Andreas Föhr Schwarzwasser

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Inhaltsangabe zu „Schwarzwasser“ von Andreas Föhr

Polizeiobermeister Kreuthner will zum Faschingsball in der Mangfall-Mühle. Da er leider seinen Führerschein abgeben musste, lässt er sich, zusammen mit ein paar leicht bekleideten Damen in Glitzerkostümen, von Opa Manfred zum Faschingsball kutschieren. Doch Opa Manfred – im Kostüm des Gevatters Tod – ist nicht mehr der Jüngste und weder orientierungssicher noch wirklich fahrtauglich. Er kutschiert die Truppe in den Graben. Irgendwo in der oberbayerischen Pampa machen sich die wild verkleideten Gestalten auf die Suche nach Hilfe. In einem abgelegenen Haus öffnet ihnen schließlich eine Frau mit einem Messer in der Hand die Tür. Hinter ihr liegt die Leiche eines Mannes. Lara Evers steht unter Schock und weiß nicht mehr, was passiert ist. Auch sonst scheint niemand den Toten zu kennen … Michael Schwarzmaier ist ein beliebter Fernseh- und Theaterschauspieler und ein vielbeschäftigter Hörbuchsprecher. Seine markante Stimme und sein Sinn für Komik und Spannung machen ihn zur idealen Besetzung für die Romane von Andreas Föhr.

Ein toller Krimi mit viel bayrischem Gefühl, das für mich Heimkommen bedeutet. Die Charaktere sind alle wunderbar gestaltet und machen Spaß!

— unfabulous

Der Sprecher hat die unterschiedlichen Charaktere sehr gut hervorgehoben & die Geschichte ist rund. Mich hat leider ein Prota genervt

— Kerstin_KeJasBlog

Das Ende hat mich echt überrascht. Ich hatte einen ganz anderen Verdacht. Sehr spannend, viel Lokalkolorit.

— hasirasi2

Lustig, spannend und zunächst verwirrend, aber alles in allem ein sehr gelungener Krimi und ein tolles Hörbuch Dank des genialen Sprechers.

— Lorenchen

Leider nicht ganz so begeistert von der neuen Folge wie erwartet.....ganz nett, aber für mich nicht der beste Fall von Kreuthner/Wallner...

— Nele75

Tolle Charaktere, genialer Sprecher, zu Beginn sehr verworren!

— Tine_1980

Ein Krimi, der mit seinem ausgeklügelten Plot, skurrilen Situationen und wunderbar schrägen Charakteren überzeugen kann.

— BookHook

Klasse gelesener Alpenkrimi

— bine525

Gefiel mir ganz gut, lustige Art.

— Sassenach123

Gute Fortsetzung der Reihe. Handwerklich gut gemacht und sehr gut gelesen.

— Galladan

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  • Schwarzer Humor vom Feinsten

    Schwarzwasser

    Gwhynwhyfar

    09. October 2017 um 16:10

    Bei humorvollen Krimis bin ich vorsichtig, da sie sich oft als oberflächlich und platt entpuppen. Am Ende dieses Krimis angekommen sortiere ich ihn unter Satire, beißender Humor ein, den ich besonders als Hörbuch empfehlen mag, da Michael Schwarzmaier als Sprecher dem Ganzen das Sahnehäubchen aufsetzt, gekonnt bayrisch poltert, flucht und berlinert. Hier ist alles schwarz, der Humor, die Seelen.1. Strang: 1996, Berlin, ein junger erfolgloser Strafverteidiger, Dieter Sitting, bekommt Besuch von Gregor Nolte, der ihn im Gerichtssaal bewundert hat. Der Geschäftsmann hat einige Aufträge parat, die Kanzlei blüht auf unter dem neuen Mandanten. Nun zeigt Nolte sein wahres Gesicht. Denn nachdem Sitting trotz eines Erpressungsversuchs, noch gegen Gebot einer hohen Geldsumme sich nicht in die Geschäfte des Waffenhändlers der russischen Mafia einspannen lassen will, wird seine Kanzlei kurz und klein geschlagen, die Anwaltsassistentin landet mit schweren Verletzungen im Krankenhaus auf der Intensivstation. 2. Strang: 2016, Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner am Tegernsee, ein dreckerter Muhackl, ein Dreckbär, versucht, an Fasching Michaela Hundsgeiger flachzulegen, indem er prahlerisch eine Villa als sein Eigen bezeichnet, zu der er sich illegalerweise einen Schlüssel besorgte. Der Hausherr ist außerhäusig. Kreuthners Führerschein ist futsch, den haben die hinterfotzigen Kollegen einkassiert, weil sie es auf ihn abgesehen haben … Nichts ist wie früher, als der Dorfscherif noch etwas zu sagen hatte, die Kollegen nie einen der ihren in die Pfanne gehauen hätten. Drum braucht es einen Fahrer, der das Paar zum Schäferstündchen fährt, Manfred Waller, der schaurig als Tod verkleidet ist. In der Villa angekommen, überlegt Kreuthner, wie er Manfred loswerden kann, während die schwer beeindruckte Hundsgeigerin kurz verschwinden muss. Auf der Suche nach der Toilette entdeckt die das Schlafzimmer und im Bett einen schlafenden alten Mann. Sie holt Kreuthner und Manfred und als sie zu dritt zurückkommen, steht im Zimmer die junge Lara. Sie sieht Manfred, den Tod, und schießt. 3. Strang: Ein unbekannter Mann, der sich am Tegernsee herumtreibt. Ein zu identifizierender Mann, der sich am Tegernsee herumtriebt, ein Detektiv mischt in der Geschichte mit, der in der DDR einst bei der Stasi tätig war. Kommissar Clemens Wallner vermisst derweil zu Hause Opa Manfred, gibt bei den Kollegen eine Vermisstenanzeige auf. Er erfährt, Opas Auto ist an einem Tatort aufgefunden worden und es gibt eine Leiche, ein alter Mann ist tot.Mit »Leichen-Leo«, wie man Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner nennt, hat Andreas Föhr eine hinterfotzige Type geschaffen, die satirisch gezeichnet viel Spaß macht. Er hilft einer Gefangenen zu fliehen, natürlich eigennützig und um andere anzuschwärzen, versteckt sie zu Hause, und gleich soll sie seine Küche streichen und Schnaps brennen. Raubeinige Burschen im Wirtshaus haben ihren Spaß mit Bullen, zu lachen gibt es genug.Überhaupt, viele schmeichelnde Figuren kommen hier nicht vor. Clemens Wallner ist der einzige Sympathieträger. Satire neigt dazu, ins Klischee zu kippen. Manche skurrilen Typen schwimmen an der Grenze, wie der IT-Nerd, und man fragt sich, ob der Detektiv obendrauf eine Stasi-Karriere benötigt, bzw., ob er wirklich den Macho-Hardliner raushängen lassen muss. Frauen alle als geldgierige Blutsaugerinnen dargestellt. Weniger ist manchmal mehr. Insgesamt kann ich damit leben, es hält sich in Grenzen. Opfer werden zu Tätern. Eine gutdurchdachte Story, die durch die liebevoll gestalteten Figuren gefällt, mit stets unterliegenden Humor. Zwei Stränge, die zuerst voneinander weit entfernt sind und am Ende in einem Geflecht aus Berlin, Russen-Mafia, Immobilienskandal, Südamerika, letztendlich am Tegernsee zusammenfinden, zur Auflösung gelangen. Spannung bis zur letzten Seite, ein Krimi, der Spaß macht. Dies ist für mich der erste Wallner-Kreuthner-Krimi, es gibt derer schon sechs zuvor. Ich habe mir sagen lassen, es wäre der Schwächste. Dann freue ich mich nun erst recht auf die anderen sechs! 

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  • Sherlock Wallner

    Schwarzwasser

    Bellastella

    24. July 2017 um 10:13

    Ich habe das Hörbuch mit großer Spannung begonnen, weil ich schon zwei andere von Christian Föhr mit dem Sprecher Michael Schwarzmaier kannte und von beiden begeistert war. Auch „Schwarzwasser“ hat mir sehr gefallen. Der Sprecher ist wirklich erstklassig. Seine normale Sprecherstimme ist sachlich und wenig aufdringlich. Wie er dann in verschiedene Dialekte switcht, ist einfach super. Am besten gefällt mir der Opa Manfred. Die Handlung fand ich etwas verwirrend, am Anfang noch weniger, aber gegen Schluss schwirrte mir der Kopf: Wer ist nun der Tote überhaupt, was hat das alles mit der Geschichte von 1996 zu tun,...? Aufgelockert und aufgeheitert wird alles durch die Eskapaden vom Kreuthner. Die sind einfach zum Kaputtlachen, und es ist kaum zu glauben, dass er schlussendlich immer damit durchkommt. Auch den „Dude“ fand ich sehr erheiternd. Das Ende fand ich sehr traurig. Hätte Föhr die junge Frau nicht einfach leben lassen können? - Die Geschichte um Wallners Vater wäre entbehrlich gewesen, finde ich, aber vielleicht wird sie ja im nächsten „Föhr“ weitergeführt, auf den ich mich jetzt schon freue.

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  • 7. Fall des speziellen Wallner Kreuthner DUO

    Schwarzwasser

    Pat82

    20. July 2017 um 10:57

    7. Fall des speziellen Wallner Kreuthner DUO Leo Kreuthner ist auf dem Weg zu einem Masken/Faschingball als er fahrende OPA Manfred einen Unfall baut und sie Hilfe suchen bei einem Haus, was sie dort finden lässt die Geschichte beginnen ... => eine junge Frau mit einem Messer in der Hand mit einer Ereignissamnesie, sie weiss von nichts und ein unbekannter Toter... Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen 1996 bei Herr Sitting einem eher unbekannten, nicht sehr erfolgreichen Anwalt der sich mit einem mysteriösen Herr Nolte einlässt, welcher sehr viel Dreck am Stecken hat. Die zweite spielt in der Gegenwart bei dem Duo Wallner und Kreuthner und diesem unbekannten Toten. Meine Meinung: Der Einstieg gestaltet sich eher schwierig, man lernt alle Protagonisten kennen und versteht überhaupt nicht wie die Zusammenhänge sein könnte. Die Spekulationen beginnen und leiten einem meistens in die Irre :) Dazu kommen sie zwei Zeitebenen welche die Situation nicht wirklich einfacher machen. Dennoch bietet die Geschichte extrem viel Charme und Witz, ein leichter Hang ins Zynische ist vorhanden welcher die ganze Geschichte extrem aufwertet. Die Vortonung ist genial, die Dialekte werden so gut gesprochen das ich immer ein leichtes Schmunzeln im Gesicht hatte, ein absoluter Pluspunkt. Fazit: Ein solider Krimi mit einer tollen Vertonung und einem guten Ende 3 Sterne

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  • Hörrunde zu "Schwarzwasser" von Andreas Föhr

    Schwarzwasser

    TanjaMaFi

    In Oberbayern wird es spannend In Kommissar Wallner und Polizeioberkommissar Kreuthners siebtem Fall wartet ein kurioser Mord auf die beiden ... oder war es gar keiner? Und wer ist der Tote überhaupt?Macht euch bereit für "Schwarzwasser" und eine Hörrunde voller Hochspannung, trockenem Humor und ungleichen Ermittlern. Egal ob ihr Bayern-Krimi-Fans seid oder zum ersten Mal zum schönen Tegernsee aufbrecht, der brandneue Krimi von Andreas Föhr und die mitreißende Lesung von Michael Schwarzmaier werden euch garantiert packen.Mehr zum InhaltPolizeiobermeister Kreuthner will zum Faschingsball in der Mangfall-Mühle. Da er leider seinen Führerschein abgeben musste, lässt er sich, zusammen mit ein paar leicht bekleideten Damen in Glitzerkostümen, von Opa Manfred zum Faschingsball kutschieren. Doch Opa Manfred – im Kostüm des Gevatters Tod – ist nicht mehr der Jüngste und weder orientierungssicher noch wirklich fahrtauglich. Er kutschiert die Truppe in den Graben. Irgendwo in der oberbayerischen Pampa machen sich die wild verkleideten Gestalten auf die Suche nach Hilfe. In einem abgelegenen Haus öffnet ihnen schließlich eine Frau mit einem Messer in der Hand die Tür. Hinter ihr liegt die Leiche eines Mannes. Lara Evers steht unter Schock und weiß nicht mehr, was passiert ist. Auch sonst scheint niemand den Toten zu kennen ...Mehr zum AutorAndreas Föhr, 1959 im Allgäu geboren, studierte Jura und arbeitet seitdem als Jurist und bei der Rundfunkaufsicht. Vor einigen Jahren begann er Drehbücher zu schreiben, unter anderem für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz.“ Zum Schreiben kam er, da er beim Abfassen der juristischen Schriftsätze gerne an den Formulierungen bastelte. Andreas Föhr liest privat russische Autoren und ist Fan von John Grisham. Die Orte in seinen Geschichten bereist er meistens persönlich um sich vor Ort ein Bild von allem zu machen.Er lebt in Haar bei München.Mehr zum SprecherMichael Schwarzmaier ist ein beliebter Fernseh- und Theaterschauspieler und ein vielbeschäftigter Hörbuchsprecher. Seine markante Stimme und sein Sinn für Komik und Spannung machen ihn zur idealen Besetzung für die Romane von Andreas Föhr.Gemeinsam mit dem Argon Verlag vergeben wir 25 Hörbuchexemplare von "Schwarzwasser" an alle Hörbuchfans und solche, die es noch werden wollen, die sich bis zum 07.06.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten:Was gefällt euch besonders an den Tegernsee-Krimi von Andreas Föhr? Oder warum möchtet ihr in spannungsvolle Oberbayern reisen?Ich freue mich auf euch!* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Hörrunden und Hörbuchverlosungen

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    • 548
  • Lara Evers auf der Flucht

    Schwarzwasser

    borgi

    18. July 2017 um 14:59

    Ausgerechnet der Polizeiobermeister Leo Kreuthner und Manfred, der Opa von Kommissar Clemens Wallner entdecken bei nächtlichen Aktivitäten eine Mordopfer. Der vermögende Klaus Wartberg wurde zuhause in seinem Bett erschossen. Und eine vermeintliche Täterin steht mit der Pistole in der Hand daneben. Die junge Lara Evers ist ziemlich betrunken, kann sich an nichts mehr erinnern, bringt sich aber selbst durch ein Geständnis in Not. Die Hauptaufgabe bei diesen Ermittelungen ist das Aufklären der gefälschten Identitäten. Zumindest Klaus Wartberg ist jemand anderes und bei einigen weiteren Personen ist lange Zeit nicht klar, wer sie wirklich sind. Über den gesamten Verlauf hinweg erleben wir die Hauptverdächtige Lara Evers viele Male auf der Flucht, tatkräftig unterstützt von ihren Freunden von der Mangfallmühle und besonders durch Leo Kreuthner. In gewohnter Manier dehnt Kreuthner seine Aktivitäten weit über die Legalität hinaus und begegnet z.B. demVorwurf „Strafvereitelung im Amt“ damit, dass dies nur gelte, wenn Lara wirklich die Mörderin von Wartberg wäre. Während die ersten CDs geprägt waren von aberwitzigen und lustigen Ereignissen schwenkte die Handlung in den letzten beiden CDs in einen ernsteren Bereich über. Für mich war die Auflösung der Geschehnisse rund um die Schwarzwasser Pleite in Berlin und das daraus resultierende Personen-Karussell sehr überraschend. Diese Schwarzwasser-Geschichte diente hier nur als Basis für das Verschleiern und Untertauchen des Anwaltes Dieter Sitting und des skupellosen Nolte. Schwarzwasser als Titel fand ich deshalb nicht so gelungen. Auch hier ist wieder ein Highlight, dieses Buch als Hörbuch zu genießen. Der Sprecher Michael Schwarzmaier ist ein Glücksgriff für dieses bayrische Umfeld und seine Darstellung der einzelnen Personen sind genial! ich bin zwar nicht aus Bayern, aber doch aus Süddeutschland und verstehe den Dialekt einwandfrei. Da sind selbst in einzelnen Wörtern oder Ausrufen so viel Wortwitz und Gaudi drin.

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  • Ein Krimi mit bayrischem Gefühl!

    Schwarzwasser

    unfabulous

    18. July 2017 um 08:58

    Klaus Wartberg wurde ermordet und daneben steht eine junge Frau mit einer Waffe in der Hand. Im Grunde scheint dieser Mord schon geklärt zu sein, bevor die Ermittlung überhaupt beginnt. Aber ganz so einfach wie gedacht scheint der Fall wohl nicht zu werden…Der Hauptermittler in diesem Fall ist Clemens Wallner mit seinem Team. Gerade sein Großvater Manfred war zusammen mit Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner dabei, als die Leiche entdeckt wurde. Kreuther ist ein Polizist, der es allerdings nicht immer ganz genau nimmt mit den Vorschriften und deshalb eher etwas gewöhnungsbedürftig ist. Er fühlt sich besonders durch seine Entdeckung der Leiche dazu ermutigt, zu ermitteln und zwar auf seine eigene Art und Weise.Zu Beginn war es ein wenig schwierig, in die Geschichte hineinzukommen, da es schon viele Personen und damit viele Namen und Verbindungen sind. Auch die Tatsache, dass die Geschichte in zwei Zeitebenen spielt hat das Hören am Anfang nicht leicht gemacht. Aber sobald ich dann drin war, konnte ich gar nicht genug bekommen von der Geschichte! Ich mag es nämlich eigentlich ganz gerne, wenn es verschiedene Zeitebenen gibt und ich freue mich immer darüber, wenn weitere Puzzleteile aufgedeckt werden und sich die Geschichte langsam zusammenfügt. Ich fand es außerdem ganz toll, dieses Hörbuch anzuhören, weil ich (leider) erst vor wenigen Monaten aus Bayern weggezogen bin und es irgendwie immer ein kleines bisschen ein Gefühl wie Heimkommen war, wenn ich eine CD von diesem Hörbuch angemacht habe. Ich fand alle Charaktere, die Andreas Föhr geschaffen hat, sehr interessant und auch wenn ich mich mit Kreuthner nicht von Anfang an anfreunden konnte, war er eine wichtige Person, die diese Geschichte wirklich dazu gemacht hat, was sie ist. Nämlich ein witziger, durchdachter Regionalkrimi, der nicht einfach nur eine leichte Mordermittlung enthält, sondern ganz besonders durch seine besonderen Charaktere lebt. Kreuthner hat mich zwar manchmal auch ein bisschen zur Verzweiflung getrieben, aber er ist doch ein ganz witzige Person. Wen ich ganz besonders gut gefunden habe, ist Ermittler Clemens Wallner. Es hat mich total gefreut, dass auch das Privatleben der Polizisten in dieser Geschichte eine Rolle spielt. Für mich ist das immer ein ganz besonderer Charme und ich finde, dass dies auch immer wichtig ist, um zu verstehen, warum Ermittler so handeln wie sie handeln.Für mich war es der erste Fall von Andreas Föhr, aber mich hat sein Stil sehr begeistert und es wird deshalb nicht der letzte bleiben! Ich bin mir zwar noch nicht sicher, ob ich die anderen Teile vielleicht selber lesen möchte, aber das Hörbuch hat so viel Spaß gemacht, dass ich mir gut vorstellen kann, dass ich alle Teile anhören möchte! Der Sprecher hat einen großartigen Job gemacht! Ich freue mich, dass ich nun endlich eine Geschichte von Andreas Föhr kenne.

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  • Dubiose Machenschaften

    Schwarzwasser

    Kerstin_KeJasBlog

    17. July 2017 um 22:35

    Bei diesem Hörbuch hatte mich das Cover magisch angezogen, es wirkt düster und diese Sense trägt viel dazu bei. Auch ist die gesamte Aufmachung dieses Digifile sehr gelungen. Jede der 6 CD hat einen eigenen Schuber, dazu immer einen kleinen Spruch. Ein weiteres Highlight ist der Sprecher. Michael Schwarzmaier hat es einfach drauf. Die verschiedenen Stimmen der einzelnen Charaktere und die unterschiedlichen Dialekte sind hervorragend getroffen. So konnte ich den Personen ein Bild zuordnen, auch wenn ich mit den vielen Namen anfangs schon so manches Problem hatte. Das legte sich aber im Laufe der 6 CDs und je weiter ich kam um so besser verstand ich. „Schwarzwasser“ ist eine Firma, um die es sich im Buch dreht. Es gibt neben dem aktuellen Geschehen immer wieder Rückblicke nach Berlin. Zu einem Anwalt und dessen Assistentin, zu einem recht dubiosem Mandanten und der Frage, wie das alles mit der Gegenwart und diesem Toten zusammenhängt? Wallner ist der Ruhepol in der Geschichte. Er ist bedacht in allem was er tut, hat eine angenehme ruhige Art und ist damit das krasse Gegenteil zu seinem Kollegen Kreuthner. Während er mit persönlichen Problemen konfrontiert wird und auch sein Opa Manfred davon betroffen ist, hatte ich das Gefühl diesen Teil in der Geschichte nicht unbedingt zu brauchen. Klar möchte man immer mal etwas persönliches der Charaktere wissen, aber hier hat es mich irgendwie gestört. Der Fall an sich wurde immer wieder dadurch unterbrochen. Vielleicht wäre es beim Lesen nicht so kompliziert gewesen. Kreuthner ist ein Chaot, sehr selbstverliebt und hat ein Organ am Hals, dass der Sprecher so richtig genial rüber gebracht hat. Besonders die Schimpftiraden waren perfekt. Ansonsten war Kreuthner nicht mein Fall. Er handelt sehr unbedacht, obwohl er ein guter Beobachter ist. Auf mich wirkte er eher wie ein Klassenclown, der es gut meint, dabei aber nur Schaden anrichtet. Der Fall an sich war sehr komplex und gut ausgearbeitet. Hier gab es, durch die Rückblicke, immer wieder ein Stückchen mehr, dass zur Auflösung beitrug und ich bin sehr lange im Dunkeln getappt. Wer, wann, mit wem und wo und warum. Das Miträtseln hat Spaß gemacht. Dafür das es sich bereits um den 7. Band mit Wallner und Kreuthner handelte, bin ich sehr gut durch die Geschichte gekommen. Es hört/liest sich also auch gut ohne Vorkenntnisse zu den anderen Bänden. Der Plot ist gut durchdacht, viele Wendungen, manche unerwartet, andere etwas vorauszusehen, aber komplett bis zum Schlus logisch und mit so mancher Überraschung gespickt.  Durch die gelungenen Beschreibungen der Orte und Gebäude und vorallem der einzelnen Personen hatte ich sehr oft ein Bild der Situationen vor Augen, was das Hören stellenweise lustig machte aber hier und da auch mal traurig stimmte. Ein angenehmer Hörgenuss, aber man muss schon aufpassen. Hätte Kreuthner nicht so einen negativen Eindruck auf mich hinterlassen, sondern einfach nur seinen Job gemacht und dabei ein bisschen mehr gedacht hätte, wäre es ein Stern mehr geworden. Die Geschichte mochte ich, Wallner auch, aber auf Kreuthner bin ich sauer. Warum? Selber lesen oder hören. Rezension verfasst von © Kerstin

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  • wieder ein guter Föhr

    Schwarzwasser

    brauchnix

    15. July 2017 um 17:43

    Die meisten meiner Bücher verzehre ich als Hörbuch. Einfach weil ich viel im Auto unterwegs bin. Zu meinen Favoriten gehört jedes Jahr wieder der Föhr-Krimi. Unter anderem deshalb, weil Schwarzmeier die Kriminalgeschichten so mordmäßig unterhaltsam liest. Für einen Münchner ein Vergnügen. Auch diesmal wurde ich wieder sehr gut unterhalten. Wallner und Kreuthner ermitteln - ein jeder auf seine Weise. Und so kommen beide von unterschiedlichen Seiten dem Täter und der Wahrheit auf die Spur. Das ist unterhaltsam, kurzweilig und am Ende stimmig. Auch wenn es kein wirkliches HappyEnd gibt so war ich doch sehr zufrieden und freue mich auf den nächsten Band.Andreas Föhr schreibt für Münchner, Bayern und solche, die diesem Landstrich aufgeschlossen gegenüber stehen. Die Schrullen der Einheimischen überhöht er in seinen Dialogen auf amüsante Weise und schaut seinen Helden mit einem Augenzwinkern über die Schultern.

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  • charmanter Bayernkrimi

    Schwarzwasser

    monster

    11. July 2017 um 14:59

    Andreas Föhr legt mit „Schwarzwasser“ seinen bereits siebten Teil um Kommissar Clemens Wallner vor. Wie in den Vorgängern spielen auch sein Opa und sein Kollege Kreuthner wieder tragende Rollen in diesem Kriminal-Possenspiel. Ich habe bis jetzt alle Teile als Hörbuch genossen, da Michael Schwarzmeier den bayerischen Charme dieser Romane auf unvergleichliche Art rüber bringt. So ging es mir auch im neuen Fall, in dem neben den üblichen Verdächtigen auch Wallners Vater nach jahrzehntelanger Abwesenheit auftaucht. Und es gibt einen Mordfall zu lösen, der wie immer durch Szenen aus der Vergangenheit dem Leser noch näher gebracht wird. Ein sehr unterhaltsames Hörbuch, ein kongenialer Vorleser, ein regionaler Krimi für Bayern-Liebhaber und Mundart-Interessierte. Es ist zwar kein beinharter Thriller aber so hi und da blitzt durchaus auch Spannung auf und mir gefällt wie immer vor allem der Humor und die teils groteske Situationskomik. Ich frage mich, warum der Föhr nicht schon lange verfilmt wurde, wie Rita Falk und ähnliche Autoren.

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  • Toll gelesener Hörbuch

    Schwarzwasser

    allegra

    09. July 2017 um 15:10

    Mit „Schwarzwasser“ hat Andreas Föhr die Serie um Kommissar Clemens Wallner um eine 7. Folge ergänzt. Wallners Opa Manfred will es wissen. Er verkleidet sich als „Sensenmann“ und geht an die Fasnacht. Dort trifft er auf den Polizeiobermeister Kreuthner, der sich ebenfalls gerne etwas amüsieren möchte. Kreuthner ist gerade in der unangenehmen Situation, dass ihm der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden ist. Deshalb lässt er sich von Manfred Wallner herumkutschieren und dringt in ein Haus ein, um bei seiner Eroberung des Abends, einer Friseurin, Eindruck zu schinden. Leider klappt das nicht wirklich. In dem Haus wird der Hausherr Warthberg tot im Bett aufgefunden. Die Polizei wird gerufen und Clemens trifft am Tatort ein, wo er erleichtert ist, dass er seinen Opa wohlbehalten antrifft. Die Aufklärung des Mordes wird anhand von verschiedenen zeitlichen und örtlichen Perspektiven aufgezeigt. Die Ursachen, die zur Tat geführt haben, gehen bis ins Jahr 1995 in Berlin zurück. Durch die Rückblenden wird die Spannung immer relativ hoch gehalten. Die Figuren sind, soweit nicht schon aus Vorgängerbänden bekannt, realistisch und anschaulich beschrieben und dargestellt. Ich habe diesen Band als Hörbuch gehört. Ganz besonders erwähnen möchte ich die ausgesprochen gelungene Lesung durch Michael Schwarzmaier. Er schafft es durch den treffsicheren Einsatz von verschiedenen Dialekten und Stimmhöhen, den Eindruck zu verschaffen, dass es sich um eine Hörspiellesung mit verschiedenen Stimmen handelt. Wenn die Spannung zwischendrin mal nicht immer so hoch ist, so schafft es Schwarzmaier dennoch, dass man dabei bleibt und nicht geistig abschweift, wie das bei mir bei Hörbüchern öfter mal vorkommt. Ich vergebe diesem Hörbuch 4 Sterne und eine Empfehlung für Liebhaber von Regiokrimis mit lokalen Bezügen und humoristischen Einlagen.

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  • Schwarze Wasser sind tief

    Schwarzwasser

    kalanthia

    05. July 2017 um 16:06

    PLOT Polizeiobermeister Kreuthner möchte eigentlich nur mit ein bisschen Spaß mit der ortsansässigen Friseurin, und weil die eigene Bude unvorzeigbar ist, fährt er mit ihr zur Wartberg-Villa, die er leer vermutet. Die romantische Stimmung ist bald verflogen, als beide die Leiche des Hausbesitzers finden, und dazu die volltrunkene Lara Evers, die sich nicht an die Tat erinnern kann. Zuerst gesteht sie dennoch bei der Vernehmung durch Kommissar Wallner, doch Kreuthner will nicht glauben, dass sie die Mörderin ist, obwohl sie mit der Tatwaffe auf ihn zielte... KOMMENTAR Die Ermittlungen nehmen schnell Fahrt auf und die lebendige, angenehme Lesart von Micheal Schwarzwasser trägt dazu bei, dass man leicht in die Geschichte hineinfindet. Das Setting im tief-bayerischen Mangfalltal ist gut gewählt - eine urige Dorfkneipe, sympathische Dialektsprecher, und ein durchtriebenen Polizeiobermeister, der nicht ganz gesetzestreu ist. Leuthner und sein Chef Wallner tragen deshalb den einen oder anderen Grabenkrieg aus, auch scheinen sich die anderen Polizisten ganz grün zu sein, was ich etwas seltsam fand. Wallners Opa Manfred, der zu Beginn im Sensenmannkostüm auftaucht, ist dagegen eine echte Nummer. Eine ganz andere Nummer allerdings ist die schiere Anzahl der Personen, die auf- und dann wieder abtaucht, Namen wechselt, wieder verschwindet... Für ein Hörbuch war es gelegentlich etwas zu viel; ich denke, die ganzen Charaktere sind in einem gedruckten Roman, wie er ja auch die Grundlage für diese Vertonung bildet, einfacher im Auge zu behalten, da man nachblättern kann. Die Erklärung für den Titel fiel für mich wenig spannend aus, da er zuerst vielversprechend klang, dann aber doch für etwas recht banales steht, das auch keinen wirklich herausragenden Beitrag zur Handlung liefert. Die Auflösung des Krimis ist gelungen, alle zuvor aufgekommenen Irrungen und Wirrungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart werden zufriedenstellend gelöst. Das eigentliche Ende jedoch wirkte auf mich unnötig und nachgeschoben - ich hätte eine offenes Ende bevorzugt, nicht zuletzt, weil ich fiktiven schlechten Personen ab und zu auch etwas fiktives Gutes gönne. Trotz der angemerkten Punkte habe ich mich allerdings nie schlecht unterhalten gefühlt, auch gab es keine Stellen, an denen sich etwas zu sehr in die Länge gezogen hat, sondern die Handlung ging in flottem Tempo voran, immer dem Mörder hinterher. FAZIT Ein guter Krimi; liefert alles, was Regionalkrimi-Fans mögen, und 'a scheane Leich' gibts am Ende auch. Hörenswert!

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  • Schrullig, bayrisch Und spannend

    Schwarzwasser

    buchjunkie

    04. July 2017 um 19:19

    Als Kommissar Wallner, Chef der Kripo Miesbach, die Nachricht erhält, man habe die Leiche eines alten Mannes gefunden, bleibt ihm beinahe das Herz stehen: Seit Stunden ist sein Großvater Manfred abgängig und auf dem Handy nicht zu erreichen ...Am Tatort angekommen, stellt Wallner erleichtert fest, dass Manfred wohlauf ist – er und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner haben den Toten - Klaus Wartberg - entdeckt. Am Tatort findet sich auch eine verstörte junge Frau, die die Tatwaffe in der Hand hält. Hat sie Klaus Wartberg ermordet? Schon bald stellt sich heraus, dass der Ermordete gar nicht tot sein dürfte. Ihn hat es nämlich nie gegeben. Seine Papiere sind gut gemachte Fälschungen, der Lebenslauf ist frei erfunden, Freunde oder Familie gibt es nicht. Wer also war der Tote wirklich? Was verbindet ihn mit der jungen Frau? Und warum musste er eine andere Identität annehmen?Dies war mein erstes (Hör)Buch von Andreas Föhr  Und ich muss sagen, das Ermittlerteam Wallner und Kreuthner ist mir sehr sympathisch,,auch wenn sie in diesem Roman recht wenig miteinander ermittelt haben.. Mir hat die Besonnenheit von Wallner gefallen und auch das bayrisch-kauzige Wesen von Kreuthner Die Story war spannend und wurde in zwei Zeitsträngen erzählt, die zum Ende hin zusammenlaufen.Das Ende war überraschend ,aber schlüssig.Jedoch der Anfang hat sich ein bisschen gezogen und war ein wenig verwirrend durch die vielen Personen, die darin vorkamen .Doch ist die Geschichte voller schrulliger Szenenund trockenem Humor , die mich sehr amüsiert und gut unterhalten haben.Gelesen wurde dieses Hörbuch von Michael Schwarzmeier, der das ganz hervorragend gemacht hat. Mit seiner Stimme hat er jeder Figur ihren eigenen Charakter verliehen, was das Zuhören zum Genuss gemacht hat.Bei Gelegenheit werde ich einen weiteren Fall von Wallner und Kreuthner lesen, aber wahrscheinlich werde ich ein Hörbuch wegen des großartigen Sprechers bevorzugen.Alles in allem ist „Schwarzwasser“ ein gut gelungener, spannender und humorvoller Regionalkrimi!

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    • 7
  • Lustig, spannend und zunächst verwirrend

    Schwarzwasser

    Lorenchen

    04. July 2017 um 09:40

    Im 7. Fall des Ermittler-Duos Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner geht es um den Mord an Klaus Wartberg, der in einer Winternacht erschossen aufgefunden wird. Der ältere Mann lebte in einem abgelegenen Haus und galt als eher menschenscheu.Am Tatort verhaften Kommissar Wallner und seine Kollegen eine alkoholisierte und verwirrte junge Frau Namens Lara Ewers, welche schnell als Hauptverdächtige ausgemacht ist. Schon bald stellt sich heraus, dass der Fall mysteriöser ist als er zunächst scheint, denn einen Klaus Wartberg hat es nie gegeben und seine Papiere sind gute Fälschungen, auch Freunde oder Familie lassen sich nicht auftreiben. Im Laufe der Geschichte klärt sich wer Klauswartberg war und warum er eine neue Identität annehmen musste, aber auch über Wallners Familie und Lara Ewers Schicksal wird neues offenbart. Wie schon in den Büchern der Reihe zuvor halten die Konversationen der Figuren einige Lacher bereit. Das Buch steckt voller Wortwitze, wobei ich mir sicher bin, dass ich nicht jeden Einzelnen entdeckt und verstanden habe. Die Geschichte wirkt zunächst verwirrend, da die Handlung immer wieder zwischen verschiedenen Zeitpunkten in der Vergangenheit und Gegenwart springt, aber nach einiger Zeit hat man sich daran gewöhnt und entdeckt den Reiz den diese Erzählweise hat. Nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzelstückchen zusammen und man glaubt hinter das Rätsel des Falls gekommen zu sein. Meist hält diese Freude nicht lange vor, da die Geschichte so gut gemacht ist, dass man wenig vorhersehen kann.Als angenehm habe ich empfunden, dass jede Figur seine Ecken und Kanten hat und nicht einzelne Figuren perfekt bzw. unfehlbar dargestellt werden. Dadurch konnte man schnell Sympathien zu Einzelnen entwickeln. Interessant fand ich dabei, dass sich die als sympatisch empfundenen Charaktere von Leser zu Leser unterschieden haben, was sich in Leserunden zu dem Buch herausgestellt hat.Der Krimi spielt in Bayern, da ich leider keinen Bezug zu Bayern habe kann ich wenig dazu sagen, ob man Orte oder typische Verhaltensweisen wiedererkennen kann. Das Hörbuch gesprochen von Michael Schwarzmaier kann ich nur weiterempfehlen, neben der guten Geschichte von Andreas Föhr ist der Sprecher einer der Besten, den ich bisher gehört habe.Seine Stimme ist angenehm und deutlich, obwohl er jeder Figur versucht eine andere Stimme zu geben. Dabei ist keine der Stimmen irgendwie ins Lächerliche gezogen oder undeutlich, das finde ich besonders wichtig. 

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  • Schwarzwassser (Hörbuch) von Andreas Föhr

    Schwarzwasser

    Nele75

    30. June 2017 um 19:25

    Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner trifft rein zufällig und absolut unbeabsichtigt auf die Leiche von Dieter Wartberg. Eigentlich wollte er nur zusammen mit Opa Manfred und Michaela Hundsgeiger einen lustigen Abend verbringen.....doch daraus wird erstmal nichts. Denn auch Lara Evers ist am Tatort - mit einer Pistole in der Hand.....und kann sich an nichts erinnern....."Schwarzwasser" ist bereits der siebte Fall des Autors Andreas Föhr, in dem er die unterschiedlichen Ermittler Kriminalkomissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner ermitteln lässt. Beide tun dies - wie schon in den vorherigen Fällen - auf recht unterschiedliche Weise und auch manchmal nicht ganz gesetzestreu...also zumindest Leo Kreuthner. Erzählt wird in zwei verschiedenen Zeitsträngen, einmal aus dem Jahre 1996 und 2016 - und genau diese abwechselnde Erzählweise gibt der Geschichte ein schönes Tempo beim Zuhören, denn man möchte natürlich immer wissen, wie es im jeweiligen Jahr weitergeht und vor allen Dingen - was beide Zeitstränge miteinander zu tun haben. Dies hat mir gut gefallen.Allerdings hat es bei "Schwarzwasser" bis zur dritten CD gedauert, bis ich komplett in der Geschichte angekommen bin, eigentlich am liebsten bis zum Ende durchhören wollte um zu erfahren, wie der Fall gelöst wird. Das Hörbuch wird gelesen von Michael Schwarzmaier, seine Stimme passt perfekt zur Geschichte. Vor allem, wie er Opa Manfred auftreten lässt, ist einfach unvergleichlich. Aber auch all die anderen Mitwirkenden werden durch seine wandelbare Stimme einfach unverwechselbar gesprochen. Von Teil eins an habe ich diese Regionalkrimireihe rund um Wallner und Kreuthner verfolgt, alle als Hörbuchversionen gehört. Da gerade hier die Nebenschauplätze, also auch das Privatleben der beiden Ermittler, eine größere Rolle spielen, könnte ich mir vorstellen, es macht deutlich mehr Spass, hier mit dem ersten Teil zu beginnen. Das Hörbuch "Schwarzwasser" von Andreas Föhr hat eine Gesamtspielzeit von ca. 7 Stunden, verteilt auf 6 CDs. Erschienen im Verlag ArgonHörbuch.

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  • Bayerischer Humor gepaart mit Krimi

    Schwarzwasser

    Tine_1980

    28. June 2017 um 16:29

    Kommissar Wallner erhält die Nachricht, dass man die Leiche eines alten Mannes gefunden habe. Ist es sein Opa, der schon seit Stunden nicht erreichbar ist? Doch am Tatort stellt sich heraus, dass Wallner quietsch fidel ist und er zusammen mit Polizeiobermeister Kreuthner den Toten gefunden haben. Doch den Toten Wartberg gibt es eigentlich gar nicht. Um wen handelt es sich dann?   Ich kannte noch keines von Andreas Föhrs Büchern und bin glücklich das Hörbuch gehört zu haben. Da es schon einige Fälle gab und die verschiedene Protagonisten dem Leser schon vertraut sind, sollte dies für Fans vom Autor kein Problem sein, doch für die Anfänger wie mich, war es nicht von Beginn an leicht mit zu kommen und jeden einordnen zu können. Es wurde von CD zu CD leichter, doch dies dauerte bei mir bis CD 3! Die kauzigen Charaktere wie Kreuthner, der auf spezielle Art und Weise ermittelt oder Opa Manfred, der als Gevatter Tod zum Fasching geht, sind einem ebenso ans Herz gewachsen wie Wallner, der mit viel Geschick, die Ermittlungen vorantreibt und dessen familiäre Situation in diesem Buch eine Nebenrolle spielt. Die Ermittlungen sind zu Beginn  noch sehr verworren und man blickt nicht durch, was die beiden Handlungsstränge 1996 und 2016 miteinander zu tun haben, doch von CD zu CD wird es etwas klarer. Man muss hier dem Autor ein großes Lob aussprechen, denn erst auf der letzten CD kommt man hinter alles, auch wenn man immer wieder kleinere Aufklärungen bekommt. Trotz der Längen zu Beginn, fand ich das Finale plausibel und gut erklärt. Der Hörbuchsprecher Michael Schwarzmaier bekommt für seine Leistungen ein uneingeschränktes Lob. Es ist eine Freude ihm zu lauschen. Jeder Charakter bekommt seine eigene Stimme, jede Emotion ist spürbar, vom bayerischen Fluchen über die Berliner Schnauze ist hier ein Feuerwerk an Verschiedenartigkeit geschaffen worden. Ich glaube, dass ich mir im Buch die Personen schneller hätte merken können, doch wüsste ich nicht, ob ich im Buch bis zum Ende durchgehalten hätte. Der Sprecher hält einen zusammen mit dem Lokalkolorit und dem Humor bei der Stange.   Tolles Hörbuch mit genialem Sprecher, einer komplexen Handlung, zu Beginn mit einigen Längen und mit einem nachvollziehbaren Finale. Die Charaktere sind skurril, kauzig und ein kleines bisschen schräg.

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