Schwarze Dame

von Andreas Gruber 
3,9 Sterne bei58 Bewertungen
Schwarze Dame
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Virginys avatar

Stadtführer der anderen Art^^

K

düster und spannend!

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Schwarze Dame"

Privatermittler Peter Hogart wird beauftragt, in Prag nach einer Kollegin zu suchen, die in einem Fall von Versicherungsbetrug ermittelte und spurlos verschwand. In der von dunklen Mythen beherrschten Stadt sticht Hogart in ein Wespennest: Binnen Stunden hat er Schläger, Geldeintreiber, einen wahnsinnigen Killer und die gesamte Prager Kripo am Hals. Nur die Privatdetektivin Ivona Markovic, sie untersucht gerade mithilfe eines gefährlichen Unterweltbosses eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als beide nur knapp dem Tod entrinnen, wird ihnen klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen gibt Grubers neuer Psycho-Thriller! Düsterer Wahnsinn zwingt eine ganze Stadt zu einem perversen Spiel.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865520722
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Festa Verlag
Erscheinungsdatum:01.11.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Virginys avatar
    Virginyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Stadtführer der anderen Art^^
    Ein Stadtführer der anderen Art^^

    Ja, nachdem ich mit dem zweiten Teil begonnen hatte, war danach natürlich Peter Hogans erster Fall an der Reihe.
    Wirklich notwendig war die korrekte Reihenfolge nicht, ich kannte halt nur einige Figuren schon, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
    natürlich erfährt man in diesem Band etwas mehr über Hogart und seinen Beruf, aber wirklich bahnbrechende Erkenntnisse sind das nicht.

    Alles beginnt mit einem Brand in der Prager Nationalgalerie, bei dem angeblich wertvolle Gemälde verbrannt sind.
    Die Gesellschaft, bei der die Kunstwerke versichert waren, will das Ganze natürlich überprüfen, bevor sie sich von ihrem Geld trennt und da kommt Privatermittler Hogart ins Spiel.
    Er soll nicht nur in Erfahrung bringen, was mit den Bildern geschehen ist, sondern auch Alexandra Schelling, die Nichte des Geschäftsführers finden, die ursprünglich auf diesen Fall angesetzt war.
    Die hatte aus Prag angerufen und mitgeteilt, dass sie weiß, wo sich die Gemälde befinden, ihren gebuchten Heimflug hat sie allerdings nie angetreten.
    Bald schon findet Hogart heraus, dass in der Prager Unterwelt ein gewisser Greco das Sagen hat, für ihn ist er sofort der Verdächtige Nummer 1 und er startet ihm einen Besuch ab, viel Erfolg hat er jedoch nicht, den Greco lässt ihn durch seine Schläger unsanft vor die Tür befördern.
    Dort trifft er erneut auf Ivona, der er zuvor im Haus schon begegnet ist und die ihn zu seiner Überraschung zu sich einlädt.
    Wie sich herausstellt, ist auch sie Ermittlerin, allerdings arbeitet sie an einer Mordserie, die die Stadt seit Monaten in Atem hält.
    Als in ihrem Haus Feuer gelegt wird, dem beide nur um Haaresbreite entkommen können, wird ihnen klar, das sie irgendjemandem auf die Spur gekommen sein müssen.
    Die Morde ereignen sich immer am Anfang des Monats, je nach Geschlecht sind die Opfer in schwarze oder weiße Samttücher gehüllt und verstümmelt, um sie schwerer identifizieren zu können.
    Wie sich herausstellt, ist eines dieser unbekannten Opfer Alexandra Schelling, doch ihr Tod scheint nichts mit ihren Ermittlungen zu tun zu haben.
    Gemeinsam mit Ivona macht sich Hogart auf die Suche nach dem Mörder und taucht dabei in die Geschichte der goldenen Stadt ein…

    In „Schwarze Dame“ hat Andreas Gruber seine Protagonisten sehr gut ausgearbeitet.
    Da ist Hogart, den es in die Stadt an der Moldau verschlägt, ein relativ normaler und sympathischer Protagonist, der auf Ivona trifft, mit der er nahezu perfekt harmoniert und die allein schon durch ihr Verbindung zur Unterwelt eine große Bereicherung für ihn ist.
    Selbst Greco ist irgendwie nicht der typische Bösewicht.
    Auf der anderen Seite sind da die atmosphärischen Beschreibungen von Prag, fast denkt man, man würde selbst durch die dunkeln Gassen bummeln.
    Fazit: Der erste Band steht dem zweiten in nichts nach und bekommt von mir ebenfalls 4 von 5 Sternen.

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller, mit vielen überraschenden Wendungen.
    Sehr gutes Buch

    Eigentlich soll Privatermittler Peter Hogart herausfinden, was mit einer Kollegin in Prag passiert ist. Diese ermittelte in einem Fall von Versicherungsbetrug und verschwand ohne eine Spur zu hinterlassen.

    Wie gesagt, eigentlich. Denn Hogart ahnt nicht, auf welche Geschichte er stoßen wird. Ein Mann namens Vladimir Greco kommt im Rahmen der Nachforschungen zum Versicherungsbetrug ins Spiel. Greco ist ein gefährlicher Unterweltboss und verfügt so über viele Kontakte. Über ihn lernt Hogart die Privatdetektivin Ivona Markovic kennen.

    Markovic untersucht mit Hilfe von Greco mehrere Verstümmelungsmorde. War die Kollegin von Hogart eines der Opfer und wenn ja, warum. Immer tiefer zieht dieses Rätsel Hogart und Markovic in ihren Bann, so dass die ursprüngliche Ermittlungstätigkeit in den Hintergrund gerät. Gibt es einen oder gar mehrere Täter? Als es dann einen Anschlag auf die beiden gibt und sie nur durch Glück überleben, ist klar, sie scheinen auf der richtigen Spur zu sein. Doch der Prager Kripo gefällt es gar nicht, dass sich Hogart und Markovic in die Mordfälle einmischen.

    Ein spannender Thriller, mit vielen überraschenden Wendungen. Andreas Gruber ist es gelungen, einen Spannungsbogen aufzubauen. Anfangs ist es „nur“ ein Versicherungsbetrug – doch von Seite zu Seite nimmt die Geschichte Fahrt auf. Als dann die Hintergründe der Taten ans Licht kommen, möchte man sich schon fast auf die Seite des oder auch der Täter stellen. Aber nur fast. Denn bei allem Verständnis für das Täterschicksal und Tatmotiv, Mord ist und bleibt Mord – egal, wie das Opfer im Leben war. Ob das jedoch alle Protagonisten so sehen werden, dass muss jeder selbst lesen. Ich kann das Buch jedenfalls empfehlen.

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    aly53s avatar
    aly53vor 3 Jahren
    Peters Hogarts erster Fall ist fesselnd, spannend und voller überraschender Wendungen

    Der Wiener Privatermittler Peter Hogart soll in Prag seine vermisste Kollegin ausfindig machen, sie ermittelte in einem Fall eines Versicherungsbetrugs und verschwand spurlos.
     Hogart begibt sich nach Prag und macht sich sofort unbeliebt und schon hat er Schäger am Hals.
    Dabei lernt er die Privatdedektivin Ivona Markovic kennen.
    Die beiden beginnen zusammen zu ermitteln und unversehens gerät Hogart in eine Mordserie die Prag erschüttert.
    Dabei geraten die beiden mehr als einmal in Lebensgefahr.
    Werden sie den Fall lösen können?

    Der Einstieg gestaltete sich erstmal etwas langatmig. Wir lernen Peter Hogart etwas kennen und begleiten ihn nach Prag.
    Zu ihm fand ich jedoch erst nach und nach Zugang, während er mir anfangs noch etwas suspekt war und ich nicht wusste, was ich von ihm halten sollte. Ist er mir nach und nach immer mehr ans Herz gewachsen, dabei überzeugt vor allem sein Scharfsinn und sein gut ausgeprägtes Wesen.
    Als er Ivona kennenlernte wurde es dann auch zunehmend spannender und meine Nerven spannten sich immer mehr an.
    Ivona mochte ich gleich. man spürt einfach sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, aber sie hat auch einige Geheimnisse, die sie insgesamt sehr interessant machen.
    Man löst den Fall quasi mit den beiden zusammen, was mir unheimlich gut gefallen hat.
    Man folgt verschiedenen Spuren und ständig ergeben sich neue Perspektiven. Man stößt dabei in Gefilde vor, die man am besten nie betreten hätte.
    Denn was sich dabei offenbart ist grausam, makaber und kaum zu glauben.
    Es tauchen immer mehr Geheimnisse und Abgründe auf.
    Dabei überraschen vor allem die beiden Ermittler mit ihrer tollen Teamarbeit und ihrem Scharfsinn.
    Sie geben einfach das perfekte Team ab und verstehen sich dabei blind und ergänzen sich hervorragend.
    Ziemlich schnell wird auch klar, das die Prager Mühlen der Bürokratie ziemlich langsam mahlen.
    Denn wie sonst können die beiden zusammen so schnell Spuren finden, was die Polizei in Monaten nicht geschafft hat?
    Sehr toll fand ich auch die Beschreibungen der Umgebungen von Prag, dadurch wird unweigerlich tiefer in die Geschichte hineingezogen und man kann sich alles viel besser vorstellen.
    Im Laufe des Buches lernt man immer mehr Menschen kennen und ich muss sagen, manche von Ihnen sind mir sehr ans Herz gewachsen.
    Anderen dagegen bin ich mit Abscheu und Widerwillen begegnet.
    Je weiter Hogart und Ivona graben umso mehr spitzt sich die Lage zu.
    Man weiß nie wem man eigentlich vertrauen kann und es geht hier auch viel um Sein und Schein.
    Dabei schafft es der Autor auch immer wieder überraschende Wendungen einzubauen und so im Leser Unglauben und Erschrecken auszulösen.
    Hier kennen die Abgründe kein Erbarmen und das spürt man recht deutlich.
    Man fiebert und zittert mit den Ermittlern unglaublich mit.
    Da man aber die Taten nicht detailliert veranschulicht bekommt, ist es nicht sonderlich brutal gestaltet.
    Es ist viel mehr so, daß die Spannung und die eigene Fantasie das Horroszenarium im Kopf auslösen.
    Man wird hier immer mehr von Wut und Verzweiflung gepackt, die einfach unglaublich mitnimmt.
    Als der Showdown begann wurde es noch mal ziemlich adrenalingeladen und die Emotionen kennen dabei keine Grenzen.
    Der Abschluss ist gut gestaltet und ich bin nun ganz gespannt auf den nächsten Band.
    Aber als ich die letzte Zeile gelesen habe, was es für mich auch irgendwie so, als würde ich Abschied von Freunden nehmen.
    Die Charaktere sind sehr authentisch und klar gestaltet, so das man sich gut in sei hineinversetzen kann.
    Die Handlung an sich ist gut durchdacht und die losen Fäden laufen immer mehr zusammen. Am Ende ergibt sich ein schlüssiges Bild.

    Hierbei erfahren wir die Perspektive von Peter Hogart, was ihm spürbare Tiefe verleiht.
    Man kann die Handlungen und Gedanken der Charaktere stets gut nachvollziehen.
    Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, unweigerlich gerät man jedoch in einen Sog aus dem man nicht mehr herauskommt.
    Der Schreibstil des Autors ist fließend und bildgewaltig, aber auch sehr fesselnd und intensiv.
    Das Cover und auch der Titel passen sehr gut zum Buch.
    Das Buch ist bereits 2007 im Festa Verlag unter dem Namen "Die schwarze Dame" erschienen. Nun wurde es bei Goldmann nochmal neu herausgebracht.

    Fazit:
    Peters Hogarts erster Fall ist fesselnd, spannend und voller überraschender Wendungen, die es in sich haben.
    Mich konnte Andreas Gruber mit diesem Werk vollkommen überzeugen.
    Für alle Andreas Gruber Fans und Trhillerleser ein absolutes Muss.
    Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Durchschnittlicher Thriller der gut unterhalten kann ohne "Gänsehautfeeling" aufkommen zu lassen
    Durchschnittlicher Thriller der gut unterhalten kann ohne "Gänsehautfeeling" aufkommen zu lassen

    Einen kurzen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung zum Buch:

    Der etwas "reisserischen" Kurzinfo kann das Buch aus meiner Sicht nicht gerecht werden. Obwohl es unter anderem um durchaus grausige Morde geht, gelingt es dem Autor nicht, ein entsprechendes Gefühl beim Leser zu erzeugen. Im Gegensatz dazu kann er die Atmosphäre und geschichtliche Hintergründe Prags - dem Haupthandlungsort - gekonnt dem Leser näherbringen.

    Leider fand ich auch die Protagonisten (vielleicht bis auf den Hauptprotagonisten Peter Howard) recht blass. Dazu haben sicher auch die etwas gewöhnungsbedürftige, ein wenig hölzerne Schreibweise und eher banale Dialoge beigetragen. Über weite Strecken war kaum Spannung zu spüren; erst zum Schluss und der doch vorhersehbaren Auflösung kam etwas Spannung auf. 

    Für mich ein gerade noch durchschnittlicher Thriller, der soeben noch den dritten Stern erreichen kann.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 4 Jahren
    mysteriös und düster....

    Der erste Fall für Peter Hogart…diesen Privatdetektiv, den der Autor hier erschaffen hat, hat so seine Ecken und Kanten – Single, immer noch an einer längst vergangenen Beziehung hängend, ein Hobby das nicht gerade alltäglich ist, ein Sturschädel –aber irgendwie trotzdem liebenswert.

    Hier übernimmt er den Auftrag einer Versicherungs-Agentur und soll in Prag nach einer Kollegin suchen, die dort wegen Versicherungsbetrugs ermittelte und nie mehr zurückkam. Wie Hogart seine Ermittlungen führt- das gefällt vielen in Prag nicht und so findet er sich bald in gefährlichen Situationen und auf sich allein gestellt wieder. Bis er Ivona Markovic, Privatdetektivin, trifft – und die beiden bald merken, dass ihre Fälle miteinander in Verbindung stehen.

    Düstere Stimmung, sehr guter Schreibstil, spannend –das ist kurz und bündig zusammengefasst  mein Fazit zu diesem Thriller.

    Ärgerlich allerdings waren die vielen Fehler – ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte, weil sich – wer? – nicht entscheiden konnte, wie nun die verschwundene Kunst-und Brandsachverständige heissen sollte – auf den ersten Seiten wechselte das sogar innerhalb einer Seite zweimal…. 

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    steffi_schaafs avatar
    steffi_schaafvor 6 Jahren
    Rezension zu "Schwarze Dame" von Andreas Gruber

    Peter Hogart ist Privatermittler. Gleich zwei Aufträge warten darauf, von ihm gelöst zu werden. In Prag sind 13 wertvolle Bilder eines bekannten Künstlers verbrannt. Handelt es sich hierbei um Versicherungsbetrug? Und wo ist die Kollegin, die sich schon seit Wochen um den Fall kümmerte? Von Wien aus begibt er sich auf den Weg in die "Goldene Stadt". Dort angekommen macht er sich mit seinen Fragen und Ermittlungen schnell unbeliebt. Schläger hängen ihm bald an den Fersen. Dabei lernt er Ivona kennen, diese ist selbst Privatdetektivin und untersucht gerade für den Botschaftsvorsitzenden mehrere bizarre Verstümmelungsmorde. Nachdem die Beiden nach gemeinsamen Nachforschungen selber fast zu Opfern werden und nur knapp dem Tod entrinnen können, erkennen sie: Es gibt zwischen den Fällen eine Verbindung.

    Andreas Gruber wurde 1968 in Wien geboren und begann seine Schriftstellerkarriere im Jahr 2000 mit der Kurzgeschichtensammlung "Der fünfte Erzengel". Damit erreichte er 2001 den vierten Platz beim Deutschen Phantastik Preis. 2007 startete er die Peter-Hogart-Reihe. Neben "Schwarze Dame" erschien bis jetzt der zweite Teil "Engelsmühle".

    Bis man sich in die Geschichte eingelesen hat, dauert es ein Weilchen. Ich brauchte viel Geduld und Zeit für dieses Buch. Es zieht sich alles ein wenig in die Länge, besonders zu Beginn wartet man regelrecht auf die ersten Highlights. Das Einzige, was mich zunächst weiterlesen ließ, war die wundervolle und ausführliche Beschreibung Prags. Der Autor geht bis in jede kleinste Einzelheit, oft werden einige Ansichten der Stadt sehr romantisch geschildert. "...Die Hotelschiffe...,wie Irrlichter trieben sie auf der Wasseroberfläche." (S.49), "...eine feuchte, bleierne Nebelbank vom Fluss ans Ufer kroch..."(S.170). Ein Grund mehr für mich als Pragbegeisterter, wieder einmal hinzufahren und die Stadt vielleicht mit ganz anderen Augen zu betrachten. Das ist Andreas Gruber sehr gut gelungen.
    Während des Lesens gewinnt die Geschichte endlich an Spannung. Die Hauptcharaktere werden von einem Hinweis geschickt zum nächsten geführt, natürlich sind hier die Nebendarsteller sehr wichtig. Obwohl die Polizei nicht begeistert ist von den eigenständigen Ermittlungen der Beiden, geben befreundete Kollegen Ivonas immer wieder Tipps hinter dem Rücken des Vorgesetzten. Oder der gefährliche Unterweltboss, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Sobald man sich eingelesen hatte und in den Bann gezogen wurde ist es reinstes Lesevergnügen, doch das fand leider erst bei den letzten 100 Seiten statt. Schade fand ich auch, dass man auf die verbrannten Gemälde erst im Epilog wieder aufmerksam gemacht wird. Sonst erscheinen sie im Buch kein weiteres Mal.

    Trotz der fehlenden Spannung am Anfang und der etwas zähen Handlung, gefiel mir das Buch aber ganz gut. Um die Mordfälle zu lösen und Hogarts Kollegin zu finden, mussten Ivona und Peter Hogart viel Taktik aufbringen und viel recherchieren. Ich selber grübelte mit und versuchte ein Teil des Ermittlungsteams zu werden. Für jeden, der ein wenig Köpfchen beim Lesen anwenden möchte, ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Den zweiten Teil werde ich mir zum Vergleich zu Gemüte führen.

    3/5

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwarze Dame" von Andreas Gruber

    Peter Hogart, Versicherungsdetektiv, ist in den Augen der Mitarbeiter seines Auftraggebers nicht die erste Wahl, um das Verschwinden von Alexandra Schelling in Prag aufzuklären. Diese verschwand dort kurz vor der Aufklärung eines Falls, in dem es um vermuteten Versicherungsbetrug ging. Dort sind angeblich 13 Gemälde eines bekannten Künstlers in einer Ausstellung verbrannt.
    Da Hogart dafür bekannt ist, dass er sich in seine Fälle verbeißt, wird er engagiert, um Alexandra Schilling zu finden und auch Informationen über den Verbleib der Gemälde zu erhalten. Es ist Samstag und er hat Zeit bis Dienstag, dann muss die Versicherung Stellung nehmen.
    In Prag versucht Hogart, die Schritte von Alexandra Schilling nachzuvollziehen, wo sie gewesen ist und mit wem sie sich getroffen hat. Es gelingt ihm recht schnell, sich Vladimir Greco, einen der großen Unterweltbosse in Prag, während seiner Nachforschungen zum Feind zu machen.
    Unerwartete Hilfe bekommt er von Ivona Markovic, einer Privatdetektivin, die gerade eine Reihe von Verstümmelungsmorden untersucht. Irgendjemandem ist er gehörig auf die Füße getreten, denn es wird auf ihn geschossen und die Wohnung von Ivona geht in Flammen auf. Sind die beiden Fälle miteinander verbunden? Die beiden ermitteln zusammen und versuchen, eine eventuell vorhandene Verbindung zu finden und dem oder den Mördern auf die Spur zu kommen ...

    Andreas Gruber war mir bislang als Autor unbekannt. Neugierig auf dieses Werk bin ich anhand einer gelesenen Rezension geworden und habe mir dieses Buch beschafft.
    Das Ergebnis: Andreas Gruber hat einen Fan mehr.
    Lange habe ich nicht mehr einen derart spannenden Thriller gelesen. Gleich zu Beginn des Buches wird Spannung aufgebaut, während des Lesens steigt der Spannungsbogen weiter an. Bei der Spurensuche zur Lösung des Falles werden immer wieder neue Aspekte gebracht, die Lösung scheint in dem einen Moment nahe zu liegen, da ist sie plötzlich wieder etwas weggerückt. Ein Spiel mit der Zeit und der Ungeduld des Lesers beginnt. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, man selbst will endlich wissen, wer für die Morde verantwortlich ist und welchen Sinn hat es, die Leichen mal in weiße und mal in schwarze Samttücher zu legen. Immer treten neue Fragen auf, die man beantwortet haben möchte.
    Bevor man aber die Auflösung des Falls erfährt, geht man gemeinsam mit den Protagonisten durch einen Sumpf menschlicher Verworfenheit, der seines Gleichen sucht ...
    Ein Buch, das ich wirklich gern weiterempfehle.

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    Golondrinas avatar
    Golondrinavor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwarze Dame" von Andreas Gruber

    Peter Hogart ermittelt in Prag einen Versicherungsbetrug in der Kunstszene, sieht sich jedoch schnell mit zwei Serienmördern konfrontiert.
    Die Polizei ist faul oder korrupt, wartet aber manchmal mit hilfreichen Informationen auf. Der Unterweltkönig ist betroffen, weil ein Mordopfer sein Kindermädchen war aber darf oder kann auch nicht richtig eingreifen. Prag und die Sage um den Golem sind allgegenwärtig und werden stimmungsvoll beschrieben in diesem Krimi guter Hausmacherart.
    Gepackt hat es mich insgesamt nicht richtig, Dialoge wirkten manchmal zu steif und für das Ende hätten ein paar weniger Bäume sterben brauchen für meinen Geschmack.
    Schönes Cover.

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    LisaMariees avatar
    LisaMarieevor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwarze Dame" von Andreas Gruber

    Heftig ! Dieser Thriller war soo unglaublich spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite ist das Buch spannend und aufregend. Gleich auf den ersten Seiten wird Peter Hogart auf den Fall eingesetzt und erfährt die Details, man merkt sofort das etwas komisch ist und Hogart ein Geheimnis hat, was viele Kollegen abschreckt. Als Hogart dann Ivona trifft und das Buch so richtig durchstartet, fliegen nur die Seiten hin und her. Es ist unglaublich was der Mörder für ein grausiges Spiel treibt, aber gerade das macht das Buch so spannend und man will immer mehr wissen. Nach und nach wird die Vergangenheit der Protagonisten erzählt, dass hat mir sehr gut gefallen, denn viele Details hätte man nie vermutet.
    Die Charaktere sind sehr intelligent und haben viel in ihrer Vergangenheit erlebt. Gerade Hogart war für mich ein Charakter der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
    Ich hatte vorher noch nie ein Buch gelesen, was in Prag spielt. Ich glaube der Autor muss sich dort sehr gut auskennen, denn mir hat die Beschreibung durch die dunklen Gassen (bzw. generell der Straßen) und der Leute in der Stadt gut gefallen.
    Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, weil der Autor konnte eine totale Spannung aufbauen. Man konnte das Buch sehr schnell durchlesen.
    Das Cover finde ich auch gelungen, denn es macht eine düsteren und mysteriösen Eindruck.

    Fazit
    Ein unglaubliches gutes Buch. Es war durchgehend spannend. Das Vorgehen der Mörder hat mir sehr gefallen. Es war ein grausames Spiel, was einem Gänsehaut bereitet hat. Einfach eine faszinierende Idee des Autoren. Ich persönlich hoffe das der Autor vielleicht noch ein zweites Buch mit dem Privatermittler Peter Hogart schreiben wird, denn der Charakter hat mir einfach sehr gut gefallen ...

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    Angela2011s avatar
    Angela2011vor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwarze Dame" von Andreas Gruber

    Inhalt
    Privatermittler Peter Hogart wird beauftragt, in Prag nach einer Kollegin zu suchen, die in einem Fall von Versicherungsbetrug ermittelte und spurlos verschwand. In der von dunklen Mythen beherrschten Stadt sticht Hogart in ein Wespennest: Binnen Stunden hat er Schläger, Geldeintreiber, einen wahnsinnigen Killer und die gesamte Prager Kripo am Hals. Nur die Privatdetektivin Ivona Markovic - sie untersucht gerade mithilfe eines gefährlichen Unterweltbosses eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde - scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als beide nur knapp dem Tod entrinnen, wird ihnen klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen gibt...

    Meine Meinung
    Schwarze Dame von Andreas Gruber hat mir gut gefallen. Der Privatermittler Peter Hogart wird kurz beschrieben, und somit wird man schon ins Geschehen geworfen. Er wird von einer Versicherung engagiert, und nach Prag geschickt, um die vermisste Aussendienstmitarbeiterin Alexandra Schelling zu suchen. Diese wurde ursprünglich nach Prag geschickt, um einen vermeintlichen Versicherungsbetrug aufzuklären, bei dem es um den Verlust einer ganzen Galerie wertvoller Gemälde ging, und ist aber nie zurückgekehrt, und auch die Unterlagen sind spurlos verschwunden.Er muss sie innerhalb von ein paar Tagen finden, ansonsten muss die Versicherung den Schaden in Millionenhöhe zahlen.
    Der Thriller beginnt erst langsam und ruhig, aber ab dem zweiten Kapitel, geht es richtig los.
    Andreas Gruber beschreibt die Stadt Prag und seine Unterwelt sehr bildhaft, und fesselt einen bis zum Schluss an das Buch. Sein Schreibstil ist flüssig und spannend zu lesen, alles ist meiner Meinung nach durchdacht und man wird immer wieder an der Nase herumgeführt. Wenn man denkt, man hat die Handlung verstanden, ist man da auf dem Holzweg, und das von Anfang bis Ende. Auch wenn der Thriller stellenweise brutal ist, und auch unheimlich, finde ich doch, dass es ein rundum gelungener Thriller geworden ist. Die Personen sind bis ins Detail ausgearbeitet worden.
    Bei dem packenden Handlungsverlauf, raubt es einem ab und an den Atem. Genauso wird es auch beschrieben, was in dem Kopf eines Mörders wohl vorgeht, darum kam mir das Buch auch sehr gut recherchiert vor.

    Fazit
    Dieser Thriller war sehr gut recherchiert und ausgearbeitet, und für mich steht fest, es wird nicht der letzte von Andreas Gruber sein, der seinen Platz in meinem Bücherregal findet.

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