Rachewinter

von Andreas Gruber 
5,0 Sterne bei8 Bewertungen
Rachewinter
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AnjaScs avatar

Auch der dritte Teil um den Ermittler Pulaski kann überzeugen. Spannend und mit einer Überraschung kurz vor dem Ende!

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Spannend und sehr gut geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "Rachewinter"

Mehrere Männer im besten Alter, erfolgreich und vermögend, werden grausam ermordet – und obwohl sie in verschiedenen Städten lebten, haben sich alle kurz vor ihrem Tod mit einer geheimnisvollen dunkelhaarigen Frau getroffen. Doch diese bleibt ein Phantom. Das müssen auch Kommissar Walter Pulaski in Leipzig und Anwältin Evelyn Meyers in Wien feststellen, die beide in die Fälle verwickelt werden. Anders als die Polizei lassen sie sich jedoch nicht entmutigen, erst recht nicht, als sie erkennen, dass sie die Mordserie nur gemeinsam lösen können. Allerdings ist der Täter raffinierter, als sie denken – und spielt auch mit ihnen sein gefährliches Spiel ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486557
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:17.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor einer Stunde
    Kurzmeinung: Auch der dritte Teil um den Ermittler Pulaski kann überzeugen. Spannend und mit einer Überraschung kurz vor dem Ende!
    Guter dritter Teil

    Auch der dritte Teil von Andreas Gruber kann überzeugen. Spannend und kurzweilig ist das Buch. Ich habe es immer in die Hand genommen sobald ich auch nur fünf Minuten Zeit hatte, um ein bisschen weiter zu schmökern. Morgens, mittags, abends und nachts hatte ich diesen Thriller in der Hand.


    Gruber überzeugt durch seinen Stil, seine Protagonisten und auch durch seine Täter und Morde.

    Wie es sich für einen guten Thriller gehört endet es in einem Showdown. Alle offenen Fragen werden beantwortet und es ergibt sich ein Gesamtbild zum Schluss.

    Der Autor nimmt uns in diesem Roman mit zu einer nicht gesunden Familie, in einen korrupten Konzern und in den Bereich Transgender. 

    Pulaski ist kein Maarten S. Sneijder und das ist auch gut so, denn für diese Art wäre Sneijder hier definitiv falsch. 
    Ich würde mich über einen vierten Fall freuen mit dem Titel Rachefrühling, damit alle Jahreszeiten abgedeckt sind.

    Klare Leseempfehlung von mir.

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    M
    michael_lehmann-papevor einem Tag
    Undurchsichtig und mit langsam steigender Spannung

    Undurchsichtig und mit langsam steigender Spannung

    Wien.

    Zwei Arbeiter auf dem Dach mit freiem Blick auf ein benachbartes Penthouse. Sex bei offenem Fenster. Sex mit ziemlichen Überraschungen, nicht nur, was das gewaltsame Ende angeht. Nach diesem aber ist das Penthouse blutbespritzt und ein Mann ermordet. Und da die beiden Dacharbeiter mit Genuss das Ganze zunächst auf Handy aufgenommen haben, scheint ebenfalls sofort klar zu sein, wer der Täter, die Täterin ist.

    Gut, dass die Rechtsanwältin Evelyn Meyers, bei allen Vorbehalten, nicht mitansehen können wird, wie schnell und oberflächlich ermittelt wird, sondern ein Mandat übernimmt und auf eigene Faust Ermittlungen anstellen wird.

    Leipzig.

    Ein dummer Unfall im Badezimmer? Bei einem „Stelldichein“ der besonderen Art? Kriminaldauerdienstkommissar Walter Pulaski zweifelt. Aber ohne griffige Handhabe. Zum einen, weil eine Frau beteiligt gewesen sein soll und zum anderen, weil es ihm ziemlich merkwürdig erscheint, dass ein Mann im Rahmen eines Schäferstündchens dringend Nasenhaare im Motel zunächst noch entfernen muss.

    Zwei merkwürdige Fälle, die zunächst ohne jede Verbindung dastehen. Bis Evelyn auf dem Handy des Wiener Mordopfers Notizen findet, Notizen, die vielleicht erklären, warum der oberste Staatsanwalt der Stadt ganz persönlich den Fall an sich gezogen hat.

    Während Walter Pularski ebenfalls, Schritt für Schritt und stetig, seinen Zweifeln mehr und mehr Nahrung zuführen kann.

    Bis aber die genaue Verbindung der Fälle deutlich wird und sich der Leipziger Kommissar mit der Wiener Rechtsanwältin kurzschließt, bietet sich zunächst Gelegenheit, die Personen näher kennenzulernen, die Gruber präzise und klar gezeichnet einführt, mitsamt ihren auch privaten Verwicklungen in den Fall (was zumindest die Leipziger Seite angeht).

    Und das Thema des „Transgender“ ebenfalls passend und flüssig in den Fall miteinbaut.

    Genügend Momente somit, um den Leser im ersten Teil des Thrillers überaus neugierig zu machen auf die Hintergründe dieser beiden Mordfälle. Falls das überhaupt die beiden einzigen Morde bleiben werden. Eines aber wird klar nach einer gewissen Weile: Der Täter, die Täterin, scheint in allen Fällen die gleiche Person gewesen zu sein.

    Das Ganze erzählt Gruber in eher schlichter Sprache mit umgangssprachlichen Mitteln („für uns sieht es echt schlecht aus), aber mit innerem Zug, der das Tempo hochhält und mit einigen überraschenden Wendungen den Leser immer wieder auf neue Spuren ansetzt.

    Im Gesamten bietet der Thriller eine anregende und in sich stimmige Unterhaltung. 

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und sehr gut geschrieben.
    Rachewinter

    Wer gern Bücher liest, die man kaum aus der Hand legen kann, sollte zu den Büchern von Andreas Gruber greifen. Man lässt sie nicht so schnell wieder los, obwohl sie einem manchmal eine Gänsehaut bereiten. 

    Ich habe mit Begeisterung die Maarten S. Sneijder Reihe gehört. Doch leider gibt es hier noch keinen neuen Band, so dass ich mir den aktuellsten Band der Meyers-Pulaski-Reihe geholt habe.

    „Rachewinter“ ist der dritte Band der Reihe, aber er ist auch gut ohne Vorkenntnisse zu lesen, denn Andreas Gruber blickt bei den wichtigsten Stellen immer wieder mal zurück. Man erschließt schnell, wer mit wem und warum. Dadurch ist man sehr schnell in der Geschichte drin und fiebert mit der Anwältin Evelyn Meyers aus Wien und dem Leipziger Kriminaldauerdienstler Walter Pulaski mit. Anfangs laufen die zwei Handlungsstränge parallel. Immer wieder wechselt man zwischen Wien und Leipzig hin und her. Den Sprüngen kann man gut folgen und die Spannung bleibt erhalten. Man ahnt, was passiert sein könnte, doch schafft es Andreas Gruber durch kleine Wendungen die Spannung und die Ungewissheit hoch zu halten. Die Charaktere sind teilweise recht komplex und verwirrend, aber sehr gut beschrieben. Die Morde sind teilweise ungewöhnlich, aber recht (für mich) brutal. Das Hauptthema der Geschichte ist sehr aktuell und Andreas Gruber lässt auch tief in die Seele des Mörders blicken. Die Familiengeschichte ist nicht unbedingt neu, aber sie ist interessant aufgebaut und sie gibt nur langsam ihre Geheimnisse preis.

    Ich habe das Buch, dank des guten Schreibstils und der spannenden Geschichte, sehr schnell gelesen und muss nun zugeben, dass die Bände eins und zwei schon auf der Wunschliste stehen, da mich nun doch die Anfänge der sympathischen Ermittler interessieren.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 2 Tagen
    Spannend

    In Wien wird der Mord an dem Manager Johann Wulf von Arbeitern auf dem gegenüberliegenden Haus gefilmt. Schnell wird auch der angebliche Täter gefunden: Michael Kotten, Sohn des steinreichen Geschäftsmannes Richard Kotten. Anwätlin Evelyn Meyers soll ihn vor dem Gericht als seine Verteidigerin vertreten und schon beim ersten Gespräch mit ihrem Mandanten kommen ihr tatsächlich Zweifel an dessen Schuld.
    Gleichzeitig wird in Leipzig in einem Motelzimmer die Leichen des ebenfalls erfolgreichen Geschäftsmannes Klaus Hinze gefunden. Auf den ersten Blick sieht es nach einem Unfall aus, doch Walter Pulaski, der vor Ort ist, hat seine Zweifel daran. Zu allem Überfluss ist Hinze Ninas Vater, der besten Freundin Jasmins, Pulaskis Tochter. Auch Pulaski kommen die Umstände des Todes merkwürdig vor.
    Somit beginnen Evelyn in Wien und Pulaski in Leipzig zu ermitteln. Ob es wohl Zusammenhänge gibt?
    Meine Meinung
    Das Cover des Thrillers sieht sehr gelungen aus und mir gefällt es, dass die vorher erschienen Bände passend zu diesem neu aufgemacht wurden. Es ist sehr ansprechend und verlockt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.
    Als Andreas Gruber Fan denkt man zugleich an die Maarten S. Snejder Reihe, aber ich möchte einfach auch noch betonen, dass diese beiden Reihen nichts miteinander zu tun haben und somit auch völlig unabhängig voneinander betrachtet werden sollten. Vergleichen sollte man nicht, denn die Reihe um Walter Pulaski ist anders aufgebaut und hat seinen ganz eigenen Reiz.
    Trotzdem ist der Schreibstil Grubers unverkennbar, denn er weiß, wie er Spannung mit Worten erzeugt und wie es ihm gelingt, den Leser zu fesseln. Er schreibt klar und an den richtigen Stellen detailliert, wobei diese Reihe durchaus von den etwas zart besaiteteren Lesern gelesen werden kann, da hier nicht in Unmaßen gemetztelt wird. Trotzdem werden bestimmte Szenen dargestellt und beschrieben, aber manches bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.
    Schon der Einstieg beginnt sehr spannend, denn im Prolog begleitet der Leser zwei Bauarbeiter, die im Haus gegenüber ein Paar im Bett beobachten. Doch was danach geschieht, lässt die beiden Männer erschrecken. Dann gibt es zunächst einen Schnitt und man verfolgt die Ermittlungen der Anwältin in Wien und Pulaskis in Leipzig. Es beginnt noch recht ruhig, doch schon auf den ersten Seiten bekommt man einen Eindruck davon, wie es in diesem ruhigerem Tempo nicht weitergehen wird, denn die ersten Zweifel an dem Verdächtigen kommen schon auf. Je mehr gesucht und herausgefunden wird, desto spannender wird es. Als man dann auch noch die ein oder andere Szene aus der Sicht des Täters erhält, wird es richtig spannend und irgendwann fiel es mir schwer, das Buch zur Seite zu legen. Alles in allem ein konstanter, gelungener Spannungsaufbau bis hin zu einem Showdown, bei dem der Leser genug Zeit hat, selbst Theorien aufzustellen und zu grübeln, was möglich und was unmöglich zu sein scheint.
    Wie bereits erwähnt, wird der Thriller aus unterschiedlichen Perspektiven durch einen dritte Person Erzähler wiedergegeben. Dieser lässt den Leser zum Einen bei dem Geschehen zusehen, gibt ihm aber durch die wechselnden Perspektiven einen etwas intensiveren Einblick, als die einzelnen Ermittler erhalten. Hauptaugenmerk liegt auf Anwältin Evelyn Meyers und auf Ermittler Walter Pulaski, doch kleinere Episoden zeigen auch andere Charaktere. Letzten Endes gibt es immer wieder Überraschungen und Wendungen, die ebenfalls die Spannung aufrecht halten.
    Walter Pulaski und auch Evelyn Meyers haben mir als Protagonisten sehr gut gefallen und konnten mich begeistern. Schon die erste Begegnung mit Pulaski und dessen Zynismus ließen mich durchaus schmunzeln. Ich mag seine Art, er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist doch durch und durch auch der behütende und beschützende Vater für seine Tochter. Evelyn ist sehr clever und lässt sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen oder verunsichern. Solche Protagonisten/Ermittler mag ich in Thrillern sehr gerne, da sie das gesamte Bild noch ein wenig lebendiger werden lassen. Ihre Gegner sind dieses Mal knallhart und nicht so leicht zu knacken, auch das war sehr gut aufgebaut und durchdacht.
    Mein Fazit
    Mit dem dritten Teil der Walter Pulaski Reihe konnte mich Andreas Gruber einmal mehr sehr gut unterhalten und brachte mir spannende Lesestunden. Um hier inhaltlich alles zu verstehen, muss man nicht unbedingt die vorausgegangenen Teile kennen, denn es ist alles klar und verständlich dargestellt und der Fall in sich abgeschlossen. Gruber weiß mit Worten Spannung aufzubauen und auch seine Charaktere wissen zu überzeugen. Ein gelungener Thriller, der perfekt für einen Lesetag geeignet ist.

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    B
    biancaschvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Pulaski und Meyers in Bestform!
    Pulaski und Meyers in Bestform!

    Ein neuer Fall für Walter Pulaski und Evelyn Meyers.

     

    Evelyn Meyers soll Michael Kotten, Sohn eines reichen Unternehmers aus Wien, vertreten. Kotten wird beschuldigt den Geschäftsmann Johann Wulff ermordet zu haben.

    Zur gleichen Zeit ermittelt Walter Pulaski in Leipzig. In einem Autobahnmotel wird der Unternehmer Klaus Hinze tot aufgefunden. Hinze ist der Vater von der besten Freundin seiner Tochter Jasmin. Im ersten Anschein deutet alles auf einen Unfall hin. Doch Pulaski ist misstrauisch.

    Noch ist kein Zusammenhang in den beiden Fällen zu erkennen.

    Aber wer Andreas Gruber kennt, weiß, dass es in seinen Büchern immer verschiedene Handlungsstränge gibt, die sich zum Schluss zusammenfügen.

     

    Mehr möchte ich gar nicht über den Inhalt dieses Buches schreiben.

     

    Evelyn Meyer wie immer engagiert und Pulaski in Bestform.

     

    Wer die ersten beiden Bücher (Rachesommer und Racheherbst) gelesen hat, der sollte auch dieses Buch lesen.

     

    Ein super Thriller, wie man ihn von Andreas Gruber erwarten kann.

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    Phoenicruxs avatar
    Phoenicruxvor 3 Tagen
    Ein weiterer eindrucksvoller Fall!

    Erster Eindruck zum Buch:
    Das Buch ist in mehrere Abschnitte erteilt und lässt verschiedene Sichtweisen einfliessen. Es wird sich nicht lange mit viel Gerede aufgehalten, sondern man kommt schnell im Geschehen und den Vorkommnissen an. Das Cover passt optisch sehr toll zu der Reihe und macht optisch etwas her.

    Protagonisten:
    Evelyn ist taff und scheut keine Herausforderung. Ihr Gespür für die Wahrheit trügt sie nur selten. Eine engagierte Anwältin die nicht schnell aufgibt und mit allen Mitteln die Wahrheit ans Licht bringen will.
    Walter ist da noch etwas risikobereiter und energischer als seine Kollegen oder Evelyn. Genauso sarkastisch, grummelig wie eh und je. Er ist niemand, den man auf dem falschen Fuß erwischen möchte.

    Meine Meinung:
    Alles läuft am Ende zusammen, wie ein roter Faden. Die unterschiedlichen Charaktere in den verschiedenen Städten haben alle ein gemeinsames Ziel. Nur die Umsetzung würde ich als sehr unterschiedlich beschreiben. Wendungen die einen unvorbereitet trafen, Charaktere die schwer einzuschätzen waren und Schauplätze die detaillreich beschrieben wurden, haben es klasse abgerundet. In dieser Geschichte steckt viel Recherche zu unterschiedlichen Themen, die es umso aufregender gemacht haben, Seite um Seite zu verschlingen.

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Solide wie immer
    Solide wie immer

    Meine Meinung

     

    Direkt am Anfang überzeugt Andreas Gruber erneut – wie bei seinen anderen Büchern auch – mit einem soliden und äußerst flüssigen Schreibstil. Der neue Thriller beginnt mit zwei Bauarbeitern, die heimlich ein Video eines vermeintlichen Mordes aufnehmen. Bereits im Prolog erhalten wir einen großzügigen Einblick in das ausgezeichnete Sprachrepertoire des Autors – wortgewandte Stilformen ummanteln die Schreibe von Gruber; ein dem Thriller-Genre angepasster Schreibstil, der das Irrelevante rausfiltert und wirklich nur die wichtigsten Aspekte, Argumente und Tatsachen beibehält. Vom Verlauf der Story ist zu sagen, dass Andreas Gruber vielmehr einen ziemlich spannenden Kriminalroman verfasst hat als einen Thriller – Grund hierfür sind die sehr ausgeprägten Ermittlungsarbeiten von Evelyn und Flo, die sich über – so behaupte ich – dreiviertel des Buches ziehen. Doch keinesfalls langweilige oder irreführende Ermittlungen; oh nein, Andreas Gruber hat eine fantastische, äußerst spannende und authentische Ermittlungsarbeit der Anwälte konzipiert, die sogar mehr unterhält als die Arbeit von Pulaski, der zwar in »Rachewinter« etwas zu kurz gekommen, aber dafür auch verdient entlastet wird, denn Pulaski hat in seinen vorherigen Fällen alles gegeben, und gerne kann der alte Mann im kalten Winter ein wenig vertreten werden. Geschickt werden auch die beiden Handlungsstränge, die sich immer abwechselnd in Wien und Leipzig abspielen, zum Schluss verbunden. Generell darf man Andreas Gruber lohnen, denn der Autor schafft es von Roman zu Roman, von Geschichte zu Geschichte und von Fall zu Fall immer wieder die originellsten Handlungsstränge und die unterschiedlichsten Geschichten zusammenzuführen. Die verschiedenen Puzzleteile werden uns Lesern während den vierhundert Seiten auf den Weg gelegt; wir sammeln sie auf und setzen sie zum Schluss zu einem Bild zusammen: Was als unscheinbarer Mord beginnt, wird zu einem waghalsigen Unternehmen und zu einem äußerst schwierigen Fall, denn Evelyn und Flo scheinen oftmals an ihre Grenzen zu gehen. Auch Pulaski hat es nicht leicht, denn seine Tochter Jasmin und deren beste Freundin Nina mischen sich immer wieder in die Ermittlungsarbeit ein, was dem Vater, der diesen grausamen Mord in Leipzig vor seiner Tochter unter Verschluss halten möchte, da ein eigensinniges Ermitteln mit Nina viel zu gefährlich werden würde, oftmals zur Weißglut bringt. Am Ende aber darf sich Pulaski aber eigentlich freuen dass er eine so mutige und kluge Tochter hat, denn Jasmin spielt im Laufe des Buches noch eine wichtige Rolle.

    Fazit

     

    Zusammenfassend darf man Andreas Gruber erneut loben – ein unterhaltsamer, äußerst durchdachter Thriller mit tollen Figuren und einem sehr interessanten Fall. Besonders überzeugend sind zudem die unterschiedlichen Settings in meist unterschiedlichen Ländern. Oft spielen Deutschland und Österreich eine große Rolle – Sei es Wiesbaden, Leipzig oder Wien, die Einbindung der beiden brüderlichen Länder ist nicht nur in der Rache-Reihe, sondern ebenfalls in der Todes-Reihe von Roman zu Roman lobenswert.

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    U
    Ute_Bolligvor 5 Tagen
    Super Fortsetzung!

    Ich habe voller Spannung auf das erscheinen der Fortsetzung um Evelyn Meyers und Walter Pulaski als Hörbuch gewartet. Sobald ich es heruntergeladen hatte begann mein super gutes und spannendes Hörvergnügen. Die Ohrenstöpsel kamen nicht mehr aus den Ohren und ich fast die ganze Nacht durchgehört. Ich bin einfach nur begeistert und hoffe auf das rasche Erscheinen einer Fortsetzung. Das Thema „Transgender“ wird hier ebenso interessant wie spannend wiedergegeben und erörtert. Auch Achim Buch als Sprecher gehört ein großes Lob. Er hat das Buch in einer ansprechenden Stimmlage und Intonation wiedergegeben. Das Cover ist stimmig zu den vorherigen beiden ebenso der Titel. Eine klare Kaufempfehlung für den dritten Teil von Andreas Gruber.

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    Kermels avatar
    Kermelvor 22 Tagen
    Endlich wieder ein Gruber den ich noch nicht gelesen habe!
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    Bonbosais avatar
    Bonbosaivor 3 Monaten
    Da mir Rachesommer und Racheherbst schon gut gefallen haben, bin ich sehr gespannt auf den Rachewinter.
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    Schuggas avatar
    Schuggavor 3 Monaten
    Auf das Buch freue ich mich, weil mich Andreas Gruber mit seinen spannenden Romanen bisher noch nie enttäuscht hat!
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