Andreas Franz

 4 Sterne bei 5.366 Bewertungen
Autor von Jung, blond, tot, Das achte Opfer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andreas Franz (© FinePic)

Lebenslauf von Andreas Franz

Andreas Franz wurde 1954 in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt geboren. Nach seinem Abschluss in Wirtschaftsenglisch und – französisch an einer Sprachenschule verdiente er sein Geld als Drummer in verschiedenen Bands. Später arbeitete er unter anderem als LKW-Fahrer und als „Mädchen für alles“ in einer Werbeagentur, im Anschluss in der Verwaltung eines größeren Konzerns. Anfang der 1990er Jahre eröffnete er sein eigenes Übersetzungsbüro. Schon in seiner Jugend schrieb Franz erste Gedichte und Kurzgeschichten. Seinen ersten Roman „Der Finger Gottes“ verfasste er bereits 1986, er fand aber über zehn Jahre lang keinen Verleger dafür. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang Andreas Franz erst mit seinem Kriminalroman „Jung, blond, tot“, der 1996 veröffentlicht wurde. Andreas Franz starb am 31.03.2011 an Herzversagen. Zuletzt lebte er in Hattersheim am Main, war verheiratet und hatte fünf Kinder.

Alle Bücher von Andreas Franz

Cover des Buches Jung, blond, tot (ISBN: B004WPH2OQ)

Jung, blond, tot

 (500)
Erschienen am 09.06.2010
Cover des Buches Mörderische Tage (ISBN: 9783942656566)

Mörderische Tage

 (248)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Tödliches Lachen (ISBN: 9783426559727)

Tödliches Lachen

 (253)
Erschienen am 27.11.2009
Cover des Buches Letale Dosis (ISBN: 9783426511022)

Letale Dosis

 (247)
Erschienen am 29.03.2012
Cover des Buches Unsichtbare Spuren (ISBN: 9783426507445)

Unsichtbare Spuren

 (226)
Erschienen am 24.06.2010
Cover des Buches Das Verlies (ISBN: 9783426559673)

Das Verlies

 (223)
Erschienen am 27.11.2009
Cover des Buches Das Todeskreuz (ISBN: 9783828990012)

Das Todeskreuz

 (218)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Tod eines Lehrers (ISBN: B0042QS0Y6)

Tod eines Lehrers

 (218)
Erschienen am 01.01.2010

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Andreas Franz

Cover des Buches Todesruf (ISBN: 9783426525937)
coffee2gos avatar

Rezension zu "Todesruf" von Andreas Franz

bezieht die Leser*innen ein
coffee2govor 2 Monaten

Im neuen Ermittlungsfall hat Julia nicht einmal über die Weihnachtsfeiertage eine Auszeit. Ein Serientäter, der es anscheinend auf Prostituierte abgesehen hat, versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Besonders grausam, auch vor einer schwangeren Frau nimmt er keine Rücksicht. Julia muss ihre Hochzeitsplanung verschieben und sich voll und ganz dem Fall widmen, wobei ich das Gefühl habe, dass Julia nicht allzu traurig darüber ist. Aber auch Julia wird von ihren Gefühlen überrollt und findet sich plötzlich in einem persönlichen Tief wieder. Die schwankenden Stimmungen sind auch für die Leser*innen sehr gut nachvollziehbar und spürbar. Auch das Milieu wird sehr gut beschrieben, man hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und durch die persönlichen Lebensgeschichten fühlt man sich noch näher involviert.

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Cover des Buches Todesruf (ISBN: 9783426525937)
momo11s avatar

Rezension zu "Todesruf" von Andreas Franz

Leider ein wenig schwach
momo11vor 2 Monaten

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn ich habe die Bücher von Andreas Franz geliebt. Leider kommt der Autor Holbe nicht an den Stil von Franz ran. Dieses Buch ist in meinen Augen ein wenig zu langatmig und ich war nicht so richtig im Lesefluss. Auch habe ich im Bereich Ermittlungen und Polizeiarbeit ein paar Unstimmigkeiten entdeckt. Ein wenig mehr Recherche wäre schön gewesen. Auch habe ich im Klappentext eine Unstimmigkeit entdeckt. 

Ich gebe diesem Buch 3,5 Sterne und es lässt mich nicht mit einem zufriedenen Bauchgefühl zurück. 

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Cover des Buches Todesruf (ISBN: 9783426525937)
Jasminh86s avatar

Rezension zu "Todesruf" von Andreas Franz

Ein chaotischer Julia Durant-Krimi, der etwas mehr Spannung vertragen hätte!
Jasminh86vor 3 Monaten

In ,,Todesruf“ von Andreas Franz aus der Feder von Daniel Holbe ermittelt die Frankfurter und Deutschlands bekannteste Krimi-Kommissarin Julia Durant über Weihnachten und Neujahr bereits zum 22. Mal und hat mich erneut in menschliche Abgründe schauen lassen, die ich diesmal nicht als zu heftig empfand. Obwohl ich ein großer Fan der Durant-Reihe bin und alle vorherigen Werke gelesen habe, kam ich mit dieser Handlung diesmal teilweise nur schleppend voran. Der Fall ist spannend, keine Frage. Jedoch wurde dieser oftmals in den Hintergrund gedrängt, um dem Privatleben von Durant Platz zu machen. Dies finde ich normalerweise überhaupt nicht schlimm und private Details gehören einfach dazu, um die Kommissarin authentisch und lebendig wirken zu lassen, doch in diesem Krimi haben mir diese deutlich zu viel Platz eingenommen. Ihre Beziehung zu ihrem Chef und Verlobten Claus Hochgräbe nimmt sehr viel Raum ein, von Geheimnissen bis hin zu überraschenden Offenbarungen seinerseits war einiges dabei. 


Dabei konnte ich deutlich die Gefühlswelt und die Zweifel von Julia Durant erkennen, die sich nach und nach in ihr sammeln. Sie kommt, wie auch in ihren vorherigen Fällen, sehr authentisch und lebendig rüber. Wenn man die Reihe von Anfang an begleitet, dann erlebt man ihre Entwicklung super mit und wundert sich über einige ihrer Entwicklungen. Als ehemalige Gauloises-Kettenraucherin habe ich hier in manchen Situationen gespürt, wie gerne die jetzige Nichtraucherin ihr Verlangen gestillt hätte. Der Schreibstil ist flüssig, authentisch und detailliert, was ich an den Andreas Franz/Daniel Holbe-Krimis sehr schätze. Bekannte Kollegen, die ihre ergänzenden Rollen spielen, fehlen auch in diesem Band nicht.


Doch dieser Krimi war mir ein Hauch zu chaotisch, da zu viele Figuren vorkommen und so immer wieder kurze Nebenhandlungen auftauchen, die für mich keinen Sinn ergeben haben. Ein regelmäßiges, sprunghaftes Hin und Her hat dafür gesorgt, dass ich in diesem Band nicht allzu sehr in den Bann gezogen wurde und was für ein stockendes Tempo gesorgt hat. Die Ermittlungen entwickeln sich trotzdem regelmäßig weiter, sodass wechselnde Hypothesen über die hier begangenen Verbrechen und ein paar Zwischenfälle für Abwechslung sorgen. Der Täter ist bis zur Auflösung nicht fassbar, langsam und geordnet finden alle Puzzleteile schließlich doch noch ihren Platz, sodass sich der chaotische Nebel um die Mordserie lichtet. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, die aus jeweils einem Tag bestehen und dann nochmal in einzelne Zeitabschnitte unterteilt sind. Dies und der regelmäßige Perspektivenwechsel sind typisch für die Julia Durant-Krimis. 


Julia Durant ist mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen, ihre menschliche Art sorgt für viel Tiefe und ihre Kaltschnäuzigkeit ist einmalig, was diese Ermittlerin so besonders ausmacht. Bis auf Claus Hochgräbe fand ich die restlichen Charaktere jedoch eher blass. Natürlich finden Verwirrungen und Wendungen statt, die mich zum Miträtseln animiert und überrascht haben. Das Ende habe ich definitiv nicht vorausgesehen, welches mich daher umso mehr überrascht hat. Neben Julia Durant schildern mehrere Charaktere, eingenommen der Täter, aus ihrer Sicht, was für Abwechslung gesorgt hat. So konnte ich mich besser in dessen Gedanken einbringen. Trotzdem trat das Ermittlerteam häufig auf der Stelle, sodass die Spannung darunter zu leiden hatte. 


Bildlich konnte ich der Handlung gut folgen und auf die begangenen Verbrechen wurde nicht groß eingegangen, die auf mich deshalb keinen großen Schockeffekt hatten. Obwohl ich immer mitten im Geschehen war, hat mich die Geschichte nicht atemlos zurückgelassen. Ich bin es aus den Vorgängerbänden gewohnt, dass mir die Ermittler die dunklen und abscheulichen Geheimnisse der Täter offenbaren, was hier nicht der Fall war. Denn die Gründe des Täters wurden mir diesmal einfach nur kurz vor Ende zu schnell durchgegangen. ,,Todesruf“ ist kein schlechter Durant-Krimi, doch war er für mich persönlich diesmal zu zäh, weshalb er von mir dreieinhalb Sterne bekommt. Mehr gewohnte Spannung hätte dem Inhalt nicht geschadet und ich bin gespannt, wann Julia Durant zum 23. Mal auf Verbrecherjagd geht.

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Gespräche aus der Community

Auf meinem Blog verlose ich ein signiertes Exemplar von "Die Hyäne". 
Einfach auf meinem Blog einen Kommentar hinterlassen oder das Formular ausfüllen:

http://bieberbruda.blogspot.de/2015/01/gewinnspiel-andreas-franz-die-hyane.html

Viel Erfolg!
6 BeiträgeVerlosung beendet
bieberbrudas avatar
Letzter Beitrag von  bieberbrudavor 8 Jahren
Danke für die Teilnahme. Gewonnen hat: Nelly. Herzlichen Glückwunsch!

Hallo liebe Lovelybooksgemeinde!

Heute beginnt mein Weihnachtsgewinnspiel. Zu gewinnen gibt es insgesamt 3 Bücher. "Kaltes Blut" von Andreas Franz ist das Letzte im Bunde.

Hier der Link zu meinem Blog. Dort findet ihr die Teilnahmebedingungen.

http://wasliestlisa.blogspot.co.at/2014/11/weihnachtsgewinnspiel-2014.html

Würde mich freuen, wenn viele von Lovelybooks mitmachen würden.

Mit freundlichen Grüßen

lisa1997

 

0 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Andreas Franz wurde am 12. Januar 1954 in Quedlinburg (Deutschland) geboren.

Andreas Franz im Netz:

Community-Statistik

in 2.475 Bibliotheken

auf 168 Merkzettel

von 94 Leser*innen aktuell gelesen

von 144 Leser*innen gefolgt

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