Andreas Föhr Totensonntag

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Inhaltsangabe zu „Totensonntag“ von Andreas Föhr

Wie alles begann: Kommissar Wallners Feuertaufe 1993: Clemens Wallner, 24 Jahre alt, ist frischgebackener Kriminalkommissar. Gefeiert wird dies zusammen mit Polizeiwachtmeister Leonhardt Kreuthner und der Tochter seines Chefs – bei einem riesigen Sonnwendfeuer, auf einem Gipfel im Mangfallgebirge, die ganze Nacht. Als der Morgen graut, entdeckt »Leichen-Leo« die erste Leiche seiner Karriere. Denn unter der Asche ihres Feuers ist eine metallene Kiste mit einer Toten vergraben. Offenbar wurde sie vor langer Zeit dort auf dem Berg vergraben und kommt jetzt, da die darüber liegende Erde durch das Feuer getrocknet und staubig wurde, wieder zum Vorschein.

Ein tolles Hörbuch, weil der Vorleser die verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Dialekten und Stimmlagen vorliest!

— Gartenfee-Berlin
Gartenfee-Berlin

Hat mich nicht überzeugt

— MissStrawberry
MissStrawberry

Wallner hat Kultpotential. Plot & Vorleser ergänzen sich auf´s Beste. Intelligent, witzig , traurig , entsetzlich ...alles dabei ....

— thursdaynext
thursdaynext

Ein clevere Geschichte in verschiedenen Jahren. Spannend und gut geschrieben. Wallner und Kreuthner sind brillant!

— Mangobauer
Mangobauer

Der beste heimatliche Kriminalroman, den ich kenne - spannend, lustig und ergreifend.

— martina400
martina400

Ein schöner erster Fall.

— Buecherfee82
Buecherfee82

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  • Themen
  • Unterhaltsam und nachdenklich

    Totensonntag
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    11. March 2017 um 13:46

    Dieses Hörbuch führt zu den Anfängen von Wallner und Kreuthner zurück. Quasi wie alles begann. Ihr "erster" Fall führt sie in eine Zeit zurück die wohl alle am liebsten Vergessen würde. Ein Fall der zum Ende es zweiten Kriegs führt.Auf charmante aber auch nachdenkliche Art erzählt der Autor diesen Krimi. Charmant, weil man über Kreuthner und Opa Manfred wirklich herzlich lachen kann. Nachdenklich, weil man an eine wirklich schlimme Zeit erinnert wird.Die Geschichte ist spannend erzählt mit vielen Höhepunkten und einem doch überraschenden Ende. Es wäre ja auch langweilig wenn man schon an Hand der ersten CD festlegen kann wer der Mörder ist.Schwarzmaier, der Sprecher des Hörbuchs, hat die Charaktere auf angenehme Art zum leben erwegt.Mein Fazit: Wirklich unterhaltsame, lustige, nachdenkliche und spannde Stunden. 5 von 5 Sternen. 

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  • Wallners erster Fall

    Totensonntag
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    16. January 2015 um 23:56

    Der junge, frischgebackene Kriminalkommissar Clemens Wallner gerät auf etwas seltsamen Wegen an einen Fall, der sich eigentlich 1945 zugetragen hat. Es ist inzwischen 1992 und Wallner spürt Überlebende aus dieser Zeit auf, um die Wahrheit über den Tod der jungen Frau zu erfahren, die in einem mit bunten Glassteinen verzierten Sarg mit einer Kugel im Kopf begraben liegt. „Totensonntag“ ist in der Chronologie von Wallners Fällen der erste, ist aber als fünfter Band in der Reihe erschienen. Ich habe ihn als erstes gehört und habe trotzdem das Gefühl, einiges nur dann zu verstehen, wenn ich die anderen Bände kenne. Eigentlich unlogisch und deshalb auch nicht gerade wirklich als Empfehlung für „Totensonntag“ gedacht. Wallner ist ein junger, recht harmloser und unschuldiger Mann. Fast ist er mit seinem Job und den Menschen überfordert. Und ausgerechnet da trifft er auf die unkonventionelle Staatsanwältin Claudia Lukas, die zehn Jahre älter als er ist und eine zwölfjährige Tochter hat. Beide entwickeln Gefühle füreinander – die den Ermittlungen auch sehr im Wege stehen. Der Wechsel zwischen den Ereignissen 1945 und 1992 ist zugleich interessant, als auch störend. Immer, wenn ich so schön im Fluß war, wechselte die Perspektive. Für mich war das ein wenig anstrengend und Spannung kam kaum bis gar nicht auf. Die Einstellung des einen oder anderen Protagonisten hat mich schon staunen lassen. So viele spezielle Charaktere auf einmal, das ist schon eine extreme Häufung. Der Stil ansich ist nicht das, was ich persönlich bevorzuge. Zu viel Drumrum, bis es an den Kern der Sache geht. Auch hätte mir weniger genaue Beschreibung an so einigen Stellen mehr gefallen. Mir hat der Stil sehr schwer gemacht, voll und ganz in die Story zu tauchen. Der Sprecher ist eindeutig kein Dialektsprecher. Seine Stärken liegen in der klaren, deutlichen Aussprache. Dialekte nachahmen ist nicht so ganz sein Ding. Doch auch, wenn er das perfekt könnte – die Story von „Totensonntag“ hat mich nicht mitgerissen und auch nicht überzeugt. Ich fand sie weder witzig noch besonders spannend, wenn auch am Schluss alles stimmig aufgelöst wurde. Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob ich die anderen Wallner-Fälle auch lesen oder hören möchte. Dieser jedenfalls bekommt von mir leider nur drei Sterne.

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  • Unspannend

    Totensonntag
    cybersyssy

    cybersyssy

    *’* Klappentext *’* TOTENSONNTAG erzählt Kommissar Wallners allerersten Fall: Im Herbst 1992 ist Clemens Wallner frischgebackener Kriminalkommissar. Bei einem Besäufnis auf einer Berghütte am Tegernsee, zu dem Kreuthner ihn mitgenommen hatte, geraten Wallner und Kreuthner in eine Geiselnahme. Vom Geiselnehmer erfährt Wallner von einer dramatischen Geschichte, die sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ereignet hat und die Kreuthner alias »Leichen-Leo« den Hinweis zur Entdeckung seiner ersten Toten liefert. Es handelt sich um ein Skelett in einem edelsteinbesetzten Sarg mit einer Kugel im Schädel ... *’* Meine Meinung *’* Ein solider Krimi mit lebendigen Figuren, die manchmal aber schon ein wenig bizarr reagieren. Also eine Tür mit TNT aufsprengen ist schon echt krass, aber bot eine der wenigen amüsanten Szenen. Das Thema „Zweiter Weltkrieg“ war jetzt auch nicht so berauschend. Es gab einen ständigen Zeitwechsel - heutige Zeit und Aufklärung, woher die Leiche kommt und am Ende des zweiten Weltkrieges, als der Mord geschah. Zuerst war der Leser mit seinem Wissen gleich auf mit den Ermittlern, doch nach und nach bekam der Leser mehr Hintergrundwissen und hatte die Nase vorn. Leider war das Ganze jetzt wirklich unspannend, weil eigentlich nur noch in der Vergangenheit gesucht wurde. Michael Schwarzmaier hat hervorragend gelesen und vor allem den Süddeutschen Akzent prima gesprochen - der Düsseldorfer Akzent war für jemanden, der noch keinen Rheinländer gehört hat, authentisch; für mich als Rheinländerin war er nicht sooo überzeugend, doch okay. Ein Krimi, der mich nicht vom Hocker gehauen hat und so vergebe ich 2,5 Sterne und da das nicht geht, runde ich wohlwollend auf 3 auf.

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    Arun

    Arun

    05. June 2014 um 16:23
  • Buchverlosung zu "Totensonntag" von Andreas Föhr

    Totensonntag
    Irve

    Irve

    Liebe Lesefreunde, Anlässlich des 'Welttag des Buches' beteilige ich mich mit meinem Blog http://irveliest.wordpress.com an der Aktion 'Blogger schenken Lesefreude'. Bei mir könnt ihr das Hörbuch 'Totensonntag' von Andreas Föhr gewinnen. Ihr müsst dafür weder meinem Blog folgen noch die 'Irve liest'- Facebookseite liken - ich freue mich natürlich, wenn ihr es tut, aber bitte nur aus freien Stücken ;-) Die einzige Bedingung ist, dass ihr euren Kommentar auf meinem Blog, direkt unter dem Beitrag schreibt...denn nur diese Kommentare werde ich berücksichtigen. Am 28.04.2014 werde ich den Gewinner/ die Gewinnerin ermitteln und sowohl persönlich informieren als auch auf Irve liest (Blog und FB-Seite) bekannt geben.Und nun....langer Rede kurzer Sinn: Viel Spaß und Glück beim Mitmachen!! http://irveliest.wordpress.com/2014/04/23/blogger-schenken-lesefreude-irve-schenkt-euch-horgenuss/

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  • unglaublich und urkomisch

    Totensonntag
    Bellami

    Bellami

    Der Leichenleo und der Wallner geben sich wieder die Ehre. Dieses Mal unter dem Motto " Wie alles begann". 23 Jahre ist Clemens Wallner 1992 und frischgebackener Kommissar in Miesbach. Auch Kreuthner ist schon bei Polizei. Aber die Geschichte beginnt am 2. Mai 1945. Eine Gruppe von 80 Frauen aus dem KZ Dachau befindet sich auf dem Todesmarsch. Die Geschosse der Amerikaner sind schon zu hören, die Freiheit so nah, doch der Tod ist immer noch näher. 1992 führen kursiose aber auch sehr witzige Umstände,die wir natürlich wieder dem situationskomischen Handeln eines nicht ganz so gesetzkonformen Kreuthner zu verdanken haben, dazu,dass die Leiche einer Frau gefunden wird. Es handelt sich um Frieda Jonas, gestorben am 2. Mai 1945. Die Frau hat eine Kugel im Kopf. Abwechselnd werden die Geschehnisse vom 2. Mai 1945 mit den Ermittlungen zur Aufklärung des Mordes an Frieda Jonas 1992 erzählt. Es ist ein schmaler Grat zwischen dem bayrischem Humor und der Ernsthaftigkeit dieses Themas, den Andreas Föhr hervorragend meistert. Hat man Anfang des Buches gleich einen dicken fetten Kloß im Hals , fühlt die Angst dieser Frauen auf dem Todesmarsch so hat man schon im nächsten Abschnitt vor Lachen Tränen in den Augen, also ich, denn ich mag diese Art von Humor. Und ich mag diese Mischung aus Komik, Spannung und Tiefgang. Wer bereits die anderen Teile aus der Reihe der Tegernseekrimis um Wallner und Kreuthner kennt, der erfährt jetzt z.B. warum Wallner immer friert oder wer der Vater von dem Leichenleo ist. Auch was das Pendant von "all you can eat " ist , ob der Manfred schon immer so ein Frauenheld war und sogar Wallners Oma Karin gibt es noch. Hören wird mit dem Sprecher Michael Schwarzmaier zu einem Hörerlebnis. Er ist die ideale Besetzung und meistert alle Stimmen und Dialekte , dazu noch für diejenigen für die bayrisch eine Fremdsprache ist, sogar ausgezeichnet verständlich. Und er hat ein leichtes charmantes Lispeln. Toll !!!! Er ist urkomisch wo es sein soll ( Kreuthner, Opa Manfred) und überzeugend ernst und einfühlsam, wenn es um die Schilderung tragischer Ereignisse oder Schicksale geht. Mir persönlich sagt die Stimme so zu, dass ich unbedingt nochmal Teil 1 dieser Reihe hören muss, den einzigen Teil den ich "nur" gelesen habe. Fazit für mich: Idee und Umsetzung allererste Sahne, ein Spannungsbogen der spannt aber nicht überstrapaziert und eine gut verteilte Dosis Humor an den passenden Stellen 5 Sterne für den Autor und 10 Sterne für den Sprecher.

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    • 2
  • Einmal zum Anfang, bitte!

    Totensonntag
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    Kurz zum Inhalt: 1992: Der junge Kommissar Wallner erfährt vom Obdachlosen Nissl direkt vor dessen Freitod von einer Frau, die in einem versteckten, jedoch ausgeschmückten Sarg liegen soll und entdeckt diese nach einiger Suche schließlich auch. Doch was hat es mit der Frauenleiche auf sich? … Meine Eindrücke: Andreas Föhr kehrt in seinem fünften Band dieser Krimireihe zu den Anfängen zurück und schildert dem Leser die Ereignisse des Jahres 1992: Wallner, damals blutige 23 Jahre jung, ermittelt auf seine etwas spießige Art und Weise in einer Mordsache. Ihm stehen Kreuthner und die anderen Ermittler natürlich zur Seite, jeder auf seine Art. Quasi nebenbei erfährt der „Stammleser“ so manches zu den Hintergründen der Marotten der Kommissare und wie es dazu kam. Aber auch die „Neuleser“ (zu denen auch ich gehöre) finden sich problemlos in die Charaktere und den plot selbst ein. Erzählt werden hier zwei Stränge, zum einen die Begebenheiten Anfang der 90er, zum anderen die Ereignisse der letzten Kriegstage 1945. Diese beiden sind jeder für sich sehr spannend, beiden kann man separat sehr gut folgen. Am Ende natürlich führen sie ineinander, die bis dahin noch offenen Fragen werden geklärt – die Spannung jedoch bleibt bis zum Schluss bestehen und Föhr wirft die eine oder andere überraschende Wendung in den Raum. Auch diverse Nebenhandlungen finden Erwähnung, so dass den Protagonisten eine besondere Authentizität verliehen wird, die durch gut dosierte Charakterbeschreibungen perfektioniert wird. Da ich das Hörbuch vor mir habe, möchte ich den Sprecher Michael Schwarzmaier lobend erwähnen: Dieser lässt die Personen zum Leben erwecken, gibt jedem seine Stimme, seinen Dialekt und sein Sprechtempo, so dass man sehr schnell weiß, "wer" hier gerade spricht. Auch der Wechsel vom Hochdeutschen in den bayerischen Dialekt und anders herum sind phänomenal! Fazit: Hier steht vollkommen außer Frage, die vollen fünf Sterne müssen vergeben werden – für einen guten plot, einen perfekt ausgewählten Sprecher und die Vorfreude auf mehr!

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Totensonntag (DAISY Edition)" von Andreas Föhr

    Totensonntag
    Buecherfee82

    Buecherfee82

    01. February 2014 um 20:24

    FFG - Frühes Frühjahrsputz-Gewinnspiel - soeben gestartet!
    Es gibt etwas auf die Ohren, schaut doch mal vorbei: http://buecherfee.blogspot.de/2014/02/fruhes-fruhjahrsputz-gewinnspiel.html

    Zu gewinnen gibt es:
    Totensonntag
    Das Orchideenhaus
    Valley

    (insgesamt also 3 HÖRbücher)

    Bitte antwortet auf dem Blog.

  • Leserunde zu "Totensonntag" von Andreas Föhr

    Totensonntag
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Wie alles begann: Kommissar Wallners erster Fall Herbst 1992: Clemens Wallner ist frischgebackener Kriminalkommissar und landet mit Polizeiobermeister Kreuthner auf einer Party im Hirschberghaus. Doch das zünftige Berghütten-Besäufnis endet in einer dramatischen Geiselnahme. Während Wallner und Kreuthner alles dransetzen, den verwirrten Geiselnehmer zu beruhigen, erzählt der ihnen von einem verborgenen Skelett mit einer Kugel im Schädel – und Kreuthner alias »Leichen-Leo« macht sich auf die Suche nach seiner ersten Toten. Hörprobe Andreas Föhr hat sich mit seiner Regionalkrimireihe rund um Clemens Wallner in den letzten Jahren eine große Fanschar erschrieben und mit "Totensonntag" kehrt er jetzt noch einmal ganz an den Anfang zurück! Gemeinsam mit dem Argon Verlag laden wir Euch ganz herzlich zu unserer Hörrunde zum neuen Kriminalroman von Föhr ein und freuen uns bis einschließlich 20. November 2013 auf Eure Bewerbung. Eine gemeinsame Diskussion und eine zeitnahe Rezension des Hörbuchs ist hierbei Voraussetzung. Gesprochen wird das Hörbuch von Michael Schwarzmaier. Er ist ein beliebter Fernseh- und Theaterschauspieler und ein vielbeschäftigter Hörbuchsprecher. Seine markante Stimme und sein Sinn für Komik und Spannung machen ihn zur idealen Besetzung für die Romane von Andreas Föhr und damit natürlich auch für "Totensonntag".  Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Schwarze Piste“ stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

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    • 496
  • Sehr toller Krimi

    Totensonntag
    Ruby85

    Ruby85

    11. January 2014 um 11:12

     Totensonntag ist der fünfte Roman aus der Serie um die Kommissare Wallner und Kreuthner. Eigentlich müsste er jedoch an erster Stelle stehen, beschreibt er doch den ersten Fall Wallners, der im Jahr 1992 noch ein frischgebackener Kriminalkommissar war. Wallner begleitet Kreuthner zu einem Besäufnis auf eine Berghütte, wo beide mitten in eine Geiselnahme geraten. vom Geiselnehmer Nissel erfahren die Kommissare von einer tragischen Geschichte, die sich in der Zeit des zweiten Weltkriegs abgespielt hat und die Kreuthner die heiße Spur zu seiner ersten selbst entdeckten Leiche - einem Frauenskelett in einem verzierten Sarg mit einem Einschussloch im Kopf - liefert. Im weiteren Verlauf des Buches gliedert sich die Handlung in zwei Ebenen: Zum einen bleiben wir im Jahr 1992 und begleiten die Kommissare bei ihren Ermittlungen und zum anderen begeben wir uns auf eine Reise ins Jahr 1945, wo wir über die Geschehnisse während des Kriegs informiert werden. Im Zentrum steht dabei Frieda, eine Gefangene des KZ Dachau, die den SS-Mann Kieling kennt und beim Zusammentreffen kurz vor Kriegsende hofft, dass er sie nicht erkennt und ihr Leben somit verschont bliebe. Eine Fülle von Ereignissen folgt im Wechsel mit den aktuellen Ermittlungen. Ereignisse, die berühren, verwundern, dem Leser nahegehen. Eine beeindruckende Leistung des Autors, diese Geschehnisse so real und plastisch dazustellen. Man fühlte sich direkt in die Zeit zurückversetzt und konnte die Ängste der Menschen und die Hoffnung auf baldige Rettung durch die Amerikaner fast körperlich spüren. Genauso deutlich  zeigt er dem Leser das Verhalten der Nazis in Oberbayern, die begeisterten Kids, die unbedingt mitmachen wollen und zu Mitläufern werden, andere die gezwungen wurden, der Bewegung zu folgen  und die Bürger, die die Augen vor den Gräueltaten um sich herum verschließen. Anders als im Jahr 1992: Hier begleiten wir, wie gesagt, die Kommissare bei ihren Ermittlungen im Fall der Frauenleiche. Mit zum Teil sehr unkonventionellen, gar tollpatschigen und unbeholfenen Methoden schreiten die Kommissare stellenweise zur Tat, sodass ein glaubwürdiges Bild der Staatsmänner in manchen Szenen kaum möglich ist. Allerdings störte mich das größtenteils nicht unbedingt, konnte ich mich doch so stellenweise vor Lachen nicht mehr halten. Insgesamt ist Andreas Föhr mit seinem Krimi ein tolles Werk gelungen. Eine perfekte Mischung aus Ernst, Humor, Lokalkolorit und Geschichte, die den Leser bis zuletzt fesselt. Die Handlung lässt auch keinerlei Wünsche offen, strotzt sie doch vor Spannung und unvorhersehbaren Wendungen bis zum Ende. Da dies mein erster Krimi des Autors und der Serie ist, bleibt mir an dieser Stelle nur ein kleiner Wunsch nach mehr Authentizität der Kommissare, die in ihrer derzeitigen Verfassung wohl eher kurz vor der Suspendierung als vorm Erfolg stehen dürften (*spoil* siehe bekiffte Staatsanwältin oder einen Kommissar, der sich an der Asservatenkammer bedient und mit dem dort gefundenen Sprengstoff fast ein Haus in die Luft jagt). Dennoch sind die Charaktere wunderbar geformt und liebevoll gestaltet, was dann irgendwo wieder ein uriges Gefühl vermittelt. Ach, ich mag sie alle und auch die Handlung und ich will mehr davon lesen und schauen, wie sie sich alle entwickeln. Noch ein kleinerNachtrag: Habe dank einer Lovelybooks-Leserunde auch das Hörbuch genießen dürfen und muss an dieser Stelle noch ein großes Lob an den Sprecher Michael Schwarzmaier aussprechen. Der bekannte Film- und Theaterschauspieler macht aus dem Hörbuch viel eher ein Hörspiel. Jeder Charakter bekommt eine eigene Stimme oder einen eigenen Dialekt verpasst. Einfach nur klasse und ein wahrer Hörgenuss!! Insgesamt: 5 von 5 Sternchen    

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  • Totensonntag

    Totensonntag
    nixe

    nixe

    05. January 2014 um 14:57

    "Totensonntag" war mein erstes Buch bzw. Hörbuch von Andreas Föhr. Doch da diese Geschichte zeitlich vor den andren Büchern spielte, hatte ich keine Probleme mich zurecht zufinden. Erzählt wird in 2 Handlungssträngen, einmal im Jahr 1945 und einmal im Jahr 1992. Beide Handlungen wechseln sich immer wieder ab und fügen sich am Ende gut zusammen. Für mich gab es dabei einige überraschende Wendungen. Am Ende blieben keine offenen Fragen zurück. Der Handlungsstrang von 1945 hat mir gut gefallen. Die Erzählung war sowohl spannend als auch sehr emotional. Die Erzählungen von 1992 habe ich jedoch nur teilweise als spannend empfunden. In diesem Strang erschienen mir einige Personen, ganz besonders die Staatsanwältin, völlig unglaubwürdig und somit nicht authentisch. Insgesamt gab es in diesem Buch aus meiner Sicht zu wenig Dramatik, dafür aber sehr viele Geschichten rund um die einzelnen Personen herum. Die Umsetzung als Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Ein großes Lob geht dafür an den Sprecher Michael Schwarzmaier. Er verleiht jeder Figut eine eigene Stimme, teilweise sogar mit dem entsprechenden Dialekt, und sorgt so für eine sehr lebhafte Erzählung. Die Dialekte sind dabei auch von einem Nichtbayern wie mir sehr gut zu verstehen. Schwarzmaier hat ein ruhiges und angenehmes Erzähltempo, dem man gut folgen kann. Die Emotionen und unterschiedlichen Stimmungen kann er mit seiner Vortragsweise dem Hörer sehr gut vermitteln. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich selbst noch zu den anderen Büchern von Andreas Föhr greifen werde. Ich vergebe 3,5 Sterne. Fazit: Das Hörbuch "Totensonntag" von Andreas Föhr ist teilweise spannend und emotional. Leider erscheinen einige Figuren völlig unglaubwürdig. Dank der tollen und lebhaften Vortragsweise von Sprecher Michael Schwarzmaier ist die Umsetzung von "Totensonntag" als Hörbuch dennoch gelungen.

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  • Krimi mal anders

    Totensonntag
    sjule

    sjule

    04. January 2014 um 14:00

    Vorab, ich bin eigentlich mehr im Fantasy Genre zu Hause, hatte aber das Glück dieses Hörbuch von Andreas Föhr in einer Leserunde hier zu gewinnen. Zur Geschichte: Es gibt 2 miteinander verbundene Erzählungen: 1. Kurz vor Ende des Krieges flieht Frieda von einen Gefangenentransport in ihre alte Heimatstadt, wo sie einerseits mit offenen Armen empfangen wird, aber anderseits auch relativ schnell von den SS Leuten wieder gefunden wird (diese Geschichte, wird immer mal wieder in die Hauptgeschichte eingebunden) 2. im Jahre 1992: Der frischgebackene Kriminalkommissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner landen mit einem In Wahrsamgenommenen auf einer Party im abgelegenen Hirschberghaus. Doch aus dem Besäufnis wird eine dramatische Geiselnahme. Kreutner und Wallner versuchen mit dem verwirrten Geiselnehmer zu reden, doch der redet immer wieder von einem geheimen Grab in einer Kapelle und dem dort befindlichem Sarg, in dem ein Skelett mit einer Kugel im Kopf liegt. Wallner macht sich mit Hilfe von Kreutner und der Staatsanwältin Claudia Lukas auf die Suche nach dem Sarg und dem dazu gehörigen Mörder. Besonderheiten des Hörbuches: Der Roman ist ein Regionalkrimi, das heißt, dass die Figuren in ihrem typischen regionalen Dialekten sprechen. Der Erzähler Michael Schwarzmaier schafft es von einem in den nächsten Dialekt zu springen und jeder Figur seinen eigenen Charakter dadurch noch mehr zu unterstreichen. Zum Roman: Die 2 Zeitstränge die erzählt werden sind nicht verwirrend, da Friedas Geschichte immer zwischendurch mal erzählt wird und auch vorher immer das passende Datum angesagt wird. Aber durch Friedas Geschichte bekommt man noch einen tieferen Einblick in die Geschichte. Wallner, Kreutner und Claudia sind ein lustiges Trio und ich musste oft genug den Kopf schütteln über die Ermittlungsmethoden, ins besondere die von Kreutner. Wallner hält sich eher zurück und Claudia überstrapaziert ihre Stellung auch gerne mal. Die Geschichte bleibt spannend, da immer mehr Dinge geschehen, die aufgeklärt werden müssen und die Geschichte Wendungen nimmt, die man nicht ahnt. Und nebenbei erfährt man noch persönliche Dinge der drei, die eventuell für die danach spielenden Bücher über Kreutner und Co nützlich sein können. Mein Fazit: Da es eine Vorgeschichte ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass ich die anderen Romane gelesen / gehört haben müsste um dort alles zu verstehen. Ich musste schmunzeln, als Michael Schwarzmeer das erste mal anfing im Dialekt zu reden, aber dadurch wurde der Krimi für mich erst reizvoll. Kreutner, Wallner und Claudia sorgen immer wieder dafür, dass man lachend den Kopf schüttelt. Das Hörbuch hatte mich gepackt und amüsiert, war aber durch die ganzen privaten Infos mir an manchen Stellen ein wenig langatmig und daher bekommt es von mir 4 von 5 Strenen. (P.S Ich habe schon 2 weitere Hörbücher von Andreas Föhr und dieser Reihe günstig geschoßen und bin gespannt, ob die mich auch so fesseln ^^)

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  • Totensonntag / Andreas Föhr

    Totensonntag
    Lenny

    Lenny

    01. January 2014 um 10:30

    Da werden aber so einige Leutchen im Dorf aufgescheucht, als der Name einer Frau fällt, die in der Vergangenheit mal eine wichtige Rolle gespielt hat, wer hat denn da alles etwas zu vertuschen.....erstmal will sie ja keiner gekannt haben, aber die Ermittler bohren weiter .....
    Die Idee der Geschichte finde ich toll!

    Gelesen von Michael Scharzmaier

  • Rückblende wie alles begann

    Totensonntag
    lisam

    lisam

    30. December 2013 um 15:20

    Der 5. Band von Andras Föhr ist eine Rückblende wie alles im Jahr 1992 um die bekannten Hauptpersonen begonnen hat. Der Fall gliedert sich in zwei Erzählstränge: einerseits im Jahr 1992 und andererseits der zu untersuchende Mord im Jahr 1945 in den letzten Zügen des Kriegs. Für mich war es der erste Fall um Wallner und Kreuthern und sicher nicht mein Letzter. Beklemmend waren vor allem die Szenen im Jahr 1945 und aufgelockert wurde der Krimi durch die Ereignisse im Jahr 1992. Die Ereignisse im Jahr 1945 waren für mich sehr authentisch und bedrückend, aber sehr gut beschrieben. An einigen Stellen im Jahr 1992 musste ich lachen. Da ich nicht so ernste Regionalkrimis mag, war es für mich ein Hörgenuss, der vom Sprecher gut umgesetzt wurde. Manche Dinge waren ein wenig überzogen, aber man muss nicht alles so ernst nehmen.

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  • Wer hat Schneewittchen in den Sarg gelegt?

    Totensonntag
    allegra

    allegra

    27. December 2013 um 15:19

    Inhalt Der Krimi setzt ein im Jahr 1992. Der frischgebackene Kriminalkommissar Clemens Wallner, Polizeiobermeister Kreuthner sowie die Staatsanwältin Claudia Lucas treffen sich auf einem „Austrinken“ in einem Berggasthof. Dabei kommt es zu einer Geiselnahme, was darin endet, dass Wallner zusammen mit dem Kleinkriminellen Knissl in einem Warenlift ins Tal hinunter fährt. Nach dem Knissl erzählt hat, dass er unter einer Kirche eine Leiche in einem Glassarg gefunden hat, stürzt er sich in die Tiefe und verstirbt. Wallner und Kreuthner versuchen die Tote zu finden und sind erfolgreich. Es handelt sich um ein junges Mädchen, das 1945 erschossen wurde und von jemandem Schneewittchen gleich in einen Glassarg gelegt wurde. In einer anderen Perspektive, die im Mai 1945 spielt, erfahren wir aus einer anderen Perspektive der jungen Frieda Jonas in den letzten Stunden des 2. Weltkriegs widerfährt. Meine Meinung Die Passagen die die Ereignisse im Jahr 1945 erzählen, haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte die Angst der beteiligten sehr gut nachvollziehen fand die Stimmung, im von der SS und SA gebeutelten Dorf sehr gut eingefangen. Leider habe ich das bei den Ermittlungen im Jahr 1992 nicht so empfunden. Die Lösung ist des Falles ist durchaus nachvollziehbar dargestellt und man kann miträtseln, wo sich die beiden Stränge treffen werden. Aber leider sind einige Personen so überzogen dargestellt, dass sie auf mich gar nicht glaubwürdig wirkten. Ich mag Situationskomik durchaus, aber wenn dadurch so absurde Situationen entstehen wie ein Polizist, der einen Straffälligen in U-Haft im Rollstuhl auf einen Berg schiebt, nur damit er eine Party nicht verpasst oder eine Staatsanwältin Beweismittel wegraucht, dann kann das lustig sein, wenn es in einer Comedyserie vorkommt. Aber in einem Krimi, der einen doch sehr ernsthaften und berührenden Hintergrund hat, finde ich das fehl am Platz. Der Krimi ist in sehr einfacher Sprache verfasst, ich fühlte mich manchmal etwas in eine Fernsehserie versetzt. Die Kohlen aus dem Feuer geholt hat für mich Michael Schwarzmaler, der das Hörbuch sehr schön mit verschiedenen Dialekten sehr passend gelesen hat. Für mich eine Entdeckung, von ihm möchte ich gerne noch weiter Hörbücher lauschen. Mein Fazit Wer schon andere Krimis von Andreas Föhr gelesen hat, wird wahrscheinlich auch diesen Krimi mögen, weil man durch die Kenntnis der Reihe die Figuren besser einordnen kann. Als Einstieg fand ich „Totensonntag“ weniger geeignet, weil mich das Verhalten einiger Figuren etwas abgeschreckt hat. Mir ist der Gegensatz eines sehr ernsthaften Themas und Klamauk hier zu groß. Aber da die Handlung dennoch nachvollziehbar und recht spannend dargestellt ist und mir die Art und Weise, wie Michael Schwarzmaler das Hörbuch interpretiert, vergebe ich drei Sterne.

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  • Totensonntag

    Totensonntag
    ejtnaj

    ejtnaj

    24. December 2013 um 13:19

    Bei einer Feier auf der Berghütte Hirschberghaus gibt es eine Geiselnahme. Doch zuvor hat der gerade frischgebackene Kriminalhauptkommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner von einem Skelett mit einer Kugel im Kopf erfahren. Leo Kreuthner macht sich auf die Suche nach der Leiche, was für ihn die erste seines Lebens wäre. Der Autor Andreas Föhr hat zwar wieder einen Neuen Wallner/Kreuthner Fall ins Leben gerufen. Doch dieser hier ist eigentlich der erste Fall des Duos und spielt im Jahr 1992. Aber nicht nur hier geht die Reise zurück in die Vergangenheit, sondern auch im zweiten Erzählstrang ist man sogar im Jahr 1945 angekommen. Wie beides dann zusammenhängt löst sich erst relativ weit am Ende auf. Da bei diesem Autor der Spannungsbogen immer bis zum Schluss erhalten ist, habe ich es hier auch nicht anders erwartet. Da ich das Hörbuch des Buches hatte, hatte ich doch etwas Probleme der Handlung zu folgen. Allerdings lag dies nicht am Sprecher Michael Schwarzmaier der dieses Hörbuch besprochen hat. Denn dieser hat sogar den verschiedenen Figuren eigene Stimmen zugeordnet. Ich glaube es liegt bei mir eher daran, dass ich nicht die notwendige Ausdauer habe um solange einer Geschichte zu lauschen. Ein Buch ist mir definitiv lieber. Die Handlungsorte rund um das Tegernseer Tal waren genauso gut wie immer beschrieben und ich konnte sie mir wieder sehr gut vorstellen. Auch alle handelnden Figuren waren gut erzählt und sofern diese beschrieben waren, konnte man sich diese beim Zuhören auch alle gut vorstellen. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen nur das nächste Mal werde ich wieder zu einem gedruckten Buch greifen.

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