Der Prinzessinnenmörder

von Andreas Föhr 
4,1 Sterne bei219 Bewertungen
Der Prinzessinnenmörder
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Positiv (170):
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Unterhaltsamer und spannender Krimi. Ich bin begeistert

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Alle hochdeutschsprachigen sollten vielleicht lieber die Finger davon lassen, da die Spannung sonst möglicherweise auf der Strecke bleibt.

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Inhaltsangabe zu "Der Prinzessinnenmörder"

Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder

Als er mit einem Spaten eine Bahn zum Eisstockschießen freischaufeln will stößt Polizeimeister Leonhard Kreuthner auf eine Leiche im Spitzingsee. Das tote Mädchen, das die Polizei unter der Eisdecke hervorholt, wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet. Es ist mit einem goldenen Brokatkleid angezogen, in seinem Mund findet sich eine Plakette mit einer eingravierten Eins. Langsam begreift Kreuthner, dass er es mit einem ebenso grausamen wie gerissenen Serienmörder zu tun bekommt.

Die Alpenkrimis von Andreas Föhr sind absolute Spannungsgaranten mit jeder Menge Lokalkolorit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945386385
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Eder & Bach
Erscheinungsdatum:09.01.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2013 bei audio media verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Der Prinzessinnen-Mörder ist ein bayerischer Krimi, der recht spannend, aber leider auch voller Klischees ist.
    Der Prinzessinnen-Mörder von Andreas Föhr

    Wer mir heute sagt, das damals, das war ich nicht. Das war ein anderer Mensch, der mir heute so fremd ist wie Ihnen – kann sein. Aber der Mensch hat nun mal eine Vergangenheit. Er besteht nicht nur aus dem netten Kerl, der er vielleicht heute ist. [Seite 136]

    In Bayern wird die Leiche eines jungen Mädchens in einem goldenen Brokatkleid gefunden. Bald darauf geschieht ein weiterer Mord und schnell wird klar, dass es sich wohl um einen Serientäter handelt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, doch die Tat hat etwas mit der Vergangenheit zu tun und die Betroffenen schweigen eisern.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit deutschen Krimis nicht so gut klar komme. Ich mag insbesondere die bayerischen nicht, da die Autoren oft auch die Dialekte imitieren und das hasse ich. Ich kann das nicht gut lesen und ich finde es einfach nur anstrengend. Davon ab versuchen deutsche Autoren oft auch „lustig“ zu sein, was halt überhaupt nicht lustig ist. So beispielsweise dieser Running Gag mit den Keksen oder mit Manfreds Sex-Leben. Ich finde das wie schon gesagt einfach sehr anstrengend und es macht mir auch keinen Spaß das zu lesen.

    Jetzt zu der Geschichte an sich: Als Leser wusste ich schon recht schnell, wer der Täter ist. Das war aber vom Autoren auch so gewünscht. Ich persönlich fand das nicht schlimm, weil man so auch einen guten Einblick in die Sicht des Täters hatte. Das finde ich immer sehr spannend.
    Nicht nachvollziehen konnte ich leider das Motiv des Täters. Das hat mir nicht gefallen, weil ich das nicht glaubwürdig fand.
    Dennoch: Die Ermittlungsarbeit zu verfolgen hat Spaß gemacht und ich fand es auch gut umgesetzt.

    Insgesamt muss ich aber auch sagen: Ich habe das Buch vor drei Tagen beendet und es fällt mir gerade schwer die Rezension zu schreiben. Es sind einfach nicht besonders viele Details hängen geblieben und das Buch war für mich nichts Besonderes. Deshalb gibt es von mir drei Punkte.

    Kurzmeinung: Der Prinzessinnen-Mörder ist ein bayerischer Krimi, der recht spannend, aber leider auch voller Klischees ist.

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/


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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer und spannender Krimi. Ich bin begeistert
    Der Prinzessinnenmörder. Andreas Föhr (1)

    Titel: Der Prinzessinnenmörder
    Autor: Andreas Föhr
    Seiten: 384
    Verlag: knaur
    Handlungsort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen |Miesbach/Gmund, Bayern, Deutschland
    Erstveröffentlichung: 12. September 2011

    INFOS ZUM AUTOR

    „Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt „Schwarzwasser“ – Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
    „Eisenberg“ ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit „Wallner&Kreuthner“ erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.“(Quelle)

    REZENSION

    Der 1. Fall für Wallner&Kreuthner 2 Polizisten im tiefen Bayern, die gemeinsam den Mord an einem Mädchen aufklären wollen. Der Fund geschah eher zufällig, dafür waren die Umstände um so gravierender. Das Mädchen, dass im Spitzingsee gefunden wurde, wurde mit einem Stich mitten ins Herz getötet und nachher mit einem goldenen Kleid angezogen. So viel zu den äußeren Erscheinungsmerkmalen, doch in ihrem Mund wird eine Metallplakette gefunden darauf eine 1…War es vielleicht nicht die letzte Tote?

    Das Cover ist meiner Meinung nach, auf eine besondere Art und Weise gestaltet. Es scheint ein Foto auf dem Cover zu sein. Allerdings weiß ich nicht, worum es sich bei dem Gegenstand handelt, ich schätze um ein Eisentor. Ich finde allerdings, dass die Gestaltung mit dem Inhalt des Buches nicht wirklich viel zu tun hat. Der Titel hingegen passt sehr gut zum Inhalt, ohne zu viel zu verraten.

    Der Fall an sich ist gut konstruiert, und dafür, dass es sich „nur“ um einen Krimi handelt (damit habe ich manchmal Probleme) war die Spannung wirklich durchgängig vorhanden. Leonhard Kreuthner findet durch Zufall, als er ein geeignet Platz für Eisstockschießen sucht, die Leiche einer 15 Jährigen.  Es gibt keine Verdächtigen, doch genügend Hinweise, die vom Mörder stammen müssen, die Ermittler aber nicht weiter bringen. Die eigentliche Ermittlung leitet allerdings Clemens Wallner. Gemeinsam mit seinen Kollegen versucht er den/die Mörder/in im Umfeld der Jugendlichen zu finden, doch sie scheint ein liebes, nettes und vernünftiges Kind, mit wenigen Sozialkontakten gewesen zu sein. Auch ihre Eltern haben keine Ahnung, wer ihrer Tochter das angetan haben könnte und sind mit ihren Nerven am Ende. Doch trotz einer weiteren Leiche, die auf dem Schornstein von Wallners Haus entdeckt wird, fehlen den Ermittlern Hinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen.

    Was mir wirklich gut gefallen hat, waren der Dialekt des Buches. Natürlich ist man an hochdeutsche Bücher gewöhnt, aber ich finde das Bayrische hatte durchaus seinen Charme. Schade fand ich, dass es relativ viel indirekte Rede gab. Dadurch hatte ich das Gefühl nicht immer Teil des Geschehens gewesen zu sein, sondern eher der als Beobachter dabei zu sein.

    Etwas, dass ich noch nicht verstanden habe ist die Bezeichnung ein Kreuthner&Wallner-Krimi. Denn ich hatte keineswegs das Gefühl, dass die beiden Polizisten gemeinsam ermitteln, sondern eher jeder für sich. Wobei ich Kreuthner zwischenzeitlich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte und dieser Charakter eher „hinten rüber“ gefallen ist.

    Das Buch hat mich aber sehr gut unterhalten, ich konnte mir die Orte gut vorstellen und fand die Charaktere mehr als authentisch. Von mir gibt es für den gelungenen Start in die Reihe 5 Sterne

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    Tini2006s avatar
    Tini2006vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Solider Heimatkrimi, der für spannende und unterhaltsame Stunden sorgt.
    Solider und spannender Heimatkrimi aus Oberbayern

    Unter der Eisdecke des Spitzingsees findet ein leicht beschwipster Ermittler, der auf der Suche nach dem idealen Platz eines Wettbewerbs im Eisstockschießen ist, die Leiche eines 15-jährigen Mädchens. Schnell werden die Eltern ausgeforscht, ein eher gleichgültiges Paar, das nichts vom Leben seiner sozial etwas gehemmten Tochter Pia weiß. Ein paar Tage später wird eine weitere Leiche gefunden. Diesmal stammt das Mädchen aus einem sehr behüteten Elternhaus. Auch ein toter Bub wird gefunden, ein Heimkind, das aber ein enges Vertrauensverhältnis zu seiner Erzieherin hatte.  Was haben diese drei Kinder gemeinsam? - Die Spur führt über die Eltern und deutliche, bewusst gesetzte Hinweise des Serienmörders zu einer entlegenen Hütte in den Alpen...

    Der Autor Andreas Föhr ist kein Unbekannter; er hat bereits Drehbücher für diverse Vorabendserien (Krimis) verfasst; seine Bücher liegen in vielen Buchhandlungen plakativ auf den Büchertischen. WArum das so ist, überrascht nicht sonderlich, wenn man eines (oder mehrere) seiner Krimis liest: gut recherchiert, gut konzeptioniert, gut geschrieben. Föhr versteht sein Handwerk und hat auch eine Ahnung von Polizeiarbeit. Etwas stutzig gemacht hat mich lediglich, dass einem Vater der Tod seiner Tochter telefonisch mitgeteilt wird. Mir hat neulich eine Kiminalbeamtin erklärt, dies wäre NIE der Fall - man schicke immer Kollegen persönlich vorbei, weil man u.a. ja auch nicht ausschließen könne, dass der Angehörige bei der Todesnachricht umkippt/ aus dem Fenster springt/ zu allem fähig ist. 

    Die bayerische Mentalität ist eng in die Geschichte und mit den Charakteren verflochten und rundet die Geschichte ab. Insgesamt war es für mich ein sowohl unterhaltsamer als auch spannender Krimi, dem aus meiner Sicht nur das letzte "i"-Tüpfelchen an Überraschungsmoment fehlte.... 

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Regionalkrimi ganz nach meinem Geschmack, sprachlich gut, spannend, raffiniert aufgebaut, leicht skurril, urig und mit derbem Humor.
    Keine Routineermittlung

    Schon lange interessiere ich mich für die Tegernsee-Krimis von Andreas Föhr, Jurist, Drehbuch- und Buchautor, die mir immer wieder empfohlen wurden. Nun habe ich endlich den ersten Band der Reihe um Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und seinen uniformierten Kollegen, den Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner, gelesen und bin wirklich begeistert. Der 2009 erschienene Serienauftakt "Der Prinzessinnenmörder" wurde 2010 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis für den besten Erstlingsroman ausgezeichnet, in meinen Augen völlig zurecht.

    Der Fund einer mit einem goldenen Brokatgewand bekleideten Mädchenleiche im zugefrorenen Spitzingsee ausgerechnet durch Polizeiobermeister Kreuthner nach einer durchzechten Nacht versetzt Kommissar Wallner sofort in Alarmbereitschaft, denn die perverse Inszenierung lässt auf ein bewusst ausgewähltes Opfer, eine akribische Vorbereitung und ein Motiv jenseits des Üblichen schließen. Die Tat scheint eine Botschaft zu enthalten, aber was will der Täter, von der Presse schnell als „Prinzessinnenmörder“ tituliert, wem mitteilen? Und was hat es mit dem Teil eines Metallplättchens im Mund des Opfers auf sich, das wie ein Puzzleteil wirkt? Wallner befürchtet weitere Opfer und zum ersten Mal in seiner Laufbahn hat er Angst davor, einem Fall nicht gewachsen zu sein. Ganz anders als der eher nachdenkliche, ständig frierende Kommissar tritt der poltrige, volksnahe Kreuthner unterdessen in Gasthäusern auf, brüstet sich mit seiner Rolle in dem Fall, hält staatstragende Reden und prangert den „Mist“, den die Kripo seiner Ansicht nach macht, an. Trotzdem ist auch er auf seine ganz spezielle Art ein guter Polizist, zwar mit dem ein oder anderen Alleingang, aber mit Überraschungserfolgen nicht zuletzt aufgrund seiner überragenden Ortskenntnis und der Tatsache, dass er die Menschen im Kreis kennt.

    Während die Polizei mühsam und unter einem ungeheuren Zeitdruck Stück für Stück das Puzzle zusammensetzt, erfährt der Leser in kurzen Einschüben von einem Unglück an einem weit zurückliegenden Faschingsdienstag und ist bei der Tätersuche spätestens ab der Mitte des Krimis deutlich im Vorteil, ohne dass dadurch Spannung verlorengeht. Ganz im Gegenteil steigt die Spannung bis zum Showdown am Ende sogar stetig an.

    Dieser Krimi lebt eindeutig nicht nur vom Whodunit, sondern auch vom sorgfältig dosierten Lokalkolorit und von seinem urigen Personal. Wallners Großvater Manfred, bei dem er noch immer lebt und der mit seinen knapp 80 Jahren noch sehr viel für „saubere Madeln“ übrighat, auf indianische Potenzmittel schwört, sich um das Liebesleben seines Enkels sorgt und große Mengen steinharten Weihnachtsgebäcks für die Kripo herstellt, hat mir besonders gut gefallen, ebenso wie die beiden so gegensätzlichen Polizisten Wallner und Kreuthner und das ganze Team der Soko. Der sparsam verwendete Dialekt verleiht dem Krimi zusätzlichen Witz, ohne aufgesetzt zu wirken.

    Kurzum ein Regionalkrimi ganz nach meinem Geschmack, sprachlich gut, spannend, raffiniert aufgebaut, leicht skurril, urig und mit einem derben Humor. Ich freue mich auf die weiteren Bände, die ich jetzt ganz sicher nachholen werde.

    http://mit-büchern-um-die-welt.de/andreas-foehr-der-prinzessinnenmoerder/

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    tinisheeps avatar
    tinisheepvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Handlung, geliebter Komissar, toller Kreutner
    lesenswert

    Habe alle Krimis von Andreas Föhr gelesen und ich fand auch diese Story sehr gut. Es wurde immer mehr Spannung aufgebaut durch die Tatsache, dass noch weitere Morden folgen würden. Auch der Wechsel zwischen der momentanen Ermittlung und den Erlebnissen und Gefühlen des Täters finde ich sehr gelungen. Mir hat das Buch super gefallen.

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    readingforhoursvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Alle hochdeutschsprachigen sollten vielleicht lieber die Finger davon lassen, da die Spannung sonst möglicherweise auf der Strecke bleibt.
    Achtung, österreichisch!


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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: gut geschrieben, spannend und unterhaltend - acuh wenn der Täter recht schnell feststeht
    Witz und Spannung hervorragend vereint!

    Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner findet, während er den zugefrorenen Spitzingsee für das tradionelle Eisstockschießen der Oberlandpolizisten vorbereiten will, eine Mädchenleiche. Die Leiche treibt unter der dicken Eisschicht. Das Mädchen wurde durch einen Stich ins Herz ermordet und anschließend in ein goldenes Prinzessinnenkleid gesteckt und in den See geworfen. Im Mund hat sie eine Plakette, auf der eine eins graviert ist. Kommissar Clemens Wallner beginnt zu ermitteln und schon kurz darauf gibt es eine zweite Leiche. Wieder ein Mädchen im Prinzessinnenkleid. Die Jagd nach dem Prinzessinnenmörder beginnt.

     

    Zivilpolizist und uniformierter Polizist geben sich die Ehre und kooperieren. Das war der erste Fall für Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner und es wird sicher nicht der letzte sein, den ich von den beiden lese. Es handelt sich hier um einen spannenden und gleichzeitig unterhaltenden Krimi. Der bayrische Dialekt ist herrlich und verleiht dem ganzen Humor und Witz. Ich habe schon in der ersten Hälfte gewusst, wer der Täter ist, dennoch war es spannend bis zum Schluss!

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    kellermaeuses avatar
    kellermaeusevor 3 Jahren
    Späte Rache


    Auf dem Weg nach hause findet der Polizeiobermeister Kreuthner eine Leiche in einem zugefrorenen See. Das verrückte daran, das Mädchen trägt eine Prinzessinkleid.  Kurze Zeit später findet man auf dem Dach von Kreuthners Chef Wallner eine zweite Leiche. Auch diese trägt ein Prinzessinkostüm und wie die erste Leiche eine Plakette im Mund.  Treibt ein Massenmörder sein Unwesen in und um Miesbach oder steckt noch was anderes dahinter?
    Ich kannte bist her nur ein Buch von Anderas Föhr und diese auch nur weil ich letztes Jahr in Hamburg zum Krimifestival gefahren bin und dort aus seinem neuen Roman gelesen wurde bzw ich es später als Hörbuch hören durfte.
    Diese Buch hat mir wirklich gut gefallen. Spannend von der ersten bis zu letzten Seite und wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich auch kein Plan wie die Morde mit einander im Zusammenhange stehen sollten. Aber genau das macht ein gutes Buch ja auch aus. 
    Mein Fazit:  Spannend bis zum Schluss. 5 von  5 Sternen. 

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    MartinaMs avatar
    MartinaMvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Prinzessinnenmörder hat mir gezeigt, dass ein harmloser Sport wie Skifahren zu Mord mit Vergangenheit führen kann.
    Spannender Debütkrimi

    Durch Zufall entdeckt Polizeiobermeister Kreuthner nach einer durchzechten Nacht die Leiche eines jungen Mädchens in einem zugefrorenen See. Auffällig ist, dass die Tote ein goldenes Brokatkleid im Prinzessinnenstil trägt. Wie es sich bald herausstellt, handelt es sich um ein Faschingskostüm.

    Mit seinem Debüt ist Andreas Föhr ein sehr spannender Krimi gelungen. Es gibt zwar schon bald Hinweise, wer der Mörder sein könnte, aber dieser Krimi bleibt bis zum Schluss spannend. Es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, die auf die Spur des Täters führen.

    Polizeiobermeister Kreuthner löst den Fall schließlich auf seine Weise, was dem Ermittlerteam und besonderen deren Leiter Wallner überhaupt nicht passt.

    Wallners logische Denkweise führt zwar zu den entscheidenen Hinweisen, aber als es zur Auflösung des Falles kommt, steht er dem Geschehen, in das der Täter ihn hineinzieht trotz aller Bemühungen hilflos gegenüber. Ohne Kreuthner gäbe es wahrscheinlich noch ein weibliches Opfer, auch wenn Wallner zu einer geschickten Lüge greift, um den Täter zu irritieren.

    Der Roman lebt von seinen raffinierten Wendungen und den zunächst vergeblichen Versuchen, den Serientäter zu überführen. Auch die privaten Dialoge zwischen Wallner und seinem Großvater, bei dem er lebt und der um das Liebesleben seines Enkels besorgt ist, werden in bayerischer Mundart geführt. Dieser Wortwitz lässt den Leser in den doch recht schwierigen Ermittlungen aber doch das ein oder andere Mal schmunzeln.

    Der Prinzessinenmörder ist ein ausgefeiltes Psychogramm eines verzweifelten Vaters, der zum Mörder wird. Prinzessinnenmörder ist ein Krimi mit viel Potential, durchdachter Schreibweise und zu Recht mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden.

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    Schorsch1169s avatar
    Schorsch1169vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mann, war das spannend. Ich kann es nur empfehlen!
    Ein tolles Buch mit kleinen Schwächen

    Wie schon während dem Lesen immer wieder geschrieben, gab es verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Ende verbunden haben. Gegen Schluss gab es einige Längen, die man hätte kürzer erzählen können, im Großen und Ganzen aber ein empfehlenswertes Buch. Und der bayrische hält sich in Grenzen, wodurch es auch von den Nordlichtern verstanden werden sollte ;-)
    Mich würde nur interessieren, was aus Kommissar Wallner und Melanie Polcke wird. Aber da hoffe ich auf den 2. Teil "Schafkopf".

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Auf der Suche nach einem Krimi der in Bayern spielt, bin ich über das Buch „Der Prinzessinenmörder“ von Andreas Föhr gestolpert. Lohnt es sich das Buch zu lesen? Den Autor kenne ich noch nicht.
    Zum Thema

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