Andreas Gruber Rachesommer (Walter Pulaski 1)

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Inhaltsangabe zu „Rachesommer (Walter Pulaski 1)“ von Andreas Gruber

Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen - und ein Sommer der Rache. Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall... Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt...
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  • Durchaus spannend, aber auch vorhersehbar

    Rachesommer (Walter Pulaski 1)
    Aglaya

    Aglaya

    24. May 2017 um 21:07

    In Wien sterben mehrere reiche Geschäftsmänner unter mysteriösen Umständen, während sich in deutschland die Suizide junger Psychiatriepatienten zu häufen scheinen. Zwei Ermittler verfolgen die Fälle, da beide nicht an einen Zufall glauben... Wer schon die "Snejider & Nemez"-Reihe des Autors Andreas Gruber kennt, dem wird der Aufbau der Geschichte gleich sehr bekannt vorkommen. Da ist einerseits die junge weibliche Ermittlerin, in diesem Fall die Wiener Anwältin Evelyn Meyers, die einen Kriminalfall untersucht, andererseits der deutlich ältere in Deutschland stationierte Ermittler, hier der Polizist Walter Pulaski, der auf der Spur eines anderen Falles ist. Im Laufe der Zeit treffen die beiden aufeinander und entdecken, dass die beiden Untersuchungen zusammenhängen. Ein altbekanntes Schema also, was aber nicht bedeutet, dass es langweilig ist. Die beide Protagonisten haben eine tragische Hintergrundgeschichte, die erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird, weshalb ich hier nicht viel darüber schreiben möchte. Das macht die Figuren lebendiger (wenn auch recht klischeehaft), sodass ich gut mit ihnen mitfiebern konnte. Die Geschichte wird abwechslungsweise aus der Sicht eines der Protagonisten in der dritten Person erzählt. Die Handlung ist durchaus spannend aufgebaut, leider aber auch recht vorhersehbar. Dass die beiden Ermittler aufeinandertreffen werden, war schon von Beginn weg offensichtlich (wieso sollten sie sonst im selben Buch vorkommen?), und auch wie die Fälle zusammenhängen wird bald klar. Realismus wird nicht allzu gross geschrieben, als Leser muss man sich daher mit einigen haarsträubenden Wendungen und auch Logiklöchern und inhaltlichen Fehlern abfinden können. Der Schreibstil des Autors Andreas Gruber ist gewohnt flüssig, wenn auch mit etwas hölzernen Dialogen. Allerdings ist mir etwas aufgefallen, das mich doch etwas gestört hat. Bis auf ganz wenige Ausnahmen werden nämlich sämtliche männlichen Figuren mit dem Nachnamen erwähnt, die weiblichen hingegen mit dem Vornamen. Ich bin keine militante Feministin, aber das ist mir doch etwas unangenehm aufgefallen und scheint Männer und Frauen in unterschiedliche Kategorien einzuteilen. Dazu passt, dass auch hier die weibliche Protagonistin einen "niedlichen" Kosenamen erhält ("Spitzmausigelchen"). Das Hörbuch wird, wie die "Sneijder & Nemez"-Reihe, von Achim Buch gelesen. Der Sprecher hat eine angenehme Stimme und ein gutes Lesetempo, sodass ich ihm gerne zugehört habe.  Mein Fazit Durchaus spannender Krimi, der leider etwas voraussehbar ist und einige Logiklöcher enthält.

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