Andreas Föhr Karwoche

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Inhaltsangabe zu „Karwoche“ von Andreas Föhr

Der soll sich warm anziehen! Als sein Spezl Kilian Raupert Polizeiobermeister Kreuthner zu einer Wettfahrt herausfordert, lässt der sich nicht lumpen. Mit 150 km/h rauschen sie den Pass runter, bei einem riskanten Überholmanöver fegt Kreuthner fast ein entgegenkommendes Auto von der Straße - am Steuer ausgerechnet sein Chef, Kommissar Wallner. Kreuthner versucht, das Autorennen als dienstliche Aktion zu tarnen, und hält den Wagen seines verdutzten Freundes zu einer Straßenkontrolle an. Als der Kommissar dazukommt, bietet sich den Polizisten ein schockierendes Bild: Im Laderaum des LKWs kniet eine Tote, das Gesicht zu einer grotesken Fratze verzerrt ...

Genau wia bei uns dahoam!!!

— MissJaneMarple

Andreas Föhr ... immer wieder klasse.

— Solisanne

hat alles was ein guter regionalkrimi braucht, guter schreibstil,spannung und eine ordentliche prise schrägen humor

— eulenmama

Immer wieder ein Genuss!

— Blinker1980

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  • Der unausstehliche Polizist hat vieles verdorben

    Karwoche

    Aglaya

    22. October 2017 um 20:57

    Eine entstellte Schauspielerin wird tot aufgefunden. Hat der Mord etwas mit dem Tod der jungen Frau zu tun, die vor Jahren den Unfall verursacht hat, der das Aussehen der Schauspielerin zerstört hat?Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Beobachters erzählt, der in alle Figuren hineinblicken kann. So ist es schwierig, einen klaren Protagonisten zu benennen. Von den Figuren ist mir der Polizist Kreuthner am meisten aufgefallen, aber nicht in einem positiven Sinne. Gleich in der ersten Szene wird er als Raser auf Strasse und Skipiste vorgestellt, der die Schuld immer auf andere schiebt und lügt wie gedruckt, und auch im weiteren Verlauf der Geschichte beschäftigt er sich hauptsächlich mit Dingen, die sowohl moralisch wie meist auch strafrechtlich inakzeptabel sind. So fälscht er beispielsweise einen Hausdurchsuchungsbeschluss, weil ihm ein paar Zeugen unsympathisch sind und er weiss, dass er nichts gegen sie in der Hand hat. Natürlich fliegt er auf und versucht, sich durch dreistes Lügen aus der Sache rauszureden. Solche Szenen sollten wohl lustig wirken, haben mich aber nur geärgert, vor allem, als der Polizist durch seine Alleingänge auch noch einen Kollegen in Lebensgefahr bringt. So hat mir Kreuthner ziemlich viel vom Lesespass verdorben.Die Handlung besteht aus zwei Strängen, die zeitlich versetzt stattfinden. Der Hauptstrang, die polizeilichen Ermittlungen, findet über Ostern statt, daneben wird der Leser mit einem in der Vergangenheit, an Weihnachten, spielenden Strang über die Hintergründe der Tat informiert. Der in der Vergangenheit spielende Strang wird dabei nicht chronologisch erzählt, sondern die Szenen werden einzeln herausgepflückt. Die Szenenwechsel werden meist nicht wirklich angekündigt, sodass der Leser selber merken muss, dass die aktuelle Szene nun drei Monate in der Vergangenheit spielt. Die Auflösung ist bis zu einen gewissen Grad vorhersehbar, auch wenn die Hinweise zum Miträtseln gefehlt haben. So konnte ich zwar schon sehr früh sagen, in welcher Richtung der Täter gesucht werden muss, wer genau es dann war, erschien aber mehr oder weniger willkürlich. Der Schreibstil des Autors Andreas Föhr lässt sich zumindest in den erzählenden Passagen flüssig lesen. Bei den Dialogen hatte ich etwas mehr Mühe, da diese zu einem grossen Teil in Dialekt gehalten sind. So wirken sie zwar sehr authentisch, sind für Nicht-Bayern allerdings etwas umständlich zu entziffern (ich musste sie mir jeweils im Kopf laut vorlesen, um sie zu verstehen). Die Dialoge sollten wohl dazu dienen, den Regio-Krimi-typischen Lokalkolorit hineinzubringen, der ansonsten ziemlich fehlt.Mein FazitDer unausstehliche Polizist hat mir viel verdorben.

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  • Wieder ein klasse Fall von Kreuthner und Wallner

    Karwoche

    KerstinTh

    24. June 2017 um 08:52

    Leo Kreuthner und Kilian Raubert liefern sich ein Wettrennen. Wer als Erster im Bräustüberl ankommt – mit dem Auto. Und das mit fast 150 Sachen. Dann kommt Kreuthner plötzlich Kriminalhauptkommissar Wallner entgegen gefahren. Gerade so kann ein Frontalzusammenstoß vermieden werden. Um vom Wettrennen abzulenken, beginnt Kreuthner eine Fahrzeugkontrolle beim Raubert. Im Laderaum des Transporters finden die Herrschaften eine kniende Frau – tot. Warum hat Kilian Raubert eine Leiche im Kofferraum? Ein neuer Fall für die Kripo Miesbach, die wieder mal von Leo Kreuthner tatkräftig unterstützt wird beginnt und führt zur Schauspielerfamilie Millruth! Wer sagt die Wahrheit und wer schauspielert? Auch dieser Band ist wieder zum Dahinknien. Leo Kreuthner schafft es doch immer wieder in den unmöglichsten Situationen eine Leiche zu finden. Auch dieser Fall ist wieder auf der einen Seite spannend und auf der anderen unterhaltend. Der Schreibstil von Andreas Föhr ist sehr angenehm und locker leicht zu lesen. Zwischendurch wird immer wieder im bayrischen Dialekt geredet, es ist aber leicht verständlich. Die Charaktere, Kreuthner und Wallner, sind sehr sympathisch und Kreuthner ist einfach ein Original. Wie er immer die Leichen findet, die entscheidenden Hinweise gibt und meist auf illegale Weise agiert – einfach klasse. Dieser Krimi spielt in verschiedene Zeitebenen. Da die aktuellen Morde auf einen vier Monate zurückliegenden Mord zurückgehen. Es fällt einem beim Lesen aber leicht zu unterscheiden, wann was spielt, denn das eine war Weihnachten und nun ist Ostern. Daher auch der Titel. Ich habe nichts auszusetzen und deshalb erhält dieser Krimi von mir volle fünf von fünf Sternen.

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  • Was passierte an Weihnachten

    Karwoche

    MissJaneMarple

    Inhalt: Am Gründonnerstag liefert sich Kreuthner mit einem Spezl ein Autorennen über den Achenpass. Nach einem fast Zusammenstoß mit Wallner und Vera, versucht Kreuthner alles als Straßenkontrolle zu tarnen. Auf der Ladefläche des Lieferwagens von Kilian Raubert finden die beiden Beamten eine Leiche. Raubert bestreitet die Frau umgebracht zu haben. Mike übernimmt die LEitung der Soko da Wallner mit Vera eigentlich in Urlaub fahren wollte. Allerdings verschwindet diese wieder nach München und Wallner gibt den stillen Beobachter bei den Ermittlungen. In der Wohnung der Toten finden Mike und Wallner Fotos von einem Tatort an dem an Weihnachten eine junge Frau ermordet wurde. Was hatte die Tote mit den Fotos vor? Hängen die beiden Morde zusammen? Während die Ermittlungen langsam anlaufen, läuft Kreuthner zu Hochtouren auf und macht sich damit nicht gerade beliebt. Und auch über Vera und seinen Großvater Manfred muss sich Wallner wieder einmal Sorgen machen. Meinung: Ich habe ja schon die ersten zwei Teile von Andreas Föhr verschlungen, aber mit diesem Teil war ich in einem Tag durch. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind wie immer sympathisch und kauzig zugleich, genau wie ich es aus meinem Heimatlandkreis gewohnt bin. Man könnte meinen, genau diesen Leuten begegnet man hier täglich auf der Straße! Der Erzählstil ist spannend und leicht zu lesen, naja, wenn man mit dem hießigen Dialekt vertraut ist, ansonsten könnte man das ein oder andere Verständigungsproblem haben. Wie das in Bayern, besonders im Oberland, eben so ist. Die Geschichte hat mich diesmal absolut gefangen genommen und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Fazit: Ein absolutes Muss für alle aus dem Landkreis Miesbach und für RegioKrimifans!!!

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    • 3

    Sabine17

    05. April 2015 um 19:02
  • Leserkommentare zu Der Prinzessinnenmörder von Andreas Föhr

    Karwoche

    Wiesnmadl

    via eBook 'Der Prinzessinnenmörder'

    Als Fan von Regionalkrimis hat mich dieser Krimi genauso gut unterhalten wie die die anderen Bücher der Tegernsee-Reihe von Föhr. Gut geschrieben, relativ realistisch und spannend.

    • 11
  • Alpenkrimi angenehm anders

    Karwoche

    DanielBadraun

    26. March 2014 um 14:25


    Eine Sprache, die jenseits der alpenländischen Küche und der karierten Vorhänge funktioniert, Beziehungen ausserhalb des Lederhosenmilieus und schräge Figuren, die auch einem Stadtkrimi alle Ehren erweisen. Macht lust auf mehr!

  • Dritter Fall

    Karwoche

    Felice

    07. March 2014 um 21:47

    ...der bayerischen Krimiserie. Andreas Föhr versteht es meiner Meinung nach hervorragend, eine witzig-chaotische Ermittlertruppe einen ernsten Fall mit ungewöhnlichen Methoden aber erfolgreich aufklären zu lassen. Das Bayerische ist leicht zu lesen und macht die Figuren glaubwürdig. Schon allein die Idee, den Kommissar Wallner mit seinem Großvater zusammen wohnen zu lassen, ist außergewöhnlich und führt natürlich zu Verwicklungen. Dennoch kommt die Spannung nicht zu kurz, es ist kein Klamauk-Krimi! Der Kriminalfall ist spannend und die Lösung in "KArwoche" erinnert an Agatha Christie: mehrere Verdächtige, die einen Grund zum Morden haben, werden in einem Raum versammelt, nur einer kann der Mörder sein...

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  • Ein spannendes Schauspiel

    Karwoche

    Sabine17

    01. March 2014 um 00:03

    Dies ist der dritte Band der Krimireihe mit dem Team von Kommissar Wallner und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Polizeiobermeister Kreuthner liefert sich auf der Landstraße ein Rennen mit einem seiner „Spezies“ und dabei kommt es beinah zum Frontalzusammenstoß mit Kommissar Wallner und seiner Freundin Vera, die auf dem Weg an den Gardasee sind. Das alles artet beinah in eine Schlägerei aus und schließlich entdeckt Wallner in dem Lieferwagen die kniende Leiche einer Frau mit einem halb entstellten Gesicht. Nun hat sich der Osterurlaub für Wallner erledigt. Die Tote ist schnell identifiziert und der Mord führt zu der Villa einer berühmten Schauspielerfamilie Milruth, bei der Weihnachten die Tochter unter dubiosen umständen mit einem Schrotgewehr erschossen wurde. Plötzlich taucht das ehemalige Au-pair-Mädchen der Familie aus Rumänien auf und ist gleich darauf wieder verschwunden. Familie Milruth ist nicht sehr auskunftsfreudig und schnell merkt der Leser, das hinter der Fassade so einiges nicht stimmt in der Familie. Diese  Krimireihe empfiehlt sich durch seine skurrilen Charaktere. Allen voran POM Kreuthner, der sich wieder so einige Kapriolen leistet, aber am Ende immer zum Erfolg beiträgt. Ebenso der eigenwillige Großvater von Wallner, der wieder für Wirbel sorgt. Das alles bildet die Rahmenhandlung für einen spannenden Kriminalfall mit vielen Verdächtigen und einer reichen Familie, die ihre Geheimnisse hat. Bisher kann ich die Reihe nur empfehlen! Für Interessierte hier noch einmal die Reihenfolge: Der Prinzessinnenmörder Schafkopf Karwoche Schwarze Piste Totensonntag  

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  • richtig toll

    Karwoche

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 12:41

    Herrlich, ich liebe die Buchreihe von Andreas Föhr. Auch dieses Buch liest sich wieder flüssig, man kommt ohne Probleme mit, dachte am Anfang schon das wird bissel problematisch weil gleich am Anfang so viele Charaktere vorkommen. Ist aber nicht so man ist sofort in der Handlung mittendrin. Die Story fand ich wieder spannend und  ich hatte bis zum Ende an einen anderen Täter geglaubt so war für mich die Überraschung zum Schluss umso grösser, dennoch hat sich alles logisch zusammengefügt. Leichen-Leo hat seinem spitznamen auch wieder alle Ehre gemacht, übrigens ein toller Charakter, ich liebe seine dusseligkeit und seine gesamte Art, da macht das lesen einfach Spaß. Opa Manfred war in diesem Buch auch wieder der absolute Knüller, da hat man mittendrin gedacht man liest ne Komödie und sich einfach weggeschmissen und trotzdem hat auch dieses lustige mittendrin supertoll ins Buch gepasst. Die ganzen privatgeschichten der Ermittler sind neben dem Hauptgeschehen auch (wie in den anderen Büchern ebenfalls) spannend und einfach schön beschrieben. Für mich wieder ein schöner Spannender Kriminalroman der einfach Laune gemacht hat

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  • Leserunde zu "Totensonntag" von Andreas Föhr

    Totensonntag

    DieBuchkolumnistin

    Wie alles begann: Kommissar Wallners erster Fall Herbst 1992: Clemens Wallner ist frischgebackener Kriminalkommissar und landet mit Polizeiobermeister Kreuthner auf einer Party im Hirschberghaus. Doch das zünftige Berghütten-Besäufnis endet in einer dramatischen Geiselnahme. Während Wallner und Kreuthner alles dransetzen, den verwirrten Geiselnehmer zu beruhigen, erzählt der ihnen von einem verborgenen Skelett mit einer Kugel im Schädel – und Kreuthner alias »Leichen-Leo« macht sich auf die Suche nach seiner ersten Toten. Hörprobe Andreas Föhr hat sich mit seiner Regionalkrimireihe rund um Clemens Wallner in den letzten Jahren eine große Fanschar erschrieben und mit "Totensonntag" kehrt er jetzt noch einmal ganz an den Anfang zurück! Gemeinsam mit dem Argon Verlag laden wir Euch ganz herzlich zu unserer Hörrunde zum neuen Kriminalroman von Föhr ein und freuen uns bis einschließlich 20. November 2013 auf Eure Bewerbung. Eine gemeinsame Diskussion und eine zeitnahe Rezension des Hörbuchs ist hierbei Voraussetzung. Gesprochen wird das Hörbuch von Michael Schwarzmaier. Er ist ein beliebter Fernseh- und Theaterschauspieler und ein vielbeschäftigter Hörbuchsprecher. Seine markante Stimme und sein Sinn für Komik und Spannung machen ihn zur idealen Besetzung für die Romane von Andreas Föhr und damit natürlich auch für "Totensonntag".  Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Schwarze Piste“ stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

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    • 496
  • Einfach nur klasse!

    Karwoche

    flaschengeist1962

    20. May 2013 um 16:00

    Ach war das herrlich, diesen Roman zu lesen. Bin total begeistert und es wird nicht mein letzter von Andreas Föhr gewesen sein. Die Hauptfiguren, vom Kommissar, seinem Großvater, seiner Freundin sowie seiner , teilweise etwas bekloppten, Kollegen, sind alle herrlich normal und auch mal etwas schräg drauf. Gerätselt hab ich bei Mord auch und habe lange überlegt, wer es gewesen sein könnte. Aber zum Ende hin kam ich dann auch drauf. Das Buch ließ sich, trotz bayrischer Schreibweise, gut und flüssig lesen. TOP!

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  • Cleverer Krimi mit Wallner und Kreuthner

    Karwoche

    pelznase

    25. March 2013 um 19:37

    Als Fan von Wallner und Kreuthner habe ich mich sehr über den neuen Krimi gefreut.  Und er hat mir auch wieder ausgesprochen gut gefallen. Der Fall beginnt mit einer relativ skurrilen Situation, wie man es von den beiden ja bereits kennt. Doch sehr bald tun sich immer neue Verbindungen und Zusammenhänge auf, die teilweise zurück in die Vergangenheit führen. Diese Kapitel in der Vergangenheit sind schon deshalb interessant, da sie vorwiegend an Weihnachten spielen, während die Handlung in der Gegenwart um Ostern herum spielt. Aber aus diesen Kapiteln bezieht die Geschichte auch den Großteil ihrer Spannung. Denn durch diese Blicke ins Früher ist man Wallner und Kreuthner oft einen oder auch mal ein paar Schritte weit voraus und kann so prima selber seine Vermutungen anstellen und Zusammenhänge suchen. Aber keine Sorge, die Auflösung des Falles bleibt bis zum Ende hin spannend, trotz dieser Wechsel in der Zeit und eventueller Erkenntnisse. Besonders gefallen hat mir die Darstellung der Familie, zu der Wallners und Kreuthners Ermittlungen über kurz oder lang immer wieder führen. Sie wirkt in sich sehr geschlossen, geradezu ablehnend anderen Menschen und deren Lebensweise gegenüber. Das ist einerseits faszinierend, dem hängt aber auch immer etwas Bedrohliches an. So manche Szene mit diesen Personen hat mir eine Gänsehaut bereitet. So müssen Krimis wirken. Doch bei aller Spannung und bei allem Schaudern, natürlich gibt es auch bei “Karwoche” einiges zum Schmunzeln, wenn nicht gar zum Lachen. Ich jedenfalls habe mich über Kreuthners unorthodoxe Methoden und sein loses Mundwerk ebenso amüsiert wie über Wallners Großvater Manfred. Die beiden sorgen erneut für Heiterkeit. Man sollte seine Gedanken beim Lesen schon zusammenhalten. Erstens wegen der Sprünge in der Zeit. Zweitens aber auch, weil besagte Familie aus einer größeren Anzahl an Personen besteht, bei denen man dringend den Überblick haben sollte. Ansonsten kann man da leicht ins Schleudern kommen und steigt irgendwann nicht mehr durch. Davon abgesehen liest sich “Karwoche” ganz flüssig und unterhaltsam. Mit Kreuthners Dialekt muss man aber schon klarkommen. Ich habe mir das Buch bewusst eingeteilt und so insgesamt nicht ganz eine Woche dafür gebraucht. Das Covermotiv fällt wieder recht religiös aus, wie man es von den vorigen Büchern kennt. Ein Kreuz ist auf dem Cover jeden Bandes anzutreffen. Das lässt auf eine gewisse Zusammengehörigkeit, auf sowas wie Serien-Charakter schließen, passt aber auch gut zum Schauplatz der Wallner-und-Kreuthner-Krimis. Im Allgäu ist der Glaube sicher wichtiger als in manch anderer Region. Fazit: Mir hat “Karwoche” wieder sehr gut gefallen. Ein spannender und clever konstruierter Fall für die beiden gegensätzlichen, aber sympathischen Ermittler. Gewürzt mit der vertrauten Prise Humor ein echtes Krimi-Vergnügen.

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  • Rezension zu "Karwoche" von Andreas Föhr

    Karwoche

    Sonja_Sirsch

    17. February 2013 um 20:50

    Autorennen am Achenpass: Mit 150 km/h rauschen Polizei­obermeister Kreuthner und sein Spezl Kilian Raubert den Pass Richtung Tegernsee hinab. Bei einem halsbrecherischen Überholmanöver fegt Kreuthner fast ein entgegenkommendes Auto von der Straße – am Steuer ausgerechnet sein Chef, Kommissar Wallner. Kreuthner versucht, die Wettfahrt als dienstliche Aktion zu tarnen, und führt spontan eine Straßenkontrolle durch. Dabei bietet sich den Polizisten ein schockierendes Bild: Im Laderaum von Rauberts Lkw kniet eine Frauenleiche mit grässlicher Fratze... Kontrollfreak Kommissar Wallner, der nicht ganz recht schaffende Polizeiobermeister Kreuthner und der Berliner Kommissar Mike ermitteln in dieser misteriösen Sache, dabei bewegt sich der kauzige Kreuthner nicht immer auf der legalen Seite mit seinem depperten Gehilfen Schartauer. Gemeinsam versuchen sie, jeder auf seine ganz eigene Weise dem Mörder auf seiner blutigen Reise auf die Spur zu kommen. Dies war mein erster bayrischer Krimi überhaupt und ich muss sagen dieses Genre ist auf seine eigene Weise Spitze. Gerade die Mischung aus Ermittlungen, Spannung und Humor mit bayrischem Lokalkolorit macht diesen Shmöker zu einem echten Pageturner und man möchte zum einen wissen wer der Mörder ist und auf welche haarsträubende Weise Kreuthner und Wallner des Rätsel's Lösung lüften. Bis zum Ende weiß man nie genau wer der Mörder ist trotz Spekulationen, und am Ende ist man doch ziemlich überrascht über die Auflösung. Der Autor hat eine unglaublich gute Erzählweise und aufgrund der Perspektivwechsel steigt man noch tiefer in die Geschichte ein. Ich werde definitiv mehr von diesem Autor und aus diesem Genre lesen.

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  • Rezension zu "Karwoche" von Andreas Föhr

    Karwoche

    SueMei

    28. December 2012 um 22:49

    Was soll ich sagen? Der dritte Kriminalroman von Andreas Föhr hat mich wieder auf ganzer Linie überzeugt. Ich finde sogar, dass die "Fälle" von Buch zu Buch immer interessanter werden. Natürlich liegt es wohl auch daran, dass man die Charaktere in jedem Buch noch besser kennenlernen darf. Fazit: Ein absolutes Muss für Liebhaber von bayerischen Lokalkrimis. Spannend, skurril, witzig geschrieben. Die Bücher machen süchtig :-). Ich freue mich schon, den nächsten Teil zu lesen. Inhalt: Wieder mal ist der Kreuthner zur falschen Zeit am falschen Ort....und wieder ist er nicht ganz unschuldig in eine für ihn prikäre Situation geraten -aus der ihm seine Kollegen Wallner und Hanke wie immer retten müssen- denn ein weiteres Mal entdeckt er eine Leiche, . Hanna Lohwerk - eine ehemalige Schauspielerin, die vor Jahren einen schweren Unfall erlitt und seitdem im Gesicht entstellt ist. Diesmal steht die scheinbar heile Familie Millruths im Fokus der Ermittlungen. Ein paar Monate vorher wurde die Tochter Leni Millruths erschossen in deren Anwesen aufgefunden. Und irgendwie scheinen die beiden Morde im Zusammenhang zu stehen. Versteht sich die Familie doch nicht so gut, wie sie es vorgibt oder steckt ein anderes dunkles Geheimnis dahinter?

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  • Rezension zu "Karwoche" von Andreas Föhr

    Karwoche

    walli007

    28. May 2012 um 15:16

    Kreuthner, auch so ne Art Polizist Das kann ja eigentlich nicht sein. Wachtsmeister Kreuthner leistet sich mit seinem Spezi Raubert ein Auto- Lieferwagenrennen mit 150 über die Landstraße, die bedauerlicherweise doch hin und wieder eine Kurve aufweist. Und gerade hinter einer dieser Kurven kommt dem Kreuthner auf seiner Fahrbahn ausgerechnet sein Chef Wallner entgegen. Nur mit allerknappster Not kann ein schwerer Unfall verhindert werden. Und wie redet sich der Kreuthner raus? Er habe eine Verkehrskontrolle machen wollen, schließlich sei der Raubert viel zu schnell gefahren. Da platzt dem Raubert fast der Kragen und er weigert sich energisch die beiden Polizisten mal auf die Ladefläche schauen zu lassen. Das ist natürlich wie eine Einladung und Wallner und Kreuthner öffnen den Wagen. auf plötzlich ist die Kontrolle mehr als gerechtfertigt, denn auf der Ladefläche finden die Polizisten eine Leiche. So schnell kann man also vom Verkehrssünder zum "Elitepolizisten" werden. Irgendwie fällt der Kreuthner doch immer auf die Füße und das noch zur Erheiterung seines Publikums, wenn auch nicht zur Erheiterung der Toten. Wallner, der eigentlich mit seiner Freundin Vera auf den Weg in den Urlaub war, kann es nicht lassen, seine Nase in die Ermittlungen zu stecken. So ganz unglücklich über den geplatzten ist auch Vera nicht. Die Spur führt zu der Familie der Schauspielerin Katharina Millruth, deren jüngste Tochter gerade erst zu Tode gekommen ist. Hängen die Fälle etwa zusammen? Die Polizisten Wallner und Kreuther jeder mit seinen Macken wirken sehr sympathisch, bayrische Originale eben. Und Wallners Großvater Manfred ist auch so eine Marke. Dazu kommt noch ein Fall, dem es an Spannung nicht mangelt. Bis zum Schluss kann man miträtseln, was zu den Ereignissen geführt hat und wer hinter allem steckt. Privatleben und Berufsleben der Protagonisten perfekt ausbalanciert. Klasse Nebenhandlungen und ein Fall, der es in sich hat. Genau die richtige Mischung für einen Krimi. Da freut man sich schon auf den nächsten Fall um Wallner und seine Mannen.

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  • Rezension zu "Karwoche" von Andreas Föhr

    Karwoche

    Crazy

    18. April 2012 um 21:31

    Es hätte so schön sein können. Der Klappentext verspricht Spannung und etwas Witz. Aber leider ist meiner Meinung nach weder das eine noch das andere vorhanden. Der Autor hat schon für "Der Bulle von Tölz" geschrieben und das merkt man ganz deutlich. Die Figuren haben mich allesamt an Ottfried Fischer erinnert und alle Stimmen, die in dem Buch vorkamen, waren in meinem Kopf seine. Der bayrische Dialekt war mir selten so unsympathisch wie in diesem Buch. Die Handlung hat mir auch nicht wirklich gefallen, es kam einfach keine Spannung auf. Schon der Anfang war alles andere als lustig. Das Rennen zwischen dem Lieferwagen und dem PKW, die anschließende angebliche Kontrolle - das war für mich einfach viel zu bemüht. Die Dialoge haben mir auch nicht gefallen. Sie sollten lustig sein, kamen aber bei mir nur als pure Langweile und Möchtegern-Wortspiel an. Fazit: Wer gern bayrische Krimis mit dicken Kommissaren guckt ist mit dem Buch gut bedient, allen anderen rate ich, die Finger davon zu lassen.

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