Andreas Gloge Point Whitmark 22 - Die blutenden Schlüssel

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Inhaltsangabe zu „Point Whitmark 22 - Die blutenden Schlüssel“ von Andreas Gloge

In historischer Kostümierung betreten Jay, Tom und Derek den Eternity Express. Begeistert tauchen sie in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts ein. Denn die alte Dampflokomotive ist ein fahrendes Theater auf Schienen und jeder Fahrgast spielt seine Rolle in einem inszenierten Kriminalstück.

Doch dann beginnen die ersten Schlüssel zu bluten! Die Regeln des Spiels werden außer Kraft gesetzt und Fahrgäste verschwinden! Die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit löst sich auf. Unaufhaltsam rast der Zug durch die Nacht und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

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  • Rezension zu "Point Whitmark 22 - Die blutenden Schlüssel" von Andreas Gloge

    Point Whitmark 22 - Die blutenden Schlüssel

    sabisteb

    Der Autor eines neuen Kriminalromans liegt im Krankenhaus. Die Ursache seiner Krankheit ist unbekannt. Dennoch lässt der Verlag einen alten Zug zu Werbezwecken durch das Land fahren und inszeniert ein Mörderspiel in der Art von "Mord im Orient Express". Jay, Tom und Derek sind ebenfalls eingeladen (warum auch immer). Die Reisen des Zuges übernehmen in diesem Spiel Rollen aus dem neuen Kriminalroman. Bald schon beginnen die ersten Teilnehmer zu verschwinden. Die drei Jungen von Radiosender erkennen, dass aus einem harmlosen Werbespektakel blutiger Ernst geworden ist. Doch wer ist der Mörder und was ist sein Motiv? Prinzipiell eine gute Idee. Ein wenig ausgelutscht, aber soweit solide. Dass gerade ein Junge in einem Frauenkostüm inklusive Korsett herumläuft ist zwar extrem albern und unlogisch, aber soweit tolerabel. Es ist die Ermittlungsarbeit, oder besser deren Fehlen, die mich stört. Die Jungen stolpern mal wieder so durch die Geschichte und irgendwie löst sich alles eher durch Zufall auf. Wichtige Informationen werden dem Zuhörer vorenthalten, man wird nicht in die Ermittlungen mit einbezogen und die Auflösung ist dementsprechend schwer nachvollziehbar, da die verdächtigen Personen nicht wirklich sauber charakterisiert werden und auch ihr Verhältnis zum Autor nicht ausreichend durchleuchtet wird. Fazit: Gute Idee, schlecht ermittelt. Da hätte man mehr Wert auch die Charakterisierung der Personen und die Ermittlungsarbeit legen sollen. So ist die Auflösung ein Deaus Ex Machina und nur schwer nachvollziehbar.

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