Andreas Götz

 3,9 Sterne bei 528 Bewertungen
Autor von Stirb leise, mein Engel, Hörst du den Tod? und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andreas Götz (© Lisa-Marie Dickreiter / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Andreas Götz

Er schreibt Text und Spiel für Jung und Alt: Andreas Götz, Jahrgang 1965, absolvierte nach seiner Schullaufbahn ein Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Amerikanistik. Heute ist er als Journalist und Übersetzer tätig. Als freier Autor verfasst er Hörspieltexte und schreibt für mehrere Rundfunkanstalten.

Große Erfolge hatte Götz mit seinen ersten beiden Jugendthrillern »Stirb leise, mein Engel« und »Hörst du den Tod?« Ursprünglich wollte er einen Kriminalroman für Erwachsene schreiben, der zur Zeit des Dritten Reiches spielt. Bei der Recherche kam er dann auf die 1950er Jahre, was zu »Die im Dunkeln sieht man nicht« führte, seinem ersten Roman für erwachsene Leser. Die Geschichte spielt in München, wo auch der Autor wohnt.

Alle Bücher von Andreas Götz

Cover des Buches Stirb leise, mein Engel (ISBN: 9783841504081)

Stirb leise, mein Engel

 (259)
Erschienen am 01.04.2016
Cover des Buches Hörst du den Tod? (ISBN: 9783841504722)

Hörst du den Tod?

 (76)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Die im Dunkeln sieht man nicht (ISBN: 9783596705245)

Die im Dunkeln sieht man nicht

 (52)
Erschienen am 24.03.2021
Cover des Buches Bad Boys and Little Bitches (ISBN: 9783789107641)

Bad Boys and Little Bitches

 (47)
Erschienen am 24.07.2017
Cover des Buches Denn morgen sind wir tot (ISBN: 9783841505033)

Denn morgen sind wir tot

 (37)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Wir sind die Wahrheit (ISBN: 9783791501482)

Wir sind die Wahrheit

 (25)
Erschienen am 23.03.2020

Neue Rezensionen zu Andreas Götz

Cover des Buches Denn morgen sind wir tot (ISBN: 9783841505033)Jukebook_juliets avatar

Rezension zu "Denn morgen sind wir tot" von Andreas Götz

Spannend und schockierend!
Jukebook_julietvor einem Monat

Inhalt:

Seit sie mit Adrian zusammen ist, ist das Leben der 16-jährigen Siri ein einziger Rausch. Am meisten fasziniert sie, dass Adrian sich nicht um Grenzen und Verbote schert. Lebe jetzt, ist sein Motto, denn morgen sind wir tot. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht Siris Ex-Freund Niklas, der Adrian sogar für gefährlich hält. Siri schlägt alle Warnungen in den Wind und ist bereit, für ihr Glück Eltern und Freunde zu hintergehen. Doch Niklas lässt nicht locker. Als er zur ernsten Bedrohung wird, schmieden Siri und Adrian einen Plan, der das Dunkelste in ihnen zum Vorschein bringt.


Meine Meinung:

Die Geschichte wird rückblickend aus der Sicht von Siri geschildert, die sich im Verlauf immer wieder direkt an den Leser/die Leserin wendet. Durch diese Erzählweise wurde die Story aufgelockert und man wurde mit den eigenen Gedanken konfrontiert: Wäre man in diesem Teenageralter ebenso beeinflussbar wie das junge Mädchen gewesen? Hätte man sich zu solch einer schrecklichen Tat hinreißen lassen? 

Aus heutiger Sicht natürlich ein ganz klares NEIN.

Obwohl ich keinen der Protagonisten gut leiden konnte, allen voran Siri und Adrian, hat mich die Dynamik der beiden sehr fasziniert und schon alleine deshalb wollte ich das Buch schnell durchlesen. Der Schreibstil eines Jugendbuchs macht es einem dahingehend leicht. 

Das Ende hatte ich erwartet, denn es wurden ja durch die ‚Zukunfts-Siri‘ bereits Andeutungen gemacht. Dennoch hat es mich nicht minder schockiert. 


Fazit:

Ein interessanter Jugendthriller, der auch für jung gebliebene Erwachsene geeignet ist. 


Meine Bewertung:

4/5 Sterne

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Cover des Buches Die Nachtigall singt nicht mehr (ISBN: 9783651000759)Sikals avatar

Rezension zu "Die Nachtigall singt nicht mehr" von Andreas Götz

Spionage, Zeitgeschichte und ein bisschen Liebe
Sikalvor 2 Monaten

München 1955: Seit Karl Wieners vor fünf Jahren nach München zurückgekehrt ist, hat sich in seinem Leben einiges verändert. Er ist ein gefragter Journalist und lebt mit seiner Partnerin und deren Sohn Benno zusammen. Doch was sich nicht verändert hat, ist seine Liebe zu seiner Nichte Magda Blohm. Für einen neuen Auftrag soll Karl über Spione, Emigranten und Schleuser recherchieren. Als Fotografin soll ihn Magda unterstützen, was für beide eine emotionale Belastung bedeutet. Denn Magdas Ehemann ist ihrem Verhältnis auf den Fersen. Und das ist nicht das einzige Geheimnis, das Blohm umgibt, so hat es den Anschein.

 

Als Karl einen Informanten treffen möchte, wird dieser vor seinen Augen entführt. Wer war dieser Mann und was ist mit ihm geschehen? Ein Geheimnis scheint auch die neue Freundin von Magda zu umgeben – Agota ist die Assistentin von Tomáš Čierny, der plötzlich ein geheimnisvolles Päckchen auf dem Postamt öffnet.

 

In einem zweiten Handlungsstrang lesen wir über den Privatdetektiv Ludwig Gruber, der vom jungen Rudi engagiert wird, um den Hintergründe zum Selbstmord dessen Bruders aufzuklären. Rudi verdächtigt seinen Vater, den älteren Ferdl ermordet zu haben, um das Geheimnis seiner Rückkehr aus dem Krieg zu wahren. Denn dass dieser Fall nur so vor Ungereimtheiten strotzt, ist bald klar. Doch nur langsam kommt Licht ins Dunkel. Plötzlich scheint es auch noch eine Verbindung zur Reportage von Karl und Magda zu geben.

 

Auch der zweite Band der Trilogie rund um Karl-Magda-Ludwig ist wieder sehr komplex. Der Wiederaufbau Deutschlands ist in vollem Gange, Spionage zwischen Ost und West scheint an der Tagesordnung zu sein – noch ist das engstirnige Denken aus den Kriegsjahren nicht vorbei.

 

Wie auch bereits in „Die im Dunkeln sieht man nicht“ lässt der Autor Andreas Götz die Protagonisten in einem Labyrinth aus Rätseln versinken, dass man meint, diese wären nicht mehr zu lösen. Und ist Walter Blohm das zentrale Rädchen, um das sich die ganze Geschichte dreht?

 

Andreas Götz schreibt flüssig, die spannende Handlung fesselt ungemein und man möchte unbedingt dranbleiben, um die Rätsel gelöst zu wissen. Das Ende wirkt vielleicht etwas zu konstruiert und liefert aber zugleich einige Puzzlestückchen für das Finale mit.

 

Man darf gespannt sein, wie der letzte Band der Trilogie enden wird. Für diesen komplexen zweiten Band gibt es von mir 4 Sterne.

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Cover des Buches Die im Dunkeln sieht man nicht (ISBN: 9783596705245)E

Rezension zu "Die im Dunkeln sieht man nicht" von Andreas Götz

Zwischen Schwarzmarkt und Wirtschaftswunder
evaczykvor 2 Monaten

Ewiggestrige und Vorwärtsblickende, Menschen, die die Vergangenheit verdrängen und solche, die von ihrer Last weiter geprägt sind - mit "die im Dunkeln sieht man nicht" hat Andreas Götz einen historischen Kriminalroman geschrieben, der im München des Jahres 1950 spielt und damit in einer Zeit voller Schnittpunkte: Die Bundesrepublik ist noch ganz jung, die Nachkriegszeit neigt sich dem Ende entgegen und werden nicht nur vom absehbaren Wirtschaftswunder, sondern auch vom kalten Krieg abgelöst. Noch gibt es den Schwarzmarkt, doch außer den Trümmern gibt es Neubauten, Moderne, Aufbruch, 

Die einen wollen alles vergessen, die anderen können es nicht - so wie Karl Wieners, der im Krieg Frau und Kinder verloren hat und aus Berlin in seine Heimatstadt München zurückkehrt. Ein alter Schulfreund will ihn für eine neue Zeitschrift rekrutieren und hat auch gleich einen Reportageauftrag: Karl soll einen Kunstdiebstahl aus den letzten Tagen recherchieren, damals verschwand aus dem Münchner Führerbunker jede Menge zuvor von den Nationalsozialisten gestohlene Raubkunst.

In München leben nicht nur Karls Mutter und jüngerer Bruder, zu denen er ein eher entfremdetes Verhältnis hat, sondern auch Nichte Magda, die Tochter seines ältesten Bruders, die ihn als Kind regelrecht angeschwärmt hat. Mittlerweile ist sie eine attraktive und selbstbewusste junge Frau, die mehr als nur das Interesse der kleinen Nichte an ihm zeigt und ihm auf eine Art gefällt, die Karl selbst erschreckt. Magda ist die vielleicht interessanteste Figur des Romans, eine Frau, die sich geradezu aggressiv nimmt, was sie will, die gelernt hat, mit Schwarzmarktgeschäften zu überleben, die so gar nicht dem Frauenbild der 50-er Jahre entspricht,  knallhart sein kann und ihren Sex-Appeal überall einsetzt, wo sie darin einen Vorteil sieht.

Um gestohlene Kunst geht es auch Karls Schulfreund Ludwig, der bei der Münchner Kriminalpolizei ist und einen Mordfall untersucht. Ein Beamter aus dem Raubdezernat soll die Ermittlungen unterstützen. Da dieser Ermittler im Wirtshaus von Karls Familie lebt, könnte auch er eine Informationsquelle für die Recherchen sein, zeigt aber vor allem Interesse an Magda.

Persönliches und Dienstliches vermischen sich bei Recherchen und Ermittlungen und angesichts des Personenkarussels dieses Romans muss der Leser erst einmal sortieren - wer ist wichtig, wer ist eine Randfigur, wer dient nur dazu, den Plot voranzubringen? Das erotische Knistern ausgerechnet zwischen Onkel und Nichte ist nicht nur für Karl eher verstörend. Die Atmosphäre der Zeit ist allemal interessant und der Wendepunkt zwischen reinem Überleben und Aufbruch in eine bessere Zeit gut gezeichnet, etwa in der Figur des Großschiebers Blohm, der von der Schwarzmarkgröße zum Wirtschaftskapitän umsatteln will. 

Spätestens seit dem Fall Gurlitt dürfte das Thema Raubkunst auch bei historisch weniger beschlagenen Lesern angekommen sein. Die Gier nach dem schnellen Geld, vergangenes Unrecht, aber auch Verdrängung und Rache spielen in "Die im Dunkeln sieht man nicht" eine Rolle. Spannendes Setting - und da im Nachwort eine Fortsetzung in Aussicht gestellt wird, kann man gespannt sein, wie die weitere Entwicklung aussieht.

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Gespräche aus der Community

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Willkommen zur Leserunde »Wir sind die Wahrheit« von Andreas Götz. Für dieses fesselnde Abenteuer suchen wir 20 Leserinnen und Leser für die gemeinsame Leserunde. 

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Leahs Bruder liegt im Koma, nachdem er von Unbekannten verprügelt wurde. Die Gewalttat wird Geflüchteten zugeschrieben und von rechten Kreisen vereinnahmt. Leahs Welt gerät aus den Fugen, als sie aus anonymer Quelle Videobotschaften ihres Bruders erhält, die zeigen, wie er sich in den letzten Monaten radikalisiert hat. Die Gruppe „Advocatus Diaboli“ um den charismatischen Alexander Bornheim scheint dahinterzustecken. Leah geht der Spur nach und droht, genau wie ihr Bruder, der verführerischen Logik des Anführers zu verfallen. 

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251 BeiträgeVerlosung beendet

München 1950: Zwischen Stunde Null und Wirtschaftswunder zieht ein altes Verbrechen neue Kreise

Wir schreiben das Jahr 1950 in München. Karl Wieners sucht in der Nachkriegszeit sein Glück und will einen alten Kunstschatz finden. Schneller als gedacht gerät er dabei ins Visier der Polizei ... und auch kriminelle Schmugglerbanden haben es auf ihn abgesehen.

Gemeinsam mit FISCHER Scherz suchen wir 25 interessierte Leser*innen, die mit "Die im Dunkeln sieht man nicht" von Andreas Götz eine literarische Zeitreise in die 50er Jahre mit uns unternehmen möchten.
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Mehr zum Buch:
1950. Karl Wieners kehrt nach vielen Jahren in Berlin in seine Geburtsstadt München zurück, um dort als Journalist zu arbeiten. Er hat alles verloren, seine Frau, die Kinder, seinen Lebenssinn. In München trifft Karl seine Nichte Magda wieder, die er zuletzt vor dem Krieg gesehen hat. Magda ist eine entschlossene junge Frau, die vor Leben sprüht und nur eines will – raus aus der Gastwirtschaft, die ihre Familie in Haidhausen betreibt, und rein in ein selbstbestimmtes Leben. Mit ihrer Unterstützung ist Karl an einer großen Sache dran: die bei Kriegsende aus dem Führerbau verschwundene Raubkunst. Die Werke sollen jetzt unter der Hand verkauft werden, heißt es. Bald jagen Karl und Magda in immer schnellerem Tempo der Spur der Bilder hinterher und merken zu spät, dass sie in ein Netz der Täuschung geraten sind, das sie nicht mehr freizugeben droht.

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.
632 BeiträgeVerlosung beendet

Geheimnisse, Verrat, verbotene Liebe

Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde mit Andreas Götz.Seid dabei bei einem Serienauftakt mit allem, was das Leben aufregend macht!Bewerbt euch direkt für eines der 20 Rezensionsexemplare für die Leserunde.

Andreas Götz wird die Leserunde begleiten

Beste Freunde, ein Leben lang – das haben Lissy, Finn, Elif und Leon sich geschworen. Leider haben sie nicht mit Vanessa gerechnet. Die Neue in der Stufe wickelt alle um den Finger, da verblassen alte Schwüre. Schon bald kennt sie selbst die dunkelsten Geheimnisse und jede verbotene Sehnsucht. Aber wehe, man stellt sich gegen sie. Denn merke: Vanessa vergisst nichts und sie verzeiht nie! Und sie weiß genau, wie sie jeden der Freunde vernichten kann. Doch auf der Party des Jahres verliert sogar sie die Kontrolle…



Leseprobe

Andreas Götz, geboren 1965, studierte Germanistik und arbeitet als freier Autor von Hörspielen für mehrere Rundfunkanstalten, als Journalist und Übersetzer. "Stirb leise mein Engel" ist sein erster Jugendroman.






Wir suchen 20 Leser, die gerne in Jugendbüchern versinken und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. 

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