Andreas Franz Spiel der Teufel

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Inhaltsangabe zu „Spiel der Teufel“ von Andreas Franz

Nicht jede Organspende ist freiwillig …

In einem Kieler Vorort wird die Leiche von Oberkommissar Gerd Wegner in seinem Auto gefunden. Die Fenster sind abgedichtet, ein Schlauch führt vom Auspuff ins Wageninnere, das Garagentor ist geschlossen, der Motor läuft. Kommissar Sören Henning und seine Kollegin Lisa Santos sind fassungslos: Kann es sein, dass sich ihr langjähriger Freund und Kollege umgebracht hat? Die schöne Witwe Nina glaubt jedoch nicht an den Selbstmord ihres Mannes, und Sören und Lisa beginnen zu ermitteln. Die Spur führt in eine Schönheitsklinik, in der nicht nur kosmetische Operationen vorgenommen werden …

Spannung pur von Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor.

Interessante Thematik, tolle Charaktere, aber leider zu wenig Spannung. Da hält das Cover nicht was verspricht!!! Gesellschaftskritisch!

— kalestra

Sehr spannend, flüssig zu lesen. Kann mir vorstellen, dass es im Organhandel so zugeht

— Buderballa

Band 2 um Hauptkommissar Sören Henning und Lisa Santos

— hymo

Einer seiner besten Fälle.

— janinchens.buecherwelt

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  • Ein spektakulärer Fall für Sören und Lisa!

    Spiel der Teufel

    kalestra

    07. May 2018 um 11:33

    "Wer hat Ihrer Meinung nach das schlimmere Los, der leidende Arme oder der leidende Reiche? sie werden sagen, der leidende Arme, doch ich sage Ihnen, es ist der leidende Reiche. Er sieht all seinen materiellen Besitz, der ihm aber nichts nützt, wenn der Krebs seine Lunge zerfressen hat oder das Herz nicht mehr richtig schlägt", mit diesem Zitat beschreibt Andreas Franz ein vermeintliches Problem der Reichen. Das Geld = Macht ist, und der, der Macht hat, gleichzeitig auch die Welt regieren kann, ist ja nichts Neues. Auch nicht, dass viele den fast unmöglichen Traum von der Weltherrschaft ausleben möchten. Die Frage ist immer nur, wie hoch ist der Preis, den man dafür zahlt und ist einem wirklich jedes Mittel recht, sein Ziel zu erreichen? Dieses und einige andere brisante Themen werden im Kriminalroman "Spiel der Teufel" besprochen. Die Cover Gestaltung ist gut gelungen. Das überwiegend in blau und grün Töne gehaltene Cover, fügt sich wunderbar in die restliche Kieler Krimi Reihe ein. Lediglich das Motiv ändert sich von Band zu Band. Bei "Spiel der Teufel" ist ein Pier mit einem Rettungsring in vorderster Front zu sehen. Spekulationen über die mögliche Bedeutung des Covers kann man viele anstellen. Mich hat es direkt, da das Buch in Kiel spielt, durch das Motiv daran erinnert. Ich verbinde automatisch mit Kiel Häfen und Schifffahrt und deswegen passte es ganz gut. Zum anderen könnte es aber auch im übertragenen Sinn gewählt worden sein. Die angesprochenen Themen betreffen unter anderem das Böse im Menschen. Wir bewegen uns am tiefsten Abgrund der menschlichen Seele. Wenn wir nicht aufpassen, stürzen wir ab und kommen nie wieder daraus. Nur der Rettungsring kann einen vielleicht noch retten. Durch das Dämmerlicht, bekommt das Ganze eine weitere düstere Note. Alles das, was wir nicht wahrhaben wollen, bleibt damit im Dunkeln verborgen.  Das grundsätzliche Thema des Romanes war sehr interessant. Die Idee des Menschenhandels, um eine flächendeckende Organspende in allen Bereichen des menschlichen Körpers zu ermöglichen, ist durchaus schockierend. Dabei stehen Geld, Macht und Politik in enger Verbindung, da so etwas nur dadurch überhaupt umsetzbar wäre. Ein hohes Maß an Skrupellosigkeit und ein weit verbreitetes organisiertes Verbrechernetzwerk, sowie Rückendeckung von oberster politischer Ebene, sind dazu auch ein notwendiger Bestandteil. Diese ganze Problematik ist durchaus vorstellbar und das Schlimme daran ist, dass es in der heutigen Zeit und mit Blick auf die menschlichen Abgründe schnell Realität werden kann. Mit dieser Thematik weist Franz auf massive Fehler im System hin.  Der ganze Roman selbst, lässt sich sehr flüssig lesen und wenn mir nicht zwischendrin Spannung und Action gefehlt hätten, könnte man das Buch schnell runter lesen. Vieles war leider vorhersehbar und der Kreis der Verdächtigen schnell erfasst. Mir fehlt weiterhin, dass man beim Fall mit rätseln kann, wodurch es sich für mich sehr gezogen hat und ich versucht war, das Buch zur Seite zu legen. Generell sind manche Darstellungen aber gut getroffen und lassen einen die Umgebung deutlich vor dem geistigen Auge sehen. Sehr detailliert war auch die Beschreibung, bei der Vorgehensweise der Polizei, bei der Fallermittlung. Immer wieder wird in Berichten über Andreas Franz seine Nähe zur Polizei erwähnt, was auch in der Handlung deutlich spürbar ist, Es ist authentisch und gibt einen guten Einblick in die Polizeiarbeit. Nervig ist daran nur, dass jeder der neu in den Fall einsteigt über den kompletten Sachverhalt in Kenntnis gesetzt wird. Es kommt so im Text zu unzähligen Wiederholungen, was den Lesefluss stark stoppt.  Der menschliche Verstand kann das Böse teilweise gar nicht richtig fassen, was vieles im Buch schockierend wirken lässt. Es übersteigt unsere Vorstellungskraft und hat mich an manchen Stellen richtig nachdenken lassen. Einiges an brutalen Sachen wird nur grob angerissen und Franz überlässt vieles der Fantasie, was es etwas unwirklich wirken lassen kann, aber je nach Vorstellungskraft auch absolut schrecklich. "Und schließlich sah er Körper, aufgeschnittene Körper, Babys, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Männer und Frauen, entstellt von unzähligen chirurgisch sauber durchgeführten Schnitten." Dieses Zitat verdeutlicht meine Aussage, dass mithilfe der Fantasie vieles nochmal schlimmer empfunden wird. Natürlich, wenn es um seelische Abgründe und moralische Schranken der Gesellschaft bzw. des Rechtssystem geht, ist auch die Parallele zur Religion nicht weit entfernt. in einem Gespräch zwischen den Ermittlern und einer Informantin geht es um den Teufel und in welcher Gestalt er sich zeigt. Der Teufel zeigt sich hier in der Gestalt eines Menschen, einem dem man das Böse nicht ansehen würde. Das Böse steckt in jedem von uns und ein jeder könnte der Teufel sein, wir würden ihn nicht erkennen und nicht wissen, dass er unter uns ist. Es ist ein Versuch das Böse und schreckliche dieser Welt zu erklären. In einem anderen Gespräch zwischen den Ermittlern und dem Rechtsmediziner wird Gott in Frage gestellt, was auch keine Neuheit in der heutigen Zeit ist. Gerade weil man viele Sachen nicht erklären kann, wird im gleichen Atemzug, indem man dem Teufel die Schuld gibt, auch Gott in Frage gestellt. Diese Themen in einem Kriminalroman auf zu nehmen, war interessant, aber auch nahe liegend. Gegen Ende des Buches kommt es immer wieder zu unerwarteten Wendungen. Opfer werden zu Tätern und vermeintliche Täter scheinen damit durch zu kommen, was die Polizei aber in ein schlechtes Licht rückt und ihre Handlungsfähigkeit in verschiedenen Bereichen widerspiegelt. Leider bleiben viele Fragen ungeklärt, da es sehr verwirrend abschließt. Ich habe am Ende verzweifelt auf den großen Showdown gewartet, der aber ausblieb. Fazit: Vom Gefühl her hinterließ das Buch beim Lesen, bei mir, einen eher negativen Eindruck. Es hat aber durchaus auch seine positiven Seiten, was es wieder etwas ausgeglichen macht. Generell tue ich mich auch immer schwer einem Buch eine negative Bewertung zu geben. Bücher sind ja immer Geschmackssache und nur weil es mir nicht lag, was auch am Genre liegt, da ich generell eher solche Bücher nicht lese, muss es ja nicht schlecht sein. Zumindest konnte ich mich im Verlauf des Buches auch irgendwann mit den Protagonisten anfreunden und ich war sehr gerne mit ihnen fiktiv unterwegs. Andreas Franz Maxime lautet laut Buch: "Die Leser fesseln und trotzdem (vielleicht) zum Nachdenken anregen (aber nie den Zeigefinger erheben!)" und auch wenn er mich leider nicht gefesselt hat, so hat er mich doch immerhin zum Nachdenken angeregt. "Spiel der Teufel" bekommt 3 von 5 Sternen und den dritten gab es auch nur für die mega interessante Thematik des Romans. Es ist ein typischer Polizeiroman und durchaus Gesellschaftskritisch. Mich hat es leider nicht komplett umgehauen, aber eine Erfahrung war es allemal wert.

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  • gewohnt spannend, bitte mehr davon

    Spiel der Teufel

    Buderballa

    18. October 2016 um 17:03

    Ich liebe alle Andreas Franz Bücher.
    Ich finde er hat eine Art zu schreiben, wo man immer noch mehr lesen will.
    Kann alle seine Bücher empfehlen.

  • Organhandel

    Spiel der Teufel

    Buderballa

    07. August 2016 um 17:41

    Organhandel, sehr spannend und realistisch geschrieben, flüssig zu lesen. 5 Sterne

  • Band 2 um Hauptkommissar Sören Henning und Lisa Santos

    Spiel der Teufel

    hymo

    15. April 2016 um 11:28

    Band 2 um Hauptkommissar Sören Henning und Lisa Santos Der Oberkommissar Gerd Wegner wurde tot in seinem Auto aufgefunden. Abgase durch einen Schlauch in sein Auto haben den Tod herbeigeführt. Vor zwei Monaten ist seine fünfjährige Tochter bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen (Raser). Hat der Oberkommissar sich das Leben genommen. Seine Ehefrau glaubt nicht an den Selbstmord. Ein spannende Geschichte beginnt. Spannend, toll typisch Franz. Sehr zu empfehlen!!!

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  • Santos und Henning

    Spiel der Teufel

    Engelchen07

    24. September 2015 um 06:20

    Ein besonders schwerer Fall wartet auf Lisa Santos und Sören Henning von der Kieler Mordkommision. Der Oberkommissar Gerd Wegner wird tot in seinem Auto gefunden. Allem Anschein nach hat er Selbstmord begangen. Seine Witwe Nina glaubt nicht an den Selbstmord von Gerd und bittet Lisa und Sören, sich den Fall genauers anzuschauen. Schnell wird beiden klar, dass Nina recht hat und Gerd sich nicht selber umgebracht hat. Nach kurzen Ermittlungen wird vermutet, dass Gerd ein Informant war und sich deshalb in große Gefahr gebracht hat. Doch was hat Gerd herausgefunden, dass er dafür getötet wurde ? Super spannend, wie immer bei einem Andreas Franz.

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  • ~*~ Doppelleben ~*~

    Spiel der Teufel

    mydanni

    Inhalt Lisa und Sören bekommen Besuch von ihrem Chef Volker Harms, der ein toternstes Gesicht macht. Die Beiden ahnen, dass er keine guten Nachrichten hat und die Ahnung sollte bestätigt werden. Harms muss den Beiden mitteilen, dass deren Kollege und sehr guter Freund Gerd Wegner Selbstmord begangen hat. Lisa und Sören werden kreidebleich und schon sind sie unterwegs zu Nina, Gerds Frau. Im Haus von Gerd ist die Spurensicherung noch am Arbeiten und Nina kommt verweint auf Lisa und Sören zu. Sie schüttelt den Kopf und sagt sich immer wieder, dass sie nicht glauben kann, dass Gerd sich einfach so das Leben nimmt. Es muss was anderes dahinter stecken. Sören und Lisa können es auch nicht glauben, denn es gab nicht ein Anzeichen, dass es ihm schlecht geht. Er hat den Tot seiner Tochter mehr oder weniger verkraftet und ging auf seine Art mit dem Verlust um. Keiner, aber wirklich keiner, hat irgendwas gemerkt, dass Gerd sich aus dem Staub machen will. Gerd wird von dem Pathologen Jürgens untersucht und sehr schnell wird bewiesen, dass Gerd sich nicht das Leben genommen hat, denn sein Blut enthält jede Menge Alkohol und K.O. Tropfen. Gerd kann nicht fähig gewesen sein, sich in seinem Auto mit Abgasen umzubringen. Lisa und Sören fangen an zu ermitteln und stechen in ein Wespennest. Während der Ermittlungen wird den Beiden klar, dass sie Gerd nie richtig kennen gelernt haben. Alle Indizien weisen darauf hin, dass Gerd korrupt gewesen ist. Bis Ivana auftaucht und Lisa und Sören die wahre Geschichte über Gerd erzählt. Lisa und Sören werden in einen Teufelskreis gezogen und ihr Leben ist in sehr großer Gefahr.... Doch die Beiden ermitteln weiter. Egal was passiert, sie sind es Gerd schuldig.... Meinung Ich habe mich wie ein Kind gefreut, als ich das Buch per Zufall gefunden hatte. Ab nach Hause mit dem Buch und dann stand es erst einmal rum. Irgendwie hatte mich meine Handarbeit völlig ausgefüllt, dass ich gar nicht mehr zum Lesen kam. Als ich dann endlich umgezogen bin und langsam aber sicher Ruhe einkehrte, schnappte ich mir das Buch und verschlang es regelrecht. Das Buch ist das 3. Buch aus der Reihe mit Sören Henning und Lisa Santos. Irgendwie hatte mir diese Buchreihe es am meisten angetan, dass ich alle Bücher auch lesen wollte. Besser gesagt, lesen musste. Die Story fängt eher traurig an, denn ein sehr guter Freund und auch Kollege von den Beiden hatte sich nach erstem Anschein das Leben genommen. Doch je mehr Lisa und Sören der Sache nachgingen, desto mehr wurde den Beiden klar, dass sie Gerd überhaupt nicht kannten. Andreas Franz hat das Gefühlschaos der Beiden wirklich zum Besten gegeben und ich habe förmlich gemerkt, wie die Gefühle in den Beiden Achterbahn fuhren, weil sie einfach nicht mehr wussten, was wahr ist und was gelogen war. Je länger die Ermittlungen dauerten, desto tiefer rutschten die Beiden in den Sumpf und die Gefahr nahm mächtig zu, denn immer mehr stand von den Beiden das Leben auf dem Spiel. Nina, die Frau von Gerd, wird mehr als perfekt beschrieben, man leidet mit der Frau mit wie sie um ihren Gerd trauert, im nächsten Augenblick lodert Hass und Wut auf und man merkt richtig, dass sie nur 5 Minuten mit dem Mörder haben will... Warum nur? Aber würden wir alle nicht so reagieren, wenn uns ein geliebter Mensch genommen werden würde? Doch je mehr Sören und Lisa an dem Fall arbeiteten, desto mehr wurde ihnen klar, dass sie auch Nina nie wirklich kannten und das macht den Beiden richtig mächtig zu schaffen. Aus dem Nichts taucht Ivana auf und erzählt Lisa und Sören eine Geschichte, die niemals wahr sein konnte. Es ist dieselbe Geschichte die sie auch Gerd erzählt hatte, was ihm letztendlich seinen Tot brachte. Die Story hat mich wahnsinnig gefesselt und es kamen Tatsachen ans Licht, die ich teilweise vermutet hatte und dann kam wieder was dazu, wo ich echt große Augen bekommen hatte. Andreas Franz hat es geschafft und bringt den Leser auf eine Spur und man konnte sich sicher sein, auf der nächsten Seite lag man falsch. Dadurch wurde diese Story wirklich spannend, mitreißend, fesselnd, geheimnisvoll. Ich habe es bisher in keinem Buch erlebt, dass so viele Charaktere irgendwie eine Hauptrolle spielten und diese auch alle noch zum Besten gegeben wurden. Meistens ist es ja, dass ein Charakter erwähnt wird, dieser kurz beschrieben wird und dann doch irgendwie wieder vernachlässigt wird. In diesem Buch überhaupt nicht. Andreas Franz erzählt hier eine Story, die es wahrscheinlich auch bei uns auf der Welt in so ähnlicher Art geben wird und er hat es wirklich geschafft die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu halten. Jeder Charakter kam zum Zug und wurde detailliert beschrieben ohne dass es langweilig wurde oder es einem vorkam, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wurde. Mich faszinieren solche Autoren wahnsinnig, die es schaffen, die Leser regelrecht in ihren Bann zu ziehen. Ich bin mir wahnsinnig sicher, dass ich auf jeden Fall die anderen Reihen von Andreas Franz auch lesen werde. Inzwischen habe ich wirklich Gefallen an diesem Autor gefunden. Schade nur, dass er selber leider keine Bücher mehr schreiben kann, aber sein Nachfolger Daniel Holbe macht seinen Job wirklich gut weiter und ich hoffe wirklich, dass es mit den Andreas Franz-Reihen weiter gehen wird. Fazit 5 Sterne, wenn es nach mir ging 6 oder mehr, von mir aus, denn so ein gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es konnte mich absolut überzeugen und vor allem fesseln und daher wird auch eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen. Ihr könnt mit dem Buch echt nichts falsch machen und ich denke ganz stark, wer solche Bücher mag, auch den wird es mitreißen.

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    • 3

    Sabine17

    14. May 2014 um 19:19
  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    melli.die.zahnfee

    15. April 2012 um 13:27

    Der Kieler Kommissar Sören Hennig und seine Kollegin Lisa Santos sind fassungslos: Ihr Freund und Kollege Gerd Wegner soll sich umgebracht haben! Auch dessen Frau kann nicht glauben, dass ihr Mann Selbstmord begangen hat. Sören und Lisa beginnen zu ermitteln. Sehr schnell kommen sie zu dem Schluss, dass Wegner beileibe nicht den Freitod gewählt hat, sondern auf brutale Weise ermordet wurde. Wer aber könnte ein Interesse daran haben, den gewissenhaften Polizisten umzubringen? Und was hat sein Tod mit der jungen Frau zu tun, deren Leiche man kurz darauf aus der Kieler Förde fischt und bei der es sich offenbar um eine Auftragskillerin handelt? Wegner ist mit seinen verdeckten Ermittlungen anscheinend ins Visier der internationalen Organmafia geraten. Bald wird deutlich, dass die Spur in den Osten führt - und dass einige bedeutende Mitglieder der besseren Kieler Gesellschaft involviert sind. Als sich das LKA einschaltet, ist endgültig klar, dass die beiden Polizisten in ein Wespennest gestochen haben … Ein spannender Krimi, bei dem nichts so ist wie es zu Beginn den Anschein hat. Bei diesen Krimis , vor allem mit solch gut ausgearbeiteten Ermittlerpärchen wünsche ich mir immer man würde diese Bücher als Tatort verfilmen.

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  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    SchlauerMensch

    05. July 2011 um 14:35

    Kurzwertung:
    Einer der besten Franz-Krimis. Ich liebe seine Schreibweise ja sowieso. Allerdings hatte ich diese Kommissare noch nicht gelesen. Es sind seine gelungensten. Es herrscht Spannung von Anfang an.
    Allerdings hätte dieses Werk ein größeres Ende verdient. Da muss ich leider einen Stern abziehen.

  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2011 um 14:15

    Sie kannten sich seit 15 Jahren. Er war sein Freund gewesen und einst arbeiteten sie in der selben Abteilung. Doch jetzt ist er tot. Kommissar Sören Henning kann es nicht fassen. Wahrscheinlich ist es Mord, als Selbstmord getarnt. Gerd Wegner wurde in seinem Auto gefunden. Der Motor lief und die Abgase wurden durch einen Schlauch ins Wageninnere geleitet. Auf dem Beifahrersitz lagen zwei leere Wodkaflaschen. Das Seitenfenster war luftdicht abgeklebt und das Garagentor verschlossen. Alles sieht nach einem klassischen Suizid aus, doch schnell entstehen Zweifel. Der Oberkommissar hatte zwei Monate zuvor seine knapp fünfjährige Tochter verloren. Rosanne kam bei einem Verkehrsunfall mit einem Raser ums Leben. Einen Tag vor ihrem fünften Geburtstag. Niemand bemerkte den Unfall, der am helllichten Tag in einem Wohngebiet geschah. Das Auto war gestohlen und wurde in einem Waldstück gefunden. Im Inneren des Wagens lagen Flachmänner und ebenfalls zwei Wodkaflaschen (Der Leser darf schon mal kombinieren...). Nina Wegner war unterwegs. Ihr Mann hätte sie eigentlich vom Bahnhof abholen wollen. Doch er kam nicht. Per Handy war er nicht zu erreichen, obwohl er es so gut wie nie ausschaltete. Mit dem Bus fuhr sie nach Hause und rief zunächst in der Dienststelle an, da sie einen besonderen Auftrag vermutete. Doch sie erfuhr nur, dass ihr Mann zwei Tage frei hätte. Nach erfolgloser Suche im Haus ging sie noch einmal hinaus. Schließlich hörte sie den Motor des Wagens in der geschlossenen Garage laufen und sofort wurde ihr klar, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Doch an Selbstmord will sie nicht glauben. Henning und seine Kollegin Lisa Santos sprechen mit Nina, die den Tod ihres Mannes äußerlich sehr gefasst aufnimmt. Doch in ihrem Inneren tobt ein Sturm. Erst verlor sie ihre Tochter und jetzt ihren Mann. Vehement vertritt sie die These, er könne niemals freiwillig in den Tod gegangen sein. Er hätte sie niemals allein gelassen. Auch nicht nach dem Tod ihrer Tochter. Er liebte sie über alles und sorgte sich ständig um sie. Zudem hatten sie ein gemeinsames Ziel, eine Hoffnung. Nach Rosannas Tod erfuhr sie, dass sie im vierten Monat schwanger sei. Dies gab ihnen Kraft, Zuversicht und ein Perspektive für die Zukunft. Gerd hätte sich der Verantwortung niemals entzogen ... ... was dann auch noch oft genug wiederholt wird. Für den einen oder anderen Leser mag die permanente Wiederholung von Fakten durchaus praktisch sein. Die anderen merken schnell, wie man mehr oder weniger elegant Seiten füllt und Umfang schafft. Wenn die Ermittler aber im Dunkeln tappen, muss offenbar die eine oder andere Wiederholung einfach sein. In irgend eine Richtung muss man ja ermitteln und sei es im Kreis herum. Aber zum Glück gibt es ja den Kommissar Zufall oder einen gesprächsbereiten Informanten, der dann dem dümpelnden Plot etwas Dampf macht ... Der zweite Band der Kieler Reihe mit Sören Henning und Lisa Santos besticht mit einer ebenso abgründigen wie beängstigenden Story, spannender Ermittlungsarbeit und einem so nicht vorhersehbaren, völlig überraschenden Ende. Der Kriminalroman um die russische Organmafia wirkt aber wie von der Stange. Flott und einfach zu lesen. Die Charaktere werden ebenso simpel gezeichnet wie die die Ereignisse, selbst die Hauptfigur Sören Henning kann nicht wirklich überzeugen. Gute Durchschnitts-Krimiunterhaltung bekommt man dennoch serviert, und mehr soll es ja auch sicherlich nicht sein ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    tanjaV

    super Krimi

    • 2

    mehrsonntag

    29. August 2010 um 13:29
  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    suki22

    25. August 2010 um 14:02

    Aus Zeitgründen nur eine kurze Rezension von mir: Habe selten ein Buch gelesen, das sich derart flüssig lesen lässt, vom Stil und Sprache her. Zwar teilweise umgangssprachlich, bzw. mir zu unsauber aber tut dem keinen Abbruch. Story und Gestaltung dieser sind solide, wenngleich man auch recht früh eine ziemlich gute Ahnung hat, wohin einen die Geschichte führen wird, baut der Autor ein paar gute und ungezwungene Twists ein, vorallem zum Ende hin. Von mir 4 Sterne, werde auf jedenfall noch weitere Bücher von dem Autor lesen.

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  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    Lerchie

    01. August 2010 um 14:56

    Larissa war eine junge Studentin in Petersburg. Ihre Schwester arbeitete bei der Polizei in Moskau. Langsam gingen ihre Ersparnisse für ihren Lebensunterhalt in St. Petersburg zu Ende. Da wurde sie von drei Polizisten vor einer Vergewaltigung gerettet, nur, damit diese sie selbst vergewaltigen konnten. Und diese Männer verlangten von ihr, dass sie ihren Körper für sie verkaufte. Eines Tages erhielt sie von Ihrer Professorin das Angebot, in Berlin zu studieren. Sie sollte in einer deutschen Familie unterkommen und für dies und die Ernährung nur auf die Kinder aufpassen. Sie war einverstanden. Doch als sie mit in einem Container nach Deutschland gebracht wurde, glaubte sie nicht mehr daran. Der Polizist Gerd Wegener war ermordet worden. Es sollte wie ein Suizid aussehen. Die Kollegen Lisa Santos und Sören Henning ermittelten in diesem Fall und stießen auf immer größere Ungereimtheiten. Gerd hatte seiner Frau eine sehr teure, schicke Uhr gekauft, und einen BMW, was er sich nie von seinem Gehalt hätte leisten können. Der Chirurg Lennart Loose erhielt Besuch von einem Pärchen. Die beiden forderten, dass er für sie arbeite, wenn nicht, würde seiner Familie etwas zustoßen. Er wurde in die eine Klinik gebracht, wo er Organe verpflanzen sollte, Organe, die den Empfänger sehr viel Geld kosteten. Für jedes verpflanzte Herz sollte er 30.000,00 € erhalten. Zunächst war er unschlüssig, war aber einverstanden, da er um seine Familie bangte. Doch dann dachte er auch an das viele Geld, das er am Staat vorbei verdienen würde. Und er machte sich keine Gedanken darüber, wo die Organe herkamen. Henning und Santos erhielten einen Anruf von einer Frau, die Informationen über Gerd für sie hatte. Sie trafen sich und erfuhren, dass Gerd seit einiger Zeit ein Doppelleben geführt hatte. Er hatte mit Ivana, das war die Anruferin, ein Verhältnis. Und sie erzälhlte ihnen etwas von Organhandel und –verpflanzung, wobei die Organe von noch lebenden Menschen kamen. So ganz geheuer war ihnen die Sache nicht, Ivana war einfach nicht zu durchschauen. Sie hatte ihnen auch erklärt, dass noch mehr Polizisten in dieser Sache mit drinsteckten. Und als Ivana ihnen die Beweise für das schändliche Treiben in einer Klinik nahe Kiel übergab, erwartete die beiden einige Überraschungen. Doch die Größte kam am Schluss... Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Andreas Franz hat es geschafft, dass ich dranblieb und nur kurz zum Kochen und Essen unterbrach. Ich kann das Buch sehr empfehlen

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  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    Chrisu

    16. July 2010 um 14:45

    "Sören und Lisa können es nicht glauben, dass ihr Freund und Kollege Gerd sich das Leben genommen hat. Er hat zwar vor kurzem seine Tochter verloren, aber er hat eine sehr gute Ehe geführt und hat seine Frau auf Händen getragen. Nina glaubt auch nicht, dass Gerd sich selber umgebracht hat und das bestätigt auch der Gerichtsmediziner. Sören und Lisa beginnen die Akten von Gerd und seine letzten Einsätze durchzuarbeiten um herauszufinden, ob da ein Zusammenhang besteht. Und dann wird eine Asiatin tot aufgefunden und es kommt die Frage auf, ob Gerd in Machenschaften verwickelt gewesen ist und deshalb von dieser Frau, offensichtlich eine Auftragskillerin, umgebracht wurde. Es kommen immer wieder Fakten zum Vorschein, dass es sich um eine Organisation mit Menschenhandel handelt und nur durch die Schwester einer Vermissten wird dann ersichtlich, was wirklich hinter dem ganzen Komplott steckt. Ein Ausmaß von Macht, Geld und Korruption bis in hohe Politikerränge und Polizeieinheiten. Und dann zum Schluss die unfassbare Lösung des Ganzen. Das Buch ist ein muss!! Ich kann es nur weiter empfehlen. "

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  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    Nini61

    18. June 2010 um 09:20

    Vielleicht nicht gerade der Beste Franz, aber sehr gut! Spannend geschrieben und ein ungewöhnliches Ende. Außerdem ein Thema, bei dem man mal wieder über Organspenden nachdenken sollte. Und darüber, was man mit Geld alles kaufen kann...

  • Rezension zu "Spiel der Teufel" von Andreas Franz

    Spiel der Teufel

    dorle64

    25. May 2010 um 20:31

    Nicht unbedingt das beste von Andreas Franz, aber trotzdem gut. Ich hätte eigentlich nur 3 Sterne gegeben, aber die letzten 50 Seiten waren so spannend und überraschend das das den 4 Stern ausgemacht hat.

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