jugendlichen eingebaut hat, der den Chip eingepflanzt bekommt und bei dem man praktisch live miterleben kann, wie er langsam in die Kohärenz übergeht. Nur schade, dass es nicht mehr von der Sorte gab. Außerdem kam hier wieder viel Hackerkönnen zum Einsatz, was mir am meisten gefallen hat, weil so auch ein Laie wie ich etwas von dem verstehen kann, was Christoph da macht. Das Ende war ebenfalls nicht ganz wie erwartet, da die Protagonisten plötzlich in die Enge getreben wurden, alles aussichtslos ist und zack peng bumm, alles vorbei, Kohärenz besiegt... hmmm ok, aber anscheinend (laut mehrerer anderer Rezensenten) hats Eschbach ja sowieso nicht so mit den Enden der Geschichten, also kann ich da auch drüber hinweg sehen. Vor allem, weil mich die letzten Kapitel dann doch noch in punkto Ende etwas befriedigen konnten ;) Auch wenn ich hier viel negativ kritisiere, hat mir der letzte Band doch sehr gut gefallen und kann die Triologie nur weiterempfehlen. Da ich selber nicht so viel von Computern verstehe, fand ich es bemerkenswert, wie sich Eschbach in die Materie eingearbeitet und diese gut erklärt hat. Trotz der Sparte Jugendbuch, auch für Erwachsene :)

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  • Die Spannung hat hier etwas nachgelassen ...

    Time*Out
    Aleshanee

    Aleshanee

    14. June 2015 um 08:58

    ACHTUNG! SPOILER zu den Vorgängern Meine Meinung Die ersten beiden Bände haben mich ja vor allem vom Thema her sehr fasziniert und ich hab mich sehr gut unterhalten gefühlt. Den dritten jetzt fand ich doch ziemlich in die Länge gezogen. Am Anfang war es noch spannend, es kamen überraschende Wendungen und ein schlimmer Gegenschlag der Kohärenz, aber dann war anscheinend die Luft raus. Bisher hatte der Autor ja die technischen Details, die man wissen musste, sehr einfach und häppchenweise in die Geschichte einfließen lassen, so dass man gut mitkam und alles verstanden hat. Hier wurde sich ab der Hälfte des Buches nur noch mit dem PC beschäftigt, was natürlich für die Handlung wichtig war, aber es wurde so extrem gezogen, dass es stellenweise richtig langweilig war. Was mir richtig gut gefallen hat war die kleine Liebesgeschichte, die sich in den Vorgängern ja schon angedeutet hab und hier endlich ein kleines bisschen in den Mittelpunkt gerückt ist. Christopher fühlt sich ja immer sehr verloren zwischen den Menschen, da er durch sein "Hobby" einfach wenig Kontakt mit anderen hatte, aber seine Gefühle für Serenity ändern einfach alles. Bis jetzt hatte er sich immer sehr unter Kontrolle und muss jetzt lernen, dass man mit der Liebe diese ... aufgeben muss. Die beiden sind so süß und es gibt einige sehr schöne Szenen: Beide wissen nicht, wie sie aufeinander zugehen sollen, kommen sich dann aber doch näher ♥ Toll fand ich auch, dass noch ein anderer Charakter zu Wort kam, der nicht zu dem Aussteigercamp um Jeremiah Jones gehört. Man lernt Brad kennen, einen Schulfreund von Serenity. Eine riesige Werbeaktion preist den "Lifehook" als Kommunikationsmittel der Zukunft an, obwohl natürlich niemand an, dass es nur eine Light Version des Chips ist, den die Kohärenz gebraucht. Brad lässt sich von der Werbung nicht blenden, doch seine Freunde machen immer mehr Druck und er fühlt sich zusehends ausgeschlossen. Hier hat Andreas Eschbach sehr schön beschrieben, wie Gruppenzwang funktioniert. Zum Schluss wird es nochmal spannend und das Ende ist auch sehr gelungen. Insgesamt wäre das ganze aber auch locker mit 200 Seiten weniger ausgekommen. Fazit Ein spannendes Thema, dass sich in dem Abschlussband leider etwas gezogen hat. Durch kleine Nebenhandlungen gab es einige Highlights, aber insgesamt war der letzte Band doch schwächer wie die beiden Vorgänger. © Aleshanee Weltenwanderer Black Out 1 ~ Black Out 2 ~ Hide Out 3 ~ Time Out

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  • Leserunde zu "Schöne Neue Welt" von Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt
    aba

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley geht es weiter. Zur Ausgabe Ein Meisterwerk neu in der Sprache unserer Zeit 1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt. Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt. Über Aldous Huxley Aldous Huxley (1894 – 1963) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, ein scharfzüngiger Zeitkritiker und begeisterter Reisender. Nach dem Welterfolg seines zum Sprichwort gewordenen Romans "Schöne Neue Welt" zog er 1937 nach Kalifornien, wo er u.a. das Drehbuch für eine Hollywood-Verfilmung von Jane Austens Roman ›Stolz und Vorurteil‹ schrieb. Neben zahlreichen Romanen, Essays, Kurzgeschichten und Reisetagebüchern verfasste er auch ein Kinderbuch: "Die Krähen von Pearblossom und die Geschichte, wie dieses und jenes und überhaupt etwas sehr Komisches geschah". Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" bis zum 08.01.2015 auf folgende Frage: Zukuntfsvisionen in der Literatur… In den Regalen der Bibliotheken und Buchgeschäften wimmelt es in letzter Zeit von düsteren, apokalyptischen, bedrohlichen Vorstellungen unserer Welt in der Zukunft. Das Thema Zukunft ist nichts Neues in der Literatur. Aber nur manche Autoren haben es geschafft, aus ihren utopischen und anti-utopischen Werken zeitlose Klassiker zu machen: George Orwell, H. G. Wells, Edward Bellamy, natürlich Aldous Huxley… Welche utopischen und nicht utopischen literarischen Werke aus der Gegenwart könnten aus eurer Sicht noch in 100 Jahren für Gesprächsstoff sorgen und es vielleicht bis zum Klassiker der Weltliteratur schaffen, und warum? Ich freue mich sehr auf eure Antworten! Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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  • Ein wirklich gelungener Abschluss!

    Time*Out
    smileymary

    smileymary

    25. November 2014 um 06:42

    Von dem Buch habe ich mir sehr viel erwartet, denn die ersten Bände fand ich wirklich sehr gut! Dieses Buch war es aber wert... Die Story kommt eigentlich auf einen Höhepunkt, aber wir im zweiten Teil wird auch ein Platz beschrieben, wo sich Christopher mit Serenity aufhält und versucht, die Kohärenz auszuschalten. Stellenweise ist die Luft kurz mal raus, aber dadurch, dass auch die Entdeckungen, die im Computer gemacht wichtig sind, muss man sehr genau aufpassen, um keine Zusammenhänge zu verpassen. Das macht das ganze dann schon wieder sehr spannend. Die Liebesgeschichte ist endlich mal mehr aufgegriffen, als in den ersten Büchern. Sie ist vielleicht nicht die Beste, aber sie ist durchaus so, wie man es sich von dem Buch mit der Hauptrolle Nerd vorstellt. Wirklich süß! Es wird pro Kapitel wieder zwischen den Perspektiven herumgewechselt, was mich gar nicht so gestört hat, weil es wirklich spannend war und sich noch viel besser ergänzt hat, als in Buch zwei! Die Trilogie ist wirklich ansprechend und wirft ein Thema auf, womit sich die Menschheit unbedingt auseinandersetzen sollte, denn die Technik schreitet in einem großen Ausmaße voran! Nur zu empfehlen!

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  • Ein guter Abschluss

    Time*Out
    Neelia00

    Neelia00

    05. November 2014 um 20:47

    Rezension: Die Idee des Buches ist gut und genauso spannend geschrieben wie Teil 1 und 2. Hier sind die Hauptpersonen Serentine und Christopher und es gibt eher wenige andere Perspektiven. Es sind eher sie gegen die Kohärenz statt Jeremia Jones Gruppe. Doch ich finde, dass das Ende ein bisschen zu offen gelassen ist. Außerdem hätte ich es gut gefunden ein bisschen mehr von der Gruppe von Jeremia Jones erfahren. Fazit: Das Buch ist spannend geschrieben. Aber verglichen mit den anderen Teilen nicht so gut gelungen und das Ende ist ein bisschen zu offen. Trotzdem ist es als Abschlussteil gut gelungen und auf jeden Fall ein Muss, wenn man den 1. und 2.Teil gelesen hat.

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  • ein gelungener Abschluss - der beste Teil der Trilogie

    Time*Out
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    24. March 2014 um 06:09

    Zitate: „Er sah in die Runde, in geweitete Augen, in Gesichter, die zu verlangen schienen, dass einer das Offensichtliche aussprach. Und da er gerade dabei war, warum nicht er?“ (S.91) „Jeder Beobachter hätte sofort gemerkt, dass diese Männer etwas im Schilde führten. Nur gab es keine Beobachter.“ (S.121) „Wozu musste es so etwas wie die Kohärenz geben? Wieso sah sie nicht, dass die Welt schön war, wie sie war? Denn das konnte sie unmöglich sehen, sonst wäre sie nicht so verbissen darauf gewesen, sie zu erobern!“ (S.342) Inhalt: Der Plan von Jeremiah Jones scheint aufzugehen. Die Presse- und Medienkampagne gegen die Kohärenz wird in den nächsten Tagen starten. Doch die Kohärenz scheint etwas zu ahnen und holt zum Gegenschlag aus. Christopher versucht mit Hilfe seiner Chips, in das Feld der Kohärenz einzudringen. Zu dringend benötigen sie Informationen. Aber Christopher wird unerwartet abgeblockt! War die Kohärenz tatsächlich vorgewarnt? Und es kommt schlimmer als gedacht. Der Schachzug der Kohärenz ist ein taktisches Meisterwerk! Die Chancen der Gruppe um Jeremiah werden immer geringer. Denn eines steht fest: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Kohärenz die ganze Welt beherrschen wird! Meinung: Die beiden ersten Bände dieser Trilogie „Black Out“ und „Hide Out“ fand ich bereits sehr interessant. Es kam mir deshalb wirklich sehr entgegen, dass ich nun gleich zum finalen Band dieser Reihe greifen konnte. Und so stürzte ich mich in die Seiten von „Time Out“. Gehirne im Gleichtakt? Verständigung nur per Gedanken? Individualität existiert nicht mehr? Dies und mehr enthält die faszinierende Idee von Andreas Eschbach. Erschreckend real verknüpft der Autor seine Geschichte mit aktuellen Geschehnissen unserer heutigen Zeit. Hierzu ließ er mich abwechselnd durch die Augen von Christopher und Serenity in seine erschaffene Welt blicken. Der personale Schreibstil in Vergangenheitsform verbunden mit eingebauten Dialogen ließ mich die Handlung immer hautnah erleben. Nach wie vor bin ich von der Grundidee des Autors begeistert. Wer weiß, vielleicht wird diese Vision bereits morgen Realität? Auch in „Time Out“ ist es Andreas Eschbach gelungen, mich ab der ersten Seite an die Geschichte zu binden. Die Bedrohung durch die Kohärenz ist deutlich spürbar. Mehr noch, die Bedrohung wird schier übermächtig. Und das Schlimme daran ist, dass man als Leser mehr oder weniger hilflos zusehen muss, wie sich die Übernahme immer weiter ausbreitet. Insofern hatte ich beim Lesen immer ein gewisses flaues Gefühl im Magen. Der Autor konnte also die Stimmung des Buches sehr gut an mich herantragen. Im Mittelteil dieses Bandes ging es der Autor dann deutlich beruhigter an. Für mich war es schon fast zu beruhigt. Auch wenn der Bedrohungsgedanke permanent zu bemerken war, legte Herr Eschbach hier das Augenmerk eher auf zwischenmenschliche Interaktionen und stellte diese damit in Vordergrund.  Eines hat er damit auf jeden Fall erreicht. Christopher, Hacker mit wenig Bezug zu seinem sozialen Umfeld, wird hierdurch mehr als zuvor als Person wahrgenommen. Sein Reifeprozess, den er unzweifelhaft seit dem ersten Teil durchlaufen hat, findet damit seinen Höhepunkt. Allerdings wirkten die Charaktere insgesamt für mich hier ein wenig hilflos und unsicher. Nicht zuletzt lag es aber wahrscheinlich eher daran, dass sich Christopher auf einem ihm bislang unbekannten Terrain bewegte. Doch dann nimmt die Geschichte unvermittelt wieder an Fahrt auf. Gemeinsam mit den Charakteren steuerte ich nun auf den finalen Showdown zu. Andreas Eschbach hat mich hier wahrlich nicht enttäuscht. Der Autor vermittelte mir eine vermeintliche Sicherheit und mein Atem begann schon, sich zu normalisieren. Aber da hatte ich meine Rechnung ohne Andreas Eschbach gemacht. Im Gegenteil, jetzt ging es erst richtig los! Das Ende der Trilogie gestaltete Herr Eschbach genau so, wie man es sich wünscht und vorstellt. Einerseits schließt er seine Handlung gekonnt ab, andererseits ließ er mir weiteren Gedankenspielraum. Definitiv hat der Autor erreicht, dass man nach dem Lesen nachdenklich wird und die Handlungen im Kopf nochmals Revue passieren lässt, um diese mit Parallelen aus der realen Welt abzugleichen. Urteil: Mit „Time Out“ kann Andreas Eschbach das Niveau der Vorbände eindeutig halten. Realistische Szenarien, spannende Handlungen und Hintergrundinformationen verschafften mir einen sehr guten 4 Bücher Lesegenuss! Für alle, die unüberwindbare Bedrohungen als Herausforderung verstehen, sich bei Rückschlägen nicht aufgeben und ihr Ziel immer im Auge behalten. Für Fans von „Black Out“ und „Hide Out“ ein eindeutiges Must-Read! Die Reihe: 1. Black Out 2. Hide Out 3. Time Out ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Was hält man hier eigentlich von Smilies?

    Time*Out
    oberhuukeksi

    oberhuukeksi

    27. November 2013 um 01:25

    Direkt nach den ersten Seiten viel mir auf, auch durch die Dicke des Buches, dass hier wohl sehr viel Inhalt in den einen letzten Band gepresst wurde. Man war nicht mehr so großzügig mit jeweils halb leeren Seiten, sobald eine Erzählperspektive eines Charakters endete, sondern setzte die nächste mit einer Zwischenüberschrift direkt unten drunter. Nachdem ich diese Buchreihe nun abgeschlossen habe, hinterlässt sie bei mir ein Gefühl von Unzufriedenheit und Unruhe. Nach wie vor bleibe ich konstant dabei, dass man aus der Geschichte hätte mehr herausholen können, selbst wenn es sich hier um Jugendbücher handelt. Womöglich wäre es besser gewesen, die Geschichte nicht in diese Kategorie zu pressen und entsprechend mehr daran zu feilen. Unvollständigkeit ist etwas, was mir beim Zuklappen des Buches durch den Kopf geht. Das vermeintlich friedliche Ende kam zu schnell bzw. wirkt dahin geschmissen, weil die Geschichte jetzt doch plötzlich ein Ende finden musste. Die wenigen Seiten mit einem Zeitsprung danach empfand ich bei der Ausgabe noch am besten gelungen. Die Kohärenz scheint besiegt. Doch letztendlich wird sie wieder ausgegraben, aus einem ähnlichen Grund, wie sie damals vor Jahren erschaffen wurde: Menschen mit schweren Schicksalen soll eine Möglichkeit gegeben werden ins Leben zurück zu finden und sie wieder richtig daran teilhaben zu lassen.  Auch bin ich der Meinung, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wurde. Ein Band, oder meinetwegen max. 2, hätten voll und ganz ausgereicht.

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    Der Showdown steht an, und wie es sich für ein ordentliches Finale gehört, wird erst einmal alles noch schlimmer. Mit einem unwiderstehlichen Angebot angelt sich die Kohärenz die breite Masse: Der Lifehook wird mit einer nie dagewesenen Werbekampagne präsentiert und ist ein durchschlagender Erfolg. Der winzige Chip macht Kommunikation zum zeit- und ortsunabhängigen Gedankenakt, und sehr bald ist bei nichts mehr dabei, wer ihn nicht implantiert hat. Doch dann zeigen sich furchtbare Nebenwirkungen … Christopher, das junge Computergenie, hält den Kampf endgültig für verloren. Dann aber kommt ihm ein letzter, verzweifelter Einfall, und noch einmal nimmt er es mit der weltumspannenden, allmächtigen Intelligenz auf. Eschbachs Jugend-Science-Fiction-Thrillertrilogie ist komplett: Nach BlackOut und HideOut heißt es jetzt Time*Out. Damit ist jetzt evident, was bisher nur begründete Vermutung war: Der Dreiteiler ist gleichermaßen sagenhaft spannender Lesestoff für Menschen ab 12 bis 14, beklemmend realistisches Nahzukunftsszenario rund um die zunehmende Vernetzung und Verflachung der Welt, hochkarätige Unterhaltung und eine höchst willkommene Aufbesserung des kargen (Schul-)Textsegments “Leseerlebnis mit Anregung zur Diskussion”. In diesem Zusammenhang ist zu hoffen, dass recht bald eine Taschenbuchausgabe auf den Markt kommt, da gebundene Bücher im Budget der Schulen nicht vorgesehen sind. In bewährter Eschbach-Manier wird die Story bestens verschlingbar erzählt, sodass man sich mitunter bewusst einbremsen muss, um keine der en passant eingestreuten widerspenstigen und tiefsinnigen Gedanken zu verpassen. Leseentwicklungstechnisch gesehen richtet sich das Buch ganz klar an die Antilesergruppe schlechthin: Jungs unter 14. Große, locker gesetzte Schrift verbessert die Lesbarkeit, und das beachtliche Volumen der Bände mag vielleicht eine Zugriffshürde darstellen, dafür dürfen die jungen Leser nach vollbrachter Tat stolz auf drei richtig dicke Wälzer in ihrer Lesegeschichte verweisen. Und auch wenn es ein technisches Szenario ist, das eher Buben ansprechen dürfte (auch so alte wie mich), sollten die Mädchen mindestens einen Blick wagen; auch junge Liebe spielt eine Rolle, es gibt attraktive weibliche Identifikationsfiguren, und das Thema soziale Netzwerke ist ja tendenziell ein feminines.

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    Marie1990

    Marie1990

    01. February 2013 um 13:07

    Christopher und Serenity sind im Hide Out zum Nichtstun verdammt. Während die Kohärenz ihre Fäden immer dichter spinnt, verlieren sie jeden Mut. Als dann auch noch mit viel Werbeaufwand der Lifehook eingeführt wird - mit dem die Menschen fast ohne Aufwand gedanklich kommunizieren können - ahnt Christopher, dass die Kohärenz zum alles entscheidenden Schlag ausgeholt hat. Doch dann hat er eine Idee, wo die Schwachstelle des globalen Netzwerkes liegen könnte. Gemeinsam mit Serenity macht er sich auf, um das Unmögliche zu wagen. "Time*Out" ist der finale Band einer Trilogie von Andreas Eschbach. Der Autor spinnt die aufgeworfenen Handlungsstränge aus "BlackOut" und "HideOut" weiter, wobei nun alles Schlag auf Schlag geht. Dadurch entsteht ein ungeheures Spannungspotential, das von Anfang bis Ende konstant aufrechterhalten wird. Hinzu kommt das Tempo, mit dem Andreas Eschbach den Leser förmlich durch die Seiten fliegen lässt. Die gesamte Handlung zeugt von viel Logik und einer "was wäre wenn"- Situation, die von Andreas Eschbach äußerst gut durchdacht und sehr ausgeklügelt ausgearbeitet wurde. Trotz der etlichen technisch- angehauchten Szenen, versteht man die Story stets ausgesprochen gut und kann sich einfach in ihnen zurechtfinden, dabei machen diese stets Sinn und sind elementar für das Gesamtkonstrukt, das Andreas Eschbach erarbeitet hat. "Time*Out" zeigt einmal mehr eine andere Form der Dystopie im Bezug auf unsere vertechnologisiertes Zeitalter und unseren steten Wunsche, alles so einfach wie möglich zu gestalten und die daraus (möglichen) resultierenden Konsequenzen. Dieser finale Teil wird aus etlichen unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, wobei das Hauptaugenmerk auf Christopher und Serenity zu liegen kommt. Dadurch verdichtet sich die Handlung sehr stark und verschafft dem Leser ein noch anschaulicheres Bild der Gesamtsituation, wodurch die atmosphärische Dichte gewährleistet ist. Die Atmosphäre in diesem Buch hat stets etwas Düsteres und Bedrohliches. Man ist stets auf der Flucht und dieses Gefühl wurde perfekt transportiert. Das Ende, das sich Andreas Eschbach für seine Trilogie hat ausgedacht, spiegelt deutlich das menschliche Verhalten wieder. Mit diesem Schluss setzt er alles auf Anfang und überlässt es dem Leser seine Gedanken diesbezüglich weiterzuspinnen. Alles in Allem ist "Time*Out" ein würdiger Abschluss der Trilogie, wo noch einmal alles in eine Waagschale geworfen wurde und die Handlung nicht an Tempo und Spannung zu überbieten ist.

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    Chrischan

    Chrischan

    20. January 2013 um 08:53

    Christopher Kidd uns sein Vater sind in Sicherheit. Sofern man das angesichts des rapiden Machtzuwachses der Kohärenz sein kann. Die virtuell wie real agierende Organisation hat neben der weltweiten Machtübernahme ein vorrangiges Ziel: Christopher Kidd unter allen Umständen in die Finger zu kriegen. Denn er ist mit seinem Wissen und seinen mittlerweile zwei eingepflanzten Chips der einzige, der die Pläne der Kohärenz sabotieren und bestenfalls aufhalten kann. Als mit großem Werbetamtam der sogenannte "Lifehook" eingeführt wird - die neue Social-Media-Sensation, besser als Facebook - mit deren Hilfe man jederzeit und überall mit jedem kommunizieren kann, ahnt Christopher, dass die Kohärenz zum entscheidenden Schlag ausholt. Und so macht er sich zusammen mit seiner Freundin Serenity auf den Weg zum Ursprung des Ganzen: nach Europa. Doch die Kohärenz ist gewappnet und die beiden Jugendlichen müssen feststellen, dass sie allein kaum weiterkommen. * Mit Time Out schließt Andreas Eschbach eine der spannendsten Trilogien der letzten Jahre ab. Angesiedelt irgendwo zwischen Science-Fiction, Dystopie und literarischem Roadmovie, ist man als Leser bestrebt, die Reihe jetzt schon in den Status eines Klassikers zu erheben. Was diese Geschichte rund um den Hacker so spannend, fesselnd, lesenswert macht, ist die Akribie, mit der Andreas Eschbach zu Werke geht. Das bezieht sich nicht (nur) auf den Schreibstil, sondern insbesondere auf das Hintergrundwissen, das mehr oder weniger verborgen zwischen den Buchdeckeln aller drei Teil liegt. Eschbach macht es sich stets zur Aufgabe, jenen wissenschaftlichen Bereich, den er in seinen Romanen beschreibt, so genau wie möglich auszuloten. Dabei werden seine Bücher aber keineswegs theoretische Abhandlungen, er schafft es immer, dass Wissen und den Stand der Technik gekonnt in die Geschichte einzuweben. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es bereits Bestrebungen und Prototypen solcher Computerchips gibt, die man mit Nervensystemen koppeln kann. Was den dritten Teil dieser Geschichte so interessant und auch amüsant macht ist der unverkennbare verbale Kinnhaken, den Eschbach mit dem beschriebenen Netzwerk "Lifehook" austeilt. Beschreibungen bis hin zu ironischen Namensgebungen erinnern an eben jenes soziale Netzwerk, dem mittlerweile etwa eine Milliarde Menschen angehören. Und es wird recht deutlich, was Eschbach von der Firmenphilosophie hält. * Doch auch der Abschluss dieses an sich sehr starken und hervorragend geschriebenen Werkes hat seinen Makel. Time Out verliert gegenüber den beiden Vorgängern enorm an Schwung. Sicherlich braucht es bei jugendlichen Protagonisten wie Christopher und Serenity eines romantischen Einschlages und sie kommen sich näher. Das hat sich verstärkt im zweiten Teil angekündigt. Dennoch wird die Beschreibung von Eifersuchtsanfällen auf beiden Seiten auf Dauer anstrengend. Auch die Entwicklung des erzählerischen Hauptstranges wirkt manchmal zäh und langwierig. Und so kommt auch Time Out nicht ohne Längen aus; die sich aber glücklicherweise in Grenzen halten und nicht wirklich dazu führen können, dass Buch vor der letzten Seite aus der Hand zu legen. Denn der Schluss ist vielleicht das spannendste Kapitel des Buches und gibt letztlich den ironischen und gelungenen Hinweis auf den Titel des dritten Teils. * ©Christian Hesse, Januar 2013

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    08. January 2013 um 08:50

    Die Kohärenz wird immer größer. Um noch mehr Mitglieder zu rekrutieren bedient sie sich des aufstrebenden jungen Erfinders des FriendWeb, Salzman, in dem er die Jugend dazu aufruft, sich einen Chip implantieren zu lassen, den sogenannten „Lifehook“. Diese neue Entwicklung betrachten Christopher und die kleine Truppe von Technologieaussteigern um Jeremiah Jones mit wachsender Besorgnis. Als auch noch der amerikanische Präsident mittels Chip in die Kohärenz aufgenommen werden soll, ist Eile geboten. Dabei überwerfen sich jedoch Christophers Pläne mit denen von Jeremiah Jones und er beginnt auf eigene Faust Nachforschungen, um die Gleichschaltung der Gehirne zu beenden. Mit dabei die Tochter des Gurus Serenity Jones, die sich endlich ihre Liebe zu Christopher eingesteht und ihm bei seiner aussichtslosen Mission zur Seite steht. Ein Wettlauf gegen die Zeit durch Europa beginnt, bei dem die Kohärenz ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Kein Wunder kann sie doch auf die Intelligenz von Millionen Gehirnen zurückgreifen und wie ein Schachspieler jeden Zug vorausberechnen. Ein toller dritter Teil der „Hide*Out“-Triologie von Eschbach, in so rasantem Tempo geschrieben, dass es mir unmöglich war das Buch aus der Hand zu legen. Endlich gestehen sich Christopher und Serenity ihre Liebe und inmitten all der Trost- und Hoffnungslosigkeit, ist sie der Lichtstrahl, der der Geschichte einen Hauch Optimismus verleiht. Denn bis zum Schluss, scheint die Kohärenz die Oberhand zu behalten und eine komplette Vernetzung aller menschlichen Hirne unausweichlich. Ich habe wirklich bis zum Schluss gebangt und war dankbar, dass Christopher nicht als Held einmal mit einer brillianten Idee um die Ecke kommt und damit der Bedrohung ein Ende bereitet. Vielmehr sieht er sich Niederlagen und Rückschlägen gegenüber und zweifelt mehr als einmal an sich selbst, wie halt jeder im Leben. Zudem muss er lernen dass die Liebe ein zweischneidiges Schwert ist, das neben den größten Glücksgefühlen auch Eifersucht dazugehört, die ihn bei seiner Mission die Menschheit zu retten, bisweilen in die Quere kommt. Das Ende fand ich toll, ein vorläufiges Happy End, das sich in Luft aufzulösen scheint, ob der Dummheit der Menschen. Es scheint so als würden wir einfach nicht aus unseren Fehlern lernen, oder aus Liebe zu anderen bereit sein sie einfach immer wieder zu wiederholen.

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    HarryF

    HarryF

    24. December 2012 um 07:38

    Der schwächste Teil der Kohärenz-Trilogie. Nicht nur passiert kaum Neues, auch dem Sieg zum Schluss wurde viel zu wenig Aufmerksamkeit zugestanden. Als IT-Berater sind mir in diesem Buch die unlogischen und künstlerischen Freiheitem in Bezug auf die technischen Möglichkeiten viel stärker aufgefallen als in den anderen Büchern. TimeOut wirkte auf mich wie ein eilig zusammengeschustertes letztes Kapitel. Schade Herr Eschbach, aber Sie können das viel besser!

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    sollhaben

    sollhaben

    02. October 2012 um 21:12

    Der Endband der Trilogie setzt nahtlos an den 2. Band an. Alle Jones Anhänger sind im Hide-Out versteckt und nur zu bestimmten Zeiten können sie das Versteck verlassen. Sie versuchen immer noch die Welt auf die Kohärenz aufmerksam zu machen, doch die kommt ihnen zuvor indem sie den Lifehook auf den Markt bringt. Doch Jones will nicht aufgeben, als auch noch bekannt wird, dass der Päsident auch in die Fänge der Kohärenz gelangen soll, wagen Jones und seine nächsten Getreuen, den ultimativen Versuch, dies zu verhindern. Christopher, der in dieser Aktion eine Falle bzw. ein sinnloses Unterfangen sieht, rät davon ab, doch niemand will auf ihn hören. Daher entschließt er sich zu einem ratikalen Entschluß und will auch Serenity mit einbeziehen. Meine Meinung: Ein fulminates Ende einer spannenden Trilogie. Mit Christopher wurde eine wirklich sehr symphatische geschaffen. Er wirkt von Beginn weg zwar sehr verloren aber mit Fortdauer der Geschichte wird ihm zwar oft klar, dass er mit seinem Talent viele vor den Kopf stößt aber durch Serenity nimmt er endlich auch am realen Leben teil. Der Hintergrund jedoch gibt zu denken, die Vorstellung von einem Chip im Gehirn ist nicht mehr ganz so abwegig wie noch vor 15 Jahren. Doch die möglichen Gefahren, die damit einher gehen, werden hier gut beschrieben. Wie immer ein gelungener Roman.

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    Cadiz

    Cadiz

    25. August 2012 um 10:39

    -+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+ „Ein Upgrader wird nicht ferngesteuert, er ist Teil der Kohärenz. Die Chips verbinden die Gehirne der Upgrader direkt miteinander. Das heißt, Gedanken wandern nahtlos von einem Gehirn in alle anderen Gehirne. Dadurch verschmilzt der eigene Geist mit dem der anderen und eine Art Über-Geist entsteht.“ (Seite 14) -+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+ Inhalt: Der Kampf gegen die Kohärenz geht weiter! Während Christopher und die anderen sich noch versteckt halten, greift die Kohärenz weiter um sich. Mit einem neuen Chip- dem sogenannten „Lifehook“- zielt sie besonders auf die Jugendlichen ab- und schon bald verbreitet sich der Chip in der ganzen Welt und nimmt immer mehr Menschen ein. Die Kohärenz wird stärker und stärker und Christopher ahnt, dass er nicht mehr warten kann, sonst ist die ganze Menschheit verloren. Gemeinsam mit Serenity will er zum finalen Schlag ausholen, aber dieser ist gefährlicher und schwieriger, als er ahnt… Zum Buch: Im letzten Band um den jungen Computerhacker Christopher, der im Kampf gegen die Kohärenz ins Felde zieht- eine Einheit aus abertausenden Menschheit, die über einen Chip im Kopf miteinander verbunden sind- geht es wieder spannend zu. Die Geschichte zieht letzte Fäden, bereitet sich auf ein finales Showdown vor, mit dem der Leser dieser brillanten Trilogie noch einmal ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden verbringen darf. Dies gelingt „Time Out“ überwiegend hervorragend. Mit gewohnter Spannung geht es weiter. Schon bald befindet man sich als Leser wieder mittendrin in der Geschichte. Neben den bekannten Figuren in Hide-Out, das Versteck der Freunde und Bekannte um Jeremiah Jones, lernt man auch einige neue Figuren kennen, dennoch hält sich dies im Rahmen. Im Vordergrund steht die Gemeinschaft in Hide-Out im Kampf gegen die Kohärenz. Daneben erfährt man dennoch einiges zu dem „Lifehook“- einen neuen Chip. Ein ehemaliger Mitschüler von Serenity wird direkt damit konfrontiert. Alle in seiner Umgebung sind begeistert von diesem Chip, nur er weigert sich vehement dagegen. Doch nach einer Weile wird dieser Chip immer mehr zum „Muss“, um in der Gruppe bestehen zu können. Dieser „Lifehook“ erschwert natürlich auch Christopher und den Leuten in Hide-Out das Leben, denn nun sieht es fast so aus, als wäre die Kohärenz mit ihrer wachsenden Macht nahezu unbesiegbar… Was mir gut gefiel, war dieser grandiose packende Schreibstil des Autors, der hier wieder voll zum Zuge kommt. Genau wie in den ersten beiden Teilen kann man kaum von der Geschichte ablassen. Unerwartete Momente sorgen für stete Unterhaltung. Man möchte einfach wissen, wie alles weiter- und ausgeht! Ebenfalls gut fand ich, dass man hier noch einiges über Christopher erfährt. Er schafft es, ein wenig von der „Computerfreak“-Rolle wegzukommen und darf sich auch ein bisschen, ohne großartige Gedanken an die Kohärenz, austoben und sich entwickeln. Über die Leute aus Hide-Out hätte ich gerne noch mehr gelesen. Vor allem beim „Finale“ hat mir da noch ein bisschen gefehlt. Das fand ich zwar weitestgehend zufriedenstellend, dennoch hätte mir die ein oder andere zusätzliche Info zum Schluss doch gut gefallen. Aber im Großen und Ganzen ist „Time Out“ ein toller Abschlussband, der natürlich in die Finger jeden Lesers gehört, den auch schon „Black Out“ und „Hide Out“ für sich gewinnen konnten.

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  • Rezension zu "Time Out" von Andreas Eschbach

    Time*Out
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    08. August 2012 um 13:16

    Time*Out ist der dritte und letzte Band der Out-Serie. Die Protagonisten sind Jugendliche, aber die Serie ist für Erwachsene auch ganz ausgezeichnet zu lesen. Ein wissenschaftliches Experiment wird unbeherrschbar und droht, die Menschheit durch Gehirnverbindung zu übernehmen. Niemand ist diesem Supergehirn mehr gewachsen, und die wenigen, die dagegen ankämpfen, tun das mit letzter Kraft und allen Mitteln. Wie bei Andreas Eschbach üblich: Hervorragend konzipierter Plot, logisch aufgebaute Handlung, realistische Persönlichkeiten, immer wieder was Neues zum Lernen - und Spannung ohne Ende! Für jeden zu empfehlen!

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