Jung, blond, tot

von Andreas Franz 
4,1 Sterne bei443 Bewertungen
Jung, blond, tot
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (343):
engineerwifes avatar

Schöner Auftakt zu einer neuen Kriminalserie ... freue mich schon auf weiter Bände ...

Kritisch (12):
AnnieLovesTheSkys avatar

Leider absolut enttäuscht, besteht zu 40% aus unwichtiger Erzählung.

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Inhaltsangabe zu "Jung, blond, tot"

Sehr jung, weiblich und blond - das ist das einzige Merkmal der Serienmorde, die Frankfurt in Angst und Schrecken versetzen. Die Ermittlungen verweisen in die „feinere“ Gesellschaft der Stadt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426617885
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:10.04.2000
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2007 bei AME hören erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Es bleiben keine offenen Fragen und der Fall ist abgeschlossen.
    Jung, blond, tot

    In Frankfurt am Main treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Die Opfer sind alle jung und blond. Zudem drapiert ihr Mörder die Mädchen und verstümmelt diese zusätzlich. Es ist der erste Fall von Kommissarin Julia Durant. Gemeinsam mit ihren Kollegen verfolgt sie jede Spur, doch leicht wird es nicht.

    Andreas Franz hat die Charaktere gut ausgearbeitet. Julia Durant ist eine Kommissarin, die erst lernen muss, dass man nicht bei jeder Person mit Recht und Gesetz weiterkommt. Es gibt immer Menschen, die einen kennen und schützend die Hand über sie halten.

    Beim Lesen nervt jedoch, dass fast jede Figur scheinbar ein Kettenraucher ist und gerne einen über den Durst trinkt. Alkoholfreie Getränke haben Seltenheit, hier geht es eher hochprozentig zu. Davon abgesehen ist die Geschichte gut durchdacht und hat einige Wendungen zu bieten. Es bleiben keine offenen Fragen, und der Fall ist abgeschlossen.

    Diese Geschichte braucht etwas, bis Spannung aufkommt. Unter „Harte Action und nervenzerfetzender Spannung“, wie es auf der Rückseite steht, verstehe ich etwas anderes. Es ist der erste Teil aus der Reihe um Julia Durant. Da die Figur noch Potential hat, dürfte die Geschichte steigerungsfähig sein.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 10 Monaten
    Tempoarmer Krimi mit Zufallsauflösung

    In Frankfurt werden mehrere junge Frauen bestialisch ermordet. Der Täter scheint immer derselbe zu sein. Die neu zur Mordkommission gestossene Kommissarin Julia Durant versucht den Täter zu schnappen, bevor er noch mehr Blondinen tötet.

    Die Geschichte wird in der dritten Person aus wechselnder Perspektive erzählt. Während sich aus dem Untertitel (Julia Durant ermittelt) bereits schliessen lässt, dass diese die Protagonistin sein wird, dauert es recht lange, bis dieses Gefühl auch bei mir ankam. Im ersten Viertel des Krimis nimmt sie nur eine Nebenrolle ein, der Fokus liegt eher auf ihrem Vorgesetzten Berger und dem Kollegen Schulz. Doch auch später, als Julia mehr Raum erhält, wird nicht allzu viel über sie bekannt. Da ich es aber durchaus mag, wenn sich ein Krimi in erster Linie um den Fall dreht, hat mich das nicht gross gestört.

    Die Handlung ist nicht besonders temporeich aufgebaut, die Beamten stolpern eher durch den Fall als dass sie konkret und zielgerichtet Spuren verfolgen (was wohl auch daran liegt, dass sie kaum Spuren finden). Dass der Täter schlussendlich doch noch gefasst werden kann liegt mehr am Zufall als an sauberer Ermittlungsarbeit. In einem Epilog wird eine psychologische Begründung für die Taten nachgeliefert, die mich allerdings gar nicht überzeugen konnte. Inhaltlich merkt man "Jung, blond, tot" gut an, dass es vor mittlerweile rund 20 Jahren geschrieben wurde. Dass da noch mit Mark bezahlt und nur die wenigsten ein Handy besitzen ist ja klar, aber wirklich auffällig fand ich die Raucherei immer und überall. Fast jede Figur scheint Kette zu rauchen, und das auch im Büro und in fremden Wohnungen. Gesoffen wird auch nicht viel weniger. Schmunzeln musste ich, als Julia Durant explizit "laute und harte Musik" hören will – und dann eine CD von Bon Jovi auflegt. Ich habe nichts gegen Bon Jovi, ich mag die Band und habe sie auch schon live gesehen, aber sie sind doch eher Schmuserocker…

    Der Schreibstil von Andreas Franz braucht etwas Gewöhnung und liest sich zu Beginn etwas zäh. Der (schon früh verstorbene) Autor nutze oft kurze, unvollständige Sätze, die das Erzählte zwar authentisch erscheinen lassen, den Lesefluss aber doch etwas bremsen. Ebenfalls etwas störend fand ich das ständige Aufzählen von Kleidung, bei jeder noch so unwichtigen Nebenfigur wird immer detailliert beschrieben, was sie genau trägt, anzieht oder auszieht. Sensiblen Lesern möchte ich von der Lektüre abraten, da die Opfer und die Taten ebenfalls bis ins kleinste Detail beschrieben werden.

    Mein Fazit
    Eher gemütlicher Krimi mit Zufallsauflösung

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    babylus avatar
    babyluvor 2 Jahren
    Einfach nur gut

    Mein 2. buch von Andreas Franz und ich kann nur sagen, das ich es wirklich super fand. Solide, oder Schnick Schnack, klar mag daran liegen das es vor 20 Jahren geschrieben wurde.Ich mag Julia Durant, Schreibweise ist einfach zum mitleben und die Spannung bleibt bis zum Schluss!

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 2 Jahren
    Hochspannung pur, bis zur letzten Seite!

    Auf Ermittlerin Julia Durant kommt eine Mordserie in Frankfurt/Main zu. Der Täter mordet lauter junge, blonde Mädchen. Alle werden sie mit zwei geflochtenen Zöpfen, an deren Enden sich rote Schleifen befinden aufgefunden. Weiter weisen sie diverse, schwere Misshandlungen im Intimbereich auf. Bei den toten Mädchen handelt es sich nicht um wahllos ausgesuchte Opfer, sondern nur um Kinder aus feinerem Haus. Wer ist der Täter und was sind seine Beweggründe? Mehrmals wird man denken: „Er war es!“ um nur wenige Seiten weiter zu erkennen: „ Nein, er war es doch nicht.“ So bleibt sie Hochspannung bis zur letzten Seite!

     

    „Jung, blond, tot“ war mein erster Krimi von Andreas Franz. Als eBook Schnäppchen gefunden und sofort verliebt. Das Buch hat mich gefesselt, sodass ich mir gleich einen weiteren Franz-Krimi gekauft habe, welchen ich ebenso verschlungen habe. Seitdem sind es noch einige mehr geworden und bis jetzt war ich von jedem Einzelnen bezaubert! Ich finde es auch super, dass man neben dem aktuellen Fall und den Ermittlungen auch das Privatleben der Akteure, vorne dabei Julia Durant und Frank Hellmer kennen lernt.

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    Jaelles avatar
    Jaellevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Achtung: Diese Buch könnte Produktplatzierungen enthalten!
    Julia Durants erster Fall

    Zwei junge Frauen, beide blond, hübsch und aus wohlhabenden Familien stammend, werden ermordet und auf entsetzliche Weise verstümmelt. Hinzu kommen so einzigartig brutale Verletzungen an den Geschlechtsorganen und die perfide Frisur, zwei Zöpfe geflochten und mit einem roten Band verknotet.

    Kommissar Berger hat Schwierigkeiten, sich auf den Fall zu konzentrieren. Er trauert immer noch um seine Frau und um seinen Sohn, die bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Er bemüht sich, für seine Tochter stark zu sein, doch er versteht auch immer besser, wie jemand Rachegelüste entwickeln kann.

    Noch dazu muss Berger seinem langjährigen Kollegen Schulz mitteilen, dass eine neue Kommissarin, Julia Durant, zum insgesamt zehnköpfigen Team hinzu kommt und einen wesentlichen Teil der Ermittlungen übernehmen wird. Da Schulz seine ganz eigenen Dämonen bekämpft, stürzt er sich in die Arbeit und wird nicht begeistert sein, so übergangen zu werden.

    Jede Menge Gegenwind für eine kluge und kompetente Kommissarin, doch Julia überzeugt. Sie ist zurückhaltend, aber engagiert. Ihre Erfolgsquote gibt ihr recht. Von ihrem betrügerischen Ehemann geschieden, hat sie sich nach Frankfurt versetzen lassen und sieht in Männern eher Kampfhähne, denen eine Frau stark und selbstbewusst entgegen treten muss. So steigt Julia in den Fall ein.

    Doch dann wird ein weiteres junges Mädchen mit blonden Haaren vermisst. Diesmal nicht aus reichem Elternhaus, aber mit Verbindungen zur Frankfurter High Society. Berger und Durant vermuten das Schlimmste.

    Ich war positiv überrascht von diesem Krimi. Faszinierende Figuren, die häufig anders agierten, als ich es erwartet hatte. Ein brutaler Fall, der mich schockiert hat – und ich kann einiges vertragen. Und es war mir nicht möglich, den Täter vor den Ermittlern zu benennen, was für mich immer ein Bewertungskriterium für einen guten Kriminalroman darstellt.

    Vorsicht: dieses Buch könnte Produktplatzierungen enthalten! Ich habe mich unglaublich amüsiert: Alle rauchen! In einem heutigen Roman wäre das dermassen politisch inkorrekt, dass es wahrscheinlich kein Lektorat überstehen würde. Aber es stammt nun mal aus dem Jahr 1996, und damals war es halt so. Mir hat es gefallen, denn es ist authentisch und regelrecht erfrischend.

    Ich freue mich, mehr von dem leider inzwischen verstorbenen Autor Andreas Franz und von Julia Durant zu lesen.

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    Cieenas avatar
    Cieenavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut spannender und fesselnder Krimi!
    Spannend und fesselnd, ein klasse Auftakt!

    Lange war ich in letzter Zeit auf der Suche nach einem richtig guten Krimi. Leider haben mich neuere Krimis in letzter Zeit dann doch öfter mal enttäuscht. Vor einiger Zeit las ich schonmal einen Julia Durant - Krimi aus der Feder von Andreas Franz und dieser hat mich wirklich absolut begeistert. Also beschloss ich nun mich der ganzen Reihe zu widmen und mit dem ersten Roman zu beginnen.

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    Handlung

    In Frankfurt werden mehrere junge und brutal verstümmelte Mädchen im Teenageralter tot aufgefunden. Sie alle haben eins gemeinsam, blondes Haar, welches mit roten Schleifen zu Rattenschwänzen zusammen gebunden sind. Julia Durant, eine junge und begabte Polizistin übernimmt die Ermittlungen. Die Opfer stammen sowohl aus der Frankfurter Upper Class als auch dem städtischen Brennpunkt. Die Hinweise sind dürftig und der Mörder fordert immer mehr unschuldige Opfer. Julia Durant ermittelt und tritt dabei nicht nur einer einflussreichen Persönlichkeit auf die Füße.

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    Charaktere

    Wirkliche Protagonisten gibt es in meinen Augen in diesem Buch nicht unbedingt. Der Leser begleitet die Kommissarin Julia Durant, welche einer Protagonistin noch am nähesten kommt, und weitere ihrer Kollegen während der Ermittlungsarbeit. Die Charaktere haben oftmals klischéhaftige Eigenschaften, die sich so manch einer bei einem Polizeibeamten vorstellt. So sind die Beamten alle durchweg Raucher, trinken täglich literweise Kaffee. Ansonsten sind die Charaktere recht unterschiedlich gezeichnet, besonders die Kommissarin scheint sich mit einem straken Durchsetzungsvermögen und ihrem Gespür für die Ermittlungen ein wenig von den anderen abzugrenzen. Auch die Nebenfiguren sind interessant und vielfältig gezeichnet und konnten mich überzeugen.

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    Schreibstil

    Die Handlung erlebt der Leser aus vielfältigen Perspektiven von Seiten der Polizei, (un-)beteiligte Nebenfigur und auch aus Sicht des Mörders. Dabei wird immer die Perspektive der dritten Person verwendet, wodurch der Leser oftmals einen kleinen Informationsvorsprung erhält. In meinen Augen steigert dies hier die Spannung. Ansonsten ist der Schreibstil angenehm zu lesen und sehr spannend gehalten. Unbedeutende Handlungen werden machmal recht schnell abgefertigt und lesen sich ein wenig wie eine Abhandlung. Mir hat dies in dem Zusammenhang gut gefallen, ich muss als Leser nicht unbedingt immer wissen welcher Song während der Heimfahrt im Radio läuft, wie sich die heiße Tomatensuppe auf der Zunge anfühlt oder eine detaillierte Beschreibung wie es sich anfühlt sich das Knie zu stoßen. Etwas am Schreibstil muss ich dann doch wirklich sehr kritisieren, die Rechtschreibfehler. Hier hätte der Lektor/die Lektorin wirklich bessere Arbeit leisten können. Auch die Dialoge waren manchmal etwas verwirrend und anstrengend zu lesen, zwischenzeitlich war es mir als Leser nicht ganz klar welche Aussage nun von welcher Person getroffen wurde. Auch hätte an manchen Stellen ein Absatz geholfen, etwa bei einem Perspektiv- oder Szenenwechsel. Da ich das Buch aber als E-book gelesen habe, können die fehlenden Absätze auch an der Formatierung liegen.

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    Mein Fazit

    "Jung, blond, tot" ist seit einiger Zeit endlich mal wieder ein guter Krimi, der mir zwischen die Finger kam. Nachdem ich für den Einstieg einige (wenige) Seiten benötigte, konnte mich das Buch von vorne bis hinten fesseln. Die Haupthandlung war wirklich spannend aufgebaut und auch die Nebenstränge konnten mich wirklich begeistern. Besonders gefallen hat mir dabei, dass diese Nebenstränge schlussendlich auch mit dem Hauptstrang zusammenhingen und ebenfalls ab und zu etwas aus dem Privatleben der Polizisten kam. Um hier niemanden zu spoilern möchte ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. In meinen Augen ist dieser Krimi ein absoluter Pageturner, ich habe ihn innerhalb von 24 Stunden förmlich verschlungen. Die Taten und gerade der Zustand der Opfer wird beizeiten wirklich sehr anschaulich und brutal geschrieben, sodass dieser Aspekt sicherlich nicht allen gefallen wird. Bereits 100 Seiten vor Ende des Buches erfährt man wer der eigentliche Mörder ist, doch dies tut dem Buch in meinen Augen keinen Abbruch, bei mir hat es die Spannung sogar noch gesteigert. Auch der psychologische Aspekt des ganzen wird keinesfalls vernachlässigt, was mich besonders begeistert hat. Es war absolut interessant zu lesen wie sich die Psychologie des Mörders auf seine Handlungen auswirkt. Auch hier möchte ich nichts weiter dazu sagen, da ich sonst zu viel aus dem Buch vorweg nehmen möchte. Abschließend spreche ich hier, trotz kleine Schwächen, eine absolute Leseempfehlung für Krimifans aus, die kein Problem mit einem etwas brutaleren Buchverbrechen haben. Der Krimi hat mich wirklich total gefesselt und ich freue mich schon unglaublich das nächste Buch von Andreas Franz zu verschlingen!

    Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog www.zeit-der-buecher.de

    Kommentare: 2
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    VroniMarss avatar
    VroniMarsvor 4 Jahren
    Mein erster Franz...

    In dem Erstlingswerk "Jung, blond, tot" von Andreas Franz geht es wie der Name schon andeutet um junge blonde Mädchen, die Opfer grausiger Morde werden. Die Kommissarin Julia Durant versucht mit Hilfe ihrer Kollegen diese Mordserie in Frankfurt aufzuklären. 
    Die Idee an sich war interessant. Auch die Figuren waren mir gar nicht unsympathisch. Aber es gab leider schon ein paar Sachen, die mir negativ aufgefallen sind und mich später regelrecht gestört haben. 
    Zum einem muss ich den Erzählstil kritisieren. Es werden oft sich wiederholende Szenen immer wieder beschrieben. Langweilig! Die Auflösung zuletzt wird einem in kleinen Stücken vorgekaut. Es wäre schön gewesen, wenn das Motiv nicht nur im Prolog und Epilog aufgetaucht wäre. Zum anderen ist die Handlung vorhersehbar, woduch die Spannung zum Schluss für mich weg war. Zudem enthält das Buch manche Stellen, die für mich die Handlung nicht nachvollziehbar oder unglaubwürdig erscheinen lassen. Solche Sachen zum Beispiel:
    - die Tomatensuppe wird 30 Minuten aufgewärmt?
    - auf belegte Brötchen wird danach noch Butter draufgeschmiert?
    - fast alle Frauen sind ohne BH und oft auch ohne Höschen unterwegs?
    - fast alle Frauen in diesem Buch sind... hmmm naja... sexuell sehr offenherzig?
    Na gut, da dies das erste Buch von Andreas Franz war, gebe ich ihm nochmal eine Chance, vielleicht kann er mich mit einem anderen Werk mehr überzeugen. 

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    LindyBookss avatar
    LindyBooksvor 4 Jahren
    Rezension zu "Jung, blond, tot" von Andreas Franz

    Eine Serie mysteriöser Mädchenmorde beunruhigt die Menschen in Frankfurt/Main. Alle Ermordeten sind blond. Der Mörder vergewaltigt seine Opfer, tötet sie und vollzieht ein Ritual, bei dem er die Haare der Mädchen zu zwei Zöpfen mit roten Schleifchen flechtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Fast hilflos scheint die Kommissarin Julja Durant und ihre Kollegen hinter einem Phantom herzujagen.

    Lange Zeit dachte ich, die Krimi-Reihe von Andreas Franz wäre nichts für mich, nun habe ich mich doch mal an das erste Buch heran gewagt und muss feststellen, dass es mir gut gefallen hat. Es war gut und spannend zu lesen und es war auch sehr interessant. Ich hatte zwar schon ziemlich früh eine Ahnung, wer der Täter sein könnte und ca. 100 Seiten vor Ende des Buches erfährt man es dann auch, aber das stört nicht. Es ist trotzdem interessant genug, vor allem geht es hinterher dann auch um die psychologischen Aspekte, warum der Täter diese grausamen Morde begangen hat. Weiterhin hat mir gefallen, mal etwas zu lesen, was in Frankfurt spielt.

    Ein guter Start in die Krimi-Reihe mit Julia Durant. Ich bin gespannt, wie das zweite Buch "Das achte Opfer" sein wird...

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor 4 Jahren
    Leider enttäuscht

    Klappentext/Inhalt:


    Sehr jung, weiblich und blond - das ist das einzige Merkmal der Serienmorde, die Frankfurt in Angst und Schrecken versetzen. Die Ermittlungen verweisen in die „feinere“ Gesellschaft der Stadt.


    Meine Meinung:


    Ich hatte schon seit langem Lust ein Buch von Andreas Franz zu lesen, da er ja wirklich einige geschrieben hat. Dieser Reihenanfang hat mich am Meisten angesprochen und deshalb habe ich es endlich mal versucht. Leider bin ich von der Geschichte etwas enttäuscht. Ich hatte mir wesentlich mehr versprochen.


    In Frankfurt wurden schon einige blonde Mädchen ermordet. Der Täter macht schreckliche Dinge mit diesen Mädchen und die Ermittler wissen einfach nicht wie sie den Täter finden soll. Für diesen Fall holen sie sich die Ermittlerin Julia Durant mit dazu. Sie hat eine gute Spürnase und hat eine hohe Erfolgsquote bei ihren Fällen. Anfangs geht sie mit einem Ermittler erst einmal die betroffenen Familien aufsuchen. Leider ergibt sich in den Befragungen keine Hinweise auf den Täter. Immer wieder passieren Dinge mit denen die Ermittler nicht rechnen. Julia Durant will diesen Fall unbedingt lösen und geht dabei ein sehr hohes Risiko ein. Sie begibt sich auf Wege, die nicht gut sind und die auch die anderen Ermittler nicht gutheißen können.


    Der Täter ist sehr raffiniert. Obwohl die Polizei mehr auf den Straßen unterwegs, schafft er es trotzdem weiter zu Morden. Er geht sehr grausam vor und an viele Stellen fand ich es wirklich eklig.


    Der Anfang war wirklich gut und ich habe mich auf eine tolle Geschichte gefreut. Im Lauf der Geschichte ist aber der Spannungsgrad immer mehr abgeflacht. Es hat sich total gezogen. Außerdem wusste man auf Seite 400 schon wer der Mörder ist, da wir aus seiner Sicht einen Mord mitverfolgen. Das fand ich ein bisschen schade, da wir immer noch 100 Seite vor uns hatten. Die letzten 100 Seiten war zwar ganz interessant aber mich haben sie nicht gepackt. Des Weiteren hat mich leider gestört, dass viele Sachen wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben wurde. Dies hätte man wirklich nicht machen müssen.


    Fazit:


    Der Fall von Julia Durant war wirklich interessant und ich hätte nicht gedacht, wer letztendlich der Mörder war aber leider hat mir das Buch trotzdem nicht so gut gefallen. Im Buch wurden viele Sachen wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben und dies fand ich an manchen Stellen etwas überflüssig. Außerdem wussten wir auf Seite 400 schon wer der Mörder war und das fand ich wirklich etwas schade.


    Bewertung:


    Cover: 5/5

    Klappentext: 4/5

    Inhalt: 3/5

    Schreibstil: 3/5

    Gesamtpaket: 3/5


    3 von 5 Sterne

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    sparks88s avatar
    sparks88vor 4 Jahren
    Ein gelungener Auftakt

    Der Inhalt in aller Kürze:
    Ein Serienmörder, der Frankfurt am Main in Angst und Schrecken versetzt. Seine Opfer sind alle sehr jung, weiblich und blond. Der Mörder vergewaltigt seine Opfer, tötet sie und vollzieht anschließend ein Ritual, bei dem er die Haare der Mädchen mit roten Schleifchen zu zwei Zöpfen bindet. Die Neue auf dem Revier, Kommissarin Julia Durant, wird mit diesem Fall betraut und er führt sie und ihre Kollegen auf der Jagd nach einem Phantom in die gehobene Gesellschaft der Stadt.

    Die Protagonisten:
    Der Hauptcharaker, danach ist immerhin auch die Reihe benannt, ist Julia Durant. Privat hat sie eine gescheiterte Ehe hinter sich, hat neben der Arbeit kaum Zeit für sich selbst und ist stark abhängig von Zigaretten und Alkohol. Nicht nur einmal fragt man sich “hat sie gerade wirklich ein Bier getrunken und setzt sich anschließend ins Auto?” – eine wahrhaft vorbildliche Kommissarin.
    Beruflich hat sie es ebenso schwer, da sie die Neue auf dem Revier ist und ihr Chef Berger sie ihrem Kollegen Schulz ungewollt vor die Nase gesetzt hat.
    Schulz wird von Berger weitestgehend aus der Ermittlung herausgehalten, da sein privates Päckchen zu schwer für ihn scheint. Dass Berger ihn eigentlich entlasten möchte, möchte er nicht sehen, eher den Verrat durch seinen langjährigen Chef und Freund.
    Neben der Ermittlern betreten viele Charaktere die Bühne, Opfer, Angehörige, vermeintliche Täter und viele mehr. Zeitweise fiel es mir in dem Buch schwer den Überblick zu behalten, erst wenn man in die Geschichte eintauchen konnte, genießt man den Reichtum an Charakteren, die von Franz sehr individuell charakterisiert wurden.

    Der Schreibstil und die Wirkung des Buchs:
    Das Buch gliedert sich nicht in eindeutige Kapitel, sondern folgt einem chronologisch datiertem Ablauf. Dieser gibt dem Leser einen zeitlichen Überblick über die Geschehnisse und lässt ihn weiter in die Geschichte eintauchen. Auffallend sind jedoch immer wiederkehrende Redewendungen, die an einigen Stellen als störend empfunden werden können. Gefallen hat mir vor allem die zackige Schreibweise des Autors, da viele Situationen mit wenigen Worten und kurzen Sätzen stilisiert wurden.
    Die Ermittlungen ziehen sich recht lange hin, man fühlt sich gemeinsam mit den Ermittlern einem Täter so nahe und auf einmal zerplatzt die Blase und man steht wieder am Anfang. Eine Wendung am Ende des Buches und zusätzliche Überraschungen halten den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrecht und machen dieses Buch absolut lesenswert.

    Abschließendes Fazit:

    Kurz und knapp: Ein gelungener Auftakt für eine Reihe mit der sympathischen Ermittlerin Julia Durant.

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