Andreas Föhr Eisenberg

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Inhaltsangabe zu „Eisenberg“ von Andreas Föhr

Er weiß, wovon er schreibt: Andreas Föhr, Jahrgang 1958, hat Jura studiert und in München promoviert. Jahrelang war er als Anwalt tätig, bevor er sich mit dem Schreiben von Drehbüchern einen Namen machte. Jetzt hat der SPIEGEL-Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch seinen Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient, der ganz auf seiner Seite steht: Dr. Rachel Eisenberg. Rachel ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei, frisch getrennt und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Ihr neuer Fall soll eigentlich nur ein bisschen Medienpräsenz bringen – ein Obdachloser, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, doch als sie ihrem Mandanten zum ersten Mal gegenübersitzt, ist Rachel sprachlos: Sie kennt den Mann – oder glaubte das zumindest …

Bitte mehr davon :)

— Armella

Ein neuer spannender und intressanter Krimi der Autoren der Wallner/Kreuthner Krimi's

— Kerstin_Lohde

Tolles Buch, symphatische Protagonistin!

— Gute_Miene

Sehr spannend!

— frauendielesen

Gut geschrieben, Hauptfigur hat Potenzial. Der Plot ist spannend, allerdings an einigen Stellen arg konstruiert und teilweise vorhersehbar.

— Gulan

Großartig geschrieben, hoch spannend und niemals vorhersehbar, was will man mehr als Krimi-Fan?

— Nisnis

Toller Auftakt, ich freue mich auf weitere Bücher zu dieser Reihe!

— Franzip86

Unerwartetes!

— Stups

Ein unterhaltsamer und spannender Krimi.

— Moerteltoertel

Spannender und ausgefallener Thriller mit nicht vorhersehbaren Wendungen.

— dieschmitt

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unglaublich spannend - freue und hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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  • Spannende Mischung aus Ermittlung und Gerichtsverhandlung

    Eisenberg

    LaW

    07. August 2017 um 10:54

    „Eisenberg“ ist der erste Kriminalroman der neuen Reihe um die Anwältin Dr. Rachel Eisenberg von Andreas Föhr, dem Autor der Kriminalreihe um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner.Rachel Eisenberg ist erfolgreiche Fachanwältin für Strafrecht und schlittert in diesem Roman in eine Mordanklage gegen einen Obdachlosen, Heiko Gerlach, einem ehemaligen Professor für theoretische Physik und Rachels einstigem Geliebten. Eine junge Frau wurde ermordet und ihre Hände rechts und links am Kopf festgenagelt, auf der Leiche befindet sich die DNA des Angeklagten. Doch ist er wirklich der Mörder? Rachel glaubt nicht daran und als Gerlachs Alibi platzt und eine junge Zeugin verschwindet, beginnt sie selbst zu ermitteln. So kommt sie nach und nach hinter eine Geschichte, welche mit einem Blutracheschwur in Albanien begann und mit einer weiteren jungen und verschwundenen Frau zusammenhängt. Der Roman beginnt mit einem erzählerischen Kniff: Im Prolog wird sowohl ein Blick auf das offensichtlich dramatische Ende geworfen, als auch ein Rückblick auf Situationen vor einigen Wochen und Monaten, sodass man als Leser bereits einen groben Eindruck über den zeitlichen Rahmen, die Geschehnisse und die beteiligten Personen erhält. Anschließend wird sowohl die Geschichte anhand von Rachel, als auch die der verschwundenen Frau in der Vergangenheit verfolgt, wodurch sich das Gesamtbild erst Stück für Stück ergibt.Die Erzählung überzeugt auf knapp 500 Seiten vor allem durch die gelungene Mischung aus dem Fall selbst, der privaten Situation von Rachel und der Gerichtsverhandlung. Letztere wirkt nie gekünstelt, sondern sehr realitätsnah beschrieben. Alles wirkt zusammen und vermischt sich immer mehr, sodass die Spannung, nicht nur durch den Ausblick des Prologs, immer aufrecht erhalten bleibt.Das Buch endet abgeschlossen, aber mit einem offenen Rätsel über Rachel, sodass einer Reihe über die sympathische Anwältin nichts im Wege steht.Insgesamt hat mir der Roman viel Freude bereitet, mich gefesselt, aber auch immer mal wieder zum Lachen gebracht, sodass ich jetzt schon auf den nächsten Fall gespannt bin.

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  • Ein neuer Roman aus der Feder des Autors der Wallner/Kreuthner Krimis

    Eisenberg

    Kerstin_Lohde

    06. August 2017 um 22:17

    Auf diesen Roman hab ich mit Spannung gewartet denn die anderen Bücher des Autors haben mir gut gefallen. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, und die Krimi's miteinander vergleichen. So klappt das mit dem Lesen besser und ich hab es dann in einem Rutsch geschafft.

  • Der Zweifel bleibt

    Eisenberg

    Nisnis

    11. March 2017 um 17:14

    Dr. Rachel Eisenberg ist Strafverteidigerin einer angesehenen Münchner Kanzlei. Um eine Medienpräsenz der Kanzlei zu erreichen, übernimmt Rachel den Fall des Obdachlosen, der ein Tötungsdelikt begangen haben soll. Doch als sie ihm erstmalig gegenübersitzt, erkennt sie in ihm ihre erste große Liebe, den Jungprofessor der Physik, Heiko Gerlach. Rachel ist sich sicher, dass er dieses Verbrechen nicht begangen haben kann, doch dann nimmt der Fall eine Wendung ein, die Rachel vor scheinbar unauflösbare Rätsel stellt.Der Autor:Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Schwarze Piste“ stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg. Er weiß, wovon er schreibt: Andreas Föhr, Jahrgang 1958, hat Jura studiert und in München promoviert. Jahrelang war er als Anwalt tätig, bevor er sich mit dem Schreiben von Drehbüchern einen Namen machte. Jetzt hat der SPIEGEL-Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch seinen Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient, der ganz auf seiner Seite steht: Dr. Rachel Eisenberg (Quelle: Droemer Knaur Verlag)Reflektionen:Eisenberg ist mein erster Kriminalroman von Andreas Föhr und er hat mich restlos überzeugt. Ich habe schon lange keinen derartig intensiven und guten Kriminalroman mehr gelesen, der sich angenehm komplex mit zahlreichen, spannenden Wendungen, Rätseln und Nebengeschichten zu einem großen genialen Werk entpuppte. Fasziniert von einer klaren Sprache und einem angenehm unverblümten Ausdruck, genoss ich das juristische Flair dieses Kriminalromans. Man spürt, dass der promovierte Autor weiß wovon er schreibt, da er selbst jahrelang als Rechtsanwalt tätig war. Dieses Wissen nutzend, kreierte Andreas Föhr seine Hauptfigur, Dr. Rachel Eisenberg.Dr. Rachel Eisenberg ist eine taffe, kompetente und kühl wirkende Strafverteidigerin. Attraktiv und mit einem Hauch von Arroganz gesegnet beherrscht sie eine Kommunikationsfähigkeit mit einer feinen Note Ironie. Selbstbewusst und souverän setzt sie sich in der von männlichen Advokaten dominierenden justiziaren Umgebung mühelos durch.Zunächst übernimmt Dr. Rachel Eisenberg den Fall des Obdachlosen, dem ein Tötungsdelikt vorgeworfen wird, nur, um eine Medienpräsenz für die Kanzlei zu erwirken, in der sie als Partnerin tätig ist. Doch als sie dem Obdachlosen gegenübersitzt, erkennt sie in ihm ihre erste große Liebe. Rachel ist entsetzt, dass der ehemalige Jungprofessor Heiko Gerlach auf der Straße lebt. Sie ist sich sicher, dass Heiko den Mord an der Frau nicht begangen hat, obwohl die Beweislage fundamental erscheint. Rachel entwickelt eine Vertretungsstrategie, doch plötzlich gesteht Heiko den Mord an der jungen Studentin Johanna Mend, die äußerst zurückgezogen in einer Münchner WG lebte und lehnt jede weitere Verteidigung von Rachel ab. Rachel lässt sich nicht beirren und entwickelt taktisch kluge Ermittlungsstrategien, um die Beweise der Anklage zu widerlegen. Ihre Methoden sind dabei nicht immer ganz legal, aber ihren Recherchen zu folgen bereitet ein großes Lesevergnügen, bis sich Rachel letztendlich in akuter Lebensgefahr befindet.Neben dem Haupterzählstrang switcht Andreas Föhr mit seiner Geschichte zu der Albanerin Leonora, die sich mit ihrer kleinen Tochter Valentina auf der Flucht vor einer Blutrache befindet. Illegal nach Deutschland eingereist gerät sie scheinbar willkürlich in die Fänge von zwei brutalen Gestalten, die sie zunächst verschleppen und einsperren, bis sie fliehen kann. Lange ist nicht klar, wie beide Erzählstränge zusammenhängen könnten und als Leser steht man vor zahlreichen, scheinbar unlösbaren Rätseln, die Andreas Föhr stetig mit Cliffhangern und einem zeitlichen und inhaltlichen Perspektivwechsel in seinem interessanten und gut konstruierten Plot untermauert. Er eröffnet mehrere Nebenschauplätze und verwischt mögliche Auflösungen an Hand von verstrickten Wendungen, die auch immer wieder psychologische und geheimnisvolle Thriller-Elemente beherbergen. Beispielsweise ist von Rachels pubertierenden Tochter zu lesen, die beabsichtigt sich religiös zu orientieren und die in böswilliger Absicht auf dem Schulhof einen Schüler mit dem Fahrrad weg rammt und verletzt. Und dann ist da Nicole, eine minderjährige Obdachlose, die sich mit ihrem Hund Heiko Gerlach angeschlossen hat. Die freundschaftliche Beziehung von Heiko und Nicole erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die im Laufe der Handlung von Enttäuschungen geprägt ist. Als Nicole von einem mysteriösen Unbekannten auf der Straße aufgesammelt wird, verliebt sich diese, doch Rachel vermutet, dass Nicole in höchster Gefahr schwebt.Der Spannungsmotor wir von mehreren interessant inszenierten Nebenschauplätze angekurbelt, die einen großen Raum in der Geschichte einnehmen, ohne die Handlung zu überladen. Sie ist komplex und erfordert ein gesundes Maß an Konzentration, aber die anspruchsvoll und authentisch gezeichneten Charaktere und die interessant geführten Dialoge benötigen diese Reichweite, um die Geschichte abschließend harmonisch zu erzählen. Die klugen Auflösungen erfolgen erst auf den letzten Seiten, nicht bevor ein fulminanter, dramatischer und actionreicher Showdown einen Schauplatz der Erkenntnis zeichnet.Großartig. Ich möchte mehr davon.Fazit und Bewertung:Eisenberg ist ein angenehm komplexer Kriminalroman, der vor rätselhaften Wendungen nur so strotzt und bei dem die Zusammenhänge der Perspektiven bis zu Letzt angenehm unklar bleiben. Großartig geschrieben, hoch spannend und niemals vorhersehbar, was will man mehr als Krimi-Fan?

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  • Eine neue Protagonistin geht ins Rennen...

    Eisenberg

    Isar-12

    09. March 2017 um 16:46

    "Eisenberg" ist der erste Band einer neuen Reihe von Andreas Föhr. Rachel Eisenberg ist eine Fachanwältin für Strafrecht und führt gemeinsam mit ihrem geschiedenen Mann eine Kanzlei. Ich war sehr gespannt auf die neue Protagonistin des Autors, da mir seine Wallner & Kreuthner Bände recht gut gefallen. Doch diesmal konnte ich mit diesen Personen nicht so warm werden. Zwar ist der Krimiplot gut durchdacht, aber die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Vielleicht fehlt mir auch ein wenig das Lokalkolorit und eine Prise Humor. Eisenberg ist mir einfach zu glatt, wenig Ecken und Kanten, eher die Art von Münchner der mir weniger liegt in meiner Heimatstadt. Dazu hätten es ruhig etwas weniger Gerichtsverhandlungen sein dürfen. In Summe ein solider Krimi, aber die andere Reihe von Andreas Föhr gefällt mir wesentlich besser.

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  • Neuer Serienauftakt mit Münchner Anwältin

    Eisenberg

    SalanderLisbeth

    07. February 2017 um 20:29

    Der Arm der Toten, der auf Schwinds Seite lag, zeichnete sich unter dem Tuch ab, und es schien, dass er am Handgelenk abrupt aufhörte. „Es sieht so aus, als hätte sie keine Hände.“ „Da greifen wir jetzt aber ein bisschen vor.“ „Sind die Hände gefunden worden?“ Das Thema beschäftigte Schwind, und er wollte Stangs langatmige Einführungszeremonie nicht abwarten. „Was sind Sie bloß so ungeduldig?“ „Beantworten Sie doch einfach meine Frage. Wurden die Hände...“ „Gefunden wäre das falsche Wort“, unterbrach ihn Stang ungehalten, denn er hasste es, wenn jemand den ritualisierten Ablauf seiner Obduktionen durcheinanderbrachte. Er zog ein Gesicht, als habe man ihm den ganzen Spaß verdorben, murmelte: „Also weg damit“, und gebot der jungen Ärztin mit herrischer Geste, das Tuch zu entfernen. (Auszug Seite 11) In München wird an einem Abschnitt der Isar, dem sogenanntem Flaucher die brutal ermordete und verstümmelte Leiche einer jungen Studentin gefunden. Ein mutmaßlicher Täter wird schnell aufgrund von DNA-Spuren im Obdachlosenmilieu ermittelt. Der Fall findet das Interesse von Dr. Rachel Eisenberg, eine auf Strafrecht spezialisierte Anwältin, die sich zwar kein großes Honorar, aber eine gewisse Medienpräsenz erhofft. Als sie den Angeklagten im Stadelheimer Gefängnis sieht, ist sie geschockt. Der verwahrloste Tatverdächtige ist der ehemalige Physikprofessor Heiko Gerlach, ihre erste große Liebe, mit dem sie vor 18 Jahren als Studentin liiert war. Aufgrund privater Probleme ist der Angeklagte in die Obdachlosigkeit gerutscht. Rachel sieht einige Ungereimtheiten in der Anklageschrift und übernimmt die Verteidigung. Doch während des Haftprüfungstermins legt Gerlach plötzlich ein Geständnis ab und entzieht Eisenberg das Mandat. Für die Anwältin kommt aber der lebensuntüchtige Geistesmensch nicht als brutaler Mörder in Frage, sie findet einige entlastende Beweise und ermittelt auf eigene Faust. In einem zweiten Handlungsstrang verfolgt der Leser die spannende Flucht einer Frau mit ihrer Tochter aus dem Kosovo. Leonora Shkodra und Valentina versuchen im dichten Schneetreiben ihren Verfolgern zu entkommen und stoßen an der Grenze auf zwei dubiose Polizisten. Diese Nebenhandlung endet ca. in der Mitte des Buches mit einem Cliffhanger und der Leser sieht sich mit vielen Fragen und Unklarheiten konfrontiert. Erst am Ende werden diese beiden Handlungsstränge in dem gut konstruierten Plot schlüssig zusammen geführt und in einem packenden dramatischen Finale gelöst. Die Hauptfigur ist die namensgebende Dr. Rachel Eisenberg, eine kluge, engagierte Anwältin, die zusammen mit ihrem Noch-Ehemann Sascha eine renommierte Kanzlei in München führt. Privat sind die beiden allerdings getrennt und Rachel lebt allein mit der gemeinsamen pubertierenden Tochter zusammen. Das birgt natürlich jede Menge Konfliktstoff, aber Föhr findet hier die perfekte Dosis, so dass die Privatgeschichten nicht zu sehr ins Gewicht fallen und den eigentlichen Kriminalfall überschatten. Mit der Figur Rachel Eisenberg steht und fällt die Geschichte und sie wird sehr lebensecht mit allen Ecken und Kanten dargestellt. Ich sehe sie jedenfalls bildlich vor mir, wenn sie in Designer-Jeans und Lackpumps das Beste für ihre Mandanten rausholen möchte und resolut auch schon mal zu unorthodoxen Mitteln greift. Sie ist taff, hat das Herz am rechten Fleck, verliert aber auch schon mal die Nerven und kündigt eine langsamen Angestellten fristlos. Heiko Gerlach ist eine ziemlich komplexe Figur, der für den Leser bis zum Schluss ziemlich undurchschaubar bleibt. Andreas Föhr hat sich bereits neben vielen Drehbüchern fürs Fernsehen mit seiner Serie um die zwei Polizisten Wallner und Kreuthner einen Namen gemacht. Von diesen Regionalkrimis, die im ländlichen Bayern spielen, habe ich allerdings keinen gelesen. In „Eisenberg“ hat der Bestseller-Autor mit der Top-Anwältin Rachel Eisenberg jetzt eine neue starke Frauenfigur installiert und man merkt, dass der gelernte Jurist weiß, wovon er spricht. Grade die Beschreibungen hinter den Kulissen mit dem Geplänkel zwischen Richtern und Anwälten sind ihm sehr gelungen und haben mich köstlich amüsiert. Die Hackordnung zeigt sich schon morgens vor Dienstbeginn im Café gegenüber dem Strafjustizzentrums, wenn genau feststeht, wer wo seinen Kaffee serviert bekommt. Hier tauschen etliche Münchner Anwälte, Verteidiger und Richter den neuesten Klatsch aus. Eine fesselnde Gerichtsszene hat mich im besten Sinne an John Grisham erinnert. Der Autor versteht sein Handwerk und es gelingt ihm, seinen Leser mit falschen Fährten und neuen Entwicklungen über 500 Seiten zu fesseln. Aufgrund immer neuer Indizien und wechselnder Verdächtiger hält er den Spannungsbogen bis zum Schluss. Überhaupt ist der ganze Kriminalroman wortgewandt geschrieben, mit vielen knackigen, humorvollen Dialogen. Die Auflösung zum Schluss war für mich allerdings schon starker Tobak und dass Computer-Passwörter durch Ausprobieren geknackt werden, gibt es auch nur in Krimis. Davon abgesehen für mich ein gelungener Serienauftakt mit einer Protagonistin voller Potenzial und viel Münchner Lokalkolorit.

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  • eBook Kommentar zu Eisenberg von Andreas Föhr

    Eisenberg

    Hans Gerd Krüß

    05. January 2017 um 23:27 via eBook 'Eisenberg'

    Buch war sehr spannend, freue mich auf weitere Bücher dieser Reihe.

  • spannend...

    Eisenberg

    abuelita

    25. October 2016 um 11:53

    Dr. Rachel Eisenberg. Rachel ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei, frisch getrennt und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Ihr neuer Fall soll eigentlich nur ein bisschen Medienpräsenz bringen – ein Obdachloser, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, doch als sie ihrem Mandanten zum ersten Mal gegenübersitzt, ist Rachel sprachlos: Sie kennt den Mann – oder glaubte das zumindest …Soweit die Inhaltsangabe lt. Amazon. Der neue Mandant ist eine alte Liebe von Rachel Eisenberg und sie stürzt sich mit viel Herzblut schon alleine deshalb in den Fall. Als sie eigene Nachforschungen anstellt, muss sie merken, dass Kripo und Staatsanwaltschaft nicht sonderlich gründlich gearbeitet haben….Zwei Erzählstränge hat das Buch und anfangs war nicht so ganz klar, wie diese nun zusammen gehörten. Nur nach und nach erschließen sich dem Leser die Informationen und das Mit-raten macht wirklich Spass und war auch sehr spannend. Allerdings fand ich den Showdown am Ende des Buches bzw. die nochmalige Wendung - die mir eher an den Haaren herbeigezogen vorkam - sehr unnötig und das ergibt auch den Punkte-Abzug.

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  • Spannender Krimi, mal vorhersehbar, mal überraschend

    Eisenberg

    Thommy28

    10. October 2016 um 16:09

    Einen kurzen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite und die Inhaltsangaben in den diversen Vor-Rezensionen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.Der Autor hat sich mit diesem Krimi auf ein neues Terrain begeben; waren seine bisherigen (Regional)-Krimis um die Ermittler Wallner und Kreuthner doch eher der humoristisch angehauchten kriminalistischen Leichtgewichte zuzuordnen. Mit diesem Buch nun hat er sich an einen "ernsthaften" Krimi gewagt.Dieser Versuch ist in meinen Augen durchaus gelungen, wenn auch der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten werden konnte. Wie bereits in der Überschrift angemerkt war vieles für den geübten Krimileser vorhersehbar. Aber stellenweise konnte der Autor dann doch noch überraschen.Die Protagonisten waren sehr gut gezeichnet und nicht - wie vielfach leider zu bemerken - zu einseitig ausgelegt. Die Hauptprotagonistin hat ihre Ecken und Kanten und wirkt daher sehr sympathisch. Der Autor hat aber dankenswerterweise darauf verzichtet es mit diesen Ecken und Kanten zu übertreiben; von den Hauptfiguren die kaum zu ertragende Schicksalsschläge hinter sich haben, gibt es in der Krimiliteratur ja nun wirklich mehr als genug. Das gefundene Mittelmaß ist gut und bietet gleichzeitig Entwicklungspotential für Folgebände.

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  • Spannender Justizkrimi

    Eisenberg

    tinstamp

    25. September 2016 um 10:35

    Andreas Föhr ist einigen Lesern bereits bekannt, denn er schreibt äußerst erfolgreich Regionalkrimis. Mit "Eisenberg" bleibt er dem Krimi-Genre erhalten, nutzt allerdings sein Studium und seinen früheren Job als Jurist. Mit der Anwältin Dr. Rachel Eisenberg hat er eine neue Figur geschaffen, die ihm äußerst gelungen ist. Frisch geschieden von Exmann Sascha, mit dem sie jedoch weiterhin die gemeinsame Kanzlei für Strafverteidigung führt, nimmt die Top-Anwältin nur mehr Prestigefälle an. Als sie jedoch eher zufällig das Mandat eines Obdachlosen bekommt, der einen brutalen Frauenmord begangen haben soll, schlägt die Vergangenheit zu. Der Angeklagte ist ihr ehemaliger Jugendfreund, den sie fast geheiratet hätte: Physiker Heiko Gerlach. Die Chancen stehen für ihn nicht sehr gut, nachdem er vor Jahren geschieden wurde und seinen Job verloren hat und seitdem auf der Straße lebt. Auch die Aussagen belasten Gerlach schwer. Rachel findet jedoch sehr schnell einige Ungereimtheiten in der Anklageschrift und setzt alles daran ihren damaligen Freund zu helfen.Die Tote ist eine junge Frau, die erst kürzlich für ihr Studium nach München gezogen ist. Sie hatte kaum Kontakt zu ihren Mitstudenten und auch nicht zur WG-Mitbewohnerin. Erst der Hinweis, dass sie der Spur einer Albanierin gefolgt ist, die illegal in Deutschland einreisen wollte und deren Spur sich kurz nach der bayrischen Grenze verliert, gibt neue Ansatzpunkte.Rachel Eisenberg, die neue Hauptprotagonistin, war mir zu Beginn des Krimis etwas unsympathisch. Ihre anfangs hochnäsige und arrogante Art und die Attitüden einer "Staranwältin", die nur für gutes Geld arbeitet, kamen erschreckend durch. Doch mit der Zeit wurde sie immer "normaler" und kämpfte nebenbei ihre eigenen Kämpfe mit ihrer pubertierenden Tochter und dem Exmann, an dem sie doch noch hängt. Beruflich möchte sie alles geben und schreckt auch vor illegalen Mitteln nicht zurück.Die Geschichte rund um den Heiko Gerlach und der parallel laufenden Handlung um eine junge Albanerin, die sich auf der Flucht befand und die spurlos verschwunden ist, wird packend erzählt. Als Leser rätselt man die ganze Zeit mit, wie der Mord an der jungen Frau und der Erzählstrang der illegal eingereisten Albanierin zusammenhängen könnten.Da der Autor eine juristische Ausbildung vorweisen kann und jahrelang als Rechtsanwalt praktizierte, gibt es auch spannende Einblicke in die Welt der Staatsanwälte und der Verteidigung. Erst zum Ende hin laufen die beiden Handlungsstränge ineinander und ergeben ein sinnvolles Ganzes. Dazwischen gibt es einige überraschende Wendungen und ganz am Ende hin ein sehr überraschendes und actionreiches Finale, das eher an einen Thriller erinnerte.Ich würde mich sehr über eine Reihe rund um Strafverteidigerin Dr. Rachel Eisenberg freuen!Schreibstil:Andreas Föhr schreibt äußerst spannend und flüssig, ansprechend und setzt in diesem Krimi sein Wissen als ehemaliger Jurist gekonnt ein.Die Charaktere sind sehr gelungen beschrieben, lebendig und authentisch. Die Story entwickelt sich eher langsam und der Spannunsgbogen steigt kontinuierlich an. Ein klein bisschen kommt auch der Humor durch, den wir aus seinen Regionalkrimis kennen.Fazit :Ein überaus spannender Justizkrimi, der hoffentlich der Beginn einer Reihe rund um Strafverteidigerin Dr. Rachel Eisenberg sein wird. Kontinuierlicher Spannungsaufbau zweier parallel laufenden Handlungsstränge, die mit einem überraschend explosiven Finale enden! Gefällt mir!

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  • Ja, war nicht schlecht

    Eisenberg

    Katjes

    21. September 2016 um 12:02

    Ich hatte am Anfang leichte Probleme reinzukommen. Das lag jetzt nicht am Schreibstil, der ist schon flüssig. Irgendwie hatte ich so das Gefühl, dass die Spannung ein bisschen fehlte, aber ich gebe ja jedem Buch die Chance mich zu packen. Es werden zwei Geschichten gleichzeitig erzählt, was mir am Anfang ein paar Probleme bereitete, weil ich nicht so genau wußte, was jetzt diese beiden Geschichten gemeinsam haben, aber irgendwann ahnt man, was die beiden Geschichten verbindet und natürlich klärt es sich zum Schluss auf, dass man mit seiner Vermutung richtig gelegen hat. Ab Seite 158 hatte mich das Buch dann auch und es ging mit der Spannung aufwärts. Ich möchte nicht spoilern, aber die plötzliche Wendung, die kurz vorm Schluss aufkommt, fand ich gar nicht mal so schlecht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Alles in allem ein guter Krimi mit kleinen Schwächen. Die anderen Bücher von Andreas Föhr kenne ich leider nicht, aber ich werde auf jeden Fall nochmal etwas anderes von ihm lesen.  

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  • Toughe Lady

    Eisenberg

    Caillean79

    07. September 2016 um 17:26

    Toughe Lady! Etwas anderes kann man kaum behaupten, wenn man diesen Krimi von Andreas Föhr gelesen hat. Das Leben als Mutter einer Teenagertochter ist ohnehin kein leichtes, schon gar nicht, wenn man vom Ehemann getrennt lebt, aber gleichzeitig mit ihm noch eine Anwaltskanzlei betreibt. Wie Rachel Eisenberg, die Hauptfigur dieser neuen Reihe aus München, diese Stolpersteine wuppt, ist schon bemerkenswert. Auch ihr abgebrühter Umgang mit halbseidenen Bekannten - meist frühere Mandanten, die sie als Strafverteidigerin vor einer längeren Haftstrafe bewahrt hat, ist erstaunlich. Für mich nicht immer ganz glaubwürdig, aber auf jeden Fall lesenswert und zum Teil sogar sehr amüsant. Der hier geschilderte Fall um einen obdachlosen ehemaligen Professor, der angeblich eine junge Frau in einem Münchener Park grausam ermordet haben soll, weist eine straffe Erzählweise auf und beeindruckt gegen Ende mit vielen Wendungen. Auch hier denke ich, dass einiges nicht so recht glaubhaft ist, aber der Fall unterhält bestens. Zudem wird man als Leser mitgenommen in den Gerichtssaal. Die detaillierten Einblicke in die Strategien und Vorgehensweisen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung sind aus meiner Sicht das Highlight des Buches und würden auch einem John Grisham zur Ehre gereichen. Besonders in diesen Passagen merkt man, dass Andreas Föhr bestens vertraut ist mit den anwaltlichen Praktiken und über etwas schreibt, wovon er etwas versteht. Respekt! Fazit: der Auftakt zu einer neuen Krimireihe, der bestens unterhält und fundiert über den Strafprozess berichtet, aber an einigen Stellen etwas zu dick aufträgt. Trotzdem: man sollte ihn gelesen haben!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Ein klassischer Ermittlungskrimi mit einer taffen Anwältin in der Hauptrolle

    Eisenberg

    Mira20

    16. August 2016 um 11:52

    Nicht die Polizei sondern die Anwältin Rachel Eisenberg ermittelt. Sie versucht herauszufinden, ob und wenn ja weshalb ihr Mandant Heiko Gerlach eine junge Frau ermordet haben soll. Alles spricht gegen ihn, sogar seine DNA wird auf dem Mordopfer gefunden. Allerdings kennt Rachel ihr Mandant aus jungen Jahren sehr gut, war er doch ihr ehemaliger Liebhaber. Wie aus dem genialen Physikprofessor ein Obdachloser wurde? Auch dieses Rätsel würde Rachel gerne lösen. Was als sicherer Fall für die Staatsanwaltschaft daherkommt, verwandelt Rachel zielsicher in einen löchrigen Fall mit einer schlampigen Ermittlung! Aber auch Rachel und ihr Team kennen nur einen kleinen Teil der Wahrheit! Fazit Mit der Protagonistin Rachel Eisenberg hat Andreas Föhr eine tolle Figur geschaffen. Ihre Persönlichkeit macht Freude beim Lesen. Sie steckt ein und verteilt genauso verschwenderisch (armer Staatsanwalt). Humorvoll lebt sie ihre verwöhnte, arrogante Seite aus. Sie weiss, was sie kann! Ihre Auftritte haben mich immer wieder überrascht. Aber wo eine harte Schale ist, findet man bekanntlich auch einen weichen Kern. Auch als Mutter einer Teenager-Tochter, hat sie ein paar wunderbare Auftritte. Obwohl zu Beginn unterschiedliche Schauplätze mit unterschiedliche Zeitangaben beschrieben werden, bleibt der Hauptstrang in der Gegenwart. Allerdings kann der Leser lange Zeit keinen Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Schauplätzen herstellen. Dies hat mir das Einlesen etwas erschwert. Die Namen aber sind unkompliziert und da die einzelnen Persönlichkeiten gut beschrieben sind, auch einfach zu unterscheiden. Der Autor beschreibt die Dinge sehr zweckmässig. Er bleibt an der Geschichte dran und vermeidet so unnötige Längen. Viele Handlungen und Dialoge machen das Buch lebendig und wie bereits erwähnt – vieles ist so nicht vorhersehbar! Mein Geschmack hat das Buch getroffen! Ich mag interessante Ermittlungen, die auch in der Gegenwart noch Taten auslösen! Das Juristische war realistisch und fundiert beschrieben. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung!

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  • Alles dreht sich um Rachel Eisenberg

    Eisenberg

    TochterAlice

    05. August 2016 um 07:46

    Eisenberg - hier steht der Name für den Inhalt und er steht richtig, denn mit der Anwältin Rachel Eisenberg steht und fällt der ganze Krimi bzw. Thriller - man kann sich streiten, was das hier genau ist. Damit vergeudet man aber eigentlich nur unnütze Zeit, die man doch viel besser zum Lesen nehmen könnte! Es lohnt sich durchaus, die Bekanntschaft mit Rachel Eisenberg, die hier sehr gründlich manifestiert wird, zu schließen, denn es ist eine Figur mit einer Menge Ecken und Kanten und mit noch mehr Potential. In ihrem ersten Fall eckt sie an nicht nur einer Stelle an und sie hat sowohl privat als auch beruflich eine ganze Reihe von Baustellen, die noch offen sind und von denen sie teilweise nicht mal was wusste.Hier wird ein Exfreund von ihr des Mordes angeklagt und mit der Übernahme der Verteidigung öffnet sich nicht nur ein Fass für die streitbare Anwältin.Geradezu wahnwitzig abenteuerlich geht es zur Sache, wie man es von einer gestandenen, beruflich erfolgreichen Frau nicht unbedingt erwarten würde, wobei Rachel auch ihre Familie - Exmann Sascha und Sarah, die freche Teenager-Tochter, nicht schont. Umgekehrt ist das allerdings auch nicht der Fall - auch in privater Hinsicht kommt hier also durchaus starker Tobak auf den Tisch.Und davon ziemlich viel - zu viel für meinen Geschmack - ein paar weniger Figuren, ein paar weniger Verflechtungen bzw. Bezüge hätten dem Buch gut getan. Dennoch: eine super Protagonistin, die der Autor Andreas Föhr hier kreiert hat. Also: alle schön brav "Eisenberg" lesen, denn Rachel wird hier so gründlich eingeführt, dass es durchaus auch als Handbuch für die weiteren Bände taugt - könnte ich mir zumindest vorstellen. Einer neuer Ermittlerstern am deutschen Krimihimmel ist geboren - das ist mal klar!

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  • Archaische Sitten in der modernen Welt

    Eisenberg

    michael_lehmann-pape

    29. July 2016 um 12:29

    Archaische Sitten in der modernen Welt„Sie wollte nicht sterben. Nicht so. Nicht, ohne irgendetwas versucht zu haben“.Wobei die Situation des Prologs, in der der Leser die Top-Anwältin Rachel Eisenberg antrifft, alles andere als aussichtsreich ist und ihr Ableben einfach unmittelbar bevorzustehen scheint.Wie aber kam Eisenberg in diese schwierige, gefesselte Situation?Hierzu nutzt Föhr ein geschicktes, ineinander fließendes, zeitlich Versetztes Puzzle aus verschiedenen Perspektive, in dem der Leser zunächst mit vielen Fragen und Unklarheiten konfrontiert wird, die sich zum Teil erst ganz am Ende lösen werden.Eisenberg selbst wird durch einen Mord in München in den Fall langsam, aber sicher hineingezogen. Denn der Obdachlose, der als dringend Tatverdächtiger festgenommen wird und die anderen Umstände des Mordes versprechen zunächst zwar kein hohes Honorar (eine Pflichtverteidigung), aber jede Menge Presse. Und noch andere Gründe werden es sein, die Rachel Eisenberg am Fall interessieren und innerlich dabei halten werden.Während sie ihre getrennte Ehe noch einmal überdenken wird (in malerischer Kulisse am Garda-See) und das Verhältnis zu ihrer 15-jährigen Tochter ebenfalls unter neuem Licht erleben wird (wenn gemeinsam ermittelt wird).Was jener ominöse „Retter“ einer jugendlichen Obdachlosen, einige Polizisten an der bayerischen Grenze und ein ehemaliger Lebensgefährte Eisenbergs miteinander zu tun haben könnten (gegen jeden Augenschein) oder ob das alles doch getrennte Ereignisse getrennter Personen sind, das sind die Fragen, die Föhr dem Leser lange geschickt vor Augen hält.Das einiges Zusammenhänge dann doch recht erzwungen wirken und das das Grundmotiv hinter all den Verstrickungen, Gefährdungen, dem Mord und einem widerrufenen Geständnis am Ende ein wenig schwach auf der Brust wirkt, um solche Folgen nach sich zu ziehen, irritiert zwar hier und da ein wenig, wird aber durch die differenzierte Zeichnung der Figuren und das weitgehend zügige Tempo des Romans (fast) wettgemacht).Wie Rachel Eisenberg auf dem Schulhof einem „kleinen“ Macho „Beine macht“, solche Szenen sind es, in denen Föhr die kühle und taffe Qualität seiner neuen Ermittlerin unmissverständlich vor Augen führt.Dazu (eher am Rande) ein ebenso unterhaltsamer wie anregender Einblick in das deutsche Gerichtswesen, das Lokalkolorit in der „Bar Juve“ und die Hartnäckigkeit beim Aufklären des Falles finden zu einer gut lesbaren Melange zusammen.Das dann ein Beweisstück vom Vater der Toten zwei Fremden „einfach so“ in die Hand gedrückt wird, das weitere Anschläge wie beiläufig stattfinden (manches dabei eher unglaubwürdig, vor allem, weil sich hier und da Eisenberg unmittelbar in der Nähe befindet) und das ein Kater nicht unwichtig für den weiteren Verlauf der Dinge sein wird, wirkt zwar nicht sonderlich realistisch, befördert aber das Tempo an den entsprechenden Stellen.Alles in allem eine anregende, interessante Unterhaltungslektüre, in der Föhr sich neuen „Welten“ mit einer neuen Hauptfigur zuwendet. 

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