Andreas Franz Das achte Opfer

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Inhaltsangabe zu „Das achte Opfer“ von Andreas Franz

Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo obskure Bibelzitate. Ein geschmackloser Scherz? Die Kriminalpsychologen glauben an einen Zusammenhang mit einer Mordserie, die die Handschrift eines religiösen Fanatikers trägt. Doch Hauptkommissarin Durant ist da mal wieder anderer Meinung.

Ein ganz großer Schuss in den Ofen...

— Miii
Miii

Jetzt weiß ich wieder, warum ich die Reihe nach Band 1 nicht weiterverfolgt habe - so gar nicht meins...

— daneegold
daneegold

Runter mit der Männlichkeit

— hymo
hymo

Trotz überwiegender Wetterberichte, konnte man es gerade noch so als Krimi bezeichnen. Aber wirklich nichts Besonderes und unspannend.

— Sommerleser
Sommerleser

gähn... absolut langweilig

— VroniMars
VroniMars

Auch das zweite Buch der Reihe enttäuscht den Leser nicht. Ein echter Franz!

— sparks88
sparks88

spannend bis in die letzte Seite

— Sahriena
Sahriena

Die Durant-Reihe ist wirklich klasse. Immer wieder passiert etwas und man fiebert richtig mit. Spannend bis zum Schluss.

— Zirbi
Zirbi

Andreas Franz` Art zu schreiben fesselt, besonders die Julia Durant - Reihe!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wieder einspannender Fall mit Julia Durant

— Simi1702
Simi1702

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    Das achte Opfer
    Miii

    Miii

    02. September 2017 um 16:42

    Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben müsste, dann würde ich eintönig nehmen. Das Buch war einfach unglaublich eintönig und Abwechslung war etwas, das man doch eher vergeblich gesucht hat.Sowohl vom Inhalt her, als auch vom Schreibstil hat mich dieses Buch einfach kein bisschen angesprochen und ich hab mehr aus Neugier ob sich noch irgendwas verändern wird als aus echtem Interesse weitergelesen.Eine Mordserie erschüttert Frankfurt und die Kripo erhält seltsame Botschaften aus der Bibel, die einen Zusammenhang mit den Mordfällen zu haben scheinen. Julia Durant wird mit dem Fall beauftragt und offen gesagt, das ist auch schon das einzige, was sie mit dem Fall zu tun hat. Mit der Zeit kommen zwar einige 'Geheimnisse' ans Licht, aber das ist weniger dem Verdienst der Kripo sondern mehr dem Zufall zuzuschreiben.  Die Beamten kommen selber kein bisschen klar, ich habe das Gefühl, die sind alle eher mit ihren eigenen Problemen beschäftigt.Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Dienstzeit wird mehr Alkohol konsumiert, als gesund sein kann, es wird geflucht, Informationen werden verborgen gehalten und und und...Nicht zu vergessen, dass man offenbar total entspannt an die Info herangeht, dass es in der Nacht einen weiteren Toten geben wird. Zumindest versuchen, etwas dagegen zu unternehmen? Ach Quatsch, legen wir uns schlafen, warten ab wer der Tote wird und hoffen dann, dass der Mörder nach dem x-ten Mal einen Fehler macht.Das einzige, was mich inhaltlich gesehen tatsächlich überrascht hat, war das Ende bzw. der Täter. Dieser war tatsächlich derjenige, auf den ich niemals gesetzt hätte - andererseits gab es auch kaum Anhaltspunkte, von daher war diese Überraschung nicht schwer.Schreibtechnisch gesehen war das Buch ebenfalls eine Katastrophe. Wenn man schon auf den ersten paar Seiten liest "Sie ging... Sie machte... Sie trank... Sie erledigte... Sie zog..." ist schnell die Luft raus. Unterschiedliche Satzanfänge werden meines Erachtens nach bereits in der Grundschule gelernt.Außerdem gab es soviele Wiederholungen... Das Buch hätte locker nur halb so lang sein können und dennoch wäre nichts vom Inhalt verloren gegangen.Insgesamt also von mir einen deutlichen Daumen runter.

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    • 2
  • Spannender Krimi

    Das achte Opfer
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    04. November 2016 um 20:50

    Das war das 2. Buch von Andreas Franz, das ich gelesen habe. Wieder konnte ich den Roman trotz einiger Kritikpunkte nicht aus der Hand legen.Das Buch ist ab der ersten Seite spannend. Man ist sofort in der Story gefangen. Im Laufe der Zeit beginnt man sich immer stärker mit dem Killer zu identifizieren. Wie gerne würde man erleben, dass Täter ihrer gerechten Strafe zu geführt werden. Obwohl ich die Todesstrafe aus ethischen Gründen ablehne, es gibt Verbrechen, bei denen ich einen Todesengel (--> siehe gleichnamiges Buch von Andreas Eschbach) wünsche.Wer Kinder missbraucht und zerstört, hat jedes Recht auf Gnade verwirkt.Die Beschreibung einer weltweiten operierenden "Organisation" ist beängstigend und entspricht laut dem Autor (--> Amazon "das achte Opfer", dem was dem Autor während seiner Recherchen zugetragen wurde. Der Handlungsbogen wird in die Ermittlungsarbeit von Julia Durant und in die Perspektive des Killers aufgeteilt. Eine Nebenstory ist das Privatleben von Kommissar Hellmer. An keiner Stelle tritt Langeweile auf. Die Auflösung ist stimmig, überraschend und sehr plausibel.Was mir nicht gefallen hat, ...Die Ermittlungsarbeit hinkt den Geschehnissen hoffnungslos hinterher und man glaubt der Killer könnte ganz Frankfurt ermorden ohne das Julia Durant und ihr Team eine Spur haben. Die Mordkommission müsste eigentlich geschlossen zur Alkoholentziehungskur antreten. Berger wird als Trinker bezeichnet. Durant trinkt anscheinend all abendlich einen Six-Pack und setzt sich nach drei Dosen Bier noch problemlos ins Auto und fährt durch die Gegend. Hellmer gibt es sich mit einer Mischung aus Bier und Wodka - manchmal schon zum Frühstück. Da möchte ich mal die Leberwerte sehen.Den Einkaufszettel von Frau Durant (Brot, Salami, saure Gurken und ein Six-Pack Bier + Zigaretten) kennt man Ende auswendig.Die Beziehung von Hellmer und Nadine klingt zu schön um wahr zu sein.Und trotzdem gebe ich fünf Sterne, weil die Story selbst gut erzählt wird und die Spannung nie abbricht. Und weil die Story betroffen macht.

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  • Ein Krimi über die besseren Kreisen, der einen das Fürchten lehrt

    Das achte Opfer
    GersBea

    GersBea

    04. November 2016 um 15:02

    Inhalt (Klappentext) Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo, bzw. direkt an die Hauptkommissarin Julia Durant, obskure Bibelzitate. Man denkt zuerst an einen geschmacklosen Scherz. Als aber zur gleichen Zeit auch ein abscheulicher Mord begangen wird, vermutet Julia Durant einen Zusammenhang. Das Morden geht weiter und trägt immer die gleiche Handschrift: Die Opfer sind alle nackt und auf ihrer Stirn steht in blutigen Ziffern die Zahl 666. Bei ihren Ermittlungen gerät die Polizei immer tiefer in einen Sumpf aus organisiertem Verbrechen, Korruption und Machtmissbrauch. Meine Meinung Julia Durant und ihre Kollegen arbeiten bis zum Umfallen, um eine abstruse Mordserie zu beenden. Schnell erkennt die Hauptkommissarin, dass der Täter, der seine Opfer quasi „signiert“, sie auf seiner Seite haben will. Er schickt zunächst Briefe mit Bibelzitaten, im Laufe der Mordserie offenbart er seine Motive mehr und mehr. Er vertraut der Justiz nicht und will sich mit seinen Taten rächen an denen, die den Tod seiner beiden halbwüchsigen Kinder verantworten und seiner Frau jeden Lebensmut genommen haben.Die Geschichte selbst ist sehr spannend. Sprachlich hätte dem Autor ein kompetentes Lektorat gut getan, das die ständigen Wiederholungen spätestens nach dem dritten Mal gestrichen hätte. Die Kriminalbeamten werden sehr flach und zum Teil unglaubwürdig dargestellt. Das wiederbelebte Verhältnis zwischen Kommissar Hellmer und seiner Geliebten entspricht wohl eher den Wünschen eines Midlifecriselers, denn der Realität. Fazit 4 Sterne (eigentlich 3,7) für einen spannenden Kriminalfall, den ich trotz der oben aufgeführten Mängel nicht aus der Hand legen konnte.

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  • Sehr spannend und empfehlenswert

    Das achte Opfer
    KerstinTh

    KerstinTh

    06. September 2016 um 10:16

    Julia Durant und Frank Hellmer haben ihren zweiten Fall. Wieder einmal wird Frankfurt von einer Mordserie eingeholt. Diesmal scheint der Täter bibelfest zu sein, denn er schickt der Polizei Nachrichten mit Bibelzitaten. Seine Opfer versieht er mit der Zahl 666, der er ihnen mit ihrem eigenen Blut auf die Stirn schreibt. Dem nicht genug, der Täter zieht seine Opfer auch noch nackt aus. Wer tut so etwas und vor allem wieso? Sieht sich der Täter von Gott oder eher von Satan gesteuert? Um die Bibelzitate besser verstehen und einordnen zu können, zieht Julia Durant ihren Vater, einen pensionierten Priester zu Rate. Es handelt sich hierbei um einen guten Krimi, der viel Spannung enthält. Ich persönlich bin ein riesen Fan des Ermittlerduos Durant und Hellmer und finde beide sehr sympathisch. Es war wieder mal interessant zu sehen in welche Richtungen und vor allem Abgründe der Gesellschaft uns dieser Krimi brachte.

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  • Runter mit der Männlichkeit

    Das achte Opfer
    hymo

    hymo

    08. June 2016 um 10:18

    Das Achte Opfer Zur Zeit lese ich sehr viele Bücher von Herrn Franz. Dabei ist mir aufgefallen, dass vieles in mehreren Büchern wiederkehrt. (Zigarettenmarke, ausgekotzter grüner Schleim, Kopfschmerzen linke Schläfe usw.) Das ist halb so wild, aber mich stören auch einige Sachen. Es wird zuviel geraucht, zu viel getrunken und es passiert nie etwas. Zum Buch! Das Buch ist spannend erzählt und ich habe bis zum Schluß nicht gewusst wer der Mörder ist. Ein Pluspunkt. Die Idee wie die Opfer ermordet wurden ist auch sehr interessant. Runter mit der Männlichkeit. 666 auf die Stirn. Allerdings ist der Roman oft zu flach. Daher nur 3 Sterne.

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  • Ich - Opfer Nummer 9

    Das achte Opfer
    VroniMars

    VroniMars

    15. April 2015 um 01:42

    Im zweiten Roman der Julia-Durant Reihe "Das achte Opfer" von Andreas Franz, ermittelt die Kommissarin wieder nach einem Serienmöder. Dabei stoßen ihre Kollegen und sie auf schmutzige Geheimnisse der Reichen und Mächtigen.  Oh Mann, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn es gibt soooo vieles, was mir gar nicht am Buch gefallen hat. Ab hier herrscht dann auch große SPOILERGEFAHR: 1. absolut flache, klischeebesetzte Charaktere: alle Polizisten rauchen und ertrinken ihren Schmerz im Alkohol, alle reichen Männer sind böse und sexbesessen 2. Beschreibung von Banalitäten und ständige Wiederholungen dieser: Julia Durant raucht bei jeder Gelegenheit, trinkt abends immer Dosenbier, zieht sich nach dem Baden immer frische Unterwäsche an und hasst ihren Bauch. Außerdem wird genau beschrieben, was und wieviel sie isst, wie sie ihre Blase entleert, halb-/nackt durch die Wohnung läuft und wie sie sich schminkt. Es wird immer aufgezählt, was alle Figuren tragen (die Frauen meist in sehr gewagter Farbkombination); welche Zigarettenmarke geraucht wird und wie geraucht wird, usw. 3. absolut vorhersehbarer und langweiliger Handlungsverlauf: man erfährt sehr schnell, wer der Mörder ist und wer umgebracht werden soll; man hat kein Mitleid mit den Opfern, da sie sowieso alle Schweine sind 4. fehlende Nachvollziehbarkeit: niemand außer der Kommisarin Durant mit dem der feinen Spürnase weiß, was die Zahl 666 bedeutet???Häää??? / die Kriminalbeamten können selber nicht von dem Bittermandelgeruch auf das Zyankali schließen??? Das weiß man doch schon allein vom Krimigucken!!! / Frau Matthäus weiß zwar die genauen Daten, an denen ihr Mann weg war,auswendig (!!!), hat aber nie bemerkt, dass dies immer ein Montag war??? / Durant bekommt ständig Nachrichten vom Mörder. Die werden aber werden auf Spuren untersucht noch nachgeforscht, welcher Bote diese gebracht hat??? / Durant vermutet, dass Winzlow ein Päderast sei, weil er Bilder von Kindern ausstellte. Warum wird hier dieser Begriff verwendet? Päderast ist ein alter Begriff für eine homosexuelle Beziehung zwischen einem Mann und einem Jungen. Wie kommt sie darauf, dass er nur auf Jungs steht? Er könnte doch genauso gut pädophil sein. Mich regt es auf, dass ständig dieser Begriff fällt. / Die Kommissarin drückt ihre Zigarette in einem Aschenbecher an einem noch nicht untersuchten Tatort aus??? / Die Haushälterin entdeckt die Leiche ihres Chefs, der grausam zugerichtet wurde. Zettel und Blume, die neben der Leiche lagen, warf sie vor dem Eintreffen der Polizei in den Papierkorb, weil es doch eh nur "Schwachsinn" war??? / Sie wissen, dass der Mörder ihnen durch die Bibelzitate einen Tipp auf den Beruf des Opfers gibt. Dieses Mal weist es auf einen Arzt hin. Wieso kommen sie nicht darauf, dass es Meininger erwischt? Schließlich waren die anderen Opfer bei ihm in Behandlung! / Die Ermittler müssen wirklich den Begriff "Tyrann" im Lexikon nachschlagen? 5. Komische Formulierungen bzw seltsamer Schreibstil: "Ihr Mann ist einem Kapitalverbrechen zum Opfer gefallen!" Überbringt die Polizei wirklich so diese Nachricht? / "Machen Sie den Weg frei, und kommen Sie mit. Doch zuerst schließen Sie die beiden Köter weg. Aber vorher will ich noch wissen, wie viele Personen sich im Moment hier aufhalten." Total verwirrend!!! / "Hellmer entschied sich für Hühnerfleisch süß-sauer, während Nadine sich Curry-Rindfleisch.... bestellte. Die junge Vietnamesin trat ... an den Tisch, stellte die Gläser mit Wasser darauf und nahm die Bestellung auf." / Wieso wird fast immer die Hauptperson Julia Durant mit dem vollständigen Namen genannt? So ich glaube das war es mal so grob. Wie man wohl nur unschwer erkennen kann, konnte mich das Buch überhaupt nicht für sich begeistern. Letztlich fand ich den Titel auch nach der Beendigung des Buches unpassend und langweilig. Ich hätte "Die zwölf Lilien" viel passender gefunden oder einen Titel, der im Bezug zu den Bibelzitaten steht.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    LindyBooks

    LindyBooks

    22. February 2015 um 23:40

    Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo, bzw. direkt an die Hauptkommissarin Julia Durant, obskure Bibelzitate. Man denkt zuerst an einen geschmacklosen Scherz. Als aber zur gleichen Zeit auch ein abscheulicher Mord begangen wird, vermutet Julia Durant einen Zusammenhang. Das Morden geht weiter und trägt immer die gleiche Handschrift: Die Opfer sind alle nackt und auf ihrer Stirn steht in blutigen Ziffern die Zahl 666. Bei ihren Ermittlungen gerät die Polizei immer tiefer in einen Sumpf aus organisiertem Verbrechen, Korruption und Machtmissbrauch. "Das achte Opfer" ist der zweite Teil der Julia Durant-Krimi-Reihe (unbedingt zuerst "Jung, blond, tot" lesen, falls Interesse besteht) und auch das zweite Buch, welches ich von Andreas Franz gelesen habe. Insgesamt war es spannend, interessanterweise bin ich diesmal auch überhaupt nicht auf den Täter gekommen. Ich hatte einen ganz anderen im Verdacht. Und ich wurde gut unterhalten. Aber es gibt auch Schwachpunkte. Manchmal finde ich die Dialoge zu simpel und inzwischen kennt man die Kommissarin doch, mich stören zwar allgemein die "Banalitäten" nicht, die hier oft kritisiert werden, aber wie oft muss man noch lesen, dass sie zu Hause gerne badet, TV ohne Ton guckt und gleichzeitig eine CD aus dem CD-Player hört, im T-Shirt und Slip herum rennt, mehrere Dosen Bier trinkt und sehr viel raucht? Weiterhin werden Einzelheiten, die z.B. bei der Polizei untereinander und bei Zeugen oder Angehörigen von Mordopfern besprochen werden zu oft wiederholt. Natürlich läuft es in der Realität so ab, aber für den Leser ist es doch langweilig, diese Einzelheiten mehrmals genau so detailliert zu lesen. Aber die Handlung hat mir gefallen und dass es in Frankfurt/Main spielt. Dieses Buch bekommt von mir gerade so noch 4 Sterne, obwohl mir "Jung, blond, tot" noch ein bisschen besser gefallen hat.

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  • Bibelzitate vom Mörder

    Das achte Opfer
    kira35

    kira35

    22. June 2013 um 17:35

    Von einem Unbekannten werden Hauptkommissarin Julia Durant Briefe mit Bibelzitaten zugeschickt. Zur gleichen Zeit werden abscheuliche Morde begangen und Julia vermutet schließlich, dass die Briefe mit den Morden in Zusammenhang stehen. Weitere Morde geschehen, weiter Bibelzitate treffen bei Julia ein. Alle Opfer sind nackt, ihre Geschlechtsteile wurden ihnen abgeschnitten und auf ihrer Stirn stehen die Ziffern 666, geschrieben mit dem Blut der Opfer. Meinung / Fazit: Das Thema selber ist auch heute noch präsent. Immer noch werden Menschen mit Versprechungen ins Land gebracht, die dann in keinster Weise erfüllt werden. Sie werden unter Androhungen und Misshandlungen zu Dingen gezwungen, die sie freiwillig nicht tun würden. Angst und Scham halten sie davon ab, sich Hilfe zu suchen. Die Beweggründe des Mörders, der der Justiz nicht vertraut, und sich mit seinen Taten für den Tod an seinen Kindern und an der Zerstörung seiner Familie rächt, sind gut dargestellt und regen zum Nachdenken über Recht und Unrecht an. Gingen die treibenden Kräfte doch sogar bis in die höchsten juristischen und politischen Stellen. Gerade diese Konstellation erschwerte auch die Ermittlungen und Recherchen, die dann doch noch zum Erfolg führten. Leider schweifte die Hauptstory immer wieder in zu viele Nebensächlichkeiten ab. Gerade die ständige Beschreibung, dass HK Julia Durant sich ( ob sie nun das Büro betrat, an einer Besprechung teilnahm oder bei sich zu hause war ) eine Zigarette anzündete und sie dann im Aschenbecher ausdrückte, ging mir schnell auf die Nerven. Auch scheint sie neben Zigaretten zu rauchen nur Dosenbier zu trinken, mal eine, mal drei Dosen. Zwar hatte sie in "Jung,blond,tot" auch geraucht, aber die Beschreibung darüber trat nicht so in den Vordergrund, wie in diesem Buch. Schade. Für mich verlor die Geschichte durch die ständigen Abschweifungen und der ausführlichen Beschreibung dieser Banalitäten an Qualität.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    abuelita

    abuelita

    05. March 2013 um 18:20

    Nun ja, an Julia Durant scheiden sich die Geister…… Ich auf jeden Fall mag sie und ich mag auch die „Banalitäten“ , die so viele Reszenzenten bemängeln – im Privatleben der Protagonistin tut sich eben nicht so arg viel und da der Autor aber auch ein bisschen davon berichten möchte, bleibt wohl nichts anderes übrig, als darauf zurückzugreifen. Und sicher ist bei vielen das Leben NOCH öder und gleichförmiger im privaten Bereich… Zurück zum Buch ! Mir hat es sehr gut gefallen und ich hatte – ja, egal was Ihr jetzt denkt – auch Mitgefühl – Mitgefühl für den Mörder, der seine Gründe hatte, so zu werden und so zu handeln. Um die Opfer, so boshaft das jetzt klingen mag, war und ist es nicht schade. Mehr aber kann ich dazu nicht sagen, sonst verrate ich zu viel. Im übrigen habe ich schon immer daran geglaubt, was der Autor dazu sagt … es ist leider nicht NUR ein Roman, sondern beruht auf tatsächlich stattgefundenen Begebenheiten. Die organisierte Kriminalität - die gibt es und leider viel zu oft erfahren wir aus den Medien, was für Verbrechen - gerade auch an Kindern - begangen wurden. Vieles aber bleibt sicher im Dunkeln…. Der Schreibstil von Andreas Franz ist einfach und sehr leicht zu lesen und hier in diesem Buch schafft er es, die Spannung kontinuierlich ansteigen zu lassen. Man weiss zwar fast von Anfang an, wo man den Täter zu suchen hat – aber nicht, wer es genau ist.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    26. December 2012 um 00:15

    Bei der Frankfurter Kripo gehen obskure Bibelzitate und zwölf weiße Lilien ein. Zuerst denkt man an einen geschmacklosen Scherz, doch nachdem die erste Leiche gefunden wurde weiß man, dass dies die Ankündigung einer grauenvollen Mordserie war. Unaufhaltsam mordet der Täter weiter, hinterlässt an jedem Opfer seine Handschrift aber niemals einen Hinweis oder verwertbare Spuren. Die Ermordeten sind allesamt einflussreiche Persönlichkeiten der Frankfurter Gesellschaft und bei den Ermittlungen stoßen Julia Durant und ihr Team schon bald auf einen tiefen Sumpf aus Korruption, organisiertem Verbrechen und Machtmissbrauch. Bei "Das achte Opfer" handelt es sich um den zweiten Krimi aus der Reihe um Kommissarin Julia Durant den Andreas Franz geschrieben hat. Der erste Band konnte mich bekanntlich nicht so begeistern [Rezension auf meinem Blog]. Was mir im ersten Band noch fehlt, konnte mich hier mehr überzeugen. Ein wirklich guter Krimi braucht für mich aber dennoch mehr, als mir hier geboten wird. Die Geschichte die Andreas Franz in diesem Buch hier spinnt ist genial durchdacht und könnte wohl wirklich so in Deutschland oder in irgendeinem Teil der Welt stattfinden. Allein der Gedanke ist ziemlich unheimlich. Korrupte Menschen in allen Gesellschaftsschichten die jeden aus dem Weg räumen, der Geheimnisse verrät oder aus der Organisation aussteigen will. Andreas Franz spinnt hier eine Geschichte, in dieser der Leser bereits sehr früh den Mörder aktiv beim töten begleiten kann. Man weiß wer dahinter steckt, kennt aber noch nicht den endgültigen Namen. Stattdessen entwickelt man sogar so was wie Sympathie mit ihm, weil man verstehen kann weswegen er so handelt. Gleichzeitig müssen Julia Durant und ihr Team jedes Mal hilflos zusehen, wie wieder jemand ermordet wird. Einen Tag zuvor kündigt der Mörder sein morden per Brief an Julia Durant an. Darin sind jeweils Bibelzitate die auch immer einen Bezug zum Opfer haben. Doch trotz aller Bemühungen, kommt die Kripo dem Mörder nicht auf die Spur. Er handelt kontrolliert und hinterlässt am Tatort nie einen Hinweis auf seine Person. Stattdessen kommt Julia Durant einer Organisation auf die Spur, die bis in Polizeikreise reicht. Jetzt steht die Frage im Raum: Wem kann man noch vertrauen? Der Mörder wird am Ende gefunden, weil er sich selbst stellt und die Spur gezielt auf sich lenkt. Irgendwie passt es hier zur Handlung, irgendwie habe ich von diesem Krimi aber auch etwas anderes erwartet. Das Team Durant / Hellmer gefällt mir in diesem Band deutlich mehr. Die Charaktere haben sich entwickelt und werden bisweilen immer sympathischer. Es macht Spaß den beiden beim ermitteln zu folgen. Dass Julia Durant aber dennoch zu viel raucht und eindeutig zu viel Bier trinkt, hat sich nicht geändert. Es ist zwar nur eine kleine Nebensächlichkeit, jedoch eine die mich dennoch stört. Auch die Art des Autoren neu aufgetreten Charaktere zu beschreiben und zu analysieren, hat mir nicht zugesagt. Teilweise stören diese Ausführungen sogar den Lesefluss und helfen nicht wirklich dabei, dem Verlauf der Geschichte besser zu folgen. Die ganze Zeit über habe ich mir überlegt, wie ich diesen Krimi einschätzen soll und bin zu keinem Schluss gekommen. Einerseits erfüllt er für mich nicht die Kriterien die ich an einen guten Krimi habe. Er ist nicht sonderlich spannend, er ist sehr vorhersehbar und die Polizei ist die ganze Zeit mehr als hilflos und hätte den Mörder nie gefunden, wenn er es selbst nicht darauf angelegt hätte. Andererseits hat dieses Buch eine gute Geschichte und einen ernsten Hintergrund. Korruption, Menschenhandel, Drogenschmuggel, Geldwäsche und Kinderpornographie sind nur ein paar davon. Fazit: Ein Krimi mit wenig Spannung, aber einer gut durchdachten Handlung. Die Charaktere sind sympathisch, aber der Schreibstil des Autors manchmal gewöhnungsbedürftig, was insbesondere die Beschreibungen und Analysen der einzelnen Protagonisten betrifft. Das lesen des ersten Bandes ist nicht zwangsläufig notwendig um dieses Buch zu verstehen. Zum besseren Verständnis ist es jedoch empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    Sonoris

    Sonoris

    22. April 2012 um 18:56

    Nach rund 50 Seiten abgebrochen! "Das achte Opfer" ist nun der dritte Roman von Andreas Franz, den ich nach "Unsichtbare Spuren" und "Jung, blond, tot" angefangen habe zu lesen. War ich von "Unsichtbare Spuren" recht enttäuscht, so begeisterte mich der erste Teil der Krimireihe um Julia Durant "Jung, blond, tot" sehr. "Das achte Opfer" stellt nun den zweiten Teil dieser Reihe dar, der mich abermals nicht überzeugen konnte. "Das achte Opfer" erinnert mich von den Schwächen an "Unsichtbare Spuren", bei dem ich einen sehr einfachen Stil wahrnahm, der mich, statt zum Nachdenken anregte, eher die Geschichte einfach so "weglesen" ließ. Zudem, was ebenso scheinbar ein Markenzeichen von Andreas Franz war, ist seine ehrliche und direkte Darstellung von Gewalttaten, die jedoch teilweise auch recht unrealistisch schienen. So schilderte er, dass in einer voll besetzten Straßenbahn vier Männer eine junge Frau schlugen und vergewaltigten, und keiner der Fahrgäste versuchte, dies zu unterbinden. Auch wenn die Zivilcourage in unserem Land vielleicht damals nicht so stark ausgeprägt war, vielleicht auch heute nicht, so ist doch dieses Szenario, auch in Anbetracht der gewalttätigen und kriminellen Handlung, die hier stattfanden und bestimmt noch stattfinden werden, eher unrealistisch. Dass der Roman bestimmt auch seine Stärken hat, da bin ich mir gewiss, war ich doch sehr von dem ersten Teil begeistert. Jedoch überwogen die Schwächen zu sehr, als dass ich mich zum Weiterlesen überwinden konnte. So werde ich wohl keinen weiteren Roman von ihm lesen, und überlasse Andreas Franz´ Romane bei den Lesern, die diese auch zu schätzen wissen, und verabschiede mich von seinen Büchern. Trotz meiner kritischen Worte bezüglich zwei seiner Romane kann ich sagen, dass Andreas Franz Romane, mit denen er seine Leser, so auch mich, zu begeistern wusste. Darum bedanke ich mich an dieser Stelle für viele schöne bewegende Lesestunden und schicke seiner Familie auf diesem Wege mein herzliches Beileid.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    14. April 2012 um 19:32

    Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo obskure Bibelzitate. Ein geschmackloser Scherz? Die Kriminalpsychologen glauben an einen Zusammenhang mit einer Mordserie, die die Handschrift eines religiösen Fanatikers trägt. Doch Hauptkommissarin Durant ist da mal wieder anderer Meinung... Dieses Buch könnte auch eine Vorlage für einen Tatort sein. Super Ermittler und ein spannender Fall lassen dieses Buch nie langweilig werden.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    Mohnbluemchen

    Mohnbluemchen

    01. October 2011 um 22:43

    ...ein Buch, dem es meiner Meinung nach an Spannung fehlt und das sich außerdem oft in Banalitäten verliert. Man hätte mehr herausholen können! Zu klischeebehaftet und vorhersehbar. Außerdem hab ich noch nie ein Buch gelesen, in dem so wahnsinnig viel geraucht und getrunken wird.

  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    Kittie

    Kittie

    03. September 2011 um 11:14

    Ein Serienkiller macht in Frankfurt die Runde und hält Polizist Julia Durant und ihre Kollegen mächtig auf Trap. Denn der Mörder vergiftet seine Opfer, schneidet bei den männlichen Opfern den Penis ab und legt ihn neben das Gesicht des Opfers und hinterlässt als Botschaft immer ein Zitat aus der Bibel. Andreas Franz ist ein deutscher Schriftsteller, geboren 1954 in Quedlinburg - an sich nichts Besonderes, aber Quedlinburg liegt hier in meiner Umgebung und das wollte ich nur mal erwähnt haben und auch das "Das Achte Opfer" mein erstes Buch vom ihm war und ich mir schon lange vorgenommen hab seine anderen Werke zu lesen, aber ich kam einfach noch nicht dazu, aber ich werde es noch nachholen, denn "DAO" hat mich vollkommen überzeugt. Sehr harter (Rache)Thriller mit sehr hohem Goregehalt - würde man dieses Buch verfilmen und sich eng an die Vorlage halten, könnte ich mir vorstellen, dass die FSK die Freigabe verweigern würde. Gut das Meiste spielt sich auch eher im Kopf ab und ich denke mal Männer werden es schlimmer empfinden als Frauen - warum kann man(n) sich sicherlich denken. Aber nicht nur die Gewalt gegen die männlichen Opfer mag einen schocken, sondern auch die Geschehnisse mit dem Mädchen am Anfang des Buches. Da wären wir auch bei einer Schwachstelle des Buches. Sie ist aber wirklich nur sehr klein. Man weiß nach dem ersten Kapitel wer der Mörder ist, aber man weiß es nicht genau. Kann man mir folgen? Es ist logisch, dass es der Vater des Mädchens ist, aber seine Person bleibt lange verborgen. Mir hätte es besser gefallen, hätte man den Anfang des Buches ans Ende gesetzt. Ich glaube dann wäre es das perfekte Buch (subjektiv betrachtet)! Aber man versteht den Killer, man kann seiner Motivation nachvollziehen und es auch irgendwo rechtfertigen warum der Killer so handelt. Weil was die mit dem Mädchen und den anderen Kindern, die nur erwähnt werden, anstellen ist wirklich keine feine Sache. Das Achte Opfer ist ein sehr genialer und spannender und harter Thriller - sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    herzle

    herzle

    25. April 2011 um 13:15

    Ein Unbekannter schickt der Frankfurter Kripo obskure Bibelzitate. Man denkt zuerst an einen geschmacklosen Scherz. Als aber zur gleichen Zeit auch ein abscheulicher Mord begangen wird, vermutet Hauptkommissarin Durant einen Zusammenhang. Das Morden geht weiter und trägt immer dieselbe Handschrift: Die Opfer sind alle nackt, und auf ihrer Stirn steht in blutigen Ziffern die Zahl 666. Bei ihren Ermittlungen gerät die Polizei immer tiefer in einen Sumpf aus organisiertem Verbrechen, Korruption und Machtmissbrauch. Das achte Opfer ist nicht nur wahnsinnig gut geschrieben, es ist auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und sollte es in Deutschland tatsächlich so zugehen wie beschrieben dann gute Nacht! Aber inzwischen glaube ich sogar, das die Realität wirklich so aussieht. Deshalb mein Tipp an alle Krimifreunde: Unbedingt lesen!

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