Andreas Gruber Die Engelsmühle

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Inhaltsangabe zu „Die Engelsmühle“ von Andreas Gruber

Der neue Psycho-Thriller des Spannungsspezialisten. Der zweite Fall des Privatermittlers Peter Hogart. Der pensionierte Rückenmarksspezialist Abel Ostrovsky wird in seiner Villa am Stadtrand Wiens brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte er noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Killer eine blutige Spur durch die Stadt. Der Versicherungsdetektiv Peter Hogart findet das Video vor dem Mörder und wird so selbst zur Zielscheibe. Auf dem Film ist allerdings nur eine neunminütige Schwarz-Weiß-Sequenz zu sehen: Der schäbige Raum eines Krankenhauses, durch den eine Frau im Rollstuhl fährt. Neuauflage, Paperback 21 x 13,5 cm. Umschlag in der Festa-Lederoptik. Leipziger Internet Zeitung: "Gruber schafft eine große Annäherung zwischen Krimi und Horror. Er beherrscht sein Handwerk.« Der Ringbote: »Andreas Gruber erweist sich als geschickter Erzähler, dem es mit einigen Kunstgriffen gelingt, die Katze möglichst lange im Sack zu lassen.«

Zwar ein etwas ruhiger Thriller, aber nicht weniger blutig. Das Ende wie immer überraschend. Ein toller Gruber!

— Ambermoon
Ambermoon

Top Buch. Spannend bis zum Ende. Ich war sehr begeistert.

— Susi30
Susi30

Solider, spannender und empfehlenswerter Gruber-Thriller, dem nur der "letzte Kick" fehlt.

— Devona
Devona

Spannender zweiter Teil um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart

— Thommy28
Thommy28

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

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    • 1092
  • Peter Hogarts zweiter Fall

    Die Engelsmühle
    Isar-12

    Isar-12

    31. October 2016 um 07:01

    "Die Engelsmühle" ist ein früherer Thriller von Andreas Gruber und der zweite Band rund um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart. Das Buch erschien 2008 im Festa-Verlag und wurde mittlerweile als eBook beim Goldmann-Verlag 2015 neu aufgelegt. Schon vor fünf Jahren hatte ich den ersten Band "Schwarze Dame" gelesen, der mir sehr gut gefallen hatte. Aber es dauerte, bis ich nun auch diesen Roman zwischen die Finger bekam. In seinem zweiten Fall ermittelt Peter Hogart in seiner Heimatstadt Wien. Anfangs noch ein klein wenig schleppend baut sich aber dann recht schnell die Spannung auf und bleibt dann aber konstant hoch. Gruber lässt seinen Protagonisten unter Zeitdruck der Versicherung agieren. Dies verleitet ihn zu Fehlern, die in fast das Leben kosten. Obwohl ich schon vor Ende des Romans den wahren Täter ermittelt hatte, fühlte ich mich bis zum Ende gut unterhalten. Die Reihe um Peter Hogart gefällt mir, aber es stellt sich die Frage an den Autor, warum er 2008 nach dem zweiten Band diese nicht fortgeführt hatte. Peter Hogart hätte sicherlich Potential für weitere Abenteuer.

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    • 5
  • Empfehlenswerter Thriller

    Die Engelsmühle
    Devona

    Devona

    29. January 2016 um 21:39

    Die drei Bewertungssterne sind ein bisschen gemein. Ich habe Gruber hier ausschließlich an Gruber gemessen (gemessen an Anderen hätte ich 4 vergeben MÜSSEN) und mir fehlte ein wenig die permanente Hochspannung, unter der ich bei späteren Werken von ihm stand, Martin S.Sneijder hält mich anders bei der Stange als Peter Hogart. Das war aber schon alles, was ich zu meckern hätte und so wirklich Meckern ist es auch nicht. Ich bin bekennender Gruber-Fan, Gruber steht für solide, spannende Thriller, anders als andere Thriller-Schreiber schafft er es, die Qualität seiner Werke zu halten oder zu verbessern. Ob Hogart, Pulaski, Sneijder: man kann mit Gruber nicht so wirklich was verkehrt machen und setzt sich mit Empfehlung auch bei Genre-Neulingen nicht in die Nesseln. Gruber kommt auch immer schnell zur Sache: Hogart schlittert in die Sache um den ersten Mord quasi schwuppdiwupp hinein. Das erste Opfer hat kurz vor seinem Tod versucht, telefonischen Kontakt zu Hogarts Bruder Kurt aufzunehmen, erreicht aber nur den Anrufbeantworter. Aufgrund der Dringlichkeit des Anrufes bittet er Hogart, doch einmal bei  Abel Ostrowsky, zu dem er ewig keinen Kontakt hatte vorbeizuschauen. Hogart findet dort aber nicht Abel Ostrowsky, sondern nur noch den Tatort seines brutalen Todes samt Polizeiaufgebot vor. Und nachdem Kurt mangels eines Alibis ( der Gute geht fremd und möchte auf keinen Fall seine Ehe riskieren, seine Angebetete ist ebenfalls verheiratet und schweigt genauso beharrlich ) schließlich als Verdächtiger in Untersuchungshaft landet, hat Hogart keine Wahl mehr und stürzt sich -der Polizei meist eine Nase lang voraus und des Öfteren mit ihr kollidierend- in die Ermittlungsarbeit. Unterstützt wird er hierbei gelegentlich von Kurts Tochter-seiner 16-jährigen Nichte, von deren Detektivbesessenheit Hogart manchmal genervt ist. Sie begleitet ihn allerdings zu diversen Ermittlungsschauplätzen, an denen er allein eher auffällig wirken würde und mimt mit sehr viel Fantasie  seine Tochter und umschifft manche Klippe für Hogart, indem sie intuitiv die Situation erfasst und geistesgegenwärtig reagiert. So bekommt der Leser auch ab und an noch was zum Schmunzeln. Gemessen an den Sneijder oder Pulaski Thrillern habe ich hier bei Hogart den Eindruck, es geht etwas “gemächlicher” zu. Es sind keine wirklichen Längen vorhanden, die nerven würden, es ist  Spannung da, die Handlung ist stimmig, es fehlt nur irgendwie der letzte Kick. Das kann man nicht mal an einzelnen Punkten festmachen, schwierig zu erklären. Letztendlich habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt und das alleine zählt. Hans-Jürgen Stockerl hat unter der Rubrik “Vita” auf seiner Webseite stehe, dass er die Dialekte bayrisch und österreichisch beherrscht und ich kann zumindest für österreichisch sagen: stimmt. Er benutzt den Dialekt bei den beiden Polizeibeamten Eichinger und Garek sowie “Hog” und seinem Bruder dezent und nicht inflationär, wofür ich extrem dankbar bin, das passt so, wie es ist, perfekt zum Wiener Ambiente der Handlung.  Auch ansonsten ist die Leseleistung respektabel, ich war rundum zufrieden. Fazit: Gute Gruber-Unterhaltung auf gutem Thriller-Niveau, mir fehlte nur die Initialzündung ein wenig. Macht aber nichts, es gibt trotzdem eine uneingeschränkte Lese- oder Hörempfehlung.

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  • Gnadenlos spannend und unheimlich vielschichtig aufgebaut

    Die Engelsmühle
    aly53

    aly53

    16. October 2015 um 11:15

    Der Einstieg in den zweiten Band um Peter Hogart gelang sehr gut. Derzeit ermittelt er in einem Fall von Brandstiftung. Doch dann wird er von seinem Bruder um Hilfe gebeten. Der Arzt Dr.Abel Ostrovsky hat ihn um Hilfe gebeten, doch einen Tag später wird er ermordet aufgefunden. Hogart hat Blut geleckt , er will den Mord aufklären und seinen Bruder von jeglichem Verdacht freisprechen. Dabei gelangt er immer tiefer in dem Fall und stößt dabei auf Dinge, die ihm das nackte Grauen bescheren. Doch der Killer macht nicht halt, es gibt weitere Todesfälle und die Polizei steht immer mehr vor einem Rätsel. Und die Lage spitzt sich immer mehr zu. Wird es Hogart gelingen den Killer aufzuhalten? Hogart hab ich ja bereits im letzten Band kennenglernt und ihn sehr ins Herz geschlossen. Hier erfährt man noch mehr über ihn z.b. das er Klassiker liebt oder auf Flohmärkten Sachen verkauft. Aber man hat hier auch die Chance etwas über seine eigene Familie zu erfahren und da ist nicht alles Gold was glänzt. Den Mordfall verfolgt er wieder mit seinem unverwechselbarem Spürsinn und seiner Hartnäckigkeit, dabei geht er sehr subtil und geradeheraus vor. Ich bewundere immer wieder wie er die Schlüsse zieht, auf die man im Leben nicht kommen würde. Aber bei all seiner Intelligenz entgehen ihm manchmal eben doch ein paar Kleinigkeiten. Der Mordfall wird immer abgründiger und verzweigter und wird komplexer als zunächst angenommen. Dabei wird Hogart oft von seiner Menschenkenntnis beeinflusst. Doch ist auf sie immer Verlass? Auch hier hat er wieder damit zu kämpfen, wem er vertrauen kann und wem nicht. Ein Spur von Wahnsinn und Angründigkeit zieht sich durch die Stadt. Hogart selbst, gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr. Hierbei schafft es der Autor wunderbar alles sehr lebendig und authentisch wirken zu lassen, so das man sich quasi mitten in den Ermittlungen wiederfindet. Mitunter kommt man dabei ziemlich an seine eigenen Grenzen. denn es ist wirklich schwer zu ertragen, was man dabei herausfindet. In seinem Privatleben hat Hogart auch mit einigen Dingen zu kämpfen, die er jedoch erstmal beiseite schiebt. Irgendwie schafft er es immer wieder sich in brenzlige Situationen zu begeben und sich unbeliebt zu machen. Schön fand ich es, den Ermittlungen zu folgen, denn es ist immer wieder interessant wie dabei vorgegangen wird. Aber wir haben hier auch die Möglichkeit die tiefen Abgründe der menschlichen Seele etwas näher zu betrachten. Dem Autor gelingt es hervorragend überraschende Wendungen einzubauen, die wirklich beachtlich sind. Dadurch ergeben sich immer wieder neue Ansätze, die man verfolgen möchte. Nachdem man einen wahren Strudel durchlaufen hat, gelangt man unweigerlich zum Showdown. Dieser hat mich unheimlich überrascht, denn was da passierte habe ich nie im Leben erwartet. Der Abschluss ist wieder gut gelungen. Schade finde ich aber, das es mit Peter Hogart nicht weitergeht, denn ich hätte gern noch mehr mit ihm gelesen. Die Charaktere sind klar und authentisch gehalten, man kann ihre Handlungen und Gedanken stets gut nachvollziehen. Die schönen Beschreibungen und die Details zur Stadt haben mir auch wieder gut gefallen. Auch wenn es sich hierbei um Mordfälle handelt, ist es  nicht ganz so sehr detailliert, so das es recht gut zu ertragen ist. Dennoch sorgt das eigene Kopfkino wieder für die nötigen Bilder. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Hogart, was ihm eine sehr gut Tiefe verschafft. Man hat bereits das Gefühl ihn richtig gut zu kennen. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Der Schreibstil des Autors ist sehr fesselnd und bildgewaltig. Das Cover und auch der Titel passen gut zum Buch. Gnadenlos spannend und unheimlich vielschichtig aufgebaut. Peter Hogarts zweiter Fall ist wieder sehr komplex und emotional gestaltet, dabei stechen vor allem seine hervorragenden Ermittlungsmethoden heraus. Eine klare Leseempfehlung. Dieses Buch ist bereits 2008 unter dem Titel "Die Engelsmühle" beim Festa Verlag erschienen. 5 von 5 Sternen

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  • Spannender zweiter Teil um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart

    Die Engelsmühle
    Thommy28

    Thommy28

    09. June 2015 um 15:51

    Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: Nachdem der erste Teil der Reihe (Die schwarze Dame) mich nicht voll überzeugen konnte, legt der Autor mit diesem zweiten Teil deutlich an Qualität und Spannung nach. Inzwischen habe ich mich wohl auch an den immer noch leicht hölzernen Schreibstil gewöhnt, in diesem Buch ist mir dieser nicht mehr so negativ aufgefallen.  Deutlich besser ist das Spannungsniveau, das fast durchgängig überzeugend ist und in ein fulminantes und überraschendes Finale mündet.  Ein guter Thriller, der Lust auf weitere Abenteuer des Protagonisten macht. Leider gibt es wohl keinen Folgeband mehr...?!

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  • Rezension zu "Die Engelsmühle" von Andreas Gruber

    Die Engelsmühle
    vormi

    vormi

    17. June 2012 um 17:56

    Ich hätte es ja selber nicht für möglich gehalten. Aber einer der spannendsten deutschsprachigen Autoren kommt aus Österreich und heißt Andreas Gruber! Dieses war schon mein 2. Roman von ihm und da ich von "Rachesommer" so begeistert war, habe ich meine Erwartungen an die "Engelsmühle" nicht so hoch geschraubt. Ich dachte, Rachesommer war ein Zufallstreffer. Auch hat dieser 2. Fall des Versicherungsdetektivs Peter Hogart nur langsam Spannung aufgebaut. Auch wenn es immer mal wieder einen Leichenfund gab. Langsam, aber dafür ging es kontinuierlich aufwärts. Aber ab ca der Mitte des Buches hat sich der Spannungsbogen kontant oben gehalten und ich habe fast die komplette letzte Nacht gelesen. Ich muß zugeben, ich habe schon relativ früh geahnt, wer der Mrder war. Aber das hat dem schon von mir so gepriesenen Spannungsbogen überhaupt nicht geschadet.meher im Gegenteil, ich wollte immerzu erfahren, ob ich mit meiner Vermutung richtig lag. Auch positiv erwähnen möchte ich hier nochmal, obwohl dieses Buch der 2. Fall des Versicherungsdetektivs war und ich den 1. noch nicht kenne, kann man die beiden Problemlos in der falschen Reihenfolge lesen. Danke für den Hinweis, Andreas Gruber. Den anderen Teil werde ich mit Sicherheit noch lesen.

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  • Rezension zu "Die Engelsmühle" von Andreas Gruber

    Die Engelsmühle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. June 2012 um 16:45

    Der zweite Fall für Versicherungsdetektiv Peter Hogart * "Die Blutflecken reichten meterweit durchs Zimmer. Der Mörder hatte sein Opfer mit wilden, wahllos durchgeführten Schnitten regelrecht abgeschlachtet. Die Messerklinge musste mit raschen Zügen über Ostrovskys Gesicht, seinem Hals, seinen Arme oder Beine gezogen worden sein, da das von der Klinge weggeschleuderte Blut sogar auf der Glasvitrine klebte, die neben dem Raumteiler stand." (S.25) * Der pensionierte Rückenmarksspezialität Abel Ostrovsky wird ermordet aufgefunden. Peters Bruder, Kurt, erhält eine Nachricht kurz vor Abels Tod, indem er ihn darum bittet ein Video aus seiner Villa zu holen. Hogart findet das Band und nimmt sich des Falles an, denn nun steht sein Bruder unter Mordverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft... * Nachdem Andreas Gruber mich mit Peter Hogarts erstem Fall "Schwarze Dame" von sich überzeugen konnte, war ich nunmehr sehr gespannt auf den zweiten Fall für den toughen Versicherungsdetektiv. * Andreas Grubers Schreibstil ist, wie ich es von ihm gewohnt bin, flüssig und leicht zu lesen. Er beschreibt die Situationen und Handlungen bildlich und wortgewaltig. Wenn der Autor eine stürmische Nacht beschreibt, hat man sie nicht nur vor seinem inneren Auge - nein, man spürt sie auch. Man kann sich seinem Ideenreichtum und seinen Worten einfach nicht entziehen. Großartig! * Spannungsgeladen werden wir direkt in die Geschichte um das mysteriöse Videoband und den Brand in der Gebietskrankenkasse hineingezogen. Die Spannung steigert sich permanent und der Autor versteht es den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. * Auch die Charaktere lassen nichts zu wünschen übrig: Peter Hogart konnte mich direkt wieder für sich einnehmen und es war wie ein Treffen mit einem alten Bekannten. Und auch Peters Nichte Tatjana, die Punk liebt und unbedingt Privatdetektivin werden will, wirkt direkt sympathisch und ist ihrem Onkel, trotz ihres jungen Alters, eine große Hilfe. Und auch all die andere Protagonisten wie die Ermittler Rolf Garek und Wolfgang Eichinger und die Künstler-Schwestern Linda und Madeleine hauchen diesem spannenden Psychothriller Leben und Tiefe ein. * Wer spannende Literatur mag, muss früher oder später einfach Andreas Grubers Werke zur Hand nehmen - ansonsten hat man wirklich was verpasst!

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  • Rezension zu "Die Engelsmühle" von Andreas Gruber

    Die Engelsmühle
    maxibiene

    maxibiene

    05. June 2012 um 22:07

    Peter Hogart ist ein erfolgreicher Versicherungsdetektiv, der auf eigene Rechnung arbeitet und sich seine Aufträge aussuchen kann. Gerade als er einen lukrativen Auftrag der Versicherungsagentur Medeen & Lloyd annimmt, bei dem er beweisen soll, dass die Räume der Wiener Gebietskrankenkasse durch eine Brandstiftung ausgebrannt sind, bittet ihn sein Bruder Kurt in einer heiklen Sache um seine Hilfe. Der ehemalige Dozent Abel Ostrovsky, den Kurt während eines Telefonats ganz aufgelöst mitgeteilt habe, dass er nur ihm und nicht der Polizei etwas anvertrauen könne, wurde wenige Tage später bestialisch gefoltert und ermordet aufgefunden. Nun soll Hogart herausfinden, wo sich das bestimmte Beweisstück, das Ostrovsky Kurt anvertrauen wollte, befindet. Obwohl sich die Polizei noch in der Villa des ehemaligen Professors aufhält um Spuren zu sichern, gelingt es Hogart das besagte Beweisstück, was sich als Videoband heraus stellt, zu finden. Als sich die beiden Brüder das etwa 9-minütige Video anschauen, können sie sich gar keinen Reim darauf machen. Denn alles was sie sehen, ist nichts Verbotenes. Als Hogart mit seinen Ermittlungen beginnt, schlittert er immer tiefer in die Sache hinein. Aber auch sein Bruder Kurt gerät in die Fänge der Polizei und wird als Hauptverdächtiger des Mordes in Gewahrsam genommen. Währenddessen wird eine zweite Leiche gefunden, die ähnlich verstümmelt wie die Erste ist und Kurt wiederum zum Verdächtigen macht, weil der Zeitpunkt des Todes vor seiner Inhaftierung liegt. Der österreichische Autor Andreas Gruber hat mit seinem Thriller „Die Engelsmühle“ einen spannendes und fesselndes Werk präsentiert. Er lässt seinen Versicherungsdetektiv Peter Hogart in Wien seinen zweiten Fall lösen. Während Hogart einen lukrativen Auftrag seines Hauptauftraggebers übernimmt, beginnt er, mehr ungewollt und zeitgleich mit den Mordermittlungen, in denen auch sein Bruder Kurt verwickelt ist. Ihm zur Seite drängt sich seine 16 jährige Nichte Tatjana, die unbedingt wie er, Detektiv werden will. Um an gewisse Informationen zu gelangen, nimmt er nur widerwillig ihre Dienste in Anspruch und gibt sie als seine Tochter aus. Zudem kreuzen Hogarts eigensinnigen Ermittlungen des Öfteren die Ermittlungen der Polizei, wobei Hogart ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Andreas Gruber erzählt seine Story in einem rasanten Tempo. Seinen Spannungsbogen baut er allmählich auf und lässt ihn bis zum Ende des Buches auf hohem Niveau. Seine Figuren sind sympathisch und authentisch dargestellt. Jede Figur für sich hat ihren eigenen Charakter, der von liebenswert bis hin zu exzentrisch und durchgeknallt glaubhaft wirkt. Beeindruckend fand ich, wie ungeniert er über die Zustände der Wiener Polizei schreibt, und wie locker er die korrupten Polizisten, die sich ja nur ihr mageres Gehalt aufbessern wollen, zeigt. Grubers Schreibstil ist nicht nur flüssig und fesselnd; er schreibt zudem äußerst spannend und gibt hin und wieder auch mal humoristische Einlagen zum Besten. Einige Male habe ich mich köstlich amüsiert. Trotzdem hat der Autor die Ernsthaftigkeit der Handlung nicht aus den Augen verloren. Dass schließlich zum Ende des Falls hin alles chaotisch verläuft und Hogart einige Male selbst in Lebensgefahr gerät, verpasst der Story noch eine gewissen Kick. Selbst seine Verwicklungen in die Gefühlswelt der Frauen stellt den Versicherungsdetektiv nur noch verletzlicher und sympathischer dar. Die Aufklärung bzw. wer die/der Täter des Brandfalls und der Mordfälle ist/sind, kommt zwar nicht überraschend, bleibt aber trotzdem bis zum Ende der Story spannend, da weitere, nicht vorhergesehene Dinge geschehen. Fazit: Mich hat dieser Thriller auf ganzer Strecke überzeugt und ich kann nur hoffen, dass es bald einen dritten Fall mit Peter Hogart geben wird. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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  • Rezension zu "Die Engelsmühle" von Andreas Gruber

    Die Engelsmühle
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    01. February 2012 um 07:46

    Zum zweiten Mal ermittelt Peter Hogart. Er hat einen weiteren Auftrag der Versicherung Medeen & Lloyd bekommen, denn das Gebäude einer Krankenversicherung ist abgebrannt und er soll als Versicherungsdetektiv ermitteln, ob es sich um Brandstiftung handelte. Auf diesen Fall kann er sich aber nicht konzentrieren, denn sein Bruder Kurt bat ihn um einen Gefallen. Dieser hatte auf seinem Anrufbeantworter eine Nachricht von seinem ehemaligen Dozenten von der Uni, einem Neurochirurgen, der ihn bat, in seinem Haus nach einer Videokassette zu suchen, die er dort versteckt hatte. Als Peter mit seinem Bruder bei der Villa des Arztes eintrifft, müssen sie feststellen, dass die Polizei dort schon vor Ort ist und Ermittlungen laufen, da der Arzt ermordet aufgefunden wurde. Während Kurt von der Polizei befragt wird, schleicht sich Peter mit ein und sucht nach dem Band, das er auch findet. Als sie sich das Band zu Hause ansehen, können sie nur einen kurzen Film in s/w sehen, auf dem eine zu behandelnde Frau in einem Rollstuhl zu sehen ist. Es geschehen weitere Morde und auch Peter gerät in die Schusslinie des Mörders. In seine Wohnung wird eingebrochen, das Videoband mitgenommen und er selbst bewusstlos geschlagen. Im Laufe seiner Ermittlungen trifft er auf die Zwillinge Linda und Madeleine Bohmann. Linda ist Dozentin an der Uni und sitzt im Rollstuhl, Madeleine ist Künstlerin und malt. Es dauert nicht lange, da wird Peter Hogart klar, dass es sich auf dem Videoband um die Behandlung von Linda Bohmann handelt und dass alle Morde irgendwie damit im Zusammenhang stehen. Aber wer hat Interesse daran, dieses Band zu vernichten und wie hängen die Morde alle zusammen? ... Nachdem ich "Schwarze Dame" des Autors gelesen habe, war ich natürlich neugierig, ob sich der Folgeteil mit dem ersten messen kann. Auch in diesem Roman hat Hogart zwei Fälle parallel laufen, die im Zusammenhang stehen. Akribisch genau ermittelt er auch hier wieder und es macht Freude, ihn bei seinen Recherchen zu begleiten. Der Protagonist hat einen ausgeprägten Charakter mit ein paar liebenswerten kleinen Macken. Hat er sich in einen Fall verbissen, bleibt er am Ball und lässt nicht locker, auch wenn er selber in der Schusslinie steht. Es ist wieder ein spannungsreich gefüllter Roman, der keine Langeweile aufkommen lässt. Der Autor versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und diese mit Steigerungen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Obwohl ich mit meinen Vermutungen zum Täter fast richtig lag, war das Ende spektakulär. Dieser 2. Band lässt hoffen, dass es nicht das letzte war, was man über Peter Hogart lesen durfte.

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  • Rezension zu "Die Engelsmühle" von Andreas Gruber

    Die Engelsmühle
    Kaisu

    Kaisu

    06. March 2011 um 10:33

    Der Mensch, der nicht geachtet ist, bringt um. (Antoine de Saint-Exupéry) * Wien in der Gegenwart. Ein pensionierter Rückenmarksspezialist wird brutal gefoltert und ermordet in seiner Wohnung gefunden. Kurze Zeit später wird sein Kollege, der Leiter einer Reha-Klinik ebenfalls brutal ermordet gefunden. Beide waren für die Behandlung einer Frau namens Linda Bohmann zuständig, die auf einem Videoband zu sehen ist, was dem Versicherungsdedektiv Peter Hogart durch seinen Bruder in die Hände gerät. Dadurch geraten beide ins Visier der Ermittler, denn dieses Tape scheint der Schlüssel zum Täter zu sein. Doch nicht nur die Ermittler haben reges Interesse an den Brüdern. Der Mörder zeigt sich plötzlich sehr interessiert an ihnen, was sich schnell negativ auf deren Leben auswirkt. * Andreas Gruber spinnt in „Der Engelsmühle“ ein dichtes Netz an Verstrickungen, so dass man als Leser öfters in die Irre geführt wird und am Ende überrascht ist, wer der eigentliche Täter ist. Peter Hogart, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Eigentlich sollte er nur die Ursache für den Brand in einer Krankenkasse für die Versicherung abklären. Aber durch die Verbindung von seinem Bruder mit den beiden Opfern steckt er auch hier seine Nase immer tiefer ins Geschehen hinein, um ihn aus den Fängen er Ermittler zu holen und natürlich um den Killer ausfindig zu machen zu können. * Stück für Stück lernt man so die Familie inklusive deren Probleme beider kennen, welche ganz normal erscheinen. Somit kommen sie einem wie der Nachbar von nebenan vor – Personen mit denen man sich identifizieren kann. Man merkt auch sehr schnell, dass sich der Autor in seiner Heimatstadt Wien gut auskennt und sich auf bekanntem Terrain bewegt. Geschehnisse aus der Vergangenheit wie die „Gruppe 05“ oder der „Narrenturm“, in dem sich heute ein pathologisch-anatomisches Museum befindet werden angesprochen. Meistens wird hier direkt eine Verflechtung zur Malerei herbeigeholt, die eine wichtige Rolle in dem Buch spielt. Andreas Gruber verwendet keine großen Schnörkel oder an den Haaren herbeigezogenen Floskeln. „Die Engelsmühle“ liest sich sehr flüssig und der Spannungsbogen baut sich hier unmerklich immer mehr bis zum finalen Schluss auf. * Zum Schluss kann man sagen, dass es sich definitiv lohnt dieses Werk zu kaufen. Ein derartiger leichter und zugleich spannender Schreibstil ist mir im Genre Thriller noch nicht untergekommen und macht direkt Lust darauf sich auch die anderen Bücher von Andreas Gruber zum Schmökern zu besorgen. * Ein Muss für jeden Thriller-Fan ! * Punkte 10 von 10

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