Andreas Feiningers große Fotolehre

von Andreas Feininger 
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Andreas Feiningers große Fotolehre
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Ein gutes Werk für Fotografen, egal ob Hobbyfotograf, Neueinsteiger oder aber Profis!

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Inhaltsangabe zu "Andreas Feiningers große Fotolehre"

Der Klassiker des weltberühmten Fotografen! Feiningers technisches Know-how, seine brillante Einführung in die kreativen Aspekte und wertvolle Tipps für die praktische Handhabung machen dieses Standardwerk zu einem unentbehrlichen Handbuch für Amateure und Profis.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453179752
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:479 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.01.2001

Rezensionen und Bewertungen

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gutes Werk für Fotografen, egal ob Hobbyfotograf, Neueinsteiger oder aber Profis!
    Fotografieren ist eine Kunst!

    Zum Inhalt:

    Der Klassiker des weltberühmten Fotografen! Feiningers technisches Know-how, seine brillante Einführung in die kreativen Aspekte und wertvolle Tipps für die praktische Handhabung machen dieses Standardwerk zu einem unentbehrlichen Handbuch für Amateure und Profis.



    Über den Autor:

    Andreas Feininger gehörte fast 20 Jahre lang dem berühmten Fotografenstab vom Magazin LIFE an und gilt als Fotograf von Weltruf. Er erhielt in Anerkennung seiner Arbeit als Journalist und experimenteller Fotograf für sein originelles Denken und seine hervorragenden Bücher von der “American Society of Magazine Photographers” deren höchste Auszeichnung, die “Robert Leavitt Medaille”.



    Mein Fazit und meine Rezension:

    Ich bin ein kreativer Mensch. Unter meinen Hobbies findet ihr viele verschiedene Dinge wie beispielsweise Basteln, Malen (Acyrlfarben oder Pastellkreide), natürlich das Schreiben, aber auch die Fotografie. Leider bin ich keine stolze Besitzerin einer Spiegelreflexkamera, doch die Liebe zu diesen habe ich während eines Projekts in der Schule gefunden: es ging darum Gegensätze aufzuzeigen und zwar in der Natur. Gegensätze wie Licht und Schatten. Bewaffnet mit der Spiegelreflexkamera meines Vaters (also keine Digitalkamera, auf der man sofort sehen konnte, ob die Bilder etwas geworden sind oder nicht!) bin ich also in den Wald gewandert, habe Lichtspiele in den Bäumen und auch auf den Bäumen gefunden und fotografiert, Pflanzen und Tiere beobachtet, Wolken und auch Spiegelungen in jeglicher Art und Form. Das Projekt hätte ewig weiter laufen können! Doch irgendwann war Schluss ...

    Nachdem ich die Fotos habe entwickeln lassen, kam die große Ernüchterung: Fotografieren hat nicht einfach nur mit Motivsuche, Lichtverhältnissen, dann drauf halten und Klicken zu tun. Nein, die Fotografie ist eine Form der Kunst und zwar eine wunderbare, aber auf jeden Fall keine Leichte! In meinem Fall war es sogar so, dass ich zwar schon vorher einen Fotoapparat hatte und diesen auch mehrfach genutzt hatte, nur die Spiegelreflex war dann doch schon ein anderes Kaliber ;) Nicht jedes Foto ist mir gelungen.

    Anstatt mich aber zurückzuziehen habe ich mich nicht unterkriegen lassen und einfach weiter gemacht! Auch heute fotografiere ich noch gerne, wobei ich niemand bin, der wirklich auf ein Objekt drauf hält und abdrückt, sondern jemand, der den richtigen Moment abwartet, das richtige Licht und die besonderen Farben. Flüchtige Momente halte ich sehr gerne fest :) Einige meiner Bilder konntet ihr ja schon in meinem Ausflug von der Nordsee oder aber im Wasserpark in Landsweiler auf meinem Blog betrachten.

    Die Fotografie ist also eine Kunst für sich und jeder Fotograf entscheidet selbst, wie kunstvoll er sein Foto kreiert und wie er genau an dieses Motiv herankommt.

    Mit Hilfe des Buches von Andreas Feininger habe ich mich allerdings nicht nur mit der Fotografie und dem perfekten Motiv beschäftigt, sondern vor allen Dingen auch mit der Technik, die hinter all dem steckt. Der Autor geht zunächst auf die Ausrüstung und das Material ein, die ein Fotograf mit sich führen oder aber zumindest kennen sollte. Von der Kamera, über das Objektiv bis hin zu Stativ und Selbstauslöser ist alles mit dabei. Natürlich sind die im Buch erwähnten Gerätschaften etwas veraltet, was aber daran liegt, dass das Buch erstmals 1978 aufgelegt wurde und nunmehr 2001 in einer Neuausgabe (10. Auflage) erschienen ist.

    Im nächsten Teil stellt er die Technik des Fotografierens vor, worauf man achten sollte und was man mit einberechnen sollte, damit das Foto nicht unterbelichtet oder aber doch nicht unscharf wird. Was mir hierbei auch sehr gefallen hat: Andreas Feininger erklärt nicht nur, wie man seine Kamera bedient, sondern auch, was genau hinter all dem steckt!

    Natürlich geht es dann richtig in die Tiefe - in die Filmentwicklung. Das Kapitel habe ich zwar gelesen, aber da ich nicht selbst entwickeln möchte (so weit bin ich dann doch noch nicht *g*), habe ich es unter "interessant" verbucht und weiter gelesen.

    Erst im sechsten Teil geht er auf die Bildgestaltung ein, betrachtet mit dem Leser gemeinsam die Farbe, das Spektrum im Allgemeinen und erklärt wie Farbe ensteht. Erklärt unterschiedliche Beleuchtungsmethoden, Farbtemperaturen und wie man das Licht am geschicktesten für seine Aufnahmen einsetzt und benutzt. Und dann geht es in die Tiefe hin zum Kontrast, zum Spiel von Licht und Schatten, zur Bewegung (die überhaupt nicht einfach ist!) zur Komposition und zur Wahl des besten Augenblicks! Oh ja, dieses Buch ist keine leichte Lektüre, hilft jedem Fotografen - egal ob Hobbyfotograf und Amateur oder aber ob Profi - weiter, seine Tricks und Kniffe zu verfeinern und seinen Stil zu verbessern.

    Mir hat dieses Buch auf jeden Fall geholfen, denn ich werde nun noch mehr auf meine Technik und die erst gelesen (und erlernten) Feinheiten achten und sie auch anwenden. Die Fotografie ist und bleibt eine Kunst für sich - und für mich!


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    Pitti-der-Platschs avatar
    Pitti-der-Platschvor 5 Jahren
    Das Foto-Standardwerk?


    Sehr kurz: Ganz gut!
    Kurz: Viel Text, wenig Bilder, ausschließlich Analog-Fotografie
    Lang: Ist Andreas Feiningers "Große Fotolehre" wirklich das Standardwerk, welches jeder Fotografie Interessierte gelesen haben sollte? Meiner Meinung nach ein nicht so ganz klares Jein! Warum? Nun, aus heutiger Sicht wirkt sein Buch nicht mehr zeitgemäß, da das Thema Digitalfotografie in seinem Buch überhaupt nicht auftaucht, geschrieben Ende der 1970er Jahre, auch nicht auftauchen kann. Schlimm ist dies aber eigentlich nur für den Fotografen der mit diesem Buch eine Anleitung für seine Kamera erwartet. Feininger schreibt selbst, wenn es dem Leser nur darum ginge technisch einwandfreie Bilder zu erstellen, dann sollte er die Bedienungsanleitung seiner Kamera anstelle Feiningers Buches vorziehen.
    Auf einen Technikteil verzichtet Feininger dennoch nicht. Dieser beschreibt Vor- und Nachteile unterschiedlicher Kameratypen, Objektive, Filter, Belichtungsmesser usw. Auch die Filmentwicklung und die Vorzüge verschiedener Negativ- und Filmarten gehören natürlich mit dazu. Dabei versucht Feininger nicht ein reines Technik-ABC zu erstellen, sondern greift immer die dazugehörigen Gestaltungsfragen auf. Eigentlich könnte dieser Teil aus Sicht eines Digitalfotografen übersprungen werden. Da viele fotografische Grundlagen heute noch Gültigkeit finden, beinhaltet der Technikteil dennoch mit unter spannende Informationen, die in den modernen digitalen Werkzeugen durchaus Verwendung finden können oder einfach historisch gesehen interessant sind, die Gradationskurve ist also keine Erfindung von Photoshop!
    Der aus meiner Sicht wirklich wichtige und uneingeschränkt verwertbare Teil beschäftigt sich mit der fotografischen Gestaltung: Dabei geht es Feininger um fotografisches Sehen, genauso wie um Farben und Farbgestaltung. Er erklärt was Farben eigentlich sind und wie wie sie zustande kommen. Wie kann ich bewusst Farben in der Fotografie steuern? Welche Rolle spielt Licht dabei und welche grundlegende Beleuchtungsmethoden gibt es? Was hat es mit Räumlichkeit und Perspektive auf sich? Welche Kontraste gibt es und wie kann ich sie steuern? Wie kann Bewegung umgesetzt und was muss bei der Bildkomposition beachtet werden? Schließlich endet Feininger mit seinen Gedanken zur Fotografie, was eine Fotografen wirklich ausmachen und worauf er achten sollte.
    Leider hält Feininger sehr ein seinen eigenen Vorstellungen und Erfahrungen fest. Er sagt selbst, dass er junge Fotografen oft beneide, weil sie nicht so fest gefahren sind, dennoch liest man aus seinen Worten meiner Meinung nach sehr schnell arrogante und spottende Untertöne heraus. Auf der einen Seite hebt er die freie Gestaltung und die bewusste Abweichung von akademischen Regeln hervor. Auf der anderen Seite beschimpft er förmlich alle, die seinen Regeln nicht folgen als Anfänger, Dilettanten und Möchtegerns.
    Feininger versucht so viel wie möglich in schriftlicher Form zu erklären und verzichtet fast ausschließlich auf erklärende Bilder. Das mag für ein Buch über ein visuelles Thema wie die Fotografie etwas befremdlich erscheinen. Glücklicherweise finden sich im Mittelteil des Buches doch ein paar Beispielbilder mit erklärenden Bildunterschriften, die einige Erläuterungen des Buches noch einmal zusammenfassen. Für meine persönlichen Eindruck ist dies etwas zu wenig, allerdings hat Feiningers Herangehensweise den Vorteil, dass sein Buch, im Gegensatz zu vielen aktuellen Fotolernbüchern, nicht so sehr nach protziger Eigenwerbung ausschaut.
    Fazit: Feininger erläutert etwas selbstverliebt die Grundlagen der Fotografie. Sein Buch ist meiner Meinung nach für alle geeignet, die über Schnappschußfotografie und Fotografie aus reiner Technikbegeisterung hinaus wollen. Dabei ist die überarbeitete und auf die Farbfotografie hin optimierte Ausgabe von 1978 ist auf jeden Fall vorzuziehen. "Die Hohe Schule der Fotografie", eine ältere Variante des Buches von 1961, ist nicht so detailliert, bietet wiederum mehr Erläuterungen zusammen mit Beispielbildern.

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    schorschs avatar
    schorschvor 7 Jahren
    LESE-ESELs avatar
    LESE-ESELvor 7 Jahren

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