Andreas Geiger

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Streuobst.

Lebenslauf

Andreas Geiger, Jahrgang 1969, lebt in Donzdorf, Kreis Göppingen. Er hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und bewegt sich in seinen Dokumentarfilmen (Heavy Metal auf dem Lande, Die Gabe zu heilen) im Spannungsfeld zwischen Heimatkunde und Popkultur. Streuobst ist sein erstes Buch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Geiger

Cover des Buches Streuobst (ISBN: 9783910228450)

Streuobst

(1)
Erschienen am 23.09.2024

Neue Rezensionen zu Andreas Geiger

Cover des Buches Streuobst (ISBN: 9783910228450)
V

Rezension zu "Streuobst" von Andreas Geiger

Vielleserin1957
Sehr informativ

Streuobstwiesen zeugen von jahrhundertealter Apfel- und Birnenanbautradition, eng verwoben mit dem Leben der Menschen. In Obstgärten und artenreichen Wiesenlandschaften gedeihen an schiefen Storen eigenwillige Früchte wie Holzapfel oder Nägeles Birne. Aus ihnen kreiert der Koch und Obstbauer Jörg Geiger neuartige Genusserlebnisse. Der Manufaktur-Betreiber vom Rand der Schwäbischen Alb hat sich dem Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Kulturform verschrieben. An seiner Seite erkundet der Filmemacher und Autor Andreas Geiger die Kunst der Baumpflege, der Bodenverbesserung und das Experimentieren mit heimischen Sorten – und erlebt althergebrachtes Wissen als Schlüssel zum Geschmackskern einer Region. (Klappentext)

 

Dieses sehr informative und umfangreiche Buch hat mir viel Neues und Wissenswertes über alte Obstsorten vermittelt. Es ist gut und verständlich geschrieben, trotzdem konnte ich es nicht so einfach „weglesen“. Viele Kapitel regten mich zum überdenken und nachdenken an. Der Schreibstil ist verständlich und auch viele eindrucksvolle Fotos machen das Buch zu einem wahren Schatz. Es ist in die einzelnen Jahreszeiten gegliedert und macht es so auch übersichtlicher. Ich werde nun Streuobstwiesen mit anderen Augen sehen und mir vor Augen halten, wie wichtig sie für die Natur sind.

Cover des Buches Die Gabe zu heilen (ISBN: 9783863514471)
B

Rezension zu "Die Gabe zu heilen" von Annette Maria Rieger

Barspera
Auf einen Kaffee mit einem Heiler


Annette Maria Rieger porträtiert in dem Hintergrundbuch zu Andreas Geigers gleichnamigen Dokumentarfilm zwölf Heilerinnen und Heiler. Jedes Kapitel ist einem Heiler zugedacht. Und diese sind recht unterschiedlich: vom Kräuter-Weiblein, über den Alpenhirten bis hin zum modernen Coach. Rieger beschreibt unvoreingenommen die Atmosphäre der „Praxis“, das jeweilige Heilungskonzept, den Werdegang des Heilers, die Haltung des Heilers zu den Patienten, zu seiner Gabe und zur Schulmedizin. Dabei fängt Rieger die Stimmung und den Charakter des Heilers so gekonnt ein, dass man das Gefühl hat, selbst mit dem Heiler im Gespräch zu sein, mit ihm eine Tasse Kaffee zu trinken und mit ihm über Gott und die Welt zu sprechen.

Man kann dieses Buch auf mehrere Arten lesen: als eine Art Einführung in unterschiedlichste Heilungsmethoden, als Kurzbiographie von erstaunlichen Persönlichkeiten, als Inspiration und als philosophischen Exkurs über die wichtigsten Themen unseres Lebens: Krankheit, Gesundheit, Tod, göttliche Existenz. Das Nachwort von Matthias Badura nimmt den Leser noch auf eine kulturgeschichtliche Reise zum Thema Geistesheilen mit.

Das Vorwort von Andreas Geiger, dem Dokumentarfilmer von „Die Gabe des Heilens“, beschreibt auf humorvolle Weise, wie Geiger das Heilen als Thema für sich entdeckt hat, was er während seiner Arbeit mit den Heilern erlebt hat und wie ihn das geprägt hat.

Ich habe leider den Film von Andreas Geiger im Kino verpasst und mir dann dieses Buch besorgt. Ich war sehr angetan von der flüssigen, atmosphärischen Porträtierung der Heiler durch Annette Maria Rieger. Durch ihre offene, unvoreingenommene Beschreibung kamen die Heiler und ihr Wirken sehr gut heraus und man kann sich selbst einlassen und eine Meinung bilden. Einige Porträts haben mich stark berührt, einige haben meine Skepsis geweckt. Und so soll es auch sein. Beeindruckt hat mich die Bescheidenheit und die Demut der Heiler, die sich allesamt nur als Vermittler, als Begleiter und nicht als allmächtige Wunderheiler sehen. Durch die tollen Porträtfotos von Stanislav Krupar hat man die Heiler auch bildhaft vor Augen.

Fazit: Atmosphärische Portraits von beeindruckenden Persönlichkeiten mit inspirierenden Nachhall.

 

Gespräche aus der Community

Bisher gibt es noch keine Gespräche aus der Community zum Buch. Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

in 3 Bibliotheken

von 1 Leser*innen aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks