Andreas Gruber Der Judas-Schrein

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Inhaltsangabe zu „Der Judas-Schrein“ von Andreas Gruber

In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnen, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung. Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und das Morden geht weiter ... Eine Festa Originalausgabe. Neuauflage, Paperback 21 x 13,5 cm, Umschlag in Lederoptik. Ekz-Informationsdienst: "Der Leser kommt durch Rückblenden und der Kommissar durch die Lektüre eines Tagebuchs hinter das schaurige Geheimnis der Dorfbewohner. Toller Grusel, der durch dichte Atmosphäre und guter Stilistik besticht." Cthuloide Welten: "Ein okkulter Thriller ... Das Ende ist voll und ganz im Sinne lovecraft'schen Grauens und mehr als gelungen, geradezu brillant!." Quarber Merkur: "Konsequent, folgerichtig, unerbittlich und spannend steuert der Roman auf sein düsteres Ende zu, die Stationen des Kreuzwegs des Helden sind ungewöhnlich detailreich, anschaulich und packend." Schwarzes Wien. "Bis zum Ende verliert das Buch nichts an seiner Wirkung und man wird durch immer neuere Wendungen überrascht."Leipziger Internet Zeitung: "Gruber schafft eine große Annäherung zwischen Krimi und Horror. Er beherrscht sein Handwerk."

Gänsehaut-Literatur, am Schluss etwas übertrieben, aber trotzdem lesenswert

— MarinaFrank
MarinaFrank

Sehr schwach.... Ein Horror-Roman, der als Krimi verkauft wird, und keine literarische Meisterleistung. Schade.

— Mono-chan
Mono-chan

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  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas: Gruber

    Der Judas-Schrein
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Um einer Suspendierung zu entgehen, wird Kommissar Alex Körner von seiner Chefin nach Grein, einem kleinen Örtchen geschickt, um dort mit seinem Team einen Mord aufzuklären. Ein 14-jähriges Mädchen kam auf brutalste Weise ums Leben, ein bizarrer Mord, der viele Fragen aufwirft. Körner, der selbst in Grein 14 Jahre bis zum Tod seiner Eltern aufwuchs, wollte nie wieder einen Fuß in diesen Ort setzen und verspürt auch heute noch nach so vielen Jahren ein großes Misstrauen und Unbehagen in dem Ort. Seine Hoffnung, den Fall schnell abzuschließen und den Ort zu verlassen, stirbt, als die Zugangsbrücken der Trier durch Hochwasser nicht mehr passierbar sind. Während der Ermittlungen stößt er auf ältere Todesfälle, die weitere Fragen aufwerfen. Misstrauisch geworden, veranlasst Körner die Obduktion der beiden Geschwister der Toten, die ebenfalls beide mit 14 Jahren zu Tode kamen. Von da an passieren weitere Morde und es wird klar, dass der Mörder irgendwo unter ihnen weilt, denn auch er ist vom Wasser eingeschlossen. Als die Gewalt eskaliert, erkennt Körner schließlich die grausame und furchterregende Wahrheit und auch seine eigene Vergangenheit holt ihn wieder ein ... Andreas Gruber war mir bislang von den Büchern "Schwarze Dame" und "Die Engelsmühle" bekannt, wo ich ihn auch schätzen lernte. Mit diesem Roman zeigt er sich von einer anderen Seite. Was wie ein normaler Krimi beginnt, endet mit einem unvorstellbaren Grauen und Horrorszenario. Zu Beginn des Buches denkt man noch, man hat es hier nur mit einem sehr brutalen Mord zu tun. Aufgrund von Rückblenden ins Jahr 1937 bzw. Tagebuchaufzeichnungen eines Kirchendieners aus dem Jahr 1864 wird dem Leser das Ausmaß des Horrors klar, mit dem man es hier zu tun hat. All die Alpträume, die Körner die Jahre hindurch hatte, seit er vor Jahren dem Flammeninferno entkommen war, werden jetzt wahr und zu einer Realität, die seinesgleichen sucht. In einem gut durchdachten und durchgespielten Szenario lässt Andreas Gruber den Leser den ganzen Horror miterleben. Als die Morde sich häufen, kommt eine Spannung auf, die förmlich knistert. Die Verzweiflung Körners ist fast greifbar, der Wille, die Morde aufzuklären und hinter das Geheimnis zu kommen, das den ganzen Ort verseucht. Das Grauen, das er verspürt, als er hinter das Geheimnis kommt, lässt einem die Gänsehaut zu Berge stehen. Obwohl Körner ein Mann mit einem starken Charakter ist, zerbricht er fast daran. Ein gewaltiger Roman mit einem horrortripartigem Ende und Gänsehautgarantie.

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    ManfredsBuecherregal

    ManfredsBuecherregal

    12. March 2014 um 10:42
  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas: Gruber

    Der Judas-Schrein
    Nini61

    Nini61

    30. October 2012 um 14:09

    Der Wiener Kommissar Körner wird zu einem bestialischen Mord an einer 14jährigen Schülerin gerufen. Ausgerechnet in sein Heimatdorf Grein am Gebirge, das er als 13jähriger nach dem Tod seiner Eltern verlassen hat und sich geschworen hatte, nie wieder dorthin zu gehen. Der Mord ist mysteriös und eigentlich nur damit zu erklären, dass die gesamte Gemeinde unter einer Decke steckt. Dazu kommt ein zweiter Mord an einem Schüler, der sich mit der Geschichte des Ortes befasst und anscheinend zu viel herausgefunden hatte. Das fünfköpfige Team um Körner versucht die Taten aufzuklären, dazu kommt eine drohende Überschwemmung, da es seit Wochen regnet und der Fluss droht, den Damm zu überschwemmen. Ich weiß nicht genau, was ich von diesem Buch halten soll. Die Geschichte an sich erinnert ein bisschen an Stephen King. Nur hat King das Talent, selbst das Unwahrscheinlichste glaubhaft zu schildern. Das kann ich von Andreas Gruber nicht behaupten. Ich habe schon mehrere Bücher von ihm gelesen, die mir eigentlich sehr gut gefallen haben. Er sollte sich auf Krimis/Thriller beschränken und den Horror weglassen. Dann schreibt er super. Aber für mich war Der Judas Schrein stellenweise ein wenig lächerlich. Wie gesagt, einem Stephen King hätte man es abgenommen und sich vermutlich zu Tode gegruselt. Aber kaum jemand hat das Können von Mr King... Alles in allem nicht mehr als 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas: Gruber

    Der Judas-Schrein
    HarryF

    HarryF

    30. September 2012 um 12:17

    Nach einem sprachlich etwas holprigem 2-Sterne-Start mausert sich "Der Judas-Schrein" ungefähr bis zur Mitte zu einem ansehnlichen 4-Sterne-Regional-Krimi um danach zu einem zu in die Länge gezogenen lovecraftschen 2-Sterne-Mystery-Büchlein zu werden. Der 5-Sterne-King-Schluss entschädigt wiederum, was eine für einen Debütroman beachtliche Gesamtnote von 3 Sternen ergibt.

  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas: Gruber

    Der Judas-Schrein
    ManfredsBuecherregal

    ManfredsBuecherregal

    28. March 2012 um 22:26

    In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnen, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung. Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und das Morden geht weiter. Kommissar Körner wird mit seinem Team in das kleine Dörfchen Grein geschickt, um den bestialischen Mord an einem 14-jährigen Mädchen aufzuklären. Ein Unbekannter hat eine Journalistin informiert, dass am Morgen etwas Ungeheuerliches in Grein passieren wird. Als die Ermittler, gerufen durch den Kollegen der Journalistin, eintreffen, finden sie eine total verstörte Journalistin vor. Es scheint, als hätte sie etwas unvorstellbar Grauenhaftes mit ansehen müssen. Sofort beginnt das Team mit der Arbeit. Für Körner ist dies ein sehr unangenehmer Fall. Ist er doch als Kind in Grein aufgewachsen und wollte eigentlich nie mehr hierher zurückkehren. Im Alter von 14 Jahren hatte er bei einem schrecklichen Brand seine Eltern verloren. Noch heute zeugen seine Narben davon. Zur gleichen Zeit kämpfen die Feuerwehr und die Einwohner gegen die drohende Überflutung des Ortes. Bei den Untersuchungen finden die Ermittler ein Tagebuch. Haben die Aufzeichnungen aus vergangenen Tagen etwas mit ihrem Fall zu tun? Trotz aller Versuche wird Grein von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt keinen Weg ein noch aus. Als Körner im Zuge der Ermittlungen auch noch Exhumierungen anordnet, nehmen die Dinge ihren Lauf. Mit Judas-Schrein ist Andreas Gruber eine sehr lebhafte Geschichte gelungen. Hat man anfangs das Gefühl, man befindet sich in einem guten Regio-Krimi, steigert sich das Ganze anscheinend zu einem Fall eines brutalen Serienmörders, um in einem Mystery-Thriller zu enden. Für mich kam zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen auf, sondern ich konnte es gar nicht erwarten das nächste Puzzleteilchen, das zur Lösung des Falls führt, zu bekommen. Gruber schafft es, die Spannung aufrecht zu erhalten, und das bis zum Schluss. Wen es nicht stört, wenn in einen guten Thriller auch Mystery einfließt ist bei „Der Judas-Schrein“ bestens aufgehoben. Seine Bücher „Schwarze Dame“ und „Die Engelsmühle“ wandern jedenfalls schon mal auf meine Wunschliste.

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  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas Gruber

    Der Judas-Schrein
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    01. March 2011 um 14:16

    - Fleisch warf sich über Fleisch, aus der überdimensionierten, ekligen, nässenden Gebärmutter schlüpfte ein noch schrecklicher anzusehendes, verwachsenes Jungtier. Die Kreatur wurde regelrecht ausgeworfen, sie schlug um sich, riss das kleine Maul auf und gab Töne von sich, die Glas splittern ließen. Längst waren alle Fliegen und Ratten verendet.- INHALT: Kriminalkommissar Alex Körner ermittelt im Fall eines bestialischen Mordes in einer kleinen Gemeinde im österreichischen Niemandsland. Durch andauernde flutartige Regenfälle vom Rest der Welt abgeschnitten kommt er dabei einem Geheimnis aus der Vergangenheit des Ortes auf die Spur. MEINUNG: Nach einem fatalen Ausrutscher während einer Geiselnahme, der eine Kollegin das Leben kostete, wird Kriminalkommisar Alex Körner als Rehabilitierungschance zur Aufklärung eines blutigen Mordes an einem 14jährigen Mädchen in die österreichische Provinz geschickt. Die Ermordete wurde auf ein Metallgestell geschnallt, so dass ihr Rücken zwangsläufig stark gekrümmt wurde; Das Rückgrat wurde regelrecht aus dem Körper gerissen. Zufälligerweise handelt es sich bei der Gemeinde, in der der Mord geschehen ist, um Alex Körners Geburtsort, in dem er, bis zum Flammentod seiner Eltern, die ersten 14 Jahre seines Lebens verbracht hat. Nachdem ihn eine Tante daraufhin nach Wien geholt hat, hat er alle Kontakte zu seiner ungeliebten Heimat abgebrochen. Nun wäre er zwangsläufig auf die Hilfe der Dorfbewohner angewiesen. Ferner leben im Nachbarort seine Ex-Frau und seine Tochter, die es nach einigen unglücklichen Jahren in Wien wieder in die Provinz zurück gezogen hat. Die Ermittlungen von Körners Team fallen aufgrund starker andauernder Regenfälle in einen Ausnahemzustand. Unterstützung seitens der Dorfbewohner ist auch deswegen nicht zu erwarten. Andreas Gruber ist ein präziser Erzähler; ein sehr guter Handwerker, bei dem Aufbau und Tempo zumindest über eine sehr lange erste Strecke, perfekt abgestimmt sind. Er nimmt sich Zeit, die Figuren vorzustellen und näher zu bringen, verweilt aber nicht übermäßig. Trotz der Länge von über 460 Seiten schafft er es, den Leser durch gut getimte Enthüllungen und neue Rätsel immer bei der Stange zu halten. Ein sehr guter Kniff ist es, die katastrophalen Regenfälle zu einem entscheidenden Handlungsbeitrag zu machen und nicht nur einfach als Staffage zu verheizen. Durch den vom Regen verursachten Stromausfall und das Ausfallen der Handys gelingt es ihm, in einem modernen Umfeld, archaische Bedingungen zu schaffen, in dem das cthuloide „Gezücht“ gut gedeihen kann. Einen weiteren „Kick“ gibt Alex Körners persönliche Verflechtung in den Fall, die ihm zunächst gar nicht bewußt ist. Körner erkennt erst nach und nach, welchem Schiksal er als Jugendlicher entkommen ist. Der anfängliche Aufbau des Romans erinnerte mich stark an Jean-Christoph Grangés „Die purpurnen Flüsse“. Hier wie dort ermittelt ein psychich angeschlagener Polizist in einem abgeschotteten, eigenbrötlerischen Umfeld und hier wie dort bleibt die Wahrheit aufgrund der Unvorstellbarkeit lange im Dunkel. Die Ermittlungergebnisse geben eher mehr Rätsel auf als Klarheit in den Fall gebracht wird. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die ständig präsente Anspielung auf zwangsläufigen Inzest und die damit verbundenen Mißbildungen, was den Roman zusätzlich in die Nähe von Lovecrafts Innsmouth rückt. Im letzten Drittel läßt der Roman leider nach und es werden nicht alle Handlungsstränge konsequent verfolgt und zu Ende geführt (z.B. die ungewöhnlich schnelle Zellteilung von Gewebeproben des ermordeten Mädchens). Vieles wirkt un- oder übermotiviert und teilweise willkürlich. Zum Beispiel muß der Autor ständig neue Situationen schaffen, die es Alex Körner unmöglich machen, das erklärende Tagebuch, das im Laufe der Handlung entdeckt wird, zu Ende zu lesen. Auch der Showdown wurde für meinen Geschmack zu lange strapaziert. Auch die Mini-Vergangenheitshandlung, die ca. alle 100 Seiten die Gegenwartshandlung unterbricht, stellt sich am Ende leider als Seifenblase heraus. Es wird damit nichts erklärt. Interessant ist die Veröffentlichung auch durch die „Geburtshilfe“, die der Autor für seine Debütroman hatte. In den Danksagungen wird z.B. Malte Schulz-Sembten als Lektor genannt. Das Covermotiv von Festa-Hausgrafiker Babbaramdass gibt die Richtung vor und ist in Verbindung mit dem Reihenlayout ein absoluter Hinkucker. Empfehlen kann ich den Roman allen, denen die Bücher um das skurrile Ermittlerduo Grosch und Passfeller, vom Autorenteam Jens Lossau/Jens Schumacher, gefallen haben.

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  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas: Gruber

    Der Judas-Schrein
    wollsoeckchen88

    wollsoeckchen88

    20. September 2010 um 23:08

    Ermittler Alexander Körner verschlägt es mit seinem Team in das Dorf seiner Kindheit: In Grein am Gebirge wurde eine grausam verstümmelte Mädchenleiche gefunden. Die Kriminalbeamten stellen Nachforschungen an und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis, das ungeahnte Ausmaße zu haben scheint. Als Dorfbewohner und Polizisten wegen Hochwassers von der Außenwelt abgeschnitten werden, eskaliert die angespannte Situation und die Ermittler müssen um ihr Leben fürchten. "Der Judas-Schrein" beginnt wie ein gewöhnlicher Krimi mit einem ungewöhnlichen Mord. Die Ermittler waren mir durchweg sympathisch, ihre Wege nachvollziehbar. Einzig störte mich, dass Andreas Gruber denjenigen des Teams, dem als nächstes etwas passierte, auf den vorangehenden Seiten merklich in den Hintergrund rückte, sodass für mich ziemlich vorhersehbar wurde, wen es als nächsten trifft. Die Story an sich ist gut geschrieben, fügt sich stilistisch in Lovecrafts Werk ein und war sehr spannend, teilweise auch ziemlich gruselig. Leider hatte ich nach etwa der Hälfte des Buches für mich alle Zusammenhänge herausgefunden, sodass die große Überraschung am Ende für mich ausblieb. Für Leser, die sich noch nicht so stark mit Lovecraft beschäftigt haben, ist es allerdings eine gute Einstiegslektüre - Gruber klärt alles so plausibel es ihm bei dem Stoff möglich ist auf, sodass am Ende keine Fragen mehr bleiben. Sehr beeindruckt hat mich der Detailreichtum bei den Ermittlungsverfahren und den Obduktionen, die ich als ziemlich realistisch empfand. Es zeigt sich, dass Gruber anscheinend genau recherchiert hat, was ich persönlich immer recht schön finde. Alles in allem ist "Der Judas-Schrein" ein Fantasy-Horror-Mix à la Lovecraft, der auch Krimifans und Fans von King und Koontz gefallen dürfte. Mir hat das Lesen Spaß gemacht, vor allem weil der Roman ein echter Page-Turner ist, wenn er mir auch ein bisschen zu vorhersehbar war.

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  • Rezension zu "Der Judas-Schrein" von Andreas Gruber

    Der Judas-Schrein
    dorle64

    dorle64

    02. May 2010 um 20:46

    Man kann dieses Buch nicht gut bewerten. Es ist sehr sehr spannend mit einem seltsamen Ende. Es hat mich stark beschäftigt, lese aber realistische Bücher lieber. Deshlab auch nur 4 Sterne.