Andreas Gößling

 3.8 Sterne bei 242 Bewertungen
Autor von Wolfswut, Der Ruf der Schlange und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andreas Gößling

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Wolfswut

Wolfswut

 (91)
Erschienen am 12.01.2018
Der Ruf der Schlange

Der Ruf der Schlange

 (25)
Erschienen am 01.08.2010
OPUS - Das verbotene Buch

OPUS - Das verbotene Buch

 (17)
Erschienen am 25.11.2011
Die Dämonenpforte

Die Dämonenpforte

 (13)
Erschienen am 01.12.2009
Dea Mortis

Dea Mortis

 (15)
Erschienen am 14.11.2005
Dunkler Tanz

Dunkler Tanz

 (9)
Erschienen am 18.01.2013
Tzapalil - Im Bann des Jaguars

Tzapalil - Im Bann des Jaguars

 (11)
Erschienen am 01.01.2006
Die Maya-Priesterin

Die Maya-Priesterin

 (8)
Erschienen am 02.03.2015

Interview mit Andreas Gößling

Andreas Gößling, 23.1.2011

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe mehr oder weniger immer schon; älteste Überlieferungen stammen zirka aus meinem zehnten Lebensjahr. Meine erste Buchveröffentlichung war meine Dissertation über „Thomas Bernhards frühe Prosakunst“ (de Gruyter 1986); mein erster tatsächlich veröffentlichter Roman für erwachsene Leser war „Die Mayapriesterin“ (Eichborn 2001); mein erster Roman für Kinder (ab 8 J.) war „Timmy im Finsterwald“ (Thienemann 1996), für Jugendliche „Tzapalil“ (Arena 2005); mein erstes populäres Sachbuch hieß „Drachenwelt“ (Weitbrecht 1996).

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Da könnte ich viele und recht unterschiedliche Namen und Werke nennen. Eine kleine Auswahl: E.T.A. Hoffmann, Robert Walser, H.P. Lovecraft, z. Zt. Roberto Bolano.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Beim Spazierengehen, Joggen, Schwimmen, häufig auch durch Träume. Ich schiebe eine Bugwelle von Buchideen vor mir her; obwohl ich viel schreibe und publiziere, lässt sich wohl nur ein Teil davon in einem einzigen Leben verwirklichen.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Durch Lesungen und Vorträge (zu Sachbüchern) und per Mail-/Briefwechsel; unter dem Namen „Rabov“ bin ich seit Kurzem auch im Forum der „Neuen Gesellschaft für Literatur Erlangen“ aktiv und kontaktierbar (http://ngl- literaturforum.xobor.de/), sonst über meine HP (www.andreas-goessling.de).

Wann und was liest Du selbst?

Im Umkreis eigener Buchprojekte lese ich entweder Fach- und Sachbücher aus dem jeweiligen Themenbereich (z.B. bei (kultur-)geschichtlichen Projekten) oder Werke, die mit meinem Projekt möglichst keine Berührungspunkte haben; aktuell habe ich den „Lumpenroman“ von Roberto Bolano sowie „Die Eroberung Amerikas“ von Tzvetan Todorov gelesen und den Krimi „Voodoo“ von Nick Stone begonnen.

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Neue Rezensionen zu Andreas Gößling

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D

Rezension zu "Wolfswut" von Andreas Gößling

Nicht ganz überzeugend, aber unterhaltsam
Danielakruegervor 11 Stunden

Rezension Wolfswut von Andreas Gößling

"Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …"

Kriminalhauptkomissarin Kira Hallstein übernimmt den Fall und stellt schnell fest, dass hier einiges nicht zusammen passt. Sie macht sich auf die Jagd nach einem möglichen zweiten Täter und stellt dabei Parallelen zu dem Verschwinden ihres Bruders vor 15 Jahren fest.

Dieses Buch ist stark angelehnt an die wahre Geschichte eines Verbrechens aus den 70er Jahren. 
Der Fall Manfred S., "der Mörder mit der Klarinette" aus dem hessischen Schwalmtal machte 2016 bundesweit Schlagzeilen.
Mittlerweile konnte man zehn Morde nachweisen. Die Ermittlungen dauern bis heute an.
U.a. Folterungen, Organentnahme, Vergewaltigung und sehr wahrscheinlich auch Kannibalismus.

Die Geschichte, die Andreas Gößling hier "ausgeschmückt" hat, ist äusserst grausam und  nichts für schwache Nerven.
Von Anfang an war ich gefesselt im Geschehen und habe versucht den Mörder zu entlarven. Da der Hauptverdächtige Alex Soltau bereits tod ist, ist man hier schnell mit seinem Latein am Ende.
Für mich waren die einzelnen Abschnitte über das Leben von Kira Hallstein und ihrem vermissten Bruder genauso interessant, wie die Geschichte über den Alex Soltau. Ebenso fand ich die psychologischen Aspekte in diesem Buch unheimlich informativ wenn auch sehr traurig.
Ich schwankte zwischen Abscheu und Mitleid und wusste nachher selbst nicht mehr, ob nicht jeder Mensch so werden könnte. Die typisch tragische Geschichte darüber, was Eltern bzw. Erziehungsberechtige Kinderseelen antun können und was das für ihr weiteres Leben bedeuten "kann".
Der Mittelteil war meiner Meinung nach etwas zu langatmig, hier ging es im groben um die Ermittlung. Hier habe ich einige Seiten quer gelesen. 
Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen, da ich unbedingt das Ende kennen wollte.
Dieses war doch etwas überraschend. Vielleicht sogar etwas weit hergeholt. 
Trotzdem klare Leseempfehlung.

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Alexa_Kosers avatar

Rezension zu "Wolfswut" von Andreas Gößling

Spannende Lektüre, aber nichts für schwache Nerven!
Alexa_Koservor 3 Monaten

Zum Buch: In einer entlegenen Fabrikhalle werden mehrere Fässer mit Leichenteilen entdeckt. Alex Soltau, der die Halle gemietet hatte, ist kurz vorher seinem Krebsleiden erlegen. Keiner hätte ihm so etwas zugetraut, Familie und Freunde beteuern alle die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von Alex. Der Pathologe meint, daß Alex unmöglich die Leichen alleine so übel zugerichtet haben kann und ab da beginnt das Buch eigentlich erst so richtig. Die beiden Ermittler Kira Hallstein und Max Lohmeyer beginnen mit ihrer Arbeit.
Meine Meinung: Ein sehr spannendes Buch, teilweise aber etwas in die Länge gezogen.
Die Ermittler haben mir sehr gut gefallen und ich denke, daß hier die Ermittlungsarbeit auch authentisch dargestellt wird, es ist eben sicherlich manchmal auch etwas zäh. Kira Hallstein trägt noch Dämonen aus ihrer Vergangenheit mit sich herum. Ihr jüngerer Bruder ist vor etlichen Jahren spurlos verschwunden und sie plagen Gewissensbisse, da sie ihn hätte abholen sollen. Da die Ermittlungen im tiefsten Prostituiertensumpf in Berlin stattfinden, holt die Vergangenheit sie immer wieder ein. Ihr neuer Partner Max scheint etwas naiv zu sein, leistet aber hervorragende Arbeit und er ist sehr loyal. So einen Partner wie ihn kann man sich nur wünschen.
Am Anfang zog sich die Ermittlungsarbeit etwas, aber ab dem zweiten Drittel nimmt die Spannung rasant zu und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Die Tötungsdelikte werden sehr detailliert beschrieben, deshalb empfehle ich dieses Buch nur Menschen mit starken Nerven.
Der Autor beschreibt die Schauplätze des Buches so gut, daß man die ganze Geschichte wirklich vor dem inneren Auge hat, das hat mir gut gefallen. Das Ende ist sehr überraschend, was ich an guten Büchern ja liebe.
Fazit: ein sehr spannendes Buch, welches die menschliche Grausamkeit sehr detailgetreu wiedergibt und man gruselt sich halt einfach auch, weil es sich hierbei ja um eine wahre Geschichte handelt. Manchmal hätte man die Geschichte, gerade bei den Ermittlungen in alle Richtungen, sicher etwas abkürzen können, es ist teilweise etwas langatmig. Aber man wird am Ende auf jeden Fall belohnt!
Ich würde mich freuen, noch mehr von diesem Autor zu lesen und gebe eine ganz klare Leseempfehlung!

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Susi180s avatar

Rezension zu "Wolfswut" von Andreas Gößling

Ein wahrer Fall
Susi180vor 4 Monaten

2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …

Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller.

Der Autor:

Andreas Gößling, geboren 1958 in Gelnhausen.

Der promovierte Literatur- und Kommunikationswissenschafter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit kultur- und mythengeschichtlichen Themen. Neben Romanen für erwachsene und junge Leser hat er zahlreiche Sachbücher publiziert und Forschungsreisen unter anderem im karibischen und südostasiatischen Raum unternommen. Andreas Gößling lebt mit seiner Frau, der Autorin und Sprachdozentin Anne Löhr-Gößling, in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet.

Meine Meinung:

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich bereits eine Reportage über den Fall gesehen hatte. Ich wusste also worauf ich mich einlasse. Dennoch war ich sehr gespannt, wie der Autor dies in einem Roman verarbeitet und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor hat einen super schönen Schreibstil, man ist ab der ersten Seite in der Geschichte. Wir steigen sofort in das Geschehen ein. Zwar gibt es in diesem Buch auch viel Ermittlungsarbeit aber dies hat mich nicht wirklich gestört. Ich mag das nämlich sonst gar nicht. Ich hätte mir jedoch an der ein oder andren Stelle mehr Spannung gewünscht. Durch die Ermittlungsarbeit in diesem Buch fehlt nämlich, für meinen Geschmack, die Täterrolle. Ich kann aber sagen, das mich dieses Buch gut unterhalten hat und ich auch stets weiterlesen wollte. Ein Thriller der natürlich durch seine Echtheit noch interessanter ist.

Für alle die gerne Thriller lesen absolut geeignet und auch gut umgesetzt. Von mir gibt es eine Weiterempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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Liebe Fans des finsteren Thrills,

 wer von euch hat Lust auf eine Reise in die schwarze Welt des Voodoo? Mein Roman gewordener Albtraum „Dunkler Tanz“ ist vor Kurzem bei dotbooks als eBook erschienen. Hiermit lade ich alle Horror-Fans zu einer LovelyBooks-Leserunde ein.

Ein paar Sätze zur Story:

„Seit seiner Kindheit fühlt Daniel sich von Voodoo angezogen, der uralten Religion, die immer noch lebendig ist. Und doch hätte er nie für möglich gehalten, was passiert, als der karibische Traumurlaub mit seiner Freundin zum Horrortrip wird: Die beiden geraten in die Fänge eines Kartells, das Voodoo einsetzt, um Opfer für seine dunklen Pläne zu finden. Daniel hat nur eine Chance: Er muss sich ganz den Ritualen des ebenso grausigen wie faszinierenden Kultes unterwerfen, um die Macht des Gottes Ogu zu erlangen …“

 Vom 3. bis einschließlich 9. Mai könnt ihr euch um die Teilnahme an der Leserunde bewerben. dotbooks stellt 20 eBook-Exemplare (ePUB-Format) zur Verfügung.

 Beantwortet einfach die folgende Frage:

Was ist Voodoo?

a)      Hollywood-Erfindung

b)      religiöser Kult

c)      rituell ausgelöste Psychose

d)      ...

 Ich freue mich auf die Leserunde und warte gespannt auf eure Rück- und Anmeldungen!

 Viele Grüße

Andreas Gößling

 

Mehr über mich und meine Bücher erfahrt ihr bei LovelyBooks (http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-G%C3%B6%C3%9Fling/), auf meiner Homepage (www.andreas-goessling.de) oder auf meiner Facebook-Seite (https://www.facebook.com/Andreas.Goessling.Dr?ref=tn_tnmn).

 

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Zusätzliche Informationen

Andreas Gößling wurde am 18. Februar 1958 in Gelnhausen (Deutschland) geboren.

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