Racheherbst

von Andreas Gruber 
4,5 Sterne bei183 Bewertungen
Racheherbst
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Positiv (167):
T

Würdiger Nachfolger zu "Rachesommer"

Kritisch (2):
PollyMaundrells avatar

Leider ziemlich langweilig - mein Fall war es nicht

Alle 183 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Racheherbst"

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482412
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:14.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.09.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

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    ReaderButterflys avatar
    ReaderButterflyvor 8 Tagen
    Absolut gelungen

    In Leipzig wird die Leiche einer jungen Frau unter einer Brücke angespült. Bei der Polizei hat der Fall keine Priorität und so nimmt sich Walter Pulaski dem Fall an. Vom Dienst suspendiert ermittelt er auf eigene Faust. Zusammen mit der Mutter des Opfers nehmen sie die Fährte des Mörders auf die sie nach Prag, Passau bis nach Wien schickt. Dort arbeitet Anwältin Evelyn Meyers an einem Fall als Strafverteidigerin. Gehören die Fälle zusammen und ist der Mandat von Evelyn nicht vielleicht der Gesuchte Mörder?


    Gleich am Anfang merkt man die Handschrift von Andreas Gruber. Geschickt wird Spannung aufgebaut und zwei Handlungsstränge werden verwoben. Ich konnte richtig in das Buch eintauchen und mochte die verschiedenen Handlungsorte und Erzählperspektiven. Erst am Ende wurden zwei Personen herausgefiltert die als Mörder in Frage kamen und die Auslösung hat mir auch zugesagt. Insgesamt war das Buch ein gelungener Thriller den einen schön schauern lässt.

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    Tine0111liestvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Würdiger Nachfolger zu "Rachesommer"
    Walter Pulask die Zweite

    In Leipzig wird unter einer Brücke die verstümmelte Leiche einer 19-Jährigen gefunden.Walter Pulaski merkt schnell, dass der Mord an der jungen Prostituierten kein großes Interesse bei seinen Kollegen weckt. Er meldet sich krank und ermittelt mit der Mutter des Opfers gemeinsam weiter, für die es schon das zweite Kind ist, welches in den Händen des gleichen Täters vermutet wird. Gemeinsam führt sie die Spur durch halb Europa bis nach Wien.

    Dort hat Evelyn Meyers währenddessen ihre eigene Kanzlei gegründet und lebt mit ihrem Freund Patrick, der Privatdetektiv ist, zusammen. Ihr neuer Klient wird des Mordes bezichtigt und ist Patrick ein Dorn im Auge. Doch genau das spornt Evelyns Ermittlungen immer weiter an. Mit fatalen Folgen…

    „Racheherbst“ ist der zweite Teil um Walter Pulaski und Evelyn Meyers und ein würdiger Nachfolger zu „Rachesommer“.Schon mit dem Prolog wird Spannung aufgebaut, die sich durch das ganze Buch zieht.Auch hier werden wieder gekonnt zwei Erzählstränge miteinander verbunden, die am Ende des Buches aufeinander treffen. Die beiden Hauptprotagonisten hatte ich schon im ersten Teil ins Herz geschlossen, aber auch die anderen Charaktere sind wie immer gut ausgearbeitet. Der flüssige Schreibstil, bestückt mit immer neuen Fährten, die sich dann als Finte erweisen, machen dieses Buch mal wieder richtig spannend. Das Ende war richtig spannend, so dass ich das Buch erst spät in der Nacht beendet habe, so wie es sich für einen guten Thriller gehört.

    Fazit: Würdiger Nachfolger zu „Rachesommer“ und absolut lesenswert.


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    Ritjas avatar
    Ritjavor 9 Tagen
    Zweiter Fall für Pulaski und Meyers

    Der zweite Band aus der kleinen Serie rund um den Leipziger Ermittler Walter Pulaski. Fast schon bin ich traurig, dass ich nun alle Fälle gelesen habe, aber ich hoffe noch auf den Rachefrühling. 

     Mich begeistert der Schreibstil von Andreas Gruber immer wieder, seine Fälle sind spannend und teilweise auch ordentlich blutig (muss ich jedoch nicht ständig haben). Auch dieser Fall hatte es in sich, auch wenn man recht schnell geahnt hat, wer der Mörder war. Obwohl das Thema wieder recht schwer war und auch der Täter alles andere als symphatisch, hat es Andreas Gruber geschafft, auch den Humor mit in die Geschichte einzubauen. Die knurrigen Kommentare Pulaskis gegenüber seinen Kollegen waren herrlich bissig. Trotzdem war mir der Charakter von Pulaski symphatisch geblieben, denn er hat auch seine weiche Seite, die er jedoch nur ungern und entsprechend selten gezeigt hat. Er mit mich etwas an Maarten S. Sneijder erinnert.

    Was, für mich, etwas zu kurz gekommen ist, war der Tod von Patrick. Ich empfand auch die Art der Trauer von Evelyn Meyers etwas befremdlich und nicht wirklich nachvollziehbar. Auch das Ende hatte so seine kleine Schwächen, die mich jedoch nicht davon abhalten würden, einen weiteren Fall mit den beiden tollen Charakteren zu lesen.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gelungener zweiter Band. Tolle Idee und spannend umgesetzt. Leider im Nachhinein etwas vorhersehbar.
    Spannende Fortsetzung, wenn auch vorhersehbar

    Dieses Mal haben es Walter Pulaski und Evelyn Meyer mit dem Skorpion-Mann zu tun. Er hält Frauen gefangen, bricht ihnen alle Knochen und lässt sie ausbluten. Wieder einmal rollen die beiden den Fall von unterschiedlichen Enden auf. Walter Pulaski erhält dabei Unterstützung von der Mutter eines Opfers. Doch ob sie wirklich so eine Hilfe ist? Und Evelyn? Ja Evelyn trifft eine falsche, verhängnisvolle Entscheidung.

     

    Vom Aufbau her erinnert mich Racheherbst sehr stark an Rachesommer. Pulaski und Meyer arbeiten am selben Fall, wissen davon aber nichts. Sie rollen das Ganze von unterschiedlichen Enden auf. Irgendwann treffen sie sich. Evelyn gerät in Schwierigkeiten und Pulaski rettet sie. Irgendwie schade. Denn so ist von vornerein klar wie Rachewinter verlaufen wird. Ich hätte es gerne nun mal anders gehabt. Der Unterschied zu Rachesommer ist, dass nun noch Mikaela mitermittelt – die Mutter eines Opfers. Sie geht häufig überhitzt, unüberlegt und vor allem in Eigenregie einzelnen Spuren nach und gerät so häufig in Schwierigkeiten. Dennoch hat sie meist den besseren Riecher und stielt in diesem Fall Pulaski die Show. Dieser war hauptsächlich damit beschäftigt, Mikaela durch halb Europa zu verfolgen. Evelyn hat in diesem Fall einen harten Schicksalsschlag zu verarbeiten und ist so leider nicht ganz bei der Sache.

    Die Charaktere sind mir immer noch sympathisch. Die Idee zum Fall hat mir gut gefallen und wurde spannend umgesetzt. Man erwartete immer eine Überraschung und Wendung und wurde gerne mal auf die falsche Fährte gelockt. Dennoch war es im Nachhinein recht durchschaubar. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich das Buch an zwei Abenden durchgelesen habe und es nur schwer aus der Hand legen konnte. Was mir aufgefallen ist: manche Sätze sind innerhalb des Buches wortwörtlich übernommen. Manche sogar von einem Band in den nächsten. Das fand ich etwas merkwürdig.

    Auch bei diesem Band kann man sagen, dass es sich um einen soliden und spannenden Krimi handelt, aber eben nicht um einen Thriller. Da sich der Aufbau der Handlung so mit dem ersten Band gleicht und die Geschichte so vorhersehbar wurde, ziehe ich einen Stern ab und vergebe vier von fünf Sternen.

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    Lisa0312s avatar
    Lisa0312vor 6 Monaten
    Auch Pulaski gefällt mir!!!

    Zum Inhalt:

    Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Leipziger Polizei bekommt es mit einem Mord an einer Prostituierten zu tun und merkt schnell, das der Fall bei den Kollegen nicht an erste Stelle steht.
    Mit Mikaela der Mutter der ermordeten machen sie sich auf die suche nach Natalies Mörder.Die Spur bringt sie nach Wien, wo Anwältin Evelyn Meyers gerade einen neuen Fall angenommen hat. Hängen diese zwei Fälle etwa zusammen???

    Meine Meinung: 
    Wie gewohnt schafft es Gruber den Leser zu Beginn des Buches zu fesseln, das es einem schwer fällt es beiseite zu legen. Also las ich jede frei minute die in Zeit hatte.
    Pulaski ist mir sehr sympathisch mit seiner Art.
    Besonders gut gefiel mir das Zusammenspiel von Pulaski und Mikaela, da musste ich sehr oft schmunzeln. Es gab aber auch wie gewohnt Morde die teilweise sehr gut beschrieben wurden,was mir gefällt aber nicht unbedingt  anderen Lesern.
    Spannung war auch vorhanden.
    Das einzige wo mich ein wenig enttäuscht hat war das Ende, das konnte mich nicht überzeugen. Wieso???
    Kann ich nicht verraten, sonst Spoiler ich!!!!



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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Autor hat es geschafft, mich mit seinem erfrischenden Schreibstil sofort in seinen Bann zu ziehen.
    Spoilerfreie Reihen-Rezension

    Aus der Feder von Andreas Gruber habe ich bislang noch nichts gelesen, hatte aber Positives gehört, so dass ich mit dieser Reihe beginnen wollte. 
    Der Autor hat es geschafft, mich mit seinem erfrischenden Schreibstil sofort in seinen Bann zu ziehen. Selbst wenn es einige Szenen gab, die mir nicht so gut gefallen haben, wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und langweilig geworden ist es nie. 
    Die Fälle sind interessant gestaltet und wohl durchdacht worden. So geht es im zweiten Teil zum Beispiel um die Themen Drogen und Tattoos, wobei ich Letzteres unglaublich interessant fand und etwas dazu lernen konnte.  Mir haben auch die beiden Ermittler Meyers und Pulanski großen Spaß gemacht, weil sie so unterschiedlich sind (Meyers ist Anwältin und Pulanski bei der Leipziger Kripo). Ich habe schon viele Thriller von den unterschiedlichsten Autoren gelesen. Neu war bei Gruber für mich die Beziehung der Ermittler zu denjenigen, die in die Fälle verstrickt zu sein scheinen. Gruber schafft es in meinen Augen perfekt, hier die Balance zu halten zwischen "sie gehen mit ihnen auf Tuchfühlung" und "sie kommen ihnen trotzdem nicht zu nahe". Was ich damit genau meine, werden jene wissen, die die Bücher gelesen haben. Allen anderen empfehle ich, das beim Lesen selbst herauszufinden.
    Die Schauplätze sind für mich etwas Besonderes, weil ich selbst einen persönlichen Bezug zu Leipzig habe. Umso spannender war es für mich. 
    Ich hoffe, dass es demnächst noch mehr Fälle mit Meyers und Pulanski gibt, weil ich sehr gerne mehr von ihnen lesen würde.

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    Popis avatar
    Popivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannungsgeladener Thriller
    Spannender und fesselnder Thriller

    RACHEHERBST von Andreas Gruber

    Klappentext:

    Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...


    Autor:

    Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Bücher wurden u.a. für den Friedrich-Glauser-Krimi Preis nominiert, mit der Herzogenrather-Handschelle, dem Skoutz-Award, dem Leo-Perutz-Krimi-Preis, dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.


    Meine Meinung:

    Und wieder einmal ein spannungsgeladener Thriller von Andreas Gruber.

    Wie bisher alle Bücher, die ich von ihm gelesen habe, hat mich „Racheherbst“ gefesselt.

    Eine irre Story über einen irren Killer und ganz tollen Charakteren.

    Ein MUSS für alle Thrillerfans.

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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super super spannend!! Hätte es am liebsten am Stück durch gelesen
    Spannender zweiter Teil der Reihe um Walter Pulaski und Evelyn Meyers!!

    Seine Opfer sind junge Frauen, ermordet im Zeichen des Skorpions und er zieht eine blutige Spur durch Europa.
    Walter Pulaski wird zu einem Leichenfund unter einer Leipziger Brücke gerufen. Eine junge, tschechische Frau hat sich in den Schrauben einen Boots verfangen. Sie war Prostituierte, drogensüchtig und der Mörder hat ihr alle Knochen gebrochen und sie ausbluten lassen.
    Bei der Befragung der Mutter erfährt er, dass sie eine junge Schwester hat,  mit der sie gemeinsam aus Berlin abgehauen ist. Die 16-jährige ist nun verschwunden und die Mutter ist dazu bereit alles zu tun den Mörder ihrer Tochter zu finden und ihre junge Tochter zu retten. 
    Schnell verwickelt sich Pulaski in einen Fall der längst dem LKA zugeteilt wurde und reist gemeinsam mit der Mutter durch Europa auf den blutigen Spüren des Mörders. Und stößt dabei auf einen weiteren ähnlichen Fall in Wien, aus dessen Stadt er die Anwältin Evelyn Meyers kennt. Sie vertritt einen Arzt, der wegen Mordes angeklagt wurde. Vertritt sie den Mörder hinter dem Pulanski her ist? Alle Zeichen deuten auf ihn. Am Ende entlarven die außergewöhnlichen Tätovierungen den wahren Täter.


    Andreas Gruber ist ein grandioser Autor, der mit jedem Buch höher auf der Liste meiner liebsten Autoren wandert. Ich hab zunächst sehr überlegt ob ich die Rache-reihe beginnen soll, da die Serie um Maarten S. Sneijder und Sabine Namez so verdammt gut war und ich Angst hatte sie würde meinen Erwartungen nicht erfüllen. Aber völlig unbegründet. Gruber schreibst unglaublich gut, von Anfang bis Ende ist die Spannung da. Ich konnte bis zum Schluss mit rätseln und hätte beide potentiellen Mörder als den wahren akzeptiert. Gruber hat das Talent seine Charaktere so zum Leben zu erwecken, dass es gar nicht anders geht als sie zu mögen. Ich bin sehr begeistert und Fan dieser Reihe.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen!
    Unglaublich fesselnd

    Bisher habe ich von Andreas Gruber lediglich "Todesmärchen" gelesen, durch Zufall ist mir dann dieses Buch in die Hände gefallen und spontan ist es bei mir eingezogen und ich habe es gleich verschlungen. Das Cover ist schön düster und passt sehr gut zum Genre. Am meisten angezogen hat mich jedoch der herrlich düstere Titel, der einem bei dem Cover ja sofort ins Auge springt. Zuhause habe ich dann im Internet entdeckt, das viele Leser eine sehr gute Meinung von dem Buch hatten und das kann ich auf jeden Fall nur so wiedergeben!

    Der Schreibstil ist nicht nur flüssig sondern auch von der ersten Seite an sehr spannend, man wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Protagonist Walter Pulaski, der zynischste Ermittler, den ich bisher kennen lernen durfte ist durch seine spezielle Art sofort sympathisch, ich denke das liegt einfach daran weil er eben sehr authentisch ist. Er wirkt greifbar und menschlich, ist sehr detailreich und bildlich beschrieben, weswegen man sofort einen Draht zu ihm hat. Dadurch ist die Story natürlich umso spannender. Aber nicht nur der Protagonist ist sehr gut ausgearbeitet sondern auch sämtliche andere Charaktere, wie zum Beispiel die Mutter des Opfers, Mikaela, die zwar recht speziell ist aber auch auf Anhieb sympathisch.

    Die Handlung verläuft spannend und rasant, die Morde sind blutrünstig und ein regelrechtes Schauspiel, ich hatte teilweise Gänsehaut, weil sie so gut beschrieben sind. Genau so stelle ich mir den perfekten Thriller vor! Dem Mörder auf die Schliche zu kommen, gestaltet sich schwierig und die Spurensuche ist einfach fesselnd und spannend. Als ich das Buch gelesen habe war ich mal wieder für einige Zeit kaum ansprechbar, das Buch hat mich so gefesselt und wurde wirklich verschlungen.

    Besonders das Ende hat es dann auch noch einmal in sich gehabt, ich schätze spätestens da war ich von dem Buch so gefesselt, dass ich alles andere ausgeblendet habe und nur noch Lesen konnte. Also schlecht für zwischendurch geeignet, wenn man so neugierig ist wie ich, denn arbeiten ist dann nicht, man muss wissen wie es weiter geht!


    Fazit:

    Wer ein Fan von packenden und blutrünstigen Thrillern ist, der dürfte bei diesem Buch genau richtig sein! Für mich ein weiteres Highlight dieses zwar noch kurzen Lesejahrs aber ich kann und muss dieses Buch einfach nur weiter empfehlen! Hier ist alles dabei: Spannung, tolle und authentische Charaktere sowie ein blutrünstiger Mörder! Was will man mehr?

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    haberland86s avatar
    haberland86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, dunkel, rasant. Das perfekte Buch für die dunkle Jahreszeit.
    Spannend, dunkel, rasant. Das perfekte Buch für die dunkle Jahreszeit.

    Ein grummeliger, zu Beginn leicht unsympathisch wirkender Polizist, der oftmals den richtigen Riecher hat, aber durch seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden Probleme mit der Chefetage bekommt, versucht auf eigene Faust einen Mord aufzuklären. Soweit, so klassisch.

    Dem Ermittler Walter Pulaski stellt der österreichische Autor Andreas Gruber in seinem Thriller „Racheherbst“ ausgerechnet die Mutter eines der Opfer zur Seite, was einerseits ungewöhnlich, andererseits aber sehr spannend ist, weil Mikaela Sukova die nötige Erfahrung und Distanz für solch ein Unterfangen fehlt. Dadurch bringt sie Pulaski und sich selbst bei ihrer gemeinsamen Suche, die sie in die Drogen-, Rotlicht- und Tattooszene führt, immer wieder in brenzlige Situationen.

    Ihre Reise führt sie dabei über Leipzig, Passau und Prag nach Wien, wo die Anwältin Evelyn Meyers den Fall eines Arztes übernimmt, den man verdächtigt, die Morde begangen zu haben.

    Bald wird klar, dass die Fälle von Pulaski und Meyers irgendwie zusammenhängen und dass es sich bei dem Gesuchten um einen europaweit mordenden Serientäter handelt, der von Skorpionen und Phosphor-Tattoos besessen ist.

    Mit „Racheherbst“ ist Andreas Gruber ein spannender Thriller geglückt, der klassische Krimielemente mit ungewöhnlichen Ideen und viel Lokalkolorit verflechtet. Nichts für schwache Nerven, aber das perfekte Buch für die dunkle Jahreszeit.

    Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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