Andreas Gößling Wolfswut

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Inhaltsangabe zu „Wolfswut“ von Andreas Gößling

2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …

Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller.

Komme nicht mit dem Schreibstil klar

— brauneye29

Spannender, teils wirklich heftiger Thriller auf der Basis einer wahren Grundlage. Nur für Leser mit starken Nerven!!!

— claudi-1963

Beim lesen musste ich das ein oder andere Mal schlucken. Teilweise ganz schön heftig. Für alle Thrillerfans ein Muss.

— maren78

Spannend, grausam und packend – kein Fall für schwache Nerven.

— twentytwo

Ein Muss für alle nervenstarken Thrillerfans

— Jonas1704

Sehr spannend aber auch sehr detaillierte grausame Szenen. Nur 3 Sterne da es für mich zu brutal ist.

— buchling_zamonia

sehr spanend. Nervenkitzel pur.

— AndreaW1978

Der Fall ist zwar spannend, aber mich konnte das Buch nicht richtig überzeugen.

— misery3103

Hart und Wütend. Ein Fingerzeig auf unsere Schattengesellschaft. Absolut spannend. Grenzwertig an brutalen Szenen. Pageturner dennoch.

— MichaelSterzik

True-Crime-Thriller der um einen wahren Fall herum konstruiert wurde ...

— MissNorge

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  • Komme nicht mit dem Schreibstil klar

    Wolfswut

    brauneye29

    24. February 2018 um 12:39

    Zum Inhalt:Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Meine Meinung:Der Klappentext und auch die Leseprobe versprachen echt spannende Unterhaltung. Vielleicht ist das such tatsächlich so, allerdings nicht für mich. Ich kam mit dem Schreibstil überhaupt nicht klar. Schon allein dass das Buch in Gegenwartsform geschrieben ist, macht den Schreibstil wenig eingängig und schwer lesbar. Ich habe das Buch letztendlich nach knapp der Hälfte abgebrochen. Wenn mich bis zu dem Zeitpunkt ein Buch nicht gepackt hat, wird es auch nichts mehr. Schade. Fazit:Nicht mein Schreibstil, leider.

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  • Zorn und Wut machen den Menschen zum Tier

    Wolfswut

    claudi-1963

    23. February 2018 um 12:19

    "Zorn ist der Würger der Menschen; er untergräbt jedes Glück. Es gibt nichts Böses, was ein zorniger Mann nicht zu tun imstande wäre." (Mahābhārata)Nachdem Tod ihres Vaters Alex Soltau beschaut seine Tochter Lotte Hinterlassenschaften ihres Vaters. Unter anderem gibt es da eine alte Lagerhalle bzw. Garage, in der unter anderem 5 blaue Fässer stehen. Neugierig öffnet Lotte eines der Fässer und stellt mit entsetzen fest, das sich dort Körperteile eines Menschen befinden. Sofort ruft sie die Polizei, da sie annimmt, dass die Fässer jemand anderes dort gelagert hat. Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und Kollege Max Lohmeyer ermitteln in dem Fall. Wie sich herausstellt, sind in den Fässern verschiedene Körperteile, unterschiedlichen Alters und fast alle von asiatischen Frauen, wahrscheinlich ehemalige Prostituierte. Da der Bauunternehmer, Hobbymusiker und großer Johnny Cash Fan Alex Soltau von allen geschätzt wurde, kann sich niemand vorstellen, das diese Fässer ihm gehören, geschweige den, das er diese Frauen getötet haben soll. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, das sein Leben gepflastert ist mit vielen Unfällen und Todesfällen in seinem Freundeskreis. Doch dann ereignen sich Morde neueren Datums und vor allem von männlichen Teenagern, teils nach demselben Muster. Die kann der tote Soltau ja nun nicht mehr getan haben, hat er doch einen Helfer? Für Kira Hallstein wird dieser Fall zur Zerreißprobe, bei ihr kommen Erinnerungen an ihren seit Jahren vermissten 17-jährigen Bruder Tobias wieder hoch. Wurde auch er ein Opfer Soltau´s oder hatte Soltau doch einen Partner, der jetzt weiter mordet?Meine Meinung:In diesem Buch verarbeitet der Autor den sehr brisanten Fall des 2014 an Krebs verstorbenen Manfred Seel. Auch hier fand die Tochter und ihr Mann Fässer mit Leichenteilen in einer angemieteten Garage. Vermutet wird, das mehr als 6 (wahrscheinlich 10) Menschen auf sein Konto gehen. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, am Anfang bis Mitte des Buches jedoch sehr langatmig, so das ich einige Male versucht war es zu beenden. Doch mein Durchhalten wurde belohnt, den spannend wird, die ganze Geschichte als man die Trophäenbücher Soltau´s entdeckt. Sie geben Einblick in Soltau´s Vergangenheit und seine Taten. Natürlich musste der Autor auch die Charaktere seiner Ermittler etwas nahebringen, doch dies war meiner Meinung nach viel zu ausführlich. Für mich liegt im Grunde der spannendste und fesselndste Teil erst ab Seite 263, der da heißt "Ort ohne Straße". Hier erlebte ich dann auch die nervenaufreibende Spannung, wo die Ermittler dem Täter immer weiter auf die Spur kommen. Auch wenn hier realistisches mit fiktivem gemischt wurde, ist dies ein sehr spannender Thriller, der mir teils sehr an die Substanz ging. Den Andreas Gößling hat hier nicht gespart darzustellen, wie der Täter seine Opfer getötet, gefoltert und zerstückelt hat. Deshalb kann ich dieses Buch auch nur Leser mit wirklich starken Nerven empfehlen. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten Hallstein/Lohmeyer Fall und gebe 4 von 5 Sterne.

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  • True Crime as its best

    Wolfswut

    AKRD

    21. February 2018 um 09:40

    „True Crime“ sehe ich mir im TV schon gerne ab und an mal an und habe dank Michael Tsokos auch schon in Bücherform spannende Stunden damit verbracht. Er schrieb ja auch zusammen mit Andreas Gößling, der nun dieses Buch alleine verfasst hat. Und das ebenso gut wie vorher mit Tsokos, wie ich finde. Ein paar harmlos aussehende Fässer aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu solchen Taten fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau … Eine ganz besondere Herausforderung für Hauptkommissarin Kira Hallstein vom LKA Berlin, die erstmals mit ihrem jungen bayrischen Kollegen Max Lohmeyer ermittelt. Nicht allein die Brutalität und Komplexität des Falles sind es, die ihr zu schaffen machen. Seit ihrer Jugend versucht sie das spurlose Verschwinden ihres Bruders zu verkraften. Der damals ebenfalls ein Teenager war. Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte keine fiktive ist, ist sie meiner Meinung nach noch viel grausamer als ohnehin schon. Der Autor schont den Leser auch nicht, erzählt schonungslos und authentisch, aber das erwarte ich bei „True Crime“ natürlich auch. Das Leben erzählt eben doch die „besten“/spannendsten Geschichten. Diese ist wirklich fesselnd bis zum Ende. Der Autor schafft es, die Story so spannend zu präsentieren, wie man das auch dem TV bei entsprechenden Sendungen auch kennt und genau wie ich das auch mag. Sehr gut geschrieben !

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  • Wolfswut

    Wolfswut

    maren78

    20. February 2018 um 21:13

    Beim lesen musste ich das ein oder andere Mal schlucken. Teilweise ganz schön heftig. Für alle Thrillerfans ein Muss. Das es sich dann hierbei noch um eine wahre Geschichte handelt, kann ich mir fast gar nicht vorstellen. Der Autor hat es bis zur letzten Seite geschafft mich in den Bann zu ziehen, obwohl von Anfang an der Täter bereits fest stand. Der Unternehmer Alex Soltau ist bei allen beliebt und immer freundlich zu den Menschen. Als er nach kurzer Krankheit verstirbt und seine Tochter Lotte ihr Erbe ordnet, macht sie eine grauenvolle Entdeckung.In einer leeren Lagerhalle findet sie 5 Fässer mit verstümmelten Frauenleichen. Für die beiden sympathischen Ermittler Kira und Max ist der Fall relativ klar und sie beginnen mit ihren Ermittlungen. Tolles Buch was ich kaum aus der Hand legen konnte.

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  • Wolfswut

    Wolfswut

    twentytwo

    13. February 2018 um 11:53

    Die Berliner Kommissarin Kira Hallstein, seit Jahren auf der Suche nach ihrem Bruder Tobias der im Alter von 17 Jahren von einem auf den anderen Tag plötzlich verschwunden ist, verspürt bei ihrem aktuellen Fall ein zunehmend ungutes Gefühl. Ist sie tatsächlich einem brutalen Serienmörder auf der Spur, der als allseits beliebter Entertainer und gefühlvoller Familienvater gilt? Oder gibt es in diesem scheinbar so gut geordneten Leben doch eine andere dunkle und gut verborgene Seite? Immer tiefer gerät sie in einen Sog, der sie letztendlich dazu zwingt alle offiziellen Dienstanweisungen zu ignorieren. Obwohl sie damit riskiert ihren Job zu verlieren, setzt sie alles daran den Fall gegen jeden Widerstand aufzuklären.FazitEin von der ersten Seite bis zum erschütternden Ende fesselnder Thriller, in dem sich ungeahnte Abgründe auftun, die das Grauen auf die Spitze treiben.

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  • Lange Zeit undurchschaubar, mit krachender Spannung am Ende und nichts für schwache Nerven

    Wolfswut

    michael_lehmann-pape

    12. February 2018 um 13:05

    Lange Zeit undurchschaubar, mit krachender Spannung am Ende und nichts für schwache NervenZwei durchgehende Fäden sind es, die diesen Thriller (auf wahren Ereignissen beruhend) von Andreas Gößling überaus lesenswert gestalten.Zum einen die Frage nach dem, was da wirklich passiert ist. Wer der Serienmörder sein mag, bei dem zwar alle faktischen Indizien auf den Berliner Abrißunternehmer Soltau deuten, doch dies sich einfach überhaupt nicht verträgt mit all dem, was seine Bekannten über ihn zu berichten wussten.Nicht nur, dass seine Tochter ihn für den besten Vater aller Zeiten hält, nicht nur, dass er für jeden mit Ohren und Händen hilfreich zur Verfügung stand, nicht nur, dass er zudem als Witwer schwer zu tragen hatte und als Hobbymusiker seine Fans begeisterte, das gesamte Bild ergibt keinen Killer, sondern einen Philanthropen und Menschenfreund.Und doch lassen die Spuren keine andere Lesart zu, als dass jener Soltau, bevorzugt auf dem miesesten Straßenstrich Frauen, die an sich schon ganz untern angelangt waren, bestialisch getötet hat (was Gößling ohne mit der Wimper zu zuckern detailliert schildert, worauf die Wimpern des Lesers durchaus hier und da zucken).Doch nichts passt richtig zusammen nach dem Fund in diesem Bunkerartig ausgebauten Gebäude auf der Industriebrache (das Lokalkolorit Berlins lässt Gößling ebenfalls bildkräftig durchgehend mit einfließen).„Weißt du was, Max?.....das Schema ist verzweigter, als wir hier kapiert haben“.Wobei Hauptkommissarin Kira Hallstein, tough, innerlich am Rande des Abgrunds seit dem spurlosen Verschwinden und wohl Sterben ihres Bruders vor einigen Jahren, sich mit allem, was sie hat, auf diesen Fall wirft. Festbeißt. Neben ihrer Vorliebe für deutlich jüngere Männer für die kurzfristige Entspannung nebenbei. Und sich dabei an ihren neuen Kollegen aus Bayern, Max, mit den kleinen Marotten und der fast telepathischen Empathie Menschen gegenüber gewöhnt.Was die zweite Stärke des Thrillers darstellt. Das Personal insgesamt ist von Gößling überzeugend und sehr einprägsam angelegt. Vom „SM Club für Männer Betreiber“ zum verhinderten Philosophen, von der fordernden Chefin hin zu Hallstein und Max, mit daneben stetig neuen, anderen Einblicken in die Welt „ganz unten“ oder „vermeintlich oben“.Der Bauunternehmer mit „alt-berliner Habitus“, die schweigsamen, harten Ermittlerkollegen in ihrem getunten VW-Golf bis hin zu den Mädchen am Straßenrand neben brennenden Fässern, zu allem bereit.Seite für Seite zieht Gößling den Leser mit all dem überzeugend in die Welt des Thrillers und des modernen Berlin.Wobei eine „Täterentlarvung“ zum Ende hin dich sehr weit hergeholt erscheint und der detaillierte Stil der Beschreibung der Ermittlungen im laufe der Lektüre doch auch leicht zähe Momente für den Leser mit sich bringt.Das nun mittlerweile in jedem Kriminalfall persönliche „Geheimnisse“ von ermittelnden Beamten wichtig werden, dass wohl immer ein wenig „fifty shades“ erwähnt werden muss, passt zwar nicht unbedingt an jeder Stelle (auf Seiten der Ermittler zumindest) in den Ablauf (und wäre auch nicht nötig gewesen), ist am Ende aber eher nebensächlich, was die Erarbeitung gerade der Ermittlerfiguren angeht.Insgesamt realistisch, akribisch, überaus brachial in den Darstellungen der Verbrechen und mit überzeugendem Personal versehen.

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  • Ein spannender True-Crime-Thriller, der gleichermaßen schockiert und fesselt.

    Wolfswut

    Krimine

    11. February 2018 um 21:12

    Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt Lotte Soltau in einem angemieteten Schuppen fünf Plastikfässer, in denen menschliche Körperteile eingelagert worden sind. Mit einer Zange an den Rändern zerfetzt und mit unzähligen Bissspuren übersät, weisen sie auf einen besonders krankhaften Serienmörder hin. Ein brisanter Fall, den Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und ihr Team vom LKA Berlin übernimmt und damit schon bald vor einem Rätsel steht. Denn während der Bauunternehmen Alex Soltau für seine Fürsorge und Hilfsbereitschaft auf dem Kiez geachtet wurde, sprechen die grausamen Funde eine ganz andere Sprache. Und plötzlich geschieht ein weiterer Mord, der die gleichen Merkmale, wie die vorangegangenen Taten aufweist und den Alex Soltau nicht begangen haben kann.Andreas Gößling, der vor allem mit den True-Crime-Thillern "Zerschunden", "Zersetzt" und "Zerbrochen" bekannt geworden ist, die er gemeinsam mit dem Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos geschrieben hat, greift in "Wolfswut" erneut auf einen spektakulären Fall aus der jüngeren Kriminalgeschichte zurück. Als "Mörder mit der Klarinette" oder "Taunus-Killer" bekannt, hat Manfred S. nach seinem Tod lange Zeit die Schlagzeilen bestimmt. Dabei soll er nach Annahme der Ermittler nicht alle seine grausamen Verbrechen allein begangen haben. Eine These, auf die sich Andreas Gößling in seinem Thriller stützt und einen weiteren Killer ins Rampenlicht stellt, der mit unendlicher Brutalität zu Werke geht.Ohne Schnörkel, wie ein Tatsachenbericht geschrieben und mit vielfältigen Informationen versehen, präsentiert sich "Wolfswut" seinen Lesern und schockt neben detailliert beschriebenen Leichenfunden vor allem auch mit Folterszenen, die akribisch geschildert worden sind. Eine harte Kost, die sich trotz der in ihr dargestellten Grausamkeiten ungemein spannend liest und erst spät offenbart, wer hinter den viel zu lange unentdeckt gebliebenen Morden steckt. Hinzu kommt ein brillantes Team, das die Ermittlungen übernimmt und das alles daran setzt, dass der sadistische Serienmörder möglichst schnell zur Strecke gebracht werden kann. Allerdings geschieht es auch, dass Andreas Gößling gewisse Klischees bedient. Und so ist seine Hauptermittlerin Kira Hallstein durch ein privates Trauma arg belastet, während sie mit steter Regelmäßigkeit wichtige Regeln bricht.Fazit:Ein spannender True-Crime-Thriller, der gleichermaßen schockiert und fesselt und seinen Lesern knallhart vor Augen führt, wozu ein sadistischer Serienmörder fähig ist.

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  • Ein Muss für alle nervenstarken Thrillerfans

    Wolfswut

    Jonas1704

    09. February 2018 um 23:06

    Ich konnte mir beim Lesen schwer vorstellen, dass es sich hierbei um einen True Crime Thriller handelt, so blutig und grausam fand ich das Buch an manchen Stellen. Und das ist nicht negativ gemeint, wenn es sich um einen Thriller handelt, aber solange man überlegt, dass all dies wirklich geschehen ist, hat man garantiert schlaflose Nächte. Andreas Gößling versteht sein Handwerk und sobald man mit dem Lesen begonnen hat, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ein Unternehmer, der in der Öffentlichkeit ein sehr guten Ruuf hatte, stirbt plötzlich und seine Tochter macht in einer deren Lagerhallen eine grausame Entdeckung. In Fässern liegen verstümmelte Körperteile und Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein ermittlet um herauszufinden, welches Monster hier am Werk war. Gleichzeitig erleben wir vieles vom Leben der Hausptdarsteller, was das Buch noch interessanter macht und meiner Meinung nach, die Protagonisten noch sympatischer. Alles in allem ein grandiöser Thriller, ein Muss für alle nervenstarken Thrillerfans.

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  • Schockierend ekelhaft

    Wolfswut

    buchling_zamonia

    07. February 2018 um 20:50

              Der Autor gibt in seinem Nachwort an, dass er den Lesern schlaflose Nächte bereiten will. Das gelingt ihm.Im Buch geht es im real vorgenommene, grausame Morde, die von einem Verbrecherduo über 3 Jahrzente begangen wurden. Die drum herum erfundene Geschichte ist sehr spannend erzählt. Lotte Soltau löst den Nachlass ihres verstorbenen Vaters auf und entdeckt dabei Fässer mit Leichenteilen. Das Ermittlerduo Hallstein und Lohmeyer ermitteln und decken unfassbare Hintergründe auf. Dabei löst Hallstein auch das Rätsel um ihren vor 20 Jahren verschwundenen Bruders auf. Es hat mich bis zum Schluss gefesselt, wie das Ermittlerduo Hallstein und Lohmeyer den Fall sukkzessive löst und die Identität des zweiten Täters aufdeckt. Der Thriller wird aus mehreren Perspektiven erzählt, Hallstein, Lohmeyer, die Tochter des ersten Täters, am Schluss auch aus der Sicht des zweiten Täters. Ich gebe dennoch nur 3 Sterne, da der Thriller sehr detailliert und wirklich "Schritt für Schritt" die grausamen und ekelerregenden Misshandlungen und Folterungen schildert. Ich musste oft Lesepausen einlegen, um das zu verkraften und weiter lesen zu können. Für Zartbesaitete wäre ein Hinweis nicht schlecht.         

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  • Wolfswut

    Wolfswut

    AndreaW1978

    06. February 2018 um 13:05

    Lotte Soltau entdeckt Körperteile von zerstückelten Frauen in formaldehyd-gefüllten Fässern. Nutzer der Garage ist ihr kürzlich verstorbener Vater. Für Lotte war ihr Vater ein liebevoller Mann und solche Taten nicht vorstellbar. Für die Polizei ist er Tatverdächtiger Nummer 1. Dann geschieht ein weiterer Mord - ganz nach Soltaus Art. Soltau kann die Morde somit nicht alleine begangen haben. Die Ermittlungen führen die beiden Kommissare Kira Hallstein und ihr neuer Partner Max Lohmeyer in die Berliner Strassenstrichszene. Dem Autoren Andreas Gößling ist mit „Wolfswut“ ein grossartiger und spannender Thriller gelungen. Der Leser wird durch eine grauenvolle Geschichte geführt, die dadurch, dass es sich um einen True-Crime-Thriller handelt, noch grässlicher wird. Andreas Gössling zieht den Leser förmlich mit - in einen Strudel aus Gewalt, Hass und Rache. Das Buch lässt sich somit nur schwer aus den Händen legen. Ich habe die Nächte durch gelesen. Kira Hallstein und Max Lohmeyer sind sehr sympathisch und authentisch. Sie sind auch für ihre unkonventionellen und vor allem nicht immer ganz legalen Ermittlungen bekannt. Auch die anderen Protagonisten, Typen wie Fritz Tuchalsky "Fritz the rat", der in einem Sado-Maso-Studio arbeitet, Dr. Jonas Moosberg, der sich selbst als "der Schöpfer" sieht, die Rockabilly-Boys Ron und Pit Stockmann – alle werden sehr detailliert, farbig und sehr menschlich beschrieben, so dass man diese direkt vor sich sieht. Ebenfalls wird die Geschichte mit einem spannenden Ende geschrieben und wer True-Crime-Thriller und den Nervenkitzel mag, für den ist dieser Thriller ein Muss. Ich freue mich auf weitere Bücher dieses Autors.

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  • Die Sünden der Väter

    Wolfswut

    misery3103

    06. February 2018 um 08:10

    Beim Ordnen der Hinterlassenschaften ihres verstorbenen Vaters entdeckt Lotte Soltau in einem angemieteten Lagerraum fünf Fässer mit Leichenteilen. Die Polizei unter Leitung von Kira Hallstein geht von einem Serienmörder aus. Doch hat Soltau alleine gemordet oder gab es einen Komplizen?Die Grundidee des Romans gefiel mir. Ein realer Fall, der in einem Thriller verarbeitet wurde. Die Auffindesituation der Leichenteile und die Beschreibung der zugefügten Wunden sind nichts für zimperliche Leser, denn alles wird äußerst brutal aufgezählt. Die Ermittlungen fand ich zunächst spannend, aber irgendwie waren mir alle Tatverdächtigen irgendwann zu abgedreht … der philosophierende Einsiedler mit Doktortitel, die Country-singenden rot-gelben Zwillinge, der schwule Sado-Maso-Rocker. Auch mit der Ermittlerin Hallstein, die natürlich auch ihre persönlichen Probleme hat, wurde ich nicht richtig warm und auch ihr Kollege Max Lohmeyer mit seinen Ahnungen und seinem Bauchgefühl ging mir auf die Nerven.Der Fall ist zwar spannend, aber mich konnte das Buch nicht richtig überzeugen.

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  • Das Echo unserer Furcht

    Wolfswut

    MichaelSterzik

    05. February 2018 um 20:41

    Wir Menschen tragen die Gewalt wie ein Gepäckstück durch die Jahrhunderte. Nicht alltäglich, aber selbst in unserer hoch technisierten und fortschrittlichen Zivilisation gibt es sie in den Nachrichten, in Filmen, Büchern, natürlich im Internet und manchmal auch bei uns zu Hause selbst. Auch eine Seele kann mich brutal misshandeln und verkrüppeln. Das „Böse“, mit all seinen Schattierungen wirkt faszinierend auf uns – sie sollte uns abschrecken, aber unser morbides Interesse verhindert es. Es ist ein Teil unserer Persönlichkeit, ein dunkler Zwilling, den wir beherrschen können und bei den meisten von uns, ist diese unter Kontrolle und wir können uns beherrschen, dieses Gebot: Du sollst nicht töten“ zu erfüllen. „True Crime“ ein Sub Genre des Thrillers. Sind die spannenden, blutigen Geschichten, die Autoren sich ausdenken nur Fiktion und wenn ja – ist diese grausamer als die Wirklichkeit, die Wahrheit? Einfach zu beantworten – die Realität ist um ein Vielfaches grausamer. Im vorliegenden Roman: „Wolfswut“ von Andreas Gößling orientiert sich der Autor an den authentischen Kriminalfall des Manfred Seel. Im September 2014 fand die Tochter des Kleinunternehmers Manfred Seel in der Garage mehrere Behälter mit Leichenteilen. Ihr Vater ist kurz zuvor an einer Krebserkrankung verstorben. Die Tochter sichtete den Nachlass um den elterlichen Haushalt und das Entrümplungsunternehmen ihres Vaters. Der Fund löste eine ganze Reihe von polizei- und staatsanwaltlichen Ermittlungen aus, die auch noch immer nicht völlig abgeschlossen sind. Die Akte Manfred Seel ist noch nicht bereit geschlossen zu werden. Das hessische LKA ist immer noch dabei Serienmorde aufzuklären. Die Opfer waren Straßenprostituierte, drogenabhängig ohne soziale, feste Bindungen. Unter den bisherigen zehn Morden gab es auch einen männlichen Teenager und zwei Altenpflegerinnen. Die Grausamkeit des Täters ist schockierend – man kann davon ausgehen, dass die Opfer gefoltert wurden, die Amputationen und Organentnahmen bei vollem Bewusstsein erlebten. Spuren weisen daraufhin, dass Manfred Seel diese nicht alleine begangen haben konnte, doch wer war der Mittäter und mordet dieser noch immer. Einige der gefundenen Organe lassen darauf schließen, dass Kannibalismus ebenfalls stattfand. Der Autor Andreas Gößling, der auch schon zusammen mit Prof. Dr. Michael Tsokos eine ganze Reihe von erfolgreichen true crime Thrillern geschrieben hat, schreibt nun solo weiter. Wenngleich die Story natürlich authentisch ist, so sind es die Ermittler natürlich nicht. Die beiden Kriminalbeamten Kira Hallstein und Max Lohmeyer ergänzen sich und weisen die typischen Merkmale auf. Eigenständig, rebellisch, querdenkend, innovativ und doch professionell. Schauplatz ist nicht Hessen, sondern die Megametropole Berlin. Auch wenn hier die Fakten mit Elementen der Fiktion kombiniert werden, so ist die Story fast gänzlich realistisch. Sie ist aber nicht das klare Spiegelbild, der ermittelten Erkenntnisse, die von den realen Kriminalbeamten des LKA gefunden wurden. Es gibt noch eine Vielzahl von ungelösten Fragen, eine Menge von Antworten, sind noch ausstehend, vielleicht werden diese niemals abschließend geklärt werden. „Wolfswut“ ist ein wirklich wütender Thriller. Spannung und Brutalität sind die zweieiigen erzählerischen Grundelemente. Das einige Morde durch die Augen, bzw. die Dokumentation, der oder des Täters geschildert wird, vertieft das Grauen. Die erzählerische Perspektive aus der Wahrnehmung Kira Hallsteins sind temporeich, fast gehetzt wirken sie auf uns und verstärken dadurch nur die düstere Atmosphäre. Brutalität hin, oder her, sie ist nicht überdimensioniert, zwar nahe dran, aber das Grauen hat noch andere Facetten. Der Autor nimmt sich die Zeit, den Leser unsere Schattenwelt zu präsentieren. Wir wissen von dieser, wir wissen von diesen Menschen, die jegliche Hoffnung fast aufgegeben haben, die aus fernen Ländern gekommen sind mit den Träumen von Frieden, Wohlstand, Familie im Gepäck. Doch diese Träume werden. Zerbrochen - Zersetzt - Zerschunden. Die Prostitution, der Drogenmissbrauch katapultiert diese jungen Frauen und Männer in Vorhöllen unserer Gesellschaft. Ausgenutzt verkaufen Sie sich als Ware an Männer, die ihre Gewaltbereitschaft an ihren Körper und Seelen ausleben, ihren Hass kanalisieren und mit Gewalt fokussieren. Straßenstrich, Bordelle, Privatwohnungen und das Darknet, - all diese Schauplätze finden sich in „Wolfswut“ wieder. Der Leser wird also grauenhaft mit einer Realität konfrontiert, vor die er gerne die Augen schließt, wenn er diese Straßen und Häuser in der Gegenwart sieht. Vielleicht war es nicht vom Autor beabsichtigt, aber vielleicht sehen wir diese Menschen, dann mit einer anderen Wahrnehmung. Vielleicht helfen wir auch ein wenig vor unserer eigenen Haustür. Die Protagonisten der Handlung manchmal ziemlich eindimensional gezeichnet. An der einen, oder anderen Stelle gelingt es dem Autor, dass Grauen, dass die Beamten sehen und erleben, nachzuempfinden. Es gibt einige Szenen und Erlebnisse, die wie ein Echo nachklingen beim lesen von „Wolfswut“ – und dieser Korridor ist dunkel, kalt und einsam. Es gibt nicht viel zu kritisieren. Das Ende des Romans ist zwar in sich schlüssig, aber darstellerisch nicht nachvollziehbar. Aber lesen sie selbst. Ein weiterer Band ist in Vorbereitung. Ich bin gespannt – welcher Vorlage sich der Autor aneignen wird. Fazit„Wolfswut“ ist das Echo unserer Furcht, ein grausamer anhaltender Schrei, der sich breitmacht. Brutale Spannung und doch noch leise genug, um gehört zu werden. Michael Sterzik

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  • Nichts für schwache Nerven

    Wolfswut

    SummseBee

    05. February 2018 um 19:12

    Lotte Soltau trauert um ihren toten Vater. Als sie ein paar harmlos aussehende Fässer im Nachlass ihres Vaters findet fällt ihr bisheriges Leben in sich zusammen. In den Fässern befinden sich 5 brutal zerstückelte Frauenleichen. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Verstümmelungen teilweise bei lebendigem Leib durchgeführt sein müssen. Dies alles kann Lotte Soltau nicht mir ihrem liebevollen Vater, der bei allen beliebt war in Einklang bringen.Als sie beginnt sich mit dieser düsteren Seite ihres Vaters auseinander zu setzen geschehen neue Morde. Und diese tragen die Handschrift des verstorbenen Soltau... Das Buch hat gleich zu Anfang eine Spannung aufgebaut, die es bis zum Schluss halten konnte. Da ich als Leser bis zuletzt nicht genau wusste wohin das ganze noch führen könnte. Das Soltau höchstwahrscheinlich der Mörder der 5 Frauen in dem Fass ist, war von Anfang an klar. Aber als dann weitere Morde geschehen, wirft dies automatisch Fragen auf. Ob es noch einen weiteren Täter gibt und ob die Polizei diesen schnappen kann bevor noch weitere grausame Morde geschehen, hält den Leser bis zum Schluss in Atem. Auch die Ermittler zweifeln zeitweise an ihren eigenen Theorien, was es umso spannender gemacht hat. Die Morde und zerstückelten Leichen werden teilweise so detailgetreu beschrieben, dass es einem beim lesen einen gewissen Ekel bereitet. Und das dieser Thriller auf wahren Fällen beruht macht dies alles umso schrecklicher und schauriger. Dies ist der erste Fall der beiden Ermittler Kira Hallstein und Max Lohmeyer, die mir beide in ihrer Art gefallen haben. Zum Glück hat der Autor im Nachwort schon angedeutet, dass es noch mehr Bände mit den beiden geben wird. So kann man schon mal gespannt sein. Ich werde sicher auch den nächsten Band wieder lesen.        

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  • Brutal, fesselnd und man hat wenig Zeit zum Durchatmen !!!

    Wolfswut

    BlueOcean8519

    04. February 2018 um 17:54

    Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …Meine Meinung:"Wolfswut" ist der zweite Titel, den ich jetzt von Andreas Gößling gelesen habe. Alleine der Klappentext erscheint schon wirklich grausam, ich hatte sofort Bilder vor Augen. Ganz besonderen Reiz übt "Wolfswut" für mich aus, weil es ein True-Crime-Thriller ist. Das mag ein wenig übel klingen, aber es gruselt mich viel viel stärker, wenn ich weiß, dass an dem, was ich gerade lese, ein Stück Wahrheit dran ist. Spannend empfinde ich auch hier die Möglichkeit einen Blick in die menschlichen Abgründe, die menschliche Psyche zu bekommen. Hier geschehen Dinge, die man sich als, ich sag mal gesunder Mensch, gar nicht vorstellen kann oder auch möchte. Der Autor schildert die Geschehnisse doch recht nah an dem, was sich in der Realität tatsächlich 2016 abgespielt hat.Man befindet sich direkt mitten im Geschehen. Er beschönigt nichts, was ich in diesem Werk, eben weil es sich nicht weit vom der Realität entfernt, aber wirklich als passend empfunden habe. Ich würde jedoch definitiv vorwarnen, dass eher zart besaitete Leser dieses Buch besser nicht in die Hand nehmen sollten. Andreas Gößling treibt die Handlung gut voran und baut konstant Spannung auf. Dennoch gibt er dem Leser zwischendurch auch kurze Verschnaufpausen, damit die Ereignisse zumindest ein wenig verarbeitet werden können. Das Tempo in "Wolfswut" würde ich jedoch insgesamt als recht hoch beschreiben. An ein paar wenigen Textstellen waren die beschriebenen Situationen in ihrer Gewalt und Brutalität selbst für mich grenzwertig. Dennoch hat mich der Titel wirklich überzeugen können. "Wolfswut" schockiert, fesselt und lässt einem kaum Verschnaufpausen !!

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  • Nichts für zarte Seelen

    Wolfswut

    MissNorge

    04. February 2018 um 16:15

    Kurz zur Geschichte(lt. Verlagsseite)Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau.Meine MeinungDa mir die True-Crime-Trilogie, zusammen geschrieben mit Michael Tsokos, schon gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf diesen "solo" geschriebenen Thriller des Autors. Zu Beginn konnten mich die Auffindesituationen, das Drumherum des Tatortes und die Vorgehensweise der Ermittler sofort begeistern. Das Grundgerüst dieser Story ist der wahre Fall des Säurefassmörders der auch durch die Presse ging. Auf dieser Grundlage hat Andreas Gößling seine Thrillerstory herumgebaut, ausgeweitet und konstruiert. Doch in der Mitte des Buches etwa hat der Autor mich kurzzeitig "verloren". Ich irrte zwischen vielen Namen und Personen herum, an einigen Stellen wurde mir der Plot zu verwirrend. Einige Gedankengänge der Ermittler, vor allem von Hallstein, waren für mich nicht nachvollziehbar und ihre Handlungen waren mir suspekt. Ihr Kollege, Max Lohmeyer dagegen, gefiel mir menschlich besser. Zartbesaitete LeserInnen sollten lieber die Hände davon lassen, denn es werden schon extremst eklige und widerliche Tatausführungen beschrieben, die einfach unvorstellbar sind. Gut geschrieben sind die Abschnitte wo man in die kranke Gedankenwelt der Personen eintaucht, die sich an dem Leid wehrlos ausgelieferter Menschen ergötzen und befriedigen. Hier hat der Autor wiederum sein Können bewiesen und mich "zurückgeholt" in den Verlauf der Geschichte. Das Ende hingegen ist wieder recht spannend und überraschend ausgefallen, womit ich gar nicht mehr gerechnet hatte. FazitAlles in allem ein gut unterhaltender True-Crime-Thriller, der meiner Meinung nach einige Länge aufweist und deshalb dem Leser einiges an Durchhaltevermögen abverlangt.

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