Andreas Föhr Wolfsschlucht

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Inhaltsangabe zu „Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr

Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.

Kreuthner und Wallner versüßen mir den Tag!

— MissJaneMarple

Wirklich ein gelungener Heimatkrimi. Spannend bis zur letzten Seite mit immer wieder überraschenden Wendungen. Und der Lachmuskel kommt auch

— markusros

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  • Wallner und Kreuthner ermitteln wieder...

    Wolfsschlucht

    Isar-12

    03. March 2017 um 16:24

    "Wolfsschlucht" ist zum einen eine schöne Aufstiegsroute auf den Schildenstein in den Blaubergen, hier aber der Titel des sechsten Fall aus der Wallner- & Kreuthner-Reihe von Andreas Föhr. Ich lese diese Reihe sehr gern, besonders der Opa Manfred hat es mir mit seiner Komik immer angetan. Gerade weil einiges manchmal den überspitzten Humor a la "Hubert & Staller" hat, bereitet dieser Krimi nicht nur Spannung, sondern auch die nötige Brise Humor. Gerade die Geschichte rund um den Maibaumklau ist der Hit. So meint der Kommissar Wallner manchmal an Opa und Kollege verzweifeln zu müssen. Der Kriminalfall war zwar diesmal für mich persönlich nicht ganz so spannend wie in so manchem Vorgängerband, aber in Summe ist dieses Buch wieder eine nette und kurzweilige Lektüre, die sich flüssig liest.

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    • 3
  • eBook Kommentar zu Wolfsschlucht von Andreas Föhr

    Wolfsschlucht

    wolferl

    via eBook 'Wolfsschlucht'

    Nur ein Wort "super"

    • 6
  • Wieder mal klasse

    Wolfsschlucht

    KerstinTh

    22. September 2016 um 16:56

    Ein neuer Fall für die Miesbacher Polizei. Und wieder einmal findet Kreuthner die Leiche. Nicht umsonst wird er mittlerweile Leichen-Leo genannt. Nach einem anstrengenden Tag in der Kneipe kommt es zur „Gerichtsverhandlung“ von Florian Scheffler, dem örtlichen Bestatter. Natürlich handelt es sich hier nicht um ein echtes Gericht. Seine Saufkumpanen, zu denen auch Kreuthner gehört, verurteilen Scheffler, da er nie etwas Lustiges oder Spannendes erzählt. Zur Strafe verfrachten sie ihn, in seinem Auto sitzend, auf eine Sandbank in der Mangfall. Am nächsten Tag befindet sich das Auto, mitsamt Fahrer, aber leider auf der anderen Seite des Wasserfalls und Florian Scheffler ist tot. Allerdings ist er nicht ertrunken, sondern wurde erschossen! Zur gleichen Zeit verschwindet die junge Bianca Stein spurlos. Sie wurde von einem Unbekannten in eine Hütte verschleppt und dort festgehalten. Ebenfalls in Erscheinung tritt: Stefanie Lauberhalm. Sie ist als Hexe bekannt. Was hat sie mit dem Toten und der Verschwundenen zu tun? Kommissar Wallner begibt sich auf die Suche. Wieder mal ein klasse Krimi von Andreas Föhr rund um Wallner und Kreuthner. Der Krimi ist durchweg spannend und gleichzeitig witzig unterhaltend. Es macht sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen. Die Handlung ist interessant und wieder einmal etwas abstrakt und verzweigt. Und am Ende gibt’s noch Familienzuwachs bei Familie Wallner. Lesen lohnt sich auch hier wieder.

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  • So muss ein Krimi für mich sein !!!

    Wolfsschlucht

    numinala

    15. July 2016 um 12:55

    Der Leichen-Leo ist wieder unterwegs - so wird der Polizeibeamte Kreuthner schon genannt, weil er ständig über Tote stolpert. Dieses Mal handelt es sich um den Bestatter Scheffler, aber Kreuthners Reaktion auf seinen Fund ist schon merkwürdig... er sollte es doch bereits gewohnt sein... Als er dann auch noch den Wagen der vermissten Bianca Stein entdeckt - aufgespießt auf einen Maibaum, stellt sich für Kommissar Wallner nicht nur die Frage, was mit Scheffler passiert ist, sondern auch, wo Frau Stein abgeblieben ist. Die beiden Fälle sorgen für jede Menge Arbeit für Wallner und sein Team. Und auch der Herr Kreuthner ist höchst motiviert, sie dabei zu unterstützen. Dieses Mal hat er den Bogen schon sehr weit überspannt... da kann es nicht schaden, sich im allerbesten Licht zu präsentieren.  Fazit So muss ein Krimi für mich sein: vom Anfang bis zum Ende spannend,  gut durchdacht - intelligent gemacht,  zwischendurch auch mal gerne Etwas zum Grinsen bzw. zum Lachen (ist kein Muss, aber gut) mit unerwarteten Wendungen, in einem flüssigen Schreibstil geschrieben, nach Möglichkeit eine Reihe - damit ich beim Lesen Bekannte und Freunde wiedersehe...lese, Er sollte mir rundherum Lesespaß bereiten, sodass es mir schwerfällt, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen - Ja, das ist es auf den Punkt gebracht! Dann klappt es auch mit der vollen Punktzahl - so, wie hier: 5 von 5 Sternchen für das Team Wallner/Kreuthner :0) Viele Grüße von der Numi

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  • Maibaumklau mit Folgen

    Wolfsschlucht

    MissJaneMarple

    Inhalt:Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.Meinung:Was soll ich noch großartig schreiben? Ich liebe dies Reihe um Kreuthner und Wallner, schon allein aus dem Grund, da sie bei mir im Heimatlandkreis spielt.Der Schreibstil ist humorvoll und leicht zu lesen. Die Geschichte wieder spannend und teilweise tragisch zu gleich.Wallner und Kreuthner versüßen mir einfach die Lesetage. Leider war das der bisher letzte Teil, ich hoffe es folgen noch ganz viele! Fazit:Ein abolutes Lesemuss! Reihenfolge:1. Der Prinzessinnenmörder2. Schafkopf3. Karwoche4. Schwarze Piste5. Totensonntag6. Wolfsschlucht

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    • 6
  • Spannend, urig und sehr unterhaltsam

    Wolfsschlucht

    Biestli

    04. March 2016 um 09:39

    Andreas Föhr kann ich absolut weiterempfehlen. Habe bald alle Bücher seiner Kreuthner und Wallner Reihe durch und bin schon gespannt, ob und wann es eine Fortsetzung gibt.

    Die Bücher sind toll geschrieben und lassen mich tief abtauchen in die Welt um den Tegernsee. Dazu sind die Geschichten wirklich spannend und teilweise musste ich auch mal richtig laut lachen. So wünsche ich mir das.

  • Ein Maibaum auf Abwegen

    Wolfsschlucht

    Bellexr

    27. December 2015 um 17:32

    Es ist Ende April am Tegernsee und Kommissar Clemens Wallner muss in zwei rätselhaften Fällen ermitteln. Im Mangfall wird der Leichenwagen des Bestatters Florian Scheffler gefunden, mit dem toten Bestatter hinterm Steuer. Doch der Unternehmer ist nicht ertrunken, sondern erschossen worden. Und dann ist noch eine junge Frau verschwunden und nur ihre Mutter scheint sie wirklich zu vermissen. Je länger Wallner ermittelt, umso mehr Zusammenhänge stellt der Kommissar zwischen den beiden Fällen fest und dann gibt es ja noch eine Hexe, die sein Privatleben auf den Kopf stellt.   Ein Maibaum spielt im vorliegenden Fall eine entscheidende wie aberwitzige Rolle und es verwundert niemanden, dass Leo Kreuthner hier seine Hände mal wieder im Spiel hat. Wie auch bei dem Leichenwagen, der im Mangfall gefunden wird samt seinem Besitzer. Aber ansonsten spielt der unkonventionell agierende Polizeibeamte dieses Mal eher eine Nebenrolle.   Die Ermittlungen rund um den Mord an dem Bestattungsunternehmer und dem Vermisstenfall der jungen Bianca stehen im Fokus. Hierbei kommt allerdings auch das Privatleben von Kommissar Wallner und seinem Großvater Manfred nicht zu kurz, das sich ziemlich ereignisreich gestaltet. Und eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei eine rothaarige Hexe, die in Miesbach praktiziert.   Der Kriminalroman gestaltet sich mal wieder gleichermaßen spannend, unterhaltsam und witzig, versehen mit einem ordentlichen Schuss Lokalkolorit und einigen deftigen bayrischen Dialogen.   Die Geschichte entwickelt sich dabei durchweg abwechslungsreich, kurze Szenen mit Kreuthner sorgen immer wieder für Lacher, aber auch Wallners Großvater leistet sich einige Eskapaden, die einen immer wieder schmunzeln und seinen Enkel schier verzweifeln lassen. Bis Wallner hinter die wahren Gründe dieser kleinen Katastrophen kommt, die Manfred verursacht.   Somit bietet „Wolfsschlucht“ beste Krimiunterhaltung, im wahrsten Sinne des Wortes, auch wenn dieser Band nicht unbedingt zum Besten der Reihe gehört, ist das Buch ein klares Muss für Krimifans.   Fazit: Kurzweilig, vergnüglich und durchaus auch spannend mit eigenwilligen wie sympathischen Protagonisten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • Spannender Plot

    Wolfsschlucht

    Heleflo

    Klappentext: Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist. (Quelle: Amazon) Meinung: Auch im 6. Teil der Wallner/Kreuthner-Reihe hat Leo Kreuthner wieder seine Finger in allerlei merkwürdigen Aktionen, die sich schwer am Rande der Legalität befinden. Die Handlung ist undurchsichtig. Bis fast zum Schluß kann man die Zusammenhänge nicht so wirklich erkennen. So sollte für mich ein spannender Krimi sein. Was für Leser oberhalb des Weißwurstäquators vielleicht diesmal schwieriger ist, sind die vielen bayrischen Dialoge. Im Anhang finden sich dafür allerdings Erklärungen. Aber ich finde, das macht die Handlung authentischer. Ich muss dazu sagen, daß ich im Tegernseer Tal daheim bin. Fest verwurzelt in der Umgebung und unseren Traditionen. Man merkt an den Beschreibungen der örtlichen Begebenheiten gut, daß Andreas Föhr auch hier seine Wurzeln hat. Allerdings ist die Geschichte von Kreuthners Maibaumklau schon sehr überspitzt beschrieben, ganz so anarchisch gehts bei uns dann doch nicht zu. Auch die Aktivitäten von Wallners Großvater arten diesmal schon fast in Klamauk aus. Das finde ich sehr schade. Und die „Hexe“ find ich irgendwie unpassend. Aber na gut, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Fazit: Auf jeden Fall wieder ein spannender, wenn auch ein bemüht witziger, Regionalkrimi, den ich jedem Liebhaber dieses Genres durchaus empfehlen kann. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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    • 2
  • Wie alles aus dem Ruder läuft...

    Wolfsschlucht

    lesebiene27

    Bei einem Besäufnis in der ortsansässigen Kneipe, bei dem auch Leonhardt Kreuthner dabei ist, wird ein Bestattungsunternehmer kurzerhand betrunken mit seinem Leichenwagen umgeparkt. Doch am nächsten Tag ist dieser tot und mit seinem Leichenwagen in der Mangfall versunken. Zeitgleich verschwindet eine junge Frau, deren Mutter einen Notruf bei der Polizei absetzt. Kommissar Clemens Wallner ermittelt und findet nicht nur bald heraus, dass der Kollege Leo mal wieder seine Finger im Spiel hat, sondern auch, dass die beiden Fälle irgendwie miteinander in Verbindung stehen. Die Geschichte ist sehr umfangreich und deswegen an manchen Stellen auch ein bisschen undurchsichtig gewesen, sodass ich grade den Unterthemen nicht immer hundertprozentig folgen konnte. Dies mag daran gelegen haben, dass es sich bei diesem Buch um den sechsten Teil der Reihe handelt. Es ist zwar nicht weiter schlimm, dass grade die persönlichen Teilaspekte dadurch vielleicht untergehen und ich würde es auch nicht als notwendig betrachten, die Bücher in der Erscheinungsreihenfolge zu lesen, aber nett dürfte es trotzdem sein. Die Protagonisten finde ich dieses Mal zwar persönlich, aber immer noch fremd. Man fühlt sich weiter als Beobachter, der die ganze Szene miterlebt und der auch im Fall gedanklich mitermittelt, doch die Erzählungen der persönlichen Gegebenheiten haben mich nicht wirklich berührt. Ganz nett fand ich den Großvater des Kommissars, der mal wieder durch seine unbedarfte, naive, aber dennoch sympathische Art mir den ein oder anderen Schmunzler entlockt hat. Im Gegensatz dazu steht Polizist Kreuthner, der mal wieder in die Fälle integriert ist, weil er mitten dabei ist und durch reinen Zufall, Instinkt und durch seine draufgängerische Art zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Dennoch blieb er mir ab der ersten Sekunde unsympathisch, da ich sein Verhalten unmöglich finde und nicht nachvollziehen kann, wie ein solcher Polizist immer noch seinen Dienst absolvieren darf. Dies wird sicherlich jedoch Geschmackssache sein. Mir kam die Geschichte gut durchdacht sowie an einigen Stellen (bspw. den Begegnungen mit dem Wolf) ein bisschen spannend vor. Allerdings konnte mich „Wolfsschlucht“ nicht in seinen Bann ziehen und lies mich zwar ganz gut unterhalten, aber nicht mehr zurück. Außerdem fand ich es ein wenig unplausibel und somit zu viel des Guten, wie die einzelnen Fälle miteinander in Verbindung stehen und dass sogar Wallner persönlich integriert wird. Gut gefallen hat mir, dass das Buch ohne nicht notwendige Brutalität ausgekommen ist und wenig blutig war. Dies spricht meiner Meinung nach immer für die Qualität eines Romans, da der Leser mit Inhalt und nicht mit Brutalität unterhalten werden soll. Von mir bekommt der sechste Band der Wallner&Kreuthner-Reihe somit 4 von 5 Sternen.

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    • 5

    NiWa

    18. September 2015 um 17:45
  • Leos Gelage

    Wolfsschlucht

    walli007

    11. September 2015 um 10:24

    Still ruht der Wald, könnte man meinen. Allerdings hält die Ruhe nicht lange an. Nach einem seiner üblichen Saufgelage kommt Wachtmeister Leo Kreuthner auf die Idee, man könnte den sturzbetrunkenen Bestattungsunternehmer Florian Scheffler in sein Auto setzen und dieses so an den Fluss stellen, dass der Insasse morgens erstmal ein frisches und unfreiwilliges Bad nehmen muss. Man kann sich die diebische Freude von Kreuthner und seinen Kumpanen vorstellen, bei dem Gedanken; allerdings auch das Entsetzen als Scheffler an nächsten morgen tot in seinem Wagen gefunden wird. Hat Kreuthner es diesmal zu weit getrieben? Und was hat das Verschwinden von Bianca Stein damit zu tun? Schlimmer als die Polizei erlaubt ist dieser Wachtmeister Kreuthner. Und doch geschieht es immer wieder, dass gerade seine Eskapaden die Ermittler bei der Lösung eines Falles voranbringen. Kommissar Wallner kann sich auf seine Truppe verlassen. Doch frisch getrennt und häufiger mit den Eigentümlichkeiten seines Großvaters Manfred beschäftigt, ist Wallner etwas abgelenkt. Nur nach und nach kann entschlüsselt werden, was geschehen ist. Zur großen Unterhaltung und Belustigung tragen Kreuthner und Manfred bei, die sich mehr als ein Kabinettstückchen leisten. Pfiffig und gewitzt stolpern sie durch den Fall und trampeln eher versehentlich auf den richtigen Pfad. Ein sehr persönlicher Fall für Wallner. Ein Fall, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen. Familienoberhäupter, die dem Namen keine Ehre machen. Nachkommen, deren Auflehnung doch ins Leere zu gehen scheint. Humor und Spannung sind sehr gelungen durchmischt. Wie man es aus den früheren Büchern um Kommissar Wallner schon kennt, Lokalkolorit kommt nicht zu kurz und doch entwickelt sich ein Fall mit weiterreichenden Folgen. Einfach gute Unterhaltung, für nicht so sprachgewandte Leser mit einigen Erläuterungen versehen. Eine Reihe, mit der man nichts falsch machen kann.

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  • Was wir schon immer über Maibäume wissen wollten ... Krimi mit Mehrwert

    Wolfsschlucht

    Buecherspiegel

    15. May 2015 um 09:58

    Es steht zwar nicht explizit auf dem Cover des Kriminalromans von Andreas Föhr „Wolfsschlucht“ drauf, aber es ist ein bayerischer Thriller. Für mich endlich mal ein Krimi, bei dem viele Gespräche in der typischen Sprache verfasst sind. Bayerisch für Anfänger eben. Und damit es einem nicht so schwer wird mit den Ausdrücken und Redewendungen, geben die Erklärungen auf der selben Seite sofort Einblicke darüber, was diese bedeuten und wie sie entstanden sind. Ein sogenannter Mehrwert beim Krimi lesen. Und obwohl es, wenn ich mich nicht verrechnet habe, das sechste Buch in dieser Reihe ist, so liest sich Wolfsschlucht wie ein abgeschlossener Roman. Man ist nicht unbedingt darauf angewiesen, die vorhergehenden gelesen zu haben, aber dieses macht eindeutig Lust auf mehr. Halbseidene Polizisten auf dem Land, die so gerne Karriere machen würden, sich aber noch nicht so recht entschließen können auf welcher Seite des Gesetzes sie nun bleiben wollen, nur eines wissen sie ganz genau: im Mittelpunkt wollen sie stehen. Der Großvater des Kommissars Wallner, der plötzlich eine leibhaftige Hexe als Freundin hat und beginnt, sich äußerst merkwürdig zu verhalten. Sodass der Enkel den Großvater einige Male vor dem Gefängnis bewahren muss. Und dann diese Geschichte mit dem Maibaum, mein Gott, so herzhaft gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Die Geschichte geht so … Was das nun aber mit dem Todesfall eines Leichenbestatters zu tun hat, der in seinem eigenen Leichenwagen gefunden wurde, sowie einer verschwundenen jungen Frau, deren Wagen, aufgespießt mit eben jenem Maibaum gefunden wurde, dass muss der Kommissar vorsichtig mit seinen Kollegen entwirren. Schade nur, dass, wie bei vielen Geschichten, manche Protagonisten plötzlich ohne weitere Erklärungen buchstäblich aus den Seiten fallen und wir nichts mehr von ihnen lesen. Und das Ende ist mir persönlich, obwohl plausibel und sehr gut möglich, ein wenig zu übertrieben.

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  • Unterhaltsam und kurzweilig

    Wolfsschlucht

    FrolleinJott

    11. May 2015 um 13:43

    Inhalt / Klappentext: Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist. Meine Meinung: Auch in dieser Folge ermittelt wieder der sympathische Kommissar Wallner mit seinem Team. Wallners Großvater Manfred, mit dem er zusammenlebt, veranstaltet wieder einigen Blödsinn, so dass er desöfteren von der Polizei aufgegriffen wird. Und der Polizist Leo Kreuthner verursacht weiterhin sein Chaos, wobei er es immer wieder schafft, zur Lösung der Fälle auf kuriose Art und Weise beizutragen.Und unter diesen Umständen muss Wallner einen recht verworrerenen Fall lösen, bei dem die Zusammenhänge erst am Ende durchschaubar werden. Andreas Föhr hat auch diesen Fall wieder gut konstruiert, die Charaktere sind einem beim Lesen schnell vertraut. Das Buch bietet sowohl Spannung, als auch eine gute Portion bayerischen, manchmal recht derben Humor. Durch einige Dialoge im bayerischen Dialekt wird der Lokalkolorit der Handlungsorte schön betont, was aber auch für den Nicht-Bayern gut zu verstehen ist. Einige dieser Begriffe werden vom Autor in Fußnoten erläutert. Insgesamt ein solider Regionalkrimi, der sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen ist.

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  • Verbrechen in Bayern

    Wolfsschlucht

    Pelikanchen

    >>Wolfsschlucht<< von Andreas Föhr, der sechste Fall für die Polizeibeamten Wallner und Kreuthner konnte mich überzeugen. Da Kreuthner ja für jeden Spaß zu haben ist. ist es nicht unwahrscheinlich das er mit seinen Saufkumpanen ein Bestattungsauto samt besoffenen Bestatter in den Fluten der Mangfall abstellt. Dumm nur das das Auto in die Mangfall gestürzt ist und der Bestatter nicht mehr lebt. Gut für Kreuthner ist aber das der Bestatter mit 3 Kugeln erschossen wurde, sonst hätte er wohl wirklich große Probleme bekommen. Ein Fahrzeug wird von einem Baumstamm aufgespießt und natürlich ist da auch wieder Kreuthner mit von der Partie. Der Baumstamm ist ein Maibaum und irgendwie ist es schon toll das ich das Buch heute am 1. Mai fertig gelesen habe. Natürlich hängen die beiden Fälle irgendwie zusammen und es geht um ein tödliches Geheimnis das sich im Laufe des Buches nahtlos aufklärt. Als Liebhaber der bayerischen Mentalität kommt man hier wirklich auf seine Kosten, Andreas Föhr versteht es wirklich einen zum Schmunzeln zu bringen.

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    • 3

    Pelikanchen

    04. May 2015 um 01:19
    eulenmama schreibt Hach, durch deine Rezension, lockt mich das Buch noch mehr, ja haben muss ☺

    Du wirst es nicht bereuen, Versprochen :-)

  • Wie immer ein unterhaltsamer Regionalkrimi

    Wolfsschlucht

    Lilith79

    03. May 2015 um 22:55

    In "Wolfsschlucht" passieren zu Beginn des Romans gleich mehrere merkwürdige Dinge, ein Bestattungsunternehmer wird mitsamt seines Autos in einem Fluss gefunden, ist aber nicht ertrunken, sondern wurde erschossen. Eine Frau verschwindet und ihr Auto wird aufgespießt durch einen Maibaum aufgefunden. Und Kommissar Kreuthner scheint in alle diese Vorkommnisse verwickelt. Kommissar Wallner und sein Team versuchen Licht ins Dunkle zu bekommen, mehr oder weniger unterstützt (oder behindert) durch Kreuthner. Für mich war "Wolfsschlucht" wie immer ein sehr unterhaltsames Buch, kurzweilig geschrieben, mit sympathischen und schrulligen Charakteren und wie immer auf einem hohen "Regionalkrimi-Niveau". Auch der Kriminalfall ist durchaus interessant, wenn die Handlung gegen Ende auch vielleicht etwas zu abwegig wird, dadurch dass wirklich fast alles mit allem zusammenhängt und Kommissar Wallner auch noch privat mit der Handlung verbandelt ist. Vielleicht etwas zu viel des Guten, aber dem Lesevergnügen tut das eigentlich keinen Abbruch und zu viel Realismus und Logik braucht man von so einem Regionalkrimi meiner Meinung nach auch nicht zu erwarten. Kreuthner an sich ist ja schon eine überzogene Karikatur, die im realen Polizeileben sicherlich nicht lange Platz finden würde (das ist zumindest zu hoffen ;-) ). Für mich ist Andreas Föhr neben u.a. Jörg Maurer einer der besten Autoren von bayerischen Regionalkrimis und ich werde die Reihe sicherlich weiterverfolgen.

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