Andreas Gruber Todesfrist

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Inhaltsangabe zu „Todesfrist“ von Andreas Gruber

Kurz vor Beginn ihres Nachtdienstes nimmt der Abend für die Münchner Kriminalkommissarin Sabine Nemez eine schreckliche Wendung: Ihr Vater paßt sie ab und berichtet unter Tränen, daß ihre Mutter seit zwei Tagen verschwunden ist. Entführt! Für Sabine werden die nächsten Stunden zum Albtraum – doch sie gibt nicht auf und beginnt zu ermitteln. Zusammen mit dem Wiesbadener BKA-Beamten Maarten S. Sneijder heftet sie sich an die Fersen des Entführers.

Definitiv nicht mein letzter Gruber!

— Der-Mops-liest

Spannender Auftakt für die Ermittler Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Sprecher Achim Buch hat mich an keiner Stelle gelangweilt.

— Weltverbesserer

Spannend, aber auch sehr hart und brutal. Ungewöhnlich für einen deutschen Thriller.

— Gruenente

Sehr spannend und fesselnd mit speziellen Charakteren. Hervorragend gelesen.

— chuma

Spannender, etwas blutiger Krimi mit sympathischen Ermittlern.

— Buchina

Ein spannender, temporeicher Krimi mit einem glaubwürdigen Fall, der grausam und blutig verläuft.

— Lesen_ist

Spannung vom ersten bis zum letzten Wort - ich abe dieses Hörbuch an einem einzigen Tag durchgehört. Wahnsinn!

— MissStrawberry

Der gute alte Struwwelpeter auf Rachefeldzug. Brutal und psychologisch gut durchdacht.

— Glanzleistung

Toller und spannender Plot. Das I-Tüpfelchen ist für mich Doris Wolters, die mit ihrer Stimme jede Szene perfekt interpretiert!

— Nina2401

Überaus spannende Story, am Ende etwas langatmig, finde ich. Aber ein hervorragend gezeichneter Maarten S. Sneijder - deswegen 4 Sterne!

— Metalhepchen

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  • Definitiv nicht mein letzter Gruber!

    Todesfrist

    Der-Mops-liest

    10. September 2017 um 00:46

    Also, um was es geht- wie wo und was steht ja eh in der Beschreibung. Ich denke das muss ich jetzt nicht noch einmal erwähnen. Ich fange mal beim Sprecher an! Ich kannte ihn vor nicht & ich höre echt auch relativ viele Hörbücher, habe meine Lieblingssprecher und so. Naja ich fand den Hr Buch sooooo toll & finde es so sehr schade das ich ihn vorher noch nie gehört habe, wie kann das sein? Ich bin voll schockiert :D ! Er spricht richtig toll authentisch, vorallem den holländischen Dialekt von Maarten (Fallanalytiker & polarisierender Hauptprotagonist) spricht er so toll! Und auch den bayrischen kann er! Das hat schon mal viel an Niveau in die Geschichte gebracht! Jetzt zur Handlung, ich hätte SO oft das Gefühl " HÄ!? WIE!? Wie soll das? Wie kann das später nur zusammen kommen alles?" Aber keine Angst, es KANN! Ich habe das Hörbuch in 2 Tagen gehört und kaufe mir bald das nächste von der Reihe! Ich fand es durchwegs spannend und unterhaltsam! Die Charaktere waren ganz gut ausgearbeitet. Klar 1-2 Logiklöcher gab es aber da kann man drüber wegsehen. Das war nichts weltbewegendes bei dem man jetzt ausrasten müsste oder so. Interessant war es auch das man ein "relativ" guten Einblick in die Psyche des Serienkillers hat. Und äh NEIN ich habe kein (!!) Mitleid mit diesem Sadisten.. Ich bin direkt wütend geworden weil ich so gut mit fühlen konnte und mich dieses Sadisten-Schwein echt geärgert hat :D!!!! Auch konnte ich bei einem Opfer nicht so richtig Mitleid empfinden, ich denke das war auch so gewollt ;). Toll ist es auch das die meiste Handlung in Wien spielt und beim 'Finale' hat Andreas Gruber sich wirklich eine irre und Hammer geile Location zu eigen gemacht! Ich Feier das total! Vorallem weil ich die Location so Feier, da ist so viel Geschichte drin und da fährts einem schon ordentlich den Rücken runter. Echt, ich komme aus dem schwärmen gar nimm raus- darum hör ich jetzt auf ;). Von mir gibt es eine klare 100% Lese - und Hörempfehlung. Ich wünsche euch ganz ganz viel Spaß mit diesem guten Stück <3

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  • Trotz einiger inhaltlicher Fehler spannend

    Todesfrist

    Aglaya

    06. March 2017 um 20:31

    Die Mutter der Münchner Polizistin Sabine Nemez wird ermordet aufgefunden. Nachdem zunächst Sabines Vater der Tat verdächtigt wird, ergeben sich bald Hinweise auf einen Serientäter. Zusammen mit dem BKA-Profiler Maarten S. Sneijder macht sich Sabine auf die Jagd nach dem Täter, bevor er erneut zuschlägt…Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen, die teilweise zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden und erst im Laufe der Zeit zusammenfinden und werden entsprechend aus wechselnder Perspektive erzählt. Aufgefallen ist mir dabei, dass der Autor dabei ausschliesslich Frauen auswählte, deren Sichtweise er schildert. Sabine nimmt als Protagonistin natürlich eine grosse Rolle ein, aber auch die Psychotherapeutinnen Helen und Rose erhalten viel Platz.Obschon die Geschichte nie aus seiner Sicht erzählt wird, ist der Profiler Maarten S. Sneijder doch omnipräsent. Bis zum Schluss wusste ich nicht wirklich, was ich von ihm halten soll. Eigentlich ist er ein richtiges Ekel. Er kifft immer und überall ohne Rücksicht auf seine Begleiter, klaut Bücher in Buchhandlungen einer bestimmten Kette und so wie er sich benimmt, scheint ihm Freundlichkeit oder schon nur Höflichkeit wohl fast körperliche Schmerzen zuzufügen, so oft wie er darauf verzichtet. Und doch fand ich ihn irgendwie cool. Ein schwer einzuschätzender Charakter, der wohl noch die eine oder andere Überraschung auf Lager hat…Durch die verschiedenen Handlungsstränge und mehreren Zeitebenen ist die Handlung teilweise etwas verwirrend und es dauert eine Weile, bis der Leser den Durchblick hat, was genau wo und wann passiert ist. Stück für Stück setzen die verschiedenen Figuren die vorhandenen Informationen zusammen, um das Gesamtbild zu finden. Sobald die einzelnen Stränge aber einigermassen gebüschelt werden, verfügt der Leser (oder in meinem Fall Hörer) über deutlich mehr Informationen als die Ermittler (da die ja von den anderen Handlungssträngen nichts wissen). So kommt es, dass der Täter für den Leser schon lange klar ist, während Sabine und Maarten noch tief im Dunkeln tappen. Das nagt leider etwas an der Spannung, die bis dahin sehr hoch bleibt.Die Handlung ist spannend aufgebaut, weist aber einige Logiklöcher auf. Vor allem bei den polizeilichen/ermittlungstechnischen Abläufen lässt der Autor Andreas Gruber die reine Fantasie walten, anstatt sich an die Tatsachen zu halten. So würde in Wirklichkeit beispielsweise nie eine Polizistin ein Verbrechen an einem Familienmitglied untersuchen dürfen, da alle durch diese Polizistin gefundenen Beweise auf Bestreben eines nur einigermassen guten Anwalts vor Gericht wegen Befangenheit nicht zugelassen würden. Auch ist der Job eines Profilers üblicherweise eine reine Schreibtischarbeit, dass der Profiler persönlich auf Verbrecherjagd geht, wie dies Sneijder tut, ist absolut unrealistisch. Auch sonst gibt es viele unrealistische (oder einfach schlecht recherchierte) Stellen, die mich zwar teilweise doch gestört haben, über die ich aber zugunsten der doch sehr spannenden Handlung hinwegsehen konnte.Der Schreibstil des Autors Andreas Gruber lässt sich flüssig lesen, enthält aber etwas gar viele Wiederholungen. Etwas mehr Abwechslung in der Wortwahl wäre da wünschenswert gewesen. Gut gefallen hat mir hingegen der immer wieder aufblitzende schwarze Humor. Der Thriller enthält einige doch sehr blutige und brutale Szenen, weshalb ich sensiblen Lesern von der Lektüre abraten möchte.Der Sprecher der Hörbuchs, Achim Buch (wie passend, dass Herr Buch ein Hörbuch liest), macht seine Sache gut und konnte mich überzeugen. Er spricht die einzelnen Figuren gut voneinander unterscheidbar, ohne dabei ins lächerlich-verstellte abzudriften. Mein FazitTrotz einiger stilistischer und inhaltlicher Fehler sehr spannend.

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  • erster Fall für ein frisches Ermittlerteam

    Todesfrist

    Gruenente

    09. November 2016 um 09:22

    Sabine Nemiz arbeitet in München beim KDD. Eine Leiche wird aufgefunden. Es ist ihre Mutter. Später kommt heraus, das ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Er entführt ein Oper, ein naher Verwandter bekommt eine sehr kurze Frist gesetzt den Grund zu erraten. Schlägt das fehl, muss das Opfer sterben. Maarten S. Sneijder vom BKA wird zur Ermittlung hinzugezogen, Er ist ein brillianter Profiler, aber ansonsten ein unleidlicher Mensch mit vielen Marotten und Macken. Ein guter Gegensatz zur bodenständigen Sabine. Sie bilden ein interessantes Ermittlerpaar. Der Thriller ist durch parallele Handlungen sehr temporeich und spannend. Ein Handlungsstrang spielt in Österreich. Harte, brutale Thrillerkost. Sehr unwahrscheinlich fand ich aber, das Sabine fast gar nicht um ihre Mutter trauerte, zu der sie eigentlich ein gutes, enges Verhältnis hatte. Das hat mich gestört. Ich weiss auch nicht, warum in jedem zweiten Krimi die Ermittler selbst in die Verbrechen involviert sind, als Oper, Täter oder ähnliches. Das war aber alles was mir hieran nicht gefiel.

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  • Spannender Thriller!

    Todesfrist

    Levus

    01. November 2016 um 00:37

    Mein erstes Buch von Andreas Gruber und auch mein erstes Hörbuch überhaupt. Ein wirklich sehr spannender Thriller mit glaubwürdiger Handlung und einer wirklich interessanten Hauptfigur. Den einen Stern abzug gibt es eigentlich nur für das zum Teil gewöhnungsbedürftige »Voice Acting« in der Hörbuchfassung.

  • Todesfrist

    Todesfrist

    BeaSwissgirl

    14. September 2016 um 09:54

    Mein Höreindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;) Schon etwas länger wollte ich etwas von Andreas Gruber lesen, da nun schon sein 3. Thriller in dieser " Reihe" hier erschienen ist nahm ich dies als Ansporn endlich zu Band eins zu greifen ;) Da ich mich für die Hörbuchvariante entschieden habe gesprochen von Doris Wolters ( Achtung es gibt dasselbe Hörbuch noch mit einem männlichen Sprecher) gehe ich zuerst auf die Sprecherin ein. Ich habe der Stimme unheimlich gerne gelauscht, sie ist eher tief, ruhig aber trotzdem variantenreich, betont an den richtigen Stellen und neigt nicht zur Übertreibung. Den Schreibstil empfand ich ebenso als angenehm, flüssig, einfach, beschreibend, aber nicht zu detailverliebt. Da ich die gekürzte Variante gehört habe, kann ich allerdings nicht beurteilen ob der Autor zu Ausschweifungen neigt;) Am Anfang fiel es mir etwas schwer den Überblick zu behalten, da wir es mit einigen Personen, verschiedenen Perspektiven und zusätzlichen Zeitsprüngen zu tun bekommen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies bei mir auch etwas mit der Hörbuch- Variante zu tun hatte und es mir vielleicht beim Lesen weniger Mühe bereitet hätte. Die Hauptcharaktere waren mir alle durchaus sympathisch und ich fand sie auch gut ausgearbeitet für diese Art von Thriller. Sehr gut gefallen hat mir vor allem der Holländer Maarten S. Sneijder, der mich von seinem Verhalten her immer wieder an Dr. House aus der gleichnamigen TV- Serie erinnerte. Sicher ein Charakter, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt ;) Die Idee der Geschichte mochte ich, ebenso diese Verknüpfungen der beiden Handlungsstränge. Vom Stil her mit diesen ganzen Ermittlungsarbeiten geht das Buch für mich eher in die Richtung Krimi. Es war auf alle Fälle faszinierend mitzuverfolgen, mir persönlich fehlte jedoch so ein bisschen dieser Thriller- Sog ;) Alles in allem ein interessanter, durchaus spannender Thriller mit Ermittlern die in Erinnerung bleiben. Ich vergebe 4,5 Sterne für das Hörbuch

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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  • Todesfrist – Maarten S. Sneijder #1 – Andreas Gruber

    Todesfrist

    Lesen_ist

    03. October 2015 um 17:14

    Inhalt Ein Serienmörder treibt sein Unwesen – und ein altes Kinderbuch dient ihm als grausame Inspiration. »Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen. Meine Meinung Ich habe im Juli »Todesurteil« bei Audible gekauft und nicht mitbekommen, dass es Band zwei der Maarten S. Sneijder Reihe ist. Darum habe ich jetzt erstmal Band eins gekauft und angehört, weil ich weiß, dass es mir ansonsten keine Ruhe lässt. So bin ich halt. Das Buch fängt im Prolog mit der Entführung einer Frau an. Was der Entführer mit ihr macht, lässt mich nach Luft schnappen, weil es für mich, jemand der extrem unter Klaustrophobie leidet, der absolute Albtraum wäre! Sie wird stehend einbetoniert und nur ihr Gesicht bleibt frei. Der Täter gibt ihr zu verstehen, dass sie die nächsten Monate so verbringen wird. Damit fängt das Hörbuch schon mal mit einem entsetzlichen Schrecken an und so geht es im ersten Kapitel weiter, zwei Monate später. Sabine Nemez, 26 Jahre alt, lebt in München und arbeitet bei der Polizei im Kriminal-Dauerdienst (das habe ich erstmal googeln müssen, ich hatte davon noch nie gehört!). Sie ist bei ihrer Schwester Monika und will gerade zum Nachtdienst fahren. Freitag hätte sie mit ihrer Mutter zum Pilates gehen sollen, hat aber abgesagt. Seitdem hat sie nichts mehr von ihr gehört. Unten, auf der Straße wartet überraschenderweise ihr Vater auf sie. Er ist aus Köln angereist und erzählt unter Tränen, dass ihre Mutter Hanna vor 2 Tagen entführt wurde. Der Täter hat ihn angerufen und ihm 48 Stunden Zeit gegeben, um herauszufinden, warum seine Ex-Frau entführt wurde. Ansonsten muss sie sterben. Er hat eine Schachtel bekommen mit einem kleinen schwarzen Tintenfass. Als Sabine die Entführung meldet, bekommt sie die Information, dass die Leiche einer Frau im Dom gefunden wurde. Sabine befürchtet das Schlimmste. Es dauert nicht lange, bis Maarten S. Sneijder hinzugezogen wird. Er ist polizeilicher Fallanalytiker, Entführungsspezialist und forensischer Kripopsychologe beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Er kommt ursprünglich aus den Niederlanden, was wohl erklären soll, wieso er Gras raucht. Er leidet unter Cluster-Kopfschmerzen, die wohl wesentlich schlimmer sind als eine Migräne. Er ist arrogant und berühmt für seine »Drei Finger«, womit gemeint ist, dass er eine intelligente Zusammenfassung der Umstände oder Ereignisse in drei Sätzen erwartet, dabei hält er drei Finger hoch. Er ist nicht sonderlich sympathisch und das findet so ziemlich jeder, der ihm begegnet. Ich fand ihn nicht ganz so schlimm und habe nicht immer die Reaktionen der diversen Personen verstanden, die ihn zum ersten Mal erleben. Ohne die Hilfe von Sabine Nemez hätte er aber viel länger gebraucht um diesen Fall zu lösen, sie hat oft den entscheidenden Hinweis gefunden oder darauf aufmerksam gemacht. Die Charakterisierung find ich sehr gelungen, allerdings wird es langsam Mode, dass ein Ermittler irgendein Laster hat. Maarten S. Sneijder ist trotzdem ein interessanter Charakter; intelligent, arrogant, nicht ohne Fehler und auch nicht der alleswissende Genie als die er sich gerne sieht. Er kann mitfühlend sein und erkennt auch die Leistung anderer an. Also doch nicht so unsympathisch. In einem zweiten Erzählstrang erfahren wir, was die Psychotherapeutin Helen Berger erlebt. Sie wohnt in der Nähe von Wien mit ihrem eitlen Ehemann, einen Staatsanwalt. Helen spielt ganz allein ein bisschen Detektiv und muss mit neuen Erkenntnissen ihr Privatleben betreffend, fertigwerden. Also einige sehr interessante Charaktere, denen wir hier begegnen. Der Fall zieht sich von Wien über München nach Köln und Leipzig. Ein Serientäter ist am Werk. Immer die gleiche Masche mit dem Anruf und 48 Stunden, allerdings sterben die Frauen immer auf eine andere, grauenhafte Weise. Ein bekanntes Kinderbuch spielt eine Hauptrolle; der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann. Kennen wir doch alle, denke ich. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und temporeich, dazu kommt, dass der Fall wirklich glaubwürdig und auch schlüssig dargelegt wird. Das ist vielleicht das Erschreckende daran; es könnte tatsächlich so passieren! Die Schauplätze in Wien waren für mich natürlich sehr interessant, die Straßen, die genannt werden kenne ich, wenn auch nicht so gut, aber ich konnte mir einiges bildlich vorstellen. Ich finde es immer faszinierend, wenn eine Geschichte genau dort spielt, wo man zu Hause ist. Ein spannender, temporeicher Krimi mit einem glaubwürdigen Fall, der grausam und blutig verläuft. Nichts für schwache Nerven! Die Charaktere sind äußerst interessant und facettenreich. Ein psychisch sehr kranker Täter und ein Gras rauchender Ermittler sorgen für kurzweilige Hörbuchstunden! Jetzt bin ich auf den zweiten Band »Todesurteil« sehr gespannt. Sprecherin Doris Walters spricht dieses Hörbuch, und obwohl ich eher männliche Sprecher bevorzuge, bin ich doch begeistert. Durch ihre sehr angenehme und auch flexible Stimme hat sie für einen Hörgenuss gesorgt. Ich war vor allem ganz hingerissen von ihrer Rudi Carrell Imitation für Sneijder!

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  • Dunkel war's, der Mond schien helle

    Todesfrist

    MissStrawberry

    23. April 2015 um 00:24

    Die Krankenschwester Carmen wird auf dem Weg zu ihrem Auto überfallen. Sie spürt einen Stich im Nacken. Als sie wieder zu sich kommt, kann sie sich nicht mehr bewegen. Ihr Peiniger spricht mit blecherner Stimme zu ihr und erklärt ihr tatsächlich sachlich und medizinisch gebildet, was er gerade mit ihr vorhat. Und das ist nicht schön: er hat sie einbetoniert bis zum Kinn und wird beobachten, wie – nicht wie lang – sie überleben wird. Er verlässt sie mit einem Reim aus dem Struwwelpeter auf den Lippen und sie weiß jetzt, wer er ist. Allein dieser Prolog fesselt schon ans (Hör-)Buch! Sabine Nemez kommt gerade von ihrer Schwester und trifft vor deren Haus auf ihren völlig aufgelösten Vater. Er nennt sie „Eichhörnchen“. Sabine ist völlig entsetzt, als er ihr sagt, ihre Mutter sei vor zwei Tagen entführt worden. Er lebt 500 km von ihr entfernt in Köln, wurde aber vom Entführer angerufen. Sabine erfährt von ihm, dass der Entführer ihm 48 Stunden Zeit gegeben hat, herauszufinden, warum sie entführt worden ist – schafft er es nicht, tötet er sie. Als einziger Hinweis stand ein kleines Tintenfass vor seiner Haustür. Und in München wird sie dann tatsächlich von Sabines Kollegen tot im Dom gefunden ... Dann stellt sich heraus, dass es weitere, ähnliche Fälle gab. Und alle zeigen Parallelen zum „Struwwelpeter“ auf. Sabine ermittelt, auch wenn es ihr schwergemacht wird. Besonders der seltsame BKA-Beamte, der immer Vanilletee verlangt und bei dem es immer nach „Gras“ riecht, Maarten S. Sneijder, liegt ihr zunächst schwer auf dem Magen. Doch nach und nach erkennt sie, dass dieser unkonventionelle Ermittler echt was auf dem Kasten hat. Doris Wolters liest dieses Buch genial ein. Sie gibt den einzelnen Protagonisten eigene Stimmen und Stimmungen, ohne zu sehr sich selbst zu verbiegen. Auch transportiert sie sehr gut die Gefühle zum Leser. Ihre Art, die sachlichen Stellen sehr neutral zu lesen, gefällt mir sehr gut. Es macht Spaß, ihr zuzuhören und ich kann sie mir auch in anderen Genres gut vorstellen, aber diesen Thriller hat sie einfach perfekt umgesetzt. Die ohnehin spannende Story hat noch mehr durch ihre Sprachmelodie gewonnen. Toll! Von der Kürzung habe ich nichts mitbekommen. Es gibt keine Sinnlücken. Das spricht dafür, dass wirklich nur da gekürzt wurde, wo es auch ohne Verlust ging. Das hat der AUDIOBUCH-Verlag sehr gut gemacht – gewohnte Qualität eben! Andreas Gruber serviert dem Leser/Hörer mehrere Erzählstränge, die teils parallel laufen, aber von Anfang an miteinander zu tun haben. Er beweist, dass deutsche Thrillerautoren das Zeug für internationale Bestseller haben und für Hochspannung vom Feinsten sorgen können. Ich habe dieses Hörbuch an einem einzigen Tag gehört – in jeder freien Minute hörte ich weiter, 424 Minuten! Und jede einzelne Minute davon war ein Hochspannungsgenuß. Das Ende bzw. die Auflösung, wer der Mörder ist, lässt es einem eiskalt den Rücken hinablaufen und im Nachhinein findet man den Prolog dann noch zehnmal so gruselig, wie beim ersten Mal – wow! Fazit: man kann diesem (Hör-)Buch einfach nur fünf Sterne geben. Spannung von Anfang bis Ende und Wendungen, die nicht komplett an den Haaren herbeigezogen sind, machen den Genuss perfekt! Und ich – ich bin jetzt auf Anhieb Fan von Andreas Gruber geworden!

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  • Struwwelpeter auf Rachefeldzug

    Todesfrist

    Glanzleistung

    16. March 2015 um 14:41

    Das Buch TODESFRIST von Andreas Gruber hat neben zahlreichen Schauplätzen wie Dresden, München und Wien auch ein spannendes Ermittlerduo zu bieten. Die 26-jährige Kripobeamtin Sabine Nemez und den BKA-Ermittler Marten S. Snider. Er arrogant, unnahbar und neurotisch, sie sympathisch, familiär und entschlossen den Mörder ihrer Mutter zu finden. Ein Serienkiller triebt sein Unwesen, der seine Opfer nach den Taten in einem alten Kinderbuch foltert und tötet. Die Handlung war für mich gut durchdacht, die Protagonisten hatten genügend Tiefe und bis zum Ende blieb es spannend. Fazit: ein klassischer Mörder-Opfer-Ermittler Thriller mit einer guten Story und einem urkomischen holländischen Ermittler.

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  • Dunkel wars, der Mond schien helle ...

    Todesfrist

    Nina2401

    15. March 2014 um 18:55

    Der Prolog war eine gute Einführung, denn er geizte nicht mit Gänsehautfeeling der makaberen Art und mir wurde kalt. Schon hier bekomme ich einen Vorgeschmack, wie krank und psycho der Täter ist. Diese Szene wurde durch das Opfer erzählt, was ich persönlich als besonders schlimm empfinde. Und durch die Stimme von Doris Wolters, die sich dieser grausamen Situation so angepasst hat, wurde es noch eine Spur beklemmender. Ich musste heftig schlucken und ich denke nicht, dass es mir beim Lesen genau so ergangen wäre. Doris Wolters hat den Prolog perfekt in Szene gesetzt. Ich bin begeistert von ihrer Art zu lesen. Sie verändert ihre Stimme immer nur um eine kleine Nuance und die Wirkung ist enorm. Das zieht sich durch das ganze Hörbuch. Eine Stimme, der ich immer weiter zuhören könnte! Die Story wird in zwei Strängen erzählt. Der Entführer nimmt mit Helen Berger Kontakt auf und spielt mit ihr ein gemeines Spiel, denn der Einsatz ist das Leben seines entführten Opfers. Hier wird die Grausamkeit des Spiels so deutlich. Bei der Kontaktaufnahme verstellt er seine Stimme und das wurde von Doris Wolters perfekt vorgetragen. Beim Lesen hätte es mich bestimmt nicht so gegruselt wie beim Hören. Der andere Strang ist Sabine Nemez und dem genialen Maarten S. Sneijder gewidmet. Seine Interpretation durch Doris Wolters war einfach brillant. Sie gibt ihm eine leicht näselnde Stimme mit dem typisch niederländischen Dialekt. Auf diese Stellen habe ich mich besonders gefreut und ich war ziemlich schnell ein Fan von diesem sympathischen Ekelpaket. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und stösst seine Mitmenschen reihenweise durch seine direkte Art vor den Kopf. Seine von ihm gewählte Partnerin Sabine Nemez nennt er liebevoll Eichkätzchen, was ihr anfangs gar nicht gefallen hat. Zwischendurch muss er immer mal wieder einen Joint rauchen gegen seine Clusterkopfschmerzen und das macht er mit einer Selbstverständlichkeit, über die ich mich einfach nur amüsieren konnte. Sneijder und Nemez bilden ein stimmiges Team und kommen dem Täter immer näher. Der Spannungsbogen ist straff gespannt und hielt sich bis zum Ende. Dort sah ich dann auch den Prolog mit ganz anderen Augen, was mir eine weitere Gänsehaut bescherte. Der Plot ist gut erdacht, nicht vorhersehbar und sehr spannend erzählt. Das I-Tüpfelchen ist für mich Doris Wolters, die mit ihrer Stimme jede Szene perfekt interpretiert!

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  • Rezension zu "Todesfrist, 6 Audio-CDs" von Andreas Gruber

    Todesfrist

    locke61

    07. January 2013 um 23:07

    Eine Frau wird nach der Arbeit in einer Tiefgarage überfallen und entführt. Sie wacht auf in Dunkelheit und kann sich nicht bewegen. Sie ist von Kopf bis Fuss einbetoniert! Sabine Nemz verbrachte mal wieder einen gemütlichen Abend mit ihren drei Nichten und ihrer Schwester als ihr auf dem Weg zur Dienststelle - sie ist Polizistin - ihr Vater entgegen tritt und sie darüber informiert, dass ihre Mutter entführt worden ist. Der Entführer habe sich bei ihm gemeldet und von ihm verlangt innerhalb 48 Stunden den Grund der Entführung herauszufinden oder sie würde sterben. Falls er die Polizei informiert, natürlich auch. Herr Nemez bekam ein kleines gefülltes Tintenfäßchen als Gedankenstütze geschickt. Doch die Zeit war um. Frau Nemez war tot. Sie wurde in einer Kirche in München unter der Orgel gefunden. Ertrunken an 2 Liter Tinte! Ihr Vater, der schon seit Jahren in Köln, getrennt von seiner Frau lebt, gilt als Hauptverdächtigter und wird verhaftet. Sabine stürzt sich in die Ermittlungen um ihrem Vater zu helfen. Das BKA Wiesbaden schickt Maarten S. Sneijder, einen eigenwilligen, Gras rauchenden Profiler. Er schließt sich trotz der Differenzen die sie miteinander haben mit Sabine zusammen. Frau Nemez ist nicht die erste Tote, die auf eine seltsame Art umkommt. Sneijder und Sabine suchen nach Verbindungen und ihr erster Weg führt nach Dresden. Auch hier hat der "Struwelpeter" zugeschlagen, wie er mittlerweile von den Ermittlern genannt wird. Zeitgleich findet Helene Berger, eine Psychotherapeutin, in ihrem Briefkasten ein Kästchen mit einem abgeschnittenen Finger plus Ring. Sie bekommt einen Anruf in dem eine verzerrte Stimme von ihr verlangt innerhalb von 48 Stunden den Namen des "Fingerbesitzers" und den Grund der Entführung herauszufinden. Helene, vor Jahren für die Polizei als Profiler tätig, ist sofort alarmiert! Sie beginnt zu ermitteln und was sie aufdeckt bringt sie in höchste Gefahr. Doch sie darf keine Polizei einschalten. Doris Wolters liest das Buch richtig klasse. Man kann die Stimmen, auch die Stimmungen gut heraushören. Witzig fand ich den trockenen Humor von Maarten S. Sniejder, der von jedem abgelehnt wurde, sich aber keinen Deut darum scherte. Ich habe richtig bedauert, als das Buch zu Ende war. Für Spannung war bis zum Schluss gesorgt. Wenn man dachte, es kann sich nicht mehr steigert - Irrtum!

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