Andreas Felger

Lebenslauf von Andreas Felger

Andreas Felger, geboren 1935, ist ein renommierter Maler und Bildhauer. Naturbetrachtungen, Reisen und christliche Themen haben den nach 1960 freischaffend tätigen Künstler zu seinen prägnanten Holzschnitten, reich kolorierten Aquarellen und abstrakten Ölgemälden inspiriert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Felger

Cover des Buches Von guten Mächten wunderbar geborgen (ISBN: 9783579071497)

Von guten Mächten wunderbar geborgen

 (3)
Erschienen am 26.01.2015
Cover des Buches Martin Buber. Der Weg des Menschen (ISBN: 9783579085494)

Martin Buber. Der Weg des Menschen

 (2)
Erschienen am 23.07.2018
Cover des Buches Engel - Bilder göttlicher Nähe (ISBN: 9783451292262)

Engel - Bilder göttlicher Nähe

 (1)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Im Vorbeigehn (ISBN: 9783876300801)

Im Vorbeigehn

 (0)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Jahreslosung 2015 (ISBN: 4250454708205)

Jahreslosung 2015

 (0)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Credo (ISBN: 9783942208819)

Credo

 (1)
Erschienen am 25.03.2013

Neue Rezensionen zu Andreas Felger

Cover des Buches Martin Buber. Der Weg des Menschen (ISBN: 9783579085494)W

Rezension zu "Martin Buber. Der Weg des Menschen" von Martin Buber

Hier wird wirkliches Lebenswasser angeboten, aus der biblischen Quelle
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


In  'Der Weg des Menschen', der auf einen Vortrag aus dem Jahre 1947 zurückgeht, beschreibt Martin Buber, was in seiner Sicht für das Leben der ostjüdischen Chassidim wesentlich war und was für Bubers Werk entscheidend wurde. Dieses Buch ist ein idealer Einstieg in Bubers Werke und zugleich ein Anstoß zur Selbstbesinnung. Die  bisher unveröffentlichten Aquarelle von Andreas Felger vervollkommnen einen harmonischen Dialog zwischen Kunst und Literatur.

 

Eine Einführung zu Bubers Leben und Werk erleichtert den Zugang für den, der Buber noch nicht kennt und die Absicht hat, den Grundfragen menschlicher Existenz nachzusinnen.

Martin Buber hat hier aus seinem großen Sammelwerk von den Erzählungen der Chassidim einige wenige und besonders kostbare ausgewählt, um sie im Blick auf den menschlichen Lebensweg zu meditieren. Ein kostbares Buch, das zum Verstehen einlädt, und im Verstandenen tief nachwirkt.

Dieses Buch lässt in seiner Kürze und Dichte die meisten Ratgeber und Glücksbücher verblassen.  Hier wird wirkliches Lebenswasser angeboten, aus der biblischen Quelle.

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Cover des Buches Martin Buber. Der Weg des Menschen (ISBN: 9783579085494)K

Rezension zu "Martin Buber. Der Weg des Menschen" von Martin Buber

Eine Kurzbiografie, e wundervolle Geschichten zum Sinn des Lebens und wundervolle Aquarelle von Andr
Kinderbuchkistevor 4 Jahren

Mit Aquarellen von Andreas Fengler
7 Aquarelle und 5 Fotos

Literatur trifft hier auf Kunst

Ein einzigartiges Buch hat das Gütersloher Verlagshaus herausgegeben.
Wundervolle Aquarelle treffen auf Geschichten über den Sinn des Lebens bzw. der Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Ein Thema das nie an Aktualität verliert, dass sich Generationen vor uns gestellt haben und auch Generationen nach uns noch stellen werden. Bereits im Studium war ich fasziniert von Martin Buber und seinen Werken. Auch wenn  man anders denkt ist es spanend und bereichernd in seine Welt einzutauchen.
Nach einer kurzen Einführung  von Paul Mendes -Flohr zum Chassidimus - eine Bewegung innerhalb der jüdischen Religion, die extrem Frömmigkeit beinhaltet- abgeleitet von Chesed (Güte),
 wird  uns zunächst Martin Buber, einer der bedeutendsten jüdischen Religionsphilosophen des 20. Jahrhunderts, ein wenig näher gebracht. Für alle die sich mit seiner Person bislang noch nicht auseinandergesetzt liefert dieser kurze Abriss einen wirklich informativen Überblick.Von der Kindheit als österreichisch-israelischer Jude. In Wien geboren, zum größten Teil in der Ukraine bei den Großeltern aufgewachsen  beherrschte er schon früh 5 Sprachen. Er studierte in Wien, Leipzig, Berlin und Zürich. Philosophie, Germanistik, Philologie und Kunstgeschichte. Er veröffentlichte schon sehr früh (noch heute sehr bekannte), einige seiner bekanntesten Werke. Aber auch seine Ehe, das Familienleben, seine Auszeichnungen / sein Lebenswerk und seine Emigration finden in dieser kurzen Abhandlung ihren Platz.
Nachdem wir Martin Buber, sein Leben und Wirken, ein wenig ( für meinen Geschmack etwas zu knapp, aber dafür gibt es ja auch Biographien) näher gebracht bekommen haben führt uns das Buch in die wunderbare Welt seiner Geschichten.
Geschichten in der es um die immer wieder gestellte Frage nach dem Sinn des Lebens geht, immer mit dem Chassidimus verbunden.
Martin Buber war zeitlebens ein Verfechter der Förderung "arabisch-jüdischer politischer Koexistenz" und Förderer des Dialoges auch dem des christlich-jüdischen. Daher sind seine Geschichte heute wieder enorm aktuell.
Jede der Geschichten wird mit einem Aquarell Andreas Fenglers eingeführt.
Es sind kurze Geschichten, die auch optisch, drucktechnisch anders gestaltet sind als man es von Büchern sonst kennt. ein großer weißer ( unsichtbarer) Rand , ein extrem großer Zeilenabstand und eine angenehm große Druckschrift lassen den Text  beim Lesen besonders wahrnehmen. Es ist ein wenig so, als würde man bewusster , intensiver lesen und vor allem kehrt dadurch eine gewisse Ruhe ein, durch die das Gelesene länger in unserem Kopf verweilt.
Im Anschluss an die 6 Geschichten bekommen wir noch Hinweise zu Martin Bubers Werken und ein kleines Portrait über Andreas Fengler, dessen Aquarelle fantastische einleiten und unglaublich gut widerspiegeln, interpretieren.  Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen die Bilder auf sich wirken zu lassen, sie vielleicht auch einmal mit etwas Abstand. In sie eintauchen. 
*
Ein tolles Buch, das zum nachdenken anregt, und dazu animiert mehr über Martin Buber, aber auch Andreas Fengler zu erfahren.
*


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Cover des Buches Credo (ISBN: 9783942208819)K

Rezension zu "Credo" von Norbert Lammert

Credo
KleinerVampirvor 9 Jahren

Buchinhalt:

Anlässlich der Ausstellung „Credo“ im Ulmer Münster, die von 19. Mai bis 15. September 2013 zu sehen ist, entstand der Bildband „Credo“ unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Norbert Lammert, dem derzeitigen Bundestagspräsidenten. Zentraler Punkt in Ausstellung wie Bildband ist einerseits das Glaubensbekenntnis als zentrales Gebet der Christenheit und andererseits der aus 19 Ölbildern bestehende Credo-Zyklus des Künstlers Andreas Felger, der sich bereits seit Jahrzehnten mit biblischen und liturgischen Texten künstlerisch auseinandersetzt.

Mit einem Vorwort des Herausgebers begibt sich der Leser auf eine Reise, die vor über 2000 Jahren begann und auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat.

Zwischen den ansprechenden und inspirierenden Bildern laden Texte bekannter und auch weniger bekannter Theologen, Autoren und Mystikern, wie Franz von Assisi, Hildegard von Bingen oder Martin Luther, aber auch Werner Heisenberg oder Isaac Newton zum Nachdenken und Verweilen ein. Entlang des bekannten Textes des Glaubensbekenntnisses reihen sich Glaubenserfahrungen, Hoffnungen und Wünsche, ausgedrückt durch wenige Sätze oder ganze Statements; vereinen sich frühere Zeit mit Moderne in einem einzigartigen Werk, das den Leser immer wieder einlädt, nachzudenken und inne zu halten.

 

Persönlicher Eindruck:

Für mich war „Credo“ insofern eine Premiere, als dass ich bislang noch keinen derartigen Bildband mit den Augen des Rezensenten betrachtet hatte. Was würde andere Leser interessieren? Wie kann man in Worten vermitteln, was der Künstler in seinen Bildern darstellt und wie man diese persönlich empfindet?

Jeder wird ein solches Werk anders empfinden. Für mich waren sowohl Wort als auch Kunst in Bezug auf den theologischen Text wunderbar verknüpft, Texte, Essays und Gedichtform regten das Nachdenken und Verweilen bei den einzelnen Bildern an, auf der Suche nach dem Gelesenen im Gesehenen.

Licht und Schatten, Farbe und Form sprachen mich in den modernen, in harmonischen Farben so unterschiedlichen und doch unverkennbar zusammen gehörenden Bildern sehr an und ließen mich die bekannten Worte des Credos ganz neu erleben.

Hierbei spielten sowohl die Denker vergangener Zeiten als auch die Interpretation moderner Zeitgenossen eine tragende Rolle und man erfährt 2000 Jahre Kirchengeschichte und individuelle Eindrücke immer wieder neu.

Um auch der äußeren Erscheinung Rechnung zu tragen – schließlich halte ich einen Bildband in den Händen – sollte die hochwertige Verarbeitung, Farbbrillanz und das sehr ansprechende Cover auf jeden Fall Erwähnung finden.

Alles in Allem ein mehr als gelungenes Zusammenspiel von Wort und Bild, von Kunst und Text, das jeder Leser individuell erfahren und erleben kann.

Hinweis zur Ausstellung: http://www.af-kulturstiftung.de/uploads/aktuell/Flyer_Ulm_credo_web.pdf

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