Andreas Franz Unsichtbare Spuren

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Inhaltsangabe zu „Unsichtbare Spuren“ von Andreas Franz

1999 – tiefster Winter in Norddeutschland. Am Straßenrand steht die siebzehnjährige Sabine. Ein Wagen hält an. Kurz darauf ist das Mädchen tot … Fünf Jahre später. Wieder wird ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Hauptkommissar Sören Henning wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt und macht im Zuge seiner Ermittlungen eine beklemmende Entdeckung: Anscheinend greift sich der Mörder wahllos seine Opfer heraus. Da passiert ein weiterer Mord – und Henning erhält eine Nachricht, die offenbar vom Täter stammt …

Eine gute Krimi-Idee, die leider nicht gerade spannend umgesetzt wurde...

— Eternity
Eternity

Gänsehaut von Anfang bis Ende!

— MaRayne
MaRayne

Bedrückender Einblick in die Untiefen der menschlichen Seele. Packend und spannend bis zum Schluss.

— RenateTaucher
RenateTaucher

Band 1 um Hauptkommissar Sören Henning und Lisa Santos

— hymo
hymo

Richtig spannend, in einem Zug durchgelesen!

— Tessapatricia
Tessapatricia

Ein Kriminalroman, wie er besser nicht sein könnte! Spannend, mit einem sehr fiesen Täter...

— heike_herrmann
heike_herrmann

Eine Mutter erdrückt ihn mit seiner Liebe und Fürsorge, kontrolliert ihn auf Schritt und Tritt, durch diese Unterdrückung wird er zum Killer....

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine gute Krimi-Idee, die leider nicht gerade spannend umgesetzt wurde...

    Unsichtbare Spuren
    Eternity

    Eternity

    30. August 2017 um 09:36

    Wenn man schon nach Kiel fährt, um sich die Stadt anzusehen, macht es ja auch ziemlichen Sinn, einen Kiel-Krimi zu lesen... Quasi, um die Stadt aus einer anderen, dusteren, brutalen Sicht kennen zu lernen.Das Buch fing ziemlich gut an. Und auch im Gesamten gesehen, ist die Idee, die hinter der Geschichte steckt, gar nicht übel. Grausamkeiten und menschliche Abgründe, schlimmste Charakterzüge und verzerrte Weltansichten spicken und würzen den Krimi. Doch jetzt kommt leider das große "Aber". Die Idee geht unter zwischen dem egozentrischen und anstrengenden Kommissar, der meint, er wäre in einem Hollywoodfilm und nicht in Kiel. Lange Gespräche über hypothetische Fragen und Antworten füllen zwar die Seiten, aber bringen nicht wahnsinnig viel zum Fall bei.Manchmal war es leider einfach nur nervig.Echt schade!Aber der Kieler Hafen und die Promenade ist dafür echt schön... ;)

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  • Leserkommentare zu Unsichtbare Spuren von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    Doris Strefler

    Doris Strefler

    via eBook 'Unsichtbare Spuren'

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Einmal in die Hand genommen, nicht mehr weggelegt. Suuuuper !!!!

    • 6
    gisela muench

    gisela muench

    20. August 2017 um 17:30 via eBook 'Unsichtbare Spuren'
  • Band 1 um Hauptkommissar Sören Henning und Lisa Santos

    Unsichtbare Spuren
    hymo

    hymo

    15. April 2016 um 11:15

    Band 1 um Hauptkommissar Sören Henning und Lisa Santos Ein 17 jähriges Mädchen möchte flüchte und fährt per Anhalter mit. Sie versteht sich mit dem Anhalter recht gut und macht sogar Sex per Geld mit ihm. Leider ist sie kurze Zeit später tot! Da der Fahrer bereits vorbestraft ist wegen eines Vergewaltigungsdeliktes ist der Fall Glasklar. Nicht für die Kommissare. Spannend, toll typisch Franz. Sehr zu empfehlen!!!  

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  • Spannend und rätselhaft

    Unsichtbare Spuren
    detlef_knut

    detlef_knut

    16. January 2015 um 16:50

    Durch Zufall habe ich dieses Buch in die Hand bekommen und verspürte Lust, es zu lesen. Andreas Franz war mir nicht unbekannt, habe ich doch vor einigen Jahren nahezu alle seine Krimis als Hörbuch konsumiert. Unsichtbare Spuren ist das erste von mir gelesene Werk. Es ist Winter irgendwo in Norddeutschland. Am Straßenrand steht ein 17jähriges Mädchen. Sie ist gefrustet und möchte von Zuhause weglaufen. Dabei hat sie keinerlei Hemmungen, per Anhalter zu fahren und zu einem Fremden ins Auto zu steigen. Auch, als der Fahrer ihr Geld anbietet, um mit ihm schnellen Sex zu haben, hegt sie keinen Argwohn. Kurze Zeit später wird sie tot aufgefunden. Doch was man jetzt vielleicht denken mag, tritt nicht ein. Der Fahrer wird schnell gefasst und wegen eines früheren Vergewaltigungsdeliktes ebenso schnell verurteilt. Lisa Santos aber, die Partnerin von Hauptkommissar Sören Henning, hat ihre Zweifel an der Schuld dieses Mannes. Erst fünf Jahre später soll sich das ganze Ausmaß der toten Siebzehnjährigen offenbaren und eine Sonderkommission nimmt ihre Arbeit auf. Ich muss zugeben, ich kann gar nicht sagen, warum mir dieser Krimi besonders gut gefallen hat. Es war einfach die Atmosphäre, in die er mich als Leser hat eintauchen lassen. Eine klare, zeitgemäße Sprache, kontrastreiche Figuren, ein spannend durch strukturierter Plot, glaubwürdige Dialoge. Dies sind am ehesten die Komponenten, die einen guten Eindruck bei mir hinterließen. In irgendeiner Weise erinnerte mich dieser Krimi auch an die Aktenzeichen-XY-Sendungen, wenn bei denen nach vermissten Anhalterinnen gesucht wird. Wer gerne spannende Literatur liest, der ist bei diesem Krimi von Andreas Franz bestens aufgehoben.

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  • Das Katz und Maus-Spiel eines Mörders...

    Unsichtbare Spuren
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Seit dem Selbstmord des fälschlich Angeklagten ist Hauptkommissar Sören Henning seines Lebens nicht mehr froh geworden: Schuldgefühle quälen ihn, seine Ehe ist darüber zerbrochen, und er ist wie besessen von dem Gedanken, den wahren Schuldigen zu fassen. Fünf Jahre später wird wieder ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Und es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Täter noch für weitere grausame Morde verantwortlich ist. Sören Henning wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt, die die Verbrechen aufklären und den Täter endlich dingfest machen soll. Im Zuge seiner Ermittlungen macht er eine beklemmende Entdeckung: Anscheinend greift sich der Mörder wahllos seine Opfer heraus und kann jederzeit wieder zuschlagen. Ein Täter, der nach dem Zufallsprinzip mordet? Da passiert ein neuer Mord – und Henning erhält ein Gedicht und einen kurzen Brief, die offenbar vom Täter stammen. Dem Kommissar wird klar, dass er selbst ins Visier des Serienkillers geraten ist, der ein perfides Spiel mit der Polizei zu spielen beginnt . . . Meine Meinung: Ich bin sehr großer Andreas Franz-Fan gewesen. Nein, stimmt nicht, ich bin es auch nach seinem überraschendem Tod im März 2011, immer noch. Von der Julia Durant- Reihe aus Frankfurt habe ich alle Fälle mit Begeisterung  gelesen und zum Glück habe ich das Privileg, die Peter Brand-Reihe aus Offenbach und die Kieler Reihe um Sören Henning und Lisa Santos noch nicht komplett gelesen zu haben. Diesmal sind wir also in Kiel. Die Kommissare Henning und Santos waren für mich bis dato, ein noch unbekanntes Ermittlerteam. Jedoch war der Einstieg sehr leicht, man lernte die Kommissare schnell kennen und man merkte schnell, wie sie ticken oder welche Probleme sie plagen. Doch das private war nicht zu viel, genau richtiges Mittelmaß. Dafür nahm der Täter sehr viel Raum ein, war mir unheimlich gut gefiel. Man wusste von Anfang an, wer er war (allerdings nur den Spitznamen "Butcher"), wo er wohnte, wie seine Lebensumstände sind usw. Ebenso nahm man an seinen Taten und Morden teil, was genau mein Geschmack war, aber nichts für zarte Gemüter. Butcher beginnt irgendwann mit der Polizei, eher gesagt, mit Sören Henning zu spielen und ihn herauszufordern.  Die Umsetzung, mehr als gelungen und dies brachte beim lesen sehr viel Nervenkitzel. Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Kriminalroman, mit einen sehr fiesen, brutalen Mörder, der seit vielen Jahren mordet und eines Tages  auch die Herausforderung mit der Polizei nicht mehr scheut. Top!

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    25. December 2014 um 15:21
  • Für mich spannend

    Unsichtbare Spuren
    nhauwie

    nhauwie

    29. December 2013 um 11:12

    Unsichtbare Spuren war für mich spannend. Ich habe zum Schluss hin, wirklich einige andere Personen mit verdächtigt, weil man doch ein bißchen in die Irre geleitet wurde durch die ganzen Uniformen.
    Das Fazit ist: NIEMALS ALS FRAU TRAMPEN!!!

  • fesselnd wie immer

    Unsichtbare Spuren
    Engelchen07

    Engelchen07

    28. November 2013 um 07:11

    Sabine fliegt vor dem alkoholsüchtigen und gewalttätigen Vater. Per Anhalter will sie zu einer Freundin die sie im Chat kennengelernt hat. Mit dem Anhalter Georg hat sie Sex und bekommt dafür 200 Mark, dieser kann sie jedoch nicht weiter mitnehmen, da er zurückfahren muß um seinen vergessenen Koffer zu holen. Der nächste Anhalter ist ihr Mörder. Sabine wirf auf einem Parkplatz brutal ermordet.... Sören Henning und Lisa Santos von der Mordkomission Kiel sind für den Mord zuständig. Nach 2 Tagen ist die Obduktion beendet und es steht fest, daß ein gewisser GEorg Nissen verhaftet werden soll, da dieser lt. System bereits vor 16 Jahren wegen Vergewaltigung angeklagt wurde und seine Spermaspuren bei Sabine gefunden werden. Georg beteuert seine Unschuld, doch vor Gericht hat er keine Chance und wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Georg Nissen bringt sich im Gefängnis um und schreibt in seinem Abschiedsbrief an seine Ehefrau, dass er definitiv unschuldig war. Sören Henning macht der Tod von Georg Nissen sehr zu schaffen und zieht sich aus dem "aktiven" Polizeidienst zurück, will nur noch Schreibdienst machen. Jahre darauf geschieht ein neuer Mord. Lisa Santos versucht Sören davon zu überzeugen, dass er mithelfen muß und die Ermittlung mit dem Ermittlerteam Henning/Santos beginnen. Eine Jagd nach einem brutalen Serienkiller beginnt. Wie immer ein sehr empfehlenswerter Andreas Franz. Das Buch ist spannend geschrieben und auch dieses Ermittlerteam hat sofort die Sympathien der Leser.

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  • Unsichtbare Spuren von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    Morgoth666

    Morgoth666

    03. July 2013 um 22:03

    Inhalt: 1999 – tiefster Winter in Norddeutschland. Am Straßenrand steht die siebzehnjährige Sabine, die darauf wartet, als Anhalterin mitgenommen zu werden. Ein Wagen hält an. Kurz darauf ist das Mädchen tot … 5 Jahre später. Wieder wird ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Und es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Täter noch für weitere grausame Morde verantwortlich ist. Sören Henning, Hauptkommissar bei der Kripo Kiel, wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt. Im Mordfall Sabine hatte er einen Verdächtigen verhaftet, der jedoch unschuldig war und sich in seiner Zelle umgebracht hat. Seitdem quält sich Henning mit Schuldgefühlen und hofft, seinen Fehler wieder gutmachen zu können. Im Zuge seiner Ermittlungen macht er eine beklemmende Entdeckung: Offenbar greift sich der Mörder wahllos seine Opfer heraus und kann jederzeit wieder zuschlagen. Ein Täter, der nach dem Zufallsprinzip mordet? Da passiert ein neuer Mord – und Henning erhält ein Gedicht und einen kurzen Brief, die offenbar vom Täter stammen. Dem Kommissar wird klar, dass er selbst ins Visier des Serienkillers geraten ist … Fazit: Einfach nur geil!Konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, das Buch war leider viel zu schnell fertig :-( Wers nicht gelesen hat verpasst was

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  • Durchaus lesenswert

    Unsichtbare Spuren
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    24. March 2013 um 22:47

    Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran. Es würde... seltsam klingen, zu sagen, dass es Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen, aber ich würde es dennoch jederzeit wieder lesen. Bereits zu Anfang des Buches ergreift einen die düstere Atmosphäre, man kann die Beklemmung, welche Sören Hennig wahr nimmst, selbst fsat förmlich spüren. Man lernt nicht nur Sören Hennig und seine Partnerin Lisa Santos kennen, sondern bekommt auch einen Einblick in das, was in dem Mörder vorgeht, in seine Psyche, seine Denkweise. Die Charaktere von Lisa und Sören sind sehr gut nachvollziehbar beschrieben, ihre Wut, ihre Denkweise und Melancholie, alles ist sehr gut nachvollziehbar. Was jedoch ein kleines Manko ist, ist dass man recht bald heraus erahnen kann, wer der Täter ist, die Beweggründe sind recht schnell klar. Andreas Franz' Schreibstil ist recht flüssig zu lesen, es ist interessant zu lesen, welche Ermittlungsarbeit Sören und Lisa im Laufe des Buches leisten und es entsteht keine Langweile. Eben durch seinen flüssigen Schreibstil macht es der Autor dem Leser nicht sonderlich schwer, dass buch in einem Rutsch durchzulesen. Aufgrund dieses kleinen Mankos, dass ich recht schnell wusste, wer der Täter ist und auch warum er so gehandelt hat, gibt es von mir 4 - von 5 Herbstblätter.

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  • Rezension zu "Unsichtbare Spuren" von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    silbereule

    silbereule

    22. November 2012 um 23:40

    Dieter genannt Butcher ist emotionelles Opfer einer Übermutter, die seit seiner Geburt sein Leben bestimmt, ihn bis ins Erwachsenenalter bevormundet und ihm nie eine Chance gab, sich normal zu entwickeln. Butcher hasst seine Mutter, genau wie seine Frau Monika, die von seiner Mutter total beinflusst wird und die ihn genauso beherrschen und kontrollieren will. In seiner Wut und seinem Zorn und seiner Unfähigkeit, sich zu wehren, fährt er regelmäßig in der Gegend herum, schnappt sich wahllos Menschen, die durch dumme Zufälle zur falschen Zeit am falschen Ort sind und bringt sie auf abartige Weise um. Es dauert lange, bis die Ermittler erkennen, dass es sich bei all den Morden um ein und denselben Täter handelt, aber ab dato fängt Butcher an, mit ihnen in Kontakt zu treten. anfangs etwas zäh - halt das übliche Ermittlergeschwafel, wird dann aber immer spannender. Meine persönliche Meinung zu dem Thema: man sollte nicht nur den Täter bestrafen, sondern auch diese schrecklichen Mütter, die durch ihre perverse Erziehung erst dafür gesorgt haben, dass aus diesen Jungen Mörder werden.

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  • Rezension zu "Unsichtbare Spuren: Kriminalroman" von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    Lilastern

    Lilastern

    29. April 2012 um 17:27

    Es war mein erster Krimi von Andreas Franz aber ich fand ihn richtig gut. Der Schreibstil ist nicht zu kompliziert und das Buch lässt sich recht flüssig lesen. Es geht um einen Serienmörder der die Ermittler in Atem hält. Es wird teilweise aus der Sicht des Mörders geschrieben, sodaß man in sein tägliches Leben einbezogen wird und kennenlernt wie er lebt. Ich finde das Buch sehr spannend geschrieben und es gibt sehr selten Passagen die sich in die Länge ziehen. Wer Krimis mag, der kann dieses Buchgut lesen, es verspricht Spannung pur.

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  • Rezension zu "Unsichtbare Spuren: Kriminalroman" von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    08. April 2012 um 06:56

    Ein Serienmörder treibt in Deutschland sein Unwesen. Vor allem in Norddeutschland, was das Ermittlerduo aus Kiel, Henning Sörensen und Lisa Santos, auf den Plan ruft. Der Täter mordet nach keinem bestimmten Schema, sondern überlässt dem Zufall die Auswahl seiner Opfer. Er tötet alles: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, egal, ob männlich oder weiblich. Dadurch fällt es der Polizei schwer, Verbindungen zwischen den einzelnen Morden herzustellen und „Butcher“, selbst Vater von zwei kleinen Töchtern, kann seinen Mordgelüsten über Jahre hinweg freien Lauf lassen. Bis Henning Sörensen dafür sorgt, dass ein unschuldiger Mann für einen dieser Morde verhaftet und verurteilt wird. Als dieser Mann sich in der Zelle das Leben nimmt und trotzdem weitere Morde passieren, weiß, der vom krankhaften Ehrgeiz besessene, Kommissar Sörensen, dass er den Falschen hinter Gitter gebracht hat und macht sich dafür verantwortlich. Er zieht sich beruflich zurück, sitzt nur noch in seinem Büro hinter Aktenbergen und auch sein Privatleben gerät aus den Fugen, als sich seine Frau von ihm trennt. Eine wirklich tolle Geschichte allerdings in einem tödlichen Erzählstil. Perfekt, Plusquamperfekt und Konjunktiv geben sich die Hand. Das ist der Schreibstil eines Schulaufsatzes, aber keines guten Krimis. Die Figuren fühlen überhaupt nicht. Sie riechen nicht, sie schmecken nicht, sie hören nicht und sie sehen nicht. Der Leser bekommt leider alles nur erzählt, aber nichts gezeigt. Gefühlte Hunderttausend „fragte“, „sagte“ und „entgegnete“ tummeln sich in diesem Buch, weil es dem Autor nicht gelingt, seinen Figuren eine eigene Erzählstimme zu verleihen. Die Grammatik lässt auch zu wünschen übrig. Ich weiß nicht wie oft ich das Wort „andern“ (z.B. auf Seite 400 oben), welches für „andere“ stehen soll, gelesen habe. Und ziemlich am Anfang des Buches hat jemand „gewunken“ statt „gewinkt“ – autsch. Wo war eigentlich der Lektor während des Lektorates, fragte ich mich ernsthaft. Wenn der ständige Regen in diesem Buch nicht die Spuren, sondern die überflüssigen Adverbien weggespült hätte, wäre es ein Segen für die Geschichte gewesen. Hinzu kommt dieses sinnlos eingestreute Philosophieren über Mr. Zufall. Die Idee finde ich wirklich gut, aber die (zufällige) Umsetzung ist wirklich schlecht. Abschließend stellt sich mir die Frage, warum der Autor seinen Protagonisten, Henning Sörensen, so unsympathisch darstellt. Auf mich wirkte dieser Kommissar wie ein egozentrisches, arrogantes Ekelpaket, welcher alle, vor allem seinen Chef Volker Harms, stramm stehen lässt und niemanden um etwas bittet oder sich jemals bedankt, weil eine Lichtgestalt wie Henning Sörensen solche Umgangsformen nicht nötig hat. Das wirkte auf mich so aufgesetzt, dass mich dieser Typ extrem genervt hat und ich fragte mich immer wieder, ob das wirklich die Absicht des Autors war? Leider, leider, leider kann ich nur einen Stern vergeben und den gibt es für die Idee, denn die finde ich wirklich gut. Schade, schade, schade, dass die Umsetzung so in die Hose gegangen ist.

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  • Ein Buch allenfalls zum "Zeit totschlagen"

    Unsichtbare Spuren
    Thommy28

    Thommy28

    29. February 2012 um 16:14

    Sowohl die Handlung als auch das Buch insgesamt sind von ergreifender Schlichtheit. Kurz zur Handlung: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen; er tötet wahllos Kinder, Frauen und Männer. Natürlich erkennt nur Kommissar Sören Henning (schwer traumatisiert wegen eines verhängnisvollen Fehlers), dass diese so unterschiedlichen Morde einem Täter zuzuschreiben sind. Der Täter ist natürlich schwer gestört wegen einer dominanten Mutter und ebensolcher Ehefrau. Da muss er halt morden. Ganz neu, oder?? Am schlimmsten an dem Buch, das durchaus auch spannende Momente hat, ist es, dass es sprachlich auf unterstem Groschenheftniveau bleibt. Grottenschlechte, langweilige Dialoge seitenweise, dass macht keinen Spass. Die Figuren bleiben blass, schemenhaft und das Geschehen wird vom Autor irgendwie völlig emotionslos geschildert. Obwohl ja viele Morde geschehen, hatte ich nie das Gefühl, davon berührt worden zu sein. Ein Buch, nicht zum Geniessen, sondern allenfalls zum "Zeit totschlagen" in der U-Bahn.

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  • Rezension zu "Unsichtbare Spuren" von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2011 um 23:52

    Eine Mutter erdrückt ihn mit seiner Liebe und Fürsorge. Kontrolliert ihn auf Schritt und Tritt. Durch diese Unterdrückung wird er zum Killer.

  • Rezension zu "Unsichtbare Spuren" von Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren
    SchlauerMensch

    SchlauerMensch

    05. July 2011 um 14:41

    Kurzwertung: Kommen wir nun zum Meisterstück des Meisters. Hier hat sich der geniale Autor Andreas Franz noch einmal selbst übertroffen. Es gibt keine Steigerung für einen Krimi. Vor allem das Ende hat es wiedermal in sich. DAS ENDE: Schade, dass es ein Happy End gibt, einer Toter mehr und das Buch wäre vollkommen.<---- DAS ENDE Den Reiz macht natürlich aus, dass der Kommissar hier selbst vom Fall betroffen ist. Das ist immer noch das beste Mittel, seinen Krimi aufzuwerten.

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