Andreas Gers Ein Lümmel mit nur Un im Sinn

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Inhaltsangabe zu „Ein Lümmel mit nur Un im Sinn“ von Andreas Gers

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  • Rezension zu "Ein Lümmel mit nur Un im Sinn" von Andreas Gers

    Ein Lümmel mit nur Un im Sinn
    Asmodi

    Asmodi

    Ich kenne den Autor dieses Schelmengedichtbandes seit langem und bin auch mit ihm befreundet. In einem kleinen, aber feinen Schreibforum stieß ich erstmals auf Andreas Gers' versponnen-ironische Verse und war sofort begeistert. Ich bin ferner nicht unbeteiligt daran gewesen, dass sich ein Verlag für den nicht gerade gewöhnlichen Stoff fand. Auch habe ich den Klappentext des Buches verfasst. Darum erwarte bitte keiner, dass ich bei dieser Rezension neutral und journalistisch objektiv bin. Diese Buchbesprechung ist eine sehr persönliche Empfehlung. "Ein Lümmel mit viel Un im Sinn" ist ein Sammelband ulkiger, höchst amüsanter, spitzfindiger, warmherziger, frecher und verschrobener Gedichte. Man rauscht beim Lesen förmlich durch das Blattwerk. Obendrein ist das Buch wunderhübsch illustriert. Einer meiner großen Favoriten ist "Der Schlupp": Es maugelt. Aus dem grusen Lohr schorrt flax ein schinker Schlupp hervor. Er mickert zippig, grannt, und dann kinkt er sein heisches Lickern an. Doch Weh! Im dumpen Lohrenlicht ertuppt der Schlupp die Kraale nicht! Ein schreifes Frickern – und im Schloff Vergurrt der Schlupp. Es maugelt troff. Wem das jetzt doch etwas zu sprachklamaukig war, dem kann mit etwas Tiefsinnigem geholfen werden: "Zu Grabe getragen". Im Regen saß ein Hättichdoch, zusammengesunken. Ein Augenblick, der gewunken hatte: "Jetzt oder nie!", verkroch sich irgendwo in den Ritzen. Das Hättichdoch blieb sitzen. Bald schlenderte ein Irgendwann durchs triste Gepfütze. Die Schulter als Stütze bot es dem Hättichdoch an. Die beiden sind Freunde geworden, sie schwelgen in Zukunftsmusik, verliehen sich Tapferkeitsorden und übten an allem Kritik. Dass sie zu Grabe sich trugen, habe ich erst nach Jahren erfahren.

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