Das Hörbuch ist toll gesprochen. Der italienische Akzent hat es mir echt angetan. Ein verschwundenen italienischer Maler eine verschwundene Wienerin. Elena und ihr Exmann Peter treffen sich in Florenz und erkennen das die beiden Fälle zusammengenhängen. Spannend herzlich und für mich nicht vorhersehbar. Das mit dem Hund hat mich doch sehr positiv überrascht.....
Andreas Gruber

Lebenslauf
Andreas Gruber, geboren 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und lebt als freier Autor mit seiner Frau und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Er gibt Schreibkurse und veröffentlicht über den kreativen Prozess des Schreibens. Gemeinsam mit dem Mordsharz-Krimifestival rief er im Jahr 2018 den Harzer-Hammer ins Leben, ein mit 1.000,- Euro dotierter und seitdem jährlich im Rahmen des Festivals vergebener Literaturpreis für Krimi-Nachwuchsautoren.
Mit seinen verschiedenen Buchreihen steht er regelmäßig auf den Bestsellerlisten und erreichte im deutschsprachigen Raum eine Gesamtauflage von über vier Millionen verkauften Exemplaren. Darüber hinaus erschienen seine Bücher als Übersetzung in Frankreich, Italien, Brasilien, Türkei, Japan, Korea, Russland, Tschechien, Slowakei und Polen.
Zwei Mal nominiert für den Friedrich-Glauser-Krimi-Preis des Syndikats, Preisträger des Skoutz-Awards, des Leo-Perutz-Krimi-Preises der Stadt Wien, der Herzogenrather Handschelle, dreifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises.
Constantin Film hat im Auftrag von SAT.1 2019 den ersten Fall des niederländischen BKA-Profilers Maarten S. Sneijder „Todesfrist“ und 2021 den zweiten Fall „Todesurteil“ mit Raymond Thiery und Josefine Preuß in den Hauptrollen verfilmt.
»Schriftstellerei bedeutet für mich, dass ich interessante Figuren erfinden darf, ohne in der Psychiatrie zu landen – und Menschen auf originelle Weise ermorden kann, ohne im Gefängnis zu landen. Aber sonst bin ich ein netter Kerl.«
– Andreas Gruber –
Neue Bücher
Das Eulentor
Der Judas-Schrein
Die letzte Fahrt der Enora Time
Dinner in the Dark
Alle Bücher von Andreas Gruber
Todesfrist
Todesurteil
Todesmärchen
Rachesommer
Todesreigen
Todesmal
Racheherbst
Rachewinter
Interview mit Andreas Gruber
Dieses Interview führte Andreas Gruber Anfang April mit dem LovelyBooks-Team, um einen kleinen Einblick in seine Beziehung zu Büchern zu gewähren:
1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?
Ich schreibe seit 1996. Im Jahr darauf wurden meine ersten Kurzgeschichten in so genannten Fanzines veröffentlicht, kurz darauf in Anthologien. Mein erstes Buch erschien im Jahr 2000 im Kleinverlag Medusenblut von Boris Koch, eine Storysammlung mit neun Horror-Erzählungen und einer Gesamtauflage von 200 Stück. Jahre später wurde das Buch im Berliner Shayol-Verlag nachgedruckt, wo es immer noch erhältlich ist. Der erste Roman „Der Judas-Schrein“ erschien im Leipziger Festa-Verlag und gewann prompt den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2006. Inzwischen ist der Roman bei Festa in der 3. Auflage erhältlich.
2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?
Alles was ich gern lese, inspiriert mich natürlich auf die eine oder andere Weise. Ich lese gerne Kurzgeschichten von David Morrell, Joe R. Lansdale, Kurt Vonnegut, Ernest Hemingway und Charles Bukowski. Romane am liebsten von Matt Reilly, Dennis Lehane, Nelson DeMille, Jean-Christophe Grangé, Tess Gerritsen, Joy Fielding und Sebastian Fitzek. Mehr dazu gibt es auf einem Sideprojekt von mir zu lesen, und zwar den „Book Awards“, wo ich meine Lieblingsstories und Romane aufgelistet habe: www.agruber.com/books.html
3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?
Von überall her, ständig, pausenlos, im Urlaub, beim U-Bahn fahren, beim Musikhören, beim Lesen, kurz vor dem Einschlafen, beim Plaudern mit Freunden. Manchmal bin ich im Kino komplett weggetreten, weil ich die Filmhandlung im Kopf anders weiterspinne und eine neue Story daraus entwickle. Das meiste davon ist natürlich völlig unbrauchbar. Seit kurzem habe ich ständig ein kleines Buch bei mir, in das ich solche Ideen schreibe. Früher habe ich Servietten und Buchränder angekritzelt. Dieses „unprofessionelle Arbeiten“ ist nun vorbei :-)
4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?
Ich tingle regelmäßig mit Lesungen durchs Land, da ergeben sich manchmal Gespräche mit Zuhörern. Sonst beantworte ich fleißig und ausführlich alle E-Mails, die bei mir eintrudeln. Ach ja, und zweimal habe ich bisher einen Lesezirkel mit Antworten begleitet.
5) Wann und was liest Du selbst?
Neben dem Job als Autor, arbeite ich halbtags im Büro eines Pharma-Konzerns in Wien. Auf dem Weg in die Arbeit im Zug und in der U-Bahn lese ich. Teilweise sogar noch, wenn ich mit dem Lift in den dritten Stock des Bürogebäudes fahre. Und jeden Tag, so lange ich durchhalte, vor dem Einschlafen. Zurzeit lese ich die Walking Dead Comic-Serie und Sachbücher über Pathologie, DNS-Analyse und Spurensicherung … was man halt so braucht, um gute Krimis zu schreiben.
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Neue Rezensionen zu Andreas Gruber
Mit Last Line of Defense – Der Angriff startet Andreas Gruber eine neue Jugend-Agentenreihe rund um den jungen Protagonisten Jayden D. Knoxville. Die Idee klingt vielversprechend: Eine geheime Einheit jugendlicher Agenten, so geheim, dass selbst der MI6 nichts von ihrer Existenz weiß – die letzte Verteidigungslinie, wenn alle anderen versagen.
Jaydens erster Einsatz führt ihn nach Buenos Aires in die britische Botschaft. Eigentlich soll er dort nur in der Postabteilung interne Abläufe beobachten – ein unspektakulärer Undercover-Auftrag. Doch als die investigative Journalistin Sofia González unter Beschuss auf das Botschaftsgelände flüchtet und um Asyl bittet, kippt die Situation abrupt.
Sofia hat brisante Daten aus einem High-Tech-Konzern entwendet und wird von bewaffneten Verfolgern gejagt. Kurz darauf wird die Botschaft angegriffen – aus Beobachtung wird Überlebenskampf. Jayden muss improvisieren, kämpfen und fliehen.
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt:
-
Gegenwart: die dramatischen Ereignisse in Buenos Aires
-
Rückblenden: Jaydens Ausbildung und sein Weg zur „Last Line of Defense“
Was gut funktioniert
Die Buenos-Aires-Handlung ist klar die Stärke des Romans. Die Szenen sind rasant, bildhaft und actionreich.
Kritikpunkte
Trotz des starken Einstiegs konnte mich das Buch nicht durchgehend überzeugen.
Die Rückblenden zur Ausbildung wirkten auf mich teilweise klischeehaft und vorhersehbar. Vieles folgt bekannten Mustern des „geheimen Elite-Trainings“, ohne diese wirklich neu oder überraschend zu interpretieren. An einigen Stellen war mir die Dramaturgie zu konstruiert – ich habe tatsächlich ein Kapitel übersprungen, weil die Entwicklung sehr absehbar erschien.
Fazit
Last Line of Defense – Der Angriff ist ein solides, actionreiches Jugendbuch mit starkem Auftakt und einer spannenden Hauptstory in Buenos Aires. Die Idee trägt, das Tempo stimmt, die Zielgruppe dürfte gut unterhalten werden.
Für mich persönlich bleiben jedoch zu viele Elemente der Ausbildung vorhersehbar und klischeehaft, um überdurchschnittlich zu überzeugen.
Bereits seit gut 2 Monaten ist die lebenslustige Wiener Physikstudentin Anna Klein (20) während ihrer Sommerferien als Backpackerin von Gibraltar aus entlang der Mittelmeerküste durch Südeuropa getrampt. Zur Zeit hält sie sich auf einer griechischen Insel auf, wo sie einen reichen Reeder kennengelernt hat, von dem sie zu einer exklusiven Poolpartie auf seinem luxuriösen Anwesen eingeladen worden ist. Anna, die das Ambiente in vollen Zügen genießt, fällt dem attraktiven Leonidas auf, der den Kontakt zu ihr sucht.
Zu vorgerückter Stunde gerät die Party immer mehr aus dem Ruder, viele Gäste tummeln sich mittlerweile im Pool, aus dem plötzlich ein ekelhafter Gestank nach faulen Eiern aufsteigt. Die Leute versuchen röchelnd, sich aus dem Wasser zu retten, etliche brechen zusammen. Anna gelingt es zwar, zusammen mit Leonidas von dem Grundstück zu flüchten … doch seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr.
Peter Gerink und Dino Scatozza, Entführungsspezialisten des BKA Wien, sind gerade von der erfolglosen Suche nach einem kleinen deutschen Jungen, der während des Griechenland-Urlaubs mit seinen Eltern verschwunden war, wieder nach Österreich zurückgekehrt. Doch es bleibt ihnen keine Zeit zum Durchatmen, denn sie werden sofort wieder nach Griechenland zurückgeschickt, um das Schicksal der vermissten Anna Klein aufzuklären.
Währenddessen erhält Peter Gerinks Frau Elena, die als Privatdetektivin arbeitet, von dem schwerkranken Großvater einer vor 15 Jahren ermordeten 16-Jährigen den Auftrag, zu beweisen, dass der damals freigesprochene Thomas Dannenberg sehr wohl der Täter ist. Ihre Recherchen führen sie ebenfalls nach Griechenland, wohin sich der Mann nach dem Prozess gegen ihn auf eine kleine Insel abgesetzt hat.
Dorthin weisen schließlich auch die Spuren im Fall der verschwundenen Anna Klein, sodass Elena, Peter und Dino gemeinsam ermitteln.
Resümee:
Dieses Buch hat mich von Anfang an so gefesselt, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Handlung besteht aus 2 Ebenen:
Eine dreht sich um die kürzlich während ihres Griechenland-Urlaubs ver-schwundene Anna Klein, die die BKA-Ermittler Gerink und Scatozza finden wollen, die andere um Thomas Dannenberg, dem Elena Gerink einen 15 Jahre zurückliegenden Mord nachweisen soll.
Beide Stränge werden zunächst abwechselnd erzählt, entwickeln sich anfangs unabhängig voneinander. Erst später laufen beide Ermittlungen zusammen.
Während des gesamten Buches nimmt das Geschehen durch ständig neue Wendungen kontinuierlich an Tempo und Spannung zu, gleichsam einer Lawine, die immer mehr an Fahrt gewinnt, während sie unaufhaltsam auf einen zurollt. Auch Cliffhanger an den Kapitelenden sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Dabei kristallisiert sich allmählich heraus, dass Etliches nicht so ist, wie es anfangs schien, ja in einigen Fällen sogar eine Umkehrung von Gut zu Böse und umgekehrt stattfindet – spannende Entwicklungsprozesse, die der Autor hervorragend Stück für Stück raffiniert herausgearbeitet hat.
In dem Maße, in dem Spannung und Dramatik steigen, verdüstert sich auch die Atmosphäre, die zunehmend von Szenen aus der griechischen Mythologie getragen wird – keineswegs langweilig, wie vielleicht einige meinen mögen, sondern absolut interessant und stimmig in den Handlungsverlauf integriert.
Als Leser hält man oft mit einem gedanklichen „Das-darf-doch-nicht-wahr-Sein“ die Luft an, ist geschockt und fiebert mit den Ermittlern mit – nicht nur, was die Aufklärung ihrer Fälle, sondern auch ihr eigenes Überleben angeht.
Gegen Ende war mir die Atmosphäre allerdings stellenweise schon zu dicht, bedrückend und düster – kurz: schwer aushaltbar.
Die BKA-Beamten Peter Gerink und Dino Scatozza sowie die Privatdetektivin Elena Gerink sind 3 ganz unterschiedliche Charaktere, ergänzen sich hervorragend und sind gleichermaßen beruflich engagiert und ausgesprochen sympathisch.
Besonders gut hat mir auch der Schreibstil gefallen: Die Dialoge der Protagonisten sind von viel Galgenhumor und Wortwitz geprägt und lassen einen bei all der beklemmenden und spannungsgeladenen Atmosphäre so manches Mal schmunzeln.
Fazit: Dies ist bereits der 2. Band der „Herz-Reihe“, ich werde aber gleich anschließend den 1. Teil („Herzgrab“) lesen.
Gespräche aus der Community
Jayden ist Teil der "Last Line of Defense", eines geheimen Ausbildungsprogramms in dem Jugendliche zu Geheimagent*innen ausgebildet werden. Früher als erwartet werden Jayden und seine Gruppe auf ihren ersten Einsatz geschickt, doch schon bald wird ihnen klar, dass es hier um viel mehr geht, als anfangs angenommen.
Entdecke den ersten mitreißenden Band der "Last Line of Defense"- Reihe
von Andreas Gruber über junge Geheimagent*innen und aufregende
Einsätzen.
Wenn doch alles anders ist, bekommt man eine Überraschung. So gefallen mir Geschichten.
Liebe Lovelybooks-Community, wir eröffnen eine spannend-gruselige Leserunde zu DAS EULENTOR von Andreas Gruber. Die Leserunde wird vom Autor begleitet.
Vielen Dank, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte! Das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen, ich fand es sehr spannend. Das Ende hat für mich leider absolut nicht funktioniert, aber zum Glück scheint es ja viele hier zu geben, die das Ende super fanden :)
https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Gruber/DAS-EULENTOR-2985212094-w/rezension/5549311465/
Liebe Lovelybooks-Community, wir eröffnen eine spannend-gruselige Leserunde zu DER JUDAS-SCHREIN von Andreas Gruber. Die Leserunde wird vom Autor begleitet.
Zusätzliche Informationen
Andreas Gruber wurde am 28. August 1968 in Wien (Österreich) geboren.
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