Andreas Gößling Der Ruf der Schlange

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf der Schlange“ von Andreas Gößling

Phora, die ruhmreiche dunibische Hauptstadt, im Jahr 713 neuer Zeit: Mysteriöse Todesfälle erschüttern die Öffentlichkeit. Die Opfer wurden allesamt schrecklich zugerichtet - Stammhirn und Rückgrat der Leichen sind spurlos verschwunden. Die Taten eines Wahnsinnigen,wie behauptet wird? Samu Rabov ist anderer Ansicht: Magie hebt ihr grausames Antlitz. Seit Jahrtausenden warnen spirituelle Lehren vor den »Schlangenkräften«, die in den Körpern der Menschen auf ihre Entfesselung lauern, und ebenso lange schon huldigen Schlangenanbeter in serpentistischen Orden und okkulten Riten der göttlichen Schlange und ihrer dunklen Kraft. Rabov muss Jagd auf die bereits entfesselten Schlangen machen und zudem den Zauber von Naxoda zerstören, bevor die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Die Zeit drängt ...

Allein der Anfang war meiner Meinung nach schon so schlecht, dass ich abgebrochen habe. Ganz sicher nichts für jeden.

— -Imagine-
-Imagine-

Eine gute Idee, die leider gegen Ende viel zu schlecht umgesetz wurde. Sehr schade, trotz oder auch wegen des schönen Anfangs.

— DSR
DSR

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  • Sehr guter Anfang, doch extrem enttäuschendes Ende!

    Der Ruf der Schlange
    DSR

    DSR

    29. March 2013 um 17:31

    Ich muss sagen, am Ende hatte ich das Gefühl als hätte der Autor einfach keine Lust mehr gehabt, einen Absatz gezogen und das Ende geschrieben. Dabei war der Anfang sehr gut. Das ganze Buch hat mich eigentlich überzeugt und ich dacht ich halte den neuen Bestseller in der Hand und dann auf einmal so ein Ende. Ich war maßlos enttäuscht davon. Hätte mich mehr gefreut wenn der letzte Absatz nicht geschrieben worden wären und ein zweites Buch gefolgt wäre. Ich hab es nicht nachvollziehen können was das jetzt sollte, aber gut. Dann soll es so sein.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    kleineroteHexe

    kleineroteHexe

    27. November 2012 um 08:20

    Mit "Der Ruf der Schlange" führt Andreas Gößling uns in eine neue Fantasy-Welt. Dunibien, Zaketumesien, Moliat... alles neu und unbekannt... mehr oder weniger. Denn im Gegensatz zu anderen finde ich schon, dass Herrn Gößlings Welt immer wieder mal Parallelen zu anderen Fantasywelten und auch vor allen Dingen zu unserer Welt aufweist. Ich konnte mich schnell in die Geschichte hineinfinden und habe soweit auch alles bildlich vor mir sehen können. Auf der einen Seite fließt die Story gemählich dahin, man erfährt viele Einzelheiten (manchmal zuviele auf einmal), dann wieder gehts in einem rasenden Tempo vorwärts und man bekommt nur wenig neue Informationen. Beim Schreibstil könnte meiner Meinung noch dran gearbeitet werden. Ein "gesunder Mittelweg" wäre schön. Teilweise haben mich persönlich auch gewisse Formulierungen genervt, die sich alle paar Seiten wiederholten, wie etwa zum Beispiel: "...summte und pulsierte in seinem Rückrat wie von hunderttausend Glühwürmchen, die seine Wirbelsäule hinauf- und hinunterflogen." Spannend war es allemal, und auch teilweie ganz schön gruselig. Die Naxkoda-Würmer hab ich regelrecht vor mir gesehen... wie sie schlüpften, wie sie sich ernähren... da lief mir dann doch ab und zu ein kalter Schauder über den Rücken, und das nicht zu knapp. Allerdings kann man den Spannungsbogen auch überdehnen. Diese seitenlangen Andeutungen darüber, was Samu in der Studentenhütte der Aussenstelle des Institus gesehen hat... Andeutungen, Andeutungen, und nochmal Andeutungen, aber sonst nichts. Ich war schon kurz davor, das Buch frustriert zur Seite zu legen. Das war definitiv ein bißchen zuviel des Guten. Aber da hatte mich die Geschichte trotz allem schon soweit gepackt, dass ich einfach weiterlesen musste. Sehr enttäuscht war ich von dem Ende. Da fiebere ich mehrere hundert Seiten mit, begleite Samu in den langweiligsten, den spannendsten, den verwirrendsten und den angsteinflößendsten Momenten... und dann sowas! Was bitte, soll dieses Ende mir sagen? Muss ich nun auf einen zweiten Teil warten? War das alles vielleicht sogar nur ein Traum Samus? Ich bin sehr verwirrt :-( Letzten Endes kann ich sagen: im Großen und Ganzen lohnt es sich schon, dieses Buch zu lesen, trotz einiger Stolpersteine.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    hanniball

    hanniball

    23. April 2012 um 10:12

    *Düster und leicht wirr* Der Ruf der Schlange von Andreas Gößling hat mich leider gar nicht überzeugt. Samu A. Rabov muss als königlicher Undercover-Agent das Reich Dunibien vorm Untergang retten. Hierbei stehen ihm geringfügige, eigene magische Kräfte, magisch begabtere Spitzel und ein Assistent, der wahrscheinlich als Doppelagent fungiert, zur Verfügung. Auf der Gegenseite stehen Schlangengötter und mächtige Magier. Auch wenn die ganze Geschichte phantasievoll erzählt wird, kann sie mich nicht fesseln. Die düstere Atmoshpäre, die gut zu der Geschichte passt, wird für mein Empfinden im wesentlichen durch die übermäßige Verwendung entsprechender, ansonsten meist überflüssiger Attribute erzeugt. Aber auch der Verlauf der Geschichte fällt an vielen Stellen einfach vom Himmel oder sonst einer göttlichen Einflusssphäre. Insgesamt für mich sowohl sprachlich als auch vom erzählerischen Aufbau ein enttäuschendes Buch.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Toschi3

    Toschi3

    09. June 2011 um 17:59

    Alles vernichtender Schlangenkult Samu, Sonderermittler im Auftrag des Innenministeriums und des Königs, wird zu einem merkwürdigen Mord gerufen. Eine junge Frau ist an einem Seil erstickt. Schnell findet Samu heraus, dass ein gefährlicher Schlangenkult hinter den mysteriösen Vorgängen in der Stadt Phora steckt. Wenn er die gefräßigen Wurmschlangen nicht aufhält, ist die ganze Stadt dem Untergang geweiht. Doch nicht alle seine Verbündeten stehen wirklich hinter ihm. Das Buch von Andreas Gößling ist ein Fantasy-Roman auf oberstem Niveau. Wunderbar verstrickt er Sagen und Legenden mit seiner Fantasie zu einem Meisterwerk des Genres. Dabei bedient er sich der klassischen Figuren, ohne klischeehaft zu sein. Die Beweggründe des Protagonisten sind nachvollziehbar, sein Charakter wird gut herausgearbeitet. Die geheimnisumwobenen Begleiter von Samu bleiben etwas im Dunkeln, was der Geschichte jedoch gerecht wird. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Poetisch bis blumig beschreibt Gößling das Geschehen. Dabei greift er zu geschickten Wortspielereien. Jedoch verliert er damit in meinen Augen auch die leichte Lesbarkeit des Romans. Viele Adjektive sind fremdartig, auch wenn man sich nach und nach daran gewöhnt. Dadurch wird das Buch aber für Neulinge im Genre Fantasy sicher ein schwerer Brocken sein. Für den geneigten Leser tut der etwas umständlich geratene Schreibstil der Spannung aber keinen Abbruch. Das Ende des Buches ist überraschend und wird sicher nicht jedem Leser gefallen. Aber man kann es nicht allen recht machen, oder? Fazit: Ein wundervoller Fantasyroman, der leider durch den Schreibstil nicht für jeden Leser geeignet ist.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Nefret

    Nefret

    01. June 2011 um 22:09

    Im Jahr 713 neuer Zeitrechnung in Phora: Samu Rabov forscht nach dem Täter mehrer mysteriöser Mordfälle. Bald ist Samu davon überzeugt, dass die Schlangenmagie schuld ist. In einem geheimen Orden huldigen Schlangenanbeter einer göttlichen Schlange. So kann man sich täuschen. Die Leseprobe klang vielversprechend und das Cover macht ordentlich was her. Doch bereits nach den ersten Seiten musste ich feststellen, dass mich "Der Ruf der Schlange" überhaupt nicht fesseln konnte. Ich hatte große Probleme, mit den einzelnen Figuren warmzuwerden und mich in die Welt von Dunibien hineinzufinden. Dabei ist diese Welt, in der dampfbetriebene Technik eine große Rolle spielt, detailliert beschrieben. Zum Schluss habe ich die restlichen Kapitel nur noch überflogen. Ich lese gerne Fantasy, allerdings eher Urban Fantasy als High Fantasy. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum mich "Der Ruf der Schlange", High Fantasy mit Krimielementen, nicht überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    wunky

    wunky

    19. March 2011 um 17:39

    Ich habe mich lange nicht dazu durchringen können, die Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Ich wusste nicht so recht, wie ich meine Ansichten in Worte fassen soll und habe fieberhaft nach etwas Positivem gesucht - gefunden habe ich nicht viel. Nach der Leseprobe war ich noch ganz angetan von dem Buch. Es schien sich um eine komplett neue Welt zu handeln, mit vielen Details und einer innovativen Geschichte. Das kann ich auch nach der vollständigen Lektüre dieses Buches noch bestätigen. Was Samu A. Rabov in seiner Welt erlebt, das Erwachen der Wirbelsäulen der Menschen zu mörderischen Schlangen, hat man so noch nicht gehabt. Grundlegend ist die Geschichte wirklich eine gute Idee und die Mischung aus Fantasy, Krimi und Thriller, die einem mit diesem Buch vorliegt, sagt mir auch sehr zu. Es war also definitiv das Grundgerüst vorhanden, welches zu einem unterhaltsamen, spannenden Buch hätte führen können. Der eigentliche Hauptgrund, der für mich dazu führte, dass dies nicht erreicht wurde, waren die ständigen Wiederholungen. Ich habe mir zwischenzeitlich einmal den Spaß gemacht und probeweise irgendwelche Seiten aufgeschlagen - auf wirklich jeder konnte man das Wort Schlange (oder, wie Gößling auch gerne schreibt, "greulicher Wurm") lesen. Es ist schon klar, dass man in einem Buch über Schlangen auch des Öfteren dieses Wort vorfinden wird - aber es waren definitiv mehrere Stellen dabei, an denen es auch getrost hätte weggelassen werden, ohne damit Verständnisprobleme zu erzeugen. Und auch vom "Summen und Pulsieren wie von Hunderten und Aberhunderten Glühwürmchen, die seine Wirbelsäule hinauf- und hinunterschwirrten", wollte ich irgendwann nichts mehr wissen. Die ganze Geschichte ist auf diese Art und Weise einfach so langatmig und - ich muss es wirklich so sagen - nervtötend geworden, dass ich das Buch nur zu Ende gelesen habe, um mir ein vollständiges Urteil bilden zu können. Als ich dann am Ende ankam, war ich sichtlich enttäuscht - denn das, worauf das ganze Buch über hingearbeitet wird (ich möchte nicht zuviel verraten), wird schließlich schlichtweg auf einer halben Seite abgewickelt und eigentlich gar nicht richtig geschrieben. Ein wirkliches Ende oder eine Aufklärung gab es - zumindest meiner Meinung nach - nicht. Ich kann dieses Buch also leider nicht empfehlen und gebe nur deshalb zwei Sterne, weil die grundlegende Idee wirklich gut ist

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Klaerchen87

    Klaerchen87

    15. March 2011 um 08:26

    Dieses Buch ließ mich ziemlich zwiegespalten zurück. Während ich mich durch die erste Hälfte noch regelrecht durchkämpfen musste, schaffte es die zweite Hälfte dann doch meine Leselust zu wecken. Inhaltlich handelt es sich hier um einen Fantasy-Thriller: der königliche Geheimagent Samu Rabov soll unheimliche Morde aufklären, die angeblich ein Wahnsinniger begangen haben soll. Bald stößt Rabov allerdings auf Hinweise, die diese Verbrechen mit religiösen Schlangenkulten in Verbindung bringen. Entgegen aller Anweisungen ermittelt er in diese Richtung weiter, um dem mörderischen Treiben ein Ende zu bereiten. Leider ist die Geschichte bei weitem nicht so fesselnd, wie anzunehmen ist. Auch wenn es bemerkenswert ist mit welchem Eifer Gößling eine neue Welt erschaffen will, ist dies manchmal doch etwas übertrieben. Für die alltäglichsten Dinge erfindet er neue Begriffe, was das Lesen vor allem zu Anfangs sehr mühsam gestaltet. Der Autor bemüht sich zwar sehr, die verschiedenen Schauplätze und Szenen dem Leser bildlich näher zu bringen, dies gelingt in aber nicht immer. Zu oft hatte ich Probleme in diese mystische Welt einzutauchen, da sich einfach kein Bild vor meinem inneren Auge zeigen wollte. Dies lag auch an dem Sprachstil des Autors, der mir manchmal zu holprig war, so dass es mir schwer fiel viele Seiten am Stück zu lesen. Aber: Wie gesagt war die zweite Hälfte des Buches um einiges besser gestaltet. Man hat das Gefühl, dass nun die Geschichte endlich in Fahrt kommt. Und zum Schluss erwartet einen dann sogar ein packendes Finale, dass in einem mehr als überraschenden Schluss gipfelt. Ob dies als Anreiz reicht das Buch zu lesen ist eine andere Frage! Interessenten würde ich auf jeden Fall empfehlen vor dem Kauf einen Blick in das Buch zu werfen, um zu testen, in wie weit der Sprachstil des Autors dem eigenen Geschmack entspricht. Zum Schluss muss ich noch die Gestaltung des Buches loben: vor allem die Karte der Kontinente, und die der Stadt Phora waren sehr hilfreich bei den ständig wechselnden Schauplätzen den Überblick zu behalten.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Merle_F

    Merle_F

    27. February 2011 um 18:35

    Der Ruf der Schlange, Andreas Gößling Dunibien, 713 neuer Zeit – in Andreas Gößlings Fantasy – Roman ist das eine Welt, die von unserer Realität weit entfernt ist. Menschliche Wesen leben in ihr, aber sie tragen fremde Namen und verfügen teilweise über magische Kräfte. Die Gesellschaft befindet sich in einem Stadium des Umbruchs. Dampfbetriebene Maschinen gelten als neu und umstritten, seltsame Kulthandlungen scheinen an der Tagesordnung, es regiert eine operettenhafte Monarchie, vorangegangen ist eine göttliche Strafe - eine Sintflut, die das alte Dunibien komplett zerstört hat. In der Hauptstadt Phora lernen wir Samu Rabov, die Hauptperson des Romans, kennen. Er arbeitet für die Regierung in einer Art geheimer Mission und kennt sich mit Verbrechen aus, die mit Magie in Verbindung gebracht werden können. Schlangen spielen eine wichtige Rolle in Dunibien, denn es gibt sie sowohl in natura in den gesperrten Sümpfen rund um die Stadt Phora, als auch als kultische Objekte in diversen sektenartigen Gemeinschaften. Und diese erfahren plötzlich einen großen Zuspruch durch die Bewohner. Gleichzeitig geschehen seltsame und grausame Morde. Eine neue Art Schlange, eher noch ein gefräßiger Wurm, taucht in der Nähe der Verbrechensschauplätze auf. Samu Rabov soll diese Morde aufklären. Wir sollen ihm dabei folgen. Zwei ganze Tage konzentrierte Leseleistung habe ich aufgewendet, um ihm zu folgen. Hätte ich diese Zeit nicht gehabt, hätte ich das Buch sicher irgendwo auf der Hälfte zugeklappt. Es ist unmöglich, es zwischendurch zu lesen, denn zu fremd sind die Begriffe, zu seltsam die Handlung, zu verworren der Schreibstil. Für den am Ball gebliebenen Leser entwickeln sich durchaus ein Lesesog und eine Spannung durch bildhafte Sprache und ein paar exotische Ideen. Fantasyautoren haben es wirklich nicht leicht. Mit so viel Konkurrenz ist es fast schon unmöglich, noch gänzlich neue Szenarien zu entwickeln und so habe ich auch hier das Gefühl schon in einer Schlangenbar der Scheibenwelt gewesen und hinter einer Tolkien`schen Figur durch die Sümpfe gekrochen zu sein. Die finale Kräfteprobe zwischen zwei unguten Mächten war auch schon mal da. Allerdings ist die fantastische Literatur sowieso nicht mein bevorzugtes Genre und ich sehe sie wahrscheinlich überkritisch, anstatt mich über tolle Ideen zu freuen. Der Kern der Handlung ist fast ein Kriminalroman und Dinge, die man am Anfang mit einem großen Fragezeichen im Gesicht einfach hinnehmen muss, klären sich im Laufe der Geschichte. Diesen roten Faden muss man allerdings aus dem Roman herausruckeln wie das Rückgrat und das Stammhirn aus den armen Opfern; von selber löst sich das Wirrwarr nicht. Richtig großartig ist die Coverillustration des Buches und auch die Kapitelanfangs – Schlangen sind schön. Dunibiens Landkarte und Phoras Stadtplan in den Klappen sind nett, aber ein bisschen zu typisch Klett-Cotta Verlag. Das Auge sucht automatisch Hobbingen und findet es nicht. Mein Fazit also: für Fans von detaillierten Fantasywelten sicherlich ein gutes Buch, für den schnellen Leser zwischendurch richtig anstrengende Kost und nicht eingängig genug.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Nazena

    Nazena

    19. February 2011 um 16:19

    Inhalt: Samo ist königlicher Spezialagent der Mysto- das heißt, er untersucht mysteriöse Todesfälle, aber im Geheimen, damit die Bevölkerung nicht beunruhigt wird. Magier – Lakori- sind in der Welt bekannt, werden aber früher oder später von ihrem Dunkeldu überwältigt und damit in den Augen aller anderen wahnsinnig. Samo muss mehrere seltsame Todesfälle aufklären: eine Archäologin hat sich in einen Baum verwandelt, ein Professor wurde das Rückgrat herausgerissen. Außerdem machen Schlangen, Schlangenkulte und – priester Dunibien unsicher, und seit der König wieder selbstbewegende Maschinen erlaubt hat, fürchten sie viele vor einer erneuten göttlichen Flut. Dann ist da noch sein neuer, verräterischer Assistent, seine Vorgesetze und alte Geliebte Calin und mehrere Ermittler, und alle scheinen sie ihm Steine in den Weg legen zu wollen… Mein Fazit: Man wurde gleich zu Beginn mit einer Fülle von Vokabeln und Begebenheiten überschüttet- ich habe fast 200 Seiten gebraucht, nur um die Begrifflichkeiten zu verstehen. Der Schreibstil ist sehr trocken und unglaublich kompliziert: viele verschachtelte Sätze, der Ermittler verrät der Leser nicht alles und man ist kaum in der Lage zu unterscheiden, was passiert und was Samo nur glaubt. Es war zwar ein Fantasyroman, las sich aber eher wie eine Mischung aus Thriller und klassischem Ermittlerroman, wobei kaum auf die Welt eingegangen wurde, was es noch schwieriger machte der Geschichte zu folgen. Sie war zwar durchaus gut durchdacht, aber kaum verständlich. Der Plot war für den Leser in meinen Augen eine einzige Katastrophe: alles reiht sich aneinander, aber man hat keinen Schimmer, was denn nun eigentlich passiert ist und was das zu bedeuten hat. Anstatt alles aufzulösen, macht das Ende noch mal eine 180° Kehrtwende und lässt den Leser total unbefriedigt und noch ratloser zurück. Ich konnte mich mit diesem Buch beim besten Willen nicht anfreunden. Aufgrund der gelungenen Charakterportraits gebe ich aber noch 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Mina - Das Irrlicht

    Mina - Das Irrlicht

    12. February 2011 um 18:25

    Insgesamt eine ziemlich geniale Mischung aus Thriller und Fantasy - und das auch noch gekrönt durch tollen Schreibstil! Es geschehen grausame Morde in Phora. Alte Sagen berichten von Schlagenkräften, die auf die Art der Morde passen würde. Steckt einer der okkulten Anhänger der Schlangenbeschwörer hinter den Taten? Rabov ist sich sicher, dass die dunkle Magie in die Welt zurückgekehrt ist. Es beginnt für ein Wettlauf mit der Zeit, um die Schlangekräfte in ihre Schranken zu weisen. ICh fnd es sehr stimmtig, dass dieses Buch im Klett Cotta Verlag erschienen ist. Ist es doch wie JRRTs Werke völlig eigenständig in seiner Welt und Sprache. Wirklich empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    BlueNa

    BlueNa

    05. December 2010 um 13:07

    Schlangenmagie und Dampfmobile . Als der königliche Mysto-Agent Samu A. Rabov von seinem Geheimquartier aus aufbricht, um einen Wanderzirkus an der Stadtgrenze von Phora in Augenschein zu nehmen, ahnt er noch nicht, in welch düsteren, magischen Kriminalfall ihn dieser Gang katapultieren wird. Dort angekommen, findet er einen sehr mächtigen Magier vor, der gerade dabei ist, einen Jungen seiner Schlangengottheit zu opfern. Schnell entreißt Samu mithilfe seiner magischen Sichel den Jungen dem Maul der Riesenschlange und flieht mit ihm zusammen in einen geheimen Schutzraum. Schon bald wird er zu einem merkwürdigen Mordfall gerufen, bei dem eine junge Archäologin in einen Baum verwandelt wurde. Samu und sein neuer Assistent Port, dem er nicht über den Weg trauen kann, ermitteln in dieser überaus mysteriösen Sache und kommen bald einem uralten Schlangen- und Vernichtungszauber auf die Spur, der die Stadt Phora und das Reich Dunibien in den Untergang zu reißen droht! . Der neue Fantasy Roman von Andreas Gößling ist Steampunk pur und spielt in einer neuen Fantasy Welt, die vor ca. 1000 Jahren von einer großen Flut heimgesucht wurde, bei der alle technischen Errungenschaften zerstört wurden. Jetzt sind allerdings die Dampfmaschinen wieder auf dem Vormarsch: dampfbetriebene Melodophone und Dampfmobile prägen das Stadtbild von Phora. Viele Dunibier fürchten jedoch erneut den Zorn Linglus, ihres Gottes, und eine neue große Flut. Deshalb erfreuen sich auch die alten Schlangenkulte wieder zunehmender Beliebtheit. In dieser Szenerie ermittelt der königliche Ermittler Samu Rabov und kommt einer ganz furchtbaren alten Magie auf die Spur, von der zunächst keiner seiner Vorgesetzten etwas wissen will! . Magie ist in dieser Welt eigentlich verpönt und Magier sind die Außenseiter der Gesellschaft. Auch Samu beherrsch ein ein wenig Magie, gerade so viel, wie es für seinen Agenten-Job von Nöten ist. Mir gefällt die Darstellung der Magie in diesem Buch sehr gut: Sie ist unterteilt in ein Dunkeldu und ein Lichtich. Das Lichtich und das Dunkeldu müssen in Balance im Geist des Magiers bleiben, doch wenn er zu häufig Magie anwendet, wird sein Dunkeldu gestärkt, was zu völliger geistiger Umnachtung führen kann. Im Laufe der Geschichte wendet Samu immer häufiger Magie an, obwohl er genau weiß, wie gefährlich das für ihn ist. Meines Erachtens tut er das, um seinem verlogenen Assistenten und sich etwas zu beweisen, also aus falschem Stolz. . Der Autor wirft den Leser gleich mitten in die Geschichte, es tauchen sofort viele Namen und Figuren auf. Erst mit der Zeit lernt man den Agenten Samu näher kennen, kann eine Beziehung zu ihm aufbauen. Bis zum Ende des Buches ist er mir sogar sehr ans Herz gewachsen! Alles und jeder scheint gegen ihn zu arbeiten, dabei will Samu doch einfach nur die Wahrheit aufdecken und das Land vor dem Untergang bewahren. Auch die weiteren Personen sind detailliert ausgearbeitet, auch wenn sie die ganze Zeit über rätselhaft bleiben. . Mit der Zeit steigert sich der Spannungsbogen langsam und Samu wird von einer verzwickten Situation zur Nächsten gejagt. An einer Stelle war ich ein wenig enttäuscht: Eine sehr spannende und gefährliche Situation wird nur angedeutet und man erfährt erst später aus Samus Erzählungen, was wirklich passiert ist. Das hätte eine der spannendsten Stellen des Buches sein können! Schade! . Die Umschlaggestaltung, des, im Verlag Klett-Cotta erschienen Hardcovers, ist super gelungen! Eine fies aussehende Schlange ringelt sich aus einer alten Schrift fauchend und zischend mit aufgerissenem Maul dem Leser entgegen. Auf schwarzem Hintergrund sticht der Buchtitel mit roter Schrift stark hervor. Ein wahrer Augenschmaus! . Mein Fazit: Ein spannender Kriminalroman im Fantasy Gewand mit vielen Steampunk Elementen, die das Herz eines jeden Liebhaber diesen Genres höher schlagen lassen.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    17. October 2010 um 19:22

    Ich habe zum ersten Mal sehr lange für ein hier gewonnenes Buch gebraucht. Für mich war es schwer rein zu kommen, ich wusste nichts mit Rabov anzufangen, ein sonst so ober cooler Agent, der trotzdem eine Schwäche hat: eine Frau, oh wow. Allerdings als ich mich dann reingefunden habe, so zwischen seite 150 und 200 war es echt spannend.Die Story und die Idee ist echt klasse,die Ausführung ist an sich ja auch nicht so schlecht, aber es ist soooo schwer da rein zu kommen. Einen Stern Abzug gibt es auch noch für das bescheidene und vor allem für mich vollkommen sinnfreie Ende, das alles mögliche offen lässt, wenn nicht sogar die gesamte geschichte. Ein interessanter Fantasy-Krimi, mit höherem Niveau, allerdings nicht ganz überzeugend.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Julz

    Julz

    07. October 2010 um 15:50

    ,Der Ruf der Schlange' vom Autor Andreas Gößling ist ein faszinierender Fantasy-Roman, der vom Autor eindrucksvoll gestaltet worden ist. Das Buch enthält zwei Karten, die die Geschehenisse im Buch verständlicher machen sollen, aber nicht notwendig sind, obwohl ich finde, dass der Autor sich dabei sehr große Mühe gegeben hat. Die Handlung des Romans ist außergewöhnlich und befremdlich, jedoch in einer besonderen Art exotisch und spannend. Der Leser ist von der Atmosphäre vollauf begeistert und verfolgt die Handlung gespannt, beinahe angespannt. Meiner Meinung nach ist der Roman verständlich geschrieben und angenehm zu lesen. Ich fand es gut, wie der Autor die fremden Begriffe und Handlungen dem Leser durch seine Beschreibungen näher bringen wollte. Eine außergewöhnliche Abwechslung für den Leser, die nicht nur fantastisch, sondern auch spannend ist!

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    Carriecat

    Carriecat

    02. October 2010 um 14:51

    Cover: Die Schlange, die aus dem Buch heraus in unsere Welt kommt, hat mich gleich gefesselt. Schön schauriges Motiv, erzwugt die nötige Aufmerksamkeit für den Lesestoff: Volle Punktzahl. Protagonist: Samu Rabov, ist nur zur Tarnung Kostümhändler. Eigentlich ist er königlicher Agent, zur Klärung von magiebedingten Verbrechen. Streng geheim natürlich! Er hat eine on-off- Affaire mit seiner Chefin, ansonsten ist er recht eigenbrödlerisch. Inhalt: Rabov soll eine Mordserie aufklären, die andere Parteien allerdings lieber vertuschen würden. Den Opfern fehlt die Wirbelsäule.... Wie kann das sein? Da ist doch Magie im Spiel! Aber das darf man in einer Industrienation nicht laut sagen und so werden Rabov immer mehr Steine in den Weg gelegt. Im Zuge seiner Ermittlungen rettet Rabov einen Jungen vor dem Schlangenopfer, trifft auf seltsame Spuren einer untergegangenen Zivilisation und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die bis ins Königshaus reicht. Für Spannung und Abwechslung ist also gesorgt. Stil: Der Autor beschreibt seine Szenerien in einer epischen Farbenpracht und mit sochem Detaillreichtum, dass man sich in seiner schönen neuen Welt wähnt. Die Figuren haben alle ein Geheimnis, nichts ist wie es scheint und durch das häppchenweise Aufdecken der einzelnen Mysterien, wird die Spannung auf hohem Niveau gehalten. Außerdem ist man als Leser vom Ideenreichtum des Buches fasziniert, was wohl auf der nächsten Seite für fantastische Kreaturen auftauchen? Fazit: Manchmal ein wenig lang, aber nie langweilig! Einzig das offene Ende hat mich gestört. Man springt heroisch mit dem Protagonisten in die Tiefe und dann ...SCHNITT! Tja dumm gelaufen. (Dafür Punktabzug, das kann ich nicht ab.)

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  • Rezension zu "Der Ruf der Schlange" von Andreas Gößling

    Der Ruf der Schlange
    lafayette

    lafayette

    28. September 2010 um 23:13

    In seinem Buch „Ruf der Schlange“ erschafft Andreas Gößling eine völlig neue Welt, eine Welt voller Aberglauben, Magie und … Schlangen. Diese seine Welt hat eine Geschichte, die er nach und nach sorgsam vor seinem Leser ausbreitet. Ein Fantasybuch, das sogar mich als eingefleischten Krimileser zu fesseln vermag. Allerdings habe ich extrem lange gebraucht, es zu lesen. Die Fülle an neuen Ein- und Ausdrücken, an unbekannten Bezeichnungen und Begrifflichkeiten hat mich schier überfordert. Zurück geblieben ist der Eindruck eines interessanten, gut geschriebenen und lesenswerten Buches. Rabov, ein Mysto-Agent des Königs, dessen Aufgabe es ist, unliebsame Magier zu entlarven, mysteriöse Todesfälle aufzuklären und den Gebrauch von böser „Lakori“, wie Zauberei dort genannt wird, zu unterbinden, stolpert in eine geheimnisvolle Mordserie, die die Hauptstadt erschüttert. Es werden entstellte und verstümmelte Leichen gefunden, und Rabov sieht es als seine Aufgabe an, diesem Verbrechen auf die Spur zu kommen. Dabei wird er eher behindert als unterstützt von seinem Assistenten Port, der eigenmächtig versucht, die Vorfälle zu vertuschen. Gößling vermittelt in seinem Buch eine ganz eigene Stimmung, und bis zum Schluss ist mir nicht ganz klar geworden, ob er die etwas naive Gesinnung Rabovs darstellt oder ob es schlicht und einfach sein Schreibstil ist, der diese Stimmung erzeugt. Er befleißigt sich der Schwarzweißmalerei, indem er immer wieder von widerlichen Würmern, ekelhaften Gerüchen oder andererseits auch von betörender Schönheit spricht. Ob Absicht oder nicht, er malt dadurch ein subjektives Bild der Örtlichkeiten, das dem Leser wenig Raum für abweichende Gefühle lässt. Gößling beweist eine überbordende Phantasie, seine Ideen würden locker für drei Bücher reichen. Allein die Idee, die Wirbelsäule des Menschen als eingesperrte Schlange zu definieren, ist genial und absolut schlüssig, windet sich das Rückgrat doch wie eine Schlange den Rücken hinunter. Während der Lektüre des Buches wanderte meine Hand immer wieder unwillkürlich an meinen Nacken, um sich zu vergewissern, dass der oberste Wirbel sich nicht doch heraus wölbt. Er versteht es, mit neuen Wortschöpfungen zu spielen und Begriffe zu erfinden, die absolut plausibel erscheinen. Man merkt dem Buch an, dass ihm die Erschaffung dieser Welt ungeheure Freude bereitet haben muss

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