Hörst du den Tod?

von Andreas Götz 
4,1 Sterne bei72 Bewertungen
Hörst du den Tod?
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A

Eine interessante Idee, spannend, aber gegen Ende etwas vorhersehbar.

SentaRichters avatar

Interessantes Thema, aber etwas langatmige Umsetzung. Die Sprache hat mir gut gefallen!

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Inhaltsangabe zu "Hörst du den Tod?"

Achtung: Gnadenloser Pulsbeschleuniger! Gerade noch ist Linus überglücklich mit Lucy, da wird seine Mutter entführt! Doch als statt einer Lösegeldforderung mysteriöse Audiodateien eintreffen, wird Linus schnell klar, dass der Entführer ihn herausfordert. Denn Linus besitzt das perfekte Gehör. So wird er immer tiefer in ein perfides Spiel gezwungen, in dem es am Ende nicht nur um das Leben seiner Mutter geht, sondern auch um das von Lucy.
Ein virtuos konstruierter Plot auf höchstem Niveau. Fesselnd und furchteinflößend mit einem faszinierenden Antihelden: der perfekte Lesegenuss!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841504722
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    L
    Lesebegeistertevor 8 Monaten
    ...spannender Jugendthriller...

    Linus Mutter wird entführt! Wer ist der Täter? Als Leser vermutet man schon die ein oder andere Person, doch wer es am Ende wirklich ist, überraschte mich schon sehr. Ein Thriller, der sehr flüssig und spannend zu lesen ist. Nicht nur für Jugendliche am 14 Jahren sondern auch für Erwachsene.

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    FAMI_Ankes avatar
    FAMI_Ankevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein feines Gehör kann von Vorteil sein. Doch in Linus seinem Fall wird es ihm leider zum Verhängnis.
    Ein feines Gehör kann manchmal verhängnisvoll sein

    Wer wünscht sich nicht bis ins hohe Alter sehr gut hören zu können? Leider ist manchmal dieses Glück schon den Kleinsten unter uns nicht gegönnt. Doch was ist, wenn ich ein perfektes Gehör habe und buchstäblich das Gras wachsen hören kann? Jede kleinste Nuance eines Tones wahrnehmen und jedes noch so kleines Geräusch aus anderen herausfiltern kann? Könnte nicht ich dann zur Zielscheibe werden?

    Linus und Lucy sind überglücklich. Haben sie doch gerade erst zueinander gefunden und genießen ihre Gefühle füreinander. Doch an dem selben Tag als Linus seinem Vater die neue Freundin vorstellem möchte, passiert etwas unglaubliches: seine Mutter wird entführt! Für Linus und seinen Vater bricht eine harte Zeit an. Der Entführer schickt nämlich keine Lösegeldforderung oder ähnliches, sondern ausschließlich Audiodateien. Doch auch hier hören Linus und sein Vater, die beide ein perfektes Gehör besitzen, nicht mehr heraus außer stöhnen, atmen und die Stimme seiner Mutter. Kurz darauf wendet sich der Entführer persönlich an Linus und es wird klar, dass nur Linus seine Mutter aus den bösen Fängen retten kann. Doch während Linus weiter verzweifelt nach Antworten sucht, gerät auch noch Lucy mit in Gefahr.

    ------ ACHTUNG !!! SPOILERGEFAHR !!! ------

    Am meisten mitgefühlt habe ich die ganze Zeit über mit Lucy! Hat sie doch ihren ersten Freund gefunden, der aber natürlich wieder aus einem anderen Sozialgefüge kommt als sie. Lucy hat berechtigte Zweifel, dass das mit ihr und Linus wirklich von langer Dauer sein kann. Sie wird von Linus Vater hinausgeworfen und auch ihre Familie ist mit allen Wassern gewaschen. Ihre Mutter hat starke Migräneattacken, vergräbt sich den ganzen Tag in ihrem Zimmer. Der Vater ist für keinen seiner drei Kinder zur Stelle und auch ihre Brüder lassen keine Gelegenheit aus krumme Dinger zu drehen. Sie hat es wirklich nicht einfach! Ständig ist sie in einer Zwickmühle. Hilft sie lieber ihren Brüder und ist ihrer Familie trotz allem gegenüber loyal oder hilft sie Linus weiter? Und dass sie zeitweise so von Linus weggestoßen wird, fand ich auch sehr traurig für sie.
    Mit dem Charakter von Linus bin ich leider nicht so warm geworden, auch wenn es hauptsächlich um ihn geht. Perfektes Gehör hin oder her, aber ein bisschen auf dem Boden sollte man dennoch bleiben können. Er war mir etwas zu eingebildet und vor allem zeitweise auch zu Lucy zu gemein. Erst vergöttert er sie und dann lässt er sich von ein paar Argumenten so sehr verunsichern, dass sie auf einmal nicht mehr die Richtige sein soll. Er wird relativ schnell ungehalten und zornig, dann ist er auf einmal wieder am Boden zerstört und kommt aus dem Weinen gar nicht mehr heraus.

    Aber gut. Ich muss ja nicht mit jedem Charakter sympathisieren.
    Der Schreibstil war sehr flüssig und viele Fragen wurden an den Leser gestellt, was einem ja auch immer wieder fesselt. Das Buch ist in mehreren kurzen Kapiteln aufgeteilt und darin dann nochmal in verschiedene Uhrzeiten, sodass man jederzeit auffhören kann mit lesen. Und mit 329 Seiten hat es auch eine sehr schöne Länge.

    Nach dem ich das Buch zu Ende gelesen habe, kann ich nur sagen, dass ich nicht viel zu kritisieren habe. Andreas Götz hat nach "Stirb leise, mein Engel" wieder einen fantastischen Jugendthriller geschrieben. Zwei Tage und ich hatte das Buch durch. Es ist super spannend geschrieben und zählt zu den absoluten Pageturnern.
    Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen!


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    W
    Wanjavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Außenseiter mit absolutem Gehör hilft den Ermittlern, seine entführte Mutter zu finden
    Spannender Thriller für Jugendliche

    Der Thriller ist ein echter Pageturner durch die immer wieder wechselnden Perspektiven von Ermittlern, Linus, Lucy, und dem Mörder. Dadurch weiß man immer ein wenig schneller Bescheid als die Polizei und kann mit Linus mit fiebern.
    Mir hat aber auch gefallen, dass die Personen in der Geschichte nicht nur schwarz/weiß gezeichnet sind. Jeder hat irgendwelche Dinge getan oder gedacht, auf die er nicht stolz ist. Im Lauf des Buches kommen diese Geschichten ans Tageslicht und werfen ein neues Licht auf die Personen.
    Ein durch und durch gelungenes spannendes Buch für Jugendliche!!

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    Mira123vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super spannend, ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter ist!
    Super spannend!

    Kann leider gerade keine ae und oe schreiben, bin in England

    Zum Inhalt: Linus stuerzt vom Himmerl in die Hoelle. Seine Mutter wurde entfuehrt! Doch statt Forderungen kommen Audiodateien, auf denen nichts ausser ein Atmen zu hoeren ist, denn Linus besitzt das perfekte Gehoer. Wird er es nur anhand der Audiodateien schaffen den Aufenthastsort seiner Mutter herauszufinden?

    Mein Kommentar: Dieses Buch hat es geschafft. Ich wusste wirklich erst am Ende, wer der Täter ist und wie die einzelnen Sachen zusammenhängen. Die meiste Zeit war ich komplett ahnungslos. So gehört sich das!
    Ich wusste bis zum Ende nicht, was ich von den einzelnen Figuren halten soll, auch die Aktionen des Täters haben mich total verwirrt!
    Lieber Autor: Weiter so!
    Dieses Buch bekommt von mir auf meinem Blog den Approved Stempel!

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    MelliSt13s avatar
    MelliSt13vor 3 Jahren
    Ob man den Tod hören kann?

    Linus und sein Vater sind mit einem ganz besonderen Gehör ausgestattet, sie können Dinge hören, die sonst keiner Wahrnimmt.

    Als Linus bemerkt, das seine Mutter verschwunden ist, taucht auf einmal sein Patenonkel Frank auf, er ist Polizist und versucht zu helfen wo er kann, aber auf seine Weise und die gefällt Linus nicht unbedingt.

    Bald trudeln Briefe ein mit USB-Sticks, darauf befinden sich Audiodateien, die etwas beinhalten, was keiner versteht, doch Linus ist da anderer Meinung, als sein Vater im Krankenhaus landet, seine Freundin Lucy verschwindet, muß er all seinen Mut zusammen nehmen, um alle zu retten.

    ...und was hat Lucys Bruder Simon damit zu tun?

     

    Eine spannende, aber auch sehr bedrückende Geschichte, die ein wenig vorhersehbar ist, obwohl ich beim Täter immer etwas rätseln musste, aber kurz vor dem eigentlichen Ende schon klar war, wen ich verdächtigen musste.

    Eine Geschichte, von Verwirrungen, Verirrungen und Zusammenhalt.

     

     

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist optisch schon mal ein Hingugger. Es dümpelt erst eine gefühlte Ewigkeit vor sich hin bis es dann mal zur Sache geht...sonst gut
    Hörst Du den Tod? von Andreas Götz

    Das Buch ist schon äußerlich ein Blickfang und da es so gut klang habe ich es mitgenommen. Zu Beginn lernt man gleich den unbekannten Entührer kennen der eine Frau in seiner Gewalt hat und von ihren Ängsten, ihren Stimmungen angetan ist und ihren Willen brechen will. Dann lernt man Linus kennen der seine Mutter daheim besucht, seine Eltern leben getrennt, aber sie ist nicht zu Hause, ein ungutes Gefühl beschleicht ihn. Ein weisser Umschlag der wohl einen USB Stick beinhaltet,  erregt das Interesse des Lesers, Linus und sein Vater lassen aber eine Nacht verstreichen. Am nächsten Mittag als Linus Heim kommt ist sein Vater total durch den Wind- in dem Umschlag war ein USB Stick mit einer Audiodatei und dem Hinweis dass seine Mutter entführt wurde. Linus sein Vater ist Spezialist für forensische Phonetik und auch Linus hat ein ausgezeichnetes wenn nicht sogar besonderes Gehör. Sein Patenonkel Frank wird hinzugezogen, er arbeitet beim BKA aber es soll alles verdeckt ermittelt werden. Das Buch switcht immer hin und her- zwischen Linus und seinem Umfeld sowie dem Entführer und seinem Opfer. Das Buch selbst hat erstmal einen sehr langen Atem, bis mal wirklich Bewegung und irgendein Sinn in die Story kommt dauert es eine ganze Weile, ab und dann war ich schon am überlegen ob sich das Weiterlesen lohnt....Gegen Ende wird es dann richtig spannend, unvorhersehend und man merkt dass gerade die Eltern inklusive Patenonkel ein Geheimnis haben, das sein Vater mal einen grossen Fehler gemacht hat und auch Lucy hat es mit der ganzen Situation ihrer Familie nicht leicht und ist im Blickfeld des Enführers. Ganz  nett aber ja....

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    Whovians avatar
    Whovianvor 4 Jahren
    Alles hat seinen eigenen Klang.

    Zum Inhalt:
    Linus ist glücklich verliebt in seine Freundin Lucy und zusätzlich gesegnet mit einem übernatürlich gutem Gehör. Er besitzt das "perfekte Gehör". 
    Allerdings ist seine Mutter verschwunden. Er macht sich Sorgen, schiebt diese aber weg, bis eines Tages eine Nachricht von dem Entführern kommt. Der Entführer weiß von Linus fantastischem Gehör und bindet dieses nur zu bereitwillig in sein Spielchen ein.
    Durch sein Gehör wird er in die Ermittlungen mit einbezogen und so "erlauschen" sich die Beteiligten ihren Weg durch den Fall.

    Meine Meinung:
    Die Thematik hat mich von Anfang an total begeistert. Ein Thriller mit einem Protagonisten, der ein besonders gutes Gehör hat? Was für eine geniale Idee. Auch die Umsetzung fand ich fantastisch. Es wurde nie langweilig, die Erzählperspektiven und auch die Erzählsituationen wechselten immer wieder und dadurch wurde die Spannung immer aufrecht erhalten und für Abwechslung gesorgt. 
    Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, dass es für mich etwas zu offensichtlich war, wer der Täter war. Doch trotzdem muss ich sagen, das Ende war offen gestaltet. Denn die Hintergründe und direkten Zusammenhänge werden dem Leser nicht näher erläutert, das war für mich ein wunderbarer Abschluss. Sorgte eindeutig dafür, dass ich noch ein Weilchen nachdachte und versuchte selbst zu erschließen und eins und eins zusammenzusetzen. Auch der Leser darf Detektivarbeit leisten. Selbst nach Beendigung des Romans. 
    Meine Meinung nach ein sehr gelungener Roman mit einer einzigartigen Idee und wunderbarer Umsetzung!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Ordentlicher Jugendthriller

    Linus lebt nach der Trennung seiner Eltern bei seinem Vater. Er ist ein ganz normaler Teenager, zum ersten Mal verliebt, in Lucy, und musikalisch sehr begabt. Er hat einen Schlüssel zur Wohnung seiner Mutter und so ist er der Erste, der entdeckt, dass sie anscheinend spurlos verschwunden ist. Wurde sie entführt? Es sieht so aus, denn es treffen merkwürdige anonyme Audiodateien ein. Linus hat ein perfektes Gehör, doch auch ihm gelingt es lange Zeit nicht, diese Hinweise zu entschlüsseln.

    Nach dem letzten Jugendkrimi des Autors „Stirb leise, mein Engel“ war ich sehr gespannt. Ganz erfüllen konnte das neue Buch meine hohen Erwartungen nicht, die Story hat mich dieses Mal nicht ganz so gefesselt und mitgerissen wie beim vorigen Buch.

    Die Geschichte wird aus Sicht von Linus, seiner Freundin Lucy und durch Einblendungen aus den Augen des Täters erzählt und baut sich so spannend, aber recht langsam auf. Die einzelnen Kapitel haben Überschriften in Form eines Countdowns, die Tage zählen langsam rückwärts und auf das drohende Ende hin zu.

    Die Figuren haben mich diesmal weniger überzeugt, insbesondere Linus blieb für mich leider eher blass. Lucy fand ich da schon beeindruckender und ihre Zerrissenheit zwischen ihrem Freund und ihrer eigenen Familie war gut dargestellt.

    Für geübte Krimileser war der Täter meiner Meinung nach leider recht früh zu erkennen.

    Dennoch war es ein spannendes Lesevergnügen und das auch für mich als Erwachsene. Ich würde jederzeit zu einem neuen Buch des Autors greifen.

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    niklas1804s avatar
    niklas1804vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse Jugendthriller mit allem, was dazu gehört - klare Leseempfehlung!!!
    Hörst du den Tod?

    Inhalt:
    Wie klingt ein letzter Atemzug? Ein Wettlauf gegen die Zeit. Linus stürzt vom Himmel in die tiefste Hölle: Eben noch hat er das Glück mit seiner großen Liebe Lucy genossen, da wird seine Mutter entführt! Doch als statt einer Lösegeldforderung mysteriöse Audiodateien eintreffen, wird Linus schnell klar, dass der Entführer ihn herausfordert. Denn Linus besitzt das perfekte Gehör. So wird er immer tiefer in ein perfides Spiel gezwungen, in dem es am Ende nicht nur um das Leben seiner Mutter geht, sondern auch um das von Lucy.


    Vorab: Auch das zweite Jugendbuch im Thriller-Genre von Andreas Götz kann vollends überzeugen. Wer sich nach spannenden, abwechslungsreichen Psychothrillern umschaut, sollte zu Götz greifen!
    Wieder einmal, nach dem ersten Buch "Stirb leise, mein Engel", treibt ein psychisch kranker Killer sein Unwesen, der bessesen ist vom "Klang des Todes" - also, wenn Personen sterben (müssen).
    Linus, dessen Eltern getrennt sind, muss erfahren, dass seine Mutter verschwunden ist. Und als dann plötzlich der Verdacht einer Entführung auftaucht, tauchen auch die ersten Hinweise auf. Begleitet von seiner Freundin Lucy, die das komplette Gegenteil zu Linus darstellt, versuchen sie die Hinweise irgendwie zusammenzubekommen, das Puzzle zu lösen - was aber gar nicht so einfach ist, bei einem Vater, der ins Krankenhaus muss, einem Onkel, der zwar beim BKA arbeitet, den Linus aber nicht leiden kann, bei eienr aufgetussten Kriminalkommissarin und bei einem Klavierlehrer, der immer für einen da sein will.
    Und dass Lucy gesellschaftlich mit ihrer Familie nicht gut dasteht, optimiert die schwierige Situation auch nicht unbedingt. Und als dann noch Lucy's Bruder verdächtigt wird.......
    Klasse vom Autor umgesetzt ist vieles - beispielsweise kommen Gefühle extrem echt rüber, die Charaktere sind wunderbar gewählt und die Handlung verläuft rasant-spannend. Immer wieder Hinweise, ein langsam verzweifelnder Linus, der dann auch noch im "Vor-Showdown" ran muss... Wirklich ein äußerst gelungener Jugendthriller.

    Toll auch, dass die Kapitel immer recht kurz sind, und dann mal aus Lucy's oder Linus' Sicht geschrieben sind - oder aus der Sicht des Psychos... Das lässt eine unheimliche Stimmung aufkommen, einen Spannungsbogen aufbauen bis zum grandiosen Finale.
    In sich nimmt die Story aber noch einmal eine Wende, mit der der Leser nicht gerechnet hätte. Dinge kommen zum Vorschein, die am Anfang nicht ins Bild gepasst hätten. Und so endet ein weiterer Götz-Thriller doch nicht so wie gedacht... ;-)

    Fazit: Ein klare Leseempfehlung! Top Jugendthriller mit allem was dazu gehört!

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    LunasLeseeckes avatar
    LunasLeseeckevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gefühlvoll und verstörend gut. Die Perspektive war sehr gut gewählt und man wurde nicht mit unnötig viel Polizeiarbeit abgelenkt.
    Hörst du den Tod?

    Über das Buch

    Linus ist ein guter Schüler und besitzt außerdem das perfekte Gehör. Doch während er versucht, seine Fähigkeiten so wenig wie möglich zu verwenden, um nicht in das Privatleben anderer Leute einzudringen, fällt ihm dies zunehmend schwer, vor allem, da er auch in der Stimme seiner Freundin Lucy hört, dass sie ihm nicht immer die Wahrheit sagt. Doch als Linuas Mutter etführt wird, und per Post Audiodateien kommen, auf denen seine Mutter zu hören ist, ist sein Gehör gefragt, um Hinweise zu finden, die anderen verborgen bleiben. Was ist das Motiv des Täters? Und was hat Lucy mit der Sache zu tun, die sich manchmal so merkwürdig verhält? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

    Meine Meinung


    Die Geschichte verfolgt abwechselnd die Geschehnisse um Linus und seine Freundin Lucy, außerdem gibt es einige Szenen aus der Sicht des Täters, die einen interessanten Einblick in seine Psyche liefern und dabei doch nicht so viel verraten, dass man schnell herausfinden würde, um wen es sich handelt. Die Szenen mit dem Täter sind dabei aus der Ich-Perspektive geschrieben, während im Rest des Buches ein Erzähler verwendet wird.

    Die Charaktere in „Hörst du den Tod?” fand ich sehr interessant. Wir haben zum einen Linus, mit seinem perfekten Gehör, der seine Fähigkeiten verleugnet, da er doch viel lieber normal wäre. Er fühlt sich nicht wohl dabei, durch seine Fähigkeiten mehr über andere zu erfahren, als ihm zusteht, denn sein Gehör ermöglicht ihm auch die Interpretation von Stimmfarben. Er ist eigentlich ein eher ruhiger Charakter, und war mir von Anfang an sympathisch. Schwerer fiel es mir, eine Verbindung zu seiner Freundin Lucy zu bekommen. Sie stammt aus einer Familie, die es mit dem Gesetz nicht so genau nimmt, ihr Vater ist vorbestrafte und ihr Bruder versucht ständig, sie in irgendwelche krummen Dinge zu verwickeln. Dabei will auch sie einfach nur normal sein, sich in der Schule bemühen, damit sie es mal besser hat, als ihre Eltern, und mit Linus glücklich sein. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum sie sich von ihrem bescheuerten Bruder so häufig in irgendetwas mit reinziehen ließ. Ein falscher Schritt, und sie hätte ihre Zukunft in den Sand gesetzt. Liebe zu Familie gut und schön, aber so etwas sollte auch Grenzen habe. Zum Glück hat sie sich im Laufe des Buches sehr positiv entwickelt, und ein bisschen bin ich dann doch noch mit ihr warm geworden. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr interessant. Den Täter natürlich, aber auch Linus Vater, der ziemlich auf seine Karriere fixiert ist, und seinen Freund Frank, der bei der Polizei arbeitet, und verdeckt bei der Suche nach Linus‘ Mutter hilft. Auch Lucy’s Familie fand ich interessant, auch wenn ich insbesondere gegen ihren Bruder sehr schnell einen Groll entwickelt hab.

    Die Kapitel sind in eine Art Countdown unterteilt, der von 21 Tagen rückwärts zählt. Durch häufig auftauchende Uhrzeitangeben innerhalb der Kapitel weiß man ständig, wie spät es gerade ist, und man spürt förmlich, wie die Zeit für Linus‘ Mutter abläuft. Das hat einen sehr schönen Faktor zum Spannungsaufbau hinzugefügt und gleichzeitig ein Gefühl der Bedrohung vermittelt. Überhaupt fand ich den Story-Aufbau sehr gelungen. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, und mit zunehmend angespannter Lage leidet auch die Beziehung zwischen Linus und Lucy unter dem Druck.
    Sehr gut hat mir vor allem gefallen, dass der Thriller man nicht, wie so häufig, aus Sicht eines Ermittlers beschrieben ist. Die Polizeiarbeit ist hier nur am Rande beteiligt, und so hält sich der Leser nicht mit Zeugenaussagen und der Sicherung von Beweisen auf. Es geht vor allem um die Menschen, ihre Beziehungen und ihre Gefühle. „Linus sah sich selbst dabei zu, wie er Linus imitierte. Den Linus, dessen Mutter nicht entführt worden war. Den Linus, den es nicht mehr gab.“ S. 49 Für mich war es mal eine ganz andere Art von Thriller, die mir wirklich gut gefallen hat. Allerdings ging es mir dann am Ende alles ein bisschen zu schnell, was ein bisschen überraschen kam. Und auch die letzten Handlungen des Täters habe ich nicht verstanden, soweit man einen Irren Menschen verstehen kann.

    Fazit

    “Hörst du den Tod?“ ist ein packender Thriller, der mal eine andere Perspektive zu bieten hat. Es steht mal nicht die Polizeiarbeit, sondern die Familie des Entführungsopfers im Fokus des Geschehens. Die Szenen in denen Linus perfektes Gehör zum Einsatz kommt fand ich sehr gelungen, und die Beschreibungen waren so gut, dass ich mir bildlich vorstellen konnte, was Linus wahrnimmt. Andreas Götz hat dabei einen schnörkellosen Schreibstil, der es schafft, ohne große Ausschweifungen doch ein genaues Bild vor dem inneren Auge zu erzeugen. Ein empfehlenswerter Thriller für alle, die auf blutige Szenen verzichten können.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar

    Wie klingt ein letzter Atemzug?

                    Hörst du den Tod,

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    Hör genau hin, wenn der nächste Hinweis kommt!


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    Wie klingt ein letzter Atemzug? Ein Wettlauf gegen die Zeit.
    Linus stürzt vom Himmel in die tiefste Hölle: Eben noch hat er das Glück mit seiner großen Liebe Lucy genossen, da wird seine Mutter entführt! Doch als statt einer Lösegeldforderung mysteriöse Audiodateien eintreffen, wird Linus schnell klar, dass der Entführer ihn herausfordert. Denn Linus besitzt das perfekte Gehör. So wird er immer tiefer in ein perfides Spiel gezwungen, in dem es am Ende nicht nur um das Leben seiner Mutter geht, sondern auch um das von Lucy.



    Lesepobe


    www.thriller-jugendbuch.de

    Zum Autor

    Andreas Götz, geboren 1965, studierte Germanistik und arbeitet als freier Autor von Hörspielen für mehrere Rundfunkanstalten, als Journalist und Übersetzer. "Stirb leise, mein Engel" ist sein erster Jugendroman.

    Wir suchen nun insgesamt 20 Bewerber,  die gerne das Buch* gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! 


    Bewerbungsfrage/ Aufgabe: Wir hätten gerne eure Meinung zum Buchtrailer

    Beim Oetinger Verlag erwartet euch diesen Herbt ein kunterbuntes Programm, schaut doch mal rein.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

                      Katja von Ka-Sas Buchfinder

    *** Wichtig ***

    *Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches)

    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt (Inhalt des Buches ist keine Rezension)
    http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf


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    Letzter Beitrag von  Whovianvor 4 Jahren
    http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-G%C3%B6tz/H%C3%B6rst-du-den-Tod-1108702039-w/rezension/1134769082/ Es tut mir so leid, dass es so lange gedauert hat. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft. Danke, dass ich mitlesen durfte!
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